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83 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu gut für Logikfragen!
"Das nenne ich Leben" lässt Duncan Jones seinen Protagonisten Captain Colter Stevens(Jake Gyllenhaal) nach 77 Minuten von -Source Code- sagen. Am Ende des Films weiß man, dass alles, was -Source Code- ausmacht, in diesem einen Satz steckt.

Colter erwacht wie aus dem Nichts im Zug 8586, kurz vor Chicago. Ihm Gegenüber sitzt Christina(Michelle...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2011 von Thomas Knackstedt

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mit irgendwie mehr erwartet
nach dem schon guten 'Moon' und den 'Vorschußlorbeeren' war ich doch dann doch etwas enttäuscht. Die Idee ist ja ganz gut umgesetzt, aber irgendwann wird diese ewige Wiederholung doch zu konstruiert, und man ist leicht gelangweilt. Die Blu-Ray ist auf Referenzniveau (allerdings finde ich die Zugexplosion schwach gestaltet).
Veröffentlicht am 23. Januar 2012 von algi


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83 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu gut für Logikfragen!, 22. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Source Code (DVD)
"Das nenne ich Leben" lässt Duncan Jones seinen Protagonisten Captain Colter Stevens(Jake Gyllenhaal) nach 77 Minuten von -Source Code- sagen. Am Ende des Films weiß man, dass alles, was -Source Code- ausmacht, in diesem einen Satz steckt.

Colter erwacht wie aus dem Nichts im Zug 8586, kurz vor Chicago. Ihm Gegenüber sitzt Christina(Michelle Monaghan), die er noch nie im Leben gesehen hat. "Sie scheinen mich zu kennen...aber ich weiß nicht wer sie sind" eröffnet Colter das Gespräch. Überrascht muss er feststellen, dass er im Körper des ihm unbekannten Sean Fentress steckt. Kurze Zeit später fliegt der Zug in die Luft und Colter erwacht in einer Art Kapsel. Dort wird er von Captain Colleen Goodwin(Vera Famiga) via Bildschirm kontaktiert. Colter erinnert sich wieder: Er ist Airforce Mitglied, Hubschrauberpilot in Afghanistan. Aber was macht er hier? Goodwin eröffnet ihm, dass er Teil eines wichtigen Auftrags ist. Er muss zurück in den Zug, die Bombe finden und den Attentäter ermitteln. Goodwin erklärt Colter, dass er nichts an der Explosion ändern kann, und dass er sich durch das Programm "Source Code" in die letzten acht Minuten von Sean Fentress, der beim Anschlag starb, hineinversetzen kann. Mit den Erkenntnissen, die Colter sammeln soll, will man einen Anschlag mit einer radioaktiven Bombe auf Chicago verhindern.
So wird Colter ein ums andere Mal in den Zug geschickt und kommt dem Täter immer näher. Aber nicht nur das; er verliebt sich in Christina und bekommt nach und nach heraus, was wirklich mit ihm selbst passiert. Am Ende bleibt dann nur noch eine Frage: Was würdest Du tun, wenn Du noch weniger als eine Minute zu leben hast? Eines kann ich ihnen jetzt schon versprechen: Colter Stevens wird genau das Richtige tun...

Duncan Jones, Sohn des legendären David Bowie, hat nach -Moon- wieder einen außergewöhnlichen Film in die Kinos gebracht. Die Idee zu -Source Code- ist alles andere als neu. Da steckte ein bisschen -Deja Vu- und auch ein Schuss -Matrix- im Storybook. Aber Jones mixt diese Zutaten zu einem atemberaubenden Cocktail aus Spannung, Cleverness und Action zusammen. -Source Code- ist extrem unterhaltend. Die Zeit verfliegt im Nu. Wie Jones seinen Protagonisten immer wieder auf die Reise in eine Parallelwelt jagt, das hat ganz große Klasse.

Jake Gyllenhaal und Michelle Monaghan spielen das Pärchen im "Source Code" brilliant. Ergänzt wird das Duo durch die sehr präsente Vera Famiga. Wer da nicht mitfiebert und sich fragt, wie diese Story zu Ende geht, na ja...da weiß ich nicht, welche Art von Unterhaltung noch kurzweiliger sein soll.

