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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Dude: It`s good to have him around...
Die Filme der Coen- Brüder in Schubladen zu stecken, d.h. das jeweilige Werk einem bestimmten Genre zuzuordnen ist praktisch unmöglich. Virtuos mixen Joel und Ethan Coen genre-übliche Zutaten und versehen dabei jeden Film mit ihrer ganz eigenen Handschrift.

In die illustre Riege der Coen-typischen Anti-Helden reihen sich nahtlos auch Jeff...
Vor 14 Monaten von Martin Püsch veröffentlicht

versus
214 von 234 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine "aus Mangel an Alternativen kauf ich sie"-Bluray
Zum Film brauch man nicht mehr zu sagen als Kult.

Die Bluray ist leider vom HD-Transfer, wie schon die HD-DVD zuvor, miserabel.
Zwei Worte beschreiben das gebotene Bild am Besten: keinerlei Bildrauschen

Ich vermute, dass durch einen Weichzeichner sämtliche sonst sichtbare Filmkörnung und damit auch die Details drastisch "reduziert"...
Veröffentlicht am 17. August 2011 von Monotype


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214 von 234 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine "aus Mangel an Alternativen kauf ich sie"-Bluray, 17. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum Film brauch man nicht mehr zu sagen als Kult.

Die Bluray ist leider vom HD-Transfer, wie schon die HD-DVD zuvor, miserabel.
Zwei Worte beschreiben das gebotene Bild am Besten: keinerlei Bildrauschen

Ich vermute, dass durch einen Weichzeichner sämtliche sonst sichtbare Filmkörnung und damit auch die Details drastisch "reduziert" wurden!
Feine Texturen bei Kleidung sind einzig bei extremen Nahaufnahmen sichtbar. Gesichtern und Haaren ergeht es genauso.
Ich hatte darüber hinaus das Gefühl, dass um die Objekte ein leichtes Ghosting zu sehen ist.
Farben und Kontraste sind hingegen absolut einwandfrei.

Wenn man bedenkt, dass der Film aus dem Jahr 1998 ist und nur die Schärfe eines 1970er Films erreicht,
enttäuscht das gebotene Bild schon sehr.
Die enthaltenen HD-Extras brennen sich dagegen vor lauter Schärfe in die Netzhaut des Betrachters ein.
Es wird sicherlich einige geben, die mit der Bildqualität zufrieden sind, jedoch kann ich versprechen:
nur so lange sie sich auf einen Fernseher bis 42" beschränken.

Der Ton präsentiert sich mit DTS HD(englisch) und DTS(deutsch) jeweils in 5.1.
Die hinteren Kanäle werden aber kaum genutzt. Leider auch bei den musikalischen Einspielungen.
Die Gipsy Kings kommen hier noch am räumlichsten rüber. Schade - aber kein Beinbruch.
Die gebotene Dynamik und Auflösung geht in Ordnung.

Was bleibt? Ein müdes Seufzen über die Filmindustrie und ein genialer Film.

Mein Dank an Amazon, dass wieder entgegen aller Forderungen der Kunden, die Rezensionen von DVD, HDDVD, Bluray, VHS? ... in einen Topf geworfen werden.
So verkauft es sich sicher besser.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Dude: It`s good to have him around..., 12. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski [Special Edition] (DVD)
Die Filme der Coen- Brüder in Schubladen zu stecken, d.h. das jeweilige Werk einem bestimmten Genre zuzuordnen ist praktisch unmöglich. Virtuos mixen Joel und Ethan Coen genre-übliche Zutaten und versehen dabei jeden Film mit ihrer ganz eigenen Handschrift.

In die illustre Riege der Coen-typischen Anti-Helden reihen sich nahtlos auch Jeff Lebowski (Jeff Bridges) und seine Freunde ein. Der Alt-Hippie, von allen nur "The Dude" genannt, ist ein echt fauler Sack, vielleicht sogar der faulste Sack weit und breit. Und darauf ist der Dude mächtig stolz. Mit seinen beiden Kumpels Walter (John Goodman) und Donnie (Steve Buscemi) teilt der Dude vor allem eine Leidenschaft: Bowling! Daher hängen die drei gemeinsam die meiste Zeit im örtlichen Bowling-Center ab...

Man sollte nicht so weit gehen, den Dude als Helden zu bezeichnen, aber was ist schon ein Held? Der Dude ist einfach der richtige Mann am richtigen Ort zur richtigen Zeit...

