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Kundenrezensionen

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am 13. August 2012
Ben Affleck startete seine Karriere als Drehbuchautor, feierte Erfolge als Schauspieler und fand mit "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" auch zur Regie. Seine Leistung in diesem Film ist als meisterlich zu bezeichnen. Das ebenfalls von ihm (mit)geschriebene Drehbuch schafft es hervorragend, die handelnden Charaktere aufzubauen und zu jeder Zeit menschlich erscheinen zu lassen. Worin Afflecks Regie glänzt ist die Liebe zum Detail, mit der die Story in Szene gesetzt wird. Keine Minute des Films erscheint rückwirkend betrachtet unnötig, in jeder Szene können die großartigen Schauspieler alleine durch ihre Blicke, durch schier beiläufige Aktionen und Nebensächlichkeiten knisternde Spannung aufbauen. Die Charaktere erscheinen für den Zuschauer so greifbar, so menschlich und so natürlich, dass man nicht nur mit all ihren Schicksalen mitfühlen kann, sondern sich auch den gesamten Film hindurch Gedanken macht, wie der Film ausgehen könnte. Kurze Zeit, nachdem die Personen vorgestellt werden, beginnt man seine eigene Geschichte um die Filmcharaktere zu spinnen und mit neuen Details immer wieder zu aktualisieren.

Die Auflösung des Films ist realistisch und glaubwürdig, aber dennoch nicht so naheliegend, dass man sie bereits nach kurzer Zeit erraten wird. Der Film schafft es somit, von der ersten bis zur letzten Minute die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf sich zu ziehen. "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" erreicht dabei nicht das Level an Intensität, das andere Thriller in der Vergangenheit bereits erreicht haben, bleibt aber dennoch durchgehend spannend und vor allem durch die glaubwürdigen Charaktere und die hervorragenden Schauspieler in jedem Moment sehenswert.

