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4.0 von 5 Sternen leicht durchwachsenes Finale der Kultreihe
Seit dem ersten Teil bin ich ein großer Fan der Mass-Effect-Reihe. Doch aufgrund vieler eher negativer Rezensionen, gerade das Ende betreffend, habe ich lange mit dem Kauf gezögert. Nachdem ich es mir allerdings einige Tage von einem Freund ausgeliehen hatte, habe ich mich jetzt sogar zum Kauf der Collectors-Edition entschieden. Und das obwohl ich die negativen...
Veröffentlicht am 21. Mai 2012 von shivaslover

versus
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bioware hats vergeigt.
Meine Rezension enthält Spoiler!!!

Ich habe vor 48 Stunden das Spiel beendet und kann es trotz zweimal drüber schlafen immer noch nicht fassen, was für ein durch und durch unbefriedigendes und unwürdiges Ende meiner Lieblingsspielserie Bioware/Electronic Arts mir zumutet.

Alle drei Teile des Franchise zeichnen sich durch sehr...
Veröffentlicht am 7. April 2012 von Lucyphress


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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bioware hats vergeigt., 7. April 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition (Videospiel)
Meine Rezension enthält Spoiler!!!

Ich habe vor 48 Stunden das Spiel beendet und kann es trotz zweimal drüber schlafen immer noch nicht fassen, was für ein durch und durch unbefriedigendes und unwürdiges Ende meiner Lieblingsspielserie Bioware/Electronic Arts mir zumutet.

Alle drei Teile des Franchise zeichnen sich durch sehr plastisch gestaltete Charaktere aus, die mir während des epischen Überlebenskampfes gegen die drohende Ausrottung diverser Spezies inklusive der Menschheit ans Herz gewachsen sind. Die Geschichte wird mit einer meines Empfindens nach nicht unangenehmen Dosis Pathos und Kitsch mitreisend erzählt, getragen von einem Hauptcharakter der durch sein unerschütterlichen Glauben an das Gute (sofern man ihn so spielt wie ich) und seinen scheinbar unendlichen Lebenswillen und Energie seine Mitstreiter durch allerhand Gefahren führt. Shepard ist für mich einer der gelungensten Charaktere der Videospielgeschichte. Unvergleichbar, wenn Shepard etwas nicht passt und er/sie einem NPC entsprechend eine Predigt angedeihen lässt, die sich von schreibt. Ganz grosses Tennis! Ich habe mich als Spieler in der Haupt Shepards einfach pudelwohl gefühlt, konnte mich mit ihm/ihr identifizieren. Es war einfach ein Vergnügen, einen solchen Charakter zu steuern. Mich hat bisher noch kein Spiel dermassen begeistert.

Der Handlungsverlauf über die drei erschienen Teile schreit für mich deswegen förmlich nach einem schmalzigem, zu Tränen rührenden Happyend im Hollywood-Stil, das gemessen an dem epischen Umfang der Spielreihe mindestens 10 Minuten dauern müsste. Ich möchte einfach ein Ende erleben, dass mich mit Genugtuung die Spielserie abschliessen lässt. Stattdessen präsentiert man mir ein hingeschludertes, von handwerklichen Fehlern nur so strotzendes Ende, das den Spielverlauf aller drei Teile vollkommen ignoriert und deswegen für mich nicht akzeptabel ist. Als die Credits dann endlich durchgelaufen waren und das Spiel zu Ende war, saß ich völlig ratlos in meinem Sessel und dachte, sicher wache ich gleich auf, um festzustellen, dass ich nur schlecht geträumt habe. Aber es war kein schlechter Traum sondern Bioware hat das Ende der Spielserie wirklich gründlich vergeigt.

Und ich spreche hier trotz 6 möglicher Enden ganz bewusst nur von einem Ende, denn alle möglichen Enden unterscheiden sich dermassen marginal, dass man wirklich nicht von mehreren Enden sprechen kann. Dieses Ende als mögliches Ende unter mehreren wäre sicher akzeptabel, aber ich kann mich nur wiederholen, so findet diese tolle Spielreihe für mich einfach keinen befriedigenden Abschluss. Und das, obwohl sich das Spiel selbst auf gewohnt hohem Niveau befindet, ein paar meines Empfindens nach unnötig hanebüchene Spielabschnitte vielleicht, aber insgesamt wirklich den zwei anderen Teilen entsprechend. Ich kann es einfach nicht fassen, wie man das sichere Ziel vor Augen, das Ganze noch so in den Sand setzen kann. Einfach diverse Enden anbieten, vom Untergang aller Spezies bis zum dicken Happyend, gekoppelt an die bisherigen Entscheidungen des Spielers, und alle währen zufrieden gewesen. Da wäre sogar Platz für das nun präsentierte, vollkommen jenseits sämtlicher Glaubwürdigkeit entrückte Ende gewesen. So einfach hätte es können! Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären welcher Teufel die Entscheidungsträger bei Bioware da geritten hat.

