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Kundenrezensionen

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am 11. Juni 2014
Seit ich irgendwann 2006 auf die Broilers als Band gestoßen bin habe ich mir nach und nach die Alben zugelegt :-)
Die rockig, punkigen Lieder mit Ska Elementen sagen mir einfach absolut zu, die Texte sind richtig gut.
Meiner Meinung nach gibt es momentan keine vergleichbare Deutsche Rockband, die sowohl mit ordentlichem Sound, als auch mit guten Texten überzeugt.

Wer die bisherigen Alben der Broilers gerne gehört hat und wem diese zugesagt haben, der wird auch hier absolut nicht enttäuscht sein.
Insgesamt ein für mich typisches Broilers Album, das in keiner Sammlung fehlen sollte.
Die Highlights der Platte sind für mich die folgenden Lieder (falls jemand vor dem Kauf mal reinhören möchte):

02- Harter Weg (Go!)
06- Verdammte Stille
08- 33 Rpm
10- Alles Geht Weiter
11- Weckt Die Toten
13- Stoßen Wir An

Für alle Deutschrock/Punkrock Fans eine ganz klare Kaufempfehlung.
Ich selbst finde, dass gerade unbekanntere Bands wie die Broilers auch unterstützt werden sollten :-)
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Zugegeben: ich kenne die frühen Songs der Broilers nicht, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass diese etwas für mich wären, da ich mit (deutschsprachigem) Oi! wenig anfangen kann. "Santa Muerte" ist sicherlich kein toughes Streetpunkt-Album, aber auch weit davon entfernt, in die banale Deutschrock-Schublade gesteckt werden zu können. Die Platte weist verschiedene Stilelemente auf, von Rock über (poppigen) Punk bis hin zu Ska, auch ruhige Akustikklänge sind manchmal zu vernehmen. Es ist allerdings direkt eine Frechheit, die Band deswegen in die "Julisilberheldenstolz"-Ecke zu drängen.
Die Broilers rocken immer noch amtlich, zudem sind die intelligenten Texte eine Erwähnung wert. Ein Musikjournalist schrieb, dass ein Song wie "In ein paar Jahren..." das Gefühl, Anfang 30 zu sein, perfekt ausdrückt, und dem kann ich erfahrungsgemäß zustimmen, denn genau so fühle ich mich momentan. Man ist definitiv nicht mehr jugendlich, ist aber noch nicht alt genug, um sich im Baumarkt mit den alten Säcken um die Wette zu langweilen. "Ich muss die Welt erst in Flammen sehen". Genau so sieht es aus. Mein textlicher Favorit ist ganz klar "Vom Scheitern (The world is yours, nicht!)", in dem besungen wird, dass die von Sendungen wie "Goodbye Deutschland" getriebenen Auswanderer glauben, ihre gescheiterte Existenz sei im Ausland aufgehoben. "Die Welt, sie wartet nicht auf dich / Das Leben mag dich einfach nicht / Wirst überall sein, was du bist / Nicht erwartet, nicht vermisst". Das ist wirklich ganz groß und definitiv wahr.
Fast alle Lieder von "Santa Muerte" gehen sofort ins Ohr und sind mitsingkompatibel. Es sind nicht nur Volltreffer vertreten ("Schwarz, gran weiß" beispielsweise ist ein kleiner Durchhänger), aber Songs wie "Harter Weg (Go!)", "Tanzt du noch einmal mit mir?" oder "33 rpm" sind einfach verdammt stark und machen das neue Broilers-Album absolut hörenswert.
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... haben die "Broilers" seit ihrem Debütalbum "Fackeln im Sturm" vollzogen. Um es deutlicher zu sagen, vom rotzigen Straßenpunk, hin zu Deutschrock! Natürlich kann man noch erkennen, dass die "Broilers" ihre Wurzeln im Punkrock haben, dennoch lässt sich die Entwicklung hin zum Deutschrock nicht verleugnen. Wer ehrlich ist und sich die vorherigen Alben der "Broilers" einmal zu Gemüte führt, den wird diese Entwicklung nicht wirklich überrascht haben, ist doch diese Tendenz eigentlich schon lange erkennbar. Kam es bereits bei "Vanitas" zu einem leichten "Grummeln" in der Fangemeinde, so zog sich mit dem Erscheinen von "Santa Muerte" eine richtige Schockwelle durch diese.
Das Entsetzen hielt sich bei mir in Grenzen, war diese Entwicklung für mich eigentlich logisch, denn wer sich einmal die Entwicklung von "Fackeln im Sturm" bis "Vanitas" vor Augen führt, für den dürfte "Santa Muerte" nicht wirklich überraschend gewesen sein. Wie dem auch sei, eine Band hat das Recht sich zu entwickeln, genau so wie Fans das Recht haben diesen Weg nicht mitzugehen. Dennoch muss man einfach sagen das die "Broilers" alles richtig gemacht haben, der Erfolg gibt ihnen schließlich Recht. Von Album zu Album konnte man die Fangemeinde vergrößern und ich muss gestehen, mir gefällt diese Entwicklung richtig gut.
Nachdenkliche Texte wechseln sich mit den gewohnten Partytexten ab, sodass eigentlich zu keiner Zeit Langeweile aufkommt - die Mischung stimmt! Auch musikalisch hat das alles Hand und Fuß, die Melodien sind sehr eingängig und auch die Refrains gehen nach kürzester Zeit in Fleisch und Blut über. Besonders aufgefallen ist mir, dass sich "Sammy Amara" stimmlich sensationell entwickelt hat, weniger Rotz und Dreck, aber absolut passend zur musikalischen Ausrichtung von "Santa Muerte" - richtig stark!
Da sich das komplette Album auf einem ganz hohen Niveau bewegt, gibt es von mir definitiv keine Anspieltipps, ich müsste dann alle Titel anführen. Auf "Santa Muerte" folgt Knaller auf Knaller, ich bin wirklich begeistert von diesem Album und auch nach dem, gefühlten, 1000. Durchlauf kommt bei mir keine Spur von Langeweile auf.
Wenn man "Santa Muerte" mit den Alben der Anfangszeit vergleicht, kann man vor der wahnsinnigen Entwicklung der "Broilers" nur den Hut ziehen, ob einem das gefällt ist Geschmackssache und das muss jeder für sich entscheiden. Ich für meinen Teil bin restlos begeistert und bin diesen Weg gerne mit den Jungs und dem Mädel aus Düsseldorf gegangen.

Mein Fazit: Dummerweise sind mir die Sterne ausgegangen, denn ich habe bereits für "LoFI" und "Vanitas" die Fünf gezogen. Für "Santa Muerte" müssten es jetzt mindestens 6 Sterne sein, dieses Album übertrifft diese beiden noch um Längen!
Wer eher zu den konservativen Hörern gehört und die älteren Alben bis "LoFi" mochte, sollte mit diesem Pressling vorsichtig sein. Wer die "Broilers" aber ab "Vanitas" ins Herz geschlossen hat, oder den Weg bis dahin für gut erachtet, der sollte sich "Santa Muerte" unbedingt zu Gemüte führen.
Tolles Album - beide Daumen hoch!
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am 12. März 2014
Eine CD für die Allgemeinheit zu bewerten bzw. Musik/Kunst allgemein ist eigentlich schwachsinnig.

Ich mag Santa Muerte, auch wenn es etwas ruhiger ist als ältere Alben.
Die Texte sitzen und es wird mir einfach nicht langweilig.
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am 29. August 2013
Die Broilers gehören zur Zeit zu meinen Lieblingskünstlern. Meiner Meinungs nach sind auf alle Lieder TOP auf der CD. Die Qualität ist 1a. Würde ich jederzeit wieder kaufen. Meine Lieblingslieder auf dieser CD: "Verdammte Stille" und "Stoßen wir an".
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am 10. September 2013
Sehr gutes Album. Habe es mir Aufgrund einer Empfehlung von einem Freund gekauft und finde das Album insgesammt klasse. Jedes Lied für sich ist gut und auch anders. Bei vielen Alben ähneln sich die Lieder sehr, hier finde ich das es nicht so ist.
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am 11. Juni 2011
Nachdem es »Harter Weg (Go!)« in den letzten Wochen bei mir zum meistgehörten Lied geschafft hatte und ich mich bereits recht ungeduldig auf das neue Album freute, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch - und wurden zu Großteilen erfüllt, wenngleich das neue Album etwas überrascht.

Wenn man »Santa Muerte« mit einem der Vorgängeralben vergleichen will, dann bietet sich hierfür am ehesten »Vanitas« an. »Santa Muerte« ist jedoch noch etwas glatter, aber sehr gut und kräftig produziert.
Musikalisch geht es noch ein wenig sanfter zu (ist hin und wieder aber dennoch sehr treibend), die alten Oi-Anteile sind gänzlich verschwunden (was mich, ehrlich gesagt, nicht besonders kümmert), das jetzige Ergebnis geht neben melodischem Punk - wie schon auf »Vanitas« - stärker in die Richtungen Rockabilly mit Soulelementen, verfeinert durch die ebenfalls schon auf »Vanitas« vermehrt aufblitzenden und sehr gelungenen Orgel-, Mundharmonika- und Bläsereinschübe (Saxophon, Trompete, Posaune).

Man muss dem Album vielleicht ein paar Durchläufe gönnen, bevor es richtig punkten kann. Dann entdeckt man aber immer mehr die Verspieltheit, die den Songs eigen ist. Auch die Texte können überzeugen; sie sind weniger direkt, die Botschaft kommt etwas kryptischer daher. Die Refrains sind größtenteils sehr stark und weisen nach mehrmaligem Hören doch starken Ohrwurmcharakter auf.
Schon bei »Harter Weg (Go!)« fielen mir die phasenweise wirklich genialen und geschickten Textzeilen auf; das Lied bleibt dabei keine Ausnahme. Ein paar Beispiele: »Ich komm mir ganz schön schei*e vor, wie ich hier um Ausgang bettel - ich wollte dich Geschichte schreiben, nicht den verdam*ten Einkaufszettel« / »[...] die Welt gefic*t, bevor ich mich das Küssen traute, der Kirche Wein und dem Teufel Seelen klaute« / »Über das Wasser, da kamen Männer mit schwarzen Augen und mit schwarzem Tee [...]« / »Von ganz oben regnet's Zigeunertränen, in jedem Tropfen steckt ein kleiner Fluch. Die Fahnen hoch, die Augen fest geschlossen ... schließ auch die Beine, Mädchen, öffne ein Buch.«

Das Booklet ist, wie immer bei den Broilers, sehr angenehm gestaltet. Alle Texte sind übersichtlich darin zu finden.

Anspieltipps: »Harter Weg (Go!)«, »In ein paar Jahren ...«, »Schwarz, Grau, Weiß«, »Verdammte Stille«.

Insgesamt hat sich das Warten also gelohnt. Die Spielzeit von 42 Minuten bietet keinen Hörmarathon, ist aber vollkommen in Ordnung.

Und da ich mich auf die »Santa Muerte Limited Box Set (CD+DVD inkl. Digipack und Fanartikel)«-Version beziehe: Die Aufmachung der Pappbox ist sehr schick. Dazu gibt es einen Code, mit dem man sich bei peoplelikeyou zwei »rare« Songs runterladen kann; zwei schlichte, runde Aufkleber, drei Buttons sowie eine DVD, auf der es die Songs »Gemeinsam«, »Wie weit wir gehen«, »Tanzt du noch einmal mit mir?«, »Singe, seufze und saufe« sowie »Verdammte Stille« als angenehme, aber nicht großartig inszenierte Studiosession zu sehen/hören gibt.
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am 22. November 2013
Meine erste Broilers-Platte... Hab sie auf diversen Festivals gesehen aber irgendwie es nie für nötig gehalten eine platte zu kaufen.
nun hab ich es getan. aus einer laune heraus.
sie ist weniger dreckig als ich annahm. also böse gesagt: in relation zum titel recht weichgespült.
die texte sind ganz nach meinem geschmack. der rest könnt gern dreckiger sein.

Aber solide und auf jeden fall sein geld wert.
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am 17. Dezember 2013
Die Broilers sind eine Band, die von Album zu Album immer besser wird. Dominierte auf ihren ersten Alben noch ein harter, musikalisch weniger ausgereifter Oi!- und Street-Punk-Sound mit Rockabilly-Einflüssen, kamen auf "Vanitas" Bläser hinzu, die den Sound bereicherten und einige Ska-Elemente mitbrachte.
Auf "Santa Muerte" scheint es als hätten die Jungs und ihr Mädchen ihren eigenen Sound endlich zu 100% gefunden. Zwischen härteren Songs kommen auch immer mal wieder leise Töne zum Vorschen. Genaueres im Folgenden:

2. Harter Weg (Go!)
Nach einem 28-sekündigen Intro beginnt die Single "Harter Weg", ein Broilers-Song, der auch gut zu "Vanitas" gepasst hätte. Der Refrain ist recht hart, viele Bläser und ein treibender Rhythmus begleiten Sammy Amaras Gesang, der auf "Santa Muerte" wirklich perfekt ist, er ist einfach etwas gereift und anspruchsvoller geworden. Dazu sind die Lyrics richtig stark. Starker Beginn und einer der besten deutschsprachigen Punk-Titel.
5/5

3. In ein paar Jahren
Der erste Midtempo-Song des Albums weiß durch wunderbare Instrumentalisierung und einen tollen Text zu überzeugen. Dazu kommt ein sehr eingängiger Refrain, der sich sofort im Ohr festsetzt. Und irgendwie kann man die Gefühle, die der Song beschreibt nur zu gut nachfühlen.
5/5

4. Tanzt du noch einmal mit mir?
Aber immer gerne! Auch "Tanzt du noch einmal mit mir?" geht in die Street-Punk-Richtung. Die Lyrics, besonders "Ein faules Volk wie dieses hat sich noch nie gewehrt!", sind mal wieder ganz groß und überhaupt macht die Nummer mit treibenden Keyboard(!)-Parts und harten Gitarren riesen Spaß.
5/5

5. Schwarz, Grau, Weiß
Erstmal ist der Titel eine Ska-Offenbarung, die richtig gute Laune macht. Außerdem ist der sehr ironische Text über Patriotismus einfach nur genial geschrieben. Dass Sammy mit Patriotismus nix am Hut hat, merkt man dem Lied vom ersten Ton an! Um es mit seinen Worten zu sagen: "Ich konnt' das Fahnenschwenken noch nie ertragen..." Genau meine Meinung!
5/5

6. Verdammte Stille
Mit diesem Lied präsentieren uns die Broilers einen melancholischen Rocker mit Großstadt-Romantik und eingängigen "Oho, oho"'s. Als eine Hymne auf das Leben kann man "Verdammte Stille" bezeichnen. Ein Lied, das besonders nach zwei-/dreimal Hören immer besser wird und seine Stimmung gut auf den Hörer übertragen kann.
5/5

7. Gemeinsam
Besonders hier begeistert Sammys Können, sich zu artikulieren und seine fast schon poetisch verwendeten Stilmittel. Die Lyrics, der leidenschaftliche Gesang und die starken Drums machen die Nummer hier zu einem tollen Hörerlebnis.
5/5

8. 33 Rpm
Ja, die Musik ist was feines! Das wird auch in diesem feinen Ska-Song besungen. „Ganz egal, ob ich Blut schwitz', bittere Tränen wein', alles erträglich, es muss nur immer Musik da sein.“, haargenau so geht es mir und wahrscheinlich den meisten anderen auch. "Wir können alles sein, das ist das, woran ich glaube!" ist eine weitere wunderbare Textstelle in "33 Rpm".
5/5

9. Vom Scheitern (The World Is Yours, Nicht!)
Der Einstieg mit Akkordeon ist richtig fett, das Bassspiel fällt auch sofort als treibend in dem Lied auf. In den Lyrics geht es um Menschen, die in Deutschland gescheitert sind, deswegen auswandern, nur um dann mitzubekommen, dass man auch im Ausland scheitern wird. Man hat seinen Hintern zwar bewegt, aber leider in die völlig falsche Richtung. Verpackt ist diese Botschaft in wunderschön bitterem Sarkasmus.
5/5

10. Alles geht weiter
Eigentlich der härteste Song auf dem Album, der auch aus der Frühphase der Broilers kommen könnte, wobei die Lyrics wieder sehr ausgereift sind. Die harten Gitarrenparts, die das "Alles geht weiter, auch ohne Dich" fetzen richtig und die wenigen "Oh oh"'s klingen etwas nach Hosen. Nicht ganz in das Lied passt der vergleichsweise ruhige Teil, der kurz nach der Hälfte beginnt.
4,5/5

11. Weckt die Toten
Sehr interessanter Beginn, der nach Filmmusik der 40er klingt und dann zu einem Gitarren- und Schlagzeug-getriebenen Einstieg vor Sammys Gesang wird. Mit den Klaviertönen erzeugt man das gewisse Etwas, das die Nummer hat, die sehr tanzbar ist und für mich eine kleine Perle auf "Santa Muerte" ist. Wiederum sind die Lyrics große Klasse und die Dance-Punk-Nummer macht einfach Laune.
5/5

12. Wie weit wir gehen
Eine waschechte Ballade der Broilers? Ja, das geht, und zwar richtig gut. Es dominiert ein fast schon Springsteen-artiges Feeling mit akustischer Gitarre in "Wie weit wir gehen", das sogar mit Mundharmonika und Folk-Einflüssen spielt. Besonders Sammys tolle Stimme kommt hier richtig gut zur Geltung.
5/5

13. Stoßen wir an
Die Botschaft dieser Hymne ist eindeutig: du lebst nur einmal und bevor du dich versiehst, kann alles vorbei sein! Die lebensbejahende Nummer gibt Kraft, animiert zum Weitermachen und dass man sein Leben für sich Leben und seine Träume verfolgen sollte ("Wenn man geht, bleibt nur eine Inschrift auf den Steinen,/Der Weg dahin bleibt ganz alleine deine Wahl!/Deine Träume bleiben Träume, wenn du nicht aufwachst./Wer immer liegen bleibt liegt falsch."). Genial getextet und musikalisch sowieso überragend, toll!
5/5

14. Singe, seufze & saufe
Zum Abschluss folgt kein Kracher, sondern eine resignierte Ballade mit kurzen, aber richtig fetten Gitarreneinlagen an 1:20 und zum Schluss. Das Ende kommt schleichend und nostalgisch daher, wobei besonders die letzten Sekunden richtig bewegend sind. Warum der Song am Ende steht begründet Sammy wie folgt: "[...] es ist nun mal nicht alles 'Happy End' im Leben und daher müssen wir uns da schön an der Realität halten."

Fazit:
Geniale Platte, die Punk mit Ska, Rock'n'Roll und Folk einen perfekten Sound abliefert. Die Broilers sind jetzt auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und werden das mit "Noir" hoffentlich fortsetzten, denn eine Steigerung ist glaub ich nicht möglich.
Auf geht's, tanzen wir nochmal!
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am 19. Juni 2011
Für eine Band wie die Broilers ist es natürlich immer ein Wagnis, neue Wege zu gehen.

Meine Erwartungen an dieses Album waren hoch, da ich mir bereits die EP Harter Weg (Limited Edition) gekauft hatte, mit den beiden klasse gemachten non Album Songs "Warte auf mich" und "Fackeln im Sturm".

"Harter Weg (GO!)", was sowohl auf der EP als auch auf diesem Album zu finden ist, mit seinem intelligenten und nachdenklichen Text und der powervollen Musik dazu spricht mich sehr positiv an, genau wie die Stücke "Tanzt Du noch einmal mit mir" und "Alles geht wieder".

Die Abmischung ist nahezu perfekt, die Stimme klar und die Instrumente kommen durch den gelungenen Soundmix an den richtigen Stellen passend durch. Mit gefällt die Mischung aus einigen fetzigen Stücken und den etwas ruhigeren, wobei sie sich alle durch sinnvolle und nachdenkliche Texte auszeichnen.

Für mich haben sich die Broilers im positiven Sinne weiter entwickelt, auch wenn manche "alte" Fans den "guten alten Zeiten" hinterhertrauern, wie ich in den Rezensionen lese, aber für mich sind Bands ohne musikalische Weiterentwicklung langweilig, Stillstand ist für mich immer Rückschritt.

Mir wurde bei keinem Stück auf diesem Album langweilig, was mir nur bei wenigen Alben passiert und ich kann den Kauf des Albums nur empfehlen, gerade weil es so abwechslungsreich und intelligent gemacht ist.

Vor allem sind sich die Broilers in ihrer Fähigkeit, sowohl in den einzelnen Stücken, wie auch im Aufbau der Songfolge ihrer Alben, interessante und nachvollziehbare Spannungsbögen aufzubauen, treu geblieben.

Nur wenige Bands verstehen sich so, wie die Broilers, in der Gestaltung musikalischer Spannungsbögen und weil ihnen das aus meiner Sicht auch mit diesem Album gelungen ist und sie den Mut zu einem gelungenen neuen Weg hatten, sage ich, das Experiment ist geglückt und bekommt daher von mir *****
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