Meisterlich komponierter Thriller von Ben Affleck, der vor allem durch seine beeindruckende Charakterzeichnung und die hervorragenden Schauspieler glänzen kann.
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am 1. September 2009
Als die vierjährige Amanda in Boston entführt wird, werden nicht nur die Medien mobilisiert. Amandas Tante Beatrice McCready (Amy Madigan) engagiert auch ein junges Paar, bestehend aus Patrick Kenzie (Casey Affleck) und Angela Gennaro (Michelle Monaghan), die als Privatdetektive arbeiten. Während die Polizei in dem trostlosen Arbeiterviertel Dorchester streng nach Vorschrift vorgeht, sollen sie mit all jenen reden, die nicht mit der Polizei kooperieren wollen. Die drogensüchtige Mutter (Amy Ryan) des Mädchens ist ihnen dabei keine große Hilfe. Bei der Zusammenarbeit mit den Polizisten Broussard (Ed Harris), Nick Poole (John Ashton) und Einsatzleiter Jack Doyle (Morgan Freeman) kommen die Detektive immer mehr Ungereimtheiten auf die Schliche. Dank Kenzies Kontakten zur Unterwelt, entdecken sie eine Verbindung zu dem Drogenboss Cheese (Edi Gathegi), doch das ist erst die Spitze des Eisbergs. Keiner von ihnen ahnt, dass die Suche nach dem kleinen Mädchen sie in einen moralischen Konflikt bringen wird, in dem die Grenzen zwischen richtig und falsch nicht genau zu definieren sind.
Wow - wer hätte gedacht dass Mr. Ben Affleck, der ja nun nicht gerade als Charakterdarsteller bekannt ist, so einen Streifen drehen könnte. Der Film atmet Authentizität und wirkt in jedem Augenblick glaubwürdig. Diese Atmosphäre ist ganz sicher auch der brillanten Performance von Hauptdarsteller Casey Affleck zu verdanken. Der Bruder von Regisseur Ben hat in Boston 18 Jahre seines Lebens verbracht und ist mit vielen der im Film auftauchenden Personen, die sich teilweise selber spielen, bestens bekannt. Die Besetzung wird ergänzt durch Morgan Freeman und Ed Harris, die es gleichfalls verstehen ihren Figuren im Rahmen der Inszenierung eine unglaubliche Tiefe und Plastizität zu verleihen.
Die Parallelen der Handlung zu dem echten Fall Madeleine sind natürlich unübersehbar, weshalb der Film in England übrigens mit einiger Verspätung anlief. Diese Maßnahme erweist sich allerdings als völlig unbegründet, denn "Gone Baby Gone" ist alles andere als ein reißerisches Kidnappingdrama, das im Fahrwasser aktueller, emotional aufwühlender Ereignisse schwimmen möchte. Im Grunde dient das Hauptereignis lediglich dazu krasse soziale Mißstände aufzuzeigen und sehr unbequeme Fragen zu stellen. Wie schon "Die Fremde in Dir " hinterlässt der Film den Zuschauer mit einer moralischen Fragestellung, die mich auch einen Tag später noch beschäftigt. Es bleibt zu hoffen, dass Ben Affleck auch in Zukunft dem Filmbusiness öfter hinter der Kamera zuarbeitet.
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Boston, Dorchester: Die vierjährige Amanda McCready wird ohne jede Lösegeldforderung entführt. Von ihr oder dem Täter fehlt jede Spur. Die Polizei unter Führung von Captain Jack Doyle (Morgan Freeman), der selbst ein Kind verloren hat versucht ihr möglichstes, Schaulustige vom Haus fernzuhalten und zu ermitteln. Amanda lebte im sogenannten White-Trash-Milieu, einer abwertenden Bezeichnung für die US-Unterschicht. Die Mutter Helene (Amy Ryan) des Kindes ist drogenabhängig und hat sich bislang ganz eindeutig einen Dreck ums Kind geschert. Es war „einfach da“. Dementsprechend teilnahmslos verfolgt sie die ganze Sache. Die einzige, die sich sehr um das Verschwinden sorgt, ist BeatriceMcCready, die Tante des Kindes. Weil sie mit den Ermittlungen der Polizei unzufrieden ist, sucht sie entgegen Doyles Rat mit ihren Mann Lionel die Privatdetektive Patrick (Casey Affleck) und Angela (Michelle Monaghan) auf, die auch privat ein Paar und absolut unerfahren auf dem Terrain sind. Angela ist nicht begeistert, den Fall anzunehmen und drängt Patrick dazu, ihn abzulehnen – erfolglos. Nach einigen Ermittlungen, bei denen die beiden zunächst auf eine Mauer des Schweigens treffen, ergibt sich ein ganz anderes Bild…
- Das Sozialdrama ist minutiös spannend, erhält gegen Ende sogar noch einige unerwartete Wendungen. Letztlich kann man sämtliche (von meiner Warte aus bis auf die Entscheidung der Freundin) moralische Standpunkte menschlich ein Stück weit nachvollziehen. Die Konsequenz der letztlichen Entscheidung könnte lauten: Wie man es macht, man macht es verkehrt.

Das Drama ist packend inszeniert, nachvollziehbar ist auch die „Hinrichtung“ eines Täters „ohne Gerichtsverhandlung“. Mag dies in rechtsstaatlicher Sicht sicher rechtsstaatlich verwerflich sein (rechtsstaatlich verwerfliche Handlungen auch seitens der Regierung kommen in den USA aber leider vor), so ist die Handlung an sich 1. Menschlich nachvollziehbar und 2. Eine absolute Affekthandlung, wie dies auch dargestellt worden ist. Dem Täter ist einfach die Sicherung durchgeknallt, als er den Tatort gesehen hatte. Die Reaktion der Freundin darauf ist zwar ebenfalls menschlich nachvollziehbar, aber auch moralisch nicht einwandfrei.