Eines schönen Abends warten zwei Schlägertypen auf den Dude. Sie demolieren seine Wohnung und wollen Geld von ihm eintreiben. Wie sich rasch zeigt wurde der Dude mit einem Millionär gleichen Namens verwechselt. Damit könnte für den Dude das Leben eigentlich wie gewohnt weitergehen. Dumm nur, dass einer der ungebetenen Gäste auf seinen Lieblings-Teppich gepinkelt hat. Der Dude beschließt, seinen schwerreichen Namensvetter ausfindig zu machen und einen Ersatz für seinen Teppich einzufordern, der der hat ja die Wohnung erst so richtig gemütlich gemacht...

So weit, so gut. Doch dann beginnt eine Kette von Ereignissen die der Dude bald nicht mehr im Griff hat. Bunny (Tara Reid), die junge Lebensabschnittsgefährtin des reichen Lebowski (David Huddleston) wurde gekidnappt. Der alte Mann ist davon überzeugt, dass die Entführer dieselben Kerle sind, die den Dude in die Mangel genommen haben. Zwecks späterer Identifizierung spannt der Millionär den Dude für die Übergabe des Lösegeldes ein. An der Aktion beteiligt sich auch Walter. Und wer Walter blöde kommt, begibt sich in die Welt des Schmerzes. Von nun an geht alles schief, was nur schief gehen kann...

Der Dude und Walter bilden ein unvergessliches Duo. Der Dude, ein Relikt der Flower-Power-Generation, und Walter, ein ehemaliger Vietnam-Frontkämpfer und wahrer Dickschädel. Wenn man den Dude als eine Variation von Cervantes Don Quixote sieht, dann ist Walter sein Sancho Pansa.

Das Schicksal spielt dem Dude wahrlich übel mit. Wunderliche Gestalten kreuzen seinen Weg und zu guter Letzt hat der Dude auch noch ein Erlebnis der besonderen Art mit Maude (Julianne Moore), der Tochter des Millionärs.

Buddy-Movie, Komödie, Satire auf den American Way Of Life, rabenschwarze Entführungsstory mit surrealen Thriller-Elementen, Film Noir-Persiflage und noch einiges mehr. Man mag diesem Film vorwerfen, dass er sich in viele verschiedene Richtungen aufmacht und eigentlich nie wirklich irgendwo ankommt. Aber genau das ist eben sein Stil.

Einen kohärenten Plot sucht man vergeblich. Die Figuren sind es, die zählen. Noch schräger wird das Ganze durch die surrealen Traumsequenzen. Die abgedrehte Story schlägt irrwitzige Haken, enthält jede Menge pechschwarzen Humor und die göttlich agierenden Darsteller, allen voran Bridges als schlurfender Dauerkiffer und Goodman als dickköpfige Kampfsau Walter Sobchak, der seinen Standpunkt auch schon mal mit gezogener Waffe deutlich macht, tragen das Ihre zum Kultcharakter dieses Filmes bei. Und die für den Soundtrack verwendeten Songs passen ebenfalls wie die Faust aufs Auge.

Dazu gesellt sich denn auch trefflich das nicht minder schräge weitere Personal. Unter anderem bekommt der Dude es außer mit der Polizei mit Nazi-Nihilisten, einem Pornoproduzenten und einer Vaginal-Artistin zu tun.

In Nebenrollen glänzen u.a. Ben Gazzara als Jackie Treehorn, Phillip Seymour Hoffman als Sekretär Brandt und Sam Elliott als The Stranger. Überhaupt liest sich die Liste der Nebendarsteller wie ein Who is Who des Independent-Kinos der 90er Jahre. Steve Buscemi und John Turturro, beide wie John Goodman bereits mehrfach für die Coens im Einsatz (Barton Fink, etc.) gehören ebenso dazu wie Jon Polito, den wir aus "Millers Crossing" (1990) und "The Man, Who Wasn`t There" (2004) kennen.

John Turturro legt als Walters Bowling-Rivale und Intimfeind Jesus Quintana den wohl unvergesslichsten Cameo- Auftritt seit ewigen Zeiten hin. Seinen Namen trägt er nicht umsonst und auf seine ganz eigene Art ist er wahrhaftig ein Erleuchteter! Denn: Niemand verarscht Jesus...

Ach übrigens: Das Ganze spielt etwa zu der Zeit als die Amis zum ersten mal Zoff mit Saddam hatten in einem Kaff namens Los Angeles. Und was auch geschieht: Die Welt dreht sich trotzdem immer weiter...

