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209 von 259 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bisher beste Zelda?
**Edit 25.11.11**

Das ist aus mehreren Gründen sicherlich nicht so einfach zu beantworten.
Zum einen liegt es im Angesicht des Betrachters und ist eine Geschmacksfrage, zum anderen ist es schwierig Spiele aus verschiedenen Generationen zu vergleichen.
Dennoch: The Legend of Zelda: Skyward Sword macht verdammt viel richtig und ich werde euch jetzt...
Veröffentlicht am 18. November 2011 von M. Werner

versus
95 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Ich habe das Spiel heute beendet und muss leider sagen, dass ich mich gegen Ende mehr "durchgequält" hab, als wirklich Spaß an der Sache zu haben. Aber der Reihe nach.

Ich fange mal mit dem technischen an.
Viele haben hier die Grafik bemängelt und dem kann ich mich nur anschließen. NEIN, ich bin kein Grafik-Guru und Spielspaß...
Veröffentlicht am 30. November 2011 von Dominik Stock


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209 von 259 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bisher beste Zelda?, 18. November 2011
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
**Edit 25.11.11**

Das ist aus mehreren Gründen sicherlich nicht so einfach zu beantworten.
Zum einen liegt es im Angesicht des Betrachters und ist eine Geschmacksfrage, zum anderen ist es schwierig Spiele aus verschiedenen Generationen zu vergleichen.
Dennoch: The Legend of Zelda: Skyward Sword macht verdammt viel richtig und ich werde euch jetzt versuchen in einer übersichtlichen spoilerfreien Rezension zu zeigen was und wieso:

Grafik:
Skyward Sword ist wie ein bewegendes Gemälde, es ist Kunst. Man kann es als eine Mischung aus Wind Waker und Twilight Princess ansehen. Meiner Meinung nach einfach wunderschön anzuschauen. In diesem Punkt wird mir natürlich nicht jeder zustimmen. Was man jedoch auf keinen Fall abstreiten kann, ist, dass in der Grafik unglaublich viel Liebe zum Detail steckt und das es sich spielt wie aus einem Guss.
Außerdem ist die Grafik zeitlos, das heißt sie wird in Jahren immernoch schön anzuschauen sein, wohingegen "realistisch" aussehende Spiele schnell altern.

Präsentation:
Diesmal hat sich Nintendo viel Mühe bei der Story gegeben. Ich will nicht zu viel verraten, aber es werden einige unerwartete Wendungen passieren.
Die Zwischensequenzen und Handlungswendungen sind sehr gut inszeniert und lassen einen mit Spannung erwarten, was wohl als nächstes passiert.
Endlich gibt es auch wieder originelle Charaktere, die wohl sehr lange in Erinnerung bleiben werden. Verbunden mit vielen Sidequests, wie es es seit Majoras Mask nicht mehr gab.

Sound:
Zelda-Musik ist einfach legendär. Zwar sind in diesem Teil keine wirklich neuen Ohrwürmer wie z.B. in Ocarina of Time enthalten, dennoch wird das Spiel kontinuierlich von schöner Zelda-Musik begleitet und oft findet man Altbekanntes wieder, zum Teil in anderen Versionen.
Zum allerersten Mal ist die Musik mit einem Orchester aufgenommen worden und das hört man auch.

Gameplay:
Hier bietet das Spiel wohl die größten Neuerungen im Vergleich zu alten Teilen und damit auch seine größten Stärken bzw. Schwächen.
Ich persönlich finde die neue Steuerung großartig! MotionPlus hat bei mir zu 100% immer funktioniert, ich musste kein einziges mal nachjustieren.
Zunächst wirkt alles leicht verzögert (wirklich GANZ leicht), aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und es fällt einem gar nicht mehr auf.
Neben dem Schwert werden auch alle Items mit MotionPlus gesteuert, so kann man zB. seinen Käfer durch die Luft fliegen lassen oder Bomben werfen oder rollen. Wer wollte nicht schon immer mal das Gefühl haben Links Schwertbewegungen 1:1 auszuführen.
Ich möchte nie wieder eine andere Steuerung für ein The Legend of Zelda Spiel, es fühlt sich einfach richtig an!

(Ich sagte, dass das neue Gameplay auch eine der größten Schwächen des Spiels sein könnte, da man keine Möglichkeit hat auf Klassische Steuerung umzustellen, da das Spiel ja voll und ganz auf MotionPlus ausgelegt ist. Nicht jedem wird die neue Steuerung gefallen, aber ich bitte euch, sie nicht schon vor dem Testen zu verteufeln und der ganzen Sache eine Chance zu geben, man gewöhnt sich wirklich schnell daran!)

Dungeons & Bosse:
Hier liegt eine der großen Stärken von Skyward Sword. Die Dungeons sind allesamt fantastisch. Eine gute Dungeonqualität ist man ja von Zelda gewohnt, aber diese wird hier meiner Meinung nach noch einmal übertroffen, denn sie sind unglaublich atmosphärisch und mit wirklich netten Rätseln versehen. Das Sahnehäubchen jedes Tempels ist der Bosskampf. Ich will nicht zuviel verraten, aber die Bosskämpfe sind fantastisch. Zwar läuft es zu 90% wieder nach dem Schema: "benutze das gefundene Item gegen den Boss an seiner Schwachstelle" ab, aber die Kämpfe sind so gut inszeniert, dass trotz der einfachen Durchschaubarkeit ein geniales Spieleerlebnis entsteht. Hier sind meiner Meinung nach einige der besten Bosskämpfe der The Legend of Zelda Serie dabei!

Schwierigkeitsgrad:
Es hat einen guten Grund, wieso man nicht wie normalerweise mit drei, sondern mit sechs Herzen das Spiel beginnt. Viele Gegner ziehen mit einem Treffer gleich ein ganzes Herz ab und wenn ich ehrlich bin, mit drei Herzen wäre ich das ein oder andere Mal in der Anfangszeit gestorben.
Darüberhinaus das die Gegner allgemein mehr Schaden anrichten, ist es durch die MotionPlus Steuerung auch schwerer sie zu besiegen.
Man muss sich in aller Regel etwas besser vorbereiten, es schadet nie ein paar Feen oder Tränke dabei zu haben!
Die Rätsel sind nicht zu schwer und nicht zu leicht. Die einen werden bei manchen Rätseln etwas nachdenken müssen, die anderen werden es als keine Herausforderung sehen.
Wenn ich den Schwierigkeitsgrad mit anderen Zeldas vergleichen müsste, würde ich ihn auf "mittel" bis "mittel-hoch" einstufen.
Skyward Sword ist schwerer als z.B. Windwaker, Twilight Princess und auch als die beiden Nintendo DS Teile, jedoch leichter als z.B. A Link to the Past, Zelda I oder Links Awakening. Ich würde sagen, etwa auf einer Stufe mit Ocarina of Time zu seiner Zeit. Wobei die Spiele im Allgemeinen doch schwer zu vergleichen sind.
Skyward Sword hat mich sicherlich nicht unterfordert, ist aber auch nicht unfair schwer. Jedoch wird dies jeder anders empfinden.
Ich als Video- und Zeldaspiel erfahrener Spieler hatte keine Probleme mühelos durch das Spiel zu kommen.

Dauerspaß:
Nach knapp 38 Stunden hatte ich das Spiel durch. Die Story ist fesselnd und man lässt nur ungerne den Controller aus der Hand um eine Pause einzulegen. Überall sind Nebenquest zu finden, die einen von der sowieso schon langen Story abhalten. Auch nach 38 Stunden fehlt mir noch ein bisschen zu 100%.
Wenn man das Spiel durch hat, wird es noch einen Anreiz für ein zweites Durchspielen geben. Was dieser Anreiz sein wird, möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen, da es sicherlich mancher selbst herausfinden möchte.
Je nachdem wie perfekt man das Spiel spielen will, wird man mit Skyward Sword zwischen 32 und 80 Stunden beschäftigt sein, schätze ich.

Gesamt:
Um die Frage aus meiner Überschrift zu beantworten: Jein, The Legend of Zelda: Skyward Sword ist meiner Meinung nach zumindest eines der besten Zeldas.
Jedes Zelda hat seine Höhen und Tiefen und genauso ist es auch bei Skyward Sword. Die MotionPlus Steuerung in diesem Ausmaß ist bisher einzigartig in der Videospielbranche. Nach Ocarina of Time wurde es erstmals wieder einmal geschafft die Serie zu revulotionieren. Die wunderschöne, einzigartige Grafik, die fesselnde Story, das perfekte Gameplay, dieses Spiel wird mir lange in Erinnerung bleiben.
The Legend of Zelda: Skyward Sword gehört für mich zu einem der besten Videospiele, die jemals kreirt wurden.
Es bringt Gameplay und das Action-Adventure Genre auf eine ganz neues Niveau.

Dies ist doch genau das Wii-Spiel auf das wir alle gewartet haben. Als damals Twiligt Princess erschien, dachten doch bestimmt die meisten, wie es wohl wäre, Links Schwert 1:1 zu steuern und spätestens nach Wii Sports: Resort wünschte man sich solch ein Spiel, auf das man bis heute vergebens warten musste.

