Kundenrezensionen

96
3,9 von 5 Sternen
Surrogates - Mein zweites Ich - Steelbook [Blu-ray] [Collector's Edition]
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121 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2010
Ich kann die negativen Kritiken hier nur auf die Tatsache zurück führen, dass manche Menschen, die den Namen Bruce Willis lesen, ein Actionfeuerwerk ala Stirb Langsam Teil 1 bis 13 erwarten und dementsprechend enttäuscht sind, wenn der gute Bruce nicht platt herumballert, sondern als ernstzunehmender SF-Held gesellschafts- und zukunftskritisch in Erscheinung tritt. Wer in erster Linie Action, Überdrüber-Computereffekte und jugendliche Darsteller sehen mag, der kann sich ja nochmals Star Trek XI reinziehen ...

Mich erinnert der Film an gute alte SF-Meisterwerke wie den Omegamann oder Soylent Green (beide mit Charlton Heston) oder natürlich Futureworld. Dass von I Robot geklaut worden sei kann ich nicht nachvollziehen, da er im Gegensatz zu ersterem NICHT auf Non-Stop-Action und Non-Stop-Computertricks setzt. Dass der Hauptdarsteller deutlich über 50 ist, tut dem Film gut, dass er altersgerecht agiert noch besser. Gute SF braucht nicht unbedingt Hollywood-Jugendwahn mit allen Hauptdarstellern unter 30. Nochmals: Dieser Film ist nicht als Doppelfolge von Smallville gedacht und sollte auch nicht so beurteilt werden.

Auch ohne Actionfeuerwerk bleibt die Handlung spannend und es ist immer wieder interessant welcher echte Mensch sich hinter dem entsprechenden Roboter-Double verbirgt: oft eine tragische Figur, die die eigenen vier Wände nicht mehr verlässt und die Welt nur mehr durch die Augen des ferngelenkten Surrogates wahrnimmt. Eine bittere Mahnung daran, wohin steigende Second Life-, Facebook- und Twitter-Abhängigkeit führen wird ... Das Zusammenspiel von Willis und dem ebenfalls gereiften Ex-Bond-Girl Rosemund Pike, die als Ehepartner aneinander vorbei leben, verleiht dem Film darüver hinaus eine gehörige Portion Tragik und Tiefe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Mai 2012
Futuristischer Actionthriller mit Bruce Willis, der sich mit dem Science-Fiction-Goldstandard vom Konflikt zwischen Mensch und Maschine befasst.

Das Drehbuch basiert auf der bekannten Graphic Novel von Robert Venditti und Brett Wedele und wurde von Autorenteam Michael Ferris und John D. Brancato adaptiert. Mit Regisseur Jonathan Mostow arbeiteten sie bereits für "Terminator 3: Rebellion der Maschinen" zusammen. Ihre neue Zusammenarbeit kann im Vergleich inhaltlich als Rebellion der Menschen bezeichnet werden. Eingangs wird die Entwicklung von Robotern beschrieben, die Menschen als Ersatzkörper dienen und durch Gehirnkontrolle gesteuert werden. Die Menschen selbst verbringen das Gros ihrer Zeit in Stimstühlen und verlassen ihre Wohnungen nicht. Kriminalität und Rassismus sind daher fast auf den Nullpunkt gesunken, die Straßen ausschließlich von attraktiven Ersatzmenschen bevölkert.

Doch dann geschieht das bisher noch nie da Gewesene: der Mord an zwei Surrogates führt zum gleichzeitigen Tod der sie kontrollierenden Menschen. Dies ruft die beiden FBI-Agenten Tom Greer (Willis) und Jennifer Peters (Radha Mitchell aus "Silent Hill") in Gestalt ihrer Avatars auf den Plan. Dies erlaubt es Willis, faltenfrei mit Blondschopf zu erscheinen und verleiht ihm die federnde Sprungkraft seiner metallenen Kollegen aus "I, Robot". Mit diesem Sci-Fi-Thriller von Alex Proyas verbinden "Surrogates - Mein zweites Ich" nicht nur gewisse Storyparallelen, sondern auch James Cromwell in der Besetzung. Hier spielt er den exzentrischen Hi-Tech-Erfinder Dr. Lionel Canter, der die Surrogates ursprünglich erschaffen hat. Sein Sohn ist eines der Mordopfer, und er befürchtet, dass der mit einer revolutionären Strahlenwaffe ausgeführte Anschlag tatsächlich ihm selbst galt. Besagte Waffe verfügt über weit reichendes militärisches Potential, woraus der Film ein dichtes Verschwörungssnetz spinnt. Auf Spurensuche verliert Greer seinen Avatar, als er im Helikopter auf einem Reservat abstürzt, wo roboterfeindliche Menschen in ihrer ungeschminkten natürlichen Hässlichkeit hausen. Ihr charismatischer Anführer ist der Dreadlock-Prophet (Ving Rhames, wiedervereint mit seinem "Pulp Fiction"-Buddy Willis), der eine Rückkehr zu einer menschlichen Gesellschaft predigt. Dies ist eigentlich auch im Sinn von Greer, der es leid ist, dass seine Frau (Ex-Bond-Girl Rosamund Pike) nur noch per geschniegelten Surrogate mit ihm interagieren will und ihnen sämtliche zwischenmenschliche Wärme abhanden gekommen ist. Eine lebenswichtige Entscheidung liegt schließlich in Greers Händen.

Insgesamt fühlt man sich zudem deutlich an "Minority Report" erinnert, außer dass das futuristische Element hier wesentlich weniger ausgefeilt ist. Abgesehen von den leicht wächsern aussehenden Ersatzmenschen (das hervorragende Makeup verdient besonderes Lob) könnte diese Zukunftsversion auch in der Gegenwart angesiedelt sein. So werden vor allem auch Actionfreunde hocherfreut sein, Willis in solider "Stirb langsam"-Form wieder zu sehen.
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2010
Ich hab mir zuerst alle 1-Stern-Rezensionen angesehen. Einer der Kritiker hat ein Logikproblem, die anderen sind einstimmig der Meinung, es gäbe zu wenig Action.
Die negativen Bewertungen stammen also alle von Adrenalinjunkies.

Auch in Surrogates hats Actionszenen. Nämlich genau dort, wo sie in die Geschichte passen und das sind bestimmt nicht zu wenige. Zudem auch erstklassig gemacht.

Der grössere Teil des Films entwickelt sich aber nicht über glitzernden und glühenden Spezialeffekten und endlosen Aneinanderreihungen von Explosionen, sondern tatsächlich über eine Story. Die Story ist intelligent und durchdacht, aber nicht übermässig anspruchsvoll. Umso erstaunlicher, dass sie offenbar doch schon einige überfordert.

Ok, ich gebs zu. Die Idee ist nicht die neueste. Wer seit über dreissig Jahren SF Literatur liest, hat die schon in einigen Varianten durchgekaut. Aber ich kenne bisher noch keine Verfilmung des Themas und finde, das ist hier sehr gut gelungen. Sehr ausgewogen in Szene gesetzt. Wer will heutzutage noch eine Story, die über den simpelsten BummBummPlot hinausführt? ICH!

Bruce Willis spielt seine Rollen überzeugend. Mir hat v.a. die Differenz zwischen seinem Surrogate und dem "Original" gefallen. Auch alle anderen Rollen sind gut besetzt. Ich kenn zwar keinen einzigen Namen der anderen Darsteller, aber negativ aufgefallen ist mit Sicherheit keiner. Alle prima in der Rolle drin.

Ohne die Geschichte zu verraten, kann man kaum mehr sagen. Das Wesentliche ist:

DIES IST EIN FILM FÜR SF-LIEBHABER.
DIES IST KEIN FILM FÜR ADRENALIN-JUNKIES.

Meiner Meinung nach ohne Einschränkungen empfehlenswert für alle, die mal wieder eine intelligente und gut gefilmte SF-Story sehen wollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2011
Die Erde im Jahr 2057: Die Menschen verlassen ihre Wohnungen nicht mehr. Künstliche Roboterklone der Menschen, die Surrogates, "vertreten" ihre Eigentümer (Operator) in der Außenwelt. Jeder ist jung, attraktiv, erfolgreich. Es gibt keine Verletzungen, Krankheiten oder Verbrechen. Schaden der Surrogates bleiben auf die Roboter beschränkt. Deren Operator bleiben immer unverletzt.
In Boston kommt es zum ersten Mordfall seit Jahren: Als die Surrogates von Jared Canter, dem Sohn des Surrogate-Erfinders Dr. Lionel Canter, und einer flüchtigen Nachtclub-Bekanntschaft auf offener Straße von einem Motorradfahrer mit einer unbekannten Waffe zerstört werden, sterben auch ihre Operators zu Hause - eine Möglichkeit, die stets als ausgeschlossen galt. Das FBI setzt (die Surrogates von) Agent Tom Greer (Bruce Willis) und dessen Partnerin Agent Jennifer Peters (Radha Mitchell) auf den Fall an. Schon bald kommen sie dahinter, dass es sich hierbei um einen weitaus größeren Fall handelt, als sie zunächst vermutet haben...

SURROGATES ist ein amerikanischer Sci-Fi-Action Film, der auf einer gleichnamigen Comicserie basiert, die 2005 veröffentlicht wurde. Regie führt Jonathan Mostow, der mit TERMINATOR 3 - REBELLION DER MASCHINEN bereits einmal Roboteraction verfilmte. Mit einem Budget von 80 Millionen verfilmt, konnte der Film an den Kinokassen nicht überzeugen. Leider völlig zu unrecht.

Mostow liefert einen erstklassigen Krimi ab, der sich Zeit für Charaktere, Setting und Handlung nimmt, und erst langsam in Fahrt kommt. Die Geschichte glänzt mit unvorhersehbaren Wendungen.
Die Schauspieler agieren durch die Bank weg hervorragend, die Effekte (vor allem die Verjüngung der Darsteller in Form der Surrogate) läßt den Film etwas surreales und befremdliches.
Ein erstklassiger Sci-Fi Krimi, der leider vollkommen zu Unrecht übersehen wird. Sie kennen es vermutlich auch. Ein Film geht an Ihnen vollkommen vorbei, wenn er im Kino kommt. Auch das Heimkinorelease "ignorieren" sie vollkommen, und stoßen dann irgendwann zufällig auf ein solches Werk. Sie schauen es sich an, und mit jeder Filmminute steigt die Begeisterung über eine Filmperle, die Sie soeben für sich entdecken. Sicher ist der Film nicht perfekt (welches ist es schon), doch die Geschichte fesselt mit jeder Minute. Die Charaktere sind glaubhaft umgesetzt.

Die Blu Ray wartet mit sehr gutem Bild und Ton auf. Das Bonusmaterial beinhaltet zusätzliche Szenen, Ein Making of, ein Vergleich mit der Comicserie, ein Musikvideo und einen Audiokommentar.
Ein Wendecover liegt nicht vor.

Wenn Ihnen MINORITY REPORT oder I, ROBOT gefallen hat, wird Ihnen SURROGATES vermutlich auch zusagen!
Allen, die hochwertiger, Action- und Wendungsreicher Sci-Fi nichts entgegenzusetzen haben, sei der Film sehr empfohlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2013
da hab ich schon besseres gesehen.

trotzdem ist ein "schwacher" bruce willis actionfilm immer noch ein bruce willis actionfilm und daher für mich auch sehenswert.

wir leben hier in einer welt, in der es keine gewalttätigkeit gibt. die menschen haben sich in ihre häuser verkrochen und leben ihr leben mittels surrogates (humanoider roboter). werden die surrogates verletzt, sind die operators (die menschen dahinter) geschützt. dadurch gibt es keine verbrechen, keine morde, keine gewalttätigkeiten. warum auch, wenn dem menschen hinter dem roboter kein unheil zugefügt werden kann?
und dann passiert es doch! ein surrogate wird "getötet" - und der operator dahinter ebenso.
das ruft den polizisten tom greer (bruce willis) auf den plan. er beginnt nun zu ermitteln und obwohl auch er einen surrogate hat und schon jahrelang keine morde mehr aufzuklären hatte, werden seine instinkte geweckt. bei einem einsatz wird sein surrogate vernichtet und nun muss der wahre tom greer sich der außenwelt stellen, um den fall aufklären zu können.

erstaunlich fand ich, dass bruce willis in echt besser ausgesehen hat als sein surrogate. ich meine, warum erwirbt man einen surrogate, der schlechter aussieht als man selbst? aber egal.
der film ist ganz spannend, kurzweilig und unterhaltsam, aber sicher kein meilenstein der filmgeschichte. kann man sehen, muss man aber nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2012
In zukünftigen Sozietäten leben Menschen isoliert und wie Winterruhe haltende Tiere (in Stühlen) daheim, währenddessen sogenannte Surrogate, Ebenbilder oder Nichtebenbilder eines Menschen, ihren Platz in der Welt eingenommen haben. Die Surrogate machen alles, den Beruf, das Auto fahren, die Einkäufe. Die Menschen werden zu Operatoren ihrer Surrogate und sind mit diesen verknüpft. Als der Sohn des Erfinders der revolutionären Technik ermordet wird, und das mit einer Waffe, die sowohl Surrogat als auch Operator blitzartig eliminiert, startet eine polizeiliche Ermittlung unter der Leitung von FBI - Mann Greer (B. Willis), welcher schlussendlich noch eine wichtige Entscheidung treffen wird.

Die Geschichte bietet neben einer soziologischen, auch psycho- und sogar philosophische Komponenten, die man durchsprechen müsste. Dass diese nur oberflächlich angerissen werden, liegt an der massentauglichen Inszenierung, welche nach bekanntem Konzept vonstatten geht, deswegen aber gut unterhält, ohne die Zuschauer zu überfordern. Für Jonathan Mostow, der Arnold Schwarzenegger und den Terminator 2003 in die Belanglosigkeit katapultierte, ist es recht trätabel geworden, immerhin gelingen ihm in knapp 90 Minuten viele diskussionsreife Anspielungen und in einer Welt, in der alles machbar zu sein scheint, eine gewisse atmosphärische Dichte. Außerdem spielt Willis seine interessanteste Rolle seit langem.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2013
Bild und Ton ist erstklassig - auch wenn die Disc die ich erstanden hab gebraucht war. Aber was soll bei einer "Silberscheibe" auch schon zu Qualitätsverlust führen?! Da muss schon der Publisher arg schlampen.

Hier gib es jedenfalls nichts auszusetzen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
So wettert der "Prophet"(Ving Rhames), Anführer der "freien Menschen" in Boston. Wir schreiben das Jahr 2017 und das Leben auf der Erde hat sich komplett verändert. Die Menschen haben sich in ihre Wohnungen zurückgezogen und sind per Datennetz mit ihren "Surrogates" verbunden. Das sind Roboter, die das Leben der Menschen führen. Der "Operator", der seinen Surrogate leitet, kann es sich bequem machen, während sein Surrogate, den er sich nach seinen eigenen Wünschen optisch geformt hat, für ihn die Arbeit erledigt. Dass die Surrogates dabei fast unzerstörbar und alterslos sind, ist ein weiterer Vorteil.

Auch Polizist Tom Greer(Bruce Willis) nutzt seinen Surrogate, um die Polizeiarbeit zu erledigen. Die ist ziemlich eintönig geworden, denn seit die Maschinen auf der Straße regieren, gibt es keine Verbrechen mehr. Als dann, nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder, ein Mord geschieht, müssen Greer und seine Kollegin Jennifer Peters(Rhada Mitchell) erstaunt feststellen, dass es sich bei dem Opfer um den Sohn des Surrogate-Erfinders Dr.Lionel Canter(James Cromwell) handelt. Der Mörder brachte eine Waffe zum Einsatz, die den Surrogate von Canters Sohn und gleichzeitig ihn, als Operator, tötete. Damit ist das Leben aller Operator in Gefahr. Ziemlich schnell muss Tom Greer zwei Dinge feststellen: 1. Nichts ist so, wie er glaubte. Selbst Canter und Greers Vorgesetzte werden plötzlich zu Verdächtigen. 2. Der Fall lässt sich nicht via Surrogate lösen. Greer muss seine Wohnung verlassen und mit seinem "echten" Körper den Mörder finden...

-Surrogate- ist erst ziemlich spät in meinem DVD-Player gelandet. Das lag vor allem an den negativen Kritiken, die sich Jonathan Mostows Verfilmung von Robert Vendittis und Brett Wedeles Comic aus dem Jahr 2005 einhandelte. Ich war ziemlich überrascht, wie schnell sich diese düsteren Vorboten schlechter Unterhaltung in Nichts auflösten. -Surrogate- ist ein engagierter, ambitionierter Science Fiction Film der gehobenen Güteklasse. Eine nachdenkliche Story, die mit einer hervorragenden Besetzungsliste auf die Leinwand gebannt wurde. Dazu gibt es saubere Stunts und Technikeinsatz da, wo es nötig ist. Den Rest erledigen Schauspieler wie Bruce Willis oder Rhada Mitchell allein mit ihrer Präsenz.

Schon die Comicvorlage hat ein wenig in den Klassikern der SciFi-Abteilung gestöbert. Da sind Anspielungen auf Philip K. Dicks -Blade Runner- erkennbar. Die Reservate der "freien Menschen" hat Mostow ein wenig an John Carpenters -Klapperschlange- angelehnt. Mostow hat jedoch nicht geklaut, sondern lediglich gute Ideen für sich genutzt.

Der größte Reiz von -Surrogates- liegt jedoch in der Story. Die entwickelt sich rasant und spätestens nach der Hälfte des Films fragen wir uns als Zuschauer, ob wir Gut und Böse noch auseinander halten können. Greers schwieriges Verhältnis zu seinem eigenen Leben und seiner Frau Maggie(Rosamund Pike) verpassen dem Streifen dazu noch ein wenig Tiefgang.

So lautet mein Tipp mal wieder: Lassen sie sich nicht abschrecken. Die wenigsten Menschen brauchen die Hilfe anderer, um festzustellen, ob sie einen Film gut oder schlecht finden. Sie können und dürfen das für sich selbst herausfinden. Mag sein, dass sie Bruce Willis lieber in völlig anderen Produktionen sehen wollen, aber wenn sie z.B. mit Willis in -12 Monkeys- gut leben konnten, dann dürfte seine Verkörperung von Tom Greer ihnen keine Schwierigkeiten bereiten. Mir persönlich hat -Surrogates- sehr gut gefallen. Daher gibt es von mir die Empfehlung zum Anschauen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Mai 2014
Nette Special Effects und Actionszenen mit einem Bruce Willis, wie man ihn kennt. Hier leben Menschen nicht mit Robotern zusammen, sondern sind die Roboter. Denn ihr zweites Ich ist der Roboter, der in einer vermeintlich angstfreien Welt lebt. Egal, was den Surrogates passiert, es betrifft nicht die Operator, die sie steuern. Bis eines Tages ein Mord geschieht. Ein spannender Hollywood Streifen, den man sich vielleicht ausleihen sollte und nicht unbedingt kaufen muss. Dennoch ist er einfallsreich gestaltet, wie die Zukunft möglicherweise aussehen könnte im Jahr 2054. Auch hier wird wieder bewiesen, Technik ist nur von Vorteil, wenn sie einwandfrei funktioniert.
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am 19. Januar 2013
Bruce Willis macht einen Film immer sehenswert. Aber nicht gleich zu einem Blockbuster, wie auch dieser Film zeigt.
Dabei ist es kein schlechter Film. Schauspieler, Effekte und Story sind gut.
Aber leider fühlt man sich während des Films etwas unbefriedigt. Ich hätte mir gewünscht, dass der Regiseur mehr wert auf die fiktive Realität gelegt hätte, als seinen Action-Thriller zu erzählen.
Die Beziehung zwischen dem Protagonisten und seiner Frau ist zwar interessant, wird aber nur wie ein Pausen-Filler aufgegriffen.
Dafür ist der Film nicht komplett vorhersehbar und das ist für einen Hollywood-Streifen etwas schönes.
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