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161 Rezensionen
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Linksaufsteher
Dieses Buch ist eine witzige Parodie auf so ziemlich alles, was die Welt der neuen Medien mit sich gebracht hat. Von super-tighten Werbefuzzis bis hin zu den Vorzügen und Schattenseiten von sozialen Netzwerken.
Der ehemalige WG-Bewohner Oliver, ein Montagsmuffel vor dem Herrn, hat es schon wirklich nicht leicht.
Er vermisst das WG-Leben im Nachhinein so...
Veröffentlicht am 22. August 2011 von gullyhexe

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mäßig
Viel krampfhaft lustiges Geschreibsel um einen wie ich finde im Prinzip einfach nur gelangweilten Schnösel, der trotz eines wenig arbeitsintensiven Geld - Scheffel - Jobs und Luxus - Bude mit seinem Leben unzufrieden ist, bis er - geleitet durch sein Uterbewusstsein, Karma oder was weiß ich - seine Traumfrau aus alten Schulzeiten wieder trifft. Eingebettet ist...
Veröffentlicht am 25. Januar 2012 von Ein Kunde


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Linksaufsteher, 22. August 2011
Dieses Buch ist eine witzige Parodie auf so ziemlich alles, was die Welt der neuen Medien mit sich gebracht hat. Von super-tighten Werbefuzzis bis hin zu den Vorzügen und Schattenseiten von sozialen Netzwerken.
Der ehemalige WG-Bewohner Oliver, ein Montagsmuffel vor dem Herrn, hat es schon wirklich nicht leicht.
Er vermisst das WG-Leben im Nachhinein so sehr, dass er aus Verzweiflung versucht, seine Sachen im Weg liegen zu lassen. Aber es ist halt einfach nicht das Selbe, wenn man weiß, wer die Unordnung gemacht hat. Er hasst seinen Job, kann deswegen Sonntags nicht einschlafen und träumt schlecht und ist jeden Montag richtig mies drauf. Und das ohne Rücksicht auf Verluste und sehr zum Leidwesen seiner Mitbürger.
Wie jeden Montag geht er also schlecht gelaunt und nicht ausgeschlafen zur Arbeit und ahnt nicht, dass sich für ihn nun einiges ändern wird. Sein unfreiwilliges Opfer ist eine junge Frau, der er seinen montaglichen Frust verbal an den Kopf wirft. Doch irgendetwas ist anders. Ihm wird im Laufe der nächsten Tage klar, dass er sich verliebt hat. Auf Rat seines 7-jährigen Freundes Anton, nimmt er Kontakt auf. Und er stolpert von einem Chaos ins Nächste.

Das Buch ist spritzig und humorvoll geschrieben. Die einzelnen Szenen hat man bildlich vor Augen: Die beiden Werbe-Heinis Elvin und Adrian, in deren mega-hippen Anglizismen man selbst beim Sprechen die Smileys hört, und als Gegensatz den übertrieben eloquenten Rüdiger Rodeo; die Gespräche über Liebe, die er mit einem Kind führt; die etwas ungewollte Showeinlage bei H&M, durch die Oliver plötzlich zu einem viralen Star wird und nicht zuletzt die Jagd nach dem iKoffer.
Matthias Sachau ist ein sehr guter Autor, der es versteht, den Leser mit gut portioniertem Witz zu füttern.
Allerdings bin ich ein wenig bei diesem Buch angeeckt, da ich finde, dass er diesen Witz hauptsächlich in der ersten Hälfte des Buches verschießt. Danach ist die Geschichte zwar noch gut und lustig erzählt, aber es passiert nicht mehr so viel.
Wobei die Geschichte an sich auch kein abendfüllendes Programm ist und das Buch eigentlich erst durch die verschiedenen Charaktere, deren Sprache und Verhalten, zu einer gut lesbaren Lektüre wird.
Das Ende der Geschichte war für mich auch kurz nach der Hälfte schon ersichtlich, hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan.
Alles in Allem ist es eine gelungene Satire auf die Menschen der heutigen Zeit und es hat mir Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mäßig, 25. Januar 2012
Von 
Ein Kunde - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Viel krampfhaft lustiges Geschreibsel um einen wie ich finde im Prinzip einfach nur gelangweilten Schnösel, der trotz eines wenig arbeitsintensiven Geld - Scheffel - Jobs und Luxus - Bude mit seinem Leben unzufrieden ist, bis er - geleitet durch sein Uterbewusstsein, Karma oder was weiß ich - seine Traumfrau aus alten Schulzeiten wieder trifft. Eingebettet ist diese Pseudolovestory in eine immer wieder ins Dämliche abgleitende Rahmenhandlung aus der Web 2.0 Gesellschaft. Dem Autor scheinen zwischendurch auch immer mal wieder die Ideen auszugehen, da er Dialoge mit Smileys (ja, wirklich) füllen muss oder ganze Seiten nur aus Pseudofremdwörtern bestehen, die das Markenzeichen einer der Nebenfiguren sind. Störend fand ich auch das Marketingkonzept, das der Autor im Text unterbringt. So verweist er in regelmäßigen Abständen mittels Fußnoten darauf, dass es zu diesem Werk einen Vorgängerroman gibt, den man bestimmt auch unbedingt gelesen haben muss. Nerv!
Im Großen und Ganzen kann man dieses Buch getrost quer lesen, man wird die Handlung dann immer noch verstehen können. Zwei Sterne nur, weil ich ab und zu schmunzeln musste und weil ich dieses Buch als Kindle - Editon besitze. So musste wenigstens kein Baum für mein Exemplar sterben.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht meine Wellenlänge - Facebookig "Das gefällt mir nicht", 30. Mai 2011
Von 
A. Schmitz "Buecherwurm" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Das Buch "Linksaufsteher" von Matthias Sachau ist ein kurzweiliger vorhersehbarer Roman mit wenig Tiefgang im Tagebuchformat. Sachau bringt die Macken eines jeden auf die Spitze, wie auch der übertriebene Hype mit dem Internet, Facebook und iPod und Co. ... aber für meine Begriffe dermaßen auf die Spitze, dass es nicht mehr schön ist.

Junger Mann, vermisst seine WG-Zeit vielleicht sogar seine "Studentenzeit" in der das Morgen egal war. Nun gehört er berufsbedingt zu den Yuppies, kann sich aber eigentlich damit nicht anfreunden. So langsam bahnt sich ein Burn out an. Die Nacht von Sonntag auf Montag ist die Hölle, weil ihm sein Job keinen Spaß mehr macht. Somit mutiert er Montags zu einem absoluten Ekelpaket. Und auch die Vorgesetzten haben milde gesagt einen an der Waffel. Nun trifft er Lena und will sie wieder haben. Dabei stellt er sich etwas dämlich an und bekommt aber zum Schluss doch noch Bogen hin.

Es mag ja sein, dass in der Werbe- und Marketingbranche verrückte Vögel unterwegs sind, die sich am liebsten nur noch mit Anglizismen unterhalten. Und in der IT-Branche noch verrücktere Menschen vor ihrem Rechner verstauben ... aber so übertrieben, wie Sachau schreibt ist die Welt wohl doch nicht. Die Geschichte mit Happy End als solche lässt sich ja ganz gut mal für zwischendurch lesen, aber mir ging einfach das Getue von Rüdiger Rodeo, Ruderfrosch und wie sie nicht alle heißen mit dem iKoffer und Apple-Kram gehörig auf die Nerven. Für mich ein dickes Minus für dieses Buch. Die Gespräche von Rüdiger Rodeo und den Jingle-Fuzzies haben einen viel zu hochen "Nerv-Faktor".
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Montagmorgenlaune in bester manier, 1. September 2011
Als erstes möchte ich hier einmal festhalten das die Stimme von Simon Gosejohann perfekt passt, der schafft es die richtige Betonung in die Worte zu legen und auch den einzelnen Personen ihr eigenes Leben einzuhauchen.

Das Hörbuch habe ich mehr oder weniger in einem durch gehört während eines Putzmarathons. Es geht um Oliver, einem Werbetextsprecher der regelmäßig Montags in die komischsten Situationen gerät. Komisch für uns, für ihn weniger. Denn an einem dieser Montage tritt ihn so eine Business Tussi auf den Fuß, klar tut das weh und er beschimpft eben jene Tussi. Als er sie dann endlich anschaut merkt er erst um was für eine Schönheit es sich handelt, aber noch zu sehr im Groll lässt er sie liegen bekommt sie anschließend aber nicht mehr aus dem Kopf.

Mehr will ich auch schon nicht großartig verraten, aber lasst euch soviel gesagt sein, er versucht sie wieder zu sehen und sich an sie ran zu machen. Ob diese Tussi will? Ob Olli es richtig angeht? Verrate ich nicht! Aber Oliver lässt nichts unversucht und lässt sich immer fleißig von Freund Anton Tipps geben, Anton ist übrigens 7. Nebenbei ruscht er noch in die Web 2.0 Szene und muss noch so die eine oder andere Herausforderung bestehen.

Ich muss ehrlich sagen, dieses Hörbuch hat mich bestens unterhalten, zu viel Tiefgang sollte man aber nicht erwarten, es ist einfach etwas zum Abschalten und die Beine baumeln lassen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht! Nicht in der Öffentlichkeit lesen - Lachkrämpfe!, 1. Januar 2012
Von 
Catmaniac (Kreis Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Linksaufsteher: Ein Montagsroman (Kindle Edition)
Herrlich! Matthias Sachau hat mich wieder und wieder zum laut Auflachen
und zu Kicherkrämpfen gebracht. Gut, dass ich "Linksaufsteher" daheim
gelesen habe und nicht in Bus oder Bahn oder Wartezimmer oder .....

"Schief gewickelt" fand ich super gut, "Wir tun es für Geld war dann
leider um Klassen schlechter, aber "Linksaufsteher" macht wieder RICHTIG
Spaß!

Man muss es einfach lesen, wie gekonnt Sachau facebook, i-pod & Co, schlechte
Laune am Montag, das Verhalten Verliebter, Leben in WG's und Scheidungsspielchen
überspannt zeichnet und lockerflockig auf die Schippe nimmt.

Noch genialer ist, wie er all seine einzelnen Ideen
miteinander verknüpft. Es entsteht ein Feuerwerk an Humor - absolut
empfehlenswert! Ein Buch (oder e-Book), das man ungern zur Seite legt.

Abschließend sei gesagt - wer bei dieser Lektüre nicht wenigstens Lächeln
kann, der geht ganz sicher zum Lachen in den Keller ... Wer aber locker
drauf ist und auch mal kritisch dem Technik- und Internetwahn gegenübersteht,
ohne deshalb gleich noch im Mittelalter zu leben, der hat mit diesem Buch
352 köstliche Seiten!
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, 27. August 2011
Inhalt:

Bei "Linksaufsteher" geht es um Oliver, als Hauptprotagonist, der aus der WG ausgezogen ist und eine eigene Wohnung nun hat. Er hat Probleme mit Montagen, weil er da schlecht schläft, Alpträume hat und dann total schlecht gelaunt ist. Ausgerechnet an einem Montagmorgen läuft ihm seine Traumfrau Lena über den Weg, die er aufgrund seiner schlechten Laune auch erst mal ziemlich beschimpft. Rat holt er sich bei seinem 6jährigen Freund Anton.....mehr zum Inhalt möchte ich hier nicht verraten!

Meine Meinung:

Im großen und ganzen liest sich das Buch aufgrund der vielen Dialoge sehr flüssig. Allerdings sind auch viele Stellen mit Fremdworten und Anglizismen vorhanden. Man müßte diese Fremdwörter wirklich nachschlagen (wenn man wollte). Ich habe diese Stellen eher überflogen, denn ich fand diese Häufung doch ziemlich nervig.

Gefallen haben mir die Dialoge mit dem 6ährigen Anton, der Oliver immer beraten hat, vor allem auch in Liebesproblemen und Kinder sagen ja bekanntlich die Wahrheit. Diese Dialoge hätten für meinen Geschmack noch etwas mehr sein können.

Sachau nimmt in diesem Buch Soziale Netzwerke wie Facebook und Youtube gewaltig auf die Schippe. Vielleicht erkennt sich ja der ein oder andere Leser hier durchaus wieder und wird aufgrund der Ironie etwas nachdenklich.Insgesamt finde ich die Ironie in dem Buch stellenweise etwas übertrieben, z. B. bei der I-Koffer-Verfolgungsjagd.

Meiner Meinung nach ist das Buch doch etwas schwach an Handlung. Die Geschichte hätte man statt auf 350 Seiten auch auf 100 Seiten unterbringen können, dann wäre das ganze doch etwas weniger langatmig gewesen.

Das Ende kam dann doch etwas überraschend für mich und hat mir wiederum gut gefallen, so dass es sich trotz der Längen lohnt das Buch fertig zu lesen.

Mein Fazit:

Es ist sicher kein schlechtes Buch und es bringt auch eine Botschaft rüber. Obwohl der Schreibstil gut ist und man aufgrund des Humors öfter lachen muss, ist es etwas langatmig. Man kann es ganz gut lesen, aber man verpasst auch nicht wirklich was, wenn man das Buch nicht liest.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen About a Boy, aber ohne Hugh Grant und eben nicht von Nick Hornby, 20. Januar 2012
Was bewegt mich, dieses Buch doch noch bis zum Schluss zu lesen? Die Story ist es ganz bestimmt nicht. Wohl bekannt wirkt nahezu jede Facette der Konstellation: Ein erfolgreicher junger Mann, vom Leben gelangweilt verliebt sich in eine Frau die das Gegenteil seiner eigenen Lebensweise verkörpert. Ratschläge bei der Suche nach dem "Ich", das in der Lage ist, den perfekten Eindruck bei der Traumfrau zu machen gibt ein 7-jähriger.

Dem Leser, der entweder den Film "About a Boy" gesehen oder gleichnamiges Buch gelesen hat dürfte der Charakter Olivers nicht ganz unbekannt vorkommen.
Wie auf den Leib geschnitten wirkte die Rolle für Hugh Grant, leider passiert es mir beim Lesen immer wieder, dass vor meinem inneren Auge Nick an die Stelle Olivers tritt - bei der Lektüre des Linksaufstehers warte ich an einigen Stellen förmlichst auf den Dead-Duck-Day.

Schade, denn eigentlich ist die Figur Olivers schön konstruiert. Kleine Ticks die ihm den Alltag interessant gestalten versüßen auch den Roman. Elvin und Adrian, die beiden Auftraggeber Olivers haben ebenfalls eine nicht zu vernachlässigende Komik, nicht zuletzt durch die Absolute Bedeutungslosigkeit die ihnen der Autor trotz ihrer wichtigen Stellung im Plot gibt: Sie treten nur durch direkte wörtliche Rede in Erscheinung, diese ist jedoch komplett sinnentleert. Dieser Kniff gefällt mir.

Das wars, zumindest mit dem Witz den dieses Buch hat. Weiteste Teile Kämpfe ich mich beim Lesen durch eine über alle Maße überzogene und vor allem unverstandene Social Media Szenerie. Man muss kein Facebook-Nutzer sein und erst recht kein Telefon mit dem im Buch viel zitierten "i" im Namen besitzen um zu erkennen dass hier offensichtlich mehr als schlechte Berater am Werke waren. "Mach doch mal was mit Facebook!" hört man den Verleger praktisch zwischen den Zeilen den Autor instruieren. "Hey, das wäre echt voll smashing! :)" antwortet er zwischen den Zeilen zurück.
Alles in allem ist der Rahmen der Handlung in weiten Teilen ein schlecht gemaltes Bühnenbild.

Die Gliederung des Textes in tageweise Abschnitte erleichtert das Lesen enorm, auch wenn die Handlung sehr, sehr dünn ist: Es gibt dem Lesen Struktur und erleichtert den Aus- und wieder Einstieg.
Fazit: Um es entnervt in die Ecke zu legen ist es zu witzig, um es mit Freude zu lesen mangelt es jedoch einfach an Qualität.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bestenfalls ein Montags-Hörbuch für Linksaufsteher, 15. Januar 2012
Von 
micra-cat (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ab und zu brauche ich einfach ein lustiges Buch a la Tommy Jaud, Kerstin Gier und wie sie noch alle heißen. Da kam mir "Linksaufsteher" von Matthias Sachau gerade recht und der witzige Titel und das Cover haben mich regelrecht angesprungen. Bei lustigen Storys greife ich bevorzugt zu Hörbüchern, vor allem wenn sie von einem guten Sprecher gelesen werden. In diesem Fall ist es Simon Gosejohann, den ich bisher nur von der TV-Show Elton & Simon kannte. Er macht seine Sache wirklich gut und holt aus der mitunter kränkelnden Story das Beste heraus.

Der Anfang gefiel mir richtig gut: Der Montag-Morgen-Muffel Oliver Krachowitz hasst seinen Job und seine Chefs und pflaumt deshalb jeden an, der es wagt, morgens seinen Weg zu kreuzen. Das erfährt auch das vermeintliche Business-Weibchen Lena, die morgens versehentlich mit ihren High-Heels Olivers Fuß martert. Zwischen den beiden entsteht ein witziges (Wort)-Gefecht. Erst später stellt Oliver fest, dass ihn die Frau nicht mehr loslässt und er beginnt sie zu suchen. Dabei gerät er in ein Internetcafe und muss sich zwangsläufig mit Dingen wie Facebook, Internetbekanntschaften, iKoffern und PC-Freaks befassen, um seiner "Flamme" näherzukommen.
Das Buch soll wohl ein Seitenhieb auf die Werbewirtschaft, Apple-Produkte und das moderne Internetleben sein. Leider schießt Matthias Sachau dabei aber über das Ziel hinaus und die meisten der Charaktere wirken einfach nur total überzogen, ebenso wie die Jagd nach einem iKoffer (Eigenerfindung des Autors, dem Apple-Stil nachempfunden).

Olivers Werbe-Chefs Alvin und Adrian, sind am Anfang ja noch ganz lustig anzuhören, aber irgendwann nervt es einfach nur noch. Manche Sätze kann man getrost überhören, weil sie so mit hippen Englisch-Begriffen und Fremdwörtern gespickt sind, dass ihr Sinn sowieso unverständlich ist. Davon mal ganz abgesehen, ist die Hauptfigur auch nicht besonders glaubwürdig, denn eigentlich müsste es der Traumjob für Oliver als Ex-Ernie-aus-der-Sesamstrasse-Sprecher sein, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und etliche Stimmen zu sprechen, auch wenn es nur für Bier-Werbespots von "Pinkelbräu" und ähnlichem ist. Zumal er damit auch noch Star der Werbesprecher ist und richtig Kohle macht - das ist einfach nur Jammern auf hohem Niveau.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass dem Autor im Laufe des Buchs die Ideen ausgegangen sind, sich vieles wiederholte und sinnlos breitgetreten wurde. So z.B. Olivers besonderes Supermarkt-Einkaufs-System, wonach er jedes Produkt dort 1x kaufen wollte oder auch die Auto-Quartett-Spielerunden in der Kneipe. Das ist mal ganz witzig, aber kein Füllstoff für mehrere Kapitel.
Somit war für mich das eigentliche Highlight zum einen der 7jährige altkluge Anton mit seinen Lebensweisheiten und Simon Gosejohann, der mir bei einigen verworrenen Textpassagen einfach nur leid getan hat, aber trotzdem alles souverän und witzig gelesen hat. Das hat das Hörbuch dann doch noch etwas aufgewertet, so dass ich immerhin noch 3 Sternchen vergeben möchte. Es handelt sich zwar um eine gekürzte Fassung des Buches, aber das ist in diesem Fall sicher zu verschmerzen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchwegs amüsant!, 2. Januar 2012
Von 
Suzie Lang (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Linksaufsteher: Ein Montagsroman (Kindle Edition)
Bisher hatte ich nichts von Matthias Sachau gelesen, was auch daran liegt, dass ich vor den gewollt witzigen "Männerromanen" eher zurückschrecke, seitdem ich Thommy Jaud gelesen habe. Geschmackssache.
Vielen Dank an Amazon für die Kindle-Gratis-Tage! Dieser Roman war mit dabei und hat definitiv dazu beigetragen, dass das nicht mein letzter Sachau sein wird, den ich gelesen habe.

Die Geschichte liest sich durchweg flüssig und ist stellenweise so lustig, dass ich das ein oder andere Mal vor Lachen den Kindle kaum mehr halten konnte. Teilweise alles ein wenig übertrieben, aber das braucht die Story auch und mich störts überhaupt nicht :-)

Unterhaltsamer Roman, nicht nur für Facebook-Freunde!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Voll aus dem Leben..., 6. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Linksaufsteher: Ein Montagsroman (Kindle Edition)
...gegriffen ist dieses Buch mit den diversen satirisch natürlich überspitzt dargestellten Personen und ihrer Beziehung zu moderner Technik bzw. dem "i"-Hype. Im realen Leben ist diese Ballung von Vorfällen und "Erlebnissen" (iKoffer!) so natürlich nicht wirklich normal, aber das ist ja auch nicht Sinn dieser Geschichte. Andererseits habe ich nach einem Arbeitsleben von mittlerweile 35 Jahren in der IT (ist das wirklich schon so lange? Oh Ha.)mit gerade in den letzten Jahren auch gehäuften Kontakten zur Internetbranche auch mehr als einmal gedacht, man sollte die Erlebnisse mal zu Papier bringen. Allerdings habe ich das Projekt immer wieder gestoppt, da ich mir sicher war, das glaubt sowieso niemand.
Insofern muss ich den Vorrezensenten wiedersprechen, die meinen, dass die Inhalte überzogen sind, In der Ballung ist es nicht real, aber jeden der Vorfälle für sich genommen, habe ich in ähnlicher Weise schon erlebt(manchmal auch müssen;-) ! ).

Auch die menschliche Geschichte dahinter und ihr Ende ist sehr gut geschrieben.

Das Buch ist sicherlich keine Weltliteratur, aber dass soll es ja auch gar nicht sein. Für mich ein amüsant und leicht zu lesendes Buch zur Entspannung oder im Zug zu (noch besser von) einem IT-Kongress, dann bieten sich direkt Wiedererkennungseffekte, manchmal auch zum eigenen Verhalten, die dabei helfen, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.
Für alle Nicht-ITler ist es meines Erachtens auch gut lesbar und wenn man mit dem Ansatz herangeht, dass die Dichte der Geschehnisse der Dramaturgie des Buches geschuldet ist (und mal ehrlich, ich möchte nicht die Rezensionen lesen, wenn die Ereignisse auf eine reale Dichte zurückgenommen wären! ...langatmig, passiert zu wenig, ...), durchaus aus dem wahren Leben der beschriebenen Menschen.
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Linksaufsteher: Ein Montagsroman
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