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122 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es hätte mehr sein können...
Wenn ich persönlich an Coldplay denke, verbinde ich es mit alternativer Musik, die sich nicht am Mainstream orientiert, aber mittlerweile trotzdem Mainstream ist. Mit diesem Album geht die Band einen weiteren Schritt auf diesen Markt zu.

Ich habe das Album nun einige Male gehört, beim ersten Mal, das gebe ich ganz ehrlich zu, war ich enttäuscht...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2011 von Aleckz

versus
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Musikalische Gentrifizierung - Coldplay ist nicht mehr Coldplay ....
Man möchte jedem einzelnen Rezensenten einen High-Five geben, der Dinge schreibt wie "... als ich die 'Rush Of Blood' eingelegt hatte, musste ich fast weinen, so schön waren damals die Songs". Und das hat nichts mit typischer "Früher war alles besser"-Fankultur zu tun: Es ist im Fall von Coldplay die krasse Wahrheit. Nirgendwo gehen musikalische...
Vor 22 Monaten von Klaus Lottner veröffentlicht


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122 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es hätte mehr sein können..., 21. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (MP3-Download)
Wenn ich persönlich an Coldplay denke, verbinde ich es mit alternativer Musik, die sich nicht am Mainstream orientiert, aber mittlerweile trotzdem Mainstream ist. Mit diesem Album geht die Band einen weiteren Schritt auf diesen Markt zu.

Ich habe das Album nun einige Male gehört, beim ersten Mal, das gebe ich ganz ehrlich zu, war ich enttäuscht. Denn dass sich das Album ähnlich wie schon "Viva La Vida" mehr am durchschnittlichen Musikgeschmack orientiert, tat mir schon etwas weh. Von den insgesamt 14 Tracks sind aber nur 11 als richtige Songs zu bezeichnen. Die in "Viva La Vida" eingeführte Eingenart, die Tracks mit solchen Lückenfüllern ineinander übergehen zu lassen wird hier leider fortgeführt. Von daher ist der erste Track "Mylo Xyloto" enttäuschend, denn dieser ist nämlich der erste von diesen drei Songs. Die meisten Tracks kannte ich schon von Live-Auftritten in den letzten Monaten, "Hurts Like Heaven" zum Beispiel sollte eigentlich einer meiner absoluten Lieblingstracks werden. Unheimlich tolle, abwechslungsreiche Melodie, schöne Gitarre und natürlich Martin's Stimme machten diesen Song zum top Livetrack. Ein großes Fragezeichen schwebte mir dann über dem Kopf, als ich die Studio-Version hörte. Warum wird Martin's Stimme von einer zweiten unterlegt, die sich anhört wie ein Roboter? Warum so elektronisch? Ganz versauen tut es den Track nicht, aber ich war schon etwas schockiert und ich kann es absolut nicht verstehen.
Dann geht's weiter, "Paradise". Toller Song, ein Stilmix aus "Viva La Vida" und "X&Y". Martins Stimme steht zurecht im Vordergrund und macht diesen Song aus, so, wie es bei Coldplay sein sollte.
Im Anschluss folgt ein weiterer Hoffnungsträger. Charlie Brown ist definitiv bei den Live-Auftritten der beliebteste Track gewesen. Martin und seine Akustikgitarre gehen sofort ins Ohr und entwickeln sich unweigerlich direkt zum Ohrwurm, tolle Variablen im weiteren Verlauf machen diesen Song einzigartig. Dieser Track wird einmal ein Klassiker a la "Yellow" oder "Clocks" sein. Danach wird es wieder etwas ruhiger, in "Us Against the World" singen Martin und Schlagzeuger Will Champion zusammen eine schöne Ballade, die Coldplay-Fans direkt ins Herz gehen sollte. "M.M.I.X." ist ein weiterer, überflüssiger Track. Eine 50 Sekunden lange, unspektakuläre Einleitung zu "Every Teardrop Is A Waterfall". Als der Track im Juni als Single erschien, war ich erst enttäuscht, aber man muss dieses Lied einfach lieb gewinnen. Ich möchte es auf diesem Album nicht missen. Auch "Major Minus" war schon vorher bekannt. Ich mochte dieses Lied schon da nicht und ich bezweifle, dass sich daran noch etwas ändern wird. Martins Stimme wird komplett in den Hintergrund geschoben, im Refrain nur ein "Uh uh uh". Nein, das ist wirklich nicht Coldplay. "U.F.O." ein weiterer, ruhiger Track der den Hörer mit einer schönen Melodie auf den wohl kontroversesten Track dieses Albums vorbereitet. "Princess Of China". Auch dieser Song war Live umwerfend. Auch dieser Track ist im Studio komplett kaputtproduziert worden, durch den ganzen Track zeiht sich ein schrecklich elektronischer Synthesizer. Dazu kommt dann noch Rihanna. Spätestens hier merkt man: Die Band hatte bei der Produktion nur eines im Kopf: Geld, Geld, Geld. Denn dieser Track wird mit Sicherheit Chartstürmer, alleine wegen den Millionen von Teenagern, die wirklich alles kaufen, wo diese jaulende Schrulle mitmacht. Sie versaut dieses Lied, sehr schade. Man kann nur hoffen, dass ein Live-Album ohne ihre Stimme erscheint. Ein weiterer, völlig misslungen Titel ist dann "Up in Flames". Aus den einfachsten Soundloops zusammengebastelt. Martin wiederholt sich am laufenden Band. Keine Spur von Coldplay.
"A Hopeful Transmission" ist der letzte Lückenfüller. Allerdings ist dieser wenigstens gut, tolle Einleitung zu einem tollen Track. "Don't Let It Break Your Heart" holt kurz vor Schluss nochmal alles raus, was die Band zu bieten hat. Ein überraschend mitreißender Track auf dem Weg zur Stadionrocker, bei dem ich sofort Gänsehaut bekommen habe. Ein Manko: Leider ist Martins Stimme wieder etwas zu leise.
"Up With The Birds" rundet das Ganze sehr angenehm ab und hinterlässt mit einem tollen Finale einen positiven Eindruck.