Mit Duncan Jones erscheint ein neuer, sehr vielversprechender Regisseur auf der Bildfläche des internationalen Films. Wenn der junge Mann sich so weiterentwickelt, dann stehen uns noch ein paar hochkarätige Filme ins Haus.

Für alle Kritiker zum Schluss: Ja...-Source Code- hat so viele unbeantwortete Fragen und Logikfehler, wie Colter Ausflüge in den Zug macht, aber: Dieser Film ist einfach viel zu gut, um das zu hinterfragen. Denn: Filme, die mit Zeitparadoxen spielen können nicht logisch sein. Das liegt nun Mal in der Natur der Sache...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen intelligent gemachter Thriller mit nachdenklichen Untertönen, 15. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Source Code [Blu-ray] (Blu-ray)
Nur zögernd habe ich mich von einem Freund zum Ansehen dieses Filmes überreden lassen, hatte ich doch aufgrund des Kinotrailers und des somit bekannten Plots eine neue Variante von Filmen wie "Déjà-vu" oder "8 Blickwinkel" erwartet, die mich beide nicht begeistern konnten.

Aber weit gefehlt!
"Source Code" ist nicht nur ein überaus spannender Thriller, sondern vermag auch mit einem intelligenten Drehbuch, raffinierten Wendungen und durchaus ernsten Untertönen zu überzeugen.

Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) ist Kampfflieger in Afghanistan, findet sich aber plötzlich im Körper eines ihm fremden Mannes wieder, der mit einer Freundin (Michelle Monaghan) in einem kurz darauf explodierenden Zug sitzt.
Als Colter daraufhin in einer Art Kapsel zu sich kommt, wird ihm via Bildschirm mitgeteilt, daß er sich seit zwei Monaten im "Source Code"-Programm befindet.
Dieses Programm ermöglicht es ihm, den Platz eines Anderen in den letzten acht Minuten seines Lebens einzunehmen.
Mithilfe dieses Programmes soll Colter die acht Minuten im Zug solange erneut durchleben, bis es ihm gelingt, die Bombe und den Attentäter zu finden, so daß dieser verhaftet und ein weiterer Anschlag verhindert werden kann.

Erstaunlicherweise werden die immer wiederkehrenden Ereignisse im Zug in "...und täglich grüßt das Murmeltier"-Manier nicht langweilig, sondern überzeugen durch eine straffe, spannende Inszenierung.

Nach einiger Zeit tritt die vordergründige Thriller-Handlung etwas in den Hintergrund und stattdessen gewinnt die Frage, wie und weshalb Colter eigentlich in das "Source Code"-Programm gelangt ist, mehr und mehr an Bedeutung.
Die Offizierin, die Colter via Bildschirm instruiert (Vera Farmiga) und deren Vorgesetzter, der offensichtliche Leiter des "Source Code"-Programmes, halten sich bedeckt und versorgen Colter nur mit den allernötigsten Informationen.
Aber dieser nutzt die immer nur wenigen Minuten im Zug im weiteren Verlauf des Filmes auch zunehmend dazu, hinter dieses Geheimnis zu kommen...

***Achtung, leichter Spoiler!***

Je weiter die Handlung voranschreitet, desto klarer wird es für den Zuschauer, was wirklich mit Colter los ist und wie das "Source Code"-Programm funktioniert.
Dennoch entbehrt die Aufklärung in ihrer Deutlichkeit nicht einer schockierenden Eindringlichkeit, die den Film weit über übliches Thriller-Niveau hinaushebt.

Schade ist nur, daß der Film zuletzt doch noch ein hollywoodtypisches Happy-End an seine Geschichte anhängt und sich somit einer Antwort auf die aufgeworfenen Fragen nach Ethik, Moral und Menschlichkeit und nicht zuletzt der Euthanasiefrage entzieht.
Offenbar wären all diese Themen für einen für die breite Masse des US-amerikanischen Publikums gedachten Thriller dann doch zu unbequem.
Wenn man sich dann noch vor Augen führt, daß Dalton Trumbos Roman "Johnny zieht in den Krieg", an den "Source Code" ab einer bestimmten Szene zwangsläufig erinnert und der den Film zweifellos auch mit inspiriert haben dürfte, bereits während des Zweiten Weltkrieges in den USA verboten war und auch danach immer dann, wenn die USA sich im Krieg befanden (Korea, Vietnam, Iran...) erneut verboten wurde, überrascht das weichgespülte Ende des Filmes, in dem nicht nur Colters Wunsch, ihn "abzuschalten" nicht entsprochen wird, sondern er sogar noch zum "Helden" wird und seine Existenz im Rahmen des "Source Codes" damit gerechtfertigt wird, letztlich nicht.
Schade, denn mit ein wenig mehr Mut zur Konsequenz hätte "Source Code" wirklich ein herausragender Film werden können.

