Kundenrezensionen


329 Rezensionen
5 Sterne:
 (128)
4 Sterne:
 (47)
3 Sterne:
 (19)
2 Sterne:
 (32)
1 Sterne:
 (103)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


4.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung von LP - Gut oder Schlecht
Ich würde sagen gut.Es gibt zwar sehr viele Rezensionen,die dieses Album für Schrott halten.Und ich muss zugeben,wer Metal wie in den Vorgängeralben erwartet,hat sich geirrt,denn dieses Album ist KEIN Metal-Album.Es ist etwas ganz neues,etwas was man zuvor in keiner Band gesehen hat.Warum ich es trotzde mit 4 Sterne bewertet habe?Weil es trotzdem alles...
Veröffentlicht am 25. September 2010 von Patrik

versus
3.0 von 5 Sternen Leider nur mittelmaß :(
Das neue Lp-Album, gestern war es endlich da, und natürlich die Vorfreude und auch die Erwartung riesig, zumal "The Catalyst" als Vorgeschmack schonmal echt gut war. Das kann man leider vom Rest des Albums nicht sagen, das meiste plätschert so vor sich hin und es ist nicht ein einziges mal auch nur Ansatzweise was von den mächtigen E-Gitarren zu hören,...
Veröffentlicht am 11. September 2010 von Mastablasta


‹ Zurück | 1 233 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung von LP - Gut oder Schlecht, 25. September 2010
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns (Limited Edition) (Audio CD)
Ich würde sagen gut.Es gibt zwar sehr viele Rezensionen,die dieses Album für Schrott halten.Und ich muss zugeben,wer Metal wie in den Vorgängeralben erwartet,hat sich geirrt,denn dieses Album ist KEIN Metal-Album.Es ist etwas ganz neues,etwas was man zuvor in keiner Band gesehen hat.Warum ich es trotzde mit 4 Sterne bewertet habe?Weil es trotzdem alles irgendwie zusammenpasst.Als ich das Album das erste Mal hörte,dachte ich mir auch,was für ein Schrott.Danach habe ich es weggelegt und die alten Alben wieder gehört.nach einer Woche dachte ich mir,das kann doch nicht gehen,so schlecht darf das Album doch nicht sein und beim 2.Mal durchhören fand ich das Album auf einmal richtig genial.Es hat etwas eigenes.Jeder der sich überraschen lassen will und auch gute Lieder im Radio findet oder villeicht (wie ich zb) auch manchmal einfach ein Hip-Hop Album hört,für den ist dieses Albu sehr wahrscheinlich der hammer.Es hätten zwar ein paar mehr Lieder sein können und auch nicht immer so kurze,aber das Album selbst hat wieder das geschafft,was die anderen Alben auch schafften.Jeder wurde wieder auf Linkin Park auf anderer Weise aufmerksam.Seien wir mal ehrlich,wer hätte so eine Platte erwartet?Niemand.Aber das ist ja das Geniale,es kommt keine Platte,bei der man denkt,sie ist am Fließband produziert worden.Man merkt einfach,dass sich Linkin Park mit diesem Album sehr viel Mühe gegeben hat und,wie schon gesagt,etwas neues erschaffen wollte und ehrlich gesagt,meiner Meinung nach,haben sie dies auch geschafft!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Leider nur mittelmaß :(, 11. September 2010
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns [Explicit] (MP3-Download)
Das neue Lp-Album, gestern war es endlich da, und natürlich die Vorfreude und auch die Erwartung riesig, zumal "The Catalyst" als Vorgeschmack schonmal echt gut war. Das kann man leider vom Rest des Albums nicht sagen, das meiste plätschert so vor sich hin und es ist nicht ein einziges mal auch nur Ansatzweise was von den mächtigen E-Gitarren zu hören, die man aus den ersten drei Alben kennt. Das sich die Band musikalisch entwickelt und nicht auf der Stelle bleiben will ist klar und macht die Musik auch interessant und gut in der Regel. Das LP sowas auch meisterhaft umsetzen kann, hat man an "The Catalyst" hören können, allerdings ist der Rest doch eher mittelmaß und wer bei Minutes to Midnight schon enttäuscht war von der eher ruhigeren Art des Albums, der wird es hier erst recht sein. Für Fans von Elektro-Pop ist das Album echt zu empfehlen, aber für den eigefleischten LP-Fan ziemlich gewöhnungsbedürftig. Hoffentlich beziehen sich die Jungs im nächsten Album wieder etwas mehr auf ihre Wurzeln, denn hätte man dieses Album um den "originalen" LP-Sound erweitert wäre es sicher der Hammer geworden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


127 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier..., 8. September 2010
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns (Limited Edition) (Audio CD)
... so möchte ich die Kommentare die sich hier in den letzten Wochen gebildet haben mal deuten.