Dem Grunde nach behandelt der Film menschliche Entscheidungen und moralische Vorstellungen, die nicht einfach sind und die immer zwei Kehrseiten der Medaille haben. Ich möchte das Ende nicht vorwegnehmen, aber m. E. nach hat Patrick genau richtig gehandelt, auch wenn die letztliche Konsequenz hieraus absehbar war. Letztlich hatte er eine amtliche Alternative vorgezeigt, die aber – wie so oft, weil hierfür gewisse rechtliche strenge Voraussetzungen geknüpft sind – letztlich nicht durchgeführt wurde. Ich kann mich hier lediglich vage halten um nicht zu spoilern, wer den Film sieht, wird jedoch wissen, was gemeint ist.
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am 17. Januar 2016
Toller Film, wenn da nicht die totale Fehlbesetzung des Hauptdarstellers wäre. Casey Affleck wirkt wie Harry Potter, der ins soziale Ghetto geworfen wird. Der Drehbuchautor und Regisseur Ben Affleck hat dem Film keinen guten Dienst erwiesen indem er seinem Bruder die Hauptrolle gegeben hat. Nepotismus ist nicht nur in der Politik ein Übel.
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am 10. Mai 2013
Dieser Kriminalfilm ist aus dem Jahr 2007 und Ben Affleck's Regiedebüt.Der Film ist mit Casey Affleck,Michelle Monogham,
Morgan Freeman,Ed Harris und John Ashton exzellent besetzt.
Als ein vierjähriges Mädchen in Boston verschwindet,werden die beiden Privatdetektive Patrick Kenzie(Casey Affleck) und
Angela Gennaro(Michelle Monogham) angeheuert.Der Film besitzt eine sehr starke und überraschende Auflösung.
Die Inszenierung ist besonders hervorzuheben,da Ben Affleck über eine tolle Bildersprache verfügt.
Schwachpunkte am Film sind,dass er gegen Ende hin ein wenig langatmig wird und Casey Affleck,der meinesachtens nicht
gerade die Idealbesetzung für seine Rolle war.
Es gibt teilweise sehr dramatische und drastische Szenen,die aufgrund der dokumentarischen Inszenierung sehr realistisch
wirken.
Fazit:Sehenswertes Regiedebüt von Ben Affleck.
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am 7. Mai 2016
machen den Film erst aus. Vorher ist viel Hin und Her, Drogen, Schießereien, Mutmaßungen.Nach der Hälfte des Films scheint der Fall gelöst und bietet kein Happy End. Doch dann beginnen die besagten 30 Minuten mit überraschenden Wendungen und nähern sich dem Schluss mit einer Gewissensfrage. Es wird eine Entscheidung getroffen, die einen bitteren Beigeschmack hinterlässt.

Die 5 Sterne gebe ich für die letzten 30 Minuten. Trotzdem ein sehenswerter und überraschender Film.
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am 10. April 2015
mit dieser Frage beschäftigt sich der Film zunehmend und jeder muss es für sich selbst entscheiden.
Ein großartiger Film, ausgezeichnet gespielt.
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am 5. April 2014
Recht oder Gerechtigkeit? Manchmal muss man sich entscheiden, und manchmal kann das auch falsch sein.
Kann ich empfehlen, guter Film :)
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TOP 500 REZENSENTam 21. März 2013
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

Zugegeben: Der Regie-Langfilm von Ben Affleck ist ein durchaus gelungenes Stück Kino mit starken Darstellern und mit Casey Affleck (jüngerer Bruder von Ben Affleck) als Privatdetective Kenzie, seine Freundin Angie (Michelle Monaghan), Ed Harris und Morgan Freeman schon fast eine kleine Starbesetzung anzubieten. Dementsprechend routiniert und sehr gut im Team agieren alle zusammen und führen uns die Geschichte der Entführung der 4-jährigen Amanda ein.