Doch das Warten hat sich gelohnt:
Wer eine Wii besitzt und sich dieses Meisterwerk nicht zulegt ist selber Schuld und verpasst eines der besten Videospielerlebnisse, das man derzeit haben kann.
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95 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 30. November 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
Ich habe das Spiel heute beendet und muss leider sagen, dass ich mich gegen Ende mehr "durchgequält" hab, als wirklich Spaß an der Sache zu haben. Aber der Reihe nach.

Ich fange mal mit dem technischen an.
Viele haben hier die Grafik bemängelt und dem kann ich mich nur anschließen. NEIN, ich bin kein Grafik-Guru und Spielspaß zählt für mich definitv mehr, aber hier sind verwaschene Texturen und jede Menge Treppchen leider Alltag. Twilight Princess sah bedeutend besser aus und von Wind Waker will ich gar nicht erst anfangen. Letzteres hatte zwar einen Cell-Shading Comic Look, aber alle Kanten waren scharf und wenn man sich bewegt hat, wurde einem nicht schwindelig. Allerdings gewöhnt man sich nach einiger Zeit daran, muss ich fairerweise dazusagen.
Der Grafikstil wiederrum ist eigentlich gar nicht verkehrt, alles wirkt gemalt und ein wenig verträumt.

Die Musik fand ich insgesammt gut und passend, überragend würde ich sie aber nicht nennen. Da gibt es andere Zeldas die mit Musik mehr Stimmung machen. Ich denke nur an die Musik unter dem Glockenturm in Majoras Mask oder der Waldtempel in Ocarina of Time um nur zwei Beispiele zu nennen.
Was ich leider absolut grausam finde sind die Harfen Einlagen, besonders wenn Phai dazu singt. Die Harfe zu spielen find ich ziemlich unsinig, zumal man nur rauf und runter, aber keine wirklichen Melodien spielen kann. Packt man das Instrument einfach so aus, passt sie sich der Hintergrundmusik an und man spielt dann Akkord-Arpeggios rauf und runter, das finde ich schlicht langweilig. Dann lieber wie in TP ganz darauf verzichten.

Die Steuerung fand ich alles in allem akzeptabel aber alles andere als angenehm. Ich weiß nicht wie oft ich die Fernbedienung wieder zentrieren musste, weil sie sich irgendwo ins Nirvana verabschieded hatte. Außerdem finde ich die Schildführung extrem misserabel. Gerade in Kämpfen bei denen es darauf ankommt Schläge parieren zu können kann das sehr frustrierend sein. Ich musste deswegen einige Bosskämpfe wiederholen... auch eine Art den Schwierigkeitsgrad nach oben zu schrauben.
Den fand ich dieses mal, im Gegensatz zu Wind Waker und Twilight Princess wieder besser, weil höher. Die Rätsel sind zum teil anspruchsvoller und wer es braucht bekommt im Spiel von einem Shieka Stein Video Tipps wie er weiter kommt. Finde ich sehr gut gelöst, weil es sowohl erfahrene als auch unerfahrene Spieler anspricht.

Nun zur Story. All die oben genannten Punkte wiegen für mich als Rollenspiel Fan (und Zelda würde ich als Action-Rollenspiel bezeichnen) nichts, wenn mich die Story fesselt und packt, oder mal überrascht, oder mal ärgert; sprich, wenn mich eine Geschichte emotional mit auf eine Reise nimmt.
Leider ging mir das hier überhaupt nicht so. Obwohl es ganz vielversprechend anfängt. In Twilight Princess hatte man ja schon eine angedeutete Lovestory, das haben die Entwickler hier noch etwas deutlicher gemacht. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass ihnen dabei auf halbem Wege der Mut ausgegangen ist. Ich hätte mir da etwas mehr Tiefgang gewünscht.
Außerdem wird es langsam Zeit für eine Sprachausgabe. Andere spiele haben auch stumme Helden und trotzdem eine Sprachausgabe der anderen Personen. Das wäre ein durchaus denkbarer Kompromiss. Aber gerade am Ende arten die durch Laute unterstützten Textblöcke in eine Art "Massengestöhne" aus, das fand ich sehr seltsam.
Wie gesagt, nach einem interessanten Anfang wird die Story leider sehr vorhersehbar. Es ist klar was passieren wird und mehr oder weniger auch wie. Es mag vielleicht daran liegen, dass dies beiweitem nicht das erste Zelda ist, das ich spiele. Aber selbst die Triforceteil-Fischerei in Wind Waker hat mir mehr Spaß gemacht, als immer und immer wieder ausgebremmst zu werden wenn gerade ein wenig Fahrt in das Geschehen kommt. Für so ziemlich JEDEN Schritt in der Story sind lange Sammelpassagen notwendig, wobei die 3 Gebiete dabei immer und immer wieder recycelt werden.
In den Konsolen Zeldas hatte Link bisher immer eine Begleitung in irgendeiner Form. In OoT und MM waren es Feen, in Wind Waker der Leuenkönig, in TP Midna. Hier heißt die gute "Phai" und ehrlich gesagt hat sie meine Geduld mehr als einmal strapaziert. Man kommt in einen Raum, die Kamera zeigt überdeutlich wie es weiter geht, Phai meldet sich "Gebieter (hier erklärt sie was man eben schon gesehn hat)". Das gleiche Verhalten legt sie bei Gesprächen an den Tag. Dass sie ihre Meinung meistens in Prozentangaben kund tut hilft der Stimmung auch nicht besonders. "Gebieter, mit einer Wahrscheinlichkeit von 85% finden wir das gesuchte Objekt hier."

Die Welt, die Charaktere und die Sidequests.
Was mir hier ganz gut gefallen hat, war die Vielfalt im Wolkenhort, hier hat jeder seine Bedrüftnisse und man kann einiges entdecken. Leider wars das dann aber auch. Es gibt keine anderen Dörfer in denen man irgendwelche Aufgaben erledigen könnte.
Die Charaktere und auch die Völker sind wie immer liebevoll gestaltet. Ein paar alte Bekannte hab ich vermisst, wie die Zora oder die Dekus. Dafür gibts andere lustige Völker mit ihren ganz eigenen Eigenheiten.
Die Welt selbst besteht aus einem Gebiet über den Wolken und dreien darunter. Was mir hier etwas gefehlt hat war, dass man nicht wirklich auf Entdeckungsreise gehen konnte, vielleicht bin ich da durch Wind Waker aber einfach zu verwöhnt. Auf praktisch jeder Insel gab es irgendwas zu sehen. Manchmal mehr, manchmal weniger; bisher das freieste Zelda in dem Sinne. Skyward Sword spielt über den Wolken, hätte also in der Hinsicht, nochmal mehr Potential gehabt.

Sonstiges.
In mancherlei Hinsicht sind die Entwickler neue Wege gegangen. So kann man Items, auch die, die man in Dungeons findet, aufwerten und damit wirklich nützlich verbessern. Schilde haben eine Lebensanzeige und sind empfindlich gegen Elemente. Tränke kann man verfeinern um ihre Wirkung zu verbessern. Außerdem gibt es ein Itemlagerungssystem. So kann ich zum Beispiel wählen ob ich statt einer weiteren Bombentasche lieber noch einen zusätzlichen Köcher mitnehmen will usw.

Resume:

Tja was kann ich abschließend sagen. Nach den vielen negativen Kritiken war ich ziemlich skeptisch, aber die 3 Sterne-Bewertung trifft den Nagel auf den Kopf, denn sie bedeutet "nicht schlecht". Es ist kein schlechtes Spiel an sich. Und gerade Neueinsteiger werden wohl eher Überraschungsmomente erleben, als ich. Allerdings hat dieses Spiel so unheimlich viel Pontential verschenkt, dass es wirklich weh tut. Für Zelda-Haudegen finde ich es nicht empfehlenswert. Es liefert zu wenig neues und die Story ist zu altbekannt.

Meiner Meinung nach haben die Entwickler bisher einmal wirklich Mut bewiesen, mit einem wirklich neuen Konzept und das war "Majoras Mask". Dafür haben sie ordentlich eins auf den Deckel bekommen (was ich absolut nicht nachvollziehen kann). Und genau deswegen war wohl Twilight Princess das letzte Aufbäumen vor dem Untergang. Ich glaube nicht, dass Nintendo mit diesem Kurs noch einmal ein Zelda hervorbringen wird, das... verzaubert, wie es Ocarina of Time seinerzeit getan hat. Schade.

So, das war meine bescheidene Meinung zu "Skyward Sword". Ich habe versucht möglichst Spoiler-frei zu bleiben. Sollte denen die das Spiel gespielt haben, dennoch etwas auffallen, lasst es mich wissen.
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht angemessen..., 5. Dezember 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
Man hatte sich den 18.11 dann doch dick im Kalender angestrichen, denn dort kam der neue ZELDA Teil SKYWARD SWORD heraus. Also auch mal alle Termine für das Wochenende abgesagt und ab vor den Bildschirm! Es ist bisher IMMER so gewesen, damals auf dem Gameboy mit Link's Awakening , auf dem SNES mit A Link to the Past oder mit Ocarina of Time für den N64 , ja für mich sogar mit The Wind Waker für den Gamecube.

