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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Dude: It`s good to have him around...
Die Filme der Coen- Brüder in Schubladen zu stecken, d.h. das jeweilige Werk einem bestimmten Genre zuzuordnen ist praktisch unmöglich. Virtuos mixen Joel und Ethan Coen genre-übliche Zutaten und versehen dabei jeden Film mit ihrer ganz eigenen Handschrift.

In die illustre Riege der Coen-typischen Anti-Helden reihen sich nahtlos auch Jeff...
Vor 13 Monaten von Martin Püsch veröffentlicht

versus
209 von 229 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine "aus Mangel an Alternativen kauf ich sie"-Bluray
Zum Film brauch man nicht mehr zu sagen als Kult.

Die Bluray ist leider vom HD-Transfer, wie schon die HD-DVD zuvor, miserabel.
Zwei Worte beschreiben das gebotene Bild am Besten: keinerlei Bildrauschen

Ich vermute, dass durch einen Weichzeichner sämtliche sonst sichtbare Filmkörnung und damit auch die Details drastisch "reduziert"...
Veröffentlicht am 17. August 2011 von Monotype


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209 von 229 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine "aus Mangel an Alternativen kauf ich sie"-Bluray, 17. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum Film brauch man nicht mehr zu sagen als Kult.

Die Bluray ist leider vom HD-Transfer, wie schon die HD-DVD zuvor, miserabel.
Zwei Worte beschreiben das gebotene Bild am Besten: keinerlei Bildrauschen

Ich vermute, dass durch einen Weichzeichner sämtliche sonst sichtbare Filmkörnung und damit auch die Details drastisch "reduziert" wurden!
Feine Texturen bei Kleidung sind einzig bei extremen Nahaufnahmen sichtbar. Gesichtern und Haaren ergeht es genauso.
Ich hatte darüber hinaus das Gefühl, dass um die Objekte ein leichtes Ghosting zu sehen ist.
Farben und Kontraste sind hingegen absolut einwandfrei.

Wenn man bedenkt, dass der Film aus dem Jahr 1998 ist und nur die Schärfe eines 1970er Films erreicht,
enttäuscht das gebotene Bild schon sehr.
Die enthaltenen HD-Extras brennen sich dagegen vor lauter Schärfe in die Netzhaut des Betrachters ein.
Es wird sicherlich einige geben, die mit der Bildqualität zufrieden sind, jedoch kann ich versprechen:
nur so lange sie sich auf einen Fernseher bis 42" beschränken.

Der Ton präsentiert sich mit DTS HD(englisch) und DTS(deutsch) jeweils in 5.1.
Die hinteren Kanäle werden aber kaum genutzt. Leider auch bei den musikalischen Einspielungen.
Die Gipsy Kings kommen hier noch am räumlichsten rüber. Schade - aber kein Beinbruch.
Die gebotene Dynamik und Auflösung geht in Ordnung.

Was bleibt? Ein müdes Seufzen über die Filmindustrie und ein genialer Film.

Mein Dank an Amazon, dass wieder entgegen aller Forderungen der Kunden, die Rezensionen von DVD, HDDVD, Bluray, VHS? ... in einen Topf geworfen werden.
So verkauft es sich sicher besser.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Dude: It`s good to have him around..., 12. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski [Special Edition] (DVD)
Die Filme der Coen- Brüder in Schubladen zu stecken, d.h. das jeweilige Werk einem bestimmten Genre zuzuordnen ist praktisch unmöglich. Virtuos mixen Joel und Ethan Coen genre-übliche Zutaten und versehen dabei jeden Film mit ihrer ganz eigenen Handschrift.

In die illustre Riege der Coen-typischen Anti-Helden reihen sich nahtlos auch Jeff Lebowski (Jeff Bridges) und seine Freunde ein. Der Alt-Hippie, von allen nur "The Dude" genannt, ist ein echt fauler Sack, vielleicht sogar der faulste Sack weit und breit. Und darauf ist der Dude mächtig stolz. Mit seinen beiden Kumpels Walter (John Goodman) und Donnie (Steve Buscemi) teilt der Dude vor allem eine Leidenschaft: Bowling! Daher hängen die drei gemeinsam die meiste Zeit im örtlichen Bowling-Center ab...

Man sollte nicht so weit gehen, den Dude als Helden zu bezeichnen, aber was ist schon ein Held? Der Dude ist einfach der richtige Mann am richtigen Ort zur richtigen Zeit...