Alle Tracks:

(Mylo Xyloto - 5/10)
Hurts Like Heaven - 7/10
Paradise - 9/10
Charlie Brown - 10/10
Us Against The World - 8/10
(M.M.I.X. - 2/10)
Every Teardrop Is A Waterfall - 8/10
Major Minus - 6/10
U.F.O. - 8/10
Princess Of China - 5/10
Up In Flames - 4/10
(A Hopeful Transmission - 6/10)
Don't Let It Break Your Heart - 9/10
Up With The Birds - 8/10

Insgesamt würde ich dem Album 7/10 Punkte geben, ich mache daraus mal 4/5 Sterne, beide Augen zugedrückt.

Fazit: Für den Mainstream-Markt perfekt. Auch für langjährige Coldplay-Fans finden sich einige schöne Songs. Das beste Album der Band ist es aber nicht.
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120 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Kunst, Kommerz und Mainstream, 21. Oktober 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (Audio CD)
Es scheint momentan modern Coldplay Geldgier, Massenanbiederung und Berechnung zu unterstellen. Ich spreche nicht von "alten" Fans (hierbei meine ich die ersten beiden Alben) die zurecht einttäuscht sein dürfen, dass Coldplay nicht mehr klingen wie früher, sondern von der landläufigen Meinung der Nachrichten- und Musikmagazine.
Ich konnte den Vorwurf schon im Zusammenhang mit der ersten Single "Every teardrop is a waterfall" nicht verstehen. Nun bin ich ein geübter Musikhörer und durchaus Indie (um dieses abgedroschene Klischee zu bedienen), aber einen absichtlich "kommerziellen" Hit hab' ich da nicht gehört. Wo ist denn in diesem Song, der stark gewachsen ist im Laufe der Monate, bitte der Refrain?
Das Album ist ähnlich: Natürlich der vielfach zitierte breite, zugkleisterte Sound, wie man ihn von Eno erwartet. Dahinter finde ich viele tolle Songs und Melodien, die man viel massenwirksamer hätte produzieren können... Ist es "kommerziell" Chris Martins Stimme, quasi das Erkennungszeichen Coldplays, in vielen Songs stark zurückzunehmen? Ist es "kommerziell" drei Titel aufzunehmen, die nur aus 30 Sekunden Soundfetzen bestehen? Und wo zur Hölle waren die alten Hits "Yellow" oder "In my place" unkommerziell?

