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4.0 von 5 Sternen gut wie immer
Die norddeutsche Metalinstituion neben Helloween, Gamma Ray hat ein neues Werk am Start, was auf den plakativen und passenden Titel "To The Metal" hört. Die Liebe zu knallbunten Artworks ist den drei Hanseaten und dem Nürnberger Schlagzeuger nicht vergangen und so hat man auch diesmal wieder ihre an Eddie von Maiden erinnerndes Maskottchen Fangface eingebaut und...
Veröffentlicht am 4. Februar 2010 von Thorsten

versus
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3.0 von 5 Sternen Rockt einfach......
Ich war einer von den Fans, die sich das Album gleich an dem Tag gekauft haben, wo es rausgekommen ist. Ich war anfangs doch sehr begeistert, aber mir war klar, dass das natürlich auch der rosarote Brille Effekt ist.
Also hoffe ich, dass ichs jetzt nach einigen Monaten relativ objektiv bewerten kann:

Zum Titel: Ich finde einem Album so einen Titel zu...
Veröffentlicht am 21. Juni 2010 von Sweeney


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut wie immer, 4. Februar 2010
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: To the Metal (Audio CD)
Die norddeutsche Metalinstituion neben Helloween, Gamma Ray hat ein neues Werk am Start, was auf den plakativen und passenden Titel "To The Metal" hört. Die Liebe zu knallbunten Artworks ist den drei Hanseaten und dem Nürnberger Schlagzeuger nicht vergangen und so hat man auch diesmal wieder ihre an Eddie von Maiden erinnerndes Maskottchen Fangface eingebaut und quasi ein Klappcover gemacht. Außergewöhnlich für jung gebliebenen Haudegen wie Gamma Ray ist für mich das Songwriting! Alle vier Bandmitglieder schreiben Songs und diese findet man auf dem Album dann wieder, trotzdem klingt alles nach Gamma Ray und sicherlich ist das gut für die Abwechslung des Materials. Kai Hansen thront mit seiner, wenn man seine Anfänge bedenkt erstaunlich wandlungsfähigen Stimme mit hohem Wiedererkennungswert über den Songs, die ab und an mit dezenten Keyboards aufgepeppt werden, aber ansonsten von Gitarren dominiert werden. Das Titelstück hat Priest Einflüsse ist sicherlich Klischee pur, aber die Band feiert damit 20 Jahre Bestehen und das 10. Album! Beim nachfolgenden "Shine" wird man kurz an neuere Maiden erinnert, was aber durchaus legitim ist, da Gamma Ray ihre Einflüsse nie geleugnet haben. Sogar der ehemalige Helloween Sänger und Avantasia Musiker Michael Kiske singt bei einem Song ("All You Need To Know") mit, wobei er durchaus Akzente setzt und an die gemeinsame Vergangenheit mit Kai erinnert.
Alles wurde gut arrangiert und produziert, richtige Überraschungen gibt es nicht, aber Spaß macht das qualitative Werk allemal und sollte Fans von klassischem Metal munden!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hail to the Metal, Heavy Metal hail!, 18. Januar 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: To the Metal (Audio CD)
Auch wenn Gamma Ray aufgrund des erneuten Ausschlachtens des Namens ihres großen Klassikers bei Land of the free II im Vorfeld Häme über sich ergehen lassen mussten, zeigte die Qualitätskurve bei diesem Album doch wieder stark nach oben. Da war es nur allzu spannend, ob das beim neuen Langdreher anhalten wird. Diesen hat man im Titel gleich einer ganzen Musikrichtung gewidmet: To the Metal! Das klingt doch fast schon großkotzig. Aber die Hamburger Spaßköpfe sind weder so ernst wie die Realsatirekönige Manowar, noch haben sie ein solch strunzlangweiliges Album wie zuletzt Annihilator mit dem ähnlich groß betitelten Metal vorgelegt. Denn To the Metal ist einfach ein weiteres feines Gamma Ray-Album geworden, Punkt und aus!

