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5.0 von 5 Sternen [Rezension] 'Shatter me' von Tahereh Mafi
"You can't touch me," I whisper.
I'm lying, is what I don't tell him.
He can touch me, is what I'll never tell him.
But things happen when people touch me.
Strange things. Bad things.

Schon lange vor der Veröffentlichung wurde "Shatter Me" von Tahereh Mafi gehype. Ich stehe diesen gehypten Büchern immer kritisch gegenüber,...
Veröffentlicht am 3. März 2012 von The Mortal Bookshelf

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Potenzial wäre da gewesen - aber so nur 2,5 Sterne
"She's a walking a walking weapon in society, is what the teachers said. We've never seen anything like it, is what the doctors said. She should be removed from your home, is what the police officers said.
No problem at all, is what my parents said."
(S. 44 in der Original-Version "Shatter Me")

Die 17jährige Juliette wird in der...
Vor 23 Monaten von Buchtastisch veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen [Rezension] 'Shatter me' von Tahereh Mafi, 3. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Shatter Me (Gebundene Ausgabe)
"You can't touch me," I whisper.
I'm lying, is what I don't tell him.
He can touch me, is what I'll never tell him.
But things happen when people touch me.
Strange things. Bad things.

Schon lange vor der Veröffentlichung wurde "Shatter Me" von Tahereh Mafi gehype. Ich stehe diesen gehypten Büchern immer kritisch gegenüber, weshalb für mich klar war, dass ich "Shatter me" unbedingt lesen musste, um zu sehen, ob der Hype gerechtfertig ist: Er ist es! "Shatter Me" überzeugt vor allem mit dem außergewöhnlichen Schreibstil der Autorin, denn sie schreibt etwas Negatives, nur um es durchzustreichen und durch etwas Positives zu ersetzen.

Wie den obigen Informationen unschwer zu entnehmen ist, handelt 'Shatter Me' von Juliette, einem Mädchen, dass seit 264 Tagen in Einzelhaft sitzt, bis sie eine Zimmergenossin bekommen soll, die sich jedoch als der männliche Häftling Adam entpupt. Juliette kennt Adam aus frühster Kindheit, und wenn sie auch niemals mit ihm gesprochen hat, so besteht zwischen den beiden eine Verbindung. Doch wird Juliette niemals dazu in der Lage sein Adam oder einem anderen menschlichen Wesen nahe zu kommen, denn ihre Berührungen sind tödlich. Adam weiß nichts davon, doch auch er hat seine Geheimnisse '

Juliette hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen denn sie dümpelt die ganze Zeit zwischen "Genie und Wahnsinn", wenn Autorin Tahereh Mafi eine ganze Seite mit den Worten "I am not insane" bestückt oder Juliette sich mehrfach denselben Satz einredet, wie: 'The bathroom where there are no cameras'. Irgendwie machen diese verrückten Gedankengänge sie unheimlich sympathisch.

Und auch ihr männlicher Gegenpart Adam ist mir überaus ans Herz gewachsen. Er hat diese stille Stärke, die ihn als Mann unheimlich attraktiv machen. Er prahlt nicht mit dem, was er geleistet hat und versuch einfach nur das zu tun, was in seinen Augen richtig ist, auch wenn jeder versucht im einzureden es sei falsch.

Komisch ist jedoch, dass Juliette und Adam für mich als Paar nur begrenzt funktionieren, denn dann werden sie plötzlich langweilig. Sie werden eines dieser Paare, die man schon zu Hunderten kennt, perfekt und schnöselig, denn auf einmal stimmt alles in ihrer Beziehung. Natürlich werden sie noch von den Böses verfolgt, aber es ist immer etwas Zeit um rumzuknutschen z. B. in einem Panzer!

Was mir neben der Lovestory an "Shatter Me" auch wenig gefallen hat, ist das Cover. Ich sage das nicht oft, aber ich hoffe sehr, dass für die deutsche Version ein anderes Cover designt wird, denn das Model auf dem Cover sieht mehr nach wütender Braut aus, die vor dem Altar verlassen wurde, als eine mächtige Waffe. Auch wenn ich zugeben muss, das der Hintergrund ganz schön ist.