Aber Skyward Sword konnte mich persönlich nicht vor den TV fesseln!

Die Oberwelt wirkt einfach nur leer und es beginnt nervig zu werden zwischen den 3 Gebieten hin und herfliegen zu müssen.

Desweiteren gibt es kein Kakariko oder ein Stadt Hyrule sondern lediglich den Wolkenhort wo man immer wieder hin zurückkehrt um Items verbessern zu lassen, Tränke zu kaufen oder zu schlafen. Der fehlende Entdeckerdrang macht sich spätestens dann bemerkbar, wenn man alle 3 Hauptgebiete zugänglich gemacht hat und in den röhrenartigen Gebieten die einen grundsätzlich von A nach B führen keine wirklich großartigen Entdeckungen abseits der Story machen kann.

Natürlich gibt es auch positive Dinge wie zum Beispiel die erhöhten RPG Elemente wie etwa das Verbessern von Items oder die Ausdaueranzeige mit der Link nun sprinten kann. Auch die Motion Plus Unterstützung leistet gute Arbeit endete bei mir aber letztendlich nicht in raffinierten Schwertbewegungen sondern im wilden rumgefuchtel.

Wäre dieses Spiel unter einem anderen Namen veröffentlicht worden und nicht als Teil der Zelda-Serie dann würde es als gutes Spiel durchgehen. Aber gut ist nicht gut genug für ein ZELDA.

Wir alle kennen die Momente die unvergesslich geworden sind wie z.B das erste Betreten der Schattenwelt in A Link to the Past mit grandiosem Soundtrack untermalt oder wie es sich angefühlt hat auf dem Rücken Eponas über den Zaun der LonLon-Farm zu springen und die Welt frei erkunden zu können.

Wo Twilight Princess ein guter VERSUCH war, diese alte Zelda-Atmosphäre wieder aufleben zu lassen scheitert Skyward Sword erbärmlich.

Dem Spiel fehlt es unheimlich an Atmosphäre und Tiefgang und das Instrumentenfeature, welches gerade dem großen Ocarina of Time noch einmal ordentlich Tiefgang verliehen hat wird hier gnadenlos in den Sand gesetzt.

Frustiert von SKYWARD SWORD setzte ich mich abends mal wieder an die Downloadvariante von Link's Awakening aus dem E-Shop des 3DS und war nach vielleicht 10 jähriger Abstinenz sofort wieder mitten auf der Insel Cocolint und von all ihren Geheimnissen begeistert. Ich bin mir ganz sicher, dass dies mit Skyward Sword nicht geschehen wird.

Ich komme also zum Abschluss und gebe dem Spiel 3 von 5 Sternen

Einen für die Steuerung
Einen für die Neuerungen
Einen ... weil es Zelda ist

Dicken Sternabzug für die fehlende Atmosphäre!!!

Also Leute, wenn ihr ein Spiel erwartet, welches sich wirklich nach ZELDA anfühlt dann werdet ihr enttäuscht werden.

Für mich wie der Titel schon sagt einem Spieleklassiker wie Zelda nicht angemessen.
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es hat nicht sollen sein!, 4. Februar 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
Es tut mir sehr weh, das als Zelda-Fan zu sagen, doch das Spiel ist in meinen Augen nicht das, was es hätte sein können...Nein, was es hätte sein müßen! Selbst meine Fanbrille zerbrach nach einiger Zeit und ich konnte es mir persönlich nicht weiter schön reden. Es gibt zuviele Schwächen und zu wenige Stärken.

Habe das Spiel noch nicht durch, aber ungefähr 23 Stunden auf der Uhr, auf diese Zeitspanne bezieht sich meine (subjektive) Rezension.

--Der Himmel--

Der Einstieg ist ganz gut, klassisches Zelda-feeling, ein bisschen zu zuckersüß und zu klebrig für meinen Geschmack, doch durchaus annehmbar und machte auch Lust auf mehr. Als ich diese riesige Wolkenlandschaft sah wurde sofort mein WindWaker - Jagdinstinkt geweckt, ich wollte alles erforschen, alles sehen und war ganz kribbelig, als ich meinen Vogel bekam. Das war dann auch schon der 1. Schlag ins Gesicht, die Himmelswelt ist verdammt leer und langweilig. Kaum Inseln, kaum Zerstreuuung abseits der Handlung. ich hatte die ganze Zeit vor Augen was möglich gewesen wäre und was dazu im Vergleich geboten wird. Also kurz: Der Himmel ist schwach designt, langweilig und dient ehrlich gesagt wirklich nur als Tor zur Erde. Schade, aber seis drum, damit kann ich noch leben. Was zählt sind die Dungeons und was einen vor eben diesen erwartet.

--Dungeons/Leveldesign--

Nach einiger Spielzeit kommt man auf die Erde, wo die Spannung durchaus anzieht und was in mir sofort das alte Feeling wiederbelebte. Ich wollte mich durch das Gebiet kämpfen, die Rätsel lösen, nach Stunden dann den Tempel erreichen und losrocken. Es gibt 3 Gebiete, was sehr wenig ist, die zwar schon ausladend sind, aber irgendwie zu wenig bieten. Ist die Suche nach irgendwelchen Teilen ja am Anfang noch ganz spaßig wiederholt es sich andauernd. Die Wege zu den Tempeln bestehen eigentlich nur aus: Finde dies, finde das, Aurasuche hier, Aurasuche da - als ob das gesamte Spielprinzip auf Suchen und Finden ausgelegt wäre. Gabs in anderen Zeldas auch, aber nicht auf diese Art und Weise und nicht so häufig - die einzigen Rätsel vor den Tempeln sind: Wie finde ich dies und das, wie komme ich dahin? Für mich zu wenig, für mich nicht befriedigend. Stellt euch einfach das nervige Leuchtkäfer sammeln aus TP vor, nur, dass quasi alles darauf ausgelegt ist. Es gibt keine abwechslung, nur suchen & finden, man kommt in ein neues Gebiet und es heißt gleich: Oh wir brauchen einen Schlüßel finde ihn! Oh, der Schlüßel ist in 7 Teile zersprungen - finde sie...usw. usf.! (Nach 23 h Spielzeit, keine Ahnung ob es sich ab der Hälfte des Spiels bessert). Nach einiger Zeit wird ein spaßiges Minispiel freigeschaltet und was muss man machen, bevor man es spielen kann? Richtig: Suchen und Finden....

Nun zu den Tempeln: War ich anfangs extrem euphorisch, mich durch die 1. Tempel zu pflügen, überwog bald Ernüchterung. Kinderleicht und klein wie nichts anderes. 5-6 Räume sind keine Seltenheit. Die Atmo stimmt, es gibt paar nette Ideen und nirgendwo anders im Spiel ist das Zelda-Gefühl greifbarer. Nur, es macht den Anschein, als ob Nintendo wirklich jeden Anspruch rausnehmen wollte. Um Ecken denken, sich durch 5-6 Stockwerke kämpfen gibt es gar nicht. Automap inkl. gleich verzeichneter Kisten, farbig gestaltet und mit jedem Detail versehen schraubt die Herausforderung, den Spaß sich durch einen riesigen Raum, nur mit einer angedeuteten Map zu kämpfen deutlich herunter. Erst der, ich glaube 4. oder 5. Tempel bietet ein 2. Stockwerk - das ist frech in meinen Augen und absolut unwürdig. Man rennt also quasi in 30 Minuten durch nen Tempel durch und löst Rätsel, die nur noch ein Schatten früherer Teile sind. Als Quervergleich bietet Darksiders die wesentlich besseren Tempel und ist - nach meiner Gewichtung - mehr Zelda als Skyward Sword. Und für mich bedeutet Zelda eigentlich nur eines: Dicke Tempel wo man Stunden drin versumpfen kann. Ach man, es hätte soviel mehr bieten können.

--Gameplay--

Kurz: Ich mag es nicht. Der Schwertkampf ist geil, kann man nichts sagen: Sehr präzise und genau, die Kämpfe haben auch durchaus einen z.T. hohen Schwierigkeitsgrad, aber mehr hätte es auch nicht gebraucht. Man muss die FB für jede Kleinigkeit benutzen, Bomben werfen, rollen, Schild benutzen, sich an Ranken schnell bewegen, Vasen werfen etc. Nach einiger Zeit nervt es nur noch, weil es unkomfortabel ist. Es macht den Eindruck, als wollte Nintendo auf Biegen und Brechen die Wii Motion+ Steuerung unterbringen und reizt dieses Feature damit so sehr aus, dass man nach ner Zeit nur noch angenervt ist. Vieles hätte einfacher gemacht werden können. Mein Idealbild wäre die klassische Steuerung von TP (Wii-Version) mit dem genialen Schwertkampfsystem aus SS. Das wäre gut gewesen. Nintendo hat leider nicht das richtige Maß an intuitiver und klassischer Steuerung gefunden. Vieles wirkt gezwungen, nur damit es irgendwie drin ist. Es ist einfach viel zu umständlich um wirklich Spaß zu machen. Dazu kommt die ewige Neukalibrierung, wenn die FB sich ma wieder verzieht.