Die Coens haben mit "The Big Lebowski" ein echtes Highlight der 90er Jahre geschaffen. Wohl nie zuvor wahren ihre Anti-Helden so liebenswert wie hier. Dieser Film ist eine völlig durchgeknallte Hymne auf einen Total-Versager. Indem die Coens dafür sorgen, dass unsere uneingeschränkten Sympathien dem Dude und seinen Kumpels zufliegen und die spezielle Tragik, die diesen Charakteren innewohnt, subtil durchschimmern lassen, ist dieses Werk auf ganz eigene Art auch ein Abgesang auf den Amerikanischen Traum. Außerdem haben die Brüder auch diesmal wieder Anspielungen und Verweise auf legendäre Filmklassiker eingebaut. Es finden sich unter anderem Anklänge an Frank Capras "Ist das Leben nicht schön?" (It`s A Wonderful Life, 1947) mit James Stewart und Howard Hawks "Tote schlafen fest" (The Big Sleep, 1946) mit Humphrey Bogart.

Jeff Bridges IST der Dude! El Duderino! His Dudeness himself!

Die Special Edition bietet eine sehr gute Bild-und Tonqualität. Das Bildformat liegt in 16:9 und alternativ in 4:3 vor. Es gibt mehrere Tonspuren in Dolby 5.1, Englisch, Deutsch und im Unterschied zur alten DVD sogar Spanisch und Französisch. Dazu Untertitel, sowie als besondere Extras eine Einführung von Mortimer Young, ein ca. 20 Minuten langes Making-Of und eine Fotogalerie.

Das amerikanische Original ist übrigens göttlich, sprachlich aber um einiges derber als die deutsche Synchronisation. Praktisch in jedem zweiten Satz fällt mindestens einmal das böse Wort mit F... Sei es drum: Zum Schlapplachen ist der Film so oder so, denn auch auf Deutsch macht er riesig Spaß. Die Stimmen passen zu den Figuren, die Sprecher machen ihre Sache klasse. Da macht es auch nichts, dass z.B. John Goodman nicht von seinem üblichen Sprecher synchronisiert wird. Die Umbesetzung macht hier absolut Sinn. Helmut Krauss, der schon Samuel L. Jackson in "Pulp Fiction" genial sprach, passt wunderbar.

The Big Lebowski: Chips und das Lieblings-Bier dazu, und der Abend ist gerettet. Der richtige Film am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Einfach absoluter Kult! Ein herrlich schräger Klassiker. Und: Vom norwegischen Bowling-Verband empfohlen!
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143 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "That's rught, dude - they peed on your fucking rug...", 15. Februar 2004
Vorher habe ich den Film ungefähr drei oder vier Mal im Fernsehen oder auf Video gesehen - auf deutsch versteht sich und da allgemein die Meinung vorherrschte, dass der Film auf Englisch noch viel krasser wäre, hab ich mir dann vor kurzem die DVD gekauft.
Und wenn man diese herrliche Komödie auf Englisch gesehen hat, will man den Film eigentlich nie wieder auf Deutsch sehen. Die Synchronsprecher sind zwar nicht schlecht, aber in der Übersetzung geht einfach viel zu viel verloren - wie die deutschen Nihilisten mit dem übertrieben heftigen Akzent. Außerdem sind Jeff Bridges und John Goodman im Original einfach hinreißend komisch. Schon die erste Szene beim Bowling ist einfach nur zum Totlachen, wenn man sich diese Dialoge anhört.
In dieser Krimifarce stehen zwar die Dialoge und die durchgeknallten Figuren im Vordergrund, aber auch die Story ist exzellent ausgedacht; es kommt immer plötzlich irgendwas Neues und neue Wendungen. Und allein schon die Idee, nur aufgrund eines vollgepinkelten Teppichs eine Art "Krimi" aufzubauen, ist ja total irrwitzig.
Bei jedem neuen Anschauen des Films fällt einem ein anderer Spinner auf - sei es die feministische Maude Lebowski, die eine merkwürdige Art von Kunst ausübt und gerne ein Kind, aber keinen Lebenspartner will, sei es Walter mit seinen ständigen Vietnam-Vergleichen, sei es der erzkonservative Millionär Lebowski, sei es dieser bekloppte Polizeichef von Malibu oder selbst der Taxifahrer, der total ausrastet, als ihm der Dude steckt, dass er die Eagles hasst. Jede noch so kleine Rolle hat etwas Verrücktes an sich - im Prinzip ist der Dude die einzige Person im Film, die nicht völlig durchgeknallt ist, obwohl er doch der kiffende, White Russian schlürfende, arbeitsscheue Alt-Hippie ist - mit dem ich mich besonders aufgrund ersterer und letzterer Tatsache besonders gut identifizieren kann... Der Dude bleibt immer cool, egal, welchen Schwachsinn die anderen reden - wie beim Polizeichef ("Did I make myself clear?!" - "I'm sorry, I just wasn't listening...") oder bei seinem reichen Namensvetter, wo er einfach 'rausgeht, während der herumpoltert, und behauptet, der Alte hätte ihm gestattet, sich einen Teppich auszusuchen.
Ich könnte noch Stunden zu jeder Figur ein paar Zeilen schreiben und irgendwelche besonders witzigen Szenen zitieren, aber das würde dann doch den Rahmen sprengen... Man kommt aus dem Lachen gar nicht mehr heraus und merkt bei vielen Szenen erst nach mehreren Durchläufen, worauf sie anspielen wollen undwas sie aufs Korn nehmen.
Die Schauspieler sind exzellent und bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt ausgesucht - wie gesagt Jeff Bridges und John Goodman überragen sowieso alles - und auch zum Beispiel Julianne Moore als Maude ist großartig, Steve Buscemi als Donny, der nie was zu sagen hat und immer nur von Walter angemacht wird ist sehr sympathisch, John Turturro als schleimiger "Jesus" oder auch der Cowboy-Typ am Anfang, der als Erzähler fungiert sind einfach nur köstlich.
Wer behauptet, die Story wäre dämlich und der Film langweilig, hat ihn schlicht und einfach nicht verstanden. Ich könnte ihn jeden Tag gucken und würde mich immer wieder kugeln vor Lachen.
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alter Wein in neuen Schläuchen, 16. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Rezension bezieht sich auf die The Big Lebowski (100th Anniversary Collection) Blu-ray.