Mehr sei nicht verraten, die Spannung steigt nach einigen guten Wendungen bis zum Schluss und es könnte eigentlich ein sehr hochwertiger Thriller sein. Warum nur "eigentlich". Nun dazu ein persönliches Statement, aber ich bin sicher, dass es nicht nur mir so geht. Ich kann die typische US-Philosophie "Auge um Auge" angesichts eines demokratisch-rechtsstaatlichen Denkens nicht wirklich einfach so durchwinken. Ohne etwas zu verraten bringt Privatperson A Person B (einen Verdächtigen für eine schlimme Tat) ohne Anhörung und Verhandlung durch Kopfschuss um.

Seine Partnerin wirft dann lapidar ein "Ich bin stolz auf dich. Du hast ihn getötet..., er hat es verdient...". Sorry, welche antiquierte Cowboy Moral ist das denn, dann bitte sollen doch alle Knarren bekommen und gepflegt aufeinander losgehen. Davon abgesehen beginnt GONE BABY GONE stark wie ein raues Sozialdrama und holt dann erst im Laufe der Zeit die typischen Thriller-Elemente hervor. Dabei wird es gegen Ende hin vom Gewaltfaktor her recht explizit was ich dem Film durchaus zu Gute halten möchte. Casey Affleck steht seine harte Rolle ganz gut zu Gesicht, Michelle Monaghan als Freundin Angie allerdings bleibt recht blass im Hintergrund.

Der Film hat ja seine Fangemeinde und möchte ihn niemand madig machen. Aber Menschen moralisch hochzujubeln, die eigentlich die "Gute" und rechtsstaatliche Seite vertreten, wenn sie jemanden umbringen passt nicht in das Bild meines Rechtsempfindens. Das hat GONE BABY GONE aus meiner Sicht locker 1-2 Sterne gekostet. Auf jeden Fall hat sich Ben Affleck ja mit den Regie-Nachfolgern TOWN und ARGO immer weiter gesteigert und somit kann man entspannt auf seinen neuen Taten hoffen.

3,5/5 Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: gutes 16:9 Vollbild ohne Schwächen, gutes Schwarz
- TON: gute Abstimmung Dialoge, nur in Musikszenen etwas zu laut, aber sehr angenehm voluminös, Blu-ray: "nur" DTS 5.1 + DD 5.1, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: teilweise in HD: 6 zusätzliche Szenen und alternatives Ende, Audiokommentar von Autor und Regisseur Ben Affleck und Co-Autor Aaron Stockard
Authentizität einfangen: Die Besetzung von "Gone Baby Gone", Heimkehr: Hinter den Kulissen mit Ben Affleck, Trailer
- SONSTIGES: FSK 16 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
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am 16. Oktober 2015
Dass die Verfilmung nicht jeden Handlungsschnörkel des Buchs übernimmt - fein. Dass die Verfilmung genau an den Schwächen des Buchs scheitert - interessant! Dass Casey Affleck seiner Rolle nicht gewachsen ist - einfach nur ärgerlich.

Zu den Figuren: Casey Affleck und Michelle Monaghan können zu keiner Sekunde glaubwürdig rüberbringen, dass sie aus demselben Viertel sind, aus dem Helene McCready stammt. Milchbubi Casey Affleck passt null zur Rolle von Patrick Kenzie - da hatte der göttliche Ed Harris leichtes Spiel! Am lächerlichsten war der Moment, als der Milchbubi zum Selbstjustiziar mutiert. Monaghans Rolle ist bis auf einen Sprung ins Wasser langweilig und dauerpassiv (noch schlimmer als im Buch). Die stärkste Frauenfigur ist Mutter Helene (Amy Ryan), die Angie (Monaghan) locker an die Wand spielt. Eigentlich sollten als Hauptdarsteller Ed Harris und Amy Ryan genannt werden!

Zur Handlung: Schwach, die Auflösung unterirdisch. Die letzten Szenen: Wer glaubt denn sowas!! Im Buch war's trotz hunderten von bemühten Seiten schon wenig glaubwürdig und im 2-Stunden-Film erst recht.

Fazit: Ärgerlich. Trotzdem 2 Sterne, einen für Ed Harris und einen für Amy Ryan.
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