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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen45
3,9 von 5 Sternen
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am 14. Juli 2005
Sein „schwächstes Werk" haben viele Kritiker gesagt. Ihm seien die Ideen ausgegangen warf man ihm vor. Kopfschüttelnd kann ich diesen Aussagen weder etwas abgewinnen, noch nachvollziehen. Im Gegenteil. Tubular Bells ist eine seiner vielen großartigen Arbeiten, Ommadawn ist ein Stück seiner Musikgeschichte und Incantations ist es auch.
Die Frage stellt sich zudem einerseits, wie und nach welchen Kriterien ein Kritiker Musik bewertet (und ob er überhaupt Zeit dafür hat, die Musik zu fühlen) und andererseits, ob diese Musik es überhaupt notwendig hat, bewertet zu werden. (Nein! Hat sie nicht!)
Was auch immer über Musik philosophiert wird, Incantations ist ein Teil der möglichen Antworten. Musik aus der Retorte für die Hitparade wurde zusammengestrapselt, um schnell Euros zu verdienen. Incantations wurde geschaffen, um Emotionen herauf zu beschwören (wie der Titel schon sagt).
Vier zusammengehörige Themen, die - wie Minimalmusik aufgebaut - durch sanfte Veränderungen oder plötzliche Wechsel für ein Auf und Ab der Gefühle sorgen. Es ist halt der alte Oldfield: Hier geht es um ein Stück Phantasie. Sie befinden sich in einem mittelalterlichen Zauber- oder Märchenwald, mit allem was dazu gehört. Zumindest gefällt mir dieser Gedanke so gut, und die Stimmung macht es einem leicht sich das vorzustellen. Es gibt mystische Situationen, eine Morgenstimmung mit Tau auf den Blättern und ersten Sonnenstrahlen, es gibt ein Druidentreffen, welches Sie heimlich beobachten dürfen, genauso wie Elfen und Feen. Auch fehlt das Fest am Burghof nicht.
Hölzerne, treibende Rhythmen fesseln und wunderschöne Melodien (und Gesang) lassen einen dahinschweben. Wenn man keine Zeit hat oder oberflächlich zuhört, dann ziehen sich die mehr als 72 Minuten Klanggeschehen durchaus und ich kann die diesbezüglichen Sorgen einiger nachvollziehen. Aber seien wir uns ehrlich: Was empfinden wir denn alle, wenn ein schönes Buch all zu schnell zu Ende ist? Vielleicht ist es gerade in diesem Stück das Finale, das viel zu schnell zu Ende geht.
Mit Pierre Moerlin (Xylophon, Vibraphons und Schlagzeug), der afrikanischen Percussiontruppe Jabula und David Bedford (Orchester und Chor) unterstützen wieder alte Weggefährten den Multiinstrumentalisten, der auch auf diesem Stück nicht auf geschwisterliche Hilfe durch Bruder Terry (Flöten) und Schwester Sally (Gesang) verzichtet. Mit dabei sind noch Maddy Prior (Gesang) und The Queens College Girls Choir und Sebastian Bell (ebenfalls Flöten).
Wunderschöner Zeitvertreib und fünf Sterne
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am 22. August 2002
Fange ich mit den Nachteilen an, denn dann sieht es am Schluss besser aus. Die CD ist lang, sehr lang (früher eine Doppel LP) und die Themen bauen sich viel langsamer auf, als es bei seinen Vorgängern der Fall war. Und jetzt zum Positiven: Es macht gar nix! Dieses Album lebt geradezu davon, dass sie einen manchmal fünf oder sogar mehr Minuten an ein Thema fesselt, welches sich bei jeder Wiederholung nur minimal ändert. Die Spannungskurve steigt im Vergleich zum Vorgänger sehr viel langsamer, aber stetig und alles wird nachher aufgelöst in einem wunderschönen Finale. Bei seinen vorherigen Alben hatte er immer das Problem, dass der Aufbau des Gesamtwerkes im zweiten Teil stark nachließ. So war es in "Tubular Bells", "Hergest Ridge" und leider auch "Ommadawn". Hier ist es zum ersten Mal anders. MO hat seine Höhepunkte gleichmäßiger verteilt. Ich finde das erste Thema dieser CD bis heute mit dem Thema von "Hergest Ridge" am genialsten. Wie ein Irrer fast schon versucht er sich jedem Rhythmus zu entziehen und zwar auf der ganzen CD und so schön wie hier habe ich es noch nie erlebt. "Incantations" ist für mich eines seiner besten Alben und muss sich eigentlich nur noch von seinem Vorgänger "Ommadawn" geschlagen geben.
Nun komme ich noch schnell zu den schönsten Stellen der CD (auch wenn es sich mehr lohnt, alles nacheinander zu hören). Für mich zählt der gesamte erste Track dazu, vom zweiten Lied die letzten acht Minuten, in denen von einer Frauenstimme vor einem Trommelrhythmus ein altes Gedicht (Hiawatha's Departure) gesungen wird und natürlich die letzten vier Minuten des letzten Liedes, der geniale Schluss, wo noch einmal ein Gedicht (Ode to Cynthia) jedoch vor einem noch passenderen Hintergrund mit der gleichen Melodie gesungen wird.
Schade, dass er sich heute nicht mehr so viel Zeit lässt für seine Alben (für diese Aufnahme brauchte er knapp 10 Monate), denn ich denke, dass er auch noch heute das Zeug zu solch einem bombastischen Kunstwerk hat.
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am 10. Mai 2008
Eine Improvisation zum Thema in vier Teilen-so läßt sich "Incantations" zusammenfassen. Keltische Motive treffen auf afrikanische Rhythmen, mystische Vocals auf symphonische Arrangements. Nebenbei werden noch zwei Gedichte alter Meister vertont, wobei Longfellows Indianer-Epos "Hiawatha" (gesungen von Steeleye Span-Sängerin Maddy Prior) besondere Erwähnung verdient. Alles mit einem einheitlichen Klangbild versehen und ohne Aussetzer.
Ein Album zum Genießen auf hohem Niveau, jenseits aller Konventionen und ohne das (lästige) Zitieren großer Vorbilder.
Das sollte Kaufempfehlung genug sein und verdient die Höchstnote.
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am 31. Juli 2011
Diese 4.Deluxe Ausgabe von Mike Oldfield enttäuscht nicht nur völlig,
sondern nimmt einem auch die Freude auf das was da noch kommen soll!

Auf der DVD ist nicht das komplette Album INCANTATIONS im 5.1 Surroundmix
enthalten!!! Es sind nur Fragmente - und die dazu noch grottig abgemischt.

Wie kann man das so verpatzen????????????

(Titel/Passagen mit wenigen oder einzeln rausgestellten Instrumenten profitieren auch nicht vom räumlichen Surroundsound und genau die wurden

auch noch ausgewählt (Northumbrian, Piano Improvisation, Canon For Two Vibraphones. Und bei Hiawatha fühlte ich mich dazu aus dem Center angeschrien, so dass ich diesen abregeln musste...)

Somit ist diese Deluxe-Edition für mich als 5.1-Surround-Sound-Fan unbrauchbar,
ja ich fühle mich sogar getäuscht und bin richtig sauer.

Habe jetzt auch keine Lust mehr herauszufinden, ob wenigstens die Stereomixe vom
remastern profitiert haben...

Fazit:
Wen das auf der DVD befindliche "William Tell Overture Promotional Video von 1977
in Old-Stereo" nicht juckt, der sollte die Einzel-CD mit den Stereomixen wählen.
Denn das Album "Incantations" selbst verdient ***** 5 Sterne.

Anregen möchte ich auch die Rezensions-Trennung zwischen der Einzel-CD, die 5 Sterne verdient hätte und dieser Deluxe-Edition mit nur 1 Stern...

PS - an die Musikindustrie:
---------------------------
-Wenn schon ein Papp-Digipack und kein Jewelcase, dann bitte auch für die DVD ein eigenes Fach!
-Umgeben von einer Plastikschutzhülle, auf der dann die hier unnötigen FSK-Aufkleber kleben können, wie bei den Vorgänger-Deluxe-Versionen Ommadawn... Musste man denn daran wirklich sparen?

-Und noch besser macht ihr das, wenn man ein CD-Jewelcase und ein getrenntes DVD-5.1-Jewelcase rausbringt. (Oder zumindest im Pack Booklet/Hülle für getrenntes opt. Jewelcase mitliefert...) Denn man hört doch die DVD auf der guten Anlage im Wohnzimmer und die CD dann getrennt woanders.

...dann klappt es auch mit der Kundenzufriedenheit ;-)
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am 28. November 2001
Hört man sich unter Oldfield-Kennern um, ist man verwundert wie wenig Beachtung die "Incantations" (ähnlich Oldfields neuerem Meisterwerk "Amarok") finden. Mit "Incantations" ist Oldfield ein wahres Meisterwerk gelungen, das trotz langer Sätze nie den Faden verliert oder gar langatmig wird. Die Chor-Arrangements (gesungen von Mike's Schwester Sally) sind geradezu hypnotisierend. "Incantations" präsentiert Streicharrangements, die im Gegensatz zu den "Orchestral Tubular Bells" Oldfields Musik wunderbar tragen und den Hörer in ihren Bann schlagen.
Für jeden Liebhaber innovativer Musik ein MUSS.
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am 11. November 2003
Ich dachte jahrelang, nur Pink Floyd würde am ehesten
meinen Musikgeschmack treffen, bis ich von einem Genie
namens Oldfield gelesen habe. Tubular Bells gekauft - nach
ca. 10 sek. wars um mich geschehen. Daß so ein Album aber
noch zu toppen ist, ist zwar schwer zu glauben, aber nach
dem Genuß von Ommadown Realität. Und dann das größte, beste,
schönste Album aller Zeiten: Incantation! Ich habs schon oft
gehört, aber ohne ein paar Tränen gehts einfach nicht (was
sonst nur das Lied The Lake schafft). Es ist wie wenn die
Musik direkt vom Himmel kommt mit ein paar Engelsstimmen!
Kurz gesagt, neben Wish you were here von den Floyd mein
aller liebstes Stück Musik!
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am 18. Juni 2010
"Incantations" ist ohne Zweifel das grösste Werk von Mike Oldfield. Es ist entstanden, nachdem OLdfield bereits "Tubular Bells", "Ommadawn" und "Hergest Ridge" veröffentlicht hatte. Und es entstand in einer Zeit - Ender der 70er - in der die Hippi-Phase zuende ging und eine neue Pase - New Wave, Punk etc. - sich ankündigte. Oldfield hat mit "Incantations" sein einziges "ernsthaftes" Werk abgeliefert. Mit dieser Einspielung hatte er die Flughöhe von Künstlern wie Glass oder Reich erreicht. Leider hat Oldfield diesen Weg nicht weiter verfolgt (es wäre zweifellos spannend gewesen, das zu begleiten). Stattdessen hat sich Oldfield nach Incantations mehr und mehr ins kommerzielle Pop-Geschäft verabschiedet. Nur manchmal noch - bei Taurus, The Lake oder Mount Teide - konnte man den alten Oldfield noch phasenweise hören.
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am 27. September 2001
Neben Tubular Bells und Amarok gehört Incantations zu den bedeutensten Werken im Schaffen von Mike Oldfield. Deshalb war ich auch etwas verwundert an dieser Stelle keine Kundenrezensionen vorzufinden. Incantation bedeutet Hexenbeschwörung und dieses Werk wird seinem Titel mit jedem der vier Teile gerecht. Das Stück beginnt mit einer sich aufbauenden Tonpyramide, wie um Kraft zu sammeln für das berauschende, scheinbar jeglichen Metrums entbehrende Thema des ersten Teils. Im zweiten Teil ermöglichen Stabspiel-Ostinatos und erdige Trommelrhythmen der darüber schwebenden Frauenstimme mystische Interpretationsmomente. Der dritte, heitere Teil präsentiert sich im Stil eines mittelalterlichen Tanzes. Im vierten Teil gelingt Oldfield die für seine Werke charakteristische Verschachtelung aller vorangegangen Themen, so daß man mit ungläubigem Staunen dem atemberaubenden musikalischen Treiben auf den Höhepunkt hin folgt.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Januar 2015
Das vierte Album des Ausnahmekünstlers Mike Oldfield wird seinem Namen,"Incantations",absolut gerecht.
Die Musik verzaubert geradezu,beschwört eine magische,mystische Atmosphäre herbei,die bei mir zusätzlich zu üppigem Genuß noch Empfindungen auslöst,die ich nur als Verzückung bezeichnen kann.
Ebenso,wie bei den ersten drei Alben des begnadeten "Beschwörers" muß man sich bei Beschreibungen dieser Musik immer beherrschen,nicht in hemmungslose Lobgesänge zu verfallen und mit Superlativen um sich zu werfen.
Wieder schrieb Oldfield die Musik allein und spielte den Großteil der Instrumente selbst ,zB E-Gitarren,Baß,Keyboards,Percussion.
Für Trompete,Vibraphon,Flöte,Drums (auch afrikanische),traumhafte weibliche Voices,auch Chor,im Hintergrund,ließ er einige Gastmusiker zu,dabei war auch seine Schwester Sally.
"Incantations" erschien als über 72 Minuten laufendes Doppel-Album;die vier Tracks bilden jeweils eine eigene Einheit,beziehen sich dennoch aufeinander.
Zu dem symphonischen Aufbau gesellen sich ein sphärisch-schwebender Sound und viele Hintergrunddetails,die auch Klangenthusiasten überzeugen dürften.
Auch wird mit wunderschönen Melodien,atmosphärischer Gitarrenarbeit,vielen Klangfarben nicht gegeizt.Einfach bezaubernd!
Aufgrund der Länge des Albums verharrt Oldfield bei einigen Themen auch mal länger,was Kritiker auch schon mal als etwas langatmig benörgelt haben.
Ich empfinde es genau anders.
Einige Wiederholungen am Stück erzeugen bei mir einen hypnotischen,tranceartigen Zustand,den ich fast schon als Ekstase bezeichnen möchte;etwas,das ich sonst eher von (den alten) Tangerine Dream kenne.
Für manchen ist "Incantations" zu lang geraten;für mich ist es eher zu kurz.Auf einigen Themen hätte er sich sogar gerne noch länger ausruhen können.
Wer kennt nicht das Gefühl,daß das Ende eines Stückes oder eines Parts davon Enttäuschung hervorruft,weil es niemals hätte enden sollen?Oder, daß das nahende Ende fast schon Panik auslöst?
Bei mir löst das Hören von "Incantations" jedenfalls immer einen ruhigen,dennoch erregten Rauschzustand aus,der mir jede andere als die Höchstwertung als indiskutabel erscheinen läßt.

Auch die Klangqualität der alten Doppel-LP war recht gut,leider war die erste CD-Auflage ernüchternd,zumal hier bei einigen Auflagen auch noch Part III gekürzt worden war.
Die CD von 2000,die Simon Heyworth sehr gut remasterte ,und die sogar noch mit einer HDCD-Codierung versehen ist (mit entsprechendem Player bessere Dynamik und Auflösung), brachte radikale Besserung bei aber nur mittelmäßigen Dynamikwerten.
2011 erschien dann eine für mich überflüssige neue Remaster-Version,die zwar einen Bonus-Track enthält,klanglich jedoch keinesfalls eine Verbesserung brachte.Das Remastering führte Paschal Byrne durch;ich bevorzuge den Heyworth-Remaster.
Deutlich interessanter ist da schon die Deluxe Edition,da diese neben diversen Bonustracks auch einige Teile des Albums in Surround-Sound enthält und ein wenig visuelles Futter (Live-Mitschnitte) auf der enthaltenen Bonus-DVD bietet.
Wer dieses Extra-Material will,muß da zuschlagen.
Das Bonusmaterial der vorherigen Deluxe Editions ("Hergest Ridge","Ommadawn") war da aber sehr viel spannender.
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am 30. Juli 2011
...aber leider hat Mike Oldfield hier die Chance vertan sein Meisterwerk gebührend zu würdigen!

Verglichen mit den anderen Deluxe Editionen wie Tubular Bells, Hergest Ridge und Ommadawn empfinde ich diese Neuauflage als sehr lieblos zusammen geschustert. Erstmal fehlt mir jegliches Verständnis dafür, dass die vier Studio - Parts von Incantations nicht als 5.1 Mix vorhanden sind. Es sind ja schließlich die originalen Aufnahmen der genialen Incantations Doppel LP von 1978 um die es sich hauptsächlich bei einer solchen Deluxe Edition handeln sollte!

Außer "Northumbrian" können mich die Outtakes und Raritäten auf der zweiten Audio CD nicht ganz begeistern. Die Version von "Hiawatha" erreicht nicht im Geringsten die Magie der originalen Version. Maddy Prior singt so, als würde sie Text und Song eben erst einüben. Herausragend im positiven Sinne ist aber der richtig geniale Song "Pipe Tunes" der unverständlicher Weise wiederum nicht auf der DVD als 5.1 Mix drauf ist und dann auch noch ausgeblendet wird - ärgerlich! Dafür muss man sich den Song "Guilty" antun, der gleich viermal auf dieser Deluxe Editionen vertreten ist!

Die Auswahl der enttäuschenden Songs die dann als Surround Mix auf der DVD zu hören sind, ist für mich nicht ganz nachzuvollziehen! Das Live - Konzert auf der DVD als Video ist wirklich super. Aber ich hätte an dieser Stelle viel lieber die Studio Aufnahmen der vier originalen Incantations Parts als 5.1 Mix gehört. Es hätte vollkommen ausgereicht, das Konzert als Stereo Aufnahme auf die zweite Audio CD zu brennen.

Für eine halbwegs befriedigende Deluxe Edition hätte ich auch noch gerne ein halbes Jahr länger auf die Veröffentlichung gewartet. Das sieht alles für mich irgendwie nach einem Schnellschuss aus - wirklich sehr schade!

Über jeden Zweifel erhaben ist jedoch die originale Incantations Aufnahme von 1978, die man tatsächlich als das Meisterwerk von Mike Oldfield bezeichnen kann. Und trotz der Enttäuschung über diese Deluxe Edition, möchte ich hier doch noch vier Sterne vergeben. Denn als damals Punk und New Wave ihre ganz große Zeit hatten, brachten sicherlich davon beeindruckt, andere Künstler ihre neuen Alben mit kürzeren Songs (zum Beispiel: YES - Tormato & GENESIS - And then there were Three) heraus. Mike Oldfield lies sich wohl davon nicht so beeindrucken und spielte Incantations ein. Jeder der vier Songs hatten eine Spielzeit von über 16 Minuten und Mike Oldfield hatte den Mut diese auch als Doppel LP zu veröffentlichen. Die Musikjournalisten würdigten damals die Entschlossenheit von Mike Oldfield als nicht modisch und übersahen damit leider ein großes Meisterwerk, das für mich den endgültigen Abschluss der großen Progressive Rock Ära der siebziger Jahre darstellt. Unterdessen jubelten die Musikjournalisten lieber Punk & New Wave hoch, um dann diese Bewegung zwei Jahre später wie eine heiße Kartoffel ebenso fallen zu lassen!

PS.: Noch etwas zu den so "beliebten" Altersbeschränkungsaufklebern oder wie die Teile sonst heißen mögen:

Ich habe auch versucht diesen Aufkleber weg zu bekommen. Leider löste sich dabei ein Teil der Beschichtung des CD Pappcovers. Ich kann nicht ganz verstehen, wie der Gesetzgeber ernsthaft verlangt, auf einer Mike Oldfield DVD oder auch auf Veröffentlichungen anderer Künstler solche beknackten Aufkleber anzubringen - ist ja kein Porno- oder Horrorfilm was da dem interessierten Fan geboten wird!

Die Altersbeschränkung ist ja auch noch auf "0" Jahre (!!!) beschränkt! Da fasst man sich nur an den Kopf und fragt: welcher Heini lässt sich so einen Schildbürgerstreich einfallen?
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