Dabei ist die Frage Mainstream vs. Indie-Kunst eh unnötig. In anderen Ländern geht man an diese Sache viel unverkrampfter. Entscheidend ist doch gut oder schlecht bzw. gefällt oder gefällt nicht.

Mir gefällt die neue Coldplay und zwar viel besser als das Vorgängeralbum. Weil der Sound noch gigantischer ist und weil sich dahinter doch klarere Songs als auf großen Teilen von "Viva la vida" zeigen. Die aktuelle Single "Paradise", am ehesten der prädestinierte Hit. Die wunderbare Ballade "Us against the world", bei der Martin mal im Vordergrund singen darf und gut wie selten klingt. "Hurts like heaven" und "Charlie Brown" - trotz des veränderten Sounds doch typisch Coldplay. Auch das viel gescholtene Stück mit Rihanna ("Princess of China") find' ich irgendwie cool, weil eben nicht total eingängig. Total eingängig und kommerziell war Rihannas Duett mit Eminem...und oh wunder, auch das darf man gut finden, wenn man will.

Insgesamt finde ich "Mylo Xyloto" abwechslungsreich, voller Energie, bombastisch überzogen und doch berührend.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Musikalische Gentrifizierung - Coldplay ist nicht mehr Coldplay ...., 31. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (Audio CD)
Man möchte jedem einzelnen Rezensenten einen High-Five geben, der Dinge schreibt wie "... als ich die 'Rush Of Blood' eingelegt hatte, musste ich fast weinen, so schön waren damals die Songs". Und das hat nichts mit typischer "Früher war alles besser"-Fankultur zu tun: Es ist im Fall von Coldplay die krasse Wahrheit. Nirgendwo gehen musikalische Qualität und der Erfolg beim Mainstream-Publikum so Hand in Hand wie bei Chris Martin & Co.

Die pure und schlichte Schönheit früherer Großtaten wird ab der "Viva La Vida" durch einfallslosen Stadion-Schmonz ersetzt. An die Stelle zeitloser Instrumentierung (Klavier, Akustikgitarre, Jonny Bucklands kreative E-Gitarre) treten Synthesizer-Riffs und überproduzierte Soundteppiche (die die Band im Übrigen live nur noch mit massiver technischer - und personeller ? - Hilfe reproduziert bekommt). Das wäre alles noch vertragbar, wäre da nicht ein Grundproblem: Die Qualität des Songwritings nimmt so rapide ab, wie man es bisher höchstens von Oasis kannte. Mag sein, dass der neue Sound die nicht mehr vorhandenen Ideen übertünchen soll. Es ist auch eigentlich egal: Die Zeit, in der Coldplay mich berührt haben (wenn man betrunken mit Liebeskummer durch die Sommernacht lief und "Yellow" summte ;), ist vorbei. Die Band spielt in meinem musikalischen Kosmos keine Rolle mehr, was ihr relativ wurscht sein kann, da ihre "neue" Fangemeinde deutlich breiter ist. Musikalische Gentrifizierung quasi ;) ....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wiedereinmal ein tolles Album von Coldplay, 16. Juli 2012
Von 
E. Huber - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (MP3-Download)
Mit Mylo Xyloto ist Coldplay wieder einmal ein tolles Album gelungen.
Die Namen der Lieder merke ich mir zwar nicht- aber nichtsdestotrotz liebe ich dieses Album.
Hoffentlich lassen sie sich nicht allzu viel Zeit bis zum nächsten!

