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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ben kann's doch
Als die vierjährige Amanda in Boston entführt wird, werden nicht nur die Medien mobilisiert. Amandas Tante Beatrice McCready (Amy Madigan) engagiert auch ein junges Paar, bestehend aus Patrick Kenzie (Casey Affleck) und Angela Gennaro (Michelle Monaghan), die als Privatdetektive arbeiten. Während die Polizei in dem trostlosen Arbeiterviertel Dorchester...
Veröffentlicht am 1. September 2009 von Carsten Noth

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter, spannender und hochkarätig besetzter Thriller - aber sehr fragwürdige Moral...
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

Zugegeben: Der Regie-Langfilm von Ben Affleck ist ein durchaus gelungenes Stück Kino mit starken Darstellern und mit Casey Affleck (jüngerer Bruder von Ben Affleck) als Privatdetective Kenzie, seine Freundin Angie (Michelle Monaghan), Ed Harris und Morgan Freeman schon fast eine kleine Starbesetzung anzubieten...
Vor 17 Monaten von Retro Kinski veröffentlicht


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ben kann's doch, 1. September 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel (DVD)
Als die vierjährige Amanda in Boston entführt wird, werden nicht nur die Medien mobilisiert. Amandas Tante Beatrice McCready (Amy Madigan) engagiert auch ein junges Paar, bestehend aus Patrick Kenzie (Casey Affleck) und Angela Gennaro (Michelle Monaghan), die als Privatdetektive arbeiten. Während die Polizei in dem trostlosen Arbeiterviertel Dorchester streng nach Vorschrift vorgeht, sollen sie mit all jenen reden, die nicht mit der Polizei kooperieren wollen. Die drogensüchtige Mutter (Amy Ryan) des Mädchens ist ihnen dabei keine große Hilfe. Bei der Zusammenarbeit mit den Polizisten Broussard (Ed Harris), Nick Poole (John Ashton) und Einsatzleiter Jack Doyle (Morgan Freeman) kommen die Detektive immer mehr Ungereimtheiten auf die Schliche. Dank Kenzies Kontakten zur Unterwelt, entdecken sie eine Verbindung zu dem Drogenboss Cheese (Edi Gathegi), doch das ist erst die Spitze des Eisbergs. Keiner von ihnen ahnt, dass die Suche nach dem kleinen Mädchen sie in einen moralischen Konflikt bringen wird, in dem die Grenzen zwischen richtig und falsch nicht genau zu definieren sind.
Wow - wer hätte gedacht dass Mr. Ben Affleck, der ja nun nicht gerade als Charakterdarsteller bekannt ist, so einen Streifen drehen könnte. Der Film atmet Authentizität und wirkt in jedem Augenblick glaubwürdig. Diese Atmosphäre ist ganz sicher auch der brillanten Performance von Hauptdarsteller Casey Affleck zu verdanken. Der Bruder von Regisseur Ben hat in Boston 18 Jahre seines Lebens verbracht und ist mit vielen der im Film auftauchenden Personen, die sich teilweise selber spielen, bestens bekannt. Die Besetzung wird ergänzt durch Morgan Freeman und Ed Harris, die es gleichfalls verstehen ihren Figuren im Rahmen der Inszenierung eine unglaubliche Tiefe und Plastizität zu verleihen.
Die Parallelen der Handlung zu dem echten Fall Madeleine sind natürlich unübersehbar, weshalb der Film in England übrigens mit einiger Verspätung anlief. Diese Maßnahme erweist sich allerdings als völlig unbegründet, denn "Gone Baby Gone" ist alles andere als ein reißerisches Kidnappingdrama, das im Fahrwasser aktueller, emotional aufwühlender Ereignisse schwimmen möchte. Im Grunde dient das Hauptereignis lediglich dazu krasse soziale Mißstände aufzuzeigen und sehr unbequeme Fragen zu stellen. Wie schon "Die Fremde in Dir " hinterlässt der Film den Zuschauer mit einer moralischen Fragestellung, die mich auch einen Tag später noch beschäftigt. Es bleibt zu hoffen, dass Ben Affleck auch in Zukunft dem Filmbusiness öfter hinter der Kamera zuarbeitet.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter, spannender und hochkarätig besetzter Thriller - aber sehr fragwürdige Moral..., 21. März 2013
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

Zugegeben: Der Regie-Langfilm von Ben Affleck ist ein durchaus gelungenes Stück Kino mit starken Darstellern und mit Casey Affleck (jüngerer Bruder von Ben Affleck) als Privatdetective Kenzie, seine Freundin Angie (Michelle Monaghan), Ed Harris und Morgan Freeman schon fast eine kleine Starbesetzung anzubieten. Dementsprechend routiniert und sehr gut im Team agieren alle zusammen und führen uns die Geschichte der Entführung der 4-jährigen Amanda ein.