"Es gibt durchaus Songs, die man so nicht von uns erwartet hätte" gab Bassist Dirk Schlächter im Vorfeld zu Protokoll. Diese sind allerdings absolut in der Minderzahl. Denn im Kern ist die neuste Platte ein absolut typisches Gamma Ray-Album geworden, bei dem sie wieder einmal zeigen, dass sie immer noch die besseren Helloween sind (auch wenn man mit dieser Feststellung die sprichwörtlichen Eulen nach Athen trägt). Das hymnische "Rise", das Maiden-artige "Time to live" oder "Shine forever", bei dem Herr Schlächter am Beginn vorführt, dass er auch Slap-Bass im Repertoire hat, beweisen das eindeutig. Auch der tolle Uptempo-Reißer "All you need to know" mit seinen vielschichtigen Melodien steht ganz in der Bandtradition. Der poppige Refrain wartet gleich mit einer Überraschung auf. Ist hier doch niemand anderes zu hören als der "verlorene Metalsohn" Michael Kiske. Ein richtiges Albumhighlight.

Das ist ebenso der Opener "Empathy". Hier haben Gamma Ray mal keinen Doublebass-Kracher an den Beginn gestellt, sondern eine recht groovige Nummer, die ganz auf den Gesang von Kai Hansen zugeschnitten scheint und was von moderneren Priest hat. Das war es an Überraschungen aber auch schon fast. Lediglich "No need to cry" fällt noch etwas aus dem Powerrahmen. Eine ruhige Ballade über den Tod von Dirk Schlächters Vater mit Piano, Streichern, viel Pathos und einem Break mit lockerem Akustikgitarrengeschrammel. Wirklich schön gemacht und ein guter Abschluss für ein ebenso starkes Album ohne gravierende Mängel, bei dem es ziemlich von starken Songs und spielerischer Klasse wimmelt. Denn Freunde spritziger Gitarrensoli kommen ebenso wieder auf ihre Kosten.

Achja, fast hätte ich noch den spaßigen Titelsong vergessen. Hiermit haben Gamma Ray einen Titel geschrieben, auf den sogar Hammerfall und die Herren um Joey DeMaio neidisch wären. Eine Metalhymne par excellence, mit einem stampfenden Saxon/Accept-Rhythmus, einem einfachen Grundriff und viel hymnischem Bombast mit absoluter Mitgrölgarantie. Zwar alles purer Kitsch, aber trotzdem geil! Bands die sich generell nicht so ernst nehmen, dürfen das.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurve gekriegt!, 2. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
Eins vorweg: Sie haben die Kurve kompositorisch gekriegt. Das neue Opus ist deutlich besser als der laue Vorgänger. Aber dennoch fehlt wieder das gewisse Etwas. Vielleicht liegt es daran, dass man alles selber macht und auf einen Produzenten verzichtet. Hört man den Sound des neuen RAGE Albums, das Charlie Bauernfeind produziert hat, dann liegen da Welten zwischen. Und das ist einfach schade. Denn Songs wie Deadlands, Rise und Empathy gehören mit zum Besten, was Gamma Ray je komponiert haben, leiden aber etwas unter dem schwachbrüstigen Mix. Die Chöre in Deadlands sind definitiv zu leise, der Gesang klingt etwas kieksig, und das liegt nicht an Kais Stimme und/oder Gesangsleistung. Aber zurück zum Positiven: Die Songs. Deadlands ist eine wahre perle. Tolle Gitarrenriffe und ein eingängier Chorus, der seines Gleichen sucht. Spitze. Ebenso Rise. Eine absolute Hymne. Empathy ist etwas moderner, was aber nicht negativ ins Gewicht fällt. Auch nicht, dass Kai im ruhigeren Introteil des Titels doch sehr bemüht nach Rob Halford klingen will. Diese drei Songs sind schon jetzt Gamma Ray Klassiker. Im Grunde höre ich nur zwei Ausfälle auf dem Album, die ich wegskippe: Time to Live, die gefühlt 100ste Auflage vom seligen Helloween kracher I want out" und die leider in die Hose gegangene Ballade No need to Cry". Aber so ist das ja oft, wenn einem ein Song aus persönlichen Gründen wichtig ist, verrennt man sich oft und die Anderen trauen sich nicht, das zu sagen und das Stück zu kippen. Naja, Schwamm drüber. Schade ist, dass mit Wannabees" einer der geilsten Songs des Albums nur auf der Limited Edition zu kriegen ist. Der hätte auf das Album GEMUSST! Insgesamt das beste GR Album seit No World Order" Daumen hoch!!"
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen metalschlager, 11. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
dass gammy ray besondere judas-priest-fans sind, war immer bekannt, aber so weit wie auf dem titelsong trieben sie die priest-verehrung noch nie: melodie, arrangement, gesang, text - das stück klingt mehr nach priest als priest derzeit selbst.