Ich selbst habe das Album bereits einige Male durchgehört, und diese teilw. arg krassen Aussagen der sogenannten "echten Fans" haben mich motiviert, meine erste Rezession überhaupt zu verfassen. Als jemand, der LP zwar nicht seit der ersten Stunde hört, aber doch schon seit einigen Jahren und auch gelegentlich auf Konzerte fährt, möchte ich mich als "Fan" bezeichnen, auch wenn das hier anscheinend anders ausgelegt wird.

Nachdem "The Catalyst" ja bereits vor einigen Wochen erschienen ist, war ich sehr auf das Album und nochmehr auf die Kritiken gespannt. Mir persönlich hat die Single sehr gut gefallen, jedoch auch erst wirklich nach öfterem Anhören. Nachdem das Album dann das erste Mal komplett durchgelaufen ist, war ich, wie die meisten hier erst mal verwirrt und wusste nicht was ich davon halten sollte. Inzwischen liegt es in sämtlichen Playern zuhause, auf Arbeit und im Auto. Selten hat mich eine Platte so fasziniert wie diese hier. Und dabei möchte ich mich einigen (!) meiner Vorredner anschließen, dass man es unbedingt als Gesamtwerk hören und auch rezessieren sollte.

Es ist hervorragend Abgestimmt zwischen satten Beats (z.B. Wretches and Kings) und gefühlvollen Balladen (z.B. Burning in the skies), zwischen ordentlichen Riffs und natürlich auch allem was der Synthesizer hergibt. Und eben diese abwechslungsreiche Mischung ist das besondere an diesem Album. Näher möchte ich auf die einzelnen Songs hier nicht eingehen, wie gesagt, das Album als Gesamtes zählt (und dazu gehören auch Intros und Interludes...)

Und ich denke nicht, das LP damit noch ein paar Dollars einfahren wollten, sondern einfach mal Songs zu machen, die IHNEN gefallen und vielleicht nicht jedem "Fan". Wer offen für neues ist, sich gerne mal überraschen lässt und in Linkin Park nicht ausschließlich "Hybrid Theory" sondern eine moderne, mutige Band sieht, die sich nicht in die NuMetal Schublade schieben lässt, dem kann ich die Scheibe wärmstens empfehlen.