Tatsächlich unterscheidet sich diese Veröffentlichung zur bisherigen Blu-Ray nur durch den bedruckten Pappschuber. Im Schuber steckt die herkömmliche Armary mit dem Bowling Cover. Es gibt also keine dieser Edition angemessenen Extras. Auch über U-Control bekommt man keine zusätzlichen Inhalte über Internet geboten. Angesichts der Tatsache, das aktuell (16.03. 2012) die bishierige Blu-Ray bei Amazon für 11,99 € zu haben ist, kauft man für 2,- € Aufpreis also ein teures Papp-Cover, Schade. Weil hier eine - wenn auch sehr gute vorhandene Veröffentlichung erneut nur mit anderem Papp-Schuber gegen Aufpreis unters Volk gebraucht werden soll, ein Stern Abzug wegen besonderer Gerissenheit. Also wenn schon eine Neuveröffentlichung, dann bitte mit einem Gegenwert.
Eine Ausführliche Besprechung zur bisherigen Blu-Ray lesen sie hier: [...].
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KULT ODER NICHT KULT...., 5. Februar 2008
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski (DVD)
KULT ODER NICHT KULT.... das ist hier keine frage!

ich halte diesen film für einen der lustigsten filme aller zeiten, in der liga "täglich grüßt das murmeltier" oder "dark star".
der humor liegt eher auf der monty python seite als auf der amerikanischen. der witz steckt aber hier in jedem detail. es beginnt beim milchbart von "dude" lebowski bei der supermarktkasse, geht mit dem centbetrag auf dem scheck weiter, man beachte das muster auf seiner häusltapete und die farbverteilung auf seinem versifften klodeckel.... und wir haben erst die ersten sekunden hinter uns. viele gags als auch das tatsächliche konstrukt der story erschliessen sich erst nach mehrmaligem ansehen - was aber keine mühe macht, ich fand den film mit jedem mal besser!

letztendlich bleibt von der monumentalen entführungsgeschichte nicht viel mehr über als die erkenntnis, dass sämtliche protagonisten dieses films (der pornoproduzent jacky strayhorn vielleicht ausgenommen) absolute vollidioten und dilletanten sind. aus vermeintlichen profis und harten jungs werden normale menschen, die sich hier im unterschied zu anderen über dinge drübertrauen, denen sie nicht gewachsen sind. letztendlich: sie hatten von anfang an alle keine chance....

natürlich, der humor muss einem liegen, wenn jemand mit schrägen dingen so gar nicht zurechtkommt, findet er vielleicht schwer zugang zu diesem gagfeuerwerk abseits von holzhammer- und faschingsscherzen.

der film enthält einige zitate, die man ins tägliche leben übernehmen kann (der dude nach bemühter standpauke des örtlichen oberpolizisten in seinem sauberen polizeirevier auf die laut gestellte frage, ob er verstanden habe: 'tschuldigung, aber ich habe grade nicht zugehört), herrlich auch das auftreten von dude und walter (übrigens john goodman in seiner besten rolle, als durchgeknallter und mit hirn nicht gerade gesegneter vietnamveteran der zum judentum konvertiert ist) beim ehemaligen sci-fi-schriftsteller, der in der eisernen lunge liegt und seinem verstocktem sohn.... darüberhinaus tragen auch die filmmusik und die psychedelischen einlagen zum kultfaktor bei.

