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am 21. Oktober 2011
Wenn ich persönlich an Coldplay denke, verbinde ich es mit alternativer Musik, die sich nicht am Mainstream orientiert, aber mittlerweile trotzdem Mainstream ist. Mit diesem Album geht die Band einen weiteren Schritt auf diesen Markt zu.

Ich habe das Album nun einige Male gehört, beim ersten Mal, das gebe ich ganz ehrlich zu, war ich enttäuscht. Denn dass sich das Album ähnlich wie schon "Viva La Vida" mehr am durchschnittlichen Musikgeschmack orientiert, tat mir schon etwas weh. Von den insgesamt 14 Tracks sind aber nur 11 als richtige Songs zu bezeichnen. Die in "Viva La Vida" eingeführte Eingenart, die Tracks mit solchen Lückenfüllern ineinander übergehen zu lassen wird hier leider fortgeführt. Von daher ist der erste Track "Mylo Xyloto" enttäuschend, denn dieser ist nämlich der erste von diesen drei Songs. Die meisten Tracks kannte ich schon von Live-Auftritten in den letzten Monaten, "Hurts Like Heaven" zum Beispiel sollte eigentlich einer meiner absoluten Lieblingstracks werden. Unheimlich tolle, abwechslungsreiche Melodie, schöne Gitarre und natürlich Martin's Stimme machten diesen Song zum top Livetrack. Ein großes Fragezeichen schwebte mir dann über dem Kopf, als ich die Studio-Version hörte. Warum wird Martin's Stimme von einer zweiten unterlegt, die sich anhört wie ein Roboter? Warum so elektronisch? Ganz versauen tut es den Track nicht, aber ich war schon etwas schockiert und ich kann es absolut nicht verstehen.
Dann geht's weiter, "Paradise". Toller Song, ein Stilmix aus "Viva La Vida" und "X&Y". Martins Stimme steht zurecht im Vordergrund und macht diesen Song aus, so, wie es bei Coldplay sein sollte.
Im Anschluss folgt ein weiterer Hoffnungsträger. Charlie Brown ist definitiv bei den Live-Auftritten der beliebteste Track gewesen. Martin und seine Akustikgitarre gehen sofort ins Ohr und entwickeln sich unweigerlich direkt zum Ohrwurm, tolle Variablen im weiteren Verlauf machen diesen Song einzigartig. Dieser Track wird einmal ein Klassiker a la "Yellow" oder "Clocks" sein. Danach wird es wieder etwas ruhiger, in "Us Against the World" singen Martin und Schlagzeuger Will Champion zusammen eine schöne Ballade, die Coldplay-Fans direkt ins Herz gehen sollte. "M.M.I.X." ist ein weiterer, überflüssiger Track. Eine 50 Sekunden lange, unspektakuläre Einleitung zu "Every Teardrop Is A Waterfall". Als der Track im Juni als Single erschien, war ich erst enttäuscht, aber man muss dieses Lied einfach lieb gewinnen. Ich möchte es auf diesem Album nicht missen. Auch "Major Minus" war schon vorher bekannt. Ich mochte dieses Lied schon da nicht und ich bezweifle, dass sich daran noch etwas ändern wird. Martins Stimme wird komplett in den Hintergrund geschoben, im Refrain nur ein "Uh uh uh". Nein, das ist wirklich nicht Coldplay. "U.F.O." ein weiterer, ruhiger Track der den Hörer mit einer schönen Melodie auf den wohl kontroversesten Track dieses Albums vorbereitet. "Princess Of China". Auch dieser Song war Live umwerfend. Auch dieser Track ist im Studio komplett kaputtproduziert worden, durch den ganzen Track zeiht sich ein schrecklich elektronischer Synthesizer. Dazu kommt dann noch Rihanna. Spätestens hier merkt man: Die Band hatte bei der Produktion nur eines im Kopf: Geld, Geld, Geld. Denn dieser Track wird mit Sicherheit Chartstürmer, alleine wegen den Millionen von Teenagern, die wirklich alles kaufen, wo diese jaulende Schrulle mitmacht. Sie versaut dieses Lied, sehr schade. Man kann nur hoffen, dass ein Live-Album ohne ihre Stimme erscheint. Ein weiterer, völlig misslungen Titel ist dann "Up in Flames". Aus den einfachsten Soundloops zusammengebastelt. Martin wiederholt sich am laufenden Band. Keine Spur von Coldplay.
"A Hopeful Transmission" ist der letzte Lückenfüller. Allerdings ist dieser wenigstens gut, tolle Einleitung zu einem tollen Track. "Don't Let It Break Your Heart" holt kurz vor Schluss nochmal alles raus, was die Band zu bieten hat. Ein überraschend mitreißender Track auf dem Weg zur Stadionrocker, bei dem ich sofort Gänsehaut bekommen habe. Ein Manko: Leider ist Martins Stimme wieder etwas zu leise.
"Up With The Birds" rundet das Ganze sehr angenehm ab und hinterlässt mit einem tollen Finale einen positiven Eindruck.