Ich jedenfalls freue mich auf das Konzert in Frankfurt, egal was für ein "Publikum" dort in der Menge steht (es wird scheinbar vergessen, dass es um die Leute AUF und nicht VOR der Bühne geht...) Und wenn ein paar weniger "echte Fans" da sind, umso besser, weniger Genörgel ;-).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel mehr Intention als 'Müll', 23. Februar 2011
Von 
Elias Neumann "-Krypt0-" (Mönchengladbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns [Explicit] (MP3-Download)
Ich habe mir dieses Album ursprünglich gekauft da ich seit langer Zeit ein Fan von Linkin Park bin und jedes ihrer Alben mein Eigen nennen darf. Nun sollte mir auch das aller Neueste nicht fehlen. Schon bei "Minutes to Midnight" konnte man eine Stiländerung vernehmen, wie sicherlich Allen aufgefallen ist, wodurch ich mir schon dachte in welche Richtung dieses Album gehen würde.
Jedoch bringt dieses Album erneut einen ganz eigenen Stil hervor, den die meisten hier eher negativ empfinden und Phrasen bringen wie "kommerzieller Müll" oder Ähnliches. Für meine Begriffe sind das eher Leute die entweder die Englische Sprache nicht beherrschen und daher die Texte nicht wahrnehmen, oder Linkin Park-'Fans' die nicht offen für Neues sind. Linkin Park geht mit diesem Album erneut in eine ganz neue Richtung.
Oft liest man hier Einzelkritiken zu den einzelnen Titeln die dieses Album hervorbringt. Doch zum Beispiel die Funktion, die einen in einzelne Titel kurz reinhören lässt bringt einen eher ab vom Kauf. Dabei ist dieses Album viel weniger Einzelkritiken zu unterziehen, sondern gesamt zu betrachten. Denn erst wenn man sich die Titel an einem Stück anhört und nicht einzeln herauspickt ergibt das ganze einen harmonischen und musikalisch außerordentlichen Klang.
Zum Beispiel Titel wie "The Requiem" "The Radiance" "Empty Spaces" und "Wisdom, Justice, And Love" schneiden in der Einzelkritik schlecht ab, bzw. bekommen erst gar keine weil sie nicht als Musiktitel 'in dem Sinne' betrachtet werden. Jedoch geben diese Titel im Gesamtzusammenhang dem Ganzen eine enorme Bedeutung. Nicht zuletzt ein gut ausgewählter Ausschnitt aus einer Rede Martin Luther Kings in "Wisdom, Justice, And Love".
Wenn man das Album im gesamten anhört und betrachtet, findet man auch eine Intention dieses Albums. Und eine Intention vermag ich zu sagen, haben die wenigsten Alben. So singt Linkin Park von den historischen aber auch realen Missständen der Welt.
Zum Beispiel die indianischen Einflüsse in "When They Come For Me" für die Unterdrückung der indianischen Stämme ab der Entdeckung Amerikas, "Waiting for the End" für die Angst der Menschen vor/während unnötigen Kriegen, "Wisdom, Justice, And Love" als Beispiel für Intelligenz und Erkenntnis (in diesem Falle das Beispiel Martin Luther King, der sowohl Intelligenz als auch Erkenntnis beweist und diese versucht den Menschen zu überliefern), "Robot Boy" für die fälschliche Einstellung der breiten Masse, dass sie eh nichts bewirken könne.
Es gibt viele Interpretationsmöglchkeiten für das Album, doch ich finde, dass man dieses wirklich im Gesamten betrachten muss und nicht oberflächlich kritisieren sollte. Jedem ist es selbst überlassen, doch ich finde dieses Album ist es wirklich es einmal auf sich wirken zu lassen.

Um es kurz zu machen: exorbitant gut gelungenes Album in meinen Augen. Danke an Linkin Park für gute Musik verbunden mit Intention und Sinn.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A Thousand Suns, 15. September 2010
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns [+1 Bonus] (Audio CD)
Bevor ich mit meiner Rezension beginne, möchte ich erstmal was zu den anderen Rezensionen sagen:
Da wird teilweise gesagt, Linkin Park "kriecht den Radiosendern in den Allerwertesten", Linkin Park soll Schiffbruch erleiden. Wer die Rezensionen liest wird schnell merken, dass der Autor nicht wirklich viel Ahnung von Musik oder dem Album hat.

Nun zu meiner Rezension:
Einige meiner Vorredner vergleichen A Thousand Suns mit Hybrid Theory oder Meteora. Großer Fehler. Wer mit solchen Vorsätzen in eine neue Platte geht, der kann nur enttäuscht werden.
Beim ersten Hören war ich relativ frei von Linkin Park, da ich mittlerweile eine andere Lieblingsband habe und daher meine ich das Album ohne Vorurteile bewerten zu können.

Die Band selbst sagte während der Studiozeit und betont auch aktuell immer aufs neue, dass es für sie langweilig wäre ein zweites Hybrid Theory zu machen. Die Jungs wollen sich weiter eintwickeln und tuen dies auch in beständiger Ordnung. Alle songwriting Prozesse wurde förmlich abgerissen und komplett neu erdacht.

Die Lieder wurden im Vorfeld der Veröffentlichung als Radiountauglich benannt, was ich aber bei Musik die selbständig gemacht wurde (Rock, o.ä. im Gegensatz zu David Guetta und co) generell nicht verstehe.
Die Songs auf A Thousand Suns sind nicht dem Mainstream gefolgt, sondern der Mainstream folgt den Songs.

Um das Album richtig zu verstehen, braucht es mehrere Durchläufe. Ich kenne Leute die beim ersten Mal hören gesagt haben, dass das Album schwach wäre, aber nach mehrmaligem Hören fanden selbst diese Kritiker Songs die ihnen gefallen haben.

