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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Überblick über 20 Jahre Maiden
Ich möchte vorwegnehmen, dass ich aktuell 15 Jahre bin, und Iron Maiden seit ich 5 Jahre alt bin höre, und mit 7 zu einem richtigen Fan wurde. Aber nun zur CD:

"From Fear to Eternity" (FFTE) ist ein Best-of der Jahre 1990 bis 2010, also der Nachfolger von "Somewhere Back In Time: Best of 1980-1989". Ein breites Spektrum, das die Alben "No Prayer for...
Vor 16 Monaten von Jarno B. veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Titel Top, Qualität miserabel
Die Titel sind top, Plattenliebhaber werden beeindruckt sein vom Cover und vom Plattendruck.
Allerdings, legt man die Schallplatte auf, um die Titel anzuhören, meint man, in die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts
befördert zu werden. Ich hatte erst gedacht, das Baßmodul hätte keinen Strom. Aber dem war nicht so.
Die Klangqualität...
Vor 3 Monaten von Ralf Rüth veröffentlicht


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Überblick über 20 Jahre Maiden, 17. März 2013
Ich möchte vorwegnehmen, dass ich aktuell 15 Jahre bin, und Iron Maiden seit ich 5 Jahre alt bin höre, und mit 7 zu einem richtigen Fan wurde. Aber nun zur CD:

"From Fear to Eternity" (FFTE) ist ein Best-of der Jahre 1990 bis 2010, also der Nachfolger von "Somewhere Back In Time: Best of 1980-1989". Ein breites Spektrum, das die Alben "No Prayer for the Dying", "Fear of the Dark", "The X Factor", "Virtual XI", "Brave New World", "Dance of Death, "A Matter of Life and Death" und "The Final Frontier" umfasst. Die Soundqualität ist gut, es wurde hier nichts neu gemixt oder ähnliches. Das Artwork ist sehr gelungen, und lohnt sich schon für die Sammlung. Die Maiden-Veröffentlichungspolitik lasse ich hier mal unangesprochen, mich stört es nicht, und wen es stört, der soll sich bei EMI beschweren und dann nicht deswegen hier 1 Stern o.ä. vergeben.

Bei einem Best-of ist natürlich die Songauswahl mit Abstand am wichtigsten, und daher möchte ich hier auf genau die eingehen. Ich finde gerade die Tracklist hier sehr gut, obwohl auch hier wenigen Überraschungen ihren Weg auf das Album fanden. Ein Best-of wird nie alle zu Frieden stellen, doch ich finde es wird hier ein guter Überblick über die letzten 20 Jahre gegeben. Doch nun nehme ich mir viel Zeit um mal die einzelnen Lieder kurz anzusprechen.

CD1

"The Wicker Man": Der Opener von "Brave New World", ein typisches, straightes Adrian-Smith-Riff und ein eingängiger Chorus. Schöner Ohrwurm.

"Holy Smoke": Stand auf dem eher schwächeren Album "No Prayer for the Dying", gefällt aber. Kurz und bündig, toller und schneller Refrain.

"El Dorado": Single-Auskopplung von "The Final Frontier", würden viele nicht auf ein Best-of setzen. Meine Meinung: starker Beginn, schwacher Mittelteil und toller Schluss.

"Paschendale": Und da ist es: Mein Lieblings Lied. Ein 9-minütiges Epos über die Schlacht von Paschendale im ersten Weltkrieg. Ein hartes Stück, tolle Melodien, eingängiger Chorus, super Gitarren und eine tolle Gesangsmelodie sowie ein Bruce Dickinson in Höchstform.

"Different World": Opener von "A Matter of Life and Death". Gutes Lied, von vielen aber nicht gemocht. Ich hätte hier lieber "Brighter Than A Thousand Suns" gesehen.

"Man on the Edge": Eines der zwei guten Lieder aus der Bayley-Zeit, man nimmt hier eine Live-Version, die von Dickinson gesungen wird, was das Lied natürlich noch deutlich besser macht.

"The Reincarnation of Benjamin Breeg": Ziemlich gewagt, sehr viele Breaks. Nicht so meins.

