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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur ein Muss für Stones-Fans!
Schon das Schwarz-Weiß-Cover wirkt düster bedrohlich: Die brennende Zigarette im von tiefen Falten zerfurchten Gesicht und das rechte Auge halb verdeckt vom berühmten Totenkopf-Ring, typisch Keith Richards eben, bad boy des Rock 'n Roll-Business und Gitarrist der besten Band der Welt. Das Buch beginnt mit einer Reise durch den erzkonservativen bigotten...
Veröffentlicht am 1. Juni 2011 von Spieler7

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Leben für die Stones, für die Musik
Dieser Mann ist verblüffend ehrlich. Priorität eins bis zwanzig für ihn: Musik, möglichst mit den Stones! Kompromisslos, durchaus manisch
und konsequent, unbeirrbar. So erscheint dieser Mann, der erstaunlich viele Details berichten kann. Wie schön, dass er auch seine Freunde und Familie zitiert!
Die Fotos, die ja wie zufällig und...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2012 von Juliana Helena


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5.0 von 5 Sternen Tolle Bio des Rockstars, 6. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tolle Bio die das Leben des wilden Rockstars hervorragend beschreibt.
Spannend und authentisch geschrieben. Sehr schön zu lesen diese Bio.
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5.0 von 5 Sternen Title says it all, 2. Januar 2013
Wonderful book that will keep you on the edge of your seat, while portaying some key values about living and accepting people for who they are!
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5.0 von 5 Sternen Ein Must für alle Musikinteressierten, 22. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Keine Biografie ist so ehrlich und gibt derart tiefe Einsichten ins Musik- Rockgeschäft.
Nur für Erwachsene. Der O-Ton ist Bedingung.
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5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Life (englische Ausgabe) (Gebundene Ausgabe)
Humorvoll, ehrlich geschrieben, es zeigt Keith Richards mit allen seinen Ecken und Kanten und ist ein Muss für jeden Fan der Rock-Musik!
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5.0 von 5 Sternen Life: Keith Richards, 11. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
This autobiography is a must for every Rolling Stones fan.
It gives you an extensive view inside the greatest rock band ever.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keith Richards and Stones > for ever!!!, 31. August 2011
Von 
Karl-Friedrich Landvogt "laltiddy" (östliche Südeifel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Life (englische Ausgabe) (Gebundene Ausgabe)
Seit meinen frühen Jugendjahren habe ich den Werdegang der Rolling Stones live verfolgt! Ich habe Sie mehrere Male gesehen; das 1. Mal in Holland Anfang der 60er Jahre. Danach relativ regelmäßig. Somit war das Buch Life einentlich ein Muß für mich und ich bin froh, dass ich es mir gekauft habe; vieles was ich so nebenbei mitbekommen habe, mehr oder weniger genau, habe ich in dem Buch nachgelesen und vieles stellt sich nun heute wesentlich genauer dar. Vieles war auch ganz anders abgelaufen als ich es noch in der Erinnerung hatte.
Dank diesem Buch sehe ich nun einiges viel klarer als vorher.