Ich werde jetzt keinen der Songs beschreiben, aber die Songs betonen in erster Linie die Kunst, von 6 Typen, die ihre Gewohnheiten bewusst über Bord geworfen und sich aufgemacht haben der Welt ihre neue Kreativität zu präsentieren.

Meiner Meinung nach soll jeder für sich selbst entscheiden wie die Scheibe gefällt, aber mir gefällt es, auch wenn ich eher auf sehr, sehr, sehr harte Musik stehe.

In diesem Sinne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2.0 von 5 Sternen Dass soll Linkin Park sein?, 7. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns (Limited Edition) (Audio CD)
Hallo!

Ich hab mir die CD gleich am ersten Tag des Erscheinens gekauft und komplett mehrmals angehört.
Leider muss ich sagen dass meine Erwartungen wenig oder besser gesagt fast gar nicht erfüllt wurden.
Linkin Park wollte mit diesem Album etwas "neues" machen aber da haben sie weit am Ziel vorbeigeschossen.
Einige Songs sind wirklich gut geworden aber fast 90 % sorry für den Ausdruck ist Müll!
Ein paar von den Liedern dauern nicht mehr als ein paar Sekunden wo man sich fragt: "Wars dass schon?"

Hier meine Favorites:

When they come for me, Iridescent und The Catalyst

Insgesamt muss ich sagen sehr enttäuschend! Gebt lieber euer Geld für eine besseres Album von Linkin Park aus z.B. Road to Revolution!

LG
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anders ist nicht immer besser!, 16. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns (Limited Edition) (Audio CD)
Ich habe mir die CD, trotz der vielen schlechten Kritiken hier, ohne vorher anzuhören gekauft. Schließlich hat mir die letzte Linkin Park CD M2M gut gefallen, gerade auch wegen der tollen Balladen.

Das war leider ein schwerer Fehler! Was hier dargeboten wird, macht mich sprachlos! Und das nicht wegen dem Stilwechsel an sich. Einen ähnlich krassen Stilwechsel habe ich zwar seit dem bei den Fans umstrittenen Album "Host" von Paradise Lost nicht mehr gehört. Anders als bei Paradise Lost ist der Break hin zum elektronischeren Sound hier aber völlig misslungen - die neuen Songs sind weitgehend uninspiriert, nichtssagend und ohne jede ernsthafte Emotion! Auch das Gefassel von Konzeptalbum kann ich nicht nachvollziehen - ein paar (mehr oder weniger störende) Lückenfüller auf die CD draufzupacken macht noch lange kein Konzeptalbum daraus! Bei mehr als der Hälfte der Songs habe ich mich entweder gelangweilt oder bin genervt ein Lied weitergesprungen. Das ist mir bei LP noch nie passiert...

Trotzdem hat das Album ein paar Lieder, die man gerne nochmals hören möchte. Gut gefallen haben mir Blackout, Wretches and Kings und The Messenger. Auf letzterem Song zeigen die Jungs, dass sie grundsätzlich noch in der Lage sind, gute Songs zu schreiben und sich aus der Masse durchschnittlicher Bands herauszuheben.

Hoffentlich nehmen sich die Jungs die Kritik zu Herzen und beginnen bald wieder Musik zu machen, die ihnen selbst gefällt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das "+" lohnt sich!, 21. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns/+ (CD + DVD-Video) (Audio CD)
Eine neue Live-DVD von Linkin Park! Für mich quasi ein Pflichtkauf. Was mir eher weniger was bringt, ist die Tatsache, dass ebenfalls das bereits 2010 erschienene "A Thousand Suns" als Studioalbum als CD enthalten ist (ich besitze bereits die "schwarze" ATS-Version mit der Dokumentation). Schlimm ist das aber nicht, da sich das Geld schon für die Live-Aufnahme lohnt.
Das Konzert wurde in Madrid aufgenommen und ist gesponsert von MTV. Die Bühne ist relativ klein, aber die Stimmung sehr gut. Über die Live-Qualität von Linkin Park muss man ja nichts sagen, auch die Tonqualität ist super und besonders die Stimmen von Mike Shinoda und Chester Bennington kommen gut zur Geltung.
Ebenfalls die Setlist ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt und ist ein sehr guter Mix aller Alben. Ein Highlight ist nicht wirklich festzulegen, da alle Songs richtig gut gespielt werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


