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Kundenrezensionen

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am 10. Juli 2009
...Nichts von dem, was wir haben, ist notwendig." Neben Brot und Wasser sollte man dieses Reclam-Heftchen schon noch haben! Besonders beeindruckt war ich vón den Auszügen "Von der Kürze des Lebens", die mich sehr nachdenklich gestimmt haben. Zeitweise kam es mir so vor, als hätte sich der verschwenderische Umgang der Menschheit mit dem Faktor "Zeit" seit Senecas Wirken bis heute nicht viel geändert.
Ich bin fest davon überzeugt, dass die Lektüre dieses Bändchen besonders in kritischen oder schwierigen Lebenssituationen dem interessierten Leser neue Horizonte öffnen wird - obwohl die Texte schon so alt sind. Wirklich sehr empfehlenswert und das zu einem erschwinglichen Preis.
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am 16. März 2004
Diese Reclamausgabe enthält eine ausführliche Einführung, in der der Leser, der nicht mit der Entwicklung der Philosophie vertraut ist, kurz über die wichtigtsen Richtungen und Fragestellungen der antiken Philosophie informiert wird und auch über das Leben Senecas wird eine kurze Einführung geboten.
Weiters enthält die Ausgabe folgende Schriften Senecas:
- Von der Gemütsruhe
- Vom glückseligen Leben
- Von der Vorsehung
- Von der Kürze des Lebens
- Trostschrift an seine Mutter Helvia
- Über deb Zorn
- Trostschrift an Marcia
- Aus den Briefen Lucilius
In den meisten Schriften stellt Seneca einen fingierten Briefwechsel bzw. ein fingiertes Gespräch dar, indem er das jeweilige Thema behandelt.
Die Texte sind gut gegliedert und auch für den ungeübten Leser philosophischer Texte leicht verständlich.
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Der römische Philosoph Seneca befasst sich in den vorliegenden Schriften zunächst mit der Frage, weshalb die Gemütsruhe für das Wohlbefinden eines Menschen so bedeutsam ist und wie man diese erlangen kann. Dabei reflektiert er die Unzufriedenheit mit sich selbst und konstatiert, das diese letztlich aus Begierden resultiert, aufgrund derer man das, was man wünscht, gar nicht wagt oder es letztlich nicht erreichen kann. Menschen verkümmern unter ihren vereitelten Wünschen , woraufhin nach Seneca das Gemüt der Betroffenen erstarrt. Die Folge davon sei Unzufriedenheit und unseliges Nichtstun, das nach Meinung des Philosophen die Mißgunst nähre. Diese Mißgunst schließlich wolle alle anderen hinabdrücken, weil man sich selbst nicht hinaufschwingen könne.

Um nicht in diesen Teufelkreis solch negativer Motivationen zu geraten, rät Seneca, man möge sich bemühen sich selbst richtig zu beurteilen , "denn oft meinen wir, mehr leisten zu können, als wir in Wirklichkeit imstande sind." Man muss sich selbst beobachten und kennenlernen und begreifen, dass eine Arbeit , die der eigensten Natur nicht gemäß ist, keinen Wert hat. Seneca unterstreicht, dass man bei seinem Tun stets mit Leib und Seele dabei sein muss. Er rät bei der Wahl seiner Freunde darauf zu achten, dass diese frei von Lastern und Boshaftigkeit seien.

Seneca ist davon überzeugt, dass die Gefahr besteht, dass man von den Schlechtigkeiten einem nahe stehender Menschen im eigenen Wesen beeinflusst werde, weil durch solche Personen das eigene Gemüt in Aufruhr versetzt werde. Desweiteren müsse sich darüber klar werden, dass jede Arbeit irgendein Ziel und einen Zweck haben müsse, da man nur so einer Sache in Ruhe nachgehen könne. Schließlich möge man die Notwendigkeit des Wechsels von Einsamkeit und Gesellschaft erkennen lernen, denn allein der Wechsel schenke dem Gemüt das notwendige Gleichgewicht.

In seiner Schrift " Vom glückseligen Leben " hält er fest, dass nur derjenige glücklich genannt werden kann, der einen Begriff von Wahrheit hat. Dies begründet Seneca in der Folge dezidiert.

Desweiteren erklärt der Philosoph, dass Grundvoraussetzung für ein glückliches Leben der gesunde Verstand sei. Hauptmerkmal des gesunden Verstandes sei, das Gute zu wollen und das Schlechte für nicht erstrebenswert zu erachten.Der Philosoph wirbt für Menschenfreundlichlichkeit und Hochherzigkeit. Ein mit sich selbst einiger Geist ist das höchste Gut für Seneca , denn er weiß, wo " Übereinstimmung und Einigkeit herrschen, da muss die Tugend sein; das Laster macht uneins."
"Das höchste Gut liegt im eigenen Bewusstsein und in einer edlen Seele", lehrt uns dieser Römer und zeigt welche Wege man gehen muss um dieses glückseligmachende Gut zu erreichen.