Danke Dir, Keith Richard
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stellenweise etwas langweilig!, 19. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Life: Keith Richards (Taschenbuch)
Diese Taschenbuchausgabe gibt es leider nur IN ENGLISCHER SPRACHE! - Was sehr schade ist, denn sonst könnte man einige Euros für dieses Buch sparen, das nämlich m.E. nicht so besonders viel wert ist.
Zunächst einmal hat Keith Richards dieses Buch gar nicht selber geschrieben; ein mit ihm befreundeter "Co- Writer" hat es geschrieben, nachdem er Gespräche mit Richards auf Tonband aufgezeichnet hat. So gesehen ist auch die Authentizität des Buches, zumindest seines Schreibstils sehr fragwürdig.
Man fragt sich auch, wie groß das Interesse Richard's an dieser seiner niedergeschriebenen "Autobiographie" wirklich gewesen ist. Zumindest hat die Erlaubnis Richards' zur Veröffentlichung dieses Buches dem Rockmusiker einen Vorschuss von mehreren Millionen Dollar eingebracht. - Für ihn hat sich die Sache also schon mal (finanziell) gelohnt! - Ob er da aber tatsächliches Interesse hatte, seine BIografie auf diese Art aufschreiben zu lassen, oder ob er einfach nur überredet wurde (wobei die Aussicht auf viel Geld nachgeholfen haben mag), wage ich nicht zu beurteilen.
Ob sich das Buch für den Fan allerdings lohnt, ist fragwürdig; wer schon lange Rolling Stones- Fan ist (wie ich), dem fällt auf, dass sich das Buch hier zu einem großen Teil an längst bekannten Ereignissen um den Rocker orientiert, die man spätestens durch das Internet kannte. - Also nicht viel Neues. Jemand, der natürlich kaum etwas über die Rolling Stones im Allgemeinen und Keith Richards im Speziellen weiß, der wird das hier vermutlich mit INteresse lesen, und der Langeweile- Faktor wird ob seiner geringen Vorkenntnisse zu diesem Theme entsprechend gering bleiben; er wird daher vermutlich sogar von dem Buch beeindruckt sein.
Ob man seinem "Idol" hier besonders nahe sich fühlen kann, ist auch fragwürdig (da der Meister das Buch ja nicht wirklich selber "geschrieben" hat (s.o.)).
Das Buch ist zwar mit ca. 700 Seiten sehr lang; doch hat es tatsächlich etliche "Längen", die das Buch stellenweise recht "langweilig" machen. Manchmal doziert der Meister hier seitenlang über irgendeinen Gitarrengriff o.Ä.; ob das für Jemanden hier interessant sein könnte, daran habe ich so meine Zweifel (etwas Anderes wäre es, wenn der Meister seine Griffe "Live" zeigen würde). - Ich gebe zu, ich habe daher mehr als ein Mal mehrere Seiten vorgeblättert im Buch. Andererseits wird dabei klar: der meister hält sein eigenes Leben gar nicht für so wichtig, sondern vor allem seien Musik! (über die er ja hier auch lang und breit erzählt. - Womit der gewöhnliche Leser aber nichts anfangen kann, weshalb er sich langweilt).
Ein großer Teil macht solches "Fach- Dozieren" aus, wie auch die längst bekannten, "alten kamellen", die hier ein ums andere Mal aufgewärmt werden. - Dabei schmückt der Meister Manches noch etwas aus, ergänzt etwas, scheint auf nähere (angeblich wichtigere) Fragen zum jeweiligen Thema geantwotet zu haben. Und einigen Gerüchten stellt Keith hier seine Wahrheit gegenüber. - Was nicht heißen soll, dass hier NUR über Langweiliges oder Altbekanntes geschrieben wird! Einige Stories wirken hier durchaus unterhaltsam. Andere allerdings sollten mal näher auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht werden! (wie war das mit dem "Atom- Raketen- Transporter", den Keith durch seine fahrweise in Marokko im Gebirge zum Absturz gebracht haben will?).
Eines der Hauptthemen des Buches ist außerdem Keith's langjährige (und wohlbekannte) Drogenabhängigkeit. - Offenbar von seinem Co- Autor dazu aufgefordert, schreibt er lang und breit über sein Dasein als Junkie. Auch hierbei wird deutlich: Keith muss 7 Leben haben! - Zumal da ja noch die lebensgefährliche Situation mit dem ungeerdeten Mikrofon war ("nur durch ein Wuner überlebt"), und einige nicht minder gefährliche Autounfälle. Doch ob diese ganzen Geschichten um die Drogeneskapaden den Leser so wahnsinnig interessieren, weiß ich nicht. - Mich hat's jedenfalls nicht besonders interessiert. Stellenweise scheint der Autor hier einen gewissen Voyeurismus bei seiner Leserschaft so zu befriedigen zu glauben. - Wobei das manchmal in Richtung bililgen Boulevard- Journalismus geht. - Nicht die Art von Stil, wie ich es mir für so ein Buch gewünscht hätte!
Zu den inhaltlich interessanteren Darstellungen gehören sicherlich Keith's Schilderungen aus seiner (z.T. schweren) Jugend. Er erzählt so über seine Herkunft (ja, selbst über einige Ahnen), seine sehr große Familie, aus der er stammt, frühe Begegnungen mit der Musik, seine (überschaubaren) Liebschaften, bis dann zu den - allerdings bekannteren - Geschichten über seine Bekanntschaft mit Mick Jagger, der allmähliche Aufstieg der Band, in dessen Dienst zu stellen Keith es dann fortan als seine Lebensaufgabe betrachtet hat, usw. Später kommen dann immer mehr Bekanntschaften mit berühmten Persönlichkeiten dazu, vor allem mit anderen Rockmusikern. Ein großer Teil des Buches widmet sich auch Keith's langjähriger Beziehung mit der genau so attraktiven wie berüchtigten (und ebenfalls drogenabhängigen) Anita Pallenberg.