"Shatter Me" bekommt von mir 5 von 5 Runen, denn trotz kleiner Makel, was die Liebesgeschichte angeht, bleibt es wegen dem Schreibstil etwas besonders.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von "so etwas habe ich noch nie gelesen" bis hin zu "nee, bitte nicht!", 21. November 2011
Von 
Tanjas Rezensionen (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shatter Me (Taschenbuch)
Buchgestaltung'

Man hätte mehr aus dem Cover machen können, es ist nicht überragend, aber durch die Geste, auf der das Mädchen ihre Hände versteckt wirkt es dennoch gelungen. Die Rückseite des Buches ist dafür umso besser gestaltet. Diese Sprüche'hachja, episch!

Meinung'

Ich fange an zu lesen und bin gefesselt. Jedes Wort, jede Metapher wirken wie eine Droge auch mich. Ich fühle mich benommen, verängstigt und mitten im Geschehen. Es ist, als ob ich mit Juliette in der Zelle sitze, spüre, was sie spürt, sehe, was sie sieht und ihre Gedanken zu meinen werden. Ich lese und merke kaum, wie die Zeit vergeht. Ich lese und nach 100 Seiten blicke ich auf und merke erst dann, dass ich ein Drittel des Buches bereits hinter mir habe. Es ist wie ein Rausch, Bilder und Gefühle, die vor dem inneren Auge ablaufen und einen den Atem anhalten lassen'

BAM! Meine Güte'ich habe noch nie so etwas gelesen! Der Schreistil der Autorin ist einfach nur der Oberhammer :)Kurze knappe Sätze, Worte, die sich als Verstärker wiederholen und wiederholen, manchmal fünf Mal hinter einander, sich beim Lesen in die eigenen Gedanken bohren, Juliettes Gedanken, die teilweise durchgestrichen sind (wortwörtlich) weil sie etwas denkt und es dann sofort wieder korrigiert, als sei sie eine Maschine und und und'ich war wirklich sehr begeistert, als ich mit Shatter Me anfing. Es hat mir unglaublich gut gefallen, alles aus Juliettes Sicht zu erleben. Es war einfach so eindringlich und emotional beschrieben. So traurig und zum schreien und zum mitleiden und mitfiebern. Was für eine besondere Art zu schreiben!

Ich bin mir nur nicht sicher, ob so etwas jedem gefallen wird. Ich denke, es wird einfach drauf ankommen und wieder eines dieser Bücher sein, bei denen es nur Extreme gibt: entweder man mag es oder eben nicht.

Juliette ist alles andere als der typische Hauptcharakter. Sie ist verstört, einsam, hat Zwänge, ist ständig nervös und angespannt, ihr Leben ist grausam und kommt nie zum Stillstand. 264 Tage ohne Kontakt zu einem Menschen. 264 ohne zu sprechen. 264 Tage ohne ein Lebenszeichen von der Außenwelt, eingesperrt und abgeschnitten von allem, was für uns ein Leben lebenswert macht. Und trotzdem bricht Juliette nicht. Trotz allem erhält der Kern ihres guten und starken Charakters sie am Leben.
Es ist keine Hoffnung auf etwas besseres, sondern bloße Willenstärke.

Ich konnte mich nicht mir ihr identifizieren oder ihr meine Sympathien schenken, aber ich war von ihrem Charakter fasziniert und mochte sie auf eine seltsame Art und Weise. Jemanden, der so viel Willenskraft aufbringt kann man doch nur bewundern.
Im Verlauf der Geschichte beweist Juliette, dass hinter ihrer zerstörten Fassade noch mehr steckt. Jemand, der mutig und loyal ist, jemand der sich nichts gefallen lässt, für seine Rechte kämpft und sehr klug ist. Beim Lesen hat sie mehr und mehr angefangen mich zu begeistern, weil sie mit Abstand einer der besten YA Charaktere ist, von denen ich dieses Jahr gelesen habe. Ja, so viel dazu xD

In Juliettes Welt ändert sich alles, als sie plötzlich einen Zellenkameraden bekommt und schon bald jemand Interesse an ihr zeigt und sie aus dem Asyl in dem sie gefangen gehalten wird befreit. Doch keine guten Absichten stecken dahinter. In den Augen ihres 'Retters' ist sie die ultimative Waffe, mit der man einen bevorstehenden Krieg gewinnen kann, den Juliettes Fluch ist einzigartig'der Zellengenosse entpuppt sich als ein alter Schulfreund namens Adam und als Leser wird einem sofort klar, wo hier die Liebesgeschichte angelegt wird. Und'oh, welch Wunder: ich mochte sie.
Also, die Liebesgeschichte. Es gab für meinen Geschmack einfach verdammt noch mal zu viele ' VIEL ZU VIELE ' Rummachszenen, aber ich mochte die Entwicklung der Beziehung zwischen Juliette und Adam trotzdem. Sie passen zueinander, obwohl dem Leser dafür nicht sonderlich viele Gründe aufgezeigt werden oder die Liebe in diesem Buch in irgendeiner Form Tiefgang annimmt, mochte ich die beiden als Paar, weil die Chemie zwischen ihnen einfach stimmte'

