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Kundenrezensionen

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am 16. September 2014
John Truby ist bekannt. Seine Beiträge zur Dramaturgie sind wertvoll.
Wer nicht eine Fill-out-the-Blanks-Formel für gute Geschichten sucht, sondern mit gesundem Augenmaß nach Anregungen für mehr Tiefe in seinen eigenen Werken sucht, der wird von Truby's Anatomy of Story nicht enttäuscht.
Sowohl für die ersten Drafts und Beats bis hin zu den Edits finden sich Anregungen, wie man mehr aus seinen Ideen rausholen kann.
Mein Tipp.
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am 6. Februar 2015
Das Buch hat einen sehr guten Aufbau, liest sich angenehm leicht ( Recht simples Englisch) und vermittelt hervorragend die Grundlagen, um einen Roman von der ersten Grundidee bis zum Feinschliff zu erschaffen.

Besonders angenehm empfand ich, das der Autor sehr bekannte Bücher und Filme benutzt, um das, was er lehrt mit Beispielen zu belegen, die jeder kennt. So ist man auf einem Nenner mit dem Autoren und hat immer wieder "Aha Effekte."

Die Beispiele aus seinem Buch und die dazu gehörigen Lehrabschnitte sind nicht nur sehr schlüssig und nachvollziehbar erklärt- sie entsprechen wie die Beispiele beweisen auch der Wahrheit und sollten jedem Anfänger und auch erfahreneren Schriftsteller dabei helfen, mit dem Schreiben anzufangen oder sein angefangenes Werk zu optimieren.

Hier wird für amerikanische Verhältnisse wenig Zeit verschwendent und der Autor beweihräuchert sich selbst nur in Maßen.

Für diesen Peis kann man das Buch nicht genug empfehlen.
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am 22. Mai 2016
All in all an interesting read, with quite a few ideas.
Unfortunately those ideas tend to be all over the place. A lot is touched but nothing goes really deep.
Having read Dramatica, I find that their theory takes Truby's concepts to a much more comprehensive and matured place (e.g. that the main character is not necessarily the protagonist and that the main character might be changed by someone else then the antagonist, etc.)
What makes certain passages annoying is Truby's rather cocky attitude. He constantly keeps reminding the reader that he knows what most writers do wrong and most screenwriting out there is bad because writers do not follow his approach. He writes off the 3 act structure as being mechanical but in turn delivers another (more complicated) structure, which leads to organic plots, so he states, but only if it is not applied in a mechanical fashion. Seems to be circular reasoning to me. So, read with a critical mind.
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am 3. November 2010
John Truby's >The Anatomy of Story< ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der Soll Seite steht eine gewisse Unübersichtlichkeit: Es werden sehr viele verschiedene Themen in winzigen Kapiteln abgehakt und beim Nachschlagen findet man nicht immer, was man sucht. Zudem kann ich mich mit Trubys Struktur-Lehre, den 22 Schritten, nicht so anfreunden, sie wirken wie ein Imitat der Voglerschen Heldenreise, nur unnötig kompliziert und mit merkwürdigen Benennungen.

Auf der Haben Seite stehen aber eindeutig die eigenständigen Gedankengänge des Autors und bestimmte Themen, die er anspricht, die ich so bisher in keinem Drehbuchlehrbuch gefunden habe. Er schreibt etwa sehr viel über Symbolik und Themen; wie man einer Filmstory Bedeutung verleiht und sie "kinematisch" aufbereitet und welche passenden Handlungsorte man für bestimmte Szenen wählen sollte. Insgesamt werden sehr viele Themen abgedeckt, was das Drehbuchschreiben angeht und ich habe noch einiges dazu gelernt. Schön auch, dass er nicht nur alte und aktuelle Filme, sondern teilweise auch Romane und Theaterstücke als Beispiele heranzieht, was den Horizont insgesamt etwas verbreitert.