Dabei wird deutlich, dass Keith einerseits erstaunlich bescheiden wirkt, und ihm vor allem immer Eines wichtig war: seine MUSIK. Alles Andere (einschließlich diesem Buch) ist dem Meister völlig bestenfalls zweitrangig. In der letzteren Zeit allerdings scheint ihm auch seine Familie wichtig geworden zu sein, über die hier viel geschrieben wird. - Keith ist ein Familienmensch geworden. - Und schon früher bezeichnete er ja seinen Bandkollegen Mick Jagger schon immer als seinen "Bruder" (Keith selbst war immer ein -relativ verwöhntes - Einzelkind), mit dem ihn ja immer eine zwar produktive Beziehung, jedoch auch "Hassliebe" verbunden hat, die - das wird an den Schilderungen hier auch deutlich - manches Mal zu Mord und Totschlag beinahe gefürht hätte.
Die Schilderungen der anderen Menschen in dem Buch und deren BEziehungen zu Keith sind hier recht oberflächlich. - Keith - obwohl nicht dumm - scheint keine besonders gute Menschenkenntnis zu haben, noch psychologisches Gespür.
Schnell verliert man in dem Buch ein wenig den Faden; es ist zwar relativ linear in chronologischer Reihenfolge geschrieben worden, jedoch wird nicth immer deutlich in welchem Jahr man sich gerade befindet; auch wird zweischendurch imemr mal wieder viel Raum bestimmten Ereignissen gewidmet; dann plötzlich scheint man schon wieder etliche Jahre später fortgeschritten zu sein; soll denn in den Jahren dazwischen dann etwa kaum etwas passiert sein? - manche Jahre sind hier stark beschrieben, Andere bleiben sehr blass.
Auch wird die Bedeutung einiger hier geschilderten Ereignisse/ ZEiträumen nicht ganz klar: wie schwer war Keith's Leben in seiner frühen Schulzeit wirklich? Auch schreibt er von seiner zeitweiligen Hingabe zu den Pfadfindern (im Internet steht allerdings, dass er nur verhältnismäßig kurze Zeit bei den "Boy Scouts" war).
Nur ein (etwas primitives) Boulevard- Publikum würde zudem interessieren, wie lang das Skrotum von Mick Jagger ist, das hier von Keith zu beschreiben der Meister für offenbar wichtig erachtet (vermutlich ein PR- Gag).
Etwas gefühllos und unfair wirken auch die Beschreibungen zu Keith's ehemaligem, unglücklichen Bandkollegen Brian Jones, der ja auf sehr mysteriöse Weise (kurz nach seinem Rauswurf aus der Band wegen Unzuverlässigkeit) bereits mit 27 jahren seinen Tod fand, mit Keith (und Jagger) bekanntlich die letzten Jahre von dessen leben nicht mehr besonders gut auskam, vorher allerdings ein enger Freund von keith war, der jenem sicher auch viel zu verdanken hatte, und der eine große Bedeutung beim Aufbau der Band in deren Frühphase zweifellos hatte. Keith aber findet für seinen ehemaligen Freund hier überhaupt keine guten Worte; er scheint ihn (noch immer) regelrecht zu verachten. Seine Äußerungen in diesem Buch dazu zeugen dabei allerdings alles andere als von einem Menschen mit Taktgefühl, auch wenn nicht nur ihm offenbar so einige dunkle seiten seines damaligen Band- Partners aufgefallen sein mögen.
Auch sein "Freund" Mick Jagger kommt hier beileibe nciht immer gut weg. - Obwohl Keith ja gerade Jagger sehr viel zu verdanken hat (in seiner sehr "drogenkranken" Phase wäre ohne Mick bei den Stones nicht viel gegangen!). So beschreibt er seinen Bandpartner stellenweise als eine Art Verräter, dem die Band nicht wichtig genug gewesen wäre, und der lieber - zumindest zeitweise - sein eigenes Solo- Projekt vorangetrieben hätte (die genauen Umstände erfährt man hier natürlich nicht! - Ist alles rein subjektiv Keith's Meinung widergegeben). Aber überhaupt scheint es nicht Keith's Ding zu sein, Weggefährten Anerkennung zu geben. - Obwohl offensichtlich ist, wie wichtig zeitweise Bestimmte Leute für Keith, seine Fortschritte, oder überhaupt sein Überleben, gewesen sind. Keith wirkt so etwas egozentrisch, was ihn - zumindest in meinen Augen - nicht gerade sympathischer macht.
Auffallend sind die vielen Tragödien, an denen Keith in seinem Leben beteiligt gewesen sind, und denen er nicht zuletzt durch seine Drogenabhängigkeit beiwohnte; alleine zu mehreren berühmten Rockmusikern hat er in deren (drogenbedingten) "End- Stadien" noch sehr enge Beziehungen unterhalten.
Möglicherweise, um ein zu einseitiges und subjektives Bild von Keith's Darstellungen zu verhindern, kommen hier des Öfteren in "Einschüben" Weggefährten, Familienangehörige, usw. zu Wort. - Eine VOrgehensweise, die das Buch interessanter machen soll, und der man sich ja heutzutage oft bei solchen Büchern bedient.