PS: Wer diese Rezension für hilfreich empfindet, dem wäre ich dankbar für ein angeklicktes "Ja" unter dieser Rezension. Damit zeigt man mir, dass ich diese Rezension nicht grundlos geschrieben habe und motiviert mich zu weiteren ausführlichen Rezensionen. Vielen Dank.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Cash Cow Coldplay, 2. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (Audio CD)
Vor einigen Tagen hat die EU-Kommission die Übernahme von EMI durch Universal mit der Auflage genehmigt, dass verschiedene Bands bzw. Labels anderweitig veräußert werden müssen, u.a. Pink Floyd, Depeche Mode und COLDPLAY. Dies macht einem wieder auf schmerzhafte Weise klar, dass es in diesem Geschäft einzig und allein um eins geht: Profit! Coldplay ist ein Wirtschaftsgut, und so klingen auch die letzten Platten. Durchkalkuliert bis auf den letzten Cent. Auf Masse getrimmt. Das sichere Geschäft - die Cash Cow.
Die Jungs können einem eigentlich nur leid tun, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die letzten beiden Alben ihrem eigenen Anspruch entsprechen. Vermutlich aber sind sie so gefangen im Business, umgeben von Speichelleckern, korrumpiert von allerlei Annehmlichkeiten, dass sie es gar nicht mehr merken, dass sie künstlerisch jede Kontrolle abgegeben haben, obwohl man spätestens bei einem "Duett" mit Rhianna hellhörig werden könnte.
Wer den aktuellen Output von Coldplay gut findet, ist ein Vielfraß, kein Feinschmecker (sorry an alle 5-Sterne-Rezensenten).
Ich jedenfalls bleibe Feinschmecker, mache mich immer wieder auf die Suche nach neuen Gaumenfreuden, regionalen Spezialitäten, alten Sorten und frischen, organischen Zutaten. Ich erinnere mich gerne an die Zeit, in der mir Coldplay sehr gut geschmeckt hat, bevor es mit Geschmacksverstärkern, Zucker, Fett und bunter Plastikverpackung massentauglich gemacht wurde.
Es ist ein Trost, dass wenigstens das künstlerische Schaffen von Pink Floyd und Depeche Mode nicht mehr durch wirtschaftlichen Druck in dieser extremen Form zerstört werden kann. (Mittlerweile gibt es nur noch 3! Major Labels)
Zuguterletzt möchte ich noch anmerken, dass man diesen "Weg des geringsten Widerstandes" als Künstler nicht unbedingt gehen muss, auch wenn es hart ist...siehe Prince ("Symbol"), Radiohead etc...
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32 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Messlatte liegt einfach sehr hoch ..., 21. Oktober 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (Audio CD)
Den Möchtegern Intellektuellen, die Coldplay toll fanden, als sie niemand kannte und verdammen seitdem sie erfolgreich sind, kann diese Album sicherlich nicht gerecht werden. Wie denn auch, Coldplay ist ja mittlerweile bekannt und erfolgreich. REM und zig anderen Bands ging es auch so, so what ...

Egal, nun zu den Leuten, die einfach Spaß an Musik haben und ein tolles Album erwartet haben, da zähle ich mich auch zu. Die Scheibe macht Spaß und ist recht typisch für (die letzten zwei) Coldplay Alben. Gemessen an dem meisten Kram, der zur Zeit (in dieser Musikrichtung) auf dem Markt ist, hat Mylo Xyloto eigentlich 6 Sterne verdient.

Da Coldplay die Messlatte aber selbst mit den letzten 2 Alben immer höher gelegt hat, werden sie diesem schneller, höher, weiter Anspruch nicht ganz gerecht und ich gebe 'nur' 4 gute Sterne

Die Platte werde ich aber sicherlich recht oft hören und freue mich schon auf eine Tour, falls sie denn kommt ...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Weit Weg von Gitarrenmusik, 2. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (Audio CD)
Zwar habe ich mir das Album gekauft, aber nur weil ich ein Fan von Coldplay bin. Ehrlich gesagt hat mich das Album sehr Enttäuscht. Von den geilen Gitarren Riffs und ebenso Gitarrenlastiger Musik ist die Band schon sowieso seit Viva La Vida weit entfernt. Ich versteh einfach nicht, dass die Band seit X and Y, welches für mich das Beste Album der Gruppe war, nun mehr und mehr Mainstream geht und Elektronik in ihrer Musik einbindet. Das passt einfach nicht.

Alben wie dieses machen die alten Erfolge Band kaputt.

Ich glaube auch nicht mehr, dass Coldplay jemals wieder ein Album wie die ersten 3 machen wird. Genauer gesagt, sind sie so schlecht geworden wie die Editors und andere.
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40 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo Coldplay draufsteht, ist kein Coldplay mehr drin!, 27. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (Audio CD)
Ich habe mir 'Mylo Xyloto' jetzt zwei Tage lang angehört und relativ emotionslos darauf reagiert. Anhand der Vorabsingles und der erneuten Brian Eno Beteiligung war zu erwarten, dass sich Coldplay weiterhin von dem, was sie so einzigartig machte wegbewegen.