Alle Tracks:

(Mylo Xyloto - 5/10)
Hurts Like Heaven - 7/10
Paradise - 9/10
Charlie Brown - 10/10
Us Against The World - 8/10
(M.M.I.X. - 2/10)
Every Teardrop Is A Waterfall - 8/10
Major Minus - 6/10
U.F.O. - 8/10
Princess Of China - 5/10
Up In Flames - 4/10
(A Hopeful Transmission - 6/10)
Don't Let It Break Your Heart - 9/10
Up With The Birds - 8/10

Insgesamt würde ich dem Album 7/10 Punkte geben, ich mache daraus mal 4/5 Sterne, beide Augen zugedrückt.

Fazit: Für den Mainstream-Markt perfekt. Auch für langjährige Coldplay-Fans finden sich einige schöne Songs. Das beste Album der Band ist es aber nicht.
88 Kommentare122 von 144 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2011
Es scheint momentan modern Coldplay Geldgier, Massenanbiederung und Berechnung zu unterstellen. Ich spreche nicht von "alten" Fans (hierbei meine ich die ersten beiden Alben) die zurecht einttäuscht sein dürfen, dass Coldplay nicht mehr klingen wie früher, sondern von der landläufigen Meinung der Nachrichten- und Musikmagazine.
Ich konnte den Vorwurf schon im Zusammenhang mit der ersten Single "Every teardrop is a waterfall" nicht verstehen. Nun bin ich ein geübter Musikhörer und durchaus Indie (um dieses abgedroschene Klischee zu bedienen), aber einen absichtlich "kommerziellen" Hit hab' ich da nicht gehört. Wo ist denn in diesem Song, der stark gewachsen ist im Laufe der Monate, bitte der Refrain?
Das Album ist ähnlich: Natürlich der vielfach zitierte breite, zugkleisterte Sound, wie man ihn von Eno erwartet. Dahinter finde ich viele tolle Songs und Melodien, die man viel massenwirksamer hätte produzieren können... Ist es "kommerziell" Chris Martins Stimme, quasi das Erkennungszeichen Coldplays, in vielen Songs stark zurückzunehmen? Ist es "kommerziell" drei Titel aufzunehmen, die nur aus 30 Sekunden Soundfetzen bestehen? Und wo zur Hölle waren die alten Hits "Yellow" oder "In my place" unkommerziell?

Dabei ist die Frage Mainstream vs. Indie-Kunst eh unnötig. In anderen Ländern geht man an diese Sache viel unverkrampfter. Entscheidend ist doch gut oder schlecht bzw. gefällt oder gefällt nicht.

Mir gefällt die neue Coldplay und zwar viel besser als das Vorgängeralbum. Weil der Sound noch gigantischer ist und weil sich dahinter doch klarere Songs als auf großen Teilen von "Viva la vida" zeigen. Die aktuelle Single "Paradise", am ehesten der prädestinierte Hit. Die wunderbare Ballade "Us against the world", bei der Martin mal im Vordergrund singen darf und gut wie selten klingt. "Hurts like heaven" und "Charlie Brown" - trotz des veränderten Sounds doch typisch Coldplay. Auch das viel gescholtene Stück mit Rihanna ("Princess of China") find' ich irgendwie cool, weil eben nicht total eingängig. Total eingängig und kommerziell war Rihannas Duett mit Eminem...und oh wunder, auch das darf man gut finden, wenn man will.