Das Buch ist in einem sehr flapsigen STIL geschrieben. Man hat den Eindruck, Keith versucht hier übertrieben cool zu wirken; selbst lebensgefährliche Situationen scheint er witzig zu finden, und kommentiert er genau so wie andere Ereignisse; er bleibt hier immer gleichgültig. - Dieser Stil - obwohl er durchaus HUMOR ein ums andere Mal zum Vorschein bringt - gefällt mir hier überhaupt nicht.
Auch wird Keith's Charakter durch diesen Stil nicht besonders deutlich. Man fragt sich z.B., welche Werte dem Meister besonders wichtig sind (außer Rockmusik und Familie).
Ich finde den Stil für Keith auch unpassend (fraglich, ob das überhaupt "sein" Stil ist; denn er hat das BUch ja nciht direkt selber geschrieben); nciht nur, weil der MEister schon 70 Jahre alt ist, sondern weil er nicht immer so "cool" gewesen sein kann, wie es "sein" Schreibstil vermuten lässt (jahrelange Drogenabhängigkeit; die daraus resultierende Abhängigkeit von anderen Leuten; ...).
Letztendlich machte mir das Buch keinen besonders persönlichen Eindruck, auch wenn Keith hier durchgehend sehr ehrlich ist (z.B. bzgl. seiner Drogenabhängigkeit, seinen z.T. etwas "verrufenen" (Herkunfts-) Familienverhältnissen (seine Tanten), seine Meinung zu Leuten, ... - Man hat hier das Gefühl, dass hier zumindest nicht viel Unwahrheit gesagt wurde.

Keith ist in einer der spannendsten Zeiten der Geschichte aufgewachsen. Diese bunte Zeit kommt hier zwar zum Ausdruck; jedoch ist sie hier nur ein reines Randphänomen; man hat hier zu oft das Gefühl, Keith durchlebt SEINE Geschichte(n) noch mal, nur aus seinen eigenen Augen, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, was den Leser mehr interessieren würde.

Das Buch verfügt über einige Abbildungen aus den unterschiedlichen Phasen des Meisters.

Schließlich wurde das Buch als das "Beste Buch eines Rockmusikers überhaupt" beworben. Diese Beschreibung möchte man nciht unbedingt abstreiten; aber nicht wegen der hervorragenden "Qualtität" des Buches, sondern eher aus dem Grund, weil tatsächlich die meisten (anderen) Biografien von Rockmusikern nicht das halten, was sie versprechen. Dennoch hat mir z.B. Chuck Berry's "Die Autobiografie" - auch wenn das eine andere Zeit beschreibt - besser gefallen als diese hier.
In literarischer Hinsicht finde ich dieses Buch jedenfalls kein Meisterwerk. Das wirkt mir doch etwas primitiv.

FAZIT: Stellenweise etwas langweiliges, zähes Buch über einen der wichtigsten (Rock-) Musiker der letzten Jahrzehnte, in einem etwas fragwürdigen Stil geschrieben, das die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt, auch wenn hier durchaus interessierende und spannende Situationen beschrieben werden.
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 70 jähriger Keith auf dem Niveau eines Pubertierenden, kein bisschen weiser, 19. August 2012
Von 
Esther Everling (Nähe Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Life: Keith Richards (Taschenbuch)
So erscheint Ihre Rezension:

1.0 von 5 Sternen Mit fast 70 auf dem Level eines Pubertierenden stehengeblieben, 18. August 2012
Von
Esther Everling - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Life (Gebundene Ausgabe)

Ich bekam das Buch geschenkt,weil ich absoluter Stones-Fan bin, zumindest bis zu dem, was sie bis Mitte der 80er Jahre veröffentlichten.

Man muss sich einmal auf YouTube ansehen, wie sich Keith Richards bedankt; er hat 2011 den "Norman Mailer Prize" für "sein" Buch erhalten.

Vor ihm hält Bill Clinton, Ex-Präsident, eine leidenschaftliche Rede, aber dann kommt Keith. Er ist einfach nur peinlich, man könnte im Erdboden versinken allein beim Zuschauen, wie er, scheinbar betrunken, dauernd mit den Armen rudert, sich die ganze Zeit an den total zerzausten Kopf greift und nicht in der Lage ist, einen einzigen vernünftigen Satz vor einem Riesenpublikum zu artikulieren. Und das über einen fast unerträglich langen Zeitraum, in dem er da oben steht. Er sagt (das kann man mit Mühe seiner ständig mit "Oh shi..." gespickten "Rede" entnehmen) ,dass er das Buch gar nicht geschrieben hat, sondern nur jemandem aus seinem Leben Anekdoten erzählte, und derjenige formulierte dann das Buch, "..he put it all together".

Unbegreiflich, warum Bill Clinton sich hier zum Affen gemacht hat, wenn man das Buch liest, denn er hat es wohl gelesen.

Man sollte sich die Lektüre wirklich nicht antun, -- es ist für die Zielgruppe 15-24 eventuell geeignet, die das vielleicht toll finden mag, auch die Wortwahl, sie stammt vom Niveau her aus der untersten Schublade. Warum muss er ständig ordinäre Wörter benutzen -- jemand anders , der hier eine Rezension schrieb, bezeichnete dies als "entwaffnende Ehrlichkeit"...komisch -- aha, wenn man also PISSEN sagt statt PINKELN, ist man ehrlich.

Das Buch wimmelt von hohlem Geschwätz, PROLGESCHWAFEL in Reinkultur, Ballermann-Endstadium. Da geht es, nur um wenige Beispiele zu nennen -es gibt viele, teils noch viel schlimmere Beispiele- vom ARSCH AUFREIßEN und vom KOPF IN DER KLOSCHÜSSEL bis hin zum "in der eigenen KOTZE liegen", das sagt er auch in allen Einzelheiten über John Lennons Besuche bei ihm. Ob Lennon das gewollt hätte, dass Richards das in solchen Kraftausdrücken in die Welt posaunt ? Wichtig ist auch immer die Größe eines Geschlechtsteils, immer wieder bricht das durch, er macht in dieser Hinsicht auch Mick Jagger zum Hutzelmännchen, das nur riesige ....in der Hose hat.

Man kann sich, wenn man dies über sich ergehen lassen will, mehrfach an Detailbeschreibungen von Cold Turkeys ergötzen, mit entsprechend extremsten Kraftausdrücken, z.B. die anderen hätten ihm zugesehen , "wie ich SCH..." usw. Na, toll.

Das alles ist nur oberflächliche, benebelte, gehirnverschrumpfte Sprücheklopferei eines selbstherrlichen Gitarristen, der im Leben keinerlei Grenzen erfahren hat.

Der dieses Buch so kotzbrockig, "obercool" und dämlich schreiben darf, weil man ihm alles, aber auch wirklich alles im Leben, durchgehen ließ. Er kennt es nicht anders, als dass er gebauchpinselt wird trotz jeden noch so miesen Verhaltens, jeder Kaltblütigkeit, jeden launischen Ausrasters.

Er sonnt sich über 700 Seiten lang darin, zwischen welchen zehntausend Leuten und Orten er rumhüpfte. Statt mit Namen und Orten um sich zu werfen wie in einem Feuerwerk, ohne jeglichen Tiefgang, -- warum hat er n icht einfach alle Leute, die er mal irgendwo für eine Sekunde/Stunde/einen Tag/ eine Woche traf, aufgelistet und dahintergeschrieben: SPAß, gut oder ZOFF- blöd? Da könnte man sich 600 Seiten sparen und müsste nur 122 lesen.

Diese oberflächlichen Begegnungen: meistens hatte er VIEL SPAß mit xy durch besinnungsloses Betrinken/auf Drogen gehen,manchmal Musizieren... bringt dem Leser überhaupt nichts.

Man lernt nur daraus: Egal, wo er mit wem in welchem Land irgendeinen Mist baut, er kommt immer heil wieder raus, auch aus den Gerichtssälen, weil die Regierungen ja viel zu blöd sind, um "zu checken, was da wirklich läuft"....

Ach nööö --- Hätte Keith mal lieber seinen ach so rebellischen, 70- bzw.
15-jährigen Mund gehalten und die Zeit zum Songschreiben/Komponieren benutzt.

Denn nur diese Stellen, wo er auf das Komponieren und Experimentieren mit den Instrumenten eingeht, zeigen echte "Tiefe", man merkt, dass nur rein musikalilsche Themen, die hier aber leider viel zu kurz kommen,in ihm einen gewissen Tiefgang, eine fast verbissene analytische Auseinanderesetzung erzeugen. Das ist es, was er wirklich kann. Musik machen.

Aber die musikalischen, interessanten Gedanken im Buch sind spärliche, wenige Highlights, immer wieder folgen ermüdende, nichtssagende Aneinanderreihungen ähnlicher Ereignisse, dasselbe hohle Gerede mit neuen Personen und Orten.

Ich kann nicht glauben, dass die Lektoren diesen Pubertäts-Müll eines fast 70jährigen scheinbar gänzlich unzensiert zur Veröffentlichung freigaben.

Keith Richards war offensichtlich mit dem sehr frühen Riesenerfolg und Luxus überfordert und konnte sein ganzes Leben lang alles als Spielzeug und selbstverständlich ansehen, -- er scheint keine Werte zu haben, nichts, was er schätzt. Zumindest konnte ich nichts finden, außer Angaben darüber, dass er Frühlingszwiebeln mag. Das ist nicht Bohème, das ist einfach nur primitiv. Der Mann versteht was von Musik, sonst nichts.

Alles wird nur mal kurz angedeutet, ohne jemals tiefgründigen Analysen über das Warum und Wieso, -- eine endlose Kette des ewig Gleichen, nur Austausch von Personen und Orten.

Nervtötend ist, dass er, der sich selbst als rausgeflogener Schüler ohne Abschluss "aus der Gosse" kommend bezeichnet, unaufhörlich um sich wirft mit all den Luxus-Orten, Privatinseln, Yachten, Luxushotels, in denen er dies und das angestellt oder jenes mit den Personen x oder y gemacht hat oder welche Pillen er eingeworfen hat. Er sinniert darüber, dass die Pille namens xy früher besser war als heute. Nennt auch alle Namen der Pillen, immer wieder, und sagt, welche er für was am besten findet und dass es besonders kribbelig war, Drogen mit der Spritze in den "Hintern" zu injizieren. Wirklich gut brauchbare Bedienungsanleitungen für Nachahmer. Die römischen Ziffern für 4, nämlich IV, erzählt er, waren für ihn immer nur eine Abkürzung für "intravenös". Hast du wirklich toll gemacht, was für ein cooler Typ.

Er prahlt, welchen Bentley, Mercedes oder sonstiges teuere Luxusauto er zu Schrott fuhr. Er erzählt lang und breit, wie sehr ihn eine Afrika-Safari zu Tode gelangweilt hätte, er sei auf der Rückbank der Luxuskarosse in Südafrika immer wieder weggedriftet...das Einzige, was ihn dabei interessiert hat, waren die Ausmaße des Geschlechtsteils eines Elefanten und dass der Elefant vier Fußabdrücke im Sand hinterließ sowie eine lange Schleifspur in der Mitte, und da könne man wirklich neidisch werden.
Frauen kommen mit wenigen Ausnahmen nur als Bettmiezen vor, die genauso dauernd etwas einwerfen, koksen und Heroin spritzen.