Und dann habe ich den großen Fehler gemacht und mir 'A Rush of Blood to the Head' eingelegt. Ich musste fast weinen, angesichts der Schönheit und Brillanz der Lieder, welche mir im Kontrast zu dem, was im neuen Album passiert, noch Gewaltiger erscheinen als die vielen Male, die ich sie bereits hörte. Und in diesem Moment wurde mir klar, dass ich meine Lieblingsband verloren hatte. Ich will gar nicht daran denken was passiert, wenn ich 'Parachutes' höre.

Ich würde gern, wie viele hier, krampfhaft versuchen dem Album etwas Geniales abzugewinnen. Einfach, weil ich es nicht wahr haben will, dass sich eine so großartige Band verliert in der Nichtigkeit einfältiger Popmusik. Negativ! Für mich hatte Coldplay einen Status erlangt, in dem sie sich nur noch an sich selbst messen konnten. Ich verlange nicht, dass sie sich übertreffen, aber ein gewisses Niveau halten zu können, das hatte ich nur noch ihnen zugetraut. Vergeblich!

Mein Tipp: Kauft die Vorgängeralben und haltet sie in Ehren!
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72 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alles wollen, wenig können, 21. Oktober 2011
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (Audio CD)
Musikalischer Sozialneid war und wird stets eine unliebsame Begleiterscheinung popkultureller Karrieren bleiben. Mit der Größer einer Band steigt auch die Anzahl der differenzierten Meinungen. Das sich ein Teil der alteingesessenen Fans dann schon mal aufgrund der Abneigung von Erfolg oder ähnlichem Firlefanz enttäuscht abwendet ist normal. Doch wo zieht man da die Trennlinie? Muss man Bands die Gefolgschaft krampfhaft verweigern, nur weil sie bekannter werden? Ist es Bands nicht erlaubt, sich musikalisch weiterzuentwickeln, um für sich selbst spannend zu bleiben, auch auf die Gefahr hin, dass viele alte Fans abspringen? Eine Lose-Lose-Situation... es scheint, als könnten Künstler bei so etwas nur verlieren. Also sollen sie einfach machen.

Die Leidensgeschichte des frühen Coldplay-Fans fällt in jedem Fall in diese Abteilung. Die Band hat auf ihrem scheinbar mühelosen Weg von einer kleinen, netten Britpop-Band hin zum globalen Megaact den ein oder anderen Jünger hinter sich gelassen. Die meisten vermutlich irgendwo zwischen dem ambitionierten "A Rush of Blood To The Head" und dem etwas einfallslosen "X&Y". Coldplay fanden ihren Platz, egal, was andere sagten. Mit dem Rücken zur Wand spielt sich's meist besser. Damit hatte ich als Fan, der seit "Parachutes" an Bord ist auch nie ein großartiges Problem. Gerade das letzte Mammutwerk "Viva La Vida" zeigte, dass der Band trotz Sprung an die Weltspitze, das Geschick gute und spannende Songs zu schreiben, nicht abhanden gekommen ist. Meinen Support hatten sie, gegen alle Widerstände, immer noch. War ja auch eine gute, euphorische Platte. Was sollte jetzt also noch kommen? Rückbesinnung auf alte Stärken? Experimentierfreude? Radikale Brüche? Leider nicht... die Vorzeichen standen ohnehin schon nicht gut. Brian Eno wieder an Bord, die frühe Vorabsingle "Every Teardrop Is A Waterfall" klang dann doch nur nach Selbstkopie. Selbst die aktuellen Bandoutfits orientieren sich an der letzten Platte. "Mylo Xyloto" will vielleicht "Achtung Baby" sein oder zumindest die logische Weiterentwicklung des eingeschlagenen "Viva La Vida"-Weges, ist aber am Ende ein recht schales, über weite Strecken ideenloses und schlicht und ergreifend schwaches Sammelsurium an schwachen Songs. Die schwächsten, die Coldplay im Laufe ihrer Karriere bisher versammelt haben.