Eines schönen Abends warten zwei Schlägertypen auf den Dude. Sie demolieren seine Wohnung und wollen Geld von ihm eintreiben. Wie sich rasch zeigt wurde der Dude mit einem Millionär gleichen Namens verwechselt. Damit könnte für den Dude das Leben eigentlich wie gewohnt weitergehen. Dumm nur, dass einer der ungebetenen Gäste auf seinen Lieblings-Teppich gepinkelt hat. Der Dude beschließt, seinen schwerreichen Namensvetter ausfindig zu machen und einen Ersatz für seinen Teppich einzufordern, der der hat ja die Wohnung erst so richtig gemütlich gemacht...

So weit, so gut. Doch dann beginnt eine Kette von Ereignissen die der Dude bald nicht mehr im Griff hat. Bunny (Tara Reid), die junge Lebensabschnittsgefährtin des reichen Lebowski (David Huddleston) wurde gekidnappt. Der alte Mann ist davon überzeugt, dass die Entführer dieselben Kerle sind, die den Dude in die Mangel genommen haben. Zwecks späterer Identifizierung spannt der Millionär den Dude für die Übergabe des Lösegeldes ein. An der Aktion beteiligt sich auch Walter. Und wer Walter blöde kommt, begibt sich in die Welt des Schmerzes. Von nun an geht alles schief, was nur schief gehen kann...

Der Dude und Walter bilden ein unvergessliches Duo. Der Dude, ein Relikt der Flower-Power-Generation, und Walter, ein ehemaliger Vietnam-Frontkämpfer und wahrer Dickschädel. Wenn man den Dude als eine Variation von Cervantes Don Quixote sieht, dann ist Walter sein Sancho Pansa.

Das Schicksal spielt dem Dude wahrlich übel mit. Wunderliche Gestalten kreuzen seinen Weg und zu guter Letzt hat der Dude auch noch ein Erlebnis der besonderen Art mit Maude (Julianne Moore), der Tochter des Millionärs.

Buddy-Movie, Komödie, Satire auf den American Way Of Life, rabenschwarze Entführungsstory mit surrealen Thriller-Elementen, Film Noir-Persiflage und noch einiges mehr. Man mag diesem Film vorwerfen, dass er sich in viele verschiedene Richtungen aufmacht und eigentlich nie wirklich irgendwo ankommt. Aber genau das ist eben sein Stil.

Einen kohärenten Plot sucht man vergeblich. Die Figuren sind es, die zählen. Noch schräger wird das Ganze durch die surrealen Traumsequenzen. Die abgedrehte Story schlägt irrwitzige Haken, enthält jede Menge pechschwarzen Humor und die göttlich agierenden Darsteller, allen voran Bridges als schlurfender Dauerkiffer und Goodman als dickköpfige Kampfsau Walter Sobchak, der seinen Standpunkt auch schon mal mit gezogener Waffe deutlich macht, tragen das Ihre zum Kultcharakter dieses Filmes bei. Und die für den Soundtrack verwendeten Songs passen ebenfalls wie die Faust aufs Auge.

Dazu gesellt sich denn auch trefflich das nicht minder schräge weitere Personal. Unter anderem bekommt der Dude es außer mit der Polizei mit Nazi-Nihilisten, einem Pornoproduzenten und einer Vaginal-Artistin zu tun.

In Nebenrollen glänzen u.a. Ben Gazzara als Jackie Treehorn, Phillip Seymour Hoffman als Sekretär Brandt und Sam Elliott als The Stranger. Überhaupt liest sich die Liste der Nebendarsteller wie ein Who is Who des Independent-Kinos der 90er Jahre. Steve Buscemi und John Turturro, beide wie John Goodman bereits mehrfach für die Coens im Einsatz (Barton Fink, etc.) gehören ebenso dazu wie Jon Polito, den wir aus "Millers Crossing" (1990) und "The Man, Who Wasn`t There" (2004) kennen.

John Turturro legt als Walters Bowling-Rivale und Intimfeind Jesus Quintana den wohl unvergesslichsten Cameo- Auftritt seit ewigen Zeiten hin. Seinen Namen trägt er nicht umsonst und auf seine ganz eigene Art ist er wahrhaftig ein Erleuchteter! Denn: Niemand verarscht Jesus...