Aufgrund der wohl für Bioware nicht zu ignorierenden Unzufriedenheit vieler Spieler über diesen Sachverhalt, wurde nun ein kostenloser DLC angekündigt, der aber kein anderes Ende enthalten soll, sondern lediglich das bestehende Ende näher erläutern wird. Künstlerisch habe man nichts zurückzunehmen. Na da bin ich mal gespannt, weil ich mir nicht vorstellen kann wie man dieses Debakel durch einen solchen DLC verbessern könnte. Und handwerkliche Fehler mit künstlerischer Freiheit erklären zu wollen, verärgert mich als Kunde eigentlich nur noch mehr. Zumal die Unzufriedenheit der Spieler für mich bei vernünftiger Überlegung für Bioware mehr als vorhersehbar gewesen ist.

Ich werde mich wohl damit abfinden müssen: Eine der bis dato für mich schönsten Spielserie endet mit einem hässlichen und unwürdigen Ende. Da gibt es für mich nichts schönzureden. Sehr schade, wirklich.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwei Punkte Abzug mit schwerem Herzen, 29. Juni 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition (Videospiel)
Ich bin ein großer Fan von Mass Effect und habe mir, obwohl ich sonst bei Spielen sehr auf den Preis achte, voller Vorfreude die Collector's Edition vorbestellt.

Die Freude war, was das Spiel selbst angeht, auch mehr als gerechtfertigt. Mass Effect 3 hat es wieder geschafft, sowohl im Gameplay wie auch in der Storyline seinen Vorgänger in den Schatten zu stellen. Ein paar Plus- und Minuspunkte im Überblick

+ An die Story in ME2 wird nahtlos angefügt. Viele Entscheidungen aus den vorherigen Spielen verfolgen einen bis in den dritten Teil, oft auch mit unerwarteten Wendungen.

+ Schauplätze und Charaktere sind vielfältig und voller kleiner Geschichten, die man neben den Seitenmissionen entdecken kann.

+ Grafisch hat sich wieder einiges getan, was insbesondere an den biotischen Effekten wunderschön zu sehen ist.

+ Sowohl alte als auch neue Crewmitglieder haben tiefgreifende Hintergrundgeschichten und bieten viel Interaktion. Auch die Gegner wurden weiterentwickelt - hier erinnert zwar vieles an Biowares Fantasy-Epos Dragon Age, was in meinem Fall aber absolut als Kompliment zählt.

- Einer der meiner Meinung nach wichtigsten Charaktere ist allerdings nur innerhalb des DLCs "Aus der Asche" verfügbar, das in der "Collector's Edition" bereits enthalten war. Ohne diesen Charakter fehlen extensive Dialoge und Szenen, die für mich nicht aus dem Spiel herauszulösen sind. Solch einen bedeutenden Teil des Spiels nur in einem DLC anzubieten grenzt für mich an Unverschämtheit.

+ Das doch sehr vereinfachte Aufleveln der Waffen in ME2 wurde auf intuitive Weise wieder etwas verkompliziert, was viel mehr Möglichkeiten bietet, den Kampf zu gestalten und sich auf bestimmte Gegner vorzubereiten.

- Das Spiel ist deutlich mehr auf Shooter ausgelegt, so dass man schon oft beim Betreten eines Ganges an dem Arrangement der Möbel weiß, aha, jetzt kommen gleich die Gegner.

+ Die Schwierigkeit wurde ordentlich nach oben gedreht und bietet mehr Herausforderung. Hatte ich in ME2 als "Veteran" keine Probleme bis zum Ende, musste ich hier bald schwitzend wieder in den normalen Modus umstellen.

Bis hierhin trotz kleiner Kritikpunkte ein absolut empfehlenswertes und spannendes Spiel und ein Muss für jeden, der Commander Shepard bereits in Teil 1 und 2 durch die Galaxie begleitete.

Nach dem Durchspielen musste ich mich jedoch erst einmal sammeln, denn beim Ende fiel mir der Kiefer bis auf den Boden. Um spoilerfrei zu bleiben, sei nur so viel gesagt, dass von der versprochenen Variabilität, die alle Entscheidungen des Spielers durch die Trilogie berücksichtigen und zu einem befriedigenden Ende zusammenführen sollte, nicht die Rede sein konnte und mich tief enttäuscht zurückließ.

Bioware hatte zwar die Größe, auf die Massen an Beschwerden zu hören und mit einem kostenlosen DLC den Schaden zumindest zu reduzieren. Dennoch, für die Auslieferung eines vom Hersteller im Nachhinein zugegeben schlechten Produkts in der Hoffnung, man kommt damit durch, gibt es den ersten Sternchenabzug.

Den zweiten gibt es für die dreist überteuerte "Collector's Edition", deren Kauf ich sehr bereue.

+ Das Einzige was hier einen Mehrpreis gerechtfertigte, ist das hochwertige und sehr schicke Steelbook und vielleicht noch der N7-Aufnäher.

- Dazu gibt es ein Artbook, dass "70 Seiten mit Hunderten von Illustrationen" bieten soll. Das Buch ist tatsächlich gebunden - aber gerade mal so groß wie eine Postkarte. Der Druck ist alles andere als hochqualitativ und die "hundert" Illustrationen in Briefmarkengröße kommen zustande, weil man jeden Charakter in verschiedenen Posen und Uniformen als eine Illustration zählt.

