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am 25. Juni 2012
Assassins Creed. Habe ich mir zufällig gekauft und war ziemlich begeistert von dem Spiel. Nur der Spielspass war irgendwann weg, da man irgendwie doch immer dasselbe tat. Dennoch war es der Beginn einer großartigen Serie, der einzigen bisher, die ich komplett durchgespielt habe.
Dann kam Assassins Creed II. Der absolut beste Teil der Serie bisher und ein Meilenstein in der Geschichte der Spielwelt. Die Schwächen des ersten teils wurden ausgebügelt und es war ein tolles, umfangreiches Spiel, dass dennoch seinen Wurzeln treu geblieben ist und den Käufer nicht nur ausgeschlachtet hat, sondern die Fankritik aufgenommen hat und beachtet hat. Das war toll. Das waren noch Zeiten...!
Es folgte Assassins Creed Brotherhood...wieder tolle Neuerungen. Ein nettes zusätzliches Add-On. Es hat Spass gemacht. Es war okay und immer noch gut. Wieder tolle Neuerungen, wieder viel Spielspass. Und das Einzige Spiel, dass mich bisher zum Online spielen verleitet hat (Ich hasse Onlinespiele eigentlich wie die Pest...)!
Ja, und nun wird der Templer erschossen, aus einem Versteck heraus gemeuchelt, per Luftattentat getötet, gevierteilt, in Säure aufgelöst...gemolken, gemolken, gemolken...Schade.
Meiner Ansicht nach kann...muss dieses Spiel aus verschiedenen Sichtweisen gesehen werden.

Die Grafik und Sound:
Die Grafik ist wunderbar und gelungen. Ich liebe es auf den Aussichtspunkten zu stehen und die Städte, in diesem Fall Konstantinopel, anzusehen. Alles läuft flüssig und es sieht toll, toll, toll aus :)! Es läuft flüssig und die Kämpfe sehen wie immer gut aus. Sound auch gelungen wie immer. Also: (5/5).

Das Setting:
Joa, ich muss sagen, dass Italien mir sehr gefallen hat, da es sehr farbenfroh und lebendig war. Rom, Venedig, etc. pp. kenne ich auch persönlich, vielleicht deshalb. Der orientalische Touch alla Konstantinopel, Akkon, Masyaf ist nicht so mein Fall. Viel braun und grau. Ist aber Geschmackssache. Die Athmosshäre wurde jedoch grandios rübergebracht, wie immer haben auch die NPCs viel zu sagen und lassen einen manches Mal schmunzeln. Alles in allem: subjektive (3,5/5).

Die Geschichte und die Personen:
Hmm. Also. Hmm. Welche Geschichte? Ja, da war ja was. Sehr vorhersehbar. Da war n Mann, der trifft ne Frau, und er verliebt sich. Außerdem sammelt er halt 5 Scheiben. Das der Verräter gar kein Verräter ist, war irgendwie direkt klar. Naja, Mann sammelt die Scheiben, Frau wird überraschenderweise natürlich entführt und gegen die Scheiben eingetauscht. Held siegt. Frau gesund. Willkommen im Mainstream.
Keine überraschenden Wendungen. Keine Geschichte. "Geh sammeln" hätte das ganze auch heissen können.
Die Personen waren genauso interessant wie n Sack Äpfel. Die Antagonisten fand ich nicht mal böse. Haben mir ja gar nichts getan. In AC II wurde meien Familie ermordet, meine Mutter traumatisiert und und und...ich war emotional involviert. Alle Charaktere hatten Tiefe und man wollte eben Rache. Niemand bei Revelations hat mich irgendwie interessiert. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob diesmal historische Figuren dabei waren. Auch das fehlte mir sehr. Hatte ich mich in Italien noch auf Katharina Sforza, Leonarde da Vinci, Cesare Borgia und Lucretia gefreut, war hier niemand, den ich irgendwie aus der Geschichte kenne.
Lediglich, immerhin, finde ich es schön, dass die Geschichte um Altair (und auch Ezio) dann eben doch ein zufriedenstellendes Ende gefunden haben. Schön aufgearbeitet vor allem bei Altair. Deshalb, traurige (1/5).

Der Spielspass und die Neuerungen:
Nichts Neues, alles wie immer? Nein. Es gibt Bomben. Ich habe in vielen Rezensionen schlechte Feedbacks gelesen, finde sie aber gut. Ich bin ein Vetreter des: "Danke für die Möglichkeiten, aber ich spiel es ja wie ich es will!" Da das ganze für mich kein Hack and Slay ist (außer ich bin wütend :D), auch wenn es durchaus locker mit rennen und killen machbar ist, finde ich die Bomben praktisch. Man kann mit ihnen ablenken, anschleichen und töten und eben "assassiniger" sein. Das macht mir das Spiel etwas schmackhafter, denn ich spiele gerne "Assassine" und nicht "Metzler". Deshalb habe ich Verwendung für die Bomben.
Ansonsten nix neues im Staate Türkei. Man hat seine Bruderschaft. Waffen. Rüstungen. Banken, Schmiede, Schneider. Baut auf. Erobert Viertel. Tötet Templer. Es gibt n Tower Defense Minispiel. Ist ganz nett, aber sehr unausgewogenes Balancing finde ich.
Öhm. Ansonsten wurden viele, viele, viele, um nicht zu sagen, alle Nebenmissionen gestrichen. Man läuft einmal für Roma, Diebe und Söldner los, aber es gibt ansonsten keine Nebenaufgaben mehr. Sehr schade. Noch weniger fürs Geld.
Apropos noch weniger fürs Geld. Das Spiel hatte ich schnell durch (und ich mache nicht die Missionen am Stück sondern zocke auch online, versuche alles aufzubauen, tüttel so rum, etc.) und habe nicht mal eine Woche gebraucht. Neben Arbeit und Uni wohlbemerkt. Zur Zeit der Kieler Woche (wem das was sagt :))! Aber es gibt ja ieder teure DLCs. Bei aller Liebe, ich hasse diese Dinger. Wenn ein Spiel grandios ist und als vollwertiges Spiel annehmbar ist, kaufe ich auch gern noch n DLC nach, der den Spass erweitert. Aber wenn ich schon nur 10 Stunden SPielspass kriege, gebe ich nicht nochmal 20 € für DLCs aus.
Also: Nebenmissionen: Weg.
Spielzeit: Minimal.
Melken der Kuh: Maximal.
Neuerungen: Ein paar wenige.
Spielerbewertung: Minimal
Im ganzen wiederum: (1/5)

Der Multiplayer:
Wie oben erwähnt: Einziges Spiel, dass ich online spiele, da ich online spielen ja eigentlich gar nicht mag. Und hier tut sich auf, was im Einzelspielermodus verwehrt wurde: Ein Paradies. Viele Charaktere, die angepasst werden können auf fast jede beliebige Art. Viele tolle, abwechslungsreiche Spielmodi. Tolle Grafik. Fähigkeiten, Videos (es gibt sogar fast ne Geschichte hierbei). Eine Vielfalt an Möglichkeiten tut sich dem geneigten Spieler hier auf, die man sich für den Einzelspieler auch gewünscht hätte.
Grandiose (5/5).

Fazit: Ich denke, dass Brotherhood zum Antesten war, wie ein Mehrspielermodus ankommt, also haben sich dieser und der Einzelspielerpart die Waage gehalten. Das war gut. Nur leider kam der Multiplayermodus wohl zu gut an :/! Denn anscheinend ist hier ,bei Revelations, plötzlich die ganze Entwicklungszeit für den Multiplayer draufgegangen, die man sich so auch für den Einzelspielermodus wünscht.
Wer gerne Online spielt, dem sei dieser Teil ans Herz gelegt. Wer anfängt AC zu spielen, der langt am Besten bei Teil I bis II. Brotherhood zu, und überspringt diesen Teil getrost. Lest es irgendwo nach und ihr habt denselben Spass (oder fast mehr) und kennt die Geschichte. Wer bis Brotherhood kam, für den gilt diesselbe Empfehlung.

Im Ganzen:
Singleplayer(10,5/20)...also leider ein Beinbruch...und in der Hoffnung AC III wird wieder zu einem Siebenmeilenstiefel.
Multiplayer(5/5 bzw. 15,5/25) also wunderbar. Aber das allein macht auch noch keinen Assassinen...
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am 3. Dezember 2011
Ich sehe diesen Teil der AC Reihe mit gemischten Gefühlen. Zuerst einmal bin ich ein großer Fan der bisherigen Teile wobei es immer eine Steigerung vom vorherigen Teil zum nächsten gab.

AC: Wurde etwas überhypt aber das Spielprinzip und die Kulisse waren einfach unglaublich. Die Missionen wiederholten sich vom Prinzip her doch die eindrucksvollgestalteten Städte und das Setting machten das locker wieder wett.

AC 2: Der wohl größte Sprung in der AC-Reihe es wurden alle Kritikpunkte von Teil 1 bearbeitet und verbessert. Große verschiedene Städte und unterschiedlichste Missionen. Der wohl beste Teil mit einer sehr unterhaltsamen Borgia-Story!

AC Brotherhood: Hier wurde die genial gestartete Borgia-Story gelungen fortgeführt und beendet. Brotherhood machte richtig Laune auf den nächsten Teil weil, man es nach dem duchspielen, kaum erwarten konnte wie die Geschichte um Desmond und den heutigen Assassinen weitergehen würde.

AC Revelations: Zuerst einmal bringt es die Geschichte um Altair super zuende mit einer Stimmung die einmalig ist. Ezios Story wird dabei, wie ich finde, etwas vernachlässigt (es gibt zwar den AC Embers Film doch hätte man diesen dann zumindest auch dem Spiel beilegen können um so die kompletten Storyabschlüsse von Altair und Ezio beisammen zu haben ohne sich noch extra den Film zu holen). Vom Spielprinzip hat sich leider seit AC 2 nichts großartig verändert. Klar, es gab immer wieder nützliche neue Funktionen und Möglichkeiten z.B. die Aufzüge in ACB oder die Hakenklinge in ACR doch man hätte viel mehr aus den jeweiligen Spielen rausholen können wobei ACR dabei besonders hervorsticht. Die Story ist gewohnt gut obwohl die Charaktere schon blasser wirken als in den vorherigen Teilen. Die Stadtkulisse ist wieder bombastisch auch wenn man leider wieder nur in einer großen Stadt ist und nicht in mehreren etwas kleiner gehaltenen Städten. Trotzdem würde ich dieses Spiel ohne wenn und aber an jeden weiterempfehlen.

Ich habe große Erwartungen an den folgenden Teil und hoffe das die Story wieder länger wird und dafür der Multiplayer gekürzt wird (den ehrlich bei AC ist der Multiplayer nur Beiwerk und die Story darf darunter auf keinen Fall an Qualtität und Länge verlieren)
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am 28. November 2011
Assassins Creed 2 fand ich eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Ich fand es in sich stimmig, die Steuerung war passend und genau; die Levels von der Architektur einfach wunderschön. Bis auf Forli, aber man kann ja nicht immer genial sein. Brotherhood hat dann die Bruderschaft als gelunges neues Element in die Spiele eingeführt und die Story wurde spannend weitergestrickt.
Eigentlich hätte Revelations genau so sein können. Es hat alles, was die Vorgänger auch haben. Nur im Detail etwas anders. Das ist auch, was mich stört. Nicht, das Veränderung etwas schlechtes wäre. Nur merke ich an jeder Ecke, dass der Produzent daneben stammt und auf seine Uhr gezeigt hat. Die Spielbalance ist einfach unter aller Sau. Konstantinopel ist eigentlich ein sehr schöner Ort, aber noch schlimmer als Venedig gibt es ein Überangebot an Wachen, die einen einfach stören. Es ist nicht so, dass es das Entkommen erschweren würde, sie sind einfach abzuhängen, aber es sind soviele, dass es lange dauert, untertauchen zu können. Vor allem nervig bei den Festungseroberungen. Es ist quasi unmöglich sich mal ein bisschen umzusehen, um den Kommandanten zu entdecken. Wird man entdeckt, flüchtet der auch dann noch in den meisten Fällen und man muss warten. Nicht schwer, nicht fordernd, einfach zeitaufwendig.
Und das stört mich bei allen Punkten. Die Eroberungen der Bruderschaft sind auch eigentlich ganz witzig. Aber als Assassine hat man immer nur Kontrolle bis 50% (Templer bekommen 100%). So ist es ein ständiges hin und her. Was bedeutet, man muss eigentlich ständig seine Leute hinschicken, was wiederum heißt, man kann sie nicht einsetzen. Eigentlich könnte man das taktisches Feature nennen, wenn die Kontrolle über eine Stadt irgendeine Bedeutung hätte (Außer Geld zu bekommen, dass man eh nicht wirklich braucht). Da wurde nicht zu Ende gedacht.
Das Towerdefense ist auch einfach reingesetzt. Es fehlt die Ausgewogenheit der Einheiten. 8 Granatenwerfer mussten 20 Minuten auf eine Einheit draufhalten, um ihn zu besiegen. Viel zu lang für so einen Zusatz. Und die Texteinblendungen, die die Steuerung erklären sind unglaublich klein, bleiben dafür auch nur eine Sekunde im Bild. Also kann man sie eh nicht lesen.
Die Desmond "Levels" sind einfach nur ein ganz schlecht kopierter Portalversuch. Die Technik ist brilliant, die Story in Ordnung (Da hat man sich aber ganz schön bei Matrix bedient), die Charaktere gut.
Allgemein wirkt das Spiel von der Spielbalance als auch den Inhalten und Features einfach unfertig auf mich. Ich mag das Spiel, aber ein Jahr für solch ein Projekt ist einfach zu wenig.
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am 17. Januar 2014
AC, AC II, AC Brotherhood, AC Revelations, AC III und sogar AC IV.... einfach eine Spiele_Reihe zum Verlieben. Klar, Grafikverbesserungen kann man nicht Erwarten in den nächsten Games, sofern sie nicht nebenbei an einer neuen Engine Arbeiten, aber das macht nichts, so wie sie jetzt ist, passt sie, lediglich find ich immer noch störend dass die Klingen aussehen als würden sie nicht durch Menschen sondern durch Tücher schneiden, als würde das ganze durch rutschen und und und, die Attentate an sich könnten etwas... Realistischer dar gestellt werden :) Aber ich kann dafür keinen Stern abziehe, habs durch gezockt und finde das Spiel sehr gut. Auch die Verpackung so wie die Lieferung verliefen Reibungslos und Pünktlich...
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am 30. Oktober 2013
Wie bei Brotherhood is auch hier die Erweiterung zu Assassins Creed II.
Neue Kniffe, neue Spielsachen, noch bessere Grafik mit tollen Filmsequenzen und fantastishen Hintergrund und der Nervenkitzel wurde mal wieder erweitert.
Schwerere Passagen, in der die neuen Spielsachen zum Einsatz kommen.
Neue Charakter aber der gleiche Gegner mit neuen Schachfiguren.
Die Templer. Böse, Machtgierig und fanatisch. Beide Ideale nicht durchsetzbar aber das ist nicht relevant.

Also Spieler, wenn ihr schon das 1 und II, wie II Erweiterung gespielt habt. Zieht das euch auch rein
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am 8. April 2014
Auch im dritten Teil der Reihe von Assassins Creed 2 befinden wir uns wieder in der Rolle von Ezio Auditore. Mittlerweile ist er noch ein bisschen älter geworden. Diesmal jedoch befinden wir uns nicht an italienischen Schauplätzen, sondern im osmanischen Reich. Hier will er mehr über seinen Vorfahren Altair herausfinden und in dessen Fußstapfen treten.

Wer Assassins Creed 2 gespielt hat, der sollte unbedingt auch Revelations spielen. Allerdings erst, wenn auch Brotherhood durchgespielt wurde. So baut die Geschichte chronologisch aufeinander auf.
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am 12. Juli 2013
Ich habe die komplette Serie durch und werde Ezio u. Altair vermissen! Sehr fesselnd, wie die Vorgänger! Gut durchdachte, packende Story - mitunter aber sehr einfach zu händeln, da die Missionsline einfach zu intuitiv - mehr Rätsel wären cool gewesen.

Auch die Wachen waren viel zu einfach auszuschalten durch den "Block-Konter-Angriff" - wobei das für mich aber einfach kein Grund ist, hier nicht die vollen Sterne zu geben :)
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am 16. Februar 2012
Neben all den superlangen Spielebewertungen versuche ich mich mal an einer kurzen Rezession:
AC:R ist meiner Meinung nach lange nicht so gut wie seine letzten beiden Vorgänger. Habe das Spiel nach weniger als einer Woche durchgespielt, was bei den anderen beiden nicht der Fall war. Relativ viele Grafikfehler, eher langweilig im Vergleich zu den Vorgängern, die Kontrolle der anderen Städte durch die Brüderschaft nervt irgendwann, das mit den Bomben geht ja noch so, aber das Verteidigen der Festen ist meiner Meinung nach fehl am Platz, spannende Rätsel fehlen komplett und Ezio's Reise macht auch keinen Spaß, dauernd das gleiche!
Schade!
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am 21. November 2011
Ich habe mir Ac Revelations gleich am 15.11 geholt und angefangen zu spielen. heute am 21.11.2011 Habe ich meinem letzten Gegner die Worte "requiescat in Pace" ins Geischt gehaucht.
Im Großen und Ganzen ist das Spiel sehr umfangreich und abweslungsreich gestaltet so das beim Spielen der Hauptstory eigentlich nie Langeweile aufkommt. Das Spiel profitiert vor allem von den Szenen in denen man Altair oder Desmond (Desmond's Reisen) selbst spielt welche einen wundevrollen Kontrast zu Ezio bilden.
Außerdem wird am Ende ein großer Teil des Rätsels der "ersten Zivilisation" aufgedeckt und was es mit Minerva und Juno auf sich hat.
Der einzige Punkt in dem ich mit Ac Revelations nciht ganz zufrieden bin ist die Storyline von Ezio selbst - Zu schnell, so scheint es mir kommt man an das Ende der mit 8 Sequenzen meiner Meinung nach ziemlich mageren Hauptstory (Brotherhood hatte 9 und war quasi nur ein Add-On).
Trotzdem ist das Spiel mir jeden Cent wert gewesen - Einfach ein episches Spiel, das jeden der Ac auch nur ein wenig mag in seinen Bann ziehen wird.
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am 28. November 2011
Also irgendwie überrascht mich der Chor der Begeisterten. Das kaum Jemandem der für mich deutlich Qualitätsverlust aufgefallen sein soll, ist nur schwer zu glauben. Sicher, die Fehler stecken teils im Detail, sind aber auch dann durchaus offensichtlich. Die ganze Zeit über kam es mir so vor, als hat man das Spiel nur programmiert, um den Multiplayer noch mal verkaufen zu können.

Die Probleme fangen schon vor Ezios Trip an den Bosporus an. Anstatt Desmond nach dem dramatischen Ende von Brotherhood in der realen Welt voranschreiten zu lassen, lässt man ihn auf dieser ärmlichen Animus-Insel aufwachen. Das war bei mir schon der erste Dämpfer. Sofort kam mir 'Zeit und Geld gespart' in den Kopf. Und das ändert sich auch bis zum Ende nicht.

In Istanbul angekommen trifft Ezio dann auf den örtlichen Anführer der Assassinen. Dieser veräppelt Ezio aber eher, als das er Respekt hat, was so gar nicht zu der Serie passt. Diese Figur begeht die Tutorials der neuen Funktionen mit dem Spieler, bleibt ansonsten aber eher blass. Auch die Frau und der Prinz (die beiden anderen Verbündeten) haben wenig Persönlichkeit. Von den lahmen Feinden ganz zu schweigen. Da hatten Freund und Feind in allen vorherigen AC-Games deutlich mehr Tiefgang. Ich denke da den aufbrausenden Bartolomeo, die schöne und verschlagene Caterina Sforza, der düstere Robert de Sablé oder die grausamen Borgias. Und natürlich bleiben die... ich nenne es mal Zwischen-Attentats-Ziele, die ohnehin recht rar gesät sind, ebenfalls blass in ihrer Charakterdarstellung.

Womit ich schon beim nächsten Thema bin. Das Meucheln ist nämlich eher zur Nebensächlichkeit verkommen. Denn was in ACB noch ein nettes Gimmick war, ist nun zur Hauptbeschäftigung geworden. Das Rekrutieren, Ausbilden und Einsetzen von Ezios Schützlingen nimmt einen recht großen Teil der Spielzeit in Anspruch. Dazu sind noch diese lästigen Tower-Defence Einlagen gekommen, die bei mir keine Begeisterungstürme ausgelöst haben. Man kann sie zwar komplett umgehen, in dem man den Herolden ständig Geld zusteckt, aber dadurch kommt der Spielfluss gewaltig ins Stocken.

Die Story selbst ist im Vergleich zu den Vorgängern ein Trauerspiel. Die Briefe des gealterten Ezios an seine Schwester sind da noch am spannendsten. Desmonds (und Subjekt 16s) kurze Einspieler für mich ein Griff ins Klo. Lediglich Altairs Erinnerungen haben mich in alter AC-Manier bewegt, waren aber jeweils viel zu kurz.