Ach übrigens: Das Ganze spielt etwa zu der Zeit als die Amis zum ersten mal Zoff mit Saddam hatten in einem Kaff namens Los Angeles. Und was auch geschieht: Die Welt dreht sich trotzdem immer weiter...

Die Coens haben mit "The Big Lebowski" ein echtes Highlight der 90er Jahre geschaffen. Wohl nie zuvor wahren ihre Anti-Helden so liebenswert wie hier. Dieser Film ist eine völlig durchgeknallte Hymne auf einen Total-Versager. Indem die Coens dafür sorgen, dass unsere uneingeschränkten Sympathien dem Dude und seinen Kumpels zufliegen und die spezielle Tragik, die diesen Charakteren innewohnt, subtil durchschimmern lassen, ist dieses Werk auf ganz eigene Art auch ein Abgesang auf den Amerikanischen Traum. Außerdem haben die Brüder auch diesmal wieder Anspielungen und Verweise auf legendäre Filmklassiker eingebaut. Es finden sich unter anderem Anklänge an Frank Capras "Ist das Leben nicht schön?" (It`s A Wonderful Life, 1947) mit James Stewart und Howard Hawks "Tote schlafen fest" (The Big Sleep, 1946) mit Humphrey Bogart.

Jeff Bridges IST der Dude! El Duderino! His Dudeness himself!

Die Special Edition bietet eine sehr gute Bild-und Tonqualität. Das Bildformat liegt in 16:9 und alternativ in 4:3 vor. Es gibt mehrere Tonspuren in Dolby 5.1, Englisch, Deutsch und im Unterschied zur alten DVD sogar Spanisch und Französisch. Dazu Untertitel, sowie als besondere Extras eine Einführung von Mortimer Young, ein ca. 20 Minuten langes Making-Of und eine Fotogalerie.

Das amerikanische Original ist übrigens göttlich, sprachlich aber um einiges derber als die deutsche Synchronisation. Praktisch in jedem zweiten Satz fällt mindestens einmal das böse Wort mit F... Sei es drum: Zum Schlapplachen ist der Film so oder so, denn auch auf Deutsch macht er riesig Spaß. Die Stimmen passen zu den Figuren, die Sprecher machen ihre Sache klasse. Da macht es auch nichts, dass z.B. John Goodman nicht von seinem üblichen Sprecher synchronisiert wird. Die Umbesetzung macht hier absolut Sinn. Helmut Krauss, der schon Samuel L. Jackson in "Pulp Fiction" genial sprach, passt wunderbar.