- Der Robohund sollte ein "treuer Begleiter an Bord der Normandy" sein. Alles was der durchaus drollige Köter kann, ist jedoch seine Kreise im Laderaum zu laufen.

- Die großspurig beschriebene Lithografie ist eine simple Postkarte. Schön für die Pinnwand, aber kein Sammlerstück.

-/+ Die restlichen Beigaben wie Waffen und Outfits sind zwar brauchbar und auch ganz nett, rechtfertigen den hohen Gesamtpreis jedoch nicht. Den DLC "Aus der Asche" als Extrabeigabe dazuzulegen ist aus den obengenannten Gründen so, als würde man zum siebten Band von "Harry Potter" dazuschreiben "Spezial-Edition: Inklusive Kapitel 5, 12 und 38!".

Mir hätte jedenfalls das normale Spiel gereicht, zu dem ich mir dann "Aus der Asche" (und vielleicht noch den Hoodie) als DLC dazugekauft hätte und ich ärgere mich sehr, den nicht unerheblichen Aufpreis gezahlt zu haben.
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2.0 von 5 Sternen Erstklassiges Spiel in schlechter Collector's Edition, 6. Dezember 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition (Videospiel)
Die Story ist interessant, die Charaktere glaubwürdig und die Grafik noch mal ein deutliches Stück besser als im Vorgänger. Für mich eindeutig ein erstklassiges Spiel, auch wenn das Ende vielleicht ein wenig flach geraten ist. Die Kontroverse dazu möchte ich hier nicht aufwärmen.
Heftige Abzüge muss es allerdings für die CE geben. Der Lithograph ist im Grunde genommen eine Postkarte, das Artbook ist recht klein geraten und die kleinen Ingame Extras auf keinen Fall den erhebliche Aufpreis wert. Ich habe mich wirklich veralbert gefühlt, als ich mir den Inhalt angeschaut habe. Beim nächsten mal schaue ich zweimal hin, bevor ich mir eine EA CE hole. Fool me ones...
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4.0 von 5 Sternen leicht durchwachsenes Finale der Kultreihe, 21. Mai 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition (Videospiel)
Seit dem ersten Teil bin ich ein großer Fan der Mass-Effect-Reihe. Doch aufgrund vieler eher negativer Rezensionen, gerade das Ende betreffend, habe ich lange mit dem Kauf gezögert. Nachdem ich es mir allerdings einige Tage von einem Freund ausgeliehen hatte, habe ich mich jetzt sogar zum Kauf der Collectors-Edition entschieden. Und das obwohl ich die negativen Kritiken vieler Fans durchaus nachvollziehen kann. Doch dazu später mehr.

Schonmal zur Warnung: Wer die ersten beiden Teile bislang nicht gespielt hat, sollte dies zunächst nachholen. Nicht nur das es hervorragende Titel sind, die Handlung selbst knüpft fast nahtlos an die Vorgänger an und setzt entsprechendes Vorwissen vorraus. Da sich zudem viele Entscheidungen die man in den Vorgängern traf, auch auf diesen Teil auswirken, bleibt einem sonst auch einiges an Spaß verwehrt.

So hat man zu Beginn die Wahl ob man einen neuen Charakter erstellt oder seinen ME2-Recken importiert. Anders als bei ME2 bleibt diesmal übrigens der Level des importierten Charakters erhalten, man kann aber bei Bedarf eine neue Klasse auswählen und die Fähigkeitspunkte neu verteilen. Das Levelcap wurde dabei von 30 auf nun (wenigstens) 60 erhöht. Zudem wurde die Anzahl der Stufen bei den jeweiligen Fähigkeiten von 4 auf 6 angehoben. Wobei man jeweils bei den letzten 3 Stufen sich stets zwischen zwei verschiedenen Upgrades entscheiden muss.

Hat man sich seinen persönlichen Sheppard erstellt gehts auch schon los mit der Handlung. Diese knüpft ein halbes Jahr nach den Geschehnissen des zweiten Teils an. Sheppard ist zur Allianz zurückgekehrt, muss sich nun aber wegen seiner Zusammenarbeit mit Cerberus vor Gericht verantworten. Doch wie das Leben so spielt klopft plötzlich ein altbekannter Feind an das Portal zur Erde an und überrennt diese förmlich. Sheppard kann gerade noch so mit der Normandy entkommen und steht nun vor der undankbaren Aufgabe, die einzelnen Völker unserer Galaxis im Kampf gegen die Reaper zu vereinen und den alles entscheidenden Gegenschlag einzuleiten. Viel mehr möchte ich von der Story gar nicht vorweg nehmen. Wie in der Serie üblich hat man wieder die Möglichkeiten die Probleme auf eine vorbildliche oder rücksichtslose Weise anzugehen. Ich habe mich natürlich für die zweite Variante entschieden, schließlich ist auch der Gegner knallhart und rücksichtslos. Normalerweise hält mein schlechtes Gewissen dabei Funkstille (ist ja auch nur ein Spiel^^), doch diesmal haben es die Entwickler bei einigen sehr emotionalen Momenten tatsächlich geschafft, mir einen dicken Kloß in den Hals zu zaubern. Respekt! Leider muss man aber sagen, dass die Entscheidungsmöglichkeiten in dem Vergleich zu den Vorgängern etwas abgenommen haben. Oftmals gab es sogar sehr lange Zwischensequenzen ohne eine einzige Dialogoption. Schade.