kurz ein MUSS-film für jede filmsammlung, ein humoristisches feuerwerk zum immer wieder sehen. und an alle, denen der film bis jetzt nicht gefallen hat: gebt ihm eine zweite und wenns sein muss dritte chance, es zahlt sich aus!
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108 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die genialste Verarsche, seit ich Zusatzmaterial kenne., 6. März 2006
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski [Special Edition] (DVD)
Als ich „The Big Lebowski“ endlich als „Special Edition“ auf DVD in Händen hielt, war ich zunächst bitter enttäuscht. Covergestaltung und Zusatztext sind sehr minimalistisch gehalten. Ein Booklet sucht man vergebens!
Über Art und Dauer der lange erwarteten Zusatzmaterialien hat sich auch noch niemand – und ich habe ausgiebig gegoogelt, ob der Kauf dieser Special Edition sich wohl „lohnen“ würde! – ausgelassen. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich ein großer Fan vom „Dude“ bin. Seit es den Film auf VHS gibt; im Kino habe ich ihn ja verpasst, weil er von der Kritik zerrissen wurde. Ja, das waren noch Zeiten, als man sich auf Kritiker verlassen hat. Ts! – Aber schließlich habe ich mir aus USA die dort erschienene VHS mitgebracht und daher kannte ich das kurzen „Making Of“ der Coens schon.
Lange Rede kurzer Sinn: Die Special Edition wartet nun tatsächlich mit ein paar Zusatzmaterialien auf, auf die der „Lebowski“-Fan sicher schon lange gewartet hat.
Jetzt muß ich gleich noch einmal motzen, weil das Menü der DVD mich auf Anhieb eher enttäuscht hat. Die Einleitung ins Menü ist nämlich tonlos, und ich dachte schon, dass das ein Fehler auf der DVD wäre, oder ich wieder irgendwelche Tonkanäle auf dem Receiver falsch eingestellt hätte oder ... hastenichtgesehen ... Doch irgendwann kommt der „Kick“ – spätestens wenn die Bowling Kugel gegen die Kegel ballert.
> Einführung durch Mortimer Young
Der kurze Einführungsfilm von Mortimer Young ist aber dann der HIT auf dieser DVD! Ein liebevoll gestaltetes kleines Filmchen, über die Filmrestaurierungs-Industrie, vielmehr den Filmrestaurierungs-Wahn. Am Ende der schwulstigen blumig ausgeschmückten Ausführungen dieses netten älteren Herrn – Mortimer Young – saß ich sprachlos da. Doch nach einigen Sekunden musste ich lachen. Wer auch immer für dieses Filmchen verantwortlich zeichnet verdient größten Respekt. Man könnte auch sagen, dass dieses Zusatzmaterial zum Film den Nagel auf den Kopf trifft! (Und mehr verrate ich dazu nicht! :- )
> Fotogalerie
Die Bildergalerie mit den netten S/w-Fotos, die Jeff Bridges während des Drehs geschossen hat, sind eigentlich auch nicht der Erwähnung wert. Mich erinnert der teilweise mit Filmmusik unterlegte Zusammenschnitt von einzelnen Fotos auf brutale Art und Weise an meinen ersten selbst gedrehten und zusammengeschnippelten Film (VHS). Sprich, das Ganze wirkt einerseits stümperhaft, anderseits doch auch rührend.
> Making Of (> Produktionsnotizen)
Schließlich haben wir noch das was man so „Making Of“ nennt und das soll wohl zugleich der Menüpunkt „Produktionsnotizen“ sein!? Denn den auf dem Cover eigens angekündigten Menüpunkt „Produktionsnotzizen“ sucht man vergebens auf der DVD.
In diesem ca. 15 bis 20 Minuten langen Filmchen erfährt der Fan ein wenig mehr über die Intentionen der Coens – so sie denn welche hatten, als sie den Film drehten. Mein Verdacht, dass Jeff Bridges einige der Szenen mit rot unterlaufenen Augen in denen er sich recht bekifft gibt, nicht nur gepielt sind, bestätigt sich. Meine Vermutung, dass Sam Elliot (das ist der Cowboy, der die Geschichte vom „Dude“ erzählt und der im Film auch zwei Auftritte hat) mit der Story eigentlich nichts zu tun hat, bestätigt sich auch. Die Coens fanden seine tiefe Stimme und seinen Schnurrbart einfach nur gut. Ich auch!
Wer in „The Big Lebowski“ bereits Zusammenhänge zu Chandlers „The Big Sleep“ erkannt hat, wird von den beiden Produzenten, bzw. Regisseuren auch bestätigt. – Alles in allem ein nettes und sogar ein wenig aufschlussreiches „Making Of“, in dem neben Etahn und Joel Coen auch Jeff Bridges und John Goodman zu Wort kommen.
> Ton und Bild
"Völlig neu digital remastered", wirbt der, wie gesagt, spartanische Text auf dem DVD-Cover. Dazu kann ich wenig sagen. Es gibt eine Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch - Tonspur, jeweils in Dolby Digiatl 5.1. Untertitel zusätzlich Niederländisch und Portugiesisch und dt. für Hörgeschädigte. - So etwas wie Dolby Surround gibts nicht. Dass das Bild besser ist als auf der bisher erschienenen DVd, kann ich nicht behaupten.
> Cover
Wie's bei Special Editions halt der Fall ist, haben wir da eine handelsübliche DVD in einem handelsüblichen (schwarzen) Kunststoffcover - zusätzlich noch einmal umgeben von einem Papp-Cover. - Toll, gell? ;-)
Man wird mir verzeihen – hoffe ich – dass ich keinerlei Bezug auf den Film nehme. Er wird ohnehin nur von wenigen Menschen verstanden und in den Himmel gelobt. Man liebt ihn, oder man verachtet ihn, den Dude.
Ob diese Special Edition der Weisheit letzer Schluß (Verkauf) ist, wird sich herausstellen. Tatsache ist aber, dass ich recht zufrieden bin damit. Alleine diese "Kurze Einführung durch Mortimer Young" macht für mich alle Enttäuschungen wett!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist nicht dein Fachbereich!, 25. November 2002
Es gibt wohl kaum einen Film, bei dem man so oft von mal zu mal immer wieder neue Facetten entdeckt wie bei diesem. Ohne Zweifel ein weiteres Meisterwerk der Coen-Brüder. Alles andere als 5 Sterne für diesen Film wären in meinen Augen Blasphemie.
Jeff Lebowski heißt er, der wohl faulste Sack von LA ("Womit er bei den faulsten Säcken der Welt einen der vorderen Plätze haben müsste"), er möchte aber selbst DER DUDE genannt werden ("oder DUDER oder EL DUDERINO, falls ihnen das mit den Kurznahmen nicht so liegt"). Seine Lebensinhalte sind das Kiffen und das Bowlen, im Auto hört er Creedence-Kasetten und er trinkt White Russian.
Alles beginnt damit, dass er mit seinem Namensvetter, dem Millionär Jeff Lebowski, dessen Frau "Bunny" der halben Stadt Geld schuldet, verwechselt wird und Deutsche Nihilisten deshalb auf seinen Teppich urinieren. Der Dude will den Teppich natürlich vom "echten" Jeff Lebowski, dem Millionär ersetzt bekommen, und so schlittert er in eine atemberaubende Geschichte ganz im Stil der Coen-Brüder. Es geht um Entführung und Lösegeld, um Pornoproduzenten und eine lesbische Feministin, die ein Kind vom Dude will, um sein Auto, das nach und nach nicht mehr als solches erkennbar ist, um Privatdetektive, um ein Bowling-Tournier und um einen Streit mit Jesus (John Turturro).
Eigentlich ganz auf John Goodman in der Rolle von Jeff's bowlenden Kumpel Walter Sobchak, der jede Aussage zum Thema Vietnam hinbiegen kann, zugeschnitten können auch Jeff Bridges als Dude, Steve Buscemi und Julianne Moore brillieren.
Was den großen Reiz dieses Films ausmacht ist, dass wirklich jede Person ihre ganz eigenen, besonderen und lustigen Marotten hat. Es gibt einfach niemanden in diesem Film, der langweilig wäre. Außerdem kann man immer wieder Neues entdecken, auch wenn man den Film schon 5 oder 10 mal gesehen hat. Flotte Dialoge und zahlreiche Anspielungen (Saddam Hussein, der dem Dude in Traum die Schuhe reicht, Zitate von George Bush senior, ...) machen den Film zu etwas ganz besonderem.
Wenn es einen Film gibt, der das Prädikat "kultig" verdient, dann THE BIG LEBOWSKI.
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102 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kultfilm, aber schwache Special Edition, 7. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski [Special Edition] (DVD)
Der Dude ist einfach Kult, leider ist die Special Edition enttäuschend. Sie ist leider nicht mehr, als das, was bei anderen DVDs Standard ist. Was als Making Of angepriesen wird, ist in Wirklichkeit ein Interview mit den Coen Brüdern, die Produktionsnotizen sind leider nichts anderes als eine geschriebene Version des Interviews. Die Fotos vom Set sind ganz interessant, das ist aber auch alles.
Die DVD kommt in einer kärglichen Aufmachung daher, normale Plasktikhülle, in Pappschuber- nicht sehr edel. Digitally remastered? Hmmm kann ich nicht erkennen. (Ich habe auch die normale DVD). Alles in allem: echte Fans: Finger weg, ihr werdet enttäuscht.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The White Russian, 29. Mai 2009
Gibt es über den Film noch etwas zu berichten, das nicht schon gesagt wurde? Wohl kaum, daher hier die harten Fakten zu dieser stabilen Metallbox:

- Sie ist geschätzte 25cm lang, 20cm breit und 9cm tief, also schon ein mächtiges Objekt, dass sich im DVD Schrank sehen lassen kann. Die Vorderseite zeigt das klassische Filmcover von Jeff Bridges' Kopf mit Sonnebrille, in der das Muster seines Teppichs zu sehen ist. Der komplette Rest ist (bis auf Cast und Filmtitel) schwarz.
Das FSK Symbol ist lediglich auf die Banderolle gedruckt, drunter ist bis auf ein kleines Universal Logo nichts weiter zu sehen. Sie zieht sich bis auf die gesamte Rückseite, auf der sich, wie üblich, die Daten zur Box und ein paar Bilder und Schlagsätze befinden.
- Der Frontdruck des T-Shirts zeigt zwei Bowlingkugeln und einen Kegel (filmtypisch in dezenter Fallusanordnung), darunter "Stars & Strikes Bowling". Hinten auf Nackenhöhe mit Sternen unterlegt steht "The Dude" geschrieben. Größe ist L.
- Die kleine Plastikbowlingkugel als Schlüsselanhänger (etwa 2,5cm Durchmesser) ist eher nicht der Rede wert, dafür aber
- die schönen Gläser mit dem Aufdruck "-The Big Lebowski-" und weiter unten "-Auf DVD-" nebst Produktionsdaten (Firma, Jahr, Copyright) auf der einen Seite und gegenüber im selben Schriftzug "-The White Russian-" und etwas weiter unten die Zutaten für das Getränk untereinander aufgelistet: "-Ein Hauch von Milch-", "-Etwas Kaffeelikör-", "-Viel Wodka-".
Maximale Füllhöhe ist 2dl, also 1,5dl White Russian pro Glas. Prost!
- Die Box ist, laut enthaltenem Zettel mit zusätzlichen Filmfakten, auf 5000 Stück limitiert.