Insgesamt finde ich "Mylo Xyloto" abwechslungsreich, voller Energie, bombastisch überzogen und doch berührend.
1515 Kommentare123 von 146 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. März 2013
Nachdem ich seit "Viva La Vida" großer Fan von Coldplay geworden bin und mir seither ununterbrochen alle je von ihnen gesungenen Lieder anhöre, am liebsten die aus der Rush Of Blood- Ära, wartete ich schon ungeduldig auf neues Material. Als ich dann den ersten Song "Every Teardrop is a Waterfall" hörte, wurde mir schon etwas Angst und Bange, wenn ich an das neue Album dachte. Nach mehrmaligem Durchhören der Platte wurde mir dann eins klar: ein Album mit Höhen und Tiefen, das leider nicht ganz an die Vorgänger anschließen kann:
Negativ:
- unnötige "Zwischensongs" wie M.M.I.X als Übergang der Lieder
- Technik- Überladenheit bei manchen Liedern wie Princess Of China
- deutlich weniger "Knaller" als bei den vorherigen Alben
- kaum Songs "drumherum", d.h. z.B. bei "Viva la Vida" gab es noch haufenweise andere neue Songs inklusive kleines Zusatzalbum
- unnötige Kommerzialisierung (siehe Princess of China)

Positiv:
- Neuer,anderer Coldplay-Sound, aber dennoch einzigartig
- einpaar durchaus schöne Lieder wie "Charlie Brown" oder "Paradise"

Im Detail:
- Mylo Xyloto: komplett überflüssig, hätte man auch zu "Hurts Like Heaven" reinpacken können, aber ansich ganz nett --> 5/10
- Hurts Like Heaven: Gute Melodie, aber eindeutig zu technik-überladen --> 7/10
- Paradise: eines der besten Lieder der Platte, aber weder Meisterwerk noch vergleichbar zu den Hauptsongs der anderen Alben --> 8/10
- Charlie Brown: DAS HIGHLIGHT, wunderschöne Melodie, nicht überladen, Stimme kommt zur Geltung, m.M.n. das einzige Meisterwerk der CD --> 10/10
- Us Against The World: ganz gute Ballade, kein Firlefanz --> 8/10
- M.M.I.X: unnötig --> 1/10
- Every Teardrop is a Waterfall: nicht überzeugend, man wartet durchgehend auf irgendeinen "Ausbruch" --> 6/10
- Major Minus: überladen, Stimme kommt null zur Geltung, trivialer Refrain --> 3/10
- U.F.O: nicht erwähnenswürdig --> 5/10
- Princess of China: schlechtestes Lied von Coldplay von allen B-Sides und Alben jemals --> 1/10
- Up in Flames: sehr einfache Melodie, nichts Besonderes --> 4/10
- A Hopeful Transmission: gute Überleitung --> 7/10
- Don't let it break your heart: schöne Melodie, nur schade, dass Chris' Stimme aufgrund der Überladenheit nur wenig zur Geltung kommt --> 7/10
- Up with the Birds: kein Brüller zum Abschluss --> 6/10

Fazit:
Überwiegend mittelmäßig mit manchem Lichtblick, insgesamt eher 3,5 Sterne, was im Vergleich zu den Hammer-Alben zuvor nicht als erfolgreich gewertet werden kann, aber immerhin noch gut anzuhören ist
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am 31. Mai 2012
Man möchte jedem einzelnen Rezensenten einen High-Five geben, der Dinge schreibt wie "... als ich die 'Rush Of Blood' eingelegt hatte, musste ich fast weinen, so schön waren damals die Songs". Und das hat nichts mit typischer "Früher war alles besser"-Fankultur zu tun: Es ist im Fall von Coldplay die krasse Wahrheit. Nirgendwo gehen musikalische Qualität und der Erfolg beim Mainstream-Publikum so Hand in Hand wie bei Chris Martin & Co.