Natürlich besteht das Spiel nicht nur aus Dialogen, sondern vorallem auch aus Kämpfen. Aus sehr vielen Kämpfen. Die Gewichtung auf diese fällt sogar noch etwas größer aus, als beim ohnehin schon sehr actionlastigen zweiten Teil. Mir persönlich hatte das Balancing beim ersten Teil, ja doch etwas besser gefallen. Das ist letzten Endes aber Geschmackssache. Das Kampfsystem ähnelt dabei stark Teil 2. Interessanteste Neuerung ist dabei wohl die Kinect Einbindung. Auf Rumgefuchtel jeglicher Art wird dabei (Gott sei Dank) verzichtet. Es geht stattdessen um die Spracherkennung. So kann man seiner Gruppe oder auch einzelnen Mitgliedern Befehle erteilen, wie Waffenwechsel oder den Einsatz von bestimmten Fähigkeiten. Dies geht problemlos und sorgt dafür, dass man nicht ständig in das Radialmenü wechseln muss. So laufen die Gefechte sehr viel flüssiger ab. Allerdings muss man sich schon die Frage stellen wieso die Entwickler hier nur Kinect unterstützen und für die Sprachbefehle nicht auch Headsets (wie z.B. bei EndWar) einbinden. Aber naja irgendwie muss Microsoft ja seine Kinects an den Mann bringen, auch wenn ME3 dafür sicher keinen alleinigen Kaufgrund darstellt. "Auflockerungen" wie Makofahrten oder Minispiele beim Hacken fehlen komplett. Einige wirds vieleicht sogar freuen, ich finds schade. Abwechslung gibts eher selten, einmal darf man in einen Riesenmech einsteigen, läuft aber letzten Endes auch nur aufs Kämpfen hinaus. Ein anderes Level erinnert stark an Tron, optisch sehr ansprechend. Spielerisch aber doch eher öde.

Die größte Neuerung stellt der Multiplayer dar. Dieser erinnert stark an den Horden-Modus aus GoW. Ihr spielt im Koop mit bis zu vier Leuten und müsst ein relativ kleines Areal gegen etliche Gegnerwellen verteidigen. Nebenbei muss man öfters auch kleine Nebenaufgaben erledigen, wie Computerterminals unter Zeitdruck hacken. Nach den Kämpfen erhaltet ihr Erfahrungspunkte und levelt euren Multiplayerchara auf. Das funktioniert genau so wie im Singleplayer. Machte mir insgesamt viel Spaß.

Grafik und Sound sind auf ähnlich hohem Niveau wie beim Vorgänger. Die Figuren wirken noch einen Tick detaillierter und die Planetenoberflächen warten mit einigen sehr beeindruckenden Panoramen auf, z.B. mit gewaltigen Reapern oder einem gigantischen Sandsturm. Leider sind die Innenareale, wie bei den ersten beiden Teilen, optisch recht eintönig und unspektakulär geraten. Die Musik ist abermals grandios. An der deutschen Synchro werden sich wohl wieder die Geister scheiden. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden damit.

Kommen wir nun zum heißdiskutierten Ende. Ich will hier eigentlich nicht groß spoilern, dennoch vorsichtshalber hiermal eine

SPOILERWARNUNG

Das Ende wirkt einfach, naja, hastig zusammengeschustert und schlicht und ergreifend unvollständig. Die vorher getroffenen Entscheidungen sind hier komplett irrelevant, viele Fragen bleiben einfach offen. Und die allerletzte Sequenz, nach den Credits, führt alles noch einmal komplett adabsurdum. Das erinnert an Story-Twists ala "Hey das war alles eigentlich nur ein Traum."
Insgesamt sehr enttäuschend und ich habe lange überlegt wie ich dies in die Wertung einfließen lasse. Da das Spiel handwerklich abolut top ist und sehr viel Spaß bereitet, belasse ich es bei einem Stern Abzug. Gefühlt sind es schon fast zwei.