Mehr sei nicht verraten, die Spannung steigt nach einigen guten Wendungen bis zum Schluss und es könnte eigentlich ein sehr hochwertiger Thriller sein. Warum nur "eigentlich". Nun dazu ein persönliches Statement, aber ich bin sicher, dass es nicht nur mir so geht. Ich kann die typische US-Philosophie "Auge um Auge" angesichts eines demokratisch-rechtsstaatlichen Denkens nicht wirklich einfach so durchwinken. Ohne etwas zu verraten bringt Privatperson A Person B (einen Verdächtigen für eine schlimme Tat) ohne Anhörung und Verhandlung durch Kopfschuss um.

Seine Partnerin wirft dann lapidar ein "Ich bin stolz auf dich. Du hast ihn getötet..., er hat es verdient...". Sorry, welche antiquierte Cowboy Moral ist das denn, dann bitte sollen doch alle Knarren bekommen und gepflegt aufeinander losgehen. Davon abgesehen beginnt GONE BABY GONE stark wie ein raues Sozialdrama und holt dann erst im Laufe der Zeit die typischen Thriller-Elemente hervor. Dabei wird es gegen Ende hin vom Gewaltfaktor her recht explizit was ich dem Film durchaus zu Gute halten möchte. Casey Affleck steht seine harte Rolle ganz gut zu Gesicht, Michelle Monaghan als Freundin Angie allerdings bleibt recht blass im Hintergrund.

Der Film hat ja seine Fangemeinde und möchte ihn niemand madig machen. Aber Menschen moralisch hochzujubeln, die eigentlich die "Gute" und rechtsstaatliche Seite vertreten, wenn sie jemanden umbringen passt nicht in das Bild meines Rechtsempfindens. Das hat GONE BABY GONE aus meiner Sicht locker 1-2 Sterne gekostet. Auf jeden Fall hat sich Ben Affleck ja mit den Regie-Nachfolgern TOWN und ARGO immer weiter gesteigert und somit kann man entspannt auf seinen neuen Taten hoffen.

3,5/5 Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: gutes 16:9 Vollbild ohne Schwächen, gutes Schwarz
- TON: gute Abstimmung Dialoge, nur in Musikszenen etwas zu laut, aber sehr angenehm voluminös, Blu-ray: "nur" DTS 5.1 + DD 5.1, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: teilweise in HD: 6 zusätzliche Szenen und alternatives Ende, Audiokommentar von Autor und Regisseur Ben Affleck und Co-Autor Aaron Stockard
Authentizität einfangen: Die Besetzung von "Gone Baby Gone", Heimkehr: Hinter den Kulissen mit Ben Affleck, Trailer
- SONSTIGES: FSK 16 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meisterlich komponierter Thriller mit hervorragenden Schauspielern, 13. August 2012
Ben Affleck startete seine Karriere als Drehbuchautor, feierte Erfolge als Schauspieler und fand mit "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" auch zur Regie. Seine Leistung in diesem Film ist als meisterlich zu bezeichnen. Das ebenfalls von ihm (mit)geschriebene Drehbuch schafft es hervorragend, die handelnden Charaktere aufzubauen und zu jeder Zeit menschlich erscheinen zu lassen. Worin Afflecks Regie glänzt ist die Liebe zum Detail, mit der die Story in Szene gesetzt wird. Keine Minute des Films erscheint rückwirkend betrachtet unnötig, in jeder Szene können die großartigen Schauspieler alleine durch ihre Blicke, durch schier beiläufige Aktionen und Nebensächlichkeiten knisternde Spannung aufbauen. Die Charaktere erscheinen für den Zuschauer so greifbar, so menschlich und so natürlich, dass man nicht nur mit all ihren Schicksalen mitfühlen kann, sondern sich auch den gesamten Film hindurch Gedanken macht, wie der Film ausgehen könnte. Kurze Zeit, nachdem die Personen vorgestellt werden, beginnt man seine eigene Geschichte um die Filmcharaktere zu spinnen und mit neuen Details immer wieder zu aktualisieren.