Als einziges Drehbuchlehrbuch im Schrank würde ich "Anatomy" nicht empfehlen, aber als Ergänzung zu anderen Büchern finde ich es sehr geeignet. Ich finde, dass es sich insgesamt eher an Fortgeschrittene und Profis richtet. Für Anfänger dürften Trubys Ansätze ein wenig komplex sein.
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am 21. April 2009
Offen gesagt stehe ich Büchern über das Schreiben von Drehbüchern skeptisch gegenüber - nicht ohne Grund. Die hochgelobten Werke von Syd Field sind wage und stecken voller Ungenauigkeiten. Das Ergebnis ist mehr Verwirrung als Erkenntnis. "Story" von Drehbuch-Guru Robert McKee bringt schon etwas mehr Licht ins Dunkel. McKees Ansatz ist eher wegweisend. Er pocht auf das Erlernen des Drehbuchhandwerks.

John Truby trifft mit seinem Buch "The Anatomy of Story" jedoch den Nagel auf den Kopf. Er geht tatsächlich hin und macht das scheinbar Unmögliche möglich. Truby hat eine Methode entwickelt, die es einem (auch unerfahrenen) Autoren möglich macht das Potential einer Drehbuchidee auszuloten und das darauffolgende Ergebnis zu strukturieren.

Seine Methode beinhaltet eine Anleitung, die im Grunde aus sieben logischen Schritten besteht und verdeutlicht, wie eine spannende Story funktioniert. Anhand exemplarischer Filmbeispiele verdeutlicht er seinen Ansatz in sehr überzeugender Art und Weise.

Ich kann Trubys Werk jedem Autoren wärmstens empfehlen. Egal ob Anfänger oder Profi - dieses Buch bietet für jeden etwas, dem das Erzählen spannender Geschichten am Herzen liegt.

Kurzum: volle Punktzahl.
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am 27. November 2015
Truby ist in den USA sehr bekannt (und weltweit) und kommt aus der Drehbuch-Szene. Er hat übrigens auch eine Webseite und einen Newsletter, alles sehr lesenswert. Seine Seminare, die es auch als Audio gibt, sind recht teuer. In dem Buch findet man sein geballtes Wissen. Es ist kein schematisches Lehrbuch, sondern eine echte Anleitung, mit der man die Motive, die Charaktere, Symbole, die Handlung in die Tiefe entwickeln kann. Das Ergebnis soll eben nicht eine 0815 Story sein, sondern eine Geschichte, die bei Leser oder Zuschauer etwas hinterlässt. Eine Geschichte, die psychologischen Tiefgang hat und die so angelegt ist, dass die einzelnen Elemente perfekt aufeinander abgestimmt sind, um die maximale Auslotung der Motive zu gewährleisten. Eine absolute Empfehlung für jeden der schreibt. Das Buch gibt es leider nicht auf Deutsch, eine Schande eigentlich.
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am 30. Januar 2010
Einer der anderen Rezensenten spricht von 7 Schritten in Truby's Buch - woraus ich messerscharf schliesse, daß er über Kapitel 3 nicht weit hinausgekommen ist. Truby erklärt, daß die 3-Akt-Struktur nichts bringe, zu allgemein sei und den Autor, nicht durch den 2. Akt bringe. Da mag was dran sein, aber Truby's Modell (sofern man es als solches bezeichnen mag) löst das Problem nicht.
Zusätzlich zu Prämisse und Thema führt er einen weiteren Begriff ein, das "designing principle...is what organizes the story as a whole." Die Unterscheidung zwischen den dreien kann er nicht überzeugend herausarbeiten. Überhaupt führt er jede Menge neuer Begriffe ein, die nicht unbedingt besser sind als die, die man schon kennt. Die 7 key steps sind: Weakness and need, desire, opponent, plan, battle, self-revelation, new equilibrium. Ein Beispiel: "Desire is what your hero wants in the story, his particular goal." Na! Im letzten drittel dann die 22 key steps, erweitert die bereits gen. um z.Bsp.: ghost,ally, changed desire, obsessive drive etc. Endlose Beispiele aus Filmen, wobei er sich ständig wiederholt und immer gerade den Film heranzieht, wo's passt. Zum Schluß schwirrt einem der Kopf von Begriffen, aber keine Struktur weit und breit.
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