***Spoiler Ende***

Ein spannender Thriller ist er aber allemal.
Jake Gyllenhaal und Vera Farmiga spielen ihre Rollen sehr gut.
Michelle Monaghan dagegen fällt leider etwas ab, da sie zwar hübsch aussieht, aber ihre darstellerische Leistung nicht ganz zu überzeugen vermag.

Vier Sternchen und eine Empfehlung für alle Freunde spannender und intelligent gemachter Thriller.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Todesgrüße vom Murmeltier, 2. November 2013
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Source Code (DVD)
Zugegeben, ein Film über einen Mann, der immer wieder in der Zeit zurückkatapultiert wird, um dort eine Aufgabe zu lösen, läßt Déjà-vus im Hinblick auf Murmeltiere aber auch Déjà-vus entstehen – und das in einer Zeit, die so sehr den Popanz der Originalität verehrt. Trotz aller Anleihen bei bereits Bekanntem – das Science Fiction Genre ist eben auch begrenzt, wenn auch sicher offener als andere Genres – sind Regisseur Duncan Jones mit seinem zweiten Spielfilm „Source Code“ (2011) 90 Minuten voller Spannung und auch Gefühl gelungen, wenngleich es schon die eine oder andere schwache Stelle gibt.

Verwirrt und desorientiert erwacht der Offizier Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) in einem Schnellzug nach Chicago und findet sich einer jungen Frau namens Christina Warren (Michelle Monaghan) gegenüber, die ihn augenscheinlich zu kennen scheint, ihn aber mit einem anderen Namen anredet. Ein Blick in den Spiegel konfrontiert Stevens dann auch mit einem ihm fremden Gesicht, und plötzlich findet er sich in einem Feuersturm wieder, in dem es kein Überleben geben kann. Dann aber erwacht er in einer Art Cockpit, und langsam erfährt er, daß er mit Hilfe des sogenannten Source Codes immer wieder in die letzten acht Minuten im Leben eines bestimmten Passagiers zurückgeschickt wird, damit er Informationen über die Identität des Attentäters sammelt, der in diesem Zug eine Bombe versteckt hat, da eben dieser Mann nun – einen Tag später – die gesamte Stadt Chicago mit einer Atombombe bedroht. Nach und nach entdeckt Stevens bei seinen wiederkehrenden Missionen, daß er die Vergangenheit sogar verändern kann – etwas, das der Erfinder des Source Codes, der ehrgeizige Dr. Rutledge (Jeffrey Wright) für ausgeschlossen – oder vielmehr: nicht wünschenswert – hält. Außerdem beschleicht Colter im Laufe der Mission das ungute Gefühl, daß man ihm etwas sehr Wichtiges verschweige.