--Technik/Artdesign/Atmosphäre--

Das Artdesign ist cool, aber nicht mein Fall. Aquarellstil in allen Ehren, aber muss es so zuckersüß sein? Die beliebtesten Zelda Spiele waren immer auch die, mit dem etwas dunklerem Stil. Vieles wirkt naiv, kindlich, süß und bunt. Da jagt dich irgendein riesiges Viech aus ner Legende und ich würde am liebsten Regenbögen kot*en, Bedrohung und Spannung kann sich so leider nur in seltenen Fällen aufbauen. Merkt man auch an den Tempeln, die zwar düsterer sind, als der Rest der Welt, aber immer noch viel zu lieb designt. Vergleicht z.b. den 1. Tempel aus TP (Fast alle Tempel aus anderen Teilen können auch als Beispiel herhalten) mit den Tempeln aus SS, das ist Atmosphäre, das ist Tempel-Feeling. WindWaker hat sogar mehr Bedrohung/Spannung aufgebaut und das war ja auch schon zuckersüß. (Trotzdem n gutes Zelda) Das Artdesign steht leider, der relativ guten und auch bisschen erwachseneren Story im Wege. Die Optik harmoniert nicht mit dem Gefühl, was dieses Zelda beim Spieler erwecken will.
Technisch ist das Spiel schwach, TP sieht besser aus, Mario Galaxy sieht besser aus, eigtl. jedes Wii-Spiel aus meiner Sammlung sieht besser aus. Ich beziehe mich auf das üble - wirklich sehr üble - Kantenflimmern, die Bitmap-Pixelmonster aus N64-Zeiten und auf einige fiese Clipping-Fehler. (Achtet mal auf die Blätter, Ranken etc...).
Ich bin kein Grafikguru, aber es fällt böse auf, dachte die hätten ihre eigene Konsole technisch mehr im Griff. Der Verwascheffekt, bei weit entfernten Objekten sieht so übel aus, das ich dachte meine CD sei kaputt. Es soll wie ein gemälde wirken, für mich wirkte es leider wie Pixelbrei. Konnte nicht glauben, dass es so aussieht. Natürlich ist nicht alles übel, es gibt ein paar hübsche Bilder zu bestaunen, ein paar nette Panoramen, aber man muss schon sehr nachsichtig sein. Dafür wirken aber die Animationen weich und flüßig und bewegen sich auf sehr hohem Niveau.

--Charaktere--
Typisch überdrehtes Design, finde ich sehr gut und ich mochte auch eigtl. jeden einzelnen NPC, der mir begegnete. Ich mag sogar Phai und finde ihre Emotionslosigkeit gut und auch Stimmig bzw. konsequent und logisch umgesetzt. Sie bezeichnet sich selber als Werkzeug, das nur zur Hilfestellung und Analyse da ist, da ist ihr Auftreten logisch - auch wenn die Prozentzahlen nicht hätten sein müßen... Viel wurde in meiner Spielzeit nicht über sie verraten, aber ich mag sie gerne. Naja ich gehöre auch zu den wenigen die Navi sehr gerne mochten :)

Nun gut, ich konnte über alles hinwegsehen, schließlich war ich seit Jahren auf Zeldaentzug und die paar Sachen, die das Spiel gut macht, macht es auch wirklich gut. Doch dann kam der Punkt, der das Spiel für mich gekillt hat:

--Sairen und das Backtracking--

Da sucht man sich von Level durch Level, ist entnervt weil einem das ewige Suchen und hin und her durch das gleiche Gebiet einen fertig macht, dann hört man von einer Prüfung. Ich war Feuer und Flamme: Ein neues Gameplay-Element, also stürze ich mich voller Freude drauf und dann der Schlag: Suchen unter Zeitdruck, diesmal genau das gleiche Prinzip wie der Lichttegel aus TP. Natürlich auch in den gleichen Gebieten, die man bis dahin schon wie ein bekloppter durchreist und sich satt gesehen hat. Unnötig, nervig, spielzeitstreckend und extrem langweilig, da nützen auch die Wächter und die coole Atmosphäre nichts. Das hab ich einmal gemacht, bei der zweiten Prüfung hab ich einfach keine Lust mehr gehabt, wieder das Gleiche zu machen. Zum gefühlten 5. Mal ein Gebiet durchstreifen um irgendeinen Kram zu suchen. Absoluter Spielspaßkiller, der meine Fanboy-Brille endgültig zum platzen gebracht hat. Dazu noch das üble Backtracking, alles fühlt sich nach künstlicher Streckung an. In keinem Zelda musste ich einen Tempel - aufgrund der Storyline, nicht um Goodies zu suchen - zweimal betreten, es nervt! Dazu 3 Gebiete, wovon nur eines irgendwie interessant ist, die man andauernd abklappert. Einzig die Tempel bieten etwas Abwechslung und brechen aus dem Suchen und Finden Prinzip heraus.

Ein paar positive Sachen will ich noch loswerden: Da ist 1. die Inszenierung. Wichtige Szenen, Endgegner, Zwischensequenzen werden sehr gut und straff inszeniert, und gehört in der Hinsicht ganz klar zu den besseren Zeldatiteln. Die Story ist ganz gut gemacht, so weit ich das beurteilen kann und greift ein paar coole Themen auf, ich denke zum Ende hin werden viele offene Fragen beantwortet werden. Der Soundtrack ist der Beste aus allen Zelda-Titeln, orchestral und episch. Immer passend und gut arrangiert, dasselbe gilt für die beiliegende Soundtrack-CD, die über jeden Zweifel erhaben ist.
Und es gibt generell mehr Epicness, als in anderen Titeln - so kommt es mir vor. Der Erhalt der grünen Rüstung, die Tanzeinlagen von Phai, das Harfe spielen, der Soundtrack, das sind Sachen die einen mitreißen und das Spiel auf seine Art einzigartig machen. Es gibt definitv einige Gänsehautszenen. Die Bosse sind ganz gut gemacht und da blitzt auch das auf, was dieses Spiel hätte sein können, aber nur zu selten ist.

Oh Mann was für ein Text, ich tendiere eigentlich eher zur 2-Sterne-Bewertung, aber so ganz bringe ich das nicht über mein Herz, aber schön reden kann ich es mir auch nicht mehr. 3 Sterne, ganz solides Spiel, aber ein verschenktes Zelda und ein unwürdiges Abschiedsgeschenk für die Wii. Werd es trotzdem irgendwann durchspielen, einfach weil es Zelda ist, aber Nintendo sollte sich gut überlegen in welche Richtung sie die Reihe bewegen wollen - wenn es so bleibt wird die Reihe wohl langsam aussterben.

Grüße und Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit :)
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28 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschung macht sich breit, 6. Dezember 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
**Achtung Spoiler**

Wie sehr hatte ich mich doch auf diesen Titel gefreut?!
Trailer um trailer angeschaut und mich natürlich riesig gefreut als die vorher bestellte Special Edition geliefert wurde.
Über die Grafik will ich an dieser Stelle eigentlich nicht viel sagen. Warum? Es passt irgendwie gut dazu und lässt sich auch gut spielen. Nur weit entfernte Objekte werden programmier-technisch unscharf dargestellt.

Die Steuerung ist anfangs arg gewöhnungsbedürftig. Man hatte sich von kleinen Bewegungen (gerade was die Kamerasicht angeht) so schön an Twilight Princess gewöhnt, hier ist wieder alles anders.
Kleine Gemeinheiten schlichen sich aber bei mir über die ganze Spieldauer mit ein.
Ansonsten muss ich sagen das die Wii-Motion sehr direkt auf das Schwert reagiert. Wild rumfuchteln bringt nichts weil die Bewegungen wirklich -realtiv- direkt übertragen werden.
Es passiert leider auch ab und zu dass man beim "fliegen" zu WEIT aus der Sensorleiste herauslenkt und sich dann die Kalibierung verstellt. Diese kann zwar schnell und unkompliziert wieder hergestellt werden aber es nervt zielmich wenn es passiert.

Story.
Inhaltlich wird im Zusammenhang mit den übrigen Zeldaspielen einiges klar. Viel Vorder-und Hintergrundwissen wird aufgedeckt, klarer Pluspunkt. Leider fehlt die Atmosphäre sehr...

Welt:
Gliedert sich in den Wolkenhort... in den man eigentlich ständig wieder zurück muss und das Erdland, das sich im Endeffekt nur in drei Abschnitte einteilen lässt. Sieht groß auf der Karte aus, aber ist.. doch.. recht klein..
Kein Kakariko, kein Hyrule, keine wirklichen anderen Völker in anderen KArtenabschnitten mit denen man wirklich was anfangen kann. Es man trifft auf ein paar Goronen, aber das wars von den bekannten Völkern her schon.
Die einzigen Menschen mit denen man richtig interagieren kann beschränken sich auf den Wolkenhort.

Gegner: Wiederholen sich leider ständig.. mal rot.. mal blau... Vielfalt? Nicht wirklich...