Adam konnte mich zwar nicht ganz überzeugen, aber ich finde in ihm steckt viel Potenzial und die Szenen mit seinem Bruder waren einfach nur gelungen. Was die Nebencharaktere betrifft so könnte man fast sagen, das es keine gab'die Geschichte konzentriert sic viel zu sehr auf Juliette und Adam. Der einzige, der noch eine Erwähnung verdient hat wäre Warner ' der Bösewicht hier ' und den fand ich ganz gelungen. Was dieses Mischmasch mit Kenji am Ende sollte weiß ich nicht so genau.
Da hatte ich echt den Endruck die Autorin wollte schnell noch nen Typen für ein kommendes Liebesdreieck - *würg* - einbauen und puff Ende.

Was den Plot angeht, so ist dieser die erste Hälfte des Buches sehr stark durch Juliettes Gefühle und Erinnerungen bestimmt und erst ab Mitte des Buches kommt ein klein wenig Action ins Spiel. Mir fehlte Spannung, denn trotz vieler Momente, in denen es zur Sache geht, hatte ich nicht mehr das suchterzeugende Gefühl weiter lesen zu müssen, wie es noch auf den ersten 100 Seiten der Fall war. Das liegt einfach daran, das Juliette sich mit dem Auftauchen Adams verwandelt und das die Gesellschaft von anderen Menschen, sie wieder etwas normaler werden lässt und somit auch ihre Gedanken und Handlungen. Juliette klammerte sich teilweise aus mir unersichtlichen Gründen an Adam und wirkte dadurch etwas zu naiv. Auch, das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen. Alles ging sehr schnell und dafür, das im Mittelteil teilweise alles zu langsam passierte, geschah es an dieser Stelle zu rasch.

Naja'ich werde Band 2 sicher lesen! :)

Fazit'

Außergewöhnlicher Schreibstil, toller Hauptcharakter. Einfach viel zu viel Rumgemache und Liebesgesülze, worunter der Plot leidet. Dennoch lesenswert, weil es einfach mal etwas anderes ist, wenn auch das Ende sehr Klischeemäßig herkommt und ja auch sehr X-men-mäßig'da hätte man Castle auch gleich Dr Xavier nennen können xDDD

P.S. Nichts Panem hier. Panem ist unschlagbar und wenn dann nur von Divergent.
Immer diese dooooooooooooofen Werbeleute. Die gehören vermöbelt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Potenzial wäre da gewesen - aber so nur 2,5 Sterne, 5. August 2012
Von 
Buchtastisch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Shatter Me (Taschenbuch)
"She's a walking a walking weapon in society, is what the teachers said. We've never seen anything like it, is what the doctors said. She should be removed from your home, is what the police officers said.
No problem at all, is what my parents said."
(S. 44 in der Original-Version "Shatter Me")

Die 17jährige Juliette wird in der Gesellschaft wie eine Ausgestossene behandelt: Sie muß in einer Zelle leben, isoliert von der Außenwelt. Weil ihre Berührung tödlich ist. Doch dann treten zwei Männer in ihr einsames Leben: Warner, der Machthaber, der Juliette als Waffe benutzen will, und Adam, ein Soldat dieser Regierung - doch steht er wirklich auf Seiten der Regierung oder kann Juliette ihm vertrauen?

Auf "Shatter Me" (ich habe das Buch im Original gelesen) / "Ich fürchte mich nicht" habe ich mich gefreut. Der Inhalt klang vielversprechend. Und dieses Buch war auch definitiv anders: Es ist aus Juliettes Ich-Perspektive geschildert - soweit nichts besonderes. Aber hervor sticht v.a. der etwas gewöhnungsbedürftige Schreibstil: Immer wieder stösst man auf durchgestrichene Sätze (Gedanken, die Juliette nicht zulassen will). Auf Wörter, Satzteile, die mehrfach wiederholt werden (so spricht Juliette z.B. wenn sie aufgeregt ist). Und auf Metaphern und Vergleiche. Insgesamt fand ich diesen Schreibtstil zwar positiv, aber definitiv übertrieben. Hier wäre etwas weniger einfach mehr und eindrucksvoller gewesen. Ich fand diese Elementen übertrieben eingesetzt und damit hat die Autorin ihre Wirkung verspielt.

Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, hätte ich am liebsten wieder abgebrochen. Ich kann gar nicht wirklich beschreiben woran das lag. Ich habe einen regelrechten Widerwillen verspürt weiterzulesen - habe aber dann dennoch durchgehalten und es wurde in der Tat etwas besser. Dennoch muß ich sagen, dass es für mich Passagen gab, die ich gerne und interessiert gelesen habe, aber auch Passagen, die ich gerne überflogen hätte. Insgesamt kann ich sagen, dass der Charakter Adam für mich leider realtiv langweilig war (die Szenen mit seinem Bruder waren allerdings wirklich gelungen!), wohingegen die Passagen mit dem Anti-Held Warner wesentlich mehr Potenzial boten. Auch wenn er kein Sympathieträger ist, so habe ich hier dennoch den Drang verspürt weiterzulesen.

Am Ende läuft alles ein bißchen in die Richtung X-Men. Hier hätte ich mir eine bessere Ausarbeitung gewünscht. Aber vielleicht wird das im zweiten Band ja besser. Am 02.10. erscheint im Original die Novelle "Destroy Me" (also ein Zwischenstück zwischen dem 1. und 2. Band), mit dem 2. Band Unravel Me soll es dann am 05. Februar 2013 weitergehen. Wann es auf Deutsch weitergeht, steht noch nicht fest. Ob ich weiterlesen werde, weiß ich noch nicht.

FAZIT: In diesem Buch steckt definitiv Potenzial und dem einen mag es besser gefallen, dem anderen - wie mir - eben nicht so. Ganz schlecht war es nicht, aber für mich ein zu übertriebener Schreibstil, ein Charakter, der mich nicht überzeugen konnte (Adam), und teilweise einfach zu uninteressant. 2,5 Sterne dafür von mir.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anfang gut- Ende zum kotzen, 4. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shatter Me (Taschenbuch)
Der Anfang ist eigentlich ganz spannend und die Charaktere kann man ins Herz schließen. Das Ende hingegen ist so flach und idiotisch und nervig, dass ich mir nicht mal die Mühe machen werde hier eine Review zu schreiben. Die zwei Charaktere die ich am Ende immer noch spannend fand, waren Warner und James. Alle anderen, vor allem Juliette, sind einfach nur nervig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toll geschrieben, 19. Mai 2012
Shatter me ist ein Buch, das aus der Flut der YA-Bücher allein schon deshalb heraussticht, weil die Ich-Erzählerin Juliette den Leser an ihren Gedanken teilhaben lässt. Sie wird in einer Zelle gefangen gehalten, denn ihre Berührung ist tödlich, auch wenn sie es gar nicht will. Das viele Alleinsein bekommt ihr nicht gut, unablässig schreibt sie in ein Buch, der Leser hat den Eindruck, er hält genau dieses Buch in den Händen. In kurzen, abgehackten Sätzen erzählt Juliette, was passiert, wobei sie das, was sie fühlt, gleich ausstreicht und durch das Gegenteil ersetzt. Das wird besonders dann deutlich, als plötzlich ein Junge in ihre Zelle gesteckt wird. Sie schwankt zwischen großem Interesse und dem Bemühen, sich dieses nicht anmerken zu lassen. Denn Juliette weiß, dass sie eine Gefahr für andere ist.

Shatter me lässt sich schnell lesen, die Handlung ist zwar wenig actionreich, spannte mich aber dennoch sehr auf die Folter. Ich wollte wissen, was es mit dem fremden Jungen auf sich hat. Denn so fremd, wie es zunächst scheint, ist Juliette eigentlich gar nicht. Sie kennt ihn von früher.

Juliette erscheint zunächst als ein innerlich total gebrochener Mensch. Ihre Gedanken sind konfus, sie wiederholt sich, vielleicht, um sich selbst zu bestätigen, dass sie noch bei klarem Verstand ist. Das ist der Autorin sehr gut gelungen. Und auch wenn der weitere Handlungsverlauf vielleicht nicht allzu kompliziert daherkommt, so hat mich das nicht gestört. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Geschichten über Menschen mit besonderen Fähigkeiten mag - X-men lassen tatsächlich grüßen. Wer damit nichts anfangen kann, wird sicherlich enttäuscht sein.