auch die beiden anderen großen einflüsse - iron maiden und helloween (aus denen gammay ray hervorgegangen sind) - sind immer zu hören. "rise" beginnt mit einem typischen maiden-bass/gitarren-motiv und wird dann zu einer klassischen helloween-nummer (die an "eagle fly free" erinnert): kinderlied-melodien mit kerosin im a. auf "all you need to know" gibt es sogar ein zusammentreffen der ersten beiden helloween-sänger - kai hansen teilt sich den gesang mit michael kiske, die melodien sind, dazu passend, ganz großer metal-schlager. auch "time to live" hat so einen großen mitsing-refrain.

ein paar neue einflüsse gibts auch. "mother angel" etwa sitzt auf einem schönen hardrock-riff, der refrain mit seinem markanten dur-moll-sprung erinnert sehr an kommerziellen gothic-rock im sinn von HIM und konsorten. "shine forever" hat sehr auffällige geslappte und gezupfte bass-läufe, der gesang dazu ist wieder dermaßen rob halford, dass man wieder einmal glaubt, in einem verschollenen priest-album zu sein - bis dann der refrain mit seinem großen melodiebogen wieder auf vertrauten deutschmetal-boden führt. "deadlands" beginnt mit zuckenden synth-beats und mündet dann eh wieder in einen großen refrain. "chasing shadows" wächst aus sinfonischen keyboard-streichermotiven heraus, bis dann die doublebass losbollert. "no need to cry" am ende ist düster, trauernd und hatrinteressante akustik-breaks.

am besten gefällt mir aber der opener "empathy": einfach eine tolle, kommerzielle metal-komposition mit originellen melodien, starkem gesang, inspirierten gitarren und viel keyboard-nebel. wahrscheinlich wird das stück vielen fans aber zu "weich" sein.