231 von 332 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur weil es anders ist, ist es nicht schlechter (und besser schon gar nicht), 11. September 2010
Von 
K. Klett (Dinslaken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns (Limited Edition) (Audio CD)
Eins vorweg: Ich hatte eigentlich nicht erwartet, dass Linkin Park wieder "Back to Roots" gehen würden. Das ist ja nicht allzu schlimm, denn eine Weiterentwicklung bedeutet für mich, dass man den ursprünglichen Sound verfeinert, andere Stile einfließen lässt und weder sich selbst noch Andere kopieren. ABER: Was Linkin Park mit "A Thousand Suns" fabriziert haben ist ein absoluter Stilbruch und eine nicht zu überhörende Anbiederung an das Mainstream Radio unter dem Deckmantel der anspruchsvollen Horizonterweiterung.

Dennoch muss man festhalten, dass viele der "alten Fans" dem Album eh keine Chance geben, alles, was vom Hybrid Theory Sound abweicht als Verrat darstellen und mit Aussagen wie "Wer das Album mag ist kein Fan" ankommen. Davon abgesehen ist es albern die Band darzustellen, als wäre sie früher so hart wie Pantera zu "The Great Southern Trendkill"-Zeiten gewesen. Damit disqualifiziert ihr euch nur selbst.

Ich muss mich trotzdem fragen was sich manche(nicht Alle!) bei ihren positiven Rezensionen gedacht haben.
Das liest sich (überspitzt dargestellt) wie: "Wer das Album negativ bewertet ist gleich ein stockkonservativer Fanatiker des Hybrid Theory Sounds und total intolerant.", oder "Es ist anders, also ist es eine Weiterentwicklung. Dass heißt es ist gut" und zum nur Glück selten auch "Da steht Linkin Park drauf, also ist es gut!".

Natürlich dürfen, nein müssen LP sich enwickeln, warum aber lediglich bei über den Daumen gepeilt 3 Liedern ein Schlagzeug vorkommt (bzw. klar erkennbar ein Schlagzeug vorkommt) ist mir schleierhaft. Elektro Einflüsse? Von mir aus, aber muss man gleich tausend Sonnen mit Keyboards, Synthesizern und Dancefloor-kompatiblen Beats vollkleistern? Und von dem Gesang will ich gar nicht erst anfangen.

Aber kommen wir zu den Tracks im Einzelnen:

1. "The Requiem" - Eintöniges, sphärisches Intro ohne jegliche Spannung. Spätestens wenn der unsäglich stark verzerrte Frauengesang einsetzt, weiß man worauf man sich hier eingelassen hat. Wie toll war dagegen doch "Wake". 1/10

2."The Radiance" - Das 1.Lied? Nein. Eine Minute lang hört man irgendjemanden reden. Muss man nicht verstehen. 1/10

3."Burning in the Skies" - Ein harter Brecher zu Beginn? Wieder nein. Es beginnt -als wollte man Rockfans sofort abschrecken- mit einer Ballade. Die Melodie geht in Ordnung und die Gitarre ist (das meine ich ernst) schön. Trotzdem das ist einfach zu offensichtlich für das Radio gemacht und zu unspektakulär, als dass es irgendwelche Emotionen wecken könnte. Auf rockende Momente wartet man übrigens vergebens. Wenigstens nicht so Synthesizer-lastig wie der Rest. 4/10

4."Empty Spaces" - Es ist wirklich unglaublich wie Linkin Park dem Käufer vortäuschen er habe es mit ganzen 15 Songs zu tun. Letztendlich sind es nur 9 mit 6(!) Lückenfüllern (damit soll natürlich ausgedrückt werden, dass es sich um ein Konzeptalbum handelt), welche kürzer als 2 Minuten sind und entweder aus Samples oder Synthie-Einheitsbrei bestehen. "Empty Spaces" beinhaltet 15 Sekunden lang... ja... nichts. 1/10

5."When the come for me" - Mike darf das erste Mal rappen, was er sehr gut macht, und die Trommeln im Hintergrund stören keinesfalls. Da hätte durchaus was draus werden können, aber Chesters Gesang, der nun endgültig in der Belanglosigkeit angekommen ist, der unkreative "aaaaaahaaaaahaaaa"-Refrain sowie sämtliche Afrika Klischees am Ende des Songs zerstören fast Alles. 2/10