Juliette ist ein ganz besonderer Mensch, das hat die Autorin sehr einfühlsam herausgearbeitet. Das weiß auch Adam, der Juliette in der Zelle gegenübertritt, nur allzu gut. Er hat ihr selbstloses Wesen kennengelernt. Denn Juliette, die sich als Monster sieht, versucht immer wieder, anderen zu helfen, auch wenn das Nachteile für sie selbst bringt. Sie kommt jedoch an einen Wendepunkt, an dem sie entscheiden muss, ob sie weiterhin Opfer sein will oder nicht. Das hat mir schon gefallen und ich werde mir sicherlich auch die Fortsetzung nicht entgehen lassen.
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3.0 von 5 Sternen Schwacher Auftakt einer ansonsten spannenden Trilogie., 26. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shatter Me (Taschenbuch)
Anmerkung: Diese Rezension kann man auch auf meinem Blog, bibliophilic geek, wiederfinden.

ZUSAMMENFASSUNG

In Zeiten, in denen sich Krankheiten wie ein Lauffeuer verbreiten, wird die Gesellschaft durch das regierende Reestablishment unterdrückt, welches ihre Bürger glauben lässt, alle Tiere seien ausgestorben und die Lebensmittelvorräte gingen zur Neige.
Juliette kann ihre Mitmenschen durch eine bloße Berührung verletzen und sogar töten. Als sie deshalb versehentlich einen kleinen Jungen tötet, wird sie in eine Anstalt gesperrt. Nach 264 Tagen Gefangenschaft beschließt das Reestablishment, Juliette wieder freizulassen, um von ihrer besonderen Fähigkeit Gebrauch zu machen – sie wollen sie als tödliche Waffe für ihre kriminellen Machenschaften missbrauchen.

MEINUNG

Zuallererst: Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass die Meinungen zu diesem Buch auseinandergehen. Ich verstehe, weshalb manche das Buch lieben und andere es hassen. Die Autorin hat einen sehr eigenwilligen Schreibstil. Wenn man damit nicht klarkommt, wird es schwer werden, an dem Buch Gefallen zu finden – so erging es mir jedenfalls. Daher sollte es am besten jeder selbst lesen, um wirklich sicher zu sein, ob es ihm zusagt oder nicht. Das gilt zwar generell für jedes Buch, aber im Besonderen für dieses.

Tahereh Mafi scheint eine Vorliebe für kurze Sätze und eine Abneigung gegen Kommata zu haben. Die Geschichte ist wie eine Art Bewusstseinsstrom geschrieben: Es kommt einem beim Lesen so vor, als würde die Erzählerin ihre Gedanken ungeordnet aufschreiben, sowie sie ihr in den Kopf kommen. Ganze Passagen sind durchgestrichen, dann korrigiert Juliette ihre Aussagen. Mir gefällt die Idee dahinter im Prinzip sehr gut: Die Gefühle der Protagonistin werden verdeutlicht und man erhält einen Einblick in Juliettes geistige Verwirrung, die aus ihrer langen Gefangenschaft und Einsamkeit resultiert. Die durchgestrichenen Stellen nehmen im Verlauf der Geschichte immer weiter ab, je mehr Juliette zu sich selbst findet. Außerdem nutzt Tahereh Mafi eine Vielzahl eigenartiger Metaphern. Für mich war das Ganze ein wenig verwirrend und vor allem nervig und einfach zu viel.

Andererseits gibt ist die Story aufgrund dieses besonderen Schreibstils aber auch sehr temporeich. Man hat das Gefühl, dass ein Ereignis das nächste jagt. Das Buch kann sehr schnell durchgelesen werden, daher fand ich es auch durchaus unterhaltsam. Ich habe nicht mal zwei Tage dafür gebraucht, was ich positiv finde.