Der Film selbst ist in der bekannten "Special Edition" vorhanden und sollte wohl über jeden Zweifel erhaben sein.

Allen Sammlern sei die Box ans Herz gelegt:
Verscherbelt eure alten DVDs, seien es die normalen oder speziellen Editionen, und seht zu, dass ihr euch dieses Kleinod zukommen lasst, solange es noch zu diesem halbwegs erschwinglichen Preis erhältlich ist, denn der Ausverkauf wird bei einer derart geringen Stückzahl sicher nicht lange auf sich warten lassen.

Ich gehe erstmal Wodka und Kahlúa kaufen...
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial! Kult! Ich liebe diesen Film, 25. Juli 2007
Von 
llloMedley (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Lebowski [Special Edition] (DVD)
Mit "The Big Lebowski" haben die Coen Brüder einen Film geschaffen, der sich bei vielen Filmfreunden mittlerweile Kultstatus erarbeitet hat - und das mit Recht.

Der Plot setzt sich wie folgt zusammen: Jeff Lebowski (Jeff Bridges), den alle nur DUDE nennen, ist ein alter, kiffender Hippie und dazu auch noch ein fauler Sack und das im wahrsten Sinne des Wortes. Sein alltägliches Leben beschreibt er selbst mit den Worten: "Ich mache so das übliche: Fahr ein bisschen durch die Gegend, bowle ein wenig rum und ab und zu schmeiß ich mir einen Trip ein". Mit seiner Faulenzerei ist es aber vorbei, als er mit seinem Namensvetter Jeffrey Lebowski, einem Multimillionär verwechselt wird und ein Haufen obskurer Leute von ihm Schulden eintreiben wollen, die seine (vermeintliche) Frau Bunny bei der halben Stadt hat.
So hetzt THE DUDE von einer Eskapade in die Nächste und versucht eine vermeindliche Entführung von Bunny aufzuklären. So trifft er einen Pornoproduzenten, deutsche Nihilisten, eine feministische Künstlerin (die Schwester des wahren Millionärs Jeff Lebowski) und weitere, merkwürdige Persönlichkeiten. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von seinen beiden nicht minder obskuren Bowlingkumpeln Johnny und Walter, mit denen der Dude sich über die mehr oder wenigen wichtigen Dinge des Lebens - auf eine unterhatsame Art und Weise - unterhält. Johnny (Steve Buscemi) hat in der Truppe nicht viel zu melden und wird laufend von Walter (John Goodman) fertiggemacht, der sich selbst mit seinem Vietnamtrauma rumplagt.