The Big Lebowski: Chips und das Lieblings-Bier dazu, und der Abend ist gerettet. Der richtige Film am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Einfach absoluter Kult! Ein herrlich schräger Klassiker. Und: Vom norwegischen Bowling-Verband empfohlen!
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142 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "That's rught, dude - they peed on your fucking rug...", 15. Februar 2004
Vorher habe ich den Film ungefähr drei oder vier Mal im Fernsehen oder auf Video gesehen - auf deutsch versteht sich und da allgemein die Meinung vorherrschte, dass der Film auf Englisch noch viel krasser wäre, hab ich mir dann vor kurzem die DVD gekauft.
Und wenn man diese herrliche Komödie auf Englisch gesehen hat, will man den Film eigentlich nie wieder auf Deutsch sehen. Die Synchronsprecher sind zwar nicht schlecht, aber in der Übersetzung geht einfach viel zu viel verloren - wie die deutschen Nihilisten mit dem übertrieben heftigen Akzent. Außerdem sind Jeff Bridges und John Goodman im Original einfach hinreißend komisch. Schon die erste Szene beim Bowling ist einfach nur zum Totlachen, wenn man sich diese Dialoge anhört.
In dieser Krimifarce stehen zwar die Dialoge und die durchgeknallten Figuren im Vordergrund, aber auch die Story ist exzellent ausgedacht; es kommt immer plötzlich irgendwas Neues und neue Wendungen. Und allein schon die Idee, nur aufgrund eines vollgepinkelten Teppichs eine Art "Krimi" aufzubauen, ist ja total irrwitzig.
Bei jedem neuen Anschauen des Films fällt einem ein anderer Spinner auf - sei es die feministische Maude Lebowski, die eine merkwürdige Art von Kunst ausübt und gerne ein Kind, aber keinen Lebenspartner will, sei es Walter mit seinen ständigen Vietnam-Vergleichen, sei es der erzkonservative Millionär Lebowski, sei es dieser bekloppte Polizeichef von Malibu oder selbst der Taxifahrer, der total ausrastet, als ihm der Dude steckt, dass er die Eagles hasst. Jede noch so kleine Rolle hat etwas Verrücktes an sich - im Prinzip ist der Dude die einzige Person im Film, die nicht völlig durchgeknallt ist, obwohl er doch der kiffende, White Russian schlürfende, arbeitsscheue Alt-Hippie ist - mit dem ich mich besonders aufgrund ersterer und letzterer Tatsache besonders gut identifizieren kann... Der Dude bleibt immer cool, egal, welchen Schwachsinn die anderen reden - wie beim Polizeichef ("Did I make myself clear?!" - "I'm sorry, I just wasn't listening...") oder bei seinem reichen Namensvetter, wo er einfach 'rausgeht, während der herumpoltert, und behauptet, der Alte hätte ihm gestattet, sich einen Teppich auszusuchen.
Ich könnte noch Stunden zu jeder Figur ein paar Zeilen schreiben und irgendwelche besonders witzigen Szenen zitieren, aber das würde dann doch den Rahmen sprengen... Man kommt aus dem Lachen gar nicht mehr heraus und merkt bei vielen Szenen erst nach mehreren Durchläufen, worauf sie anspielen wollen undwas sie aufs Korn nehmen.
Die Schauspieler sind exzellent und bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt ausgesucht - wie gesagt Jeff Bridges und John Goodman überragen sowieso alles - und auch zum Beispiel Julianne Moore als Maude ist großartig, Steve Buscemi als Donny, der nie was zu sagen hat und immer nur von Walter angemacht wird ist sehr sympathisch, John Turturro als schleimiger "Jesus" oder auch der Cowboy-Typ am Anfang, der als Erzähler fungiert sind einfach nur köstlich.
Wer behauptet, die Story wäre dämlich und der Film langweilig, hat ihn schlicht und einfach nicht verstanden. Ich könnte ihn jeden Tag gucken und würde mich immer wieder kugeln vor Lachen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Coen's Witzigster, 12. Juli 2005
ich verzeihe den Brüdern Coen ihren üblen Ausrutscher "Ladyk...", an dem kein Regisseur etwas verloren hat, der nicht gerade Alexander Mackendrick heißt, weil sie sich mit "Big Lebowski" ein so fettes Fundament geschaffen haben, dass selbst ein weiteres Remake (wie wär's mit "Eine Leiche zum Dessert"?) es nicht in seinen Grundfesten erschüttern kann.
Für das Lutschen würde er sogar den Geldautomaten aufsuchen. Weitere Juppiesprüche, wie "Lass' mich nochmal nachsehen, es muss irgendwo da unten sein" (...auf die Frage des freundlichen Herren, der immer seinen Kopf ins Klobecken taucht: "Wo ist das Geld Lebowski ?!?!?!") bewegen den Betrachter zu herzlichen Lachern, auch nach dem dritten oder vierten Sehen.
Der Dude ist ein Gemütstier. Eigentlich kann ihn nichts und niemand aus der Ruhe bringen. Wirklich erregt oder bewegt wirkt er nur, wenn jemand seinen Perser, ihr wisst schon, den, der das Zimmer erst gemütlich gemacht hat ("...halt dich da raus Donnie, das ist nicht dein Fachgebiet!"), vollpinkelt, ein gestandener, im Rollstuhl sitzender, "Mann" ihn mit seinen Tränen überrascht oder eine Vaginalkünstlerin ihm erklärt, dass die Jogaübung, welche sie gerade nach dem Liebesakt mit weit nach oben gestreckten Füßen ausübt, ihrer Befruchtung diene, da sie ja nicht nur zum Spaß mit einem Mann schlafen würde.
Ein Feuerwerk von Running Gags bis zum Abwinken und etwa alle zwei Minuten kommen auch Walters Geschichten vom bekac... Vietnamkrieg zur Debatte, wenn er nicht gerade als Nichtjude den Shabat abhält...
Sehenswert !
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alter Wein in neuen Schläuchen, 16. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Rezension bezieht sich auf die The Big Lebowski (100th Anniversary Collection) Blu-ray.