Die Auflösung des Films ist realistisch und glaubwürdig, aber dennoch nicht so naheliegend, dass man sie bereits nach kurzer Zeit erraten wird. Der Film schafft es somit, von der ersten bis zur letzten Minute die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf sich zu ziehen. "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" erreicht dabei nicht das Level an Intensität, das andere Thriller in der Vergangenheit bereits erreicht haben, bleibt aber dennoch durchgehend spannend und vor allem durch die glaubwürdigen Charaktere und die hervorragenden Schauspieler in jedem Moment sehenswert.

Meisterlich komponierter Thriller von Ben Affleck, der vor allem durch seine beeindruckende Charakterzeichnung und die hervorragenden Schauspieler glänzen kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gradioses Schuld und Sühne Drama, 26. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was hier der oft gescholtene Schauspieler Ben Affleck mit seinen Debütfilm Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel abliefert ist mit einem Wort einfach klasse geworden. Mit einer grandiosen Schauspielriege rund um seinen Bruder Casey Affleck, einer beeindruckenden und authentischen Geschichte die bis zum überraschenden Schluss mitreißt, gelingt es ihm mit den besten Film des vergangen Jahres abzuliefern.

Casey Affleck brilliert in seiner Rolle als Privatdetektiv Patrick Kenzie. Neben ihm gefallen Michelle Monahan als seine Freundin Angela Gennaro und natürlich mal wieder ein fantastischer Ed Harris als Detective Remy Bressant sowie Morgan Freeman als Jake Doyle. Noch zu erwähnen ist tolle Amy Ryan als die Mutter des entführten Kindes. Die Story rund um die Kindesentführung baut von der ersten Minute ein unglaubliche intensität und Spannung auf, sie gibt realistisch die Bostener Atmosphäre und Lebenssituation wieder. Wenn man aber nun denkt der Handlungsverlauf verläuft vorhersehbar weiter der täuscht sich gewaltig, ab der mitte wird die bis dahin klar verlaufende Geschichte plötzlich durch zahlreiche Wendungen und Überraschungen erschüttert. Der Soundtrack von Harry Gregson Williams unterstützt die düstern Bilder zudem perfekt.

Fazit: Dank Ben Affleck der auch das mit Aaron Stockard das Drehbuch verfasste liefert Gone Baby Gone einen spannendes, Tiefbewegendes Stück Kino das letztlich mit einem schockierenden Schluss gehörig in die Magengegend trifft und noch lange nachwirkt.

Die Blu-Ray-Disc

Bild: Gutes Bild,relativ Scharf und mit guten Kontrast,manchmal muss es sich aber dem eingesetzten Stilmittel unterwerfen. Gelungener Ton, der meist ruhigen Filmatmosphäre absolut angemessen, wenn es dann aber mal kracht (Schusswechsel) kommt auch der Tiefton kräftig zum Einsatz.
Extras: Relativ Kurze aber dennoch gehaltvolle Dokus vom Filmdreh und Storyumsetzung, sowie ein menge rausgeschnittene Szenen.