fazit: ein mit viel humor und einigen originellen ideen, vor allem aber starken melodien gegen die eigene klischeehaftigkeit weitgehend immunisiertes album, einer der besten von gamma ray.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung!!!!, 29. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
Ich gebe zu ich war etwas skeptisch. Nicht dass der letzte Output Land of the free 2 schlecht gewesen wäre, aber so richtig begeistert hat er mich denn auch nicht und seinem großen namen gerecht geworden ist er kaum. Aber was hier seit heute (danke Amazon für die wie immer extrem pünktliche Lieferung!) im nonstop-modus in meinem Player ehrenrunden zieht, schläg mir den kit aus der Brille. Die jungs habens immer noch drauf. Die scheibe klingt nach power, nach lebensfreude und Spaß an der Musik. Highlights sind definitiv der Opener und der lockere Auftritt von Michael Kiske. Ein Gesangsduell wie man es nicht besser machen könnte. Hansen singt agressiv und Kiske wunderschön melodisch. Die schöne (Stimme) und die biestige. Wahnsinn. Aber nein, das ist natürlich nicht alles,der Rest des Albums ist auch absolute oberklasse. Wer diese Art von Musik mag, darf an dieser CD nicht vorbeikommen!!! und jetzt alle: Gamma Ray! Gamma Ray! Gamma Ray!!! ;-)To the MetalTo The Metal (Collector's Edition)
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5.0 von 5 Sternen Der Oberknaller!, 31. August 2011
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
"To the Metal" ist ein fantastisches Metal-Album. Für mich ist es wirklich "das beste Album" der Band, weil es die Essenz ihrer Musik präzise auf den Punkt bringt. Die Songs kommen kompakt rüber. Roots werden nicht verleugnet aber weiterentwickelt, dadurch entsteht ein sehr facettenreiches Bild. Die Produktion ist detailverliebt und ausgereift. Es regiert die Spielfreude. Emotionaler Höhepunkt ist sicherlich die Ballade "No need to cry", Gesang, Schlagzeug, Gitarrenarbeit, Arrangement...einfach wunderbar.
Geschmäcker sind verschieden, mich hat dieses Album jedenfalls mitten ins Herz getroffen. Cheers!
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5.0 von 5 Sternen Wie erwartet: gut!, 4. September 2010
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
Nach einem ersten Probehören war ich zunächst nicht so überzeugt von der Platte, habe sie mir aber dann doch gekauft, denn auch andere Titel der Band mussten sich bei mir erst mal eine Weile entfalten, bevor ich deren Qualität erkannte.
Hier war das gleich nach dem ersten Hören der Fall. Es ist alles dabei, was Kai Hansen und seine Band so drauf haben, angefangen von einem kraftvoll wummernden Opener (Empathy), bis hin zur Gänsehautballade (No need to cry), die den Abschluss der Scheibe bildet. Dazwischen findet man schnelle Songs (Rise, All you need to know, Shine forever), mittelschnelle (Mother Angel) und irgendwas dazwischen (der Rest). Ausgerechnet der titelgebende Song (To the metal) gefällt mir am wenigsten, denn es ist eher ein Gröhlsong, der vermutlich live besser rüberkommt. Da ich mehr die flotten, melodischen Stücke mag, ist Nummer 4 für mich somit ein typischer Skip-Track.
Die verbliebenen 9 Titel sind aber allesamt oberklasse. Es wird zwar wenig experimentiert, aber dafür klingt auch jeder Song wie aus einem Guss. Wenn ich einen Lieblingstitel wählen müsste, fällt mir spontan Rise ein: tolle Melodie, hart und schnell, eingängier Refrain.
Kritikpunkt: die CD ist mit 10 Titeln, von denen die meisten immerhin um die 5 Minuten dauern leider etwas kurz geraten.
Die beiliegende DVD, die ein ausgedehntes Making of enthält, gibt Auskunft, warum das so ist: offenbar fehlen hier zwei Titel, die im Film besprochen werden, aber nur auf einer exklusiven Limited Edition enthalten sind. Das ist schade und eigentlich auch etwas ärgerlich. Es fühlt sich an, wie ein gekürzter Film, dessen fehlende Szenen man in den Specials angedeutet bekommt.
Ob mit den beiden Titeln oder ohne, ob knapp 50 Minuten oder 60: die Scheibe rockt und die Band ist so perfekt abgestimmt, dass man den Spaß, den die Musiker dabei hatten einfach heraushört und somit trotz aller Kritik die Höchstwertung gerechtfertigt ist. Wären es keine neuen Titel, müsste man von einem Best-of Album sprechen.
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3.0 von 5 Sternen Rockt einfach......, 21. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
Ich war einer von den Fans, die sich das Album gleich an dem Tag gekauft haben, wo es rausgekommen ist. Ich war anfangs doch sehr begeistert, aber mir war klar, dass das natürlich auch der rosarote Brille Effekt ist.
Also hoffe ich, dass ichs jetzt nach einigen Monaten relativ objektiv bewerten kann:

Zum Titel: Ich finde einem Album so einen Titel zu geben ist eine heikle Sache. Einerseits weil sich auf dem Album zwei Songs befinden, die für mich eher in Richtung Hardrock gehen (No Need To Cry, Mother Angel). Vor allem aber, weil Metal einfach so ein riesiges Genre geworden ist, dass zb Death Metal, oder von mir aus auch Nu Metal dazugehören - Stilrichtungen, denen Gamma Ray gottseidank(!!!) nicht zuzurechnen ist.
Ich denke der Titel ist ein bisschen unglücklich, da klischeehaft. So recht passt er zu keinem der Songs auf dem Album (abgesehen vom gleichnamigen Song), einfach weil die Songs (zum Glück) hicht klischeehaft sind.