Weiterer Krasser Minuspunkt: Kein instrument zum spielen... mit der Harfe blöd von links nach rechts wedeln und das wars... -.-"

Die Dungeons an sich sind keine echte Herausforderung, Rätsel? Fehlanzeige. Hier und da mal Kisten in vormarkierten Vertiefungen verschieben, zuviel Hilfe der guten "Phai" und absolut unausgeglichene Kämpfe.
Keine Innovationen, keine "Aha"-Effekte oder Levelabschnitte an denen man sich wirklich die Zähne ausbeissen musste.
Dann gibt es aber wieder Stellen, ich spiele hier auf die "Sairen" an, die wieder teils ziemlich schwer sind und man sich eigentlich freut dass der Schwierigkeitsgrad angezogen hat. Dungeons mit mehr als 4 Stockwerken sucht man hier vergeblich... Wer erinnert sich noch an den Wassertempel aus Ocarina of Time mit 7 oder 8 Ebenen? Hier, keine Chance..
Bei meiner Spielzeit ist erst nach 32h der Begriff "Hylia" gefallen....

Insekten und Gegner-Hinterlassenschaften Sammeln um Items zu verbessern? Eigentlich eine gute Sache, aber leider nichts Neues. Man kennt es viel zu gut aus den Final Fantasy's.
Trotzdem gut in Skyward Sword eingebaut.

Aurasuche: Interessant. Das wars aber auch. Muss man was suchen und freut sich darüber dass man es wirklich SUCHEN muss, dann hüft Phai aus dem Schwert und fügt das zu suchende Objekt der Aurasuche zu... Spaß vorbei.

Items an sich: Magischwer Krug/Peitsche/käfer ... eigentlich ganz coole Idee. Der Rest war ja mehr oder weniger klassisch.

Es gab dann allerdings auch eine Stelle die sich meiner Meinung nach VIEL ZU OFT wiederholt hat.... Der Kampf gegen den Verbannten.... beim zweiten Mal fand ich es schon ziemlich einfallslos...

Allgemein und vor allem am Ende war ich enttäuscht. Von der Spieldauer hatte ich wesentlich mehr erwartet.
Nach 49,5h war ich fertig und habe ALLE Sidequests erledigt.
In diesen 49,5h, so kam es mir vor, halten die Hauptstory und die Nebenquests sich ziemlich in der Wage... das macht sich leider sehr bemerkbar weil man das Gefühl bekommt nicht viel der Story gespielt zu haben.

Ja, ich weiß, ich mache das Spiel gerade ziemlich runter. Ist mir klar. Es hat auch seine guten Seiten, keine Frage.
Es hat Spaß gemacht, aber ein wirkliches Novum und vor allem ein Hit ist es leider nicht.
Da bin ich von der Zelda-Reihe mehr gewöhnt und habe mehr erwartet.

Trotzdem kaufen? Ja, keine Frage.
Warum? Weils an sich Spaß macht, aber man sollte keine Erwartungen durch Twilight Princess haben.

Die Orchester CD der Special Edition ist.... göttergleich *_* Mehr braucht man nicht zu sagen. Musikstücke aus verschiedenen Teilen zu Medleys oder einzelnen Stücken neu aufgelegt mit Orchester... alter Schwede.. da hats mir die Socken ausgezogen... unendlich geil, emotional und kraftvoll.
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22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Über den Wolken ... gibt es keine Freiheit., 15. Dezember 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
Ich spiele die Zelda-Spiele seit dem SNES-Titel "A Link to the Past" und habe alle Zelda-Spiele für die stationären Konsolen gespielt (und auch die ein oder andere Handheld-Version). Ich verbinde viele Erinnerungen mit dieser Serie und habe die Spiele immer geliebt. Bei Skyward Sword habe ich allerdings das erste Mal das Gefühl, dass ich aus dieser Spielserie "herausgewachsen" bin - und das ist schon irgendwie schade.

Das liegt in erster Linie wohl an der Pastell-Optik. Sicherlich, der Grafikstil mag (trotz technischer Schwächen) in sich stimmig sein, mir ist der Stil aber etwas zu bunt und "überzuckert". Leider ist die Grafik (die natürlich ganz klar Geschmackssache ist) nicht mein einziger Kritikpunkt. Mir gefällt die Steuerung nicht gut. Es gibt oft Probleme mit der Kalibrierung von MotionPlus, ich muss sogar teilweise richtigen Steuerungsbugs berichten; so habe ich neulich das Problem gehabt, dass ich einen Gegner anvisiert und umkreist habe und meine Spielfigur plötzlich automatisch immer weiter im Kreis gelaufen ist obwohl ich keine Eingabe mehr vorgenommen habe. Das ließ sich durch das Ab- und wieder Anstöpseln des Nunchuk zwar beheben, trotzdem bin ich das bei den sonst doch sehr polierten Nintendo-Titeln nicht gewohnt. Von solchen Ausnahmefehlern mal abgesehen empfinde in die MotionPlus-Steuerung in vielen Bereich eher als Qual und nicht als Feature. Wenn die Gegner ihre Deckung benutzen und ich versuche auf die ungedeckte Seite zu schlagen wird dies komischerweise oft trotzdem geblockt - hier kann durchaus mal wieder ein Fehlkalibrierung dran schuld sein. Zu oft habe ich das Gefühl, das Schwert nicht richtig zu kontrollieren - und wenn ich einen richtigen Treffer gelandet habe, reicht bei vielen Gegner einfach gnadenloses Fuchteln mit der Fernbedienung, um den Gegner auszuschalten. Das angedachte rudimentäre, taktische Schwertkampf wird hier zur Farce. Klar, stellenweise merkt man, dass sich die Schlagrichtung mit der Fernbedienung ziemlich direkt auf das Spiel auswirkt - aber ganz ehrlich: ich finde es mittlerweile sehr ermüdend immer fuchtelnd vorm Fernseher sitzen zu müssen und habe mir sehr oft eine klassische Controllersteuerung zurückgewünscht.

Die "Über den Wolken"-Thematik ist sicherlich ein sehr interessanter Ansatz, allerdings kann die Umsetzung mich nicht so richtig überzeugen. "Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein" - so sang einst ein deutscher Liedermacher. Diese Grenzenlosigkeit transportiert Skyward Sword allerdings nicht, ganz im Gegenteil: noch nie habe ich mich in einem Zelda-Spiel so eingeengt gefühlt. Die Wolkenwelt besteht nur aus dem Wolkenhort (der "Hauptstadt"), versprengten Miniluftinseln und den Wolkenlöchern, die als Zugang für die Erdwelt und somit den Dungeons dienen. Wie schön wäre es gewesen, selber mit seinem Vogel durch die Wolkendecke stoßen zu können und über fantasievolle Landschaften zu gleiten. Hier wird aber wohl die veraltete Technik der Wii dem Spiel selber zum Verhängnis und schon wirkt alles sehr statisch, konstruiert und eingeengt. Natürlich braucht ein wirklich gutes Spiel keine Highend-Konsole - aber Skyward Sword hätte ohne Zweifel von einer stärkeren Technik profitiert, und damit meine ich nicht nur die Grafik.

Nicht falsch verstehen: ich würde meinen Kindern dieses Spiel sofort kaufen, denn (mal abgesehen von den Steuerungsmacken) Zelda bleibt vom Spiel- und Leveldesign und gutes und kluges Spiel. Es fordert Geschick und Köpfchen - das schaffen aktuell nicht viele Spiele. Grade die Rätsel in den Dungeons sind toll und bieten eine gute Lernkurve und einen guten Kontrast zu all den Spielen, in denen Rätsel einfach nur daraus bestehen einen Schalter zu drücken, der bereits kilometerweit zu sehen ist, weil er so heftig blinkt und vom Spiel hervorgehoben wird, dass man ihn nicht übersehen kann.

Ich selber bin allerdings kein Kind mehr, seit "A Link to the Past" sind 20 Jahre vergangen. Ich habe heute eine andere Erwartungshaltung an ein solches Spiel. Grade die Präsentation der Story, die fehlende Sprachausgabe und die doch sehr kitschigen Figuren erwecken in mir nicht mehr dieses Kribbeln, wie ich es noch vor einigen Jahren bei "Twilight Princess" oder "Ocarina of Time" hatte. Ich erwarte nicht, dass sich Zelda neu erfindet - es soll ganz bestimmt bei seinen Stärken bleiben (und diese weiter ausbauen). Ich erwarte aber, dass Zelda trotzdem mit der Zeit geht und sich auch die Stärken moderner Spiele aneignet.

Skyward Sword ist für mich neben Wind Waker (dessen Optik ich ebenfalls fürchterlich fand) das schlechteste Zelda in der 25jährigen Zelda-Historie. Trotzdem - und das muss ich einfach hier erwähnen - bleibt es dabei noch ein gutes und sinnvolles Spiel und eigentlich auch empfehlenswertes Spiel. Meine persönliche Enttäuschung überwiegt hier allerdings.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Rückschritt für die Zeldareihe, 9. Dezember 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
Bin meiner Meinung nach ein richtiger Zeldafan. Habe jedes Spiel davon gespielt und auch geliebt. Und auch wenn es bei fast jedem Zeldaspiel viele Kritikpunkte für manche gab, muss ich trotzdem sagen war jedes Spiel etwas besonderes.
Niemand war wirklich ein Fan vom Cellshading Look. Und viele Fans haben gemotzt und sich geärgert weil diese Grafik in Windwaker verwendet wurde. Und doch hat es funktioniert.