Tatsächlich unterscheidet sich diese Veröffentlichung zur bisherigen Blu-Ray nur durch den bedruckten Pappschuber. Im Schuber steckt die herkömmliche Armary mit dem Bowling Cover. Es gibt also keine dieser Edition angemessenen Extras. Auch über U-Control bekommt man keine zusätzlichen Inhalte über Internet geboten. Angesichts der Tatsache, das aktuell (16.03. 2012) die bishierige Blu-Ray bei Amazon für 11,99 € zu haben ist, kauft man für 2,- € Aufpreis also ein teures Papp-Cover, Schade. Weil hier eine - wenn auch sehr gute vorhandene Veröffentlichung erneut nur mit anderem Papp-Schuber gegen Aufpreis unters Volk gebraucht werden soll, ein Stern Abzug wegen besonderer Gerissenheit. Also wenn schon eine Neuveröffentlichung, dann bitte mit einem Gegenwert.
Eine Ausführliche Besprechung zur bisherigen Blu-Ray lesen sie hier: [...].
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102 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kultfilm, aber schwache Special Edition, 7. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski [Special Edition] (DVD)
Der Dude ist einfach Kult, leider ist die Special Edition enttäuschend. Sie ist leider nicht mehr, als das, was bei anderen DVDs Standard ist. Was als Making Of angepriesen wird, ist in Wirklichkeit ein Interview mit den Coen Brüdern, die Produktionsnotizen sind leider nichts anderes als eine geschriebene Version des Interviews. Die Fotos vom Set sind ganz interessant, das ist aber auch alles.
Die DVD kommt in einer kärglichen Aufmachung daher, normale Plasktikhülle, in Pappschuber- nicht sehr edel. Digitally remastered? Hmmm kann ich nicht erkennen. (Ich habe auch die normale DVD). Alles in allem: echte Fans: Finger weg, ihr werdet enttäuscht.
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108 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die genialste Verarsche, seit ich Zusatzmaterial kenne., 6. März 2006
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski [Special Edition] (DVD)
Als ich „The Big Lebowski“ endlich als „Special Edition“ auf DVD in Händen hielt, war ich zunächst bitter enttäuscht. Covergestaltung und Zusatztext sind sehr minimalistisch gehalten. Ein Booklet sucht man vergebens!
Über Art und Dauer der lange erwarteten Zusatzmaterialien hat sich auch noch niemand – und ich habe ausgiebig gegoogelt, ob der Kauf dieser Special Edition sich wohl „lohnen“ würde! – ausgelassen. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich ein großer Fan vom „Dude“ bin. Seit es den Film auf VHS gibt; im Kino habe ich ihn ja verpasst, weil er von der Kritik zerrissen wurde. Ja, das waren noch Zeiten, als man sich auf Kritiker verlassen hat. Ts! – Aber schließlich habe ich mir aus USA die dort erschienene VHS mitgebracht und daher kannte ich das kurzen „Making Of“ der Coens schon.
Lange Rede kurzer Sinn: Die Special Edition wartet nun tatsächlich mit ein paar Zusatzmaterialien auf, auf die der „Lebowski“-Fan sicher schon lange gewartet hat.
Jetzt muß ich gleich noch einmal motzen, weil das Menü der DVD mich auf Anhieb eher enttäuscht hat. Die Einleitung ins Menü ist nämlich tonlos, und ich dachte schon, dass das ein Fehler auf der DVD wäre, oder ich wieder irgendwelche Tonkanäle auf dem Receiver falsch eingestellt hätte oder ... hastenichtgesehen ... Doch irgendwann kommt der „Kick“ – spätestens wenn die Bowling Kugel gegen die Kegel ballert.
> Einführung durch Mortimer Young
Der kurze Einführungsfilm von Mortimer Young ist aber dann der HIT auf dieser DVD! Ein liebevoll gestaltetes kleines Filmchen, über die Filmrestaurierungs-Industrie, vielmehr den Filmrestaurierungs-Wahn. Am Ende der schwulstigen blumig ausgeschmückten Ausführungen dieses netten älteren Herrn – Mortimer Young – saß ich sprachlos da. Doch nach einigen Sekunden musste ich lachen. Wer auch immer für dieses Filmchen verantwortlich zeichnet verdient größten Respekt. Man könnte auch sagen, dass dieses Zusatzmaterial zum Film den Nagel auf den Kopf trifft! (Und mehr verrate ich dazu nicht! :- )
> Fotogalerie