Dabei ist der Sound nicht unbedingt das Problem. "Mylo Xyloto" präsentiert sich noch glattpolierter, elektronischer und flächiger, als der Vorgänger. Hochglanz-Pop, der Eno-typische Weite vortäuschen will, am Ende aber die Songs an sich erstickt. Und da sind wir schon beim Thema 'Songs". Denn es ist nicht der veränderte Sound (was ja an sich gut ist, da man auch nicht allzu krass nach dem Vorgänger klingt) oder der Hang zu Mainstream-Pop und Elektronik (welcher auch nicht überraschend kommt), der sauer aufstößt. Den gab es schon auf "Viva La Vida". Die wirkliche Enttäuschung dieser Platte ist, dass die 11 Songs (die drei kurzen Instrumentalstücke lassen wir mal unter den Tisch fallen) kaum qualitativ mit dem bisherigen Output der Band mithalten können. Anfangs wiegt man sich noch auf der Gewinnerseite, denn "Hurts Like Heaven" und gerade "Charlie Brown" sind diese Coldplay-Pop-Songs, bei denen man im Radio nicht unbedingt wegschalten würde. Aber nach und nach reiht sich ein seelenloser Song an den nächsten. Die ruhigen Momente, wie "Us Against The World" oder "Up In Flames" sind langweilig, die epischen Momente wie "Don't Let It Break Your Heart" hat man in dieser Form schon mal spannender gehört. Außerdem sind sie zu voll gepackt. Sogar ein an sich schmissiges Stück wie "Major Minus" wurde so auf Überschuss produziert, dass der ursprünglich sicher vorhandene Drive gänzlich verloren scheint. Es ist die Summe der Teile, die hier einfach nicht zusammenpassen will. Schwache Songs treffen auf häufig unpassende Produktion. Und mangelnde Ideen. Es wirkt so, als jaule Chris Martin diesmal noch doppelt so häufig, wie sonst, weil ihm zu den ohnehin schon flachen Texten nix mehr eingefallen ist (siehe Single "Paradise"). Die "Ohs" und "Aahs" müssen öfters mal Lücken überbrücken. Das dann am Ende noch die furchtbare Rihanna auf einem Song auftaucht (und größtenteils auch nur diese "Ohs" und "Aahs" beisteuert), ist da quasi symptomatisch für den späteren Verlauf der Platte. Das ein oder andere "Lalalala" wird da auch in Kauf genommen. Es kommt alles zusammen, wie ein großes, nerviges Ärgernis. Das man große Massensongs mit guten Inhalten und dem Gespür für die große Geste auch machen kann, hat "Viva La Vida" bewiesen. Umso verrückter und seltsamer mutet das an, was die Band hier abliefert. Ist das ein Witz? Realsatire? Wo bleibt das wirkliche Album?

Es liegt nicht am Sound, es liegt nicht an der Hinwendung zum Chartspop. Das ist natürlich gewagt und macht die Sache nicht einfacher. Aber am Ende passt das einfach nicht zusammen, passen Coldplay mit ihrem Wesen nicht zu Rihanna und Co. Oder man hat sich irgendwo zwischen all den Mammutproduktionen, Grammys und Millionen irgendwo mal verloren. Kommt ja leider öfters vor. Aber das ist der vorläufige und dann doch irgendwie überraschende Tiefpunkt einer Band, bei der ich stets dachte, sie hat das gewisse Etwas in ihren Songs, um Qualität und Quantität zu vereinen und das Ganze mit Stil zu machen. Doch nicht so. Die Idee war vielleicht rühmlich, aber die Umsetzung krankt an der Unvereinbarkeit der Elemente. Die einzige Hoffnung, die jetzt am Ende bleibt, ist, dass die Band dann auch bald die Schnauze voll von ihrem Wesen und den ewig gleichen Routinen hat und es mal wagt, das komplette Bandgefüge über den Haufen zu werden und alles neu zu überdenken. Bei U2 hat das Anfang der 90er auch Wunder gewirkt. Sollten Coldplay diesen Schritt nicht wagen, sieht die Zukunft leider wesentlich düsterer aus, als das aktuelle Plattencover.
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5.0 von 5 Sternen Coldplay geht mit der Zeit, und das find ich super!, 30. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (Audio CD)
Ich persönlich finde so manch negativ Kritik über dieses Album einfach nicht angebracht. Die Lieder sind Top, einfach nur Top.

Bei "Princess of China" wirkt sogar die Top-Sängerin Rihanna mit.

Mit "Paradise" und "Every Teardrop is a Waterfall" sind zwei richtig geniale Hits aus den Charts mit dabei... und auch die restlichen Songs sind einfach super!

Unbedingt kaufen! :-)
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Mylo Xyloto
Mylo Xyloto von Coldplay (Audio CD - 2011)
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