Er reflektiert den Reichtum, gegen den er generell nichts einzuwenden hat, wenn man ihn besitzt. Schwierig werde es nur, wenn er Besitz von einem ergreife.

In einem der weiteren Schriften spricht er über die Kürze des Lebens und verdeutlicht, dass man tunlichst in der Gegenwart leben möge, weil Zukunft mithin immer ungewiss sei. In der Trostschrift an Marcia vermerkt er , dass großes und lang dauerndes Glück fast keiner habe, nur mäßiges Glück könne anhalten.

Nie lebe man lange in Frieden und im Grunde sei das größte Glück gar nicht geboren zu werden, das zweitgrößte sei bald zu sterben und erneut in den Zustand zurückzukehren, in dem man sich vor der Geburt befand. In einem der Briefe an Lucilius schreibt Seneca schließlich: " Belaste Dich nicht mit viel Gepäck. Nichts von dem , was wir haben, ist notwendig. Kehren wir zurück zum Gesetz der Natur, und unser Reichtum liegt bereit. Was wir notwendig haben, ist umsonst wohlfeil. Brot und Wasser verlangt die Natur. Daran ist niemand arm. Wer darauf seinen Bedarf beschränkt, mag mit Jupiter selbst wetteifern an Glückseligkeit." Allen, die es wissen wollen, übermittelt Seneca folgende Botschaft:

"Willst Du geliebt sein, so liebe selbst!"
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In einer Zeitschrift bin ich über einen Artikel gestolpert, der davon handelte, dass die Philosphie einem helfen kann, so manche Lebensfrage zu beantworten. Für ein Einsteiger wurde Seneca empfohlen. Ich persönlich stelle mir schon eine ganze Weile die Frage, wie man sein Leben nutzen und es glücklich gestalten kann. Dass Besitz und das Ansehen Fremder nicht gerade befriedigende Ziele sind, ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen. Um so erstaunter war ich über die einfachen Tipps, die Seneca dem Leser gibt: Lebe einfach und umgib dich mit dem, was du wirklich benötigst. Hänge dein Herz nicht an materiellen Besitz. Erfülle dein Leben damit, zu lieben und für andere da zu sein.
Das erscheinen mir wirklich ehrenwerte Ziele. Ein wenig schräg dagegen finde ich seine Einstellung dem Tod gegenüber. Das ist wohl nur was für Depressive und potenzielle Selbstmörder.
Insgesamt war es leicht zu lesen und zu verstehen und hat mir einige Denkaufgaben gegeben. Es ist auch erstaunlich, wie sehr diese 2000 Jahre alten Texte und Gedanken noch immer auf die Gesellschaft zutreffen. (Und leider hat die Menschheit bis heute nichts dazu gelernt.)
Einen Stern ziehe ich allerdings für die ewigen Wiederholungen ab. Die Argumentationsketten sind schlüssig, doch man muss es nicht wieder und wieder anders formulieren. Dadurch wird es immer mal etwas langatmig.
Fazit: Sollte jeder mal gelesen haben. Und sei es nur der Allgemeinbildung wegen.
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am 9. April 2014
Eine der besten philosophischen Schriften. Leicht zu lesen, viel Bezug zum praktischen Leben und überhaupt eins der besten stoischen Werke. Wer hier nicht ein Stück weit zur Besinnung und zur Weisheit findet, dem wird nicht mehr sehr zu helfen sein.
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am 29. Dezember 2012
Das ist das berühmte eine Buch, das ich mit mir auf eine einsame Insel nehmen würde, dieses und kein anderes!
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am 1. Dezember 2012
Seneca hat sich innerhalb der Philosophie mit der Ethik beschäftigt. Besonders bei ihm fällt es leicht zu folgen, da er mit den römischen Stoikern, eher pragmatische Ansätze verfolgte und sich nicht tief mit den Themen beschäftigt. Auch liegt das daran, dass die Sätze nicht verschachtelt und verworren sind, sondern verständlich und prägnant.

Eine schöne Lektüre, bekömmlich und sehr schön um sein Leben zu überdenken und einen leichten Einblick in die stoische Philosophie zu bekommen.

Tolles Buch für Nachdenkliche und solche die es werden wollen.
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am 17. August 2014
Schon im zweiten Satz ein Tippfehler, was sich dann fortsetzt. Außerdem muss man Schrift und Zeilenabstand nachstellen. Ich nehme erstmal die ähnliche Ausgabe von Anaconda, wo zudem auch der Übersetzer angegeben wird, was schließlich nicht unwesentlich ist.
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am 19. Juli 2015
Ein vielleicht unterschätzter oder missgedeuteter Philosoph. Wunderbare Erkenntnisse, die auch unser heutiges Leben bereichern können.
Statt Esoterikklupp und Lebensberatergschichten lieber was fundiertes, geistreiches lesen.
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am 3. September 2013
Es ist Seneca. Den sollte man kennen, seine Schriften sind bis heute aktuell, da die Menschen immer wieder und immer noch gleiche und ähnliche Probleme plagen.
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