Fazit: Gute dem Genre angemesse Technische Umsetzung und noch ein paar interessante Extras.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo ist Amanda ?, 29. April 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel (DVD)
Bekannt wurde Ben Affleck für das mit dem Oscar preisgekrönte Drehbuch zu Gus van Sants "Good Will Hunting", dass er gemeinsam mit seinem Freund Matt Damon schrieb. In der Folgezeit wurde er durch die Mitwirkung in Blockbustern wie "Armageddon" oder "Pearl Harbour" zum Star, er war aber auch beliebter Preisträger für die "Goldene Himbeere". Seit 2007 dreht er eigene Filme und seine dritte Arbeit "Argo" wurde gar zum besten Film des Jahres mit dem Oscar geehrt. Sein Thriller "The Town" war ein sehr guter Thriller, genauso geglückt ist ihm aber auch sein Regiedebüt mit "Gone Baby Gone", bei dem er mit Aaron Stockard wieder das Drehbuch schrieb. Die Geschichte basiert auf dem Roman "Kein Kinderspiel" von Dennis Lehane.
Als Hauptdarsteller ist Bens jüngerer Bruder Casey Affleck zu sehen, der bereits mit einer Nebenrolle in "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" brillieren konnte. Auch hier macht er als junger Detektiv Patrick Kenzie eine gute Figur. Er wohnt in dem sozial problematischen Stadtteil Dorchester in Boston, wo fast jeder jeden kennt und lebt mit der hübschen Angela Gennaro (Michelle Monaghan) zusammen. Gemeinsam arbeiten sie als Detektive für eher unbedeutende Fälle, aber zum Leben reicht es ganz gut. In der näheren Nachbarschaft wird die kleine 4jährige Amanda vermisst. Helen McCready (Amy Ryan) die Mutter der Kleinen ist eine bekannte Drogensüchtige, schafft hin und wieder auch mal an und kümmerte sich herzlich wenig um ihr kleines Kind. Immerhin sorgte Helens Bruder Lionel (Titus Welliver) und dessen Frau Bea (Amy Madigan) einigermassen für das kleine, vernachlässigte Mädchen.
Die Polizei unter der Leitung von Jack Doyle (Morgan Freeman) kommt bei den Ermittlungen nicht so richtig weiter, da die Menschen im Viertel kaum Vertrauen zu den Bullen haben. Aus diesem Grund tauchen Bea und Lionel bei den beiden jungen Detektiven auf und bitten diese ebenfalls in dem Fall zu ermitteln. Man erhofft sich dabei, dass Patrick - aufgewachsen im Viertel - die Menschen mehr zum Reden bringen könnte. Was auch passiert, er kann den Detektives Nick Pole (John Aston) und Remy Bressart (Ed Harris) einen entscheidenden Hinweis liefern. Doch das ist erst der Anfang einer Suche nach Wahrheiten...
Der Film lässt sich ruhig Zeit für seinen ersten thrillerhaften Teil, in dem es vornehmlich um die Suche nach der kleinen Amanda geht. Dann geschieht eine überraschende Wende, die den zweiten, eher psychologischen Teil der Geschichte einläutet. Am Ende steht eine folgenschwere und richtig schwierige Entscheidung, die Patrick für sich selbst zu treffen hat. Es geht dabei dann längst nicht mehr nur um die Auflösung des dubiosen Falles einer Kindesentführung, sondern um eine Entscheidung, die elementar das Leben von Patrick und allen anderen daran Beteiligten Personen verändert. Ben Affleck hat mit "Gone Baby Gone" einen intellektuell interessanten Thriller gemacht, der vor allem auch durch seine gute Figurenzeichnung lebt. Die Wendungen sorgen für gute Spannung. Gute Bilder von Kameramann John Toll sorgen für eine prima Atmosphäre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Passabler Thriller, 10. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel (DVD)
Dieser Kriminalfilm ist aus dem Jahr 2007 und Ben Affleck's Regiedebüt.Der Film ist mit Casey Affleck,Michelle Monogham,
Morgan Freeman,Ed Harris und John Ashton exzellent besetzt.
Als ein vierjähriges Mädchen in Boston verschwindet,werden die beiden Privatdetektive Patrick Kenzie(Casey Affleck) und
Angela Gennaro(Michelle Monogham) angeheuert.Der Film besitzt eine sehr starke und überraschende Auflösung.
Die Inszenierung ist besonders hervorzuheben,da Ben Affleck über eine tolle Bildersprache verfügt.
Schwachpunkte am Film sind,dass er gegen Ende hin ein wenig langatmig wird und Casey Affleck,der meinesachtens nicht
gerade die Idealbesetzung für seine Rolle war.
Es gibt teilweise sehr dramatische und drastische Szenen,die aufgrund der dokumentarischen Inszenierung sehr realistisch
wirken.
Fazit:Sehenswertes Regiedebüt von Ben Affleck.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hut ab, vor den Affleck Brüdern !!!, 4. September 2008
Von 
W. Walz "RW" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel (DVD)
Die meisten schlechten Rezensionen stammen von denen, die zuvor das Buch gelesen haben.
Ich kenne jedenfalls nur den Film und muß gestehen, dass mir ausser vom Skript abgesehen, besonders die Darstellung und die Atmosphäre sehr gut gefielen.
Ergötze ich mich schon an C. Afflecks Minenspiel in der Jesse James Adaption, so zog er hier ebenfalls mächtig vom Leder, wenn er den leicht arroganten, gerissenen, manchmal auch naiven Schnüffler gibt (allein dieser kurze Augenblick, beim fluchtartigen Verlassen der Kneipe, als er von seinen Aggressionen hilflos eingeholt, einen kurzen Moment verweilt und all seine Hilflosigkeit zum Ausdruck kommt; das war große Schauspielkunst).
Manche verurteilen auch die moralische Verquasung an diesem Film. Ich sah zum Schluß nur einen teilnahmslosen Menschen, der in seiner Gerechtigkeit gefangen ist, von ihr benutzt und entleert wurde.
Ob sein Handeln richtig war? Vielleicht hat Morgan Freeman recht, und es ist wirklich eine Frage des Blickwinkels/Alters.