Eine außergewöhnliche Kameraführung, tolle Musik (wirklich top ausgewählt, da ist so mancher Ohrwurm dabei!) und hervorragende Darsteller in Kombination mit einem spannenden und abwechslungsreichen Plot - Niemand scheint das wirklich zu sein wofür er sich ausgibt und was ist wahr und was ist nur inszeniert? - machen diesen Film zu etwas Besonderem. "The Big Lebowski" ist geradezu ein Paradebeispiel für einen abwechslungreichen und abgedrehten Plot, der trotzdem nicht an den Haaren herbeigezogen anmutet, wie bei so vielen anderen Filmen.

Die Dialoge mögen für viele gewöhnungsbedürftig sein, wenn man sich aber auf diese Art von Dialogen einstellen kann, wird man diesen Film lieben und sich hervorragend unterhalten fühlen. So manche - für einge Leute sinnfreien Dialoge oder auch Monologe des Dudes - schießen wirklich den Vogel ab. Wenn der Dude und Walter sich wieder einmal streiten und dabei zwangsläufig immer wieder beim Thema "Vietnam" landen, bleibt kein Auge trocken.

Insgesamt ist dieser Film eine hervorragende satirische Komödie(Stichwort: Vietnam Syndrom), die aber auch nicht mit Gesellschaftskritik in vielen Bereichen spart, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Dank der zahlreichen abgedrehten Charaktere (z.b. Jesus dem Bowlingspieler) kann man sich "The Big Lebowski" immer wieder ansehen und wird jedesmal neue, lustige Facetten an ihm entdecken. Nach dem Betrachten dieses Films wird man sich wünschen, dass es in Zukunft wieder mehr solcher Filme geben möge. Selten habe ich so bei einem Film gelacht und das auch noch nach dem x-ten ansehen.

5 Sterne sind ganz klar gerechtfertigt für dieses Meisterwerk, an dem einfach alles stimmt.

Noch ein paar Worte zu dieser Special Edition:
Die SE kommt in einem Pappschuber daher, er einige feine Verarbeitungsmerkmale aufweist (Man berühe mal die Sonnebrille des Dudes oder die Bowlingkugel auf der Rückseite).
Das DVD Cover hat die gleiche Aufmachung wie der Pappschuber. Negativ fällt aber das Fehlen eines Booklets auf.
Das Bonusmaterial ist wie der Film selber: Teilweise mit einer ordentlichen Portion Humor zu nehmen und leider zu kurz.
Das "Making of" ist nicht mehr als ein Interview mit den Coen Brüdern, aber durchaus interessant. Ich hatte mir aber mehr davon versprochen.
Die Produktionsnotizen entsprechen weitesgehend dem Coen-Interview.
Die Fotogalerie besteht aus Schnappschüssen, die Jeff Bridges während des Drehs geschossen hat. Ganz nett zum anschauen, aber nichts weltbewegendes.
Das genialste ist defintiv die Einführung durch Mortimer Young unter dem Titel "Forever young - Film reservation".
Mortimer Young erzählt in diesem knapp 4 1/2 minütigen Segment eine Menge Unsinn und zielt auf eine ganz gewisse Art von Humor ab. Er redet über einen Brand in dem Archiv seiner Firma und über eine angeblich kuriosese Restaurierung dieses Films. Er nennt ihn fortlaufend "The grand Lebowski".
Young verwendet schwulstige und blumige Redewedungen und verliert mehrmals den Überblick über seine eigenen Ausführungen. Man kann es nicht wiedergeben, sondern muss es gesehen haben. So viel Unsinn auf 4 1/2 Minuten zu packen ist schon eine Leistung. Leider ist es halt so kurz ausgefallen.

Ton und Bild des Films sind sehr gut und bieten keinen Grund zum beschweren. Das Bild soll zwar "Digital Remastered" sein, aber einen Unterschied zur normalen Version kann ich nicht wirklich erkennen. Sei es drum.
Das Bonusmaterial ist also insgesamt etwas enttäuschend aber für wahre Fans des Films dennoch interessant.
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