Die Bildergalerie mit den netten S/w-Fotos, die Jeff Bridges während des Drehs geschossen hat, sind eigentlich auch nicht der Erwähnung wert. Mich erinnert der teilweise mit Filmmusik unterlegte Zusammenschnitt von einzelnen Fotos auf brutale Art und Weise an meinen ersten selbst gedrehten und zusammengeschnippelten Film (VHS). Sprich, das Ganze wirkt einerseits stümperhaft, anderseits doch auch rührend.
> Making Of (> Produktionsnotizen)
Schließlich haben wir noch das was man so „Making Of“ nennt und das soll wohl zugleich der Menüpunkt „Produktionsnotizen“ sein!? Denn den auf dem Cover eigens angekündigten Menüpunkt „Produktionsnotzizen“ sucht man vergebens auf der DVD.
In diesem ca. 15 bis 20 Minuten langen Filmchen erfährt der Fan ein wenig mehr über die Intentionen der Coens – so sie denn welche hatten, als sie den Film drehten. Mein Verdacht, dass Jeff Bridges einige der Szenen mit rot unterlaufenen Augen in denen er sich recht bekifft gibt, nicht nur gepielt sind, bestätigt sich. Meine Vermutung, dass Sam Elliot (das ist der Cowboy, der die Geschichte vom „Dude“ erzählt und der im Film auch zwei Auftritte hat) mit der Story eigentlich nichts zu tun hat, bestätigt sich auch. Die Coens fanden seine tiefe Stimme und seinen Schnurrbart einfach nur gut. Ich auch!
Wer in „The Big Lebowski“ bereits Zusammenhänge zu Chandlers „The Big Sleep“ erkannt hat, wird von den beiden Produzenten, bzw. Regisseuren auch bestätigt. – Alles in allem ein nettes und sogar ein wenig aufschlussreiches „Making Of“, in dem neben Etahn und Joel Coen auch Jeff Bridges und John Goodman zu Wort kommen.
> Ton und Bild
"Völlig neu digital remastered", wirbt der, wie gesagt, spartanische Text auf dem DVD-Cover. Dazu kann ich wenig sagen. Es gibt eine Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch - Tonspur, jeweils in Dolby Digiatl 5.1. Untertitel zusätzlich Niederländisch und Portugiesisch und dt. für Hörgeschädigte. - So etwas wie Dolby Surround gibts nicht. Dass das Bild besser ist als auf der bisher erschienenen DVd, kann ich nicht behaupten.
> Cover
Wie's bei Special Editions halt der Fall ist, haben wir da eine handelsübliche DVD in einem handelsüblichen (schwarzen) Kunststoffcover - zusätzlich noch einmal umgeben von einem Papp-Cover. - Toll, gell? ;-)
Man wird mir verzeihen – hoffe ich – dass ich keinerlei Bezug auf den Film nehme. Er wird ohnehin nur von wenigen Menschen verstanden und in den Himmel gelobt. Man liebt ihn, oder man verachtet ihn, den Dude.
Ob diese Special Edition der Weisheit letzer Schluß (Verkauf) ist, wird sich herausstellen. Tatsache ist aber, dass ich recht zufrieden bin damit. Alleine diese "Kurze Einführung durch Mortimer Young" macht für mich alle Enttäuschungen wett!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Coen's Witzigster, 8. Juli 2005
ich verzeihe den Brüdern Coen ihren üblen Ausrutscher "Ladyk...", an dem kein Regisseur etwas verloren hat, der nicht gerade Alexander Mackendrick heißt, weil sie sich mit "Big Lebowski" ein so fettes Fundament geschaffen haben, dass selbst ein weiteres Remake (wie wär's mit "Eine Leiche zum Dessert"?) es nicht in seinen Grundfesten erschüttern kann.
Für das Blasen würde er sogar den Geldautomaten aufsuchen. Weitere Juppiesprüche, wie "lass' mich nochmal nachsehen, es muss irgendwo da unten sein" bewegen den Betrachter zu herzlichen Lachern, auch nach dem dritten oder vierten Sehen.
Der Dude ist ein Gemütstier. Eigentlich kann ihn nichts und niemand aus der Ruhe bringen. Wirklich erregt und bewegt wirkt er nur, wenn jemand seinen Perser, ihr wisst schon, den, der das Zimmer erst gemütlich gemacht hat (halt dich da raus Donnie, das ist nicht dein Fachgebiet), vollpinkelt, ein gestandener, im Rollstuhl sitzender, "Mann" ihn mit seinen Tränen überrascht oder eine Vaginalkünstlerin ihm erklärt, dass die Jogaübung, welche sie gerade nach dem Liebesakt mit weit nach oben gestreckten Füßen ausübt, ihrer Befruchtung diene, da sie ja nicht nur zum Spaß mit einem Mann schlafen würde.
Ein Feuerwerk von Running Gags bis zum Abwinken und etwa alle zwei Minuten kommen auch Walters Geschichten vom bekac... Vietnamkrieg zur Debatte, wenn er nicht gerade als Nichtjude den Shabat abhält...
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KULT ODER NICHT KULT...., 5. Februar 2008
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski (DVD)
KULT ODER NICHT KULT.... das ist hier keine frage!

