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Kundenrezensionen

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am 4. Dezember 2011
Lange habe ich auf die Fortsetzung von "Matched" gewartete. "Matched" habe ich ja regelrecht verschlungen und liebe es einfach. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an "Crossed" auch gewesen. Sie wurden teilweise erfüllt, um es mal so zu sagen.
Ganz besonders toll und interessant fand ich es, dass man in diesem Band auch aus Kys Sicht gelesen hat. Auf diese Weise hat man diesen Charakter noch ein wenig besser und anders kennengelernt. Zum großen Teil ist er so, wie Cassia ihn beschrieben hat. Aber das ist eben noch nicht alles. Im ersten Band scheint Ky perfekt in das System zu passen, er scheint vor nichts Angst zu haben und nimmt alles als gegeben hin. In diesem Band lernte man seine Ängste kennen und das sind nicht gerade wenige. Jede einzelne davon ist jedoch verständlich. Man erfährt über seine Familie, welchen Einfluss sein Vater hatte - nicht nur auf ihn, sondern auch auf das Dorf in dem sie lebten, über seine Mutter und die Art und Weise, wie er überhaupt zu dem Markhams gekommen ist.
Ky will eigentlich nur sein eigenes Leben führen, ohne Angst etwas falsches zu tun oder zu sagen. Und er will dieses Leben mit Cassia führen.
Nur will sie etwas ganz anderes als er. Die Rebellion, die im ersten Band schon angedeutet wurde, wird hier aufgegriffen und man erfährt mehr darüber. Nur Hintergrundwissen und nichts konkretes. Es sei aber so viel gesagt, dass Cassia Feuer und Flamme dafür ist, während Ky sich her zurückhält - aus verständlichen Gründen. Aber es gibt jemanden der Cassia diesen Wunsch erfüllen könnte.
Ihre Liebe wird dieses Mal also auf eine andere Art von Probe gestellt. Ob sie sie überwinden muss jeder selbst lesen. -.^

Zur Story an sich lässt sich nicht viel sagen. Es geht wirklich nur um ihre Flucht von der Gesellschaft und dass sie nicht erwischt werden. Dann wird es natürlich noch mal spannend, ob die beiden sich wiedersehen oder nicht. Und dann ist da noch Xander. Man darf ihn wirklich nicht vergessen und vor allem nicht unterschätzen.
Ansonsten dreht sich die Story um das Überleben und vor allem Selberfinden. Wer Kämpfe oder große Dramen erwartet, wird hier erst einmal enttäuscht werden. Man merkt dem Buch an, dass es ein Zwischenstück ist. Vielleicht die Ruhe vor dem Storm, was der letzte Teil hoffentlich wird.

Dennoch war es gut und schnell zu lesen gewesen und ich werde es sicher nicht das letzte Mal in den Händen gehabt haben.
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am 16. Februar 2012
Vorab: Obwohl ich das Buch fast am Stück, und das gerne, gelesen habe, fehlte irgendwie dieses Gefühl, das "Matched" bei mir hinterlassen hat.

Als ich "Matched" gelesen habe, habe ich Cassia und Ky wegen ihrer Leidenschaft füreinander ins Herz geschlossen. Doch in "Crossed" bekam ich das Gefühl, dass, als sie sich endlich wiedersehen und das das erste Mal ohne sich verstecken zu müssen, diese Leidenschaft nicht mehr da ist.
Zumindest seitens Cassie bin ich über ihre egozentrische Art überrascht: Vieles was sie tut ist stur und unverständlich, obwohl ich in "Matched" genau den gegenteiligen Eindruck hatte.
All die Dinge, die sie für mich menschlich gemacht haben, mit denen man sich vielleicht das ein oder andere Mal identifizieren konnte, sind verschwunden.

Über Ky hingegen erfährt man mehr als in "crossed", da viele Kapitel aus seiner Sicht geschrieben sind.
Man hat das Gefühl dass er sich innerlich dagegen wehrt, sich zu öffnen und anderen näher zu kommen, da es verletzlich macht. Denn alles was er will ist Cassia. Niemand und nichts anderes. Er hat genug Leid in seinem Leben gesehen. Doch Cassia ist in die Rebellion vernahrt, und es macht fast den Eindruck, dass Ky nur ein Vorwand war, denn meiner Meinung nach wurde es ziemlich deutlich, dass sie Ky für die Rebellion im Stich lassen würde.

Es wird zwar immer wieder gesagt dass Cassia und Ky sich lieben. Doch mehr nicht. Keine Emotionen oder Verständnis für einander.
So viele Zweifel in ihrer Beziehung, so wenig Verständnis untereinander und so viel Verständnis von jeweils anderen Personen.
Das, was ihre Liebe besonders gemacht hat, habe ich in "Crossed" nicht wiedergefunden. Ich hoffe, dass es im letzten Teil der Trilogie wieder aufkommt!
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am 26. Dezember 2011
Aufgrund der vielen nicht so guten Rezensionen wollte ich Crossed zuerst nicht bestellen. Jetzt bin ich sehr froh, es gelesen zu haben. Ich finde Crossed ist eine sehr schöne Fortsetzung von Matched und gerade in diesem Buch hat mir der poetische Schreibstil von Ally Condie besonders gut gefallen. Auch die Idee der Autorin, in jedem Kapitel abwechselnd Ky und Cassia ihre Sicht der Dinge erzählen zu lassen, fand ich toll.
Ky wurde in die Outer Provinces versetzt um hier gegen den "Feind" zu kämpfen. Man versichert ihm, nach 6 Monaten sei dieser Einsatz vorbei und er erhält seinen Status als voller Bürger der "Gesellschaft" zurück. Ky muss jedoch bald feststellen, dass diesen Krieg niemand 6 Monate lang überleben kann und er flieht mit seinem Freund Vick und dem 13-jährigen Eli, um den Weg zurück zu Cassia zu finden. Auch Cassia ist auf der Suche nach Ky und nachdem auch sie in die Outer Provinces versetzt wird, erfährt sie dort, wohin Ky unterwegs ist. Cassia beschließt Ky zu folgen und nach einer beschwerlichen Reise zu Fuß durch die Canyons können sich beide endlich wieder in die Arme schließen.
Matched war mir teilweise etwas zu schwülstig, in Crossed fand ich jedoch die unzähligen Auszüge aus Gedichten passend und sehr schön und auch die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Ich konnte mich mit allen Charakteren sehr gut identifizieren und auch die Gefühle und Handlungen der Hauptfiguren waren schlüssig. Natürlich kann man sich wundern, warum Cassia, die ihr Leben in der Stadt verbracht hat, auf einmal perfekt klettern kann, aber die Geschichte ist halt Fiktion und da darf die Heldin - finde ich - schon mal was auf Anhieb können dürfen. Wer jedoch in diesem Buch wilde Action sucht, wird enttäuscht werden, Matched war ja aber auch nicht unbedingt eine actionreiche Geschichte. Die Autorin ist einfach eine Frau der leisen, subtilen Worte und man kann das mögen, muss man aber nicht. Wie gesagt, ich bin froh, diese Fortsetzung gelesen zu haben und kann jedem, dem Matched gefallen hat, nur empfehlen, das auch zu tun.
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am 7. Dezember 2011
Monate sind ins Land gezogen, seit Cassia den Menschen verloren hat, den sie liebt, aber niemals lieben hätte sollen. Ihr Leben war perfekt. Das System hatte ihr eine sichere Zukunft versprochen, mit Xander, ihrem besten Freund als zukünftigen Ehemann. Doch durch einen unerklärbaren Fehler ist sie auf Ky aufmerksam geworden, einen Niemand, einen Menschen, der durchs System fällt. Dieser kleine Fehler hat alles verändert, Cassias Leben, ihr Denken, ihr Fühlen, ihre sichere Zukunft und ihren Glauben an alles Bisherige. Das einzige was ihr nunmehr bleibt ist ihr Glauben an Ky, keinen vollwertigen Bürger, sondern eine Aberration, der weit entfernt von Cassia als menschlicher Köder in den Äußersten Provinzen um sein Leben kämpfen muss.

Der Roman "Die Flucht" von Ally Condie ist die Geschichte einer Suche. Cassia verlässt die Sicherheit ihrer Familie um Ky wiederzufinden. Freiwillig lässt sie sich in die Äußersten Provinzen versetzen. Dort gelingt ihr das Unmögliche, sie flieht, genauso wie Ky. Nach einer endlosen Suche in der Wildnis treffen sie wieder aufeinander. Doch was sollen sie nun machen? In der Gesellschaft ist kein Platz für beide zusammen. Welche Möglichkeit bleibt also? Sich der Revolution gegen das System anzuschließen, von dessen Existenz Cassia immer mehr überzeugt ist?

Als ich den Roman "crossed" ausgepackt hatte, habe ich sofort begonnen zu lesen, und war nach wenigen Seiten wieder absolut gefangen von der poetischen Sprache Ally Condies. Doch leider ist es bei den ersten Seiten geblieben. Schon im Mittelteil musste ich mich selbst motivieren, um weiterzulesen und auch gegen Ende wurde es nicht besser: Kurzum, der Roman hat mich enttäuscht.

Warum? Ally Condie schildert die verzweifelte Suche der Liebenden sowohl aus Cassias, als auch aus Kys Sicht, was für den Leser erstmals eine Bereicherung ist. Nunmehr ist es möglich, Einblick in die Gefühlslage beider Protagonisten zu erhalten, mit ihnen zu lieben, zu leiden und zu hoffen.

Dabei baut Condie eine enorme Erwartungshaltung auf: Die Wiedervereinigung des ungleichen Paares in der Ausgesetztheit der Wildnis ist wie eine scheinbare Erlösung. Doch nur nach wenigen Seiten stellt sich Resignation ein: Die Liebeschwüre wirken schwerfällig, oberflächlich. Allzu schnell holt der Alltag die beiden in den öden und immer gleichen Szenen in der Äußersten Provinz ein: Die Gruppe überwindet eine gefährliche Kletterpartie nach der anderen, windet sich durch Höhlen, sucht nach Andeutungen eines Aufstandes und das Seite um Seite um Seite' Durchbrochen wird diese Routine nur durch innere Monologe Cassias und Kys, ihre Dialoge hingegen sind nichtssagend. Ein Lichtblick in dieser stetigen Monotonie sind allein die Figuren von Eli und Indie, die ebenfalls auf der Flucht sind.

Unausgesprochen bleibt aber über den gesamten Roman hinweg: Was will Cassia wirklich, eine Zukunft mit Ky oder eine Aufgabe als Teil des Aufstandes gegen das System? Noch immer wirkt es, als hätte sie sich nicht endgültig entschieden. Und auch Xander tritt immer wieder als Rivale auf, der trotz seiner Abwesenheit als perfekter Gegenpart des zukunftslosen Kys gezeichnet wird. Das Gift dieser Unsicherheit nagt an Ky und beeinflusst sein Handeln und Denken. Der Leser schaut immer ungläubiger auf das sich Entwickelnde, auf eine Cassia, die doch gefunden hat, was sie wollte, doch immer noch sucht, auf einen Ky, den die Unwesen seiner Vergangenheit wieder einzuholen scheinen, auf zwei Menschen, die scheinbar füreinander bestimmt sind, sich jedoch verlieren, kaum dass sie sich berührt haben.

Und so steht man am Ende des Romans wieder vor der Frage, die man doch schon lange geklärt zu haben geglaubt hat: Gibt es einen gemeinsamen Weg für Cassia und Ky? Findet Ky seine Bestimmung? Als Teil der Revolution, wohlmöglich als ihr Anführer? Oder gibt es irgendwo den Ort, denn er sich für ein Leben mit Cassia wünschen würde, einen Platz außerhalb des Kampfes des Systems?
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am 3. Dezember 2011
"For tho' from out our bourne of Time and Place
The flood may bear me far,
I hope to see my Pilot face to face
When I have crossed the bar."

Den zweiten Teil der Trilogie um Cassia und Ky habe ich nach einjähriger Wartezeit innerhalb von zwei Tagen verschlungen.

Ein Jahr haben alle darauf gewartet, was nun mit Cassia, Ky und Xander passiert ist und passieren wird.
"Crossed" war hierbei für mich eine gelungene Fortsetzung, wenn ich es auch an manchen Stellen und vorallem am 'Ende' nicht so stark fand, wie den ersten Teil.
Vom Ende werde ich euch aber natürlich nichts verraten. Aber eins sei gesagt, ich freue mich auf den dritten Teil jetzt schon mehr, als ich mich auf den zweiten gefreut habe und kann kaum erwarten, dass das Jahr vorüber geht.

Ally Condie behält ihren besonderen Schreibstil, der wie schon bei Matched, nie richtig Langeweile aufkommen lässt. Auch die Wechsel zwischen Cassia und Ky's Perspektive fand ich sehr gelungen und sehr passend gewählt, auch wenn mich am Anfang etwas irritiert hat, dass die Zeitachsen der Beiden nicht parallel zu verlaufen schienen.

Wir lernen übrigens auch ein paar neue, sehr interessante Charaktere kennen, die man schnell ins Herz schließt und man lernt sehr vieles über schon bekannte Charaktere wodurch man sie nur noch mehr liebt. (Das klingt jetzt sehr wage, aber ich spoilere nicht gerne ;) )

Besonders anmerken möchte ich gerne auch noch das Cover:
Da ich den ersten Band auch nur als broschierte Ausgabe hier stehen habe, war ich von dem Paperback von Crossed sehr begeistert, es sieht einfach schick in meinem neuen Regal aus. :)

Mein Fazit: Crossed ist ein gelungener zweiter Teil einer fantastischen Trilogie. Den einzigen Punktabzug gebe ich, weil ich die Geschichte nicht so stark fand, wie ich sie mir vielleicht gewünscht hätte.
Der größte Minuspunkt ist jedoch, dass wir jetzt wieder ein ganzes Jahr auf die Fortsetzung warten müssen. ;)
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am 8. November 2011
Buchgestaltung'

Wir Panem Fans werden natürlich immer den Vergleich zu den Hunger Games Covern ziehen. Band 2: Vogel bricht aus dem Ring - Cassia bricht aus der Kugel.
Bei ersterem sehr zutreffend, nach dem Lesen von Crossed finde ich das hier unpassend. Mehr dazu in meiner Rezension.

Meinung'

Drei Worte: Ich. Bin. Enttäuscht.

Wenn man ein so gutes Buch wie Matched liest und weiß, wozu die Autorin in der Lage ist, fällt es mir sehr schwer zu glauben, das dieselbe Frau diesen Folgeband geschrieben hat. Meiner Meinung nach unterscheiden sich Matched und Crossed wie Tag und Nacht. Matched war eine Geschichte voller Gefühle, sich immer weiter aufbauender Spannung und zweier authentischer Charaktere, die mein Leserherz erobert haben, wie es sonst selten Paar in YA Büchern tun. Ich habe Matched geliebt.

Der Beginn der Geschichte ist sehr überraschend, denn Crossed ist sowohl aus Cassias Sicht als auch aus Kys geschrieben. Das fand ich wirklich toll! So erhält man Einblicke in beider Leben, zumal die zwei schließlich am Ende des ersten Teils getrennt wurden. Cassia arbeitet in einem Camp außerhalb der Städte, genau, wie Ky, der an einer Kriegsfront stationiert ist. Der Schreibstil der Autorin ist wieder wunderschön und vor allem auf den ersten 100 Seiten kann man manche Stellen einfach nur als poetisch bezeichnen. Die Sicht, die Ally Condie, dem Leser durch Cassias und Kys Augen im Bezug auf Dinge wie Liebe, Vertrauen und Freundschaft zeigt sind immer so wundervoll beschrieben, dass es mich wirklich berührt.

Man spürt sehr deutlich, dass beide darunter leiden von einander getrennt zu sein und die Einblicke in beide Gefühlswelten haben das ganze nicht kitschig, sondern richtig schön traurig gemacht. Cassias Ziel ist es Ky zu finden und Ky will einen Weg zurück zur Gesellschaft finden, um mit Cassia Kontakt aufzunehmen, denn er hat keine Ahnung, dass sie bereits nach ihm sucht und schon längst nicht mehr in Sicherheit ist.

Der Klappentext erzählt leider eine viel bessere Geschichte, als es in Crossed tatsächlich der Fall ist. Im Prinzip bestehen Seite 1-280 (ungelogen!) daraus, wie Cassia, zusammen mit einer Freundin und Ky, zusammen mit zwei Kameraden durch die Canyons läuft um so weit wie möglich weg von ihren Camps zu kommen und die Rebellion 'The Rising' zu finden. Es hat sich anfangs noch sehr schön gelesen, ein paar Details über die Camps in die man Ausgestoßene der Gesellschaft steckt, die Grausamkeiten dort, die Idee der Rebellion, die sich langsam in Cassias Kopf formt und sich dazu antreibt dort hin zu gelangen, koste es was wolle zu lesen'aber bereits nach den ersten Kapitel verblasst all das wieder. Man liest darüber, wie Cassia durch Tunnel läuft und darüber wie Ky Wände hoch klettert, um sich weiter durch die Höhlen zu schlagen. Hin und wieder werden diese ' ich will sie schon fast, langweiligen Szenen nennen ' Ereignisse durch Geschichten der neuen Charaktere unterbrochen, die dem ganzen wieder etwas Schwung gegeben haben, weil die neuen Nebenpersonen doch sehr interessant waren, wenn sie auch wirklich nicht mehr waren als Randcharaktere. Diese Geschichten haben dem Buch wieder etwas Atmosphäre gegeben, die ansonsten leider kaum noch da ist.

Man erfährt auch so gut wie Nichts Neues über die Gesellschaft. Über die Rebellion wird immer nur wieder gesagt, dass es eben eine Rebellion ist, die sich gegen die Gesellschaft stellen will, aber das war es dann auch schon. Ohnehin schwirrten mir unzählige Fragen im Kopf herum, um dich sich weder Cassia, noch Ky gesorgt haben. Z.B. Cassia denkt nur in ein, zwei Sätze über ihre Familie nach, danach kein einziges Mal mehr im Buch. Wieso vergisst sie ihre Familie einfach so?

Da der Plot größtenteils nur aus der Reise durch die Canyon besteht,bleibt leider auch kaum Raum für andere Handlungsstränge. Das einzige, was sehr gut aufgegriffen wurde, waren die inneren Konflikte von Cassia und Ky, die Probleme, die ihre Beziehung überwinden muss etc. Das Gefühlsleben der beiden war wirklich sehr einfühlsam und emotional geschrieben. Und trotzdem hatte ich das Gefühl, das beide Charaktere ihren starken Willen aus Matched verloren haben. Cassia, die einfach nur von der Idee der Rebellion besessen ist und nicht einmal darüber nachdenkt, warum sie sich denn der Rebellion anschließe will und Ky, der ständig darüber nachdenkt, keines von beiden zu wählen (Gesellschaft oder Rebellion) und so zu sagen in sein altes Muster zurück fällt (verstecken, Flucht) Dabei hat er doch durch Cassia einen Grund zum kämpfen gehabt, oder nicht?

In den letzten Kapiteln wendet sich das Blatt dann noch einmal.Beide raufen sich zusammen und man erkennt wieder Ansätze ihrer tollen Persönlichkeiten. Leider hat mir das letzte Kapitel alles wieder verdorben.

Denn, das Buch wirkt abgehackt. Ich spreche hier nicht von einem Cliffhänger, sondern von so etwas wie '3 Monate später' ohne eine Erklärung, was in den 3 Monaten passiert ist, als würde das Leben einfach so weiter gehen'

Meiner Meinung nach verdient das Buch weder den Titel, noch das Cover der englischen Ausgabe. Die Flucht ist da zig Mal passender, denn um die 250 Seiten lange Flucht der beiden geht es in diesem Buch. Punkt. Wer sich etwas die steigende Spannung aus Band 1 wünscht wird bitter enttäuscht werden. Leider schlägt Crossed keine Wellen wie Matched, sondern plätschert vor sich her.

Fazit'

Emotionaler Tiefgang der Charakter, war das einzige, was mich dazu gebracht hat Crossed weiter zu lesen. Mir fehlten Spannung, Handlung, Weiterentwicklungen und ein tolles Finale. Ich wünsche mir sehr, dass der Abschluss der Triologie besser wird.
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am 13. Juli 2013
So zur Handlung. I habe sie geliebt, weil es die Art von Schreibstil war, die ich gerne lese. Ich brauche Spannung, ich brauche Mysterium, ich brauche Liebe und ich brauche ein Ziel, auf das die gesamte Handlung zu steuert und dieses Buch hat all das. Nachdem ich das erste Buch gelesen, von dem ich sehr enttäuscht war , wusste ich, dass dieses Buch bei weitem besser und ganz anders sein würde, da Cassia nach Ky suchen wird und Risiken auf sich nimmt und zu unbekannten Orten geht, welche Spannung erzeugen, weil man nie weiß, was als nächstes passieren wird, weil diese Orte offen sind und ALLES kann passieren und das ist, was ich so sehr an dem Buch geliebt habe. Ich mochte aber auch die Art und Weise, wie Cassia versucht Ky zu finden, weil sie ein Ziel im Kopf hatte und sie nicht aufgeben wird, bis sie dieses Ziel erreicht hat. Das mochte ich wirklich sehr an ihr in diesem Buch. Im ersten Buch war sie mehr wie die ganzen anderen Mädels in Büchern. Sie ist die Protagonistin und weiß nicht was sie tun soll, weil sie eigentlich Xander lieben soll, aber sie liebt Ky, darf aber ihn aber nicht lieben usw. In dem zweiten Teil ist sie zwar auch hin und her gerissen zwischen Ky und Xander, aber ihr Ziel ist es Ky zu finden und wenn sie ihn findet und andere Dinge sieht wie den Krieg oder die Canyons, dann dreht sich ihre Reise ebenfalls um sie und was sie tun möchte gegen die Gesellschaft und wo sie hingehört.
Ebenfalls mag ich die neuen Charakteren wie Eli, Vick, Indie und Hunter. Ich will hier nichts spoilern, also werde ich nicht so viel über sie sagen, nur was ich über sie denke. Eli mag ich sehr, da er vorgibt mutig zu sein und schon ziemlich abgehärtet, aber er ist trotzdem noch so jung, zeigt aber diese Schwäche nach außen hin nicht. Vick ist einfach, ich weiß auch nicht, er ist der Typ Junge der nicht sehr viel redet, aber wenn man ihn brauch, dann ist er für einen da auf seine ganz eigene Weise und steht immer hinter dir, denn er ist sehr loyal. Und Indie ist ein Mysterium, weil man nicht weiß was man von ihr halten soll und man denkt, dass man sie im Verlauf des Buches nicht nochmal sieht, aber das tut man und sie ist auf eine gewisse Art und Weise wie Ky. Sie könnte seine Schwester sein.
Ist es schlimm, dass ich mir wünsche, dass Cassia mit Xander am Schluss zusammen kommt?! Ich meine, nichts gegen Ky, ich meine, er liebt sie wirklich und er ist der Junge mit dem sie wahrscheinlich später auch zusammen kommt bzw. zusammen bleibt und ich liebe die Szenen mit Cassia und Ky in dem Canyon, den Höhlen und so, aber, ich weiß, dass es doof klingt, mein „Herz“ sagt, dass sie mit Xander zusammen kommen soll. Vielleicht auch aus dem Grund, weil das der Junge wäre mit dem ich zusammen kommen würde. Ich weiß es nicht, denn alles wird sich aufklären in „Die Ankunft“ ;)

Alles in allem ist zu sagen, dass ich das Buch wirklich gemocht habe und das es mich ein bisschen an Delirium erinnert hat. Ich weiß, dass es witzig ist, weil mich Delirium zuerst an „Die Auswahl“ erinnert hat ;) Aber ich kann an diesem Buch nichts kritisieren und ich liebe es und ich kann es kaum abwarten den letzten Teil „Die Ankunft“ zu lesen :)
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am 17. April 2013
Seit Monaten ist Cassia nun schon in verschiedenen Arbeitslagern tätig um Ky zu finden, doch sie ist ihm noch keinen Schritt näher gekommen. Irgendwie muss sie es schaffen zu den äußeren Provinzen zu gelangen um sich dort auf die Suche nach ihm zu machen, und zwar bald. Aber wie? Als sich ihr endlich eine Gelegenheit bietet zögert sie nicht lange und nimmt ihre vielleicht einzige Chance wahr ...

Währenddessen kämpft Ky in den äußeren Provinzen täglich ums Überleben. Er und viele andere Aberrationen werden von der Gesellschaft ohne jedes Mitgefühl als Lockvögel eingesetzt und sollen den Feind glauben machen, dass die längst verlassenen Dörfer noch bewohnt seien. Doch auch Ky hat nur ein Ziel vor Augen: Zu fliehen und dann irgendwie zu Cassia zurückzukehren ...

Crossed kommt, genau wie schon Die Auswahl, eher in leisten Tönen daher. Es ist nicht wirklich spannend und verzichtet auf viel Action, dennoch wird einem nie langweilig und man hat andauernd das Bedürfnis weiter zu lesen, weil einen die Handlung auch so genug fesselt.

Man leidet sowohl mit Ky als auch mit Cassia mit, die eine ganze Menge durchstehen muss um zu Ky zu gelangen. Sie wird auf dem Weg vor einige Herausforderungen gestellt und muss mehr als einmal eine schwere Entscheidung treffen. Dadurch entwickelt sich Cassia aber auch weiter und hinterfragt schließlich nicht nur andere, sondern auch ihr eigenes Verhalten sowie ihre Beweggründe.

Im zweiten Teil der Trilogie erfährt man des Weiteren nach und nach mehr über die Erhebung, die sich gegen die Zwänge und Kontrolle der Gesellschaft wehrt. Dabei muss man sich im Laufe der Geschichte aber auch die Fragen stellen, ob diese Erhebung wirklich so gut ist, wie die meisten, einschließlich Cassia, sie sich vorstellen und sogar, ob nicht auch das Leben innerhalb der Gesellschaft mit all ihren Regeln trotz allem gewisse Vorteile hat.
Natürlich wird die Gesellschaft, verständlicherweise, immer noch stark kritisiert, man muss jedoch erkennen, dass eben nicht alles nur schwarz/weiß ist, sondern es dazwischen auch Grautöne gibt. Die Furcht vor und der Hass auf die Gesellschaft bleiben allerdings nicht gänzlich aus angesichts der Tatsache, dass die Gesellschaft offenbar alle Aberrationen, selbst die Kinder, auszulöschen versucht indem sie sie als Lockvögel und Konenfutter in die äußeren Provinzen schickt, wo niemand lange überlebt.

Das Besondere an dieser Fortsetzung ist allerdings vor allem der ständige Perspektivwechsel zwischen Cassia und Ky, die das Geschehen abwechselnd aus ihrer jeweiligen Sicht erzählen. Obwohl man dadurch schon lange vor Cassia weiß, dass Ky noch lebt, bleibt die Handlung trotzdem interessant, da man ja nicht weiß, ob und wann die Beiden sich wieder sehen werden und gerade das möchte man erfahren.
Durch die zwei verschiedenen Blickwinkel, jeweils in Form eines Ich-Erzählers, kann man verfolgen, was mit ihnen geschieht und sie Beide gemeinsam auf ihrem beschwerlichen Weg begleiten. Außerdem lernt man so auch endlich Ky etwas besser kennen und kann sich zum ersten Mal richtig in ihn hineinversetzen. Über seine Gedanken und Gefühle erfuhr man ja im ersten Teil noch nicht sonderlich viel bzw. nur das, was er Cassia gegenüber preisgab.

Xander taucht im zweiten Band zwar leider nur einmal persönlich auf, spielt aber trotzdem eine wichtige Rolle, und das nicht nur in Cassias Gedanken, sondern auch in Kys.

Das letzte Kapitel, das sich eher wie ein Epilog liest, lässt einen, im Gegensatz zum restlichen Teil des Buches, aber etwas unbefriedigt und vielleicht sogar ein wenig unglücklich zurück, zumal es wieder sehr offen gehalten ist.
Den nächsten und damit letzten Teil der Serie wird man jedoch auf jeden Fall lesen, insbesondere um zu erfahren, wie die Geschichte um Cassia und Ky ausgeht, aber auch um zu erleben, ob es der Erhebung gelingen wird etwas gegen die Gesellschaft auszurichten. Wie gut, dass der Abschlussband der Trilogie schon Anfang 2013 erscheint.

*FAZIT*
Crossed ist eine gelungene Fortsetzung und genauso mitreißend wie ihr Vorgänger. Ally Condie gelingt es erneut den Leser sofort in ihren Bann zu ziehen und mit ihrer Geschichte um Cassia und Ky, die in ihrer Welt eigentlich nicht zusammen sein dürfen, zu begeistern.

Den letzten Teil der Trilogie kann man nach diesem Band jedenfalls kaum noch erwarten und nur hoffen, dass die Beiden darin trotz aller Komplikationen endlich ihr wohl verdientes Happy End bekommen.
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Vorbei ist die Zeit in der Cassia und Ky ihre heimlichen Treffen genießen konnten. Zur Strafe für ihre Rebellion wird Ky in die äußeren Provinzen geschickt, wo der Krieg wütet und keiner mehr lebend herauskommt. Cassia gibt aber nicht auf und folgt ihm an den Rand der Gesellschaft, wo sie einen weg sucht aus den Arbeitslagern zu entkommen. Als ihr endlich die Flucht gelingt, muss sie feststellen, dass Ky selber bereits geflohen ist und sich nun in den einsamen Canyons der Grenzgebiete befindet. Die Sicherheit der Abgeschiedenheit ist trügerisch, denn dort liegt zwar das Versprechen auf die Rebellion zu treffen, doch genauso sind sie dort den Angriffen des Krieges ausgesetzt. Während die beiden in der Wildnis nacheinander und nach den Rebellen suchen, liegt ein beschwerlicher und gefährlicher Weg vor ihnen. Und nicht zuletzt schwebt ein Geheimnis von Xander über den beiden, das alles noch einmal verändern könnte.

Die Fortsetzung von Ally Condies "Die Auswahl" dürfte polarisieren. In jeden Fall handelt es sich um einen überraschenden zweiten Band, der vollkommen anders als sein Vorgänger ist.

Ich finde es daher auch etwas schwer eine richtige Rezension zu schreiben. Schon "Die Auswahl" war eine leise und ruhige Erzählung, die hauptsächlich von ihren gefühlvollen Beschreibungen und starken Charakteren lebte. Ohne viel Action erzählte Ally Condie die Geschichte einer aufkeimenden Liebe in einer Gesellschaft der Zukunft, in der es keine Unberechenbarkeit mehr gibt. Als Cassia und Ky sich aber verlieben, ist das gegen alle Vorbestimmung und wirbelt das Leben der beiden Jugendlichen auf, macht sie zu Rebellen.

In "Crossed" (dt.: "Die Flucht") wird der Fortlauf der Handlung noch einmal verlangsamt, beinahe auf Stillstand reduziert. Anstatt eine atemberaubende, actiongeladene Flucht vor der Gesellschaft und ihren Pflichten zu beschreiben, beschränkt die Autorin sich auf ein größtenteils psychologisches Profil ihrer Charaktere. Besonders, da dieses Mal abwechselnd aus Cassias und Kys Sicht erzählt wird, gewährt sie dem Leser tiefe Einblicke in ihr Gefühlsleben.

Und so wenig es mir gefallen hat, dass die Handlung in diesem Folgeband sehr auf der Strecke bleibt, fand ich es doch faszinierend, mit welcher Akribie Ally Condie hier ihre Charaktere ausarbeitet. Sie erlangen einen Realismus, der geradezu erstaunlich ist. Denn anders als in anderen Büchern verläuft die Entwicklung der beiden jungen Aufständigen nicht geradlinig. Sogar als sie sich endlich finden, gibt es kein Happy End sondern nur noch mehr Probleme und Zweifel. Ist ihre Liebe wirklich all das wert? Wie viel sind sie bereit zu opfern und können sie über ihren eigenen Schatten springen? So leidet man doch mit Cassia und Ky mit und bleibt allein durch ihre Gefühlsachterbahnen an der Geschichte interessiert.

Leider reicht es allerdings nicht aus, um in dem Maße zu begeistern, wie es 'Die Auswahl' noch konnte. Dafür fehlt hier einfach zu sehr der Fortschritt, das Vorwärtskommen der Handlung. Es beschleicht einen doch das dumpfe Gefühl, dass der 2. Teil ein Lückenbüßer wurde und die Zeit bis zum Finale überbrücken muss.
Eigentlich sehr schade, denn Ally Condies Schreibstil ist gewohnt bildhaft und stark. Es bleibt zu hoffen, dass sie im letzten Band dann endlich die Stärken von Teil eins und zwei zusammenführt und uns Lesern ein mitreißendes Finale bietet.
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TOP 500 REZENSENTam 2. März 2012
5 Monate sind seit dem Matching vergangen. Cassia hat sich freiwillig zu Arbeitseinsätzen in den Provinzen gemeldet, in der Hoffnung Ky so wiederzufinden. Ihr letzter Einsatz rückt näher und immer noch hat sie keine Spur von ihrem geliebten Ky entdeckt, als sich ihr eine Möglichkeit bietet doch noch in die äußeren Provinzen zu gelangen. Einige Aberrationen werden abgeholt, um im Krieg als Köder zu dienen und Kassia schmuggelt sich auf diesen Transport ein auf dem sich auch das Mädchen Indie befindet.
Ky versucht währenddessen zu entkommen, um Cassia eine Nachricht zukommen zu lassen.

Dieser zweite Band war eine Enttäuschung. Zwar war schon der erste Band alles andere als innovativ, aber er war zumindest ein wenig sozialkritisch und unterhaltsam. Dieser zweite Band bietet kaum Handlung. Cassia gelangt in die äußeren Provinzen, entkommt und versteckt sich in einem Canyon. Ky ist in den äußeren Provinzen, entkommt und versteckt sich in einem Canyon. Dann hängen die Protagonisten fast das komplette Buch in diesem Canyon ab, finden ein paar Hinweise, dass es mit der Gesellschaft abwärts geht und dass es wohl eine Rebellion gibt. Was die beiden dann machen, kann man an zwei Fingern abzählen. Das Ganze dann natürlich noch keusch, denn mehr als Händchen halten und mal Küssen geht gar nicht, erste Beziehungsprobleme und natürlich hat auch Xander, der Rivale noch einige Auftritte und spukt im Hintergrund herum.
Was wirklich nervte, war die Erzählweise. Cassia und Ky erzählen die Geschichte abwechseln aus ihrer Perspektive. Das an sich wäre ja nicht schlecht, das funktioniert bei vielen anderen Bücher auch recht gut. Hier aber ergeht sich die Autorin seitenlang in Selbstanalysen, Nabelschau und Gefühlschaos ohne dass die Handlung vorankommt. Würde man diese pseudopsychologischen Selbstanalysen herauskürzen, bliebe nur noch ein Drittel des Buches übrig.

Milde ausgedrückt, Schema F Teenie Dreiecksromanze mit ein wenig Science Fiction und Aufbegehren gegen die Gesellschaft. Das alles sehr vorhersehbar und zahm eingestreut in seitenweise pseudopsychologische Selbstanalysen.
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