Aber jetzt endlich zu den Songs:
Ok, was gibts positives: Diese Songs rocken einfach. Das ist ja auch das wichtigste. Man muss sich sich nicht lang einhören (nur bei Chasing Shadows muss man ein bisschen geduldig sein). Es sind eine Menge Emotionen in dem Album die fast schon mit dem Holzhammer gebracht werden. Trotzdem, wenn manche hier "Metalschlager" sagen, kann ich dem nicht ganz zustimmen, denn die Songs haben Tiefgang, nicht so sehr von den Lyrics her sondern von der Musik her. Und das obwohl die Songs sehr klar strukturiert sind und der kommerzielle Sound doch auffällig ist. Aber das zeigt eben auch, dass Gamma Ray ihr Handwerk verstehen, und trotz dieses kommerziellen Sounds es schaffen genug Tiefgang reinzubringen.

Was nicht so toll ist: Zuerst mal die Lyrics. Wenn man sich die "Land of the Free II" Lyrics vorher anschaut, merkt man echt, dass To the Metal diebzüglich ein Abstieg ist. Die Lof II Lyrics waren teilweise von wirklich poetischer Qualität, man denke an "Into the Storm" zb. Die To the Metal Lyrics higegen...naja, da liest man einmal drüber und schaut sichs dann nie wieder an. Schade, denn Gamma Ray kann auch anders.

Ob jetzt die einfache Struktur der Songs ein Plus oder Minuspunkt ist, ist Geschmackssache. Ich find, warum nicht? Es klingt toll, und es ist insich total stimmig. Der Weltschmerzsong Empathy zb wird gerade darch seine Schlichtheit besonders stimmungsvoll. Deadlands gibt einem wirklich auch total die Athmosphäre dieser makaberen Gameshow in einer verlassenen Stadt. Für mich hat der Song irgendwie was von Blade Runner und Total Recall.

Was mir nicht so gefällt: Die Solos. Die Solos haben mir zum größten teil einfach zu wenig Meoldie, oder zu langweilige Melodien. Und leider ist nicht mehr so deutlich, was Henjo und was Kai spielt, es klingt jetzt überwiegend so, als würde nur ein Gitarrist die Solos spielen: Leider spielen Henjo und Kai nicht mehr "zusammen", sondern einfach nur "nacheinander". Soll heißen, dass die Gitarren in den Solos keinen wirklichen Dialog mehr führen. Die Solos sind für mich zum Großteil sehr enttäuschend. Mir wird da zu wenig Geschichte erzählt.

Es ist auch extrem viel Keyboard im Hintergrund. Ob das auf einem Album mit dem Namen "To the Metal" wirklich passt, sei dahingestellt. Aber ok, die Songs würden ohne Keyboard nicht funktionieren.

Ingsgesamt hätte man dem Album sicherlich auch vier Sterne geben können, aber für mich persönlich ist es nur ein drei Sterne Album.
Kaufen würde ich es jederzeit wieder, auch wenn es für mich das ungewöhnlichste Gamma Ray Album ist. Aber man soll ja immer offen für neues sein. :)

Eine Sache noch: Man hört manchmal so Sachen wie "Ich hab mir das Majestic Album dreimal angehört, aber es hat micht überhaupt nicht angesprochen!" Freunde, wenn ihr Musik sucht, die sich euch nach dreimal anhören schon erschließt, dann solltet ihr vielleicht lieber Tokio Hotel hören. Metal ist eine lebendige Musikrichtung, die sich ständig entwickelt, wo neue Sachen ausprobiert werden, und wo Leute am Werk sind, die ihre Instrumente wirklich beherrschen. Denkt mal nach, wieviele der großen Gitarrenvirtuosen aus dem Heavy Metal kommen.
Und solche Leute schreiben halt oft auch Musik, bei der sie sich viel gedacht haben, und die vielleicht manchmal ein bisschen schwieriger zu verstehen ist. Da brauchts dann halt mehr als drei Durchläufe. ;)
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4.0 von 5 Sternen Stärkstes Gamma Ray Album seit einiger Zeit, 9. Juni 2010
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: To the Metal (Audio CD)
Meiner Ansicht nach hatten Gamma Ray nach "No World Order!" (2001) mit "Majestic" und - zumindest zum Teil - "Land Of The Free II" eine eher schwache Phase. 2010 geht es mit dem symptomatisch betitelten "To The Metal!" wieder bergauf. Viel besser als zuletzt schaffen es die Hanseaten hier, ihre besten Trademarks zu vereinen und auf den Punkt zu bringen. Neben dem von ihnen selbst (nach der Vorarbeit durch Helloween) weiterentwickelten Stil sind auch wieder deutliche Iron Maiden und noch viel deutlichere Judas Priest Anleihen an Bord. Vor allem letztere hat die Band wirklich gut drauf; wenn nach wie vor Ur-Sänger Ralf Scheepers dabei wäre, könnten manche Stücke glatt als vergessene Priest-Tracks durchgehen...