Dennoch war ich von diesem Zeldaspiel enttäuscht. Das die Wii keine Grafikkanone ist sollte jedem klar sein. Das auch dieses Zelda keine Grafikperle sein würde, war mich auch klar. Aber im Gegensatz zu Windwaker oder Twilight Princess fiel die Grafik nie negativ auf. Dieses Mal schon!
Die Hauptkonzept der Grafik haben viele Vorredner schon angesprochen, es soll den Eindruck eines Gemäldes vermitteln. Das tut es teilweise zwar, aber die leicht verschwommenen Texturen und die eckigen Darstellungen stören das Gesamtbild.

Das Gameplay ist recht gut geraten, obwohl ich kein Fan der Steuerung bin. Es stimmt man muss sehr oft neu kalibrieren, und leider ist oft nur dem Glück zu verdanken dass der Schlag genauso ausgeführt wird, wie man es wollte.

Was auch noch recht stört, ist der Eindruck dass es noch kindlicher geworden ist, als die Zeldareihe schon war. Jeder Boss und Gegner wirkt irgendwie witzig und lieb. Dazu kommen die Erziehungshinweise die einfach in so einem Spiel fehl am Platz sind. Sucht man im einem Schrank Rubine, wird eine Meldung eingeblendet dass man nicht in fremden Sachen herumstöbern soll. Wenn man die Sanitären Einrichtungen untersucht, bekommt man den Hinweis, dass man sich nach dem Klo gehen die Hände waschen sollte. Solche und weitere Kommentare lassen einem nur den Kopf schütteln.

Und wie schon etliche Vorredner, muss auch ich sagen, dass die Begleitung in diesem Spiel einfach nervig ist. Hilfreich war sie bei mir selten, nervig dagegen immer. Auch verstehen ich nicht ganz, was die Entwickler sich dabei gedacht haben, dass man genauerer Hinweise wie man gegen einen Gegner besteht, erst bekommt, wenn man diesen schon etliche Male besiegt hat.

Alles in allem, ist dies das erste Zeldaspiel, von dem ich enttäuscht war. Als Fan bereut man den Kauf zwar nicht, weil es die kleinen Dinge sind an den ein Fan seinen Spaß haben wird. Der Wiedererkennungsfaktor ist auch hier wieder hoch.
Spieler die Zelda aber noch nie gespielt haben, werden mit dem Spiel sicher kein Fan der Reihe werden. Sie werden sich eher fragen, was an der Zeldareihe soooo toll sein soll.

Aber 5 Sterne ist dieses Spiel nicht wert.

Auch als Fan sollte man doch ehrlich genug sein und sagen können dass Skyward Sword weder ein Meilenstein noch ein würdiger Nachfolger ist.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen total enttäuscht..., 6. Dezember 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
Es ist schwer zu sagen, warum mich dieses spiel in keinster Weise fesseln konnte. Vielleicht ist es die Summe der vielen, vielen relativ kleinen Dinge die dafür sorgten, dass meine Lust von Spielstunde zu Spielstunde immer geringer wurde...

Ich habe sicher schon ein Jahr lang meine Wii nicht mehr angefasst und habe im Sommer erfahren es gibt ein neues Zelda. Ich habe alle Testberichte ignoriert weil ich mich nicht beeinflussen oder hypen lassen wollte. Das Spiel hatte ich schon ein paar Tage vor dem offiziellen Release und mit freudiger Erwartung sofort losgezockt.

Mein erster Eindruck von der Grafik war Überraschung... Riesengroße Pixel die immer größer wurden in der Weitsicht; Characktere, die mir teilweise extrem uninspiriert und plump vorkommen... Aber ich vermute einmal hier ist die Hardware der Konsole schuld, Link sieht ja ganz passabel aus. Also habe ich mir kurzerhand das Komponentenkabel gekauft und hier war die Grafikqualität zumindest etwas besser. Aber beirren lassen habe ich mich nicht, die Welt war bunt und hübsch und thematisch perfekt - also weiter gezockt.

Der Anfang war ja immer etwas zäh, viel reden, suchen, erkunden bis es endlich mal losgehen kann - auch kein Problem. Jetzt fing aber irgendwann das Helferlein an zu nerven... Das ist stellenweise so nervig, dass man Lust hat auszumachen... Für mich absoluter Stimmungskiller - sogar in Schlüsselszenen wird man belästigt. Hier hatte ich das Gefühl das man den Spieler etwas zu stark und penetrant an die Hand nehmen will.

Die Steurung ist im wahrsten Sinne des Wortes ein zweischneidiges Schwert. Zum einen, ist es eine geniale Idee und vertieft das Spielkonzept, macht Kämpfe taktischer aber auch schwerer. Und das haben wir uns doch alle gewünscht, ein anspruchsvolles Zelda. Aber Andererseits habe ich mich möglicherweise trotz meiner 5jährigen Wii Erfahrung zu unbeholfen angestellt. Anfangs im Trainingsraum hat alles auf Anhieb geklappt - diagonale, vertikale, horizontale Hiebe, Wirbelattacke etc. Aber im Kampf hat es selten Erfolg gebracht. Logischerweie wenn ein Gegner von mir aus gesehen den schild links trägt schlag ich von rexhts zu. Hat nur selten etwas gebracht. Hier war es leider effizienter zu fuchteln. Auch die fleischfressenden Pflanzen, in der Theorie ganz einfach entweder horizontal oder vertikal aber entweder sind wirklich exakte 90 grad voraussetzung oder ich stelle mich wirklich blöd an. Die Hiebe sehen korrekt ausgeführt aus... naja... Ein weiterer Punkt der mich auf mein Helferlein zurück führt - Regelmäßig bekommt man akustisch und optische Signale, das man für Hilfe und Infos zu dem Gegner doch einfach das Steuerkreuz nach unten drücken soll. Gesagt getan, aber bitte wie sinnlos ist das denn? Ich bekomme die Info, dass ich nicht genügend dieser Gegner getötet habe um Infos über deren Schwachstellen zu bekommen? Wozu brauche ich dann bitte die Hilfe? Wenn ich 10 Gegner erledigen kann bin ich auch auf keine Info mehr angewiesen wie man diese bezwingt... Sehr ärgerlich...

Aber der Punkt der mich am meisten stört ist das Gameplay. Durch die Wolkenwelt hat man letztendlich nur ein paar Hauptgebiete die man bereisen kann, die Steppe ist dann sozusagen der Wolkenhimmel.
Man hat das Gefühl Level auszuwählen statt eine welt zu erkunden. Dann diese umständliche Aurasuche... Ich habe eine Karte eingeblendet auf der mehr oder weniger ein Koridor zusehen ist am Ende. Und nur durch die Aurasuche finde ich also Zelda... obwohl dieser Schlauchartige Bereich nur einen Ausgang hat? Völlig überflüssig und schlecht und umständlich umgesetzt. Da war die Spurensuche in Twilight Princess völlig ausreichend und sinnvoller ins Spiel integriert. Jedenfalls im Bereich 5 Dinge oder "Personen" suchen um weiter zu kommen? Öhm... Mario? Nein ist Zelda...

Sehr stressig zu spielen durch Wiimote Steurung, leider keine entspannte Controllersteurung, Die Wii mote Steurung ist zB in Metroid Prime Corruption sehr gut gelöst worden. Sie war Spielprinzip hat aber nicht das Spiel beherrscht. Bei Zelda ist es einfach zu viel für eine entspannte Game-Session, zumal Rollenspiele ja eher bekannt sind für etwas längere Aufenthalte in der digitalen Welt. Für mich nahezu unspielbar. Und wo eine epische Story ist verstehe ich bis heute nicht... Zelda entführt, Link rettet sie.

Ich konnte das Spiel nicht zu Ende spielen, hatte mich lange gequält und dann aufgegeben wegen der Summe der vielen Dinge die hier für mich nicht zufriedenstellend waren.

Ich Bewegungssteurung wird kein Pflichtbestandteil in Zeldaspielen.

Ergänzung: Die Flugsteuerung ist auch sehr mangelhaft gelöst. Man lenkt indem man die Wiimote neigt, muss diese aber zum "aufsteigen/beschleunigen" ruckartig bewegen. Diese ruckartige Bewegung hätten man auf den Nunchuck umlegen können denn präzises fliegen ist kaum möglich wenn man ständig an der Fernbedienung mit der ich lenke rumrucken muss.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel), 28. November 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
Hallo, ich habe mir gedacht, dass ich auch mal einpaar Worte zu Zelda Skyward Sword hinzufügen möchte. Ich habe Skyward Sword durchgespielt und möchte meine eindrücke euch gerne mitteilen. Dazu werden ich einzelne Punkte knapp angehen und bewerten.

Bosse: 9/10 Punkte

Bis auf einen einzigen Boss kampf haben mich alle positive überrascht, es gibt viel neues, jede menge Überraschungen und gut durchdachte Kämpfe. Nur der 2te Boss Kampf erinnert sehr stark an die Riesen Echse aus Ocarina of Time 2ter Boss.