Die Handlung selbst konnte mich leider auch nicht überzeugen. Die Beziehung zwischen Juliette und Adam (ein Junge, den sie in der Anstalt kennenlernt) erschien mir als sehr übereilt und unplausibel. Ihre Liebe zueinander kam aus heiterem Himmel – insta-love – und wurde nur durch Rückblenden gemeinsamer Erinnerungen begründet. Das wirkte auf mich weder glaubhaft noch aufrichtig.
Außerdem hatten die beiden Turteltäubchen in brenzlichen Situationen nichts besseres zu tun, als sich ihren Gefühlen hinzugeben. Die Romanze zwischen den beiden stand meines Erachtens viel zu sehr im Vordergrund, Informationen über die Lebensumstände in einer dystopischen Gesellschaft kamen hingegen zu kurz. Die Fähigkeit, einen guten Rahmen für eine Geschichte zu schaffen, würde ich nicht zu Mafis Stärken zählen: Es werden nur wenige Informationen dazu gegeben, inwiefern die Menschen von der Unterdrückung des Reestablishments beinträchtigt werden. Da Shatter Me den Auftakt einer Trilogie bildet, kann es natürlich sein, dass diese Infos in den Folgebänden folgen, aber für mich war diese Grundlage einfach nicht genug, um mein Interesse zu wecken.

Shatter Me war leider nicht ganz mein Fall, daher bezweifle ich, dass ich die Reihe weiterlesen werde.
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5.0 von 5 Sternen Alles i.O., 8. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shatter Me (Taschenbuch)
Buch in original. Alles klaro bei der Lieferung. Über den Inhalt werde ich nicht verraten so ala der Gärtner war der Mörder oder so.^^
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5.0 von 5 Sternen Wieder ein Science Fiction Buch, aber trotzdem besonders!, 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Shatter Me (Taschenbuch)
In den letzten Jahren sind Science Fiction Bücher sehr beliebt und es gibt so viele von ihnen. Angefangen von den Tributen von Panem bis zur Divergent Trilogie, ich habe mehrere dieser Reihen gelesen. Und nun Shatter Me.
Ich habe das Buch mit gemischten Erwartungen angefangen und wurde dann sehr positiv überrascht. Die Schreibweise der Autorin ist erfrischend anders, durch die Ich-Perspektive und die immer wieder durchgestrichenen Wörter und Sätze bekommt man einen sehr guten Eindruck von der Protagonistin Juliette und sieht die Welt mit ihren Augen. Wenn man ihre Hintergrundgeschichte beachtet ist dies, denke ich, auch wichtig, damit man sie wirklich versteht.
Auch die Beziehung zwischen ihr und Adam ist erfrischend anders, als in den oben genannten Büchern, denn es ist nicht dieses ewige Hin und Her, bei dem man sich fragt, wann sie endlich bemerken, dass sie beide etwas für einander empfinden. Von Anfang an konnte man die Anziehungskraft zwischen den zwei Charakteren spüren und sie ließ auch das ganze Buch hindurch nicht nach.
Interessant ist ebenfalls die Beziehung zwischen "dem Bösen" im Buch, Warner, der die Hauptfigur ausnahmsweise nicht umbringen, sondern für sich haben möchte, was mal eine Abwechslung ist.
Insgesamt ist das Buch wirklich sehr gut. Ich habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen und mir auch direkt den nächsten Band gekauft. Auf jeden Fall empfehlenswert für alle Freunde von Science Fiction und Romantik!
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5.0 von 5 Sternen Mitreißende Trilogie!, 1. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shatter Me (Taschenbuch)
Shatter Me ist ein Roman wie ich ihn noch nie gelesen habe!
Tolle Charaktere, die sich im Laufe der kompletten Trilogie weiterentwickeln und eine mitreißende Story dahinter!
Ein Muss für alle die es sehr romantisch mögen.
Besonders gut gefällt mir, dass die Hauptperson Juliette ihr Gedanken niederschreibt, sich aber manche Gedanken verbietet und diese im Buch durchgestrichen sind. So hat man den Eindruck ein persönliches Tagebuch von ihr zu lesen.
Das erste Buch der Trilogie ist allerdings sehr dramatisch an vielen Stellen, darum kann ich nur allen raten, die nicht allzu begeistert sind unbedingt weiterzulesen. Die Bücher werden wirklich immer besser und spannender...

Eine meiner absoluten Lieblingstrilogien!
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4.0 von 5 Sternen Great storyline with well written characters, 1. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shatter Me (Kindle Edition)
I really like her series. There is always happening something and you want to read on. Her character is well written, and the tension and love triangle that is built up is done with great skill.
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Shatter Me
Shatter Me von Tahereh Mafi
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