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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genial durchdacht!
Der erfolgreiche junge Thriller-Autor Tom Kessler lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn glücklich, aber ziemlich zurück gezogen in einem schicken Häuschen am Rande der Stadt. Mit Menschen kann Tom nicht so recht umgehen und ihre Nähe ist ihm unheimlich, denn Tom hat wohl das schlimmste erlebt, was ein Mensch dem anderen zufügen kann. Vor 13...
Vor 18 Monaten von Rennie veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig
Ich war arg enttäuscht von diesem Thriller, langatmig und langweilig. Die Idee mag sehr gut sein, aber endlose Beschreibungen von Umgebungen, Wohnungen und Personen trugen bei weitem nicht dazu bei, Spannung aufzubauen. Ich habe das Buch nicht mehr zu Ende gelesen, weil es mich einfach nicht gefesselt hat. "Todenspakt" dagegen war ein echter Thriller...
Vor 7 Monaten von Miezekatze veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genial durchdacht!, 14. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Stigma: Thriller (Taschenbuch)
Der erfolgreiche junge Thriller-Autor Tom Kessler lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn glücklich, aber ziemlich zurück gezogen in einem schicken Häuschen am Rande der Stadt. Mit Menschen kann Tom nicht so recht umgehen und ihre Nähe ist ihm unheimlich, denn Tom hat wohl das schlimmste erlebt, was ein Mensch dem anderen zufügen kann. Vor 13 Jahren, als Tom noch ein Teenager war, geriet er in die Fänge eines sadistischen Serienmörders. Zwar nur für einige Stunden, aber diese sollten sein Leben für immer verändern. Auch heute noch befindet sich Tom in psychologischer Behandlung. Rein äußerlich ist Tom zwar einigermaßen genesen, aber seine inneren Narben scheinen nie zu heilen. Zum Glück wurde der Mensch, der den Jungen und noch zahlrieche andere Kinder bestialisch folterte, für immer weggesperrt. Oder? Eines Tages wir Tom Kessler plötzlich wieder von seiner Vergangenheit eingeholt. Ein kleines Mädchen kommt auf grausame Weise zu Tode und alles erinnert an den Täter von damals. Sogar eine Botschaft hat er Tom hinterlassen. Doch wie kann das sein? Was ist damals wirklich geschehen und wurde der Sadist tatsächlich gefasst und für immer aus Toms Leben verbannt? Ein grausiges Spiel beginnt für Tom und es zieht den Leser gleich mit in seinen widerwärtigen Bann ...

Nachdem ich von Michael Hübners aktuellem Thriller Todesdrang" schlichtweg begeistert war, habe ich mir nun auch seinen ersten Roman geholt und was soll ich sagen? Auch dieser hat mir beim Lesen schier den Atem geraubt. Der Autor hat es wieder geschafft, mich von Anfang an in seinen Bann zu ziehen. Den Verlauf und die Windungen, die Hübner seiner Story gegeben hat, fesseln von Seite zu Seite. Verdächtigungen, Vermutungen ... all das sollte man gar nicht erst versuchen bei Michael Hübner, tut es aber aus Gewohnheit und verrennt sich damit nur noch mehr in einem Spannungsstrudel ohne Ende. Immer wenn ich dachte, ich wüsste, was als nächstes passiert oder ich hätte eine Ahnung, wer hinter all dem Grauen steckt, welches Tom Kessler widerfährt, wurde ich bereits auf der nächsten Buchseite eines besseren belehrt. Mal ganz abgesehen von einem absolut verblüffendem Ausgang der Geschichte.

Auch meine persönliche zweite Begegnung mit Michael Hübner war wieder ein tolles Leseerlebnis und ich kann den Autor nur jedem Liebhaber von Thrillern wärmstens ans Herz legen.
Auf meiner persönlichen Bewertungsskala von 5 Sternen erhält Stigma" eine hervorragende 4!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Debüt, 19. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stigma: Thriller (Taschenbuch)
Die Geschichte erzählt von Tom Kessler der als 13jähriger in die Hände eines irren Mörders gerät. Drei Stunden bleibt er in seiner Gewalt, bis ihn die Polizei schwerverletzt befreien kann.

Durch dieses traumatische Erlebnis in der Kindheit ist Tom zu einem verängstigten und zurückgezogenen Menschen geworden, der versucht seine Panik-Attacken in den Griff zu bekommen um ein normales Leben zu führen. Aber die Vergangenheit diktiert sein gesamtes Verhalten und das Leben mit seiner Familie.
13 Jahre später:
Erneut wird ein bestialisch getötetes kleines Mädchen gefunden. Bei der Leiche findet die Polizei eine Nachricht die an Tom adressiert ist. Die Schrecken der Vergangenheit holen Tom ein.

Die Geschichte ist durchgehend spannend geschrieben, durchdacht konstruiert und die überraschende Wendung gegen Ende ist gekonnt in Szene gesetzt. Nicht an einer Stelle beim lesen wäre ich auf diese Ende gekommen.

Thrillerfans werden viel Spaß mit diesem hervorragend gelungenen Debüt haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig, 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stigma: Thriller (Kindle Edition)
Ich war arg enttäuscht von diesem Thriller, langatmig und langweilig. Die Idee mag sehr gut sein, aber endlose Beschreibungen von Umgebungen, Wohnungen und Personen trugen bei weitem nicht dazu bei, Spannung aufzubauen. Ich habe das Buch nicht mehr zu Ende gelesen, weil es mich einfach nicht gefesselt hat. "Todenspakt" dagegen war ein echter Thriller. Vielleicht hat der Autor aus den Rezensionen von Stigma gelernt und dann doch auf ausführliche Beschreibungen und Erklärungen verzichtet. Schade ums Geld!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider sehr langweilig, 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stigma: Thriller (Taschenbuch)
Dieses Buch besteht aus dauernden Wiederholungen. Zu Anfang wird von einem einschneidenden Erlebnis berichtet und auf dies wird immer und immer wieder sehr ausführlich Bezug genommen, was das Buch leider sehr langatmig und langweilig macht. Auch das Ende - auf das ich immer noch gehofft hatte - nimmt leider keine spannende Wendung.
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28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Kossilistisch!", 27. Mai 2011
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Stigma: Thriller (Taschenbuch)
Länge:: 9:15 Minuten

'Kossilistisch' nenne ich Bücher, die alle Kriterien erfüllen, die ich 'erwarte'. Bei einem Thriller erwarte ich, dass er mich von der ersten Seite an in seinen Bann zieht, dass die Spannung auch über 400 Seiten gehalten werden kann und dass der Autor mich mit seinen Handlungen und Irrungen und Wirrungen fast um den Verstand bringt. So geschehen bei diesem Debüt von Michael Hübner, bei dem der Inhalt hält, was das äußerst auffällige und blutige Cover verspricht.

Tom ist 26, verheiratet, Vater eines 4jährigen Sohnes und von Beruf Schrifsteller. Als Kind geriet er in die Fänge eines Kindermörders, doch sein Gedächtnis hat sich damals entschlossen, ihm die Tür zu den Erinnerungen nicht zu öffnen. Stattdessen lebt er seit 13 Jahren mit heftigen Angstzuständen und Panikattacken, abgeschottet von der Umwelt. Als ihn eines Tages eine Schreibblockade übermannt und gleichzeitig die Polizei vor seiner Tür steht, um ihm von einem Mordfall zu berichten, der an seine eigenen Ereignisse zu erinnern scheint, bekommt er ab und zu 'Flashbacks'. Dinge, die passieren, assoziiert er mit damaligen Erlebnissen und sie scheinen einen anderen Menschen aus Tom zu machen.

Seine Frau und auch seine Therapeutin muntern ihn auf, sich hypnotisieren und somit in seine Kindheit zurückführen zu lassen, in der Hoffnung, dass somit der 'Knoten der Erinnerung' in ihm platzt und er eventuell seine Angstzustände heilen kann. Zunächst weigert er sich, doch als Dinge passieren, vor denen er nicht mehr weglaufen kann, erlaubt er dem Hypnotiseur, ihn in seine Kindheit zurückzuführen. Und auf einmal wird die grausame Vergangenheit zur Realität ...

Mit diesem Debüt hat Michael Hübner sich in mein (hartgesottenes) Thrillerherz geschrieben. Denn hartgesotten sollte man bei dieser Lektüre schon sein. Der Anfang der Geschichte zeichnet sich nur Spannung aus, doch an der Stelle, an der Tom hypnotisiert wird, kommen zur Spannung ekellerregende Beschreibungen hinzu, die sicher nichts für zarte Seelen sind.

Immer wieder habe ich (die von sich behaupten kann, viele viele Hundert Thriller in ihrem Leben gelesen zu haben) gedacht 'Aaaaah ... jetzt bin ich ihm auf die Schliche gekommen', doch dann nahm die Geschichte wieder eine Wende und ich musste umdenken. Sehr oft war ich mir sehr sicher, was das Ende des Buches angehen würde, doch als es dann kam, war plötzlich alles ganz anders.

Sehr oft wurde dieses Buch mit den Büchern von Sebastian Fitzek verglichen und da ich alle Bücher von ihm kenne, kann ich sagen, dass auch ich eine Parallele entdecken konnte. 'Wie Fitzek, nur in blutig' könnte daher sicherlich ein schönes Quote für die Rückseite des Buches sein.

Michael Hübner werde ich im Auge behalten und bin schon sehr gespannt auf neue Bücher dieses Autors.
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3.0 von 5 Sternen Was lange währt, wird endlich gut, 4. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Stigma: Thriller (Taschenbuch)
Mit „Stigma“ legte Michael Hübner im Jahr 2011 sein Debüt vor. Inzwischen sind drei weitere Thriller von ihm erhältlich, „Sterbestunde“ und „Todesdrang“ wurden im Goldmann Verlag verlegt, „Todespakt“ ist von ihm als Selfpublisher-Titel veröffentlicht worden.

In dem hier vorliegenden Buch „Stigma“, das man durchaus als Psychothriller bezeichnen könnte, steht der 26-jährige Tom Kessler im Mittelpunkt der Handlung, ein erfolgreicher Bestseller-Autor, der sehr zurückgezogen mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn bei Koblenz lebt. Seit er im Alter von dreizehn Jahren entführt wurde und sich in der Gewalt eines irren Mörders befand, bestimmen Angstzustände sein Leben und diktieren ihm einen Alltag, der ohne nennenswerte soziale Kontakte auskommen muss und kaum außerhalb seiner eigenen vier Wände stattfindet.

Als dann auch noch eine Schreibblockade seine Arbeit und damit seine tägliche Routine stört, beginnen die Panikattacken überhand zu nehmen und Wahnvorstellungen lassen Tom unberechenbar werden. Eine Hypnosetherapie soll nun helfen, die Ereignisse wieder zu rekonstruieren, die er all die Jahre verdrängt hat. Denn an diese 3 Stunden, die er im Keller des Entführers verbracht hat, fehlt ihm jede Erinnerung...

Und bei diesem Buch muss ich mit meiner Einschätzung am Ende beginnen, denn das ist hier wirklich verdammt gut und hat mich so überrascht wie es einem Finale selten gelingt. So offenbart sich die Idee hinter der Geschichte wirklich erst ganz am Schluss, viele Dinge, die beim Lesen für Stirnrunzeln gesorgt haben, machen plötzlich Sinn und man muss diesen gut durchdachten Plot einfach loben!

Allerdings reichte das für mich leider nicht, um die langatmigen 300 Seiten zuvor wettzumachen. Denn auch wenn die letzten 140 Seiten an Tempo und Spannung zulegten, war mir persönlich der Weg dorthin einfach zu lang. Gegen eine ruhige Gangart bei einem Thriller habe ich prinzipiell nichts einzuwenden, hier aber fehlte es mir an Interaktionen. Wenn man das Ende kennt, weiß man zwar, dass das alles so sein musste, aber während des Lesens nützte mir das recht wenig, ich empfand viele Abschnitte als langwierig und eintönig.

Um die Idee aufzubauen, benötigt es bei diesem Buch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Gemütszustand des Protagonisten. Was auch bedeutet, dass der erzählerische Fokus hier fast ausschließlich auf der Hauptfigur Tom Kessler liegt und der Leser sich darauf einlassen muss, über das ganze Buch vornehmlich mit einer Figur und dessen Befindlichkeiten konfrontiert zu sein. Das kann einem dann auch schnell mal zu viel werden, auch wenn die Perspektive in diesem Thriller interessant ist. Sie thematisiert, wie das Leben eines Entführungsopfers nach dessen Befreiung aussehen könnte. Damit unterscheidet sich „Stigma“ deutlich von seinen Genrekollegen, die meist mit der Befreiung eines Opfers enden. Hier wird erzählt, was danach passiert.

Fazit: Der imposante Aha-Effekt am Ende und der wirklich gut durchdachte Plot retten das Buch von 2 hoch auf 3 Sterne, ansonsten war für mich auf rund 300 von insgesamt 441 Seiten kaum Spannung vorhanden, viele Längen und wenig authentische Atmosphäre ließen mich die Handlung eher distanziert verfolgen, richtig eingetaucht bin ich in die Geschichte nicht. Die Idee ist großartig, die Umsetzung hat mich aber nicht fesselnd können.

Gesamteindruck: 3 Sterne für eine gute Idee mit mir persönlich zu langatmiger Umsetzung

Rezension auch auf: wortgestalt-buchblog.blogspot.de
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4.0 von 5 Sternen Toller PSYCHOthriller, 6. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stigma: Thriller (Kindle Edition)
Meine Meinung:
Michael Hübner hat in diesem Thriller aufgezeigt, wie gut er es versteht, mit Worten zu jonglieren und die Stimmungen herauf zu beschwören, die nötig sind. Ich war von Anfang an mittendrin in der Geschichte und dies sicher auch, weil ich das Gefühl hatte, ich würde die bedrückende Atmosphäre live miterleben.
Abgesehen von dieser tollen Atmosphäre empfand ich den Einstieg ins Buch aber als etwas zu lahm... Es ist lange nicht wirklich etwas passiert und die Gedanken von Tom (vor allem sein Selbstmitleid) haben sich nur noch im Kreis gedreht. Zum Glück hat das dann nach etwa 100 Seiten geändert, sonst wäre es mir echt irgendwann auf den Keks gegangen.
Aber dann haben sich die Ereignisse plötzlich überschlagen das Tempo hat massiv zugelegt. Die Auflösung am Schluss war dann noch das i-Tüpfelchen und definitiv nicht das, was ich erwartet hatte. Ohne jetzt zu Spoilern möchte ich zum Ende einfach sagen, dass die Idee einfach sensationell ist und darum dieser Unterpunkt der Bewertung auch glatte 5 Rosen von mir bekommt.
Ich muss aber auch zugestehen, dass ich am Anfang einfach nur völlig perplex vom Ende war und ein paar Tage brauchte, bis ich damit klar kam...
Zum Schluss vielleicht noch eine Anmerkung zur Bezeichnung "Thriller" auf dem Cover... Meiner Meinung nach hätte man da schreiben sollen "Psychothriller", denn darum handelt es sich eindeutig bei diesem Buch.

Fazit:
Psychothriller, welcher durch eine sensationelle Idee glänzt, aber den Beginn des Buches leider ein bisschen "verschlafen" hat.
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4.0 von 5 Sternen Stigma, 15. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Stigma: Thriller (Taschenbuch)
Dieses Buch hat sich in 4 Teilen aufgebaut. Der Prolog war kurz, aber kompakt und machte mich sehr neugierig auf das Buch. Im ersten Teil („Zeit der Dunkelheit“) bekam ich einen genauen Einblick in die Person Tom. Vor allem seine Gefühlswelt in der Gegenwart wurde sehr deutlich dargestellt und Leser werden diese ausführliche Beschreibung unterschiedlich aufnehmen, vermute ich. Ab diesem Abschnitt hatte ich auch schon „meinen Täter“ ins Auge gefasst, dies zog sich weiter und weiter und dann…
Der zweite Teil („Zeit der Rückkehr“) war mächtig lang und erstreckte sich fast über 200 Seiten. Hier gelangen wir mit Tom in der Vergangenheit und bekommen einen ersten Einblick. Bis zum jetzigen Zeitpunkt war ich mir aufgrund der Längen schon fast sicher, dass es ein 3-Sterne-Buch wird. Weit gefehlt, denn der dritte Teil („Zeit des Erwachens“) und auch der vierte Teil („Zeit des Lichts“) haben mich umgehauen. Hier tauchen wir richtig ab in die Welt von Tom und seinem erlebten Albtraum und werden mit einem schockierenden und überraschenden Ende konfrontiert.

Trotz der zwischenzeitlichen Längen, welche uns im Endeffekt die Geschichte nur näher brachten, war das Buch sehr flüssig zu lesen. Und an bestimmten Passagen war nicht dran zu denken, dass Buch aus der Hand zu legen.
Für den 5. Stern hat mir aber noch irgendwas gefehlt und ich kann euch leider trotz langem Überlegen nicht sagen was. Mehr Spannung im zweiten Teil? Mehr aktive Protagonisten? Ich weiß es nicht. Vielleicht fällt es mir beim eventuellen Re-Read auf :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen PSYCHO-Thriller, etwas langatmig / 3,5 Sterne, 18. Juli 2013
Von 
Omega "Omega" (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stigma: Thriller (Kindle Edition)
Der Roman fing spannend an, ist aber sehr detailliert, so daß man mit der Zeit ein wenig den Eindruck bekommt, das Buch sei etwas langatmig. Aber auf diese Weise wird man natürlich in aller Tiefe in die Erlebnisse der Hauptperson hinein versetzt.
Es ist ein lohnender PSYCHO-Thriller - es geht sehr um die seelischen Nöte.
Es gibt schreckliche und schockierende Momente (ich sage nur: Haare des Täters...das fand ich sehr gruselig). Man bleibt am Ball, auch wenn nicht jede Seite sehr fesselnd ist, und möchte wissen, wie es weiter geht. Das Ende hat mich überrascht.
Wer einen echten Psycho(!) Thriller sucht, findet ihn, allerdings mit der Einschränkung, daß die Geschichte lang wirkt, weil alles umfassend erzählt wird, was zum Seelenleben der Hauptperson gehört. Der Roman ist interessant und am Ende originell - jedoch kein Pageturner (wie amerikanische, schnelle Thriller) im engeren Sinne.
Mir gefällt, daß alles aufgeklärt wird und es keine offenen Enden gibt.
Das Buch fand ich gut - es ist nur nicht durchgehend "nervenzerfetzend" spannend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stigma - ein gelungenes Debüt mit Schwächen..., 14. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Stigma: Thriller (Taschenbuch)
Das Buch ist in 4 Teile eingeteilt. Leider muss ich auch bei seinem Erstlingswerk die viel zu langen Kapitel bemängeln, ABER durch die Absätze innerhalb dieser Kapitel kann man dennoch auch mal zwischendurch lesen.

Der erste Teil: Leider kommt dieser Teil gar nicht richtig in Fahrt. Es war sehr mühselig und richtig nervig, dass ständig alle dem Hauptprotagonisten helfen wollen. Natürlich ist es nett gemeint, aber selbst mir als Leserin ging es ziemlich auf den Zeiger.

Der zweite Teil: Hier kommt das Buch endlich in Fahrt. Es werden sogenannte Flashbacks eingeführt, die mich zum Teil bei der Vorstellung, was der Mensch durchmachen musste schon schlucken ließen. Vor allem auch die Reaktionen, die sich aus diesen Erinnerungen ergeben haben, waren zum Teil schockierend (z.B. der Sohn).

Der dritte Teil: Auch hier spielen wieder die Flashbacks eine Rolle, wobei die Geschichte an sich doch sehr an den Haaren herbeigezogen erscheint. Hier hatte ich auch das erste Mal eine leise Ahnung, wie dieses Buch enden könnte... Und leider wurden diese Befürchtungen wahr. Da ich niemanden den Lesespaß verderben möchte, werde ich natürlich nicht das Ende verraten.

Der vierte Teil: Hier geht es lediglich um die Erklärungen und Auflösungen aller Fragen, die aufgetaucht sind.

Fazit: Mir hat das Buch Spaß gemacht zu lesen, aber die langen Kapitel und auch das Ende (was leider von Fitzek geklaut ist) lassen nur 4 Sterne zu. Aber für „Einsteiger“ von Hübner, bzw. derartigem Stil, kann ich das Buch weiterempfehlen! Ich verstehe allerdings auch die kritischen Rezensionen, aber jeder muss selbst entscheiden, ob er zu diesem Buch greift oder nicht.
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Stigma: Thriller
Stigma: Thriller von Michael Hübner
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