Waffen und Ausrüstungen: 10/10 Punkte

Die Macher von Skyward Sword haben wieder bewiesen, dass Sie nicht nur schon bekannte Waffen und Ausrüstungen gut und meist auf eine neue Art und Weise im Spiel intigrieren können, sondern erfolgreich komplett neue und noch nie gesehene Ausrüstungsgegenstände in Skyward Sword eingebaut haben. Die begeisterung und der Spaß den die neuen Gegenstände verbreiten ist unglaublich.

Aufwertung von Schilden und Ausrüstungen: 6/10 Punkte

Das Aufwertungssystem ist ihnen nur befriedigend gelungen. Doch was dabei etwas fehl am platz ist, ist die frage ob man beim aufwerten diesen Gegenstand wirklich aufwerten möchte, da dies nicht wieder rückgängig gemacht werden kann. Wenn man eh nur die auswahl zwischen aufwerten oder Gegenstand so belassen hat dann ist denke ich nur logisch das man aufwertet. Somit ist die frage überflüssig. Des Weitern fehlt mir persönlich die Wahl bei einem Gegenstand ihn unterschieldlich aufwerten zu können. Meiner Meinung nach ist das Aufwertungssystem schnell und neben bei in Skyward Sword eingeflossen und die sonstige Genialität ist wo anders hingeflossen.

Allgemeine Monster u. Gegner: 6/10 Punkte

Im Kampf gegen die Monster die einem im Laufe des Spiels über den weg laufen wird einem schnell klar das die Monster das eine oder andere dazugelernt haben. Einige der Gegner haben gelernt schläge zu parieren oder auszuweichen. Dafür trifft man auf so gut wie keinen Gegner der Schwer gepanzert ist. Wobei die Mischung hätte iterresant werden können.
In den Einzelnen Tempel wird auch schnell klar das hier immer wieder die selben Gegner hergenommen werden und die mit einpaar neuen Gegnern gemischt werden. Was mir fehlt ist das Gegner Thema in jedem Tempel, sowie die geringe anzahl. Man stößt nur 2-3 mal auf horden von Monstern, doch meist sind Sie vereinzelt und in der Anzahl gering.
Ein weiterer kritikpunkt ist die Verschiedene Anzahl der Monster, ich finde Sie nicht sehr groß und viele Gegner sind meist gleich. Unterscheiden tun Sie sich in farbe, Attacken oder waffen.

Story verlauf: 8/10 Punkte

Die Story verläuft sauber und ungewiss. Die Spannung wird bis zum Schluss fast dauerhaft gehalten und der drang mehr zu erfahren treibt einen dabei immer wieter voran. Doch in den einem oder andern Abschnitt bekommt man den Eindruck das Spielzeit geschunden wird. Man wird gebeten etwas zu suchen dafür braucht man was bestimmtes, wiedermal aber das gibt es nicht am Stück sondern nur in Stücken und um jedes einzelne Stück zu bekommen muss man so freundlich wie man auch immer schon zu den Leuten war wieder verdienen.

Allgemeines zum Spiel: 7/10

Leider hat sich in der Grafik nichts getan und das Kampfen mit dem Wii Motion Plus Controller läst echt zu wünschen übrig. Das Ziel verzieht sich sehr häufig man ist nur am nach justieren und Tränke könne auch nicht mehr in aller ruhe auswählt werden da sich die Abenteuertasche nicht wie in den sontigen Zelda Spielen der Pause Regel hinzugesellt. Das heißt tränke und Ausrüstungen müssen im laufenden Kampf gewechselt werden und beim kassieren eines treffers darf man als bonus gleich wieder von vorne anfangen. Meiner Meinung nach ist der Wii Motion Plus Controller für Zelda Skyward Sword ungeeignet. Leider habe ich keinen Standart Controller doch diesen werde ich mir noch kaufen. Da Zelda Skyward Sword in der Sonderedition mit einem Wii Motion Plus Controller verkauft wird geht der Controller + Handhabung und verhalten in Skyward Sword ein.

Die Gesamt Wertung für das Spiel ist von mögliche 60 Punkten hat es 41 Punkte erreicht. Meine Meinung zu Skyward Sword ist das es jeden cent wert ist und für einen guten Spielspaß und Spannung zu haben ist. Leider reicht es aber nicht an Ältere Titel der Zelda Reihe ran.

Ich bedanke mich für die Lese Ausdauer und wünsche viel Spaß beim Spielen und ich würde es begrüßen über schreibfehler hinwegzusehen.Danke!!!
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24 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschung für einen Zeldafan..., 23. Dezember 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
Das wichtigste an Zelda-Neulinge zuerst: Es ist ein tolles Zelda-Spiel, mit vielen schönen und epischen Momenten. Um wirklich alles zu entdecken und zu finden, habe ich mir schön viel Zeit beim Spielen gelassen und habe genau 68Std. benötigt. FAZIT für Neulinge: Klare Kaufempfehlung, da es ein sehr einsteigerfreundliches und leichtes Zelda-Abenteuer ist, wo einem im gesamten Spiel geholfen wird - Punkt.

ABER nun folgt meine Rezension für Zelda-Kenner, die mit dem Kauf von Skyward Sword noch unsicher sind. Um diese Rezension etwas besser nachvollziehen zu können ist es WICHTIG zu wissen, dass ich OCARINA OF TIME und WIND WAKER als Zelda-Referenz und absolute Top-Ableger der Reihe ansehe. Daher bin ich teilweise ziemlich enttäuscht von Skyward Sword, da es nicht das war, was ich erwartet habe. Mein Gesamturteil: Das Spiel fühlt sich ständig unfertig an. Gründe für diese Vermutung zähle ich gerne auf:

- Ca. 35 Herzteile weniger - Sammelbare Herzteile wurden extrem reduziert: Benötigt man hier nur vier Herzteile für ein kompletten Herzkontainer, so waren es beim Vorgänger Twilight Princess noch fünf Herzteile. Das wären abzüglich der Bosse ca. zehn Herzteile die eingespart wurden. Dazu kommt, dass man bei Skyward Sword mit sechs Herzen in der Herzleiste beginnt, und nicht wie gewohnt mit nur drei. Das wären also nochmal 15 eingesparte Herzteile, die es zu erkunden gäbe. Das war noch nicht alles: Es gesellen sich noch zwei Herzmedaillen dazu, die man im Inventar tragen muss, um die gesamten 20 Herzen in der Leiste zu haben. Somit wurden nochmals zehn Herzteile eingespart. Im Klartext: Die Entwickler haben im Vergleich zu Twilight Princess ca. 35 Herzteile, die man eigentlich entdecken und sich verdienen möchte, eingespart. Das ist einer der Gründe warum sich das Spiel unfertig anfühlt.

- Sammelbare Schätze und Insekten im Überfluss: Anfangs habe ich fleißig gesammelt um ja viele Schätze und Insekten zu erhalten; schließlich will ich ja meine Tränke und Ausrüstung verbessern. Meine ersten zwei Schilde jedoch brauchte ich gar nicht verbessern, denn das dritte Schild (was sich selbstständig wieder repariert), war sehr schnell im Laden erhältlich. Anmerkung: Rubine hat man, wie in jedem Zelda-Teil, eh genug (Geldbörse geht hier am Ende bis 9900 Rubine!!). Das Verbessern der Ausrüstung beschränkt sich leider nur auf wenige Items. Somit sammelt man Schätze (auch zwanghaft; ja. die Schätze sind auch in großen Truhen vorhanden) im Überfluss. Man benötigt den Quatsch einfach nicht. Bei den Insekten verhält sich das ähnlich, jedoch mit verbesserten Tränken. Somit wirkt das Spiel auch hier nicht fertig produziert. Es wäre zu schön gewesen, alle Items verbessern zu können; schließlich hatte das Verbesserungsmenü beim Tüftler und Tränkebrauer sehr viele Leere Felder.

- Fliegen = öde: Mit dem Vogel fliegen, wie mit Epona Reiten, oder mit dem Segelboot über die Meere segeln. Schön und gut. Aber man kann fast NICHTS machen, außer eben "fliegen" und einen kurzen "Angriff/Geschwindigkeitsschub" ausführen. Das wars. Man kann weder mit dem Schwert kämpfen, noch mit dem Bogen schießen. Gründe dafür würde es aber auch nicht geben, denn es gibt fast KEINE Gegner während man zum nächsten Ziel fliegt. Und die Wenigen die dort existieren, umfliegt man sowieso, oder man fliegt einfach ungestört weiter. Eine Gefahr sind sie zu keinem Zeitpunkt. Auch gibt es keine Ringe wo man durch fliegen kann, um Punkte zu sammeln; oder sonstige Kleinigkeiten, die man auf dem Weg zum Ziel machen könnte. Es gibt einfach nichts, außer "Fliegen". Es dient nur dem Zweck um von A nach B zu kommen. Hier haben die Entwickler mächtig Zeit mit der Entwicklung gespart.