6. "Robot Boy" - Ich kann mir nicht helfen aber die Melodie kenne ich irgendwoher. Chester säuselt vor sich hin und die lahme Melodie und der noch lahmere Rythmus werden so unglaublich einfallslos und oft wiederholt, dass nur noch die Skiptaste hilft. Ausgesprochen uninteressant, nervtötend und austauschbar. 1/10

7. "Jornada del Muerto" - Eineinhalb Minuten lang seichter Synthie-Mist und und NOCH seicheterer Gesang. Braucht niemand. 1/10

8."Waiting for the End" - Ist das etwa eine Gitarre am Anfang? Ja! Tatsächlich! Doch die Freude währt nur kurz. Die furchtbar aufgesetzt fröhliche Melodie kommt mir wie bei "Robot Boy" irgendwie geklaut vor. Wenn Chester dann anfängt ins Mikro zu schmachten beschleicht mich der Verdacht, dass man ihn heimlich durch James Blunt ersetzt hat. Ein weiteres Lied für die Twilight Kundschaft und damit ätzend belanglos. 1/10

9."Blackout" - Die Gesangsaufnahme gabs ja schon zuvor auf Youtube zu hören. Chester schrie als ginge es um sein Leben. Klar, dass nun alle Hoffnungen auf diesem Song beruhten. Das Geschrei wurde hier zwar, mit einem Elektro-Beat unterlegt, was aber gar nicht mal so unpassend wirkt. Die etwas aufgesetzten Scratches und das an sich selbst einschlafende Ende hätte man sich sparen können. Womit ein weiterer guter Song verhindert wurde... 5/10

10."Wretches and Kings" - Beschwört ein wenig die "alten Tage" herauf. Ein reiner Hip-Hop Track mit endlich mal verzerrten Gitarren (auch wenn diese ein wenig Alibi Charakter haben) und einem etwas schrägen Refrain. Nicht perfekt aber endlich mal mit ein paar Ecken und Kanten. 6/10

11."Wisdom, Justice an Love" - Eine Rede von ein bisschen Pianogedudel unterlegt. 1/10

12."Iridescent" - Tja, und damit wären wir beim absoluten Tiefpunkt der tausend Sonnen angekommen. "Iridecent" kriecht den Radiosendern so sehr in den Allerwertesten, dass es nur wehtut. Soll heißen: Massenverträglich, ohrwurmige Melodie, kann jeder mitträllern, mit Chor gegen Ende und den radiotypischen Songstrukturen. 0/10

13."Fallout" - Einminütiger Trip durch die pseudo-ansrpruchsvolle Autotunehölle (richtig gelesen:Autotune) 1/10

14."The Catalyst" - Siehe meine Rezension zu der Single. 3/10

15. "The Messenger" - Eindeutig, ohne Frage, keine Disskusion: Das ist das beste Lied der CD. Sehr spartanisch gehalten (Akustikgitarre, Piano, Gesang), hat aber gerade deshalb endlich mal emotionale Tiefe und Chester singt wie ein Gott. Warum nicht gleich so? 9/10

Ich wünsche Linkin Park wirklich von ganzem Herzen, dass sie mit "A thousand Suns" den totalen Schiffbruch erleiden, aber ein Blick auf die Charts beweißt, dass es schon zu spät ist. Linkin Park haben sich nicht weiterentwickelt sondern austauschbar gemacht. Herzlichen glückwunsch!

Und eine Frage noch an Alle, die "A thousand Suns" mögen: Würdet ihr es auch kaufen wenn NICHT Linkin Park drauf stehen würde? Denkt mal drüber nach...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2.0 von 5 Sternen das kann man sich sparen, 15. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns (Limited Edition) (Audio CD)
Da vieles schon gesagt ist, ganz einfach noch dazu:
Wer auf dem Höhepunkt ist kann leider nur enttäuschen wenn herumexperimentiert wird.
Wenn es der Band gefällt ist es ja ok, mir gefällt es auf jeden Fall nicht und ich besitze jedes Album der Band.
Hier wurde komplett vom bisherigen Stil abgewichen, langsame Songs sind auch mal ok aber diese Songs sind einfach langweilig. Ich hoffe daß auf dem nächsten Konzert nicht zuviel davon gespielt wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 233 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen