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am 1. Juni 2011
Maggie Beaumont hat so ein, zwei oder drei Problemchen.
1. Sie verliebt sich grundsätzlich immer in den falschen Mann. 2. Ihre kleine Heimatstadt zeigt sich doch recht übersichtlich, was die Kategorie heiratswilliger und und vor allem heiratsfähiger Männer angeht und last but not least schliddert sie auf der Suche nach "Mr. Right" in aller Regelmäßigkeit von der einen Verlegenheit in die nächste und die Bewohner von Gideon's Cove nehmen dabei rege an Maggies Liebesleben teil.
Hat sie sich doch das Motto zu eigen gemacht: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen und erträgt das alles nach außen hin mit fast stoischer Gelassenheit.
Nachdem sich der neue gut aussehende Priester Tim ja nun wirklich nicht als der richtige Heiratskandidat entpuppt hat, sollte man doch vielleicht mal einen Blick über den Tellerrand werfen, um den geeigneten Partner zu finden. Doch bald muss sich Maggie die Frage stellen: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt?

Gleich mal vorab: Ich war für meine Verhältnisse ziemlich lange unentschlossen, mir diese Lektüre zuzulegen und ich kann nur sagen, was bin ich froh, dass ich mir letztendlich dieses Buch doch gegönnt habe. Da hätte ich nämlich eindeutig etwas verpasst und zwar eine witzigen, charmanten und manchmal auch traurigen Frauenroman, der absolut von seiner so eindringlich agierenden Romanheldin lebt.

Mit Maggie Beaumont stellt uns die Autorin eine Hauptprotagonistin vor, die man einfach vom ersten Augenblick an gern haben muss und mit ihrer warmherzigen und liebenswürdigen Art beim Leser sofort ein Stein im Brett hat.
Allein der Prolog lässt schon mehr als erahnen, mit was für einer chaotischen Maggie wir es hier zu tun haben, die aber immer auch mit einer guten Portion Begeisterung und Euphorie an die Sache geht und da einem spontan der Gedanke kommt: Na, das kann ja noch heiter werden.

Und es wird noch deutlich mehr als heiter, denn die gute Maggie lässt so schnell kein Fettnäpfchen aus, verliert hin und wieder im Eifer des Gefechts den Überblick und sorgt nicht nur bei den Einwohnern ihres Heimatstädtchens für jede Menge Belustigung.

Wir begleiten Maggie bei ihren wirklich schrägen Blind Dates, die aber auch in aller Regelmäßigkeit in den größten Desastern enden und die Autorin spart hier nicht an ulkiger Situationskomik, sodass man hier als Leser auch spaßmäßig voll auf seine Kosten kommt.
Doch wir lernen Maggie auch ganz anders kennen: Einfühlsam und liebevoll ihrer Verwandtschaft gegenüber, da für mich persönlich beeindruckend der Umgang mit ihrer Schwester und deren Familie oder ihre souveräne Art mit ihrer nervigen Mutter umzugehen.
Zudem ist sie auch noch als eine Art guter Samariter unterwegs, bekocht Gott und die Welt und insgeheim wünscht man sich so ein bisschen, Maggie als Chefin adoptieren zu können, denn immer stellt sie das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter an erste Stelle.

Mit Malone stellt die Autorin der guten Maggie einen Mann an die Seite, der so richtig schön das Gegenteil unseres immer gutgelaunten Sonnenscheins darstellt, nämlich einen so finster und düster wirkenden Einheimischen, der zum Lachen in den Keller geht und der der Umschreibung "Der große Schweiger" aber eine völlig neue Bedeutung gibt.
Da möchte man den Kerl gerne mal kräftig durchschütteln und sagen: Mensch, einen einfachen Satz mit Subjekt, Prädikat, Objekt kann doch jetzt nicht so schwer sein. Also da hat Maggie mit ihm eine wirklich harte Nuss zu knacken.
Und das Herrliche dabei ist, dass selbst diese Zweiergespräche, so einsilbig und spärlich sie auch von der männlichen Seite aus geführt werden, doch zu jeder Belustigung und Amüsement beim Leser führen. Man wartet ja schon eigentlich mit so einer gewissen Vorfreude und Spannung auf das nächste Wortgefecht der beiden, was so wunderbar konträr und eher einsilbig geführt wird.

Zudem hat die Geschichte auch irgendwie so etwas Heimeliges und Idyllisches, da wir so richtig schön am Kleinstadtleben samt Einwohner teilhaben und man sich in Gideon's Cove auch ganz schnell heimisch fühlt.

Alles in allem präsentiert uns Kristan Higgins hier eine wunderbar launige und humorvolle Frauenkomödie, die mit einer richtig schönen Love Story aufwarten kann, aber auf detaillierte und aufregende Liebesszenen verzichtet und der Fokus eher auf eine spielerisch - beschwingte Handlung gelegt wird.

Die Story wird uns im übrigen auch aus der Ich-Perspektive erzählt und das Ganze erleben wir da aus Maggie Sicht, wenn der "Fang des Tages" an Land gezogen wird.
22 Kommentare| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die ungestüme, goldige Maggie verliebt sich zunächst in den gutaussehenden, neuen Priester des Ortes- bevor sie erfährt, dass er der Priester ist, überzeugt zölibatär lebt und damit für sie unerreichbar. Schon allein diese Situation ist herrlich ertragreich, was komische, peinliche oder hoffnungsvolle Situationen des Alltagslebens angeht. Auch die weitere Suche Maggies mit Blind Dates aller Art hält unvorhersehbare Komik und beste Unterhaltung parat. Verschiedene Irrwege und Seitenstrassen gestalten die eigentliche Geschichte bunter und bereichern das Thema Liebe in der Kleinstadt um weitere inhaltliche Punkte ( Mutter- Tochter- Beziehung, Zusammenleben mit einem Hund, Kleinstadttratsch, Vorzimmerzicken, Altwerden, alte Bekannte mit neuen Augen sehen, kleine Brüder werden erwachsen, Ehrenämter, wie führt man ein kleines Lokal, Zwillingsidentität, etc.) Wie Maggie schließlich am Ende glücklich in den Armen ihres Prinzen landet, ist eine fröhliche, spannende und gut erzählte Geschichte, bestens geeignet, um einen regnerischen Tag lang zu unterhalten. Mir hat sie jedenfalls gut gefallen und ich empfehle sie allen, die sich mit einer gut erzählten, herzerfrischenden, romantischen Geschichte mit Happy End- Garantie ein paar nette Stunden machen möchten.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Februar 2012
In einem Kaff zu leben ist nicht immer einfach, denn wenn man in ein Fettnäpfchen tritt, dann weiß es gleich jeder. Maggie ist der Fettnäpfchenspezialist in diesem idyllischen Hafenstädtchen in Maine.
Erst wird sie von ihrer Jugendliebe sitzen gelassen, dann verliebt sie sich auch noch aus Versehen und ganz öffentlich in Pfarrer Tim.... ;-)
Nein, Maggies Privatleben ist nicht so, wie es für eine 32 jährige Frau sein sollte. Derweil ist sie doch die gute Seele der Stadt, leitet ihr eigenes Diner, engagiert sich ehrenamtlich wo sie nur kann und ist zu jedem lieb. Warum also geht der goldene Kelch immer an ihr vorüber???

Zum Glück lernt sie dann jedoch den verschlossenen Malone kennen und außerdem hat sie ja noch ein paar Familienmitglieder, die keine familiäre Peinlichkeit auslassen...

Dieser Roman ist einfach zauberhaft. Das liegt am wundervollen Schreibstil der Autorin. Sie kann diesen Ort derart malerisch beschreiben, dass man selber gerne dort wäre. Sie hat hier viele authentische und liebevolle Charaktere geschaffen, allen voran die Protagonistin Maggie, die so echt wirken, dass es einem sehr schwer fällt zu glauben, es gibt sie nicht wirklich.

Die Gefühle von Maggie sind derart einfühlsam zu Papier gebracht, dass ich mehr mit ihr leiden konnte, als mir lieb war. Ich bin ja sonst nicht sentimental, aber hier gab es ein paar Szenen, die mich wirklich zu Tränen gerührt haben. Dabei wirken die Emotionen nie überzogen oder aufgesetzt und Frau Higgins schafft es mit Leichtigkeit, mich an jede Seite dieses Buches zu fesseln!

Etwas anderes als fünf Punkte kann ich hier also nicht geben. Wer gerne einmal aus dem Alltag flüchten und sich in einer humorvollen, liebevollen Liebesgeschichte verlieren möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
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Maggie lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund 'Colonel' in einer Kleinstadt in Maine. Ihr Heimatort ist überschaubar und attraktive und interessante Männer sind dort Mangelware. Dennoch fühlt sie sich sehr wohl und führt mit Begeisterung ein von ihrem Großvater geerbtes 'Diner'. Eines Tages betritt aber doch ein interessanter Mann ihr Restaurant. Tim entpuppt sich zudem auch noch als sehr nett und aufmerksam. Maggie ist sofort Feuer und Flamme für ihn und da sie ihr Herz stets auf der Zunge trägt, erzählt sie auch ihren Bekannten im Dorf von ihm. Leider entpuppt sich der Auserwählte als der neue Dorfpfarrer und so sorgt Maggie einmal mehr für das Amüsement der Dörfler.

Auch in der Folgezeit hat sie kein großes Glück in Sachen 'Dates'. Obwohl Freunde und Bekannte ihr immer wieder potentielle Kandidaten vorstellen, mit denen sie sich auch artig trifft, entpuppen sich diese fast alle als wandelnde Katastrophen. Dabei hätte Maggie zu gerne eine feste Beziehung und auch eigene Kinder wie ihre Zwillingsschwester Christy.
Als sie eines Tages von einem weiteren Date- Kandidaten versetzt wird und zu allem Überfluss auch noch ihre erste große Liebe aus der Teenagerzeit mit seiner Frau vor ihr sitzt und sich mit seiner Großfamilie brüstet, entpuppt sich aber ausgerechnet der mürrische und wortkarge Krabbenfischer 'Malone' als Retter in der Not, der ihr beisteht.
Trotz weniger Worte scheint er durchaus Interesse an Maggie zu haben, doch will er eine feste Beziehung oder doch nur eine Frau für gewisse Stunden?

Zugegeben, ich hatte schon im Vorfeld viel Gutes über die Autorin und ihre Romane gehört, doch Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und so war ich bereits sehr gespannt auf die erste deutsche Übersetzung von Kristan Higgins.
Ich hatte (auch durch das farbenfrohe Cover bedingt) eine leichte Geschichte im Stile Susan Andersens oder Carly Phillips erwartet, doch ich bekam noch viel mehr als das, denn Kristan Higgins hat mit 'Fang des Tages' nicht nur eine unterhaltsame, fluffig- leichte Liebesgeschichte abgeliefert; ihre Story hat Substanz und die emotionalen Momente darin funktionieren perfekt- auch die Charaktere sind keineswegs stereotyp- zudem geht es mir bei leichten Unterhaltungsromanen für Frauen selten so, dass sie mich richtig berühren und sogar zum Weinen bringen können, wie es hier der Fall war.

Maggie ist eine liebeswerte, gutmütige Romanheldin mit viel Sinn für Humor, die sich für Ältere und Schwächere einsetzt, die immer ein offenes Ohr für die Probleme ihrer Mitmenschen hat und die sich sogar, (weil sie in den Pfarrer verliebt ist) dazu überreden lässt, einige soziale Projekte der Kirche zu betreuen. Sie bekocht ihre Mitmenschen mit Hingabe und liebt ihre Familie über alles.
Trotz ihrer Stärken steht sie sich aber auch oft selbst im Weg, wenn sie zugegebenermaßen etwas unbeholfen und tollpatschig in jedes ihr sich bietende Fettnäpfchen tritt, was mich ein wenig an Helen Fieldings Romanheldin 'Bridget Jones' erinnerte.
Trotzdem mochte ich die weibliche Hauptfigur sehr.
Erzählt wird der Roman aus Maggies Sicht, also in der 'Ich-Form'. So bekommt man auch gleich sowohl amüsante als auch nachdenklich machende Einblicke in Maggies Seelenleben mitgeliefert. Dagegen bleibt die männliche Hauptfigur 'Malone' ein wenig blass. Es wird zwar am Rande erwähnt, dass er eine schwierige Kindheit hatte und auch seine erste Ehe scheiterte, aus der eine Tochter hervor ging, doch da Malone äußerst wortkarg ist und auch im Laufe des Romans, selbst bei der gemeinsamen Aussprache mit Maggie nicht viele Worte verliert, erfährt man über ihn und was ihn wirklich bewegt, leider etwas wenig- wahrscheinlich musste seine Figur aber so konzipiert werden, damit er relativ geheimnisvoll bleibt.
Das man ihn dennoch sympathisch findet, liegt zum größten Teil daran, dass Malone statt großer Worte lieber Taten sprechen lässt und er Maggie immer beisteht, wenn es darauf ankommt.

Fazit: zum Lachen, zum Weinen und zum Träumen- die perfekte Liebesromanlektüre und für mich eine positive Überraschung !
4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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am 18. Februar 2012
Erster Satz:

"Guten Morgen, Maggie", sagte Pfarrer Tim und setzte sich in seine übliche Nische."

Meine Meinung:

Ja, was soll ich sagen. Nicht mein übliches Wilderungsgebiet. Aber irgendwie brauchte ich mal was lockeres, frisches. Und das ist dieses Buch definitiv.

Die Geschichte wird von Maggie erzählt, dem "schlechten" Zwilling. Ihre Schwester hat alles, was Maggie sich wünscht - einen tollen Ehemann, eine süße Tochter und Glück ohne Ende - trotzdem liebt sie ihre Schwester. Aber Maggie verliebt sich grundsätzlich in die falschen Männer und so begleitet man sie durch verpatzte Dates - einem "Tierflüsterer", einem alten Mann, einem Witwer, der nichts neues anfangen will und und und. In dem kleinen Dorf versuchen alle Maggie zu verkuppeln.

Tja und ich muss sagen, ich fand es wirklich gut. Lustig, leicht und herzerfrischend. Man konnte lachen und einmal kamen mir wirklich ein paar Tränen, wegen des alten "Colonels" - Maggies geliebtem Hund.
Es ist nichts anspruchsvolles, aber super schön. Man tappt mit Maggie zusammen in jedes Fettnäpfchen, Familienpannen und peinliche Männergeschichte. Und ja, viel gibt es da auch nicht mehr zu schreiben. Für zwischendurch ein gutes Buch, die Charakter waren mir symphatisch, die Story war fluffig und das Ende schön. Alles war eine schöne Liebesgeschichte braucht.

Auch wenn ich in diesem Genre nicht so bewandert bin, fand ich den Ausflug darin entspannend und amüsant. Für ein bisschen Lachen und Liebe empfehle ich euch "Fang des Tages" definitiv. :)
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. November 2011
Maggie ist ein dreißigjähriger Single, die in einer kleinen Hafenstadt wohnt, wo sie das Diner ihres verstorbenen Großvaters übernommen hat. Sie ist ein liebenswerter Schussel und ihr Liebesleben erheiterte bereits mehrfach die ganze Ortschaft. So auch zuletzt, als ihr ein attraktiver Mann nach einer Autopanne geholfen hat und sie allen erzählt, dass sie jemand kennengelernt hat - bis sich herausstellt, dass es der neue katholische Pfarrer ist! Während ihre Zwillingsschwester Christy einen liebevollen Ehemann und eine süße kleine Tochter hat, schliddert Maggie mit ihren Blind Dates und arrangierten Verkupplungsversuchen von einem Desaster ins nächstes. Bis sie eines Tages der mürrische verschlossene Einzelgänger Malone aus einer peinlichen Situation rettet und küsst. Er, von dem sie gedacht hatte, er wäre der letzte Mann auf Erden mit dem sie etwas anfangen würde. Doch plötzlich gehen Maggie seine blauen Augen nicht mehr aus dem Kopf. Kann das Glück so nahe liegen?

Kristan Higgins erstes deutsches Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und die Handlung sehr humorvoll. So manches Mal musste ich über Maggie laut lachen, wenn ihr Mund mal wieder schneller war als ihr Gehirn. Aber sie ist ein wirklich liebenswerter Mensch und als Leser leidet, lacht und weint man mit ihr.

Dies war definitiv nicht mein letztes Buch von Kristan Higgins. Im MIRA Verlag ist auch ein zweites Buch von ihr erschienen und ich hoffe, dass noch weitere folgen werden.

Wer gute Unterhaltung für zwischendurch sucht, der ist mit diesem Buch gut beraten!
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am 14. Dezember 2015
Maggie ist dreißig, chaotisch und Single. Sie führt ein Dinner in einem typischen Ostküsten-Kleinstadt und eines Morgens kommt ihr Traummann durch die Tür. Sie bekommt seinen Job nicht mit. Als die ihn dann in der Kirche wieder sieht kann sie es nicht glauben, er ist der neue Priester der Gemeinde. Ihr suchender Single-Blick geht auf Wanderschaft und erlebt so manche Überraschung.

So viel wie in diesem Buch habe ich lange nicht gelacht. Maggie scheint aber auch wirklich in jedes Fettnäpfchen zu treten. Vieles kam mir bekannt vor, schon selbst erlebt. Damals konnte ich auch nicht lachen, aber bei Maggie schon. Sie und ihre Familie sind schon, Gesprächsstoff für das Stadtgespräch. Auch ihre Dates sind sehr humorvoll, gefühlvoll und auch etwas romantisch. Die Geschichte ist voller Gefühle, humorvoll und Romantisch ohne gleich ins Kitschige zu gehen. Hier kann man sich für ein paar Stunden vor der Welt verstecken und das Leben genießen.
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am 17. März 2012
Eigentlich ist die 30-jährige Maggie zufrieden mit ihrem Leben in Gideon's Cove - wäre nicht ihr Single-Status. Da lernt sie in ihrem Diner einen attraktiven jungen Mann kennen, verbreitet die freudige Botschaft in der halben Stadt. Doch dann stellt sich heraus, dass er der neue Pfarrer von Gideon's Cove ist! Leider ist es nicht das erste Mal, dass sie sich zum Gespött der Stadt gemacht hat. Doch jetzt ist Schluss damit, es muss doch auch für Maggie einen passenden Mann geben! Bis sie auf den richtigen Mann trifft, heißt es jedoch noch den einen oder anderen Fisch zurück ins Wasser werfen ...

Die Handlung spielt in einer typischen Ostküsten-Kleinstadt, die vom Hummerfischen lebt. Hier kennt jeder jeden und somit sind alle bestens über Maggies sämtliche Niederlagen im Liebesleben informiert. Zudem ist da noch Maggies Mutter, die Maggie endlich wie ihre Zwillingsschwester Christy verheiratet sehen möchte. Dass Maggie voll und ganz in ihrem Diner aufgeht, interessiert ihre Mutter nicht. Während Maggie weiterhin für Pfarrer Tim schwärmt, übernimmt er es, sie endlich zu verkuppeln. Leider beweist er dabei kein glückliches Händchen und so geht Maggie so schnell nicht der Erzählstoff in ihrem Dinner aus. Währenddessen begegnet sie immer wieder den stillen Hummerfischer Malone - doch der kommt mit seiner eigenbrötlerischen Art mal so gar nicht im Frage! Oder etwa doch?

Meinung

Dieses Buch hat aus meiner Sicht nur eine einzige Schwäche: Es ist stellenweise einfach zu peinlich! Maggie tritt nicht nur in Fettnäpfchen, sie springt mit Anlauf voll hinein. Bei einigen Szenen musste ich mir die Hände vor das Gesicht schlagen und linste dann zwischen den Fingern auf dem Text in der Hoffnung, dass es nicht so schlimm wird wie befürchtet - doch Kristan Higgins kennt in der Hinsicht keine Gnade. Die letzte peinliche Situation mit Pfarrer Tim war mir persönlich dann etwas zu viel des Guten. Insgesamt hatte ich jedoch dank der vielen komischen Situationen eine Menge zu lachen.

Maggie hat einfach eine herzerfrische Art und war mir fast schon unheimlich mit ihrer Fürsorge für alles und jeden. Sie betreibt mit Hingabe ihr Diner und liebt ihren Hund Colonel abgöttisch. Ihre wesentliche Schwäche ist, dass sie allzu oft ihren Mund nicht halten kann - das macht sie aber nur sympathischer. Ihre Familie ist im Lauf der Handlung für die eine oder andere Überraschung gut. Der Charme einer Ost-Küstenkleinstadt ist herrlich getroffen. Kurzum: Der Leser fühlt sich mittendrin.

Besonders gut gefallen hat mir Malone, welcher mit seiner Schweigsamkeit einen starken Kontrast zum eloquenten Pfarrer Tim bildet. Nicht nur deshalb nimmt Maggie erst nach und nach Malone überhaupt richtig wahr und entdeckt, dass Malone hinter seiner raubeinigen Art extrem attraktiv ist. Zudem schätzt Maggie allmählich seine stille Art für sie da zu sein, wenn sie ihm braucht - und so findet zusammen, was zusammengehört. Dass das natürlich nicht ohne Hindernisse abgeht, versteht sich von selbst. Jedoch gestaltete sich das bis auf das klassische Missverständnis doch recht originell und es wirkte nicht künstlich verzögernd, sondern wirklich für die Geschichte nötig.

Insgesamt eine leichte Geschichte fürs Herz mit ganz viel Humor, bestens geeignet für einen langen Nachmittag auf der Couch.

Fazit

Ein Gute-Laune-Buch mit einer liebenswerten Heldin und einen kantigen Helden, was dem Buch seinen besonderen Charme verleiht.

4,5 Sterne
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am 22. Februar 2012
Ein sehr schönes, einfühlsam geschriebenes Buch. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl die Geschichte mitzuerleben. Es ist auch selten dass ich bei einem Buch weinen muss, aber hier konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten und habe richtig mitgelitten.
Keine Sorge... es ist kein absoluter Herz-Schmerz-Roman..., die kann ich nämlich nicht ausstehen..., es hat mich nur bei einer bestimmten Stelle so sehr getroffen.
Ansonsten war das Buch auch durchaus lustig, teilweise zum Kopfschütteln und vorallem war es unterhaltsam.
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am 17. September 2012
"Im Grunde muss ich nur jemand Neues kennenlernen, und diese blödsinnige Sehnsucht wird vergehen. Irgendwann werde ich einen tollen Typen treffen, der genauso nett ist wie Tim O'Halloran, und alles wird gut. Es gibt Tage, da glaube ich das tatsächlich."

Maggie ist dreißig, leitet ein kleines Diner an der beschaulichen Küste von Maine und hat scheinbar einfach kein Glück mit Männern. Oder wieso verliebt sie sich nur immer in die Falschen - und diesmal ausgerechnet in Pfarrer Tim O'Halloran? Aber abgesehen von seiner Berufung ist er einfach ihr Traummann. Um Maggie jedoch von ihren unpassenden Gefühlen für ihn abzubringen, bietet Pfarrer Tim ihr an, einen passenden Mann für sie zu finden. Mit göttlichem Beistand sollte das doch kein Problem sein, oder? Dabei ahnt niemand, dass Maggie den Richtigen doch schon längst kennengelernt hat...

Zu "Fang des Tages" habe ich ganz zufällig gegriffen - und war echt erstaunt, wie sehr mich die Geschichte fesseln konnte. Von Chick-Lit erwarte ich eigentlich nicht viel mehr, als gut unterhalten zu werden. Dieses Buch hier hat mich aber nicht nur gut unterhalten, sondern mich auch herzhaft lachen und weinen lassen und mich richtig mitgerissen.

Maggie ist zwar die Ältere der eineiigen Zwillingsschwestern, kann ihre jüngere Schwester Christy aber nur beneiden. Christy ist mit ihrem Traummann verheiratet und hat die hübscheste kleine Tochter der Welt. Bei Maggie dagegen will es mit den Männern nicht so recht klappen, seit sie auf fiese Weise von ihrem Exfreund sitzengelassen wurde. Doch als Tim O'Halloran in ihr beschauliches Städchen zieht, ist sie sich sicher, endlich ihren Mr. Right gefunden zu haben - bis sie ihn im Gottesdienst oben auf der Kanzel stehen sieht.

Damit beginnt eine chaotisch-witzige Liebesgeschichte mit einer sehr herzerwärmenden Protagonistin, die ihresgleichen sucht. Wer Maggie nicht mag, dem ist nicht mehr zu helfen. Selten war mir eine Protagonistin im Buch auf Anhieb so sympathisch wie sie. Maggie tritt gerne mal ins Fettnäppfchen, plattert drauf los, wenn sie nervös ist, und liebt ihren alten Hund abgöttisch. Und man kann es nicht anders sagen, sie ist einfach ein guter Mensch. Angestiftet durch ihre Gefühle für den Pfarrer, engagiert sich Maggie in jeder nur erdenklichen ehrenamtlichen Gruppe und ist auch sonst einfach nur ein Schatz zu jedem. Lediglich am miesepetrigen, stets grummeligen Malone beißt sie sich die Zähne aus, der mit ihrer fröhlichen Art scheinbar nichts anfangen kann. Umso geschockter ist sie, als ausgerechnet Malone sie nach einem völlig misslungenen Date mit einem anderen küsst.

Was mir neben Maggies flapsiger Art und der wirklich lustigen Story sehr gut gefallen hat, ist, wie Kristan Higgins hier über Sex schreibt. Manche Chick-Lit Bücher lesen sich ja wie ein halber Porno, weil gewisse Szenen sehr ausführlich beschrieben werden. Das war hier nicht der Fall, Higgins hat sich da zurückgehalten und es trotzdem geschafft, mir Bauchkribbeln zu bescheren.

Kurzum, Maggies Geschichte hat mir einfach richtig gut gefallen. Ich habe herzhaft gelacht, mit ihr mitgelitten und an der ein oder anderen Stelle auch richtig geheult. Und genau so muss Chick-Lit sein! Ein ideales Buch zum Seufzen, Lachen und Weinen. Ich werde definitiv noch zu weiteren Büchern von Kristan Higgins greifen.
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