- Lebhafter Dorfplatz; FEHLANZEIGE: Der Dorfplatz im Wolkenhort wirkt ebenfalls unfertig. Dort spazieren hin und wieder zwei Personen lang, mehr nicht. Ein lebhaftes Hyrule gibt es bei Skyward Sword gar nicht. Komischerweise stehen im Dorfplatz zwei geschlossene Holzschuppen, wo ich dachte, dass dort noch irgendein Gorone oder so, einen Laden eröffnet. Pustekuchen. Es passiert einfach nichts auf dem Dorfplatz. Weder ein Laden, noch ein Musiker oder Brunnen steht dort. Das Dorf ist insgesamt sehr Leblos. Es gibt keine Kinder die Verstecken spielen, oder Hühner zum Einfangen. Das alles wirkt ebenfalls sehr lieblos und unfertig.

- Orte wiederholen sich: Ja, leider widerfährt Zelda nun dem Fluch des Backtrackings! Anscheint mussten die Entwickler Zeit einsparen und haben alle drei Gebiete (Wüste, Vulkan und Wald) einfach erneut als Abenteuerziele präpariert. Eine Eiswelt, ein richtiges Schloss, ein Gebirge, oder eine Stadt wie Hyrule gibt es hier nicht.

Das alles sind Faktoren, die mich vermuten lassen, dass die Entwickler das Spiel nicht fertig entwickelt haben, wie es ursprünglich vielleicht geplant war.
Als Zelda-Fan bin ich ebenfalls sehr enttäuscht darüber, wie das Team viele gewohnten Traditionen der "The Legend Of Zelda"-Reihe gebrochen hat. Denn:

- Wie bereits erwähnt beginnt man mit sechs Herzen, nicht mit drei
- Man erhält fünf Flaschen, nicht vier.
- Es gibt NICHT EINE FEE, die einem neue Fähigkeiten verschafft. Traurig :(
- Keine Feuer-/Eis- oder Lichtpfeile und die dazugehörigen Rätsel. (Ja es gibt einen Heiligen Bogen; der ist aber nicht sehr speziell.)
- Keine Dörfer von anderen Rassen, wo man Aufgaben erledigen oder wenigstens Einkaufen kann. Es gibt andere Rassen, aber die sind nur nette Dreingabe.
- Die Lieder, die man mit der Lyra spielt, sind weder Ohrwurm, noch sind sie schön anzuhören. Einfach nur lieblos und teilweise echt peinlich.
- Es gibt keinen Kompass. Schätze werden somit gleichzeitig mit der gefundenen Karte aufgedeckt.
- In großen blauen Truhen, wo sich gewohnterweise sonst ein nützliches Item wie ein Bogen oder ein Herzteil befindet, findet man nun auch (siehe oben) sinnlose "Schätze" zum tunen von Items, welche man nicht wirklich tunen muss...
- Das Hyrule Schild KANN man sich zum Ende per Boss-Marathon besorgen. Es gehört nicht zum Storyverlauf! Sehr enttäuschend für mich. "Link, mit Masterschwert und irgendeinem Schild" Tolle Vorstellung.
- Im Abspann werden alle Charaktere, denen man begegnet ist, NICHT gezeigt. Wie schön war es sonst nach jedem Zelda-Teil, alle Charaktere zu sehen und sich zu freuen, denen einmal geholfen zu haben.

Für einen Zelda-Fan: traurig aber leider wahr.
Weitere Elemente die sehr störend sind:

- Keine Kampftechniken: Schön und gut, dass die Wii Motion Plus hier tolle Dienste leistet, aber die von Wind Waker oder Twilight Princess erlernbaren Kampftechniken gibt es hier nicht. Was ihr am Anfang des Spiels lernt, bleibt und ändert sich nicht.
- Keine epischen Sonnenauf- und Untergänge! Das ist ein Faktor, welcher die sonst tolle und epische Atmosphäre in Zelda vermissen lässt. Wenigstens dann wäre die Fliegerei mit dem Vogel etwas Wert... aber so, ist das für mich ein starker Minuspunkt. Wie gerne erinnere ich mich an die Momente, wo nach der dunklen und bedrohlichen Nacht, morgens die Sonne aufgeht...
- Die Minispiele sind kaum nennenswert. Abwechslungsreiche und Zahlreiche Spiele wie in Ocarina Of Time gibt es hier nicht. Najaaa, später gibt es Ein oder Zwei, die relativ spannend sind... Äh, welche waren das nochmal...? ;)
- Das Spiel scheint für kleine Kinder entwickelt worden zu sein, welche sich nichts merken können. Ständig nervt "Phai, der Geist in dem Schwert" und erzählt überflüssiges, was eigentlich jedem klar sein dürfte, da es zu Verlauf des Spiels gehört. Z.B.: "Gebieter, ich habe etwas zu berichten" oder "Zu 90% befindet sich Zelda da und da" oder "Gebieter, ich empfehle das und das zu tun". Und DAS ständig. Also sehr nervige Begleiterin; zumal man den Text nicht so einmal eben überspringen kann. Midna und Navi waren deutlich angenehmer.
- Sammelt man "Schätze" oder Insekten, so wird jedesmal (nach dem man die Konsole später erneut startet) der Fund-Text und das Menü gezeigt. Also ihr lest tausendmal, dass ihr eine Biene gesammelt und nun 99 Stück im Menü habt.
- Es gibt fast keine geheimen Wände zum Sprengen mit Bomben. Es gibt nur eine Wand mit einem Herzteil, und eine Wand mit... Rubine glaube ich. Super oder?

Schlussendlich waren wenige sinnvolle Neuerungen wie das Verbessern von Items und dem Sprinten dabei. Enttäuschung über den verringerten epischen Aspekt der glorreichen "The Legend Of Zelda"-Reihe überwiegen.
Der Grafikmix aus Twilight Princess und Wind Waker überzeugt nur aus der Ferne und an den Charakteren. Krabbelt man in einen Schacht und läuft durch dunklere Gebiete, sieht es einfach nur noch hässlich und matschig aus; besonders die Kletterranken waren bei Twilight Princes deutlich schöner; denn es gab einzelne Blätter. Nun sind die Ranken nur noch Pixelbrei. Reine Cel-Shading Grafik wie bei Wind Waker hätte bei der Wii-Konsole die veraltete Technik vertuschen können, und somit modern wirken können.

Der Sound ist okay. Viele Leute sagen, dass die Orchestermusik, welche eingespielt wurde, gut zu erkennen ist; ich jedenfalls habe es nicht so deutlich erkannt. Einen wirklichen Unterschied zu den Vorgängern höre ich nicht - abgesehen von einigen Abschnitten im Spiel, wie z.B. beim Fliegen mit dem Vogel oder im Intro. Ansonsten klingt die Musik wie eh und je. Einschläfernd ist leider der Wüstenabschnitt; optisch und musikalisch.

Schlecht finde ich, dass man nicht mit einem Gamepad spielen kann. Wii-Fuchtelei ist nicht jedermanns Sache. Und man fuchtelt ganz schön viel, da es Hauptbestandteil des Spiels ist. Das Spielen des Musikinstruments wurde auch sehr lieblos umgesetzt (links rechts schwenken, mehr nicht). Hier würde der Dirigentenstab aus Wind Waker deutlich mehr hermachen.

The Legend Of Zelda - Skyward Sword ist wahrlich kein schlechtes Spiel. Es macht in meinen Augen leider nur vieles schlechter als bei seinen Vorgängern. Der Aspekt, dass vieles unfertig, nicht zu Ende gedacht, und von der Tradition abweichend ist, ist für mich eine herbe und bittere Enttäuschung. Das Spiel ist leider zum größten Teil viel zu einfach. Lediglich einige Dungeons sind ganz nett und kniffelig gemacht. Schön ist auch, dass man zum Ende des Spiels einen Boss-Marathon machen kann, in dem man wie in einem Survival-Modus, alle Bosse hintereinander mit seinen verbliebenen Herzen bezwingen muss. Ansonsten schwankt das Spiel ständig zwischen langweilig und gut gemacht. Zum Glück ist das Ende sehr schön präsentiert, und der Endkampf überzeugt auch.
Ich empfehle jedem Zelda-Neuling den Kauf des Spiels; Zelda-Kenner und Liebhaber empfehle ich nur den Kauf der LIMITED EDITION, denn die Orchester-SOUNDTRACK-CD ist grandios und lässt Eine Gänsehaut verspüren. Diese würde ich glatt auch einzeln für 10 Euro kaufen. Die goldene Triforce-Wiimote inkl. Motion Plus ist auch sehr toll verarbeitet und rundet das Packet ab.

Hoffentlich konnte ich Euch mit dieser ausführlichen Rezension helfen. Vielleicht seht ihr es ja ähnlich, ich würde mich jedenfalls sehr über Kommentare freuen. Der normalen Kaufversion vergebe ich leider nur knappe 3 Sterne, der limitierten Edition 4 Sterne. Da der Kern des Kaufs das Spiel an sich ist, wähle ich nur 3 Sterne in der Bewertung aus.

Ich wünsche Euch dennoch viel Spaß mit Skyward Sword - und der nervigen Phai ;) Denn es gibt auch einige tolle Momente im Spiel!

Jany
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