SPOILERENDE

Jetzt noch zu den zusätlichen Extras und der Aufmachung der Collectors Edition. Das Game erscheint im Papschuber. In dem befindet sich das Spiel selbst (in edler Metallhülle), sowie (nochmal in eigener Papphülle) die Extras. Die bestehen aus einem N7-Aufnäher, einer Postkarte mit Normandy-Motiv, einem (englischsprachigen) Comic, in welchem es um Aria und ihrem Kampf um Omega gegen die Reaper geht, sowie einem Art-Book. In dem gibt es nicht nur schöne Konzeptzeichnungen, sondern sogar sehr interessante Hintergrundinformationen über das Design der Figuren, Umgebungen und Raumschiffe. Man sollte aber vorher das Spiel durchgespielt haben, um sich nicht die ein oder andere Überraschung zu verderben. Allerdings sind die Texte komplett in Englisch. Wer dieser Sprache nicht mächtig ist, sollte vor dem Kauf der Collectors Edition sehr gut nachdenken, ob man die Download-Contents (Zusatzmission und Figur, sowie einige Waffen und Ausrüstungen) nicht lieber über den XboxLive-Marktplatz bezieht. Preislich müsste man da in etwa auf das gleiche Niveau kommen, wenn nicht sogar etwas günstiger.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die CE ist das Geld nicht wert!, 23. März 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition (Videospiel)
Das Spiel gefällt mir wirklich sehr gut. Es erreicht zwar leider nicht die Qualität des ersten Teils, ist aber um einiges besser als der vorherige.
Das Leveln macht wieder mehr Spaß, da es mehr Stufen bietet und man Entscheidungen treffen muss, z. B. welche Fähigkeit einem wichtiger ist. Waffen-Upgrades und -Mods erinnern auch wieder mehr an Teil 1.

Insg. hat sich das Spielgefühl in den Action-Szenen nicht nennenswert verändert (was ich positiv sehe). Nervig (aber nicht so extrem wie in Teil 2) empfinde ich immer noch das Scannen von Systemen und das Tanken. Beides (aber besonders das Tanken) bringt das Spiel kein bischen voran und wirkt nur als künstliche Spielzeit-Verlängerung. Selbiges gilt für die "Aufgaben" am Spectre-Terminal.

Wirklich sauer war ich aber über die CE:
- das Design passt nicht zu den vorherigen CEs
- der Inhalt rechtfertigt den Mehrpreis von über 30,- EUR in keiner Weise
- die Extras sind langweilig und wirken lieblos

Das Spiel ist auf jedenfall empfehlenswert und bekommt eine Kaufempfehlung von mir.
Die CE sollte man sich aber nur zulegen, wenn sie max. 10,- EUR über der normalen Fassung liegt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spiel des Jahres!, 1. Mai 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition (Videospiel)
Ich muss sagen, dass Bioware ein durch und durch stimmiges Action-Epos erschaffen hat und wieder sich selbst übertroffen hat. Bevor man dieses Spiel spielen kann, sollte man sich ausführlich über die beiden Vorgänger informieren, um die zahlreichen Anspielungen zu verstehen. Wer die volle Dosis Emotionen möchte, muss die beiden Vorgängertitel spielen und verinnerlichen. Bioware liefert ein Actionkino auf Hollywoodniveau ab. Wäre das Spiel ein Film, würde er einen absoluten Megablockbuster abgeben. Die Kampagne hat eine sehr lange Spieldauer und mit allen Nebenmissionen hat man mehr als 50h Spielspaß. Das Skillsystem ist für den eigenen Charakter und die Teammitglieder hervorragend ausgebaut und auch für Neueinsteiger freundlich. Man kann seinen eigenen Spielstil festlegen und kämpfen wie man will. Egal ob Soldat oder Biotiker, man hat immer die Selben Chancen
Zum ersten Mal bekommt Mass Effect einen lang ersehnten Multiplayer. Im Stil vom Gears of War Horde Modus wird mit bis zu 4 Spielern Reaper, Geth usw. in ihre Einzelteile zerlegt. Das hier vorhandene Skillsystem ist wie im Singleplayer hervorragend ausgebaut.Da in keiner Version Schnitte vorhanden sind,sind alle Versionen kompatibel.
Nun noch ein paar Worte zu der hier vorgestellten Collector's Edition. Das Artbook ist gut verarbeitet und liefert nette Infos zum Mass Effect Universum. Das Comic hat ebenfalls gute Qualität und für Fans der Triologie ein must have. Ich möchte nun nicht alle Inhalte der N7-Edition nennen, kann aber versichern, dass sie sehr hilfreich und auch brauchbar für Fans sind.
Fazit: Mass Effect 3 ist das Spiel des Jahres 2012. Sowohl Action- als auch Rollenspieljüngern kann ich dieses Spiel nur empfehlen. Alle anderen sollten bei Unsicherheit die Demo spielen und ich glaube danach ist es klar was zu tun ist. Die N7-Edition empfehle ich nur wahren Fans der Reihe, allen anderen sollte die normale Edition genügen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Spielerlebnis, 13. April 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition (Videospiel)
Die Grafik sieht super aus.
Das Gameplay wurde etwas überarbeitet.
Die Story fand ich jetzt nicht soo schlecht.
Der Preis finde ich ist etwas hoch angesetzt.
Versand war schnell.
Klare kaufempfehlung
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ende einer Trilogie...oder so ähnlich, 25. März 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition (Videospiel)
Zum Spiel:

Ich bin seit der ersten Teil der Mass Effect Reihe mit an Bord und hab somit schon die eine oder andere Spielstunde darin versenkt. Ich war insgesamt nicht wirklich begeistert und fands in einigen Belangen sogar schlechter als den direkten Vorgänger. Die neu hinzugekommenen Squadmates fand ich ziemlich überflüssig, die Dialoge schwächer und viele Spielmechaniken sind eher halbgar (speziell das Planetenscannen und der dran geklatschte Multiplayer). Die Nebenmissionen sind erheblich abwechslungsärmer als noch in ME2, dafür sind aber die Hauptstory Stränge (abgesehen vom Ende) sehr spannend aufgemacht. Persönlich hatte ich das Gefühl das Bioware es allen recht machen wollte, vom Einsteiger bis zum Serienveteran, und letztendlich nix halbes und nix ganzes zusammengeschustert hat. Ich will hier das Finale nicht spoilern (wer seine Neugier nicht mehr zurückhalten kann wird nach kurzer Suche auf diversen Websites fündig), aber ich fand`s schwach inszeniert, langweilig und unbefriedigend. Das ist natürlich mein absolut subjektiver Eindruck und Geschmäcker sind da ja verschieden. Alles in allem also kein schlechtes Spiel, nur meiner Meinung nach halt definitiv nicht der Traumnoten aus der Fachpresse würdig.

Zum Inhalt der Collectors Edition:

- Das N7 Warfare Gear und der kostenlose DLC Gedöns ist ganz nett, Käufer der Standard Edition verpassen nicht soo viel. Der "Lithograph" ist nix anderes als eine schmucke Postkarte. Der Comic ist nur ein kleiner Teaser und somit nicht in vollem Umfang enthalten. Der N7 Patch mag für Hardcorefans sicher eine hübsche Dreingabe, wäre allerdings auch verzichtbar. Das Artbook wiederum hat mir recht gut gefallen, ebenso das Steelcase mit dem Sheppard Wendecover. Insgesamt also ganz okay. Was mich aber wirklich stört ist das es kein physisches Handbuch mehr gibt, das grade Serienveteranen wie mir die neuen Spielmechaniken mal kurz erklärt (bspw. der neue Faktor "Gewicht"), da ist für mich das uninformative digitale Nachschlagewerk schlicht viel zu wenig.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Abschluss der Trilogie?, 14. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition (Videospiel)
Da ich nun nach ca. 34 Stunden das Ende erblickt habe, wollte ich meine Spielerfahrungen, bzw. Eindrücke vom dritten Teil der Mass Effect ' Reihe mit euch teilen.

Bevor ich mit der Besprechung des Spiels beginne, noch kurz den ein oder anderen Satz zur Collectors Edition.
Die äußere Hülle (die man auch auf der Produktseite von Amazon sieht) der "CE" sieht sehr ansprechend aus, besteht aber nur aus Pappe. Dieser Pappschuber umschließt zwei weitere Hüllen. Einmal ein Steelbook, das die beiden Spiele ' DVDs & die Codes (für die "Ingame-Bonusinhalte") enthält. Die Vor ' und Rückseite des Steelbooks ziert jeweils einmal den männlichen und weiblichen Shepard (Haupthelden des Spiels).

In der zweiten Hülle befinden sich dann die restlichen Inhalte der "CE". Dabei fand ich vor allem das Artbook sehr schön, da man nicht nur Zeichnungen sieht, sondern auch einige erklärende Zeilen hinzugefügt wurden. Zu beachten ist jedoch, dass die Texte auf Englisch sind.
Was den Comic anbelangt, möchte ich darauf hinweisen, dass es nur der Erste von vier Teilen ist und die Texte ebenfalls alle auf Englisch sind.
Bei den "Ingame-Bonusinhalten" möchte ich vor allem den "Zugang zu einer Zusatzmission und ' charakter" erwähnen. Dies ist nämlich der bereits erschienene DLC "From Ashes", für den man ohne die "CE" 800 Microsoft Points berappen muss.
Positiv hervorheben möchte ich auch noch den Soundtrack, den man sich zwar nur runterladen kann (und nicht direkt auf einer CD ist), aber mir zumindest sehr gut gefallen hat.
Die restlichen Inhalte waren für mich persönlich nicht der Rede wert (ob nun die 3, 4 Bonuswaffen im Spiel, die ich kaum bis gar nicht benutzt habe, da es ausreichend andere zu finden gibt, oder das kleine Poster der Normandy, was nett ist, aber auch nicht mehr).

Insgesamt sind die Inhalte der CE ganz gut, man sollte aber keinen immens großen Aufpreis (gegenüber der normalen Version) zahlen.

Nun zum eigentlichen Spiel.
Zu Beginn kann man entscheiden, ob man einen Speicherstand importieren möchte oder ein ganz neues Spiel beginnt. Man kann das Aussehen seines Helden ändern und auch (nochmals, selbst mit importiertem Speicherstand) aus einer von sechs verschiedenen Klassen wählen. Falls man einen Speicherstand aus Mass Effect 2 übernimmt, behält man das Charakter-LvL, das man am Ende des Vorgängers hatte (also gibt es keinen "künstlichen Reset").
Neu hinzu gekommen sind die Optionen "Action, Rollenspiel, Story". Je nachdem für was man sich entscheidet, verlagert sich das Gameplay entweder in Richtung Action (man hat keine Dialogoptionen mehr, sondern lauscht einfach nur den Gesprächen) oder Story (die Kämpfe werden extrem leicht). Wenn man "Rollenspiel" wählt, bleibt alles beim alten (so wie man es von den Vorgängern her kennt).