"Blood Brothers": Tolles Songwriting, ein interessanter Text und ein groß angelegter Chorus. Tolles, typisches Steve-Harris-Lied.

"Rainmaker": Von vielen unterschätzter, schneller Rocker. Kurz und bündig, Ohrwurm-Refrain. Gefällt mir persönlich sehr gut.

"Sign of the Cross": Gigantischer Opener, erinnert irgendwie an "Rime Of The Ancient Mariner". Das soll heißen: Zwar nicht so mein Geschmack wie andere Maiden-Lieder, aber objektiv betrachtet sehr guter Metal-Song.

"Brave New World": Das Titelstück der Reunions-Scheibe. Epic-Rocker, der trotz extrem eingängigem Chorus mit jedem Durchlauf besser wird.

"Fear of the Dark": Der Maiden-Alltime-Klassiker. Genial, toller Refrain und, vor allem Live, soooo unfassbar atmosphärisch das man sich sofort auf das Konzert wünscht. Man wählte hier glaube ich die geniale Live-Version von Rio.

CD2

"Be Quick or Be Dead": Der "Fear of the Dark"-Opener. Schnell, eingängiger Chorus. Das typische "Iron Opener"-Prinzip eben. Nichts besonders Anspruchsvolles, aber gelungen.

"Tailgunner": Der nächste "No Prayer for the Dying"-Titel. Und wieder ein Opener. Wieder schnell+Refrain zum mitsingen. Ein gutes Stück, aber hier tritt die Überraschungärme des Best-ofs hervor.

"No More Lies": Steht ursprünglich auf "Dance of Death" und passt da auch gut hin. Man versucht hier mit Atmosphäre und sich steigerndem Uptempo-Mittelteil eine neue Hymne à la "Brave New World" zu kreieren. Ein starker Song.

"Coming Home": Ein neueres Stück aus dem Jahre 2010. Passte sehr gut auf "The Final Frontier". Ein balladesker Beginn, eine tolle Gesangsmelodie und ein Adrian/Dave-Gitarrensolo machen dieses Stück wirklich gut.

"The Clansman": Hier wollte Maiden im Bayley-Line-Up ein neues "Fear of the Dark" kreieren wie mir scheint. So gut ist der Song natürlich nicht geworden, aber er macht richtig Spaß, und das vor allem Live. Eine Dickinson-Live-Version wird hier auch genommen, da gewinnt der Titel noch mehr an Atmosphäre, die ihn ganz klar ausmacht.

"For the Greater Good of God": Ein richtig starkes Stück. Der balladeske Anfang, und ein toller Text. Die wiederkehrende, eingängige Bridge und dann wiederholt Dickinson: "For the Greater Good of God!" Der Song wechselt gekonnt zwischen Härte und ruhiger Melodie und kombiniert das mit tollem Gesang.

"These Colours Don't Run": Dieser Track kann richtig überzeugen. Geniale Riffs und ein wunderbarer Refrain, machen das hier zu einem Hochglanztitel. Maiden klingen hart und erzählerisch zugleich: So sieht überragendes Songwriting aus!

"Bring Your Daughter... To The Slaughter": Diesen Track steuerte Bruce Dickinson zum Soundtrack von "Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma" bei, und er gefiel Steve Harris und dieser entschied das Maiden ihn gemeinsam aufnehmen. Der Song hat Potential, verschenkt es aber durch Vorhersehbarkeit ziemlich.

"Afraid To Shoot Strangers": ist ein wahrhaft sehr guter und sehr beliebter Maiden-Titel. Er ist klar strukturiert, es beginnt mit eine melodischen Einzug, dann ein schnellerer Teil, es kommt ein hartes Gitarrensolo und dann ein melodischer Ausklang.

"Dance of Death": Ist ebenfalls ein sehr guter Titel. Ein orchestraler, bombastischer Rocker, der an "Blood Brothers" erinnert. Gefällt mir sehr gut.

"When The Wild Wind Blows": Der typische Harris-Epic-Rocker zum Schluss. 11 Minuten voller eingängiger Gesangsmelodien und klassische Harris-Breaks, das ganze beginnt und endet mit einem klasse Bass/Gitarren-Part und "Afraid To Shoot Strangers"-Atmosphäre.