„Source Code“ bezieht natürlich den größten Teil seiner Spannung aus der Frage, welcher der Mitreisenden in dem Zug denn nun der Attentäter sei und wie Colter ihn aufhalten kann. Doch hat der Film noch eine andere Handlungsebene, die ihn viel interessanter macht: Den Kampf Colters gegen den skrupellosen und von Ehrgeiz zerfressenen Dr. Rutledge, der den Soldaten ohne seine Einwilligung – aber mittels eines Gerichtsbeschlusses – in das Source-Code-Programm übernommen hat und ihn als eine Brücke in die Vergangenheit nutzt. Duncan Jones läßt den Zuschauer gekonnt eintauchen in die klaustrophobische Enge und Dunkelheit des Cockpits, in der Colter keine Antworten auf seine Fragen bekommt, sondern stets mit der Dringlichkeit seiner Mission und streßerzeugenden Gedächtnisübungen konfrontiert wird. [1] Rutledge und seine Untergebene Goodwin (Vera Farmiga) lernen wir erst einmal über Monitor aus der Perspektive Colters kennen – den Doktor als eine Graue Eminenz, die ein paar Schalter betätigt, es aber nicht für nötig hält, auch nur Notiz von Colter zu nehmen. Nach und nach wird immer deutlicher, daß es Rutledge in erster Linie darum geht, die Nützlichkeit und Wichtigkeit seiner Erfindung im Kampf gegen den Terror unter Beweis zu stellen, er mithin kein Interesse daran haben kann, den Anschlag im Zug zu verhindern, da er ja eine konkrete Bedrohung, die ihr Gefahrenpotential bereits unter Beweis gestellt hat, benötigt, um überhaupt zum Mann der Stunde werden zu können.

Allerdings muß eingeräumt werden, daß Jones diese kritischen Untertöne nur sehr gedämpft vorbringt, so als wolle er niemanden wirklich verärgern. Rutledge wird mehr als ein moralisch fragwürdiges Individuum denn als Teil des Systems gezeichnet, was sich allein schon darin zeigt, daß in einem Dialog zwischen ihm und Stevens deutlich wird, daß Rutledge niemals an Kampfhandlungen teilgenommen hat und deshalb auch nicht wirklich die Armee verkörpert. Im Gegensatz hierzu gelingt es Stevens, mit dem Appell „Von Soldat zu Soldat“, die Offizierin Goodwin nach und nach auf seine Seite zu ziehen.

Auch umgeht Jones einen Teil der Brisanz der Frage, was im Kampf gegen den Terror erlaubt sei, indem er den Terror hier von einer ganz bestimmten Quelle ausgehen läßt – um nicht zu spoilern, gehe ich hier nicht näher ins Detail, obwohl gerade dies interessant wäre.

Sehr gelungen finde ich hingegen, daß Jones es – anders als etwa Tony Scott in seinem langweiligen „The Taking of Pelham 123“ (2009) – gelingt, beim Zuschauer Interesse an den Mitreisenden im Zug zu erwecken und somit auch den Wunsch nach ihrer Rettung. Dies ist natürlich vor allem der Tatsache geschuldet, daß Stevens bei seinem Aufwachen gleich in ein Gesicht blickt – und zwar in das schöne Gesicht Michelle Monaghans, die ihm immer wieder eines dieser verschmitzten Lächeln schenkt, die so lange nachhallen. Aber auch einige andere Passagiere bekommen nach und nach ein wenig mehr Tiefe.

Über die Frage, ob dem Film sein Ende – und zwar auf jeder der beiden Handlungsebenen – wirklich gut tut, ließe sich sicherlich streiten, doch müßte hierfür an dieser Stelle zu viel verraten werden. Ich persönlich fand es – so viel sei gesagt – zu harmonieheischend. Insgesamt jedoch kann man sich mit „Source Code“ ganz angenehm unterhalten fühlen, wenn man denn grundsätzlich bereit ist, sich auf das dort vorausgesetzte Phänomen der Zeitreise einzulassen und nicht alles durch die Brille unserer Logik zu sehen.

[1] Sehr eindrücklich wird an dieser Stelle deutlich, wie sehr der einzelne Soldat – im weiteren Sinne wohl auch Bürger – von den Vertretern der Staatsmacht mittlerweile als Schachfigur gesehen wird. Mit dem Professionalisierungsmantra kann man heutzutage über ein schlechtes Gewissen oder Selbstzweifel fast jeden Menschen gefügig machen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mit irgendwie mehr erwartet, 23. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Source Code [Blu-ray] (Blu-ray)
nach dem schon guten 'Moon' und den 'Vorschußlorbeeren' war ich doch dann doch etwas enttäuscht. Die Idee ist ja ganz gut umgesetzt, aber irgendwann wird diese ewige Wiederholung doch zu konstruiert, und man ist leicht gelangweilt. Die Blu-Ray ist auf Referenzniveau (allerdings finde ich die Zugexplosion schwach gestaltet).
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 5 Sterne für 90 Minuten, 1 Stern für die letzten Minuten, 13. Februar 2012
Von 
Kai F. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Source Code [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Film erzählt eine Science-Fiction-Geschichte auf zwei Zeitebenen. Er ist weniger ein Actionthriller, sondern eher eine nachdenkliche Geschichte über den Wert, die Einmaligkeit und Vergänglichkeit des menschlichen Lebens. Auf der einen Zeitebene wird ein zu lösender Kriminalfall erzählt, auf der anderen Zeitebene eine Geschichte über die Würde des Menschen und die ethischen Grenzen des technisch Machbaren.