Dabei fängt das Album mit "Empathy" relativ sperrig an. Dieser Track dürfte bei kaum einem Hörer nach dem ersten Durchgang zünden, was für einen Opener natürlich alles andere als optimal ist. Bei mehrmaligem Hören wird der Song zwar stärker, leider wurde er aber einfach falsch platziert. An vierter Position steht der Titeltrack, der meiner Meinung nach aber wohl kein so großer Live-Bringer werden wird, wie manche glauben. Das Stück groovt zwar ordentlich und hat einen einfachen, plakativen Text, geht aber - zumindest bei mir - nicht gut genug ins Ohr und ist zu statisch, um bei einem Konzert voll und ganz überzeugen zu können. Andere Vorbehalte habe ich gegenüber der abschließenden Ballade "No Need To Cry", die von Dirk Schlächter geschrieben wurde. Ohne pietätlos sein zu wollen (der Bassist schrieb das Stück in Erinnerung an seinen verstorbenen Vater): das Ganze ist mir viel zu pathetisch, vor allem den Text finde ich extrem kitschig, mich erinnert das eher an so manche Helloween-Ballade, was ich nicht unbedingt als Kompliment auffassen würde. An der exponierten Schlussposition einer ansonsten sehr guten Platte wirkt das Lied wie ein Fremdkörper, was vielleicht auch Absicht war.

Viel mehr gibt es an "To The Metal!" aber nicht zu kritisieren. Vor allem das extrem eingängige Dan-Zimmermann-Stück "Rise", das ebenfalls mit starkem Refrain ausgestattete, etwas düsterere "Deadlands" und der Riff-Rocker "Mother Angel" wissen vorbehaltlos zu überzeugen und kommen unerwartet abwechslungsreich aus den Boxen. Ebenfalls sehr gelungen: die erste Zusammenarbeit der ehemaligen Helloween-Sänger Kai Hansen und Michael Kiske seit "Land Of The Free" (1995). Bei "All You Need To Know" übernimmt der nicht unumstrittene Kiske den Refrain, was ein bisschen Wehmut aufkommen lässt, dass sich ein so talentierter Mann auf solche Weise aus der Szene verabschiedet hat. Die Phrasierung seines Gesanges erinnert bei diesem Stück übrigens ein wenig an "Time To Break Free", eben von "Land Of The Free". "Time To Live" steht komplett in der eigenen Tradition und hätte ohne Probleme seinen Platz auf jedem der alten Gamma Ray Alben finden können. Auch die Uptempo-Nummern "Shine Forever" (cooler Beginn und Mittelteil, vorgetragen von Dirk Schlächter in der Slap-Technik, Hansen-typischer Gesang, eingängiger Refrain) und "Chasing Shadows" (dessen Anfangsteil an ein Videospiel erinnert) sind starke Songs, die man genau so von Gamma Ray erwartet.