So das ist es gewesen. Man kann über einzelne Sachen in der Songauswahl streiten wie z.B. "The Talisman" anstatt "El Dorado" oder "Brighter Than A Thousand Suns" für "Different World", aber in Sich passt diese 2-CD-Best-of-Kompilation. Wer eine Scheibe fürs Auto haben will, die ihn durch 20 Jahre Maiden führen der sollte zuschlagen, doch auch der Einsteiger kann sich hier einen tollen Überblick über den Zeitraum 1990-2010 sichern. 5 Sterne von mir!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Best of Album!, 1. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir gleich beide Versionen (Vinyl / CD) dieses Albums bestellt, da ich
1. schon immer mal eine schöne "Zusammenfassung" von Iron Maidens besten Stücken haben wollte, die ich auch einfach im Auto hören kann (CD) und
2. tierisch auf Schallplatten abfahre (Vinyl) :-D

"Braucht kein Mensch..." lautet einer der Titel, der anderen Rezensionen, ob das stimmt? Meiner Meinung nach nicht!
Es mag sein, das es für jemanden, der sowieso alle Alben als CD oder schon diverse andere Best of Alben besitztz, nicht lohnt sich noch eine anzuschaffen aber für mich ist es die erste Best of von Maiden und ich bin mehr als begeistert.
Man findet alle Lieder, die man erwartet, aber auch Lieder, bei denen man denkt: "Das auf einer Best of?".
Nach dem ersten Durchhören des Albums war ich überzeugt, das alles was drauf ist, grauf gehört und es sich um eine wirklich genial Zusammenstellung handelt.

In einer weiteren Rezension gibt eine sehr negative Kritik über den Klang der Platten, dazu kann ich leider noch nichts sagen, da ich sie nicht abgespielt habe aber:
Es sind IRON MAIDEN BILD PLATTEN! Mit genialen Motiven und einem großartigem Cover! Ich habe sie mir auch, ehrlich gesagt, eher als Sammlerstück zum angucken bestellt und werde sie nicht regelmäßig hören wollen. Dennoch werde ich sie definitiv abspielen, denn ich finde es ist einfach ein anderes Gefühl Musik von einer Schallplatte zu hören, als irgendwelche MP3s.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Titel Top, Qualität miserabel, 1. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Titel sind top, Plattenliebhaber werden beeindruckt sein vom Cover und vom Plattendruck.
Allerdings, legt man die Schallplatte auf, um die Titel anzuhören, meint man, in die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts
befördert zu werden. Ich hatte erst gedacht, das Baßmodul hätte keinen Strom. Aber dem war nicht so.
Die Klangqualität ist wirklich - sehr schlecht. Ich denke das liegt an dem Farbdruck auf der Schallplatte.
Anstatt eine hochwertige 180g Vynil zu nehmen.... Naja. Nett anzusehen, aber zum Hörgenuss die CD kaufen !
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5.0 von 5 Sternen Iron's Spectrum, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wie schon geschrieben wurde: ein guter Überblick über das Wirken und Schaffen einer top Band, die sich seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich verkauft. Very British. Life-Nummern (Clansman, Rio/Brasilien) werden durch Studio-Versionen (Reincarnation of.. etc.) ergänzt. Faszinierend, wie diese Band Life und im Studio nahezu auf gleichem Niveau performt. Mir gefällt an den Irons besonders ihr Hang zu irischen und schottischen Klangbögen - speziell Harris scheint ein großes Wissen über jahrhunderte überdauernde angelsächsische Weisen und Lyrik zu haben. Dem Buddhismus/Hinduismus scheinen sie auch gewogen: wird ja oft genug über Reinkarnation, Geister etc. gesungen. ;-)
Die eine Scheibe liegt bei mir im Auto, die andere zu Hause... , nach einiger Zeit wird gewechselt - was will man mehr. :-)
No More Lies!!
Empfehlung.
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4.0 von 5 Sternen Iron Maiden, Best Of 1990 - 2010, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: From Fear To Eternity The Best Of 1990-2010 [+Digital Booklet] (MP3-Download)
Guter Querschnitt durch das Repertoire, wie ich finde. Ich kann die CD für alle empfehlen die mal "reinhören" wollen oder so.
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4.0 von 5 Sternen einfach gut, 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
..... wie immer hätten es auch andere Titel verdient. Mir gefällt es als Rundumschlag, da ich mir nicht jedes Album einzeln geholt habe ...
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5.0 von 5 Sternen Up the Irons, 29. März 2013
Von 
Thomas Rudolph "Konkalit" (Gelsenkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer Iron Maiden kennt und ein Fan ist wird vielleicht über den Sinn eines neuerlichen Best-Off-Albums sinieren da es bereits mehrere solcher gibt (Best of the Beast, Edward the Great etc.). Für den Neufan bietet diese Zusammenstellung einen guten Querschnitt durch die jüngere Vergangenheit der Eisernen Jungfrauen und ihre Schaffenskraft von Anfang der 90er bis 2010. Auch interessant als Vergleich für die Zeit ohne Bruce Dickinson welche einen deutlichen Unterschied macht. Die Werke der 90er , insbesondere Virtual Xi oder X-Factor sind vielleicht nicht unbedingt Flops, zeigen jedoch deutliche Schwächen im Vergleich der Maiden der 80er. Nichtsdestotrotz bietet das Album eine Fülle an Legendären Hits und ist daher für jedermann zu empfehlen. Für Komplettisten oder eben Jungfans.
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4.0 von 5 Sternen Echt gute Scheibe, 17. Februar 2013
Wirklich eine gute Scheibe. Mit allen Songs die man von Maide erwartet. Eine richtig gute Scheibe zum Autofahren. ;) ;)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top-Zusammenstellung der Maiden-Neuzeit, 23. Juli 2011
Eines vorab: Wer sich an der Veröffentlichungspolitik von Iron Maiden stört, sollte die Band beziehungsweise deren Management entsprechend bewerten und nicht diese CD. Deren Inhalt nämlich lässt nur wenig Wünsche offen. Und dass sich das Produkt nicht an Fans richtet, die eh schon alles von Maiden haben, sollte klar sein. Wobei das eigentlich nur bedingt stimmt.

Ich beispielsweise habe mir diesen Sampler angeschafft und mich im Gegenzug von den Maiden-Scheiben seit "Brave New World" getrennt. Diese zwei CDs beinhalten nämlich in der Tat alles wichtige, was man aus der Maiden-Neuzeit braucht. Einzig "Out of the Silent Planet" und "The Final Frontier" (ohne das Intro natürlich) fehlen meiner Meinung nach auf diesem Sampler.

Im Gegenzug bleiben mir aber die ganzen Lückenfüller wie "Nomad", "Lord of Light" oder was auch immer erspart. Im Ernst: Ich höre nun seit 20 Jahren die "Live after Death" und bin jedesmal aufs Neue begeistert. Aber alle Maiden-Platten seit 1990 haben nie mehr das hohe Level der 80er Jahre erreicht. Fast alle Songs der Neuzeit sind gewollt auf Länge getrimmt, immer gleich aufgebaut (akkustisches Intro) und so voller Allerwelts-Riffs, dass im Prinzip nichts im Ohr hängen bleibt. Mit progressiver Musik hat das - wie in anderen Rezension vereinzelt richtig angemerkt wird - letztlich wenig zu tun. Kurioserweise werden ausgerechnet die wenigen Ohrwürmer der Neuzeit wie "Wicker Man" oder "Different World" von so genannten Fans verrissen.

Apropos: Auch als Fan darf man eine kritische Meinung haben. Nur weil man Maiden mag, muss man prinzipiell nicht alles gut finden. Und den neueren Scheiben fehlen größtenteils Power, magische Momente und zündende Ideen. Letztendlich finde ich das aber nicht schlimm. Jede Band - von AC/DC bis zu den Stones - hat ein paar überwiegende Jahre, von denen man dann ewig zehrt. Deswegen spielen Maiden auf der aktuellen Tour auch keine Sogs mehr von der "Matter of Life and Death", dafür aber nach wie vor ihre stärksten Songs aus den 80ern. Das ist auch völlig legitim.