Würde der Film nach 90 Minuten einfach an der Stelle enden, die das Drehbuch ursprünglich sicher vorgesehen hat, wäre er ein kleines Meisterwerk: Die Geschichte ist einmalig, die beiden rätselhaften Zeitebenen sind spannend miteinander verwoben und werden Stück für Stück aus der Perspektive des Hauptdarstellers und Zuschauers aufgeklärt, dabei wird dankenswerterweise auf unnötige Effekthascherei verzichtet.

Leider hat Hollywood sich aber dann entschieden, wohl auf Druck der Geldgeber und dem Wunsch nach einem freundlicheren Ende, noch einige Minuten an den Film anzuhängen. Dieses künstlich angehängte, unnötige und vor allem unlogische Ende stellt die bis dahin kunstvoll aufgebaute Geschichte komplett auf den Kopf. Damit wird in den letzten Minuten leider zerstört, was zuvor kunstvoll aufgebaut wurde.
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4.0 von 5 Sternen Durchaus gelungener Cyberthriller, 4. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Source Code (Amazon Instant Video)
Ich habe mich eine ganze Weile vor diesem Film gedrückt. Warum weiß ich eigentlich nicht, aber ich glaube auf sowas muss man Lust haben. Der Streifen erinnert an Filme wie 8 Blickwinkel und Nicht auflegen. Wer diese kennt, weiß vielleicht, was ich meine.

Jake Gyllenhaal ist für mich seit Jarhead einer meiner Lieblings-Schauspieler. Michelle Monaghan mag ich sowieso. Sie ist süß und hat mir in Eagle Eye richtig gut gefallen. Ach ja und sie kann auch schauspielern :-)

Die Idee hinter diesem Film ist, ohne die Story zu verraten, dass ein Soldat in einem Zug sitzt und 8 Minuten einer Zugfahrt immer und immer wieder erlebt und zwar nicht aus einer Laune der Natur heraus, sondern im Rahmen eines Experimentes über das ich hier nichts verraten möchte. Ziel ist es, herauszufinden, wer den Zug sprengen will, der immer und immer wieder nach 8 Minuten explodiert.

Natürlich gibt es eine junge, hübsche Frau, einen Soldaten der an sich und der Welt um ihn herum zweifelt, ein sehr ehrgeiziges amerikanisches Militärprojekt mit einem gewissenlosen Anführer und eine Katastrophe die es zu verhindern gilt. Doch packt Duncan Jones (Regie) (Moon) das ganze Szenario in eine rasante, beklemmende und spannende Atmosphäre und beschert dem Ganzen ein Ende zum Nachdenken. Man braucht auch noch ein paar Minuten nach dem Film, um die Verstrickungen der Zeitanomalie folgen zu können, findet sich dann aber schnell wieder und sollte zu dem Schluss kommen, dass der kurzweilige 93 Minuten Thriller ein sauberes und rundes Ende gefunden hat. Selbst wenn ... für mein Dafürhalten ... einige Fragen offen bleiben, was aber beabsichtigt erscheint und auch zum Charakter des Films passt.

Fazit: Saubere Sonntagabend- Unterhaltung und durchaus auch für Paare geeignet. Spannend und durchaus frische Idee am Thrillerhimmel, die gefällt und in positiver Erinnerung bleibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gutes konzept, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Source Code [Blu-ray] (Blu-ray)
mal was anderes, tolle idee sich eine solche story auszudenken. die schauspieler bringen den film auf top niveau und das ohne ein großes budget für den film gehabt zu haben.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Scifi-Thriller hervorragend auf Bluray umgesetzt! Kaufempfehlung!, 26. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Source Code [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer meine Rezensionen kennt, ist bekannt, dass ich eher auf die technische Umsetzung eingehe, als auf den Film selber. Die Filminhalte der meisten Titel dürften bekannt sein und bei den Rezensionen sind mir die Beschreibungen der technischen Inhalte wichtiger.