Mass Effect 3 ist zwar ein Action-Rollenspiel, aber anders als beispielsweise ein "Skyrim", geht es hier weniger um das Erkunden einer Welt, sondern man wird sehr linear durch die einzelnen Bereiche geschleust. Auch ist es, im Vergleich zu anderen (Action-) Rollenspielen, eher weniger Rollenspiel, als mehr ein "Action-SciFi-Epos"...nenne ich es jetzt mal :) . Man sammelt zwar Erfahrungspunkte und kann Talente verteilen, oder auch seine Waffen mit diversen Upgrades verbessern, aber eigentlich konzentriert sich Mass Effect mehr auf die Kämpfe und die Story bzw. die Dialoge zwischen den verschiedenen Figuren.

Vor allem Letzteres macht das Spiel meiner Meinung nach herausragend.
Mass Effect 3 soll die Geschichte um Commander Shepard abschließen und tut das auch. Die Story ist spannend erzählt, mit der ein oder anderen Wendung und einigen sehr gelungenen, emotionalen Momenten.
Teils hat man als Commander Shepard schwerwiegende Entscheidungen zu treffen, die einen im Spiel (eventuell) noch Stunden später verfolgen (aus Spoilergründen möchte ich an dieser Stelle kein Beispiel nennen). Was mir in diesem Zusammenhang auch sehr gut gefallen hat, ist dass die Teammitglieder stets auf diese neuen Entwicklungen in der Story, bzw. Entscheidungen von Commander Shepard reagieren und ihre Sicht der Dinge darlegen. Das führt zu einigen tollen Dialogen/ Momenten, die ich so bisher in keinem Spiel erleben durfte.
In den ersten beiden Teilen hatten die Teammitglieder stets ihren festen Platz auf der Normandy, egal ob nun Tage oder Wochen vergingen...sie blieben immer auf dem gleichen Fleck. Dies wurde nun geändert. Manchmal trifft man dann zwei Teammitglieder in der Bar der Normandy, beim netten Plausch oder ein anderes Teammitglied begibt sich zum Piloten des Schiffs um den ein oder anderen turianischen Witz zum Besten zu geben usw. Das sorgt dafür, dass sich das Ganze "lebendiger" und atmosphärischer anfühlt.

Der zweite zentrale Aspekt von Mass Effect sind die Kämpfe.
Grundsätzlich finde ich die Kämpfe in Mass Effect 3 besser als noch in Mass Effect 2.
Zum einen liegt das daran, dass die allgemeinen Mechaniken verbessert wurden (Deckung, Waffen ' Fähigkeitenumgang, Animationen, Zielen). Es fühlt sich dynamischer und flüssiger an, als noch im Vorgänger.
Zum anderen kann man erkennen, dass die Entwickler versucht haben, die Action etwas weniger langatmig zu gestalten und mehr Höhepunkte einzubauen.
Im Vergleich zum Vorgänger gelingt das auch. Es gibt tatsächlich den ein oder anderen Moment im Spiel, wo der Puls schneller wird und es "gut zur Sache geht".
Nur leider können die Kämpfe in Mass Effect (meinem Empfinden nach) nicht durchgängig ein hohes Niveau halten. Ich würde eher sagen, dass die Kämpfe meist auf einem guten Niveau sind, es aber auch Abschnitte gibt, die eher langweilig daherkommen, was teilweise an eher tristen Umgebungen liegen kann, oder einfach daran, dass in diesen Abschnitten zu wenig passiert, bzw. es zu wenig Abwechslung gibt.

Erwähnen möchte ich auch, dass es die möglichkeit gibt, mit Kinect seinen Teammitgliedern im Kampf befehle per Sprachsteuerung zu erteilen. Da ich aber kein Kinect besitze, kann ich dieses Feature leider nicht beurteilen.

Die Grafik ist gut, kann aber nicht mehr mit den Toptiteln (in Sachen Grafik) mithalten.
Die Qualität schwankt dabei etwas. Oft erblickt man wirklich tolle Panoramen (wenn man z.b. von einem benachbarten Mond auf die brennende Heimatwelt einer anderen Alienrasse blickt), aber es gibt auch Abschnitte, die sehr trist und detailarm sind. Positiv finde ich, dass die Entwickler bei den Gesichtern der (Haupt-) Protagonisten oder auch den Waffen und Rüstungen gute Arbeit abgeliefert haben.
Wo ich die Grafik "nur" für gut befunden habe, finde ich den Sound wirklich toll. Die deutsche Syncro ist absolut in Ordnung, man hat nun aber auch tatsächlich die Möglichkeit, die englische Sprachausgabe kostenlos vom XboxLive ' Marktplatz runterzuladen. So ist es z.b. möglich, das Spiel in englischer Sprache zu spielen und dabei deutsche Untertitel einzublenden.
Darüber hinaus ist die Musik sehr stimmig und passt sich sehr schön den jeweiligen Momenten an (ob nun actiongelandene Passagen oder emotionale Momente).