So plätschert die Szenerie mit dauernd wechselnden Statisten und eingestreuten berühmten Namen dahin, nirgendwo Hintergründe, immer nur kurzes Aufblitzen und Sprung zum nächsten. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit anderen Menschen habe ich nicht gefunden.Entweder er hatte Spaß mit jemandem oder es gab Zoff, basta.

Am allermeisten hat mich in diesem Zusammenhang geärgert, was Richards in diesem Buch mit BRIAN J O N E S gemacht hat.

B r i a n J o n e s war 1962 (siehe 50 Jahre Rolling Stones) der GRÜNDER der Rolling Stones und gab ihnen auch ihren Namen.
Er war ein hochingtelligenter, talentierter, kreativer, genialer junger Mann, der 13 oder gar 15 Instrumente spielen konnte. Dabei war er nicht arrogant, nicht oberflächlich, sondern das glatte Gegenteil. Brian war höflich, bescheiden, nachdenklich, einfühlsam, gutherzig, respektvoll, aber auch sehr schüchtern.

Er hatte eine ungeheuer liebenswürdige Art. Brian plante nebenbei auch andere Dinge, z.B ein Filmprojekt im surrealistischen Stil, unabhängig von den Stones.
Wie Brian war, kann man an seinen Worten und an seiner ganzen Körpersprache sehr gut erkennen: Youtube-Video / Interview mit den Stones part 1 and 2 in Montreal, 1964. Brian ist derjenige, der mit dem Moderator spricht, vernünftig und freundlich, wobei die anderen neben ihm nur hohl herumhängen und dumm kichern wie Teenies, als seien sie zwölf.
Man kann allein an der Körpersprache wirklich sehen, wie Brian war, z.B.als sie sich mit dem Yogi treffen (siehe auch in youtube).

Keith Richards schreibt über Brian fast nur Abfälliges in einer ganz miesen Art und Weise. Stellt ihn hin als Hypochonder, als Jammerlappen. Es hieß immer, Brian Jones sei der Kopf der Rolling Stones. Mick Jagger und Keith Richards waren sogenannte Alpha-Männer, die es nicht ertragen konnten, dass Brian ihnen geistig und auch vom Können her durch seine geniale Art total überlegen war. Sie rangelten sich im Vordergrund als Frontmen herum, während Brian den Stones-Songs absolut perfekt seine gesamte Kreativität, sein bis ins Mystische gehendes instrumentales Spektrum verlieh.

Keith Richards schreibt an einer Stelle, als er Brians Sitar und das Arrangement von "Paint it Black" hörte, wäre es ihm vorgekommen wie etwas aus einem anderen Universum.
In YouTube kann man sich anhören, dass es fast nur Brian war, der diesen Song von Anfang bis Ende bestreitet, denn dort findet man die Tonspur der Sitar , also den Track von Brian, ohne alles andere: siehe in YouTube BRIAN JONES PAINT IT BLACK SITAR WORK.

Man vermisst eigentlich gar nichts. Nur Jaggers Gesang.
Brian spielte die klassische Flöte und das Klavier bei RUBY TUESDAY. Brian spielte das mystische Xylophon in UNDER MY THUMB. Er erzeugt den metallischen Sound eines Spinetts in LADY JANE. Und , und, und. Brian war bis zur 10.LP mit dabei, zuletzt bei Beggar's Banquet und Let it Bleed. Brian spielte "Gimme Shelter" und "Sympathy for the devil" mmit ein.

Jagger und Richards wussten, dass Brian scheu und schüchtern war, und dass er sich nicht wehren könnte, wenn sie ihn immer weiter in den Hintergrund schieben und nur noch als instrumentalen Handwerksburschen mit auftreten ließen.

Brians Vater erzählt in einem Interview auf YouTube, dass Brian an einem Tag zu seinen Eltern kam, weil er einen totalen Zusammenbruch erlitten hatte wegen eines Mädchens, das die Liebe seines Lebens war und das ihn verlassen hatte. Danach sei er nie mehr derselbe junge Mann gewesen wie vorher.

Das war, als ihm Keith Richards seine einzige,wirklich große Liebe ausgespannt hatte. Brian lag zu der Zeit mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus.

Dieses für Brian so schlimme Erlebnis wird im Buch von Keith Richards zwischen vielen anderen verzichtbaren Episoden eher als Anekdote nebenbei erwähnt, ansonsten zieht er nur über Brian her, schreibt sogar, Brian sei ein Frauenschläger gewesen. (sic!)

Keith erzählt aus völlig egomanischer Sichtweise, wie er die Dinge sah. So berichtet er, dass er mit Brian und dessen Freundin 1968 auf dem Weg nach Marrakesch war, im Auto. Unterwegs wurde Brian, der an Asthma litt, krank.

Dies tut Richards in seinem Buch wieder abfällig ab. Er schreibt, er habe nicht gewusst, ob das nur wieder Brians "übliches Gewimmere und Gejammere" sei oder ob er tatsächlich etwas Ernstes gehabt hätte.(Ein Wimmerer und Jammerer - ein Frauenschläger?)

Sie ließen Brian in einem Krankenhaus in Spanien und fuhren alleine weiter nach Marrakesch. Dort habe Keith, wie schon seit langem, überlegt, ob er nun Sex mit Brians Freundin haben sollte oder nicht, aber dann hätte es die beiden halt überkommen, und sie wurden ein Paar. Mit wenigen, abfälligen Sätzen beschreibt Richards, dass Brian später nach Marokko nachkam, aber sie hätten sich einfach ohne irgendeine Nachricht nachts aus dem Staub gemacht und Brian in Marrakesch zurückgelassen.

DIESE AKTION beschreibt Keith wie eine lausbübische, witzige Flucht, - für mich ist es nur erbärmlich und feige. Er macht sich darüber lustig, wie Brian nach den anderen gesucht habe, man habe ihn ohne ein Wort hier einfach völlig alleine im Stich gelassen usw.

Das "Abhauen" vor Brian - man kann sich fast Keith' schallend lautes Lachen dazudenken.
Ein Arzt wurde ins Hotel geholt wegen Brian,.. "der gibt ihm eine Spritze und bleibt solange, bis er sicher ist, dass sie wirkt. Nicht, dass er noch aus dem zehnten Stock in den Swimmingpool springt."

Und, wie bei fast allem, was im Buch nach Erklärungen schreit, verliert er nur noch ein paar schnelle Fazitworte darüber, wie sich Brian danach fühlte und was es in ihm auslöste. Er schreibt: "Brian und ich mussten lange weiter zusammenarbeiten, dabei unternahm er verzweifelte Anstrengungen, um seine Freundin zurückzugewinnen. Aber er hatte keine Chance. Wenn sie sich entschieden hat, dann hat sie sich entschieden...Er hat mir nie verziehen. Kann ich verstehen. Meine Meinung ist: Ich habe sie gerettet. Tatsächlich habe ich in gewisser Weise auch ihn gerettet. Sie beide waren auf einem sehr zerstörerischen Weg." Das Gegenteil war der Fall. Keith war die Ursache, dass Brian völlig abstürzte.
Denn Brian musste ständig weiter mit Keith auf der Bühne stehen und an Alben basteln, und er sah, wie der Bauch seiner Exfreundin von der Schwangerschaft im Jahre 1969 immer dicker wurde.

Erst 70 Seiten später (!) greift Keith das Thema BRIAN JONES noch einmal auf:
"Bereits drei Jahre zuvor (1966) hatten wir erstmals den Stecker ziehen müssen, als der komatöse Brian neben seinem brummenden Amp lag, und trotzdem war er noch Anfang 1969, im Jahr seines Todes,auf einigen unserer Tracks zu hören. Autoharp auf YOU GOT THE SILVER und Percussion auf MIDNIGHT RAMBLER. Kaum zu glauben, aber wahr."

Wieso kaum zu glauben? Keith liefert keine Erklärung ab.
Was Brian alles durchmachte, die Drogen, der Alkoholkonsum, kein Wort davon.

Mit "Den Stecker ziehen" meint Richards, dass sie Brian nun aus der Band kicken wollten.

Zitat: "Im Mai spielten wir schon seinen Ersatz ein: Mick Taylor.... 2 oder 3 Wochen vor seinem Tod war Brian bei uns rausgeflogen. Der Konflikt hatte sich zugespitzt, bis Mick und ich zu Brians Haus fahren mussten. Große Lust hatten wir nicht, aber