Istanbul selbst ist eine Einöde sondergleichen. Nahezu alles sieht geklont aus, auch und nicht zu letzt was die Farbgestaltung angeht. Den entweder realistische Tristesse oder farbenfroher Orient, aber nicht beides kläglich gemixt. In den ersten beiden Spielen hat jeder Ort seinen eigenen Charme gehabt. Und auch Rom konnte mit seinen Ruinen, Hügeln und Aquädukten punkten. Aber Konstantinopel ist ein einziger Einheitsbrei. Nicht mal die großen Moscheen machen was her. Traurig, traurig...

Dafür hängen aber überall in der Stadt Minilabore für Bomben an der Wand (und jedesmal eine... wie nenne ich das jetzt wieder? "Assasinnen-Beauftragungs-Station"? Denn Taubenschläge sind es nicht mehr). Überhaupt sind Bomben DAS große Thema in ACR. Warum entzieht sich mir völlig. Sicher, Byzanz und später dann auch das Osmanische Reich waren die Vorreiter für Handgranaten, Brandgranaten und Flammenwerfer, etc. Und fehlen darf das auch nicht, vor allem vor der Kulisse von Konstantinopel, aber ein moderater Rahmen wäre schön gewesen.
Denn jeder Gegner hat Komponenten bei sich. Überall hängen diese Labore an der Wand. Überall stehen Truhen mit Komponenten rum (die sich vom Sound her genauso wie Sammelobjekte anhören, ziemlich nervig!). Also ob das alles auch nur entfernt so gewesen sein könnte. Das ist einfach viel zu viel. Ich hab die Bomben nur verwendet, wenn die Sync es verlangt hat. Ansonsten fand ich sie überflüssig.

So, das waren die großen Brocken. Jetzt kommen aber noch die Details, welche die AC Serie bislang eher auf der Habenseite verbuchen konnte. Was dieses mal leider nicht gelungen ist.

1. Sämtliche einheimische Frauen sind dem islamischen Glauben (vor allem in dieser Zeit) treu, vollständig verhüllt. Die sexy (!) Roma-Frauen aber natürlich nicht. Auch die immer Synchron aufstehenden, eher westeuropäisch aussehenden Bettlerinnen zeigen ihre Haarpracht offen.
2. Alle zwanzig Meter liegen Teppiche auf der Straße (!). Da war ja Disney's Aladin näher am geschichtlichen Anspruch.
3. Schwarzmarkthändler haben auch nur Bombenkomponenten. Keine Messer, Keine Bolzen, NICHTS anderes.
4. Bewachte Gebiete sind keine Sperrzonen. Rein darf man also nicht, aber drinnen darf rumlaufen wie man will.
5. Das Rede-Wirr-Warr hat im Vergleich zu den Vorgängern extrem zugenommen. Tag UND Nacht. Permanente Beschallung, unnötig!
6. Das zwar authentische, aber eben doch nervige arabisch wird nicht wie zuvor durch gelegentliche deutsche Dialoge unterbrochen.
7. Dafür kriegt man ständig extrem dümmliches und nerv tötendes Gelächter zu hören.

Dazu kommt noch das greisenhafte Aussehen Ezios (sieht eher wie achtzig, denn wie sechzig aus), seine mMn hässlichen Kleidungsupgrades, die Pflicht immer ein Set geschlossen anzuziehen (und nicht mehr mixen zu können), in knöchletiefem Wasser angelnde Menschen und und und... dazu.
Alles marginal, einzelne Tropfen auf den sprichwörtlichen heißen Stein. "Doch wenn dir stundenlang Wasser auf die Stirn tropft, wirst du sehen das kann die Hölle sein" (quote: Such A Surge, Tropfen EP)

So, das soll es jetzt mal gewesen sein, obwohl man durchaus noch weitermachen könnte.

Fazit:

Postiv bleibt natürlich das Spielprinzip, welches mir normalerweise auch einen zusätzlichen Stern wert wäre. Aber beim vierten Spiel ist es halt gegeben und keiner gesonderten Pro-Wertung mehr würdig. Auch die Grafikfreunde kommen wieder auf ihre Kosten und die Multiplayer-Ladezeiten sind deutlich kürzer. Trotzdem ist ACR für mich Eben "schon fast hingeschludert". Eindeutig der schwächste Teil bisher. Daher sind zwei Sterne das höchste der Gefühle.
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