5 Sterne für Casey Affleck (Darsteller)
4 Sterne für Ben Affleck (Regie)
---------------------------------------

4,5 Sterne Film
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intelligente, anspruchsvolle und schwere Krimi Kost, 21. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel (DVD)
Vorweg: Der Film ist nichts für einen netten, entspannten Krimi Abend. Ich habe mit dieser Erwartung den Film eingelegt und war daher erst einmal etwas enttäuscht. Ich habe mich dann aber auf den Film eingelassen und somit doch einen wirklich guten Film genießen können. Hier muss wirklich mitgedacht werden. Der Film zeigt ungewöhnlich reasltisch und drastisch ziemlich kaputte Typen und eine ebenso kaputte Familie. Der Film hat durch aus spannende Momente und ziemlich überraschende Wendungen. Er ist aber nicht leicht, d.h., man muss wirklich dranbleiben. Der Grund, warum ich keine fünf Sterne gebe, ist die Auflösung und das etwas konstruierte und ebenso etwas negative Ende. Mehr wird nicht verraten - bildet Euch selbst eine Meinung darüber...
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf welcher Seite stehst du??, 21. April 2008
Von 
Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Diese Frage muss sich unweigerlich jeder Zuschauer nach dem Ende stellen.

Aber von vorn:

In Bostoner Arbeiterviertel Dorchester verschwindet das kleine Mädchen Amanda. Polizei, Medien & Anwohner sind in heller Aufruhr. Onkel und Tante der Vermissten wenden sich verzweifelt an den Privatdetektiv Patrick Kenzie und seine Assistentin Angie Gennaro. Die 2 nehmen den Fall trotz erster Bedenken an. Die Suche gestaltet sich als schwieriges Unterfangen, da ihnen die örtliche Polizei nicht so wirklich helfen will und anscheinend alle Spuren im Sand verlaufen. Doch dann tauchen erste Hinweise auf...

Der Einstieg in den Film ist (nicht nur) optisch mehr als gelungen. Man gewinnt einen sehr guten Eindruck von dem Werteverfall der amerikanischen Gesellschaft in South Boston. Drogen, Kriminalität, Fettleibigkeit, Fernsehsucht usw. zeigen mehr als deutlich die vorherrschende Realität.
Auch in der weiteren Stunde entwickelt es sich als unterhaltsamer Krimi mit Dramamomenten. Das "Schnüffler-Duo" Casey Affleck & Michelle Monaghan glänzen dabei schauspielerisch glaubwürdig und auf höchstem Niveau. Ed Harris als Cop Bressant steht dem in nichts nach.
Ganz besonders prägnant fand ich die Kameraarbeit mitsamt einigen beeindruckenden Bildern.

Dann- nach circa 1 Stunde- kommt der Break in der Story. Eine Lawine kommt ins Rollen. Eine Wendung jagt die nächste und der Zuschauer nimmt an einem Verwirrspiel der Extra-Klasse teil.
Das Finale mit der einen, besagten, Gewissensfrage setzt dem Ganzen die Krone auf.
Diskussionsstoff ist garantiert!
Die Handlung nach dem Break und das Finale machen so aus einem sehr guten Drama-Thriller ein kleines filmisches Meisterwerk, das ich so schnell nicht vergessen werde.

Mein Fazit: Ein Pflichtkauf für alle Fans von Dramen und Thrillern.
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1.0 von 5 Sternen Trauriger Schund, 8. August 2014
Es ist wie im richtigen Leben. Die Verbrecher sind die Verbrecher (weg mit ihnen...). Die Idioten sind die Idioten (wohin mit ihnen???). Aber am schlimmsten sind die Gutmenschen - sie retten einen Kinderschänder, einen Mörder einen ... und sie fühlen sich gut dabei auch wenn sie wissen dass dieser Mensch weitere Verbrechen begeht. Diese Gutmenschen sind die eigentlichen Verbrecher (weg mit ihnen...)
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Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel
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