Die pure und schlichte Schönheit früherer Großtaten wird ab der "Viva La Vida" durch einfallslosen Stadion-Schmonz ersetzt. An die Stelle zeitloser Instrumentierung (Klavier, Akustikgitarre, Jonny Bucklands kreative E-Gitarre) treten Synthesizer-Riffs und überproduzierte Soundteppiche (die die Band im Übrigen live nur noch mit massiver technischer - und personeller ? - Hilfe reproduziert bekommt). Das wäre alles noch vertragbar, wäre da nicht ein Grundproblem: Die Qualität des Songwritings nimmt so rapide ab, wie man es bisher höchstens von Oasis kannte. Mag sein, dass der neue Sound die nicht mehr vorhandenen Ideen übertünchen soll. Es ist auch eigentlich egal: Die Zeit, in der Coldplay mich berührt haben (wenn man betrunken mit Liebeskummer durch die Sommernacht lief und "Yellow" summte ;), ist vorbei. Die Band spielt in meinem musikalischen Kosmos keine Rolle mehr, was ihr relativ wurscht sein kann, da ihre "neue" Fangemeinde deutlich breiter ist. Musikalische Gentrifizierung quasi ;) ....
22 Kommentare20 von 26 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2012
Vor einigen Tagen hat die EU-Kommission die Übernahme von EMI durch Universal mit der Auflage genehmigt, dass verschiedene Bands bzw. Labels anderweitig veräußert werden müssen, u.a. Pink Floyd, Depeche Mode und COLDPLAY. Dies macht einem wieder auf schmerzhafte Weise klar, dass es in diesem Geschäft einzig und allein um eins geht: Profit! Coldplay ist ein Wirtschaftsgut, und so klingen auch die letzten Platten. Durchkalkuliert bis auf den letzten Cent. Auf Masse getrimmt. Das sichere Geschäft - die Cash Cow.
Die Jungs können einem eigentlich nur leid tun, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die letzten beiden Alben ihrem eigenen Anspruch entsprechen. Vermutlich aber sind sie so gefangen im Business, umgeben von Speichelleckern, korrumpiert von allerlei Annehmlichkeiten, dass sie es gar nicht mehr merken, dass sie künstlerisch jede Kontrolle abgegeben haben, obwohl man spätestens bei einem "Duett" mit Rhianna hellhörig werden könnte.
Wer den aktuellen Output von Coldplay gut findet, ist ein Vielfraß, kein Feinschmecker (sorry an alle 5-Sterne-Rezensenten).
Ich jedenfalls bleibe Feinschmecker, mache mich immer wieder auf die Suche nach neuen Gaumenfreuden, regionalen Spezialitäten, alten Sorten und frischen, organischen Zutaten. Ich erinnere mich gerne an die Zeit, in der mir Coldplay sehr gut geschmeckt hat, bevor es mit Geschmacksverstärkern, Zucker, Fett und bunter Plastikverpackung massentauglich gemacht wurde.
Es ist ein Trost, dass wenigstens das künstlerische Schaffen von Pink Floyd und Depeche Mode nicht mehr durch wirtschaftlichen Druck in dieser extremen Form zerstört werden kann. (Mittlerweile gibt es nur noch 3! Major Labels)
Zuguterletzt möchte ich noch anmerken, dass man diesen "Weg des geringsten Widerstandes" als Künstler nicht unbedingt gehen muss, auch wenn es hart ist...siehe Prince ("Symbol"), Radiohead etc...
0Kommentar15 von 20 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich finde es ja gar nicht so ungewöhnlich Rihanna UND Coldplay gut zu finden, deshalb finde ich an ihrem gemeinsamen Song "Princess of China" auch überhaupt nichts verkehrt, ganz im Gegenteil: für mich ist das ein Highlight des Albums! Vielleicht ist es das homogenste, eingängigste Coldplay Album bisher. Das Debüt Parachutes war schwermütiger und damals waren Coldplay noch nicht so überpräsent. Auch wenn ich mich bei der ersten Single "Every teardrop is a waterfall" erst gefragt habe ob die Band immer schon so langweilig war, hat sie mir dann doch schnell gefallen und im Kontext des Albums strahlt das Lied noch viel mehr, wenn auch nicht so sehr wie der Übersong "Paradise" - ein Hymne von Stadionausmaßen! Für sich genommen gefallen mir Stücke wie "Violet Hill", "The Scientist" und "Don't panic" besser als die meisten Lieder auf Mylo Xyloto (ist der Titel ein Witz über die Namen der Promi-Kinder? :-)), als Einheit auf der CD greifen die Songs aber sehr gut ineinander und so wirkt die Musik dann auch am besten: am Stück gehört. Schöne Idee im Booklet: die ausgestanzten Buchstaben, sowas tolles hat die Download-Version nicht!

Wäre auch ein gutes Album, wenn nur "Paradise" und "Princess of China" drauf wäre!