Mit dem dritten Teil wurde nun auch ein Multiplayermodus eingeführt. Und zwar wehrt man (mit bis zu 3 weiteren Spielern) Wellen von Gegnern ab oder sichert Daten. Insgesamt erinnert es an den "Horde-Modus" von Gears of War. Ich empfand es als eine nette Abwechslung, um vor dem weiterspielen der Story 1-2 Runden einzulegen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Mass Effect 3 hat mich durchgehend auf sehr hohem Niveau unterhalten.
Anmerken möchte ich noch, dass die 5 Sterne, eigentlich 4,5 wären , wenn Amazon diese Option anbieten würde. Wie sich das ganz grob (und ohne Worte, sondern mit wenigen Zahlen) bei mir in etwa zusammensetzt, könnt ihr ganz unten noch sehen.

Denke, jeder der Mass Effect 2 gut fand, wird auch mit dem dritten Teil sehr viel Spaß haben. Wer hingegen schon dem Vorgänger nicht viel abgewinnen konnte, wird sehr wahrscheinlich auch mit diesem Teil nicht glücklich werden, da die Entwickler ihren vormals eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgt haben.

Allen, die bisher mit diesem Spiel nichts am Hut hatten und vielleicht (durch die massive Werbekampange... ;) ) nun auf Mass Effect aufmerksam geworden sind, kann ich nur empfehlen, zuerst die beiden Vorgänger zu spielen. Zwar kann man sicher auch nur mit diesem Teil seinen Spaß haben, wenn einem Action ' Rollenspiele gefallen, die ihren Fokus auf Kämpfe, Story und Dialoge legen.
Trotzdem glaube ich, dass einem viel entgeht, wenn man keinen Speicherstand importiert, da es wirklich sehr spannend und teils faszinierend ist, wie Entscheidungen aus den beiden Vorgängern, den Verlauf des dritten Teils beeinflussen können.
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Grafik 8/10
Sound 10/10
Gameplay 9/10 (Kämpfe 8/10, Story/ Dialoge/ Entscheidungen 10/10)

Gesamt 9/10
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mass (D)Effect?, 14. März 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition (Videospiel)
Zunächst ein paar Worte zur CE.
Als jemand, der CE-Versionen von Blizzard gewohnt ist, kommt mir diese hier einfach nur billig vor. Ein dünner Papp-schuber, der kaum größer als eine normale DVD-Hülle ist. Das "Art-Book" wird seinem Namen nicht gerecht. Art-Heftchen wäre passender.
Wer sich unter "Exklusiver Lithograph" nichts vorstellen kann: es ist so eine Art Postkarte mit der Normandy als Motiv.
Der Comic ist, wie schon in einer anderen Rezension erwähnt, auf englisch und nicht komplett, sondern lediglich ein 22-Seiten Ausschnitt.
Ein Handbuch ist dem Spiel nicht beigelegt, dafür ist es wohl zu modern.
Was die "Digitalen Extras" angeht, ist dort eigentlich nur der DLC "From Ashes" wirklich interessant. Allerdings drängt sich der Eindruck auf, dass es sich dabei um einen Teil des Spiels handelt, der nachträglich entfernt wurde um ihn als DLC bzw. in der CE zu verkaufen.

Kommen wir zum Spiel selbst.
Dabei fällt als erstes auf, dass das Aussehen von Charakteren, die aus Mass Effect 2 importiert werden, nicht erkannt wird. Man muss also seinen Shepard neu gestallten. Das ist praktisch, wenn man sowieso ein neues Aussehen haben will, aber ansonsten recht nervig.
Nur beim Erstellen eines neuen Chars hat man die Möglichkeit zwischen drei Spielmodi zu wählen. Im Grunde sind das aber alles Einstellungen, die man auch selber im Optionsmenü tätigen kann. Im Grunde entscheidet man sich damit nur zwischen mehr Dialogen und weniger Kampf, mehr Action und weniger Dialoge oder Dialoge und Action.
Entscheidet man sich für letzteres spielt sich ME3 wie eine Mischung der beiden Vorgänger. Das Talent-system wurde überarbeitet, das Gewicht von Waffen hat jetzt Auswirkung auf die Nachladezeit von Kräften und das Scannen von Planeten/Systemen dient jetzt nur noch dem Auffinden von Artefakten.

Die Inszenierung darf sich zu Recht "episch" nennen. Inklusive aller Nebenmissionen benötigt man für die Kampagne ca. 40 Stunden, und wer die beiden Vorgänger mochte, wird die ersten 39,5 Stunden voll auf seine Kosten kommen.

Und damit sind wir auch schon beim einzigen wirklich grobschlächtigen Manko dieses Spiels angekommen: die letzten 15 Minuten!
Ohne Details spoilern zu wollen: wer immer dieses Ende verbrochen hat (und dabei ist es egal, welches man wählt) gehört öffentlich ausgepeitscht.
Gründe dafür findet man inzwischen vermutlich in jedem größeren Forum.

Deswegen auch nur zwei Sterne. Wer nicht vor hat bis zum Ende zu spielen, darf gerne drei Sterne dazu denken. Denn bis dahin ist Mass Effect 3 wahrlich ein großartiges Spiel. Aber was nützt es, wenn einem das Ende alles vermiest!?
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Mass Effect 3 - N7 Collector's Edition
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