Wer allerdings die Alben aus der Dickinson-Phase der Neuzeit genauso gut bewertet wie die Klassiker aus den 80ern, liegt einfach daneben. Deswegen bekommt dieser Sampler - so gelungen er auch sein mag - von mir auch nur 4 Sterne, da sich auf anderen Maiden-Samplern einfach bessere Songs finden. Ganz ehrlich: An einen "Trooper" oder "Powerslave" kommen Songs wie "Paschendale" oder "Brave New World" nicht einmal ansatzweise heran. Das eine sind nämlich Klassiker, das andere halt durchschnittliche bis gute Maiden-Songs.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fans überflüssig - Trotzdem passable Zusammenstellung, 7. Juni 2011
Alle Jahre wieder ... eine neue Maiden-Best-Of kommt in den Laden. Immerhin kann man dieser zu Gute halten, dass es sich immerhin mal um eine Doppel-CD handelt, während die Jahre 1980 bis 1990 nur mit einer Single-Disc abgedeckt werden - angesichts der klassischen Maiden-Alben der 80er ein absoluter Witz, aber das nur am Rande.

Natürlich ist "From Fear To Eternity" für Maiden-Fans absolut verzichtbar, die Songs hat man schließlich auf den diversen Studio- bzw. Live-Alben. Ich werde mir diese Zusammenstellung jedenfalls nicht zulegen ... wenn es nun den ein oder anderen Fan gibt, der sich die CD ausschließlich aus Sammlerdrang oder wegen des Covers kauft und dann enttäuscht ist, nichts neues zu bekommen: Tut mir leid, aber auch niemand würde wohl ein Buch kaufen, dessen Einband zwar hübsch, aber der Inhalt schon bekannt ist ... hoffe ich jedenfalls.
Natürlich kann man aber die Zusammenstellung der Songs an sich kritisch sehen. Ok, hätten Maiden in den letzten zwei Jahrzehnten 23 Top-Ten-Hits gehabt, dann wäre die Auswahl einfacher gefallen; aber so mancher Song hätte echt nicht darauf gehört. "Different World" ist so einer, das ist ja schon mehrfach erwähnt worden. Ich persönlich kann auch mit den beiden letzten Alben mit Bruce vor der vorübergehenden Trennung (No Prayer For The Dying, Fear Of The Dark 1990/1992) nicht wirklich viel anfangen. Abgesehen vom Titel-Song des letztgenannten (ok, der ist natürlich göttlich!) und vielleicht noch "Afraid To Shoot Strangers" ist für mich der Rest mittelmäßig. Keine Probleme habe ich persönlich damit, die Songs aus der Blaze-Ära in der Live-Version mit Bruce zu hören, für mich ist er einfach DIE Maiden-Stimme und ein paar Live-Versionen sollten schon auf jeder Best-Of zu hören sein.
Allerdings hätte ich mir da mal ein paar wirklich neue Live-Versionen (bzw. allenfalls als Bootlegs im Umlauf befindliche gewünscht), die letzten Touren waren schließlich hervorragend und gerade den Songs der letzten Studio-Alben hätten die Live-Versionen nicht geschadet - die hier vorhandenen sind alle schon auf Live-Alben veröffentlicht worden: Schade, Chance verpasst.

Alles in allem schon eine ganz gelungene Zusammenstellung der Songs der letzten Alben, natürlich rein subjektiv ausgewählt von ... wem auch immer, meine Compilation dieser Jahre sähe etwas anders aus, wobei das Grundgerüst der Songauswahl schon korrekt ist.
Allen, die sich über diese Zusammenstellung ärgern, sei gesagt: Seid froh, dass Maiden als eine der wenigen Bands ihres Ranges immer noch in regelmäigen Abständen gute Studio-Alben veröffentlichen (Ja, ich mag auch "The Final Frontier"!), von wem kann man das schon sonst behaupten?!? Das Geld für "From Fear To Eternity" kann man sich ja für das nächste richtige Album sparen oder noch besser für eine Konzert-Karte (Hamburg am 02.06. war geil)! :-)
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