Insgesamt eine runde Sache und das mit Abstand beste Gamma Ray Album der letzten Jahre. Abwechslung wird hier groß geschrieben, vor allem Kai Hansens Gesang ist variabel wie noch nie; instrumental ist die Truppe sowieso über jeden Zweifel erhaben. Produktionstechnisch ist allerdings noch ein wenig Luft nach oben, das Ganze könnte durchaus noch viel mehr krachen. Vor allem die zu leisen Chöre (besonders auffällig bei "Deadlands") stören ein wenig. 1 Stern Abzug für die beschriebenen Mängel.
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5.0 von 5 Sternen Starke Melodic Speed Metal-Platte!, 28. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: To the Metal (Audio CD)
"To The Metal" ist ein erstklassiges Werk deutschen Melodic Speed Metals von Gamma Ray, die schon lange die "besseren Helloween" sind. Erstaunlicherweise beginnt das Album mit "Empathy", dem langsamsten Stück, einem getragenen Heavy-Midtempo-Stampfer. Sogleich folgt aber mit "All you need to know" ein schneller Kai Hansen-Kracher, der so auch auf dem Helloween-Meisterwerk "The Keeper of the seven Keys" hätten stehen können, denn der Refrain wird von niemandem geringeren als Michael Kiske gesungen. Kiske will ja seit seinem Ausscheiden bei Helloween mit dem bösen Heavy Metal angeblich nichts mehr zu tun haben, singt aber ständig als Gastsänger auf irgendwelchen Metal-Alben. Es folgt mit "Time to live" ein weiteres Melodic-Feuerwerk, diesmal aber nicht von Kai Hansen, sondern von Henjo Richter. Erstaunlich, wie Richter den Helloween/Gamma Ray-Kompositionsstil verinnerlicht hat. Der Titeltrack ist dann musikalisch wie textlich ein klassisches Metal-Klischee, wie man es von Manowar kennt. Der fünfte Track "Rise" stammt von Drummer Daniel Zimmermann und besticht durch Melodien und Schnelligkeit. Mit Lied Nr. 6, "Mother Angel", verarbeitet Kai Hansen den Tod seiner Mutter. Der Song hat ein schönes eingängiges Riff.

Anschließend folgt "Shine forever" von Bassist Dirk Schlächter, an dessen Anfang man meint, man höre Rob Halford von Judas Priest und nicht Kai Hansen. Eine Hommage an die Vorbilder von Gamma Ray. Der Chorus ist sehr positiv und lebensbejahend, wie man es von Gamma Ray kennt in angenehmem Kontrast zu den düsteren Liedern vieler anderen Metal-Bands. Lied Nr. 8, Deadlands", ist ein weiterer schneller Hansen-Kracher, bevor mit Chasing Shadows" nochmal Henjo Richter seine Songwriting-Fähigkeiten mit einem Speed Metal-Song unter Beweis stellen darf. Der Abschluss-Song No need to cry" ist eine Halbballade und stammt von Dirk Schlächter. Der vielseitige Track enthält zwischendrin Passagen, die an Queen erinnern. Schlächter verarbeitet darin den Tod seines Vaters und man merkt es Kai Hansen an, dass er hier und da Probleme hatte, den umfangreichen Text in die Musik einzupassen.

Das Starke an To The Metal!" ist, dass es keinen einzigen schwachen Song auf der Scheibe gibt. Es sind ohne Wenn und Aber zehn Kracher, die wie aus einem Guss wirken, obwohl sie doch von vier unterschiedlichen Songwritern stammen. Diese Vielfalt tut dem Album gut und doch ist es ein Album einer Band und nicht von vier Solokünstlern. Zwischen Ballade, Midtempo und schnellen Songs ist alles vorhanden, wobei die schnellen melodischen Kracher dominieren.

To The Metal!" ist ein Gamma Ray-Opus, das den Vergleich mit starken Alben wie Land Of The Free" oder Somewhere Out in Space" nicht zu scheuen braucht. Vielleicht ist es sogar das beste Album der Hamburger Melodic Speed Metal-Urgesteine. Sehr zu empfehlen ist die Version mit der beigefügten DVD, auf dem sehr ausführlich und interessant der Entstehungsprozess des Albums erklärt wird. Man erfährt viele Insider-Informationen, auch zum Privatleben der Bandmitglieder, ihrer Arbeitsweise und des Arrangements der einzelnen Stücke. Ich bin begeistert von diesem Album und kann es jedem nahelegen, der Helloween, Gamma Ray, Judas Priest, Iron Maiden und Running Wild mag. Klare Kaufempfehlung mit fünf Sternen!
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To the Metal [+Bonus Dvd] von Gamma Ray (Audio CD - 2012)
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