ich halte diesen film für einen der lustigsten filme aller zeiten, in der liga "täglich grüßt das murmeltier" oder "dark star".
der humor liegt eher auf der monty python seite als auf der amerikanischen. der witz steckt aber hier in jedem detail. es beginnt beim milchbart von "dude" lebowski bei der supermarktkasse, geht mit dem centbetrag auf dem scheck weiter, man beachte das muster auf seiner häusltapete und die farbverteilung auf seinem versifften klodeckel.... und wir haben erst die ersten sekunden hinter uns. viele gags als auch das tatsächliche konstrukt der story erschliessen sich erst nach mehrmaligem ansehen - was aber keine mühe macht, ich fand den film mit jedem mal besser!

letztendlich bleibt von der monumentalen entführungsgeschichte nicht viel mehr über als die erkenntnis, dass sämtliche protagonisten dieses films (der pornoproduzent jacky strayhorn vielleicht ausgenommen) absolute vollidioten und dilletanten sind. aus vermeintlichen profis und harten jungs werden normale menschen, die sich hier im unterschied zu anderen über dinge drübertrauen, denen sie nicht gewachsen sind. letztendlich: sie hatten von anfang an alle keine chance....

natürlich, der humor muss einem liegen, wenn jemand mit schrägen dingen so gar nicht zurechtkommt, findet er vielleicht schwer zugang zu diesem gagfeuerwerk abseits von holzhammer- und faschingsscherzen.

der film enthält einige zitate, die man ins tägliche leben übernehmen kann (der dude nach bemühter standpauke des örtlichen oberpolizisten in seinem sauberen polizeirevier auf die laut gestellte frage, ob er verstanden habe: 'tschuldigung, aber ich habe grade nicht zugehört), herrlich auch das auftreten von dude und walter (übrigens john goodman in seiner besten rolle, als durchgeknallter und mit hirn nicht gerade gesegneter vietnamveteran der zum judentum konvertiert ist) beim ehemaligen sci-fi-schriftsteller, der in der eisernen lunge liegt und seinem verstocktem sohn.... darüberhinaus tragen auch die filmmusik und die psychedelischen einlagen zum kultfaktor bei.

kurz ein MUSS-film für jede filmsammlung, ein humoristisches feuerwerk zum immer wieder sehen. und an alle, denen der film bis jetzt nicht gefallen hat: gebt ihm eine zweite und wenns sein muss dritte chance, es zahlt sich aus!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen the dude, 27. Juli 2004
Von Ein Kunde
Der arbeitslose, sanftmütige Hippie, der sich selbst „The Dude" nennt ist ein ziemlich bequemer Menschentyp. Er ist phlegmatisch und verbringt seine Zeit mit Müßiggang: Er kifft sich die Birne zu, liebt einen Cocktail namens „White Russian" und Bowling. Seine Freunde verhalten sich auch nicht gerade vorbildlich bzw. normal: Walter, der Vietnamveteran ist jähzornig, aufbrausend und impulsiv in seinem Handeln. Im Gegensatz zu Walter ist Donny unsicher, ängstlich und kommt in Walters Gegenwart kaum zu Wort, so dass er für seine Freunde fast unsichtbar ist und in diesem Freundesdreieck keine wichtige Rolle spielen darf.
Dass „The Dude" durch eine Verwechslung in eine Entführungsgeschichte gerät, ist nebensächlich, beinah bedeutungslos. Vielmehr sind Situationskomik und mit politisch-philosophischen Bemerkungen durchsetzte Dialoge, sowie treffende, unpassende, zynische Äußerungen, die den Film auf tragisch-komische Weise erst zu einem Kultfilm machen.
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