Anspieltipps: Paradise, Princess of China, Up in flames

Laufzeit: 44:12 Minuten, 14 Tracks, 14-seitiges, farbiges Booklet ohne Lyrics, EMI 2011
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am 6. Oktober 2013
Ich persönlich, bin schon seit mehreren Jahren Coldplay-Fan und auch wenn dieses Album eindeutig anders klingt als beispielsweise Viva La Vida, so finde ich es trotzdem gut. Es ist das erste Album von Coldplay auf dem mich wirklich jedes Lied in den Bann zieht und keines mich kalt lässt oder gar langweilt. Auch wenn ich meine Lieblingslieder von Coldplay eher auf älteren Alben finde, so ist dieses Album mein Lieblingsalbum von Coldplay. Das ganze Album wirkt großartig, im Sinne davon dass es beispielsweise bei "Paradise" irgendwas weites, freies und unendliches hat, das Album macht gute Laune, was man eventuell als "massentauglich" beschreiben könnte. Für die Grundstimmung die dieses Album hat liebe ich es. Auch wenn es nicht an eher melancholische Lieder wie "The Scientist" rankommt, hat es doch einen ganz eigenen Charme, der mich einfach in den Bann zieht und auch Chris Martin's Stimme oftmals in den Hintergrund gerät, finde ich, dass der Charme, den seine Stimme auf Coldplay's Lieder ausübt durchkommt. Ich finde das Album sehr instrumental, was ich eigentlich gar nicht mal so mag, aber bei diesem Album gefällt es mir sehr. Trotzdem muss ich sagen, dass fast alle Lieder des Albums live besser klingen, was eigentlich schade ist, auch wenn man die Live-Künste von Coldplay natürlich schätzt.
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am 2. Februar 2013
Zwar habe ich mir das Album gekauft, aber nur weil ich ein Fan von Coldplay bin. Ehrlich gesagt hat mich das Album sehr Enttäuscht. Von den geilen Gitarren Riffs und ebenso Gitarrenlastiger Musik ist die Band schon sowieso seit Viva La Vida weit entfernt. Ich versteh einfach nicht, dass die Band seit X and Y, welches für mich das Beste Album der Gruppe war, nun mehr und mehr Mainstream geht und Elektronik in ihrer Musik einbindet. Das passt einfach nicht.

Alben wie dieses machen die alten Erfolge Band kaputt.

Ich glaube auch nicht mehr, dass Coldplay jemals wieder ein Album wie die ersten 3 machen wird. Genauer gesagt, sind sie so schlecht geworden wie die Editors und andere.
0Kommentar3 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2011
Den Möchtegern Intellektuellen, die Coldplay toll fanden, als sie niemand kannte und verdammen seitdem sie erfolgreich sind, kann diese Album sicherlich nicht gerecht werden. Wie denn auch, Coldplay ist ja mittlerweile bekannt und erfolgreich. REM und zig anderen Bands ging es auch so, so what ...

Egal, nun zu den Leuten, die einfach Spaß an Musik haben und ein tolles Album erwartet haben, da zähle ich mich auch zu. Die Scheibe macht Spaß und ist recht typisch für (die letzten zwei) Coldplay Alben. Gemessen an dem meisten Kram, der zur Zeit (in dieser Musikrichtung) auf dem Markt ist, hat Mylo Xyloto eigentlich 6 Sterne verdient.

Da Coldplay die Messlatte aber selbst mit den letzten 2 Alben immer höher gelegt hat, werden sie diesem schneller, höher, weiter Anspruch nicht ganz gerecht und ich gebe 'nur' 4 gute Sterne

Die Platte werde ich aber sicherlich recht oft hören und freue mich schon auf eine Tour, falls sie denn kommt ...
88 Kommentare32 von 44 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2011
Ich habe mir 'Mylo Xyloto' jetzt zwei Tage lang angehört und relativ emotionslos darauf reagiert. Anhand der Vorabsingles und der erneuten Brian Eno Beteiligung war zu erwarten, dass sich Coldplay weiterhin von dem, was sie so einzigartig machte wegbewegen.

Und dann habe ich den großen Fehler gemacht und mir 'A Rush of Blood to the Head' eingelegt. Ich musste fast weinen, angesichts der Schönheit und Brillanz der Lieder, welche mir im Kontrast zu dem, was im neuen Album passiert, noch Gewaltiger erscheinen als die vielen Male, die ich sie bereits hörte. Und in diesem Moment wurde mir klar, dass ich meine Lieblingsband verloren hatte. Ich will gar nicht daran denken was passiert, wenn ich 'Parachutes' höre.

Ich würde gern, wie viele hier, krampfhaft versuchen dem Album etwas Geniales abzugewinnen. Einfach, weil ich es nicht wahr haben will, dass sich eine so großartige Band verliert in der Nichtigkeit einfältiger Popmusik. Negativ! Für mich hatte Coldplay einen Status erlangt, in dem sie sich nur noch an sich selbst messen konnten. Ich verlange nicht, dass sie sich übertreffen, aber ein gewisses Niveau halten zu können, das hatte ich nur noch ihnen zugetraut. Vergeblich!

Mein Tipp: Kauft die Vorgängeralben und haltet sie in Ehren!
66 Kommentare41 von 57 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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