Bildbewertung 1,85:1 Codec MPEG-4 Full-HD:

Sofort fällt die hervorragende Schärfe ins Auge, die selbst bei schwierigen Weitwinkelaufnahmen kein Detail vermissen lässt.
Gleich zu Beginn des Filmes lässt der Flug über die Skyline von Chicago
jedes Detail erkennen. Das Bild bietet natürliche und kräftige Farben.
Der leicht überhöhte Kontrast ist Stilmittel des Filmes. Auch der
Schwarzwert kann überzeugen. Diese hohe Qualität wird die ganze Länge
des Filmes über gehalten. Filmkorn ist zu erkennen, was nicht störend wirkt
und eher positiv darauf deutet, daß kein Filter zum Einsatz kam und das ist auch gut so, denn das hätte zwangsläufig wieder Schärfe gekostet!
Ein sehr guter Transfer mit sehr filmischem Look!

Ich empfehle den Film mit einem der TRIVIA-Tracks sich anzusehen!
Es lohnt sich, zumal man(n) den Film sich durchaus öfters gönnen kann,
da er visuell sehr schön umgesetzt wurde.

Tonbewertung Deutsch DTS-HD 5.1.

STUDIO CANAL bietet uns selbst im deutschen eine DTS-HD Master Audio 5.1,
die regelrecht ein Klangfeuerwerk abfackelt.
Die Abmischung klingt natürlich mit impulsiver Dynamik.
Auch der Subwoofer bekommt einiges in den Flashback-Szenen zu tun.
Die Surroundkanäle sind sehr gut und präzies im Mix integeriert und
sorgen für eine authentische Atmosphäre mit guter Direktionalität.
So MUSS ein relativ aktueller Scifi-Thriller klingen!!!

Extras:

Audiokommentar von Duncan Jones, Jake Gyllenhaal und Ben Ripley
Cast & Crew Interviews
Featurette: Expertenwissen
Featurette: Im Brennpunkt
Trivia Tracks
Picture-in-Picture Modi (Cast & Crew, Im Brennpunkt, Expertenwissen)
Trailer

Bei dieser Bluray kann man nix falsch machen und ich würde diese als
MUST HAVE betrachten! Hier passt alles! Story, technische Umsetzung
des Filmes sowie Layout dieser Bluray incl. TRIVIA Tracks! KAUFEMPFEHLUNG!
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4.0 von 5 Sternen Netter Zeitreise-Streifen, 23. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Source Code (Amazon Instant Video)
Mit einer neuen Technologie ist es möglich, das Bewußtsein von Menschen in die Zeit zurück zu schicken, in den Kopf von jemand anderem.

Eine Militäreinrichtung will das benutzen, um einen Atombomben-Anschlag zu verhindern, und schickt deshalb das Bewußtsein eines schwer verwundeten Soldaten gegen dessen Willen in die Zeit zurück, um einen früheren Anschlag aufzuklären.

Jedoch hat dieser Soldat Schwierigkeiten, sich mit seiner Rolle abzufinden, und findet so eine ganz eigene Lösung, die trotzdem einigermaßen zufriedenstellend für alle Beteiligten ist.

Der Film ist sehr spannend bis zum Schluß und sehr gut gemacht! :)
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4.0 von 5 Sternen Solider Zeitreise-Film ohne Höhen, 8. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Source Code [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Film hatte das Pech in mir ein "Déjà-vu" zu erzeugen. Ja, damit meine ich den Film mit Denzel Washington...

In diesem Film erlebt Jake Gyllenhaal seinen "Groundhog Day", der zwar nur 8 Minuten dauert, dafür jedes mal mit einem Knall endet. Zur Geschichte kann man an anderer Stelle schon genug Infos finden und ich möchte auch nicht spoilern. Die Story ist gut erzählt, die Schauspieler können alle überzeugen, aber "Déjà-vu" ist älter und hat mir besser gefallen, deshalb "nur" 4 Sterne.
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