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5.0 von 5 Sternen Power Metal wie er sein sollte., 22. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Epsilon (Audio CD)
Hallo und guten Abend,

Ein Wahnsinn, welche Spielfreude und Fröhlichkeit dieses Album vermittelt. Es gibt wohl sehr wenige Musiker, die es schaffen so viel Spaß in ihre Musik fließen zu lassen, wie es hier die sechs Finnen von Dreamtale zelebrieren. Klar.. hier und da gab es einige Besetzungswechsel, vorallem am Mikro. Generell schadet dies der Band aber nicht, da sich alle Sänger bis jetzt gut eingefügt haben und durchaus die Qualitäten, die sie hatten, zeigen konnten. Epsilon profitiert vom hohen Gesang und dem leicht modernen Anstrich, der sich momentan durch viele Alben zieht (Man horche bei Stratovarius' "Nemesis" rein). Aber nun zur Musik:

Eingeleitet wird das Album mit dem Opener "Firestorm", einer DER Vertreter für gute Opener. Schnell, episch und melodisch. Ein Song, der sich sofort in die Gehörgänge einnistet und auch lange bleibt. Hinzu kommt die Gute Laune, welcher der Song verbreitet. Dreamtale-typisch zeigt die Band ihre Stärken. "Angel of Light" siedelt sich in ähnliche Fahrwasser an inklusive leicht elektronischem Einschlag. Ähnlichkeiten gibt es hier zu "Failed States" von dem Album Phoenix (auch von Dreamtale).

Prinzipiell lässt sich das Album mit dem Erstling "Beyond Reality" vergleichen, welches 2002 eine ähnliche Spielfreude und Melodieführung hatte. Auch einige "Happy Metal" Elemente lassen sich auf beiden Alben finden. "Each time I die" bildet da keine Ausnahme. Ein dritter schneller Song, mit Suchtpotential. "Where eternal Jesters reign" ist der vierte Song auf Epsilon und wird standesgemäß mit dem hier auffälligen Keyboard eingeleitet. Natürlich ändert sich an dem Rezept nicht viel.

"Fly away" setzt da ganz andere Akzente. Etwas erwachsener und ausgefeilter kommt dieser Song daher, der seinen Kollegen in den Punkten Spielfreude und "Power" in nichts nachsteht. Schon das fünfte Tracklein, und man merkt es kaum. Tolles Solo, welches man hier erwähnen sollte !

"Reasons Revealed" ist die obligatorische Ballade, die später natürlich durch Gitarren und Orchester verstärkt wird.

"Stranger's Ode" erinnert schon sehr gefährlich an Stratovarius und zugegeben.. des Öfteren sollte man diesen Vergleich finden, wenn man sich durch die Alben hört. Prinzipiell nichts schlimmes, da Dreamtale ihre Sache sehr gut machen. Auch "Mortal Games", eingeleitet von einem etwas längeren instrumentalen Intro, zeigt, dass sich die Band nicht zu verstecken braucht.

Lied Nummer neun, "Lady of a thousand Lakes", ist nach dem Opener mein Lieblingstrack auf dem Album. Eine nette und vorallem gelungene Mischung aus einem guten Power Metal Lied und einer schönen Geschichte, getragen von wunderschönen Streichern. Ein bombastischer Song.

"March to glory" darf dann auch den Abschluss bilden von einem wundervollen Album voller schöner Melodien, energiegeladener Power und purer Spielfreude. Natürlich kein "Sonderling", sondern ein weiterer toller Vertreter dieses Genres.

Abschliessend lässt sich sagen, dass dieses Album eines der besseren der Dreamtale Geschichte geworden ist. Waren "Phoenix" und "Difference" 'kleine' Ausfälle, besinnt man sich hier wieder auf die eigenen Stärken und Qualitäten. Und trotz allem Respekt, soll dieses Album das Vorletzte werden. Schade eigentlich.

Für alle Freunde des Power Metals eine klare Kaufempfehlung, würde ich dieses Album auch allen Freunden der "lustigen" Metal Musik ans Herz legen und auch all denjenigen, die geile Up-Tempo Nummern mit viel Epik lieben.

In diesem Sinne:

"Make a fire of the storm!"

liebe Grüße,
M. Tack
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spielfreude pur, 17. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Epsilon (Audio CD)
Das Musikbusiness ist bekanntlich nicht immer fair, denn bereits das Debüt dieser finnischen Power Metal Truppe war sowohl von der Qualität als auch von der Spielfreude weit über dem Durchschnitt, aber leider schafften die Musiker rund um Bandkopf und Gitarrist Rami Keränen den ganz großen Durchbruch bis heute nicht. Ich entdeckte die Truppe aber erst mit dem dritten Werk "Difference", das durch den Wahnsinns-Sänger Jarkko Ahola (NORTHERN KINGS, TERÄSBETONI) zu meinem absoluten Favouriten der Band wurde.

Aber auch der Vorgänger "Ocean's Heart" und das letzte Werk "Phoenix" hatten ihre starken Momente und können musikalisch mühelos mit Genregrößen wie SONATA ARCTICA, STRATOVARIUS oder NIGHTWISH mithalten. Obwohl man sich seiner Linie immer treu blieb, so haben alle bisher erschienen Alben einen gravierenden Unterschied; einen anderen Sänger. Wenn man Nils Nordling, der nur live tätig war, dann kommt die Truppe in zwölf Jahren auf ganze sechs Sänger. Aber bekanntlich wachsen ja die Stimmwunder in Finnland auf den Bäumen und so zauberten sie für "Phoenix" den talentierten Erkki Seppänen (KYPCK) aus dem Power Metal Hut und brachen denn Bann. Das neueste Werk hört auf den namen "Epsilon" und wäre fast das erste Album ohne LineUp-Wechsel, hätte Pasi Ristolainen die Band nicht nach dem letzten Release verlassen.

Aber genug geschwafelt, "Epsilon" ist erneut ein großartiges Album dieser ambitionierten und vor allem verdammt spielfreudigen Band. Auf diesem Album findet man haufenweise Hooks, unzählige geniale Melodien, tolle Rhythmen und dazu passend, perfekte Gesangslinien. Klar, die Musik von DREAMTALE klingt an manchen Stellen etwas naiv, aber diese spritzige Art wie sie ihren melodischen, meist sehr schnellen Power Metal präsentieren, ist einfach genial. Man nehme einfach das eingängige Melodiefeuerwerk mit Doublebass-Gewitter "Each Time I Die", das vor Energie nur so sprüht. Dynamischer geht es bei "Firestorm" zu, aber auch dieser Song geht sehr schnell in's Ohr und versprüht eine extrem positive Atmosphäre, während "Fly Away" mit bombastischen Keyboardmelodien, fast an Schlachtklängen denken lässt. "Angel Of Light" beginnt mit mehrstimmigen A-Capella Gesang und geht in poppige Rhythmen über. Synthies und Melodien haben diesen Song fest im Griff, während die Gitarren etwas weiter in den Hintergrund geschoben werden. So hat aber auch Erkki mehr Platz um sich auszutoben.

Aber keine Angst, die Gitarren braten dafür bei "Where Eternal Jesters Reign" umso mehr und Drummer Petteri ballert uns Salve um Salve mit der Doublebass um die Ohren. "Reasons Revealed" tönt als epische Ballade und erinnert von den Melodien her an alte SONATA ARCTICA. Hier wird für Gänsehaut gesorgt, wohingegen "Stranger's Ode" wieder richtig Gas gibt. Ich kann hier einfach keine durchschnittlichen Songs finden, denn auch das extrem abwechslungsreiche Epos "Lady Of A Thousand Lakes" und das abschließende Drama "March To Glory" packen mich von der ersten bis zur letzten Minute.

Wer auf klassischen nordischen Power Metal der alten Schule steht und die Anfangstage der genannten Bands, sowie CELESTY oder BLOODBOUND steht, der wird DREAMTALE lieben. So viel Spielfreude, Spritzigkeit und Energie hört man bei einer so routinierten Band nur noch selten.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spielfreude Pur, 22. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Epsilon (Audio CD)
Herrliches, melodisches Power Metall:
Insgesamt dominiert die tolle, variable Stimme von Sänger Jarkko Ahola. Das Ganze wird garniert durch feinste treibende Gitarren, die immer wieder tolle Melodien hervorbringen.
Es wird zwar ausgiebig gefrickelt, aber all diese Ausbrüche gehen über in ruhigere, fast schon getragene Passagen.
Viel Verbesserungspotential sehe ich beim Schlagzeug: stellenweise nervt es doch, wenn der
Drumcomputer im Vordergrund arbeitet. Der Drummer ist doch gut und hat solche Spielereien nicht nötig.
Nach mehreren Durchgängen auf dem Spieler meine Empfehlung:
Wer gern Rhapsody OHNE Bombast hört, sollte sich diesen Ohrenschmaus nicht entgehen lassen.
Die an anderer Stelle erwähnten Parallelen zu Sonata Arctica oder Stratovarius sind m.E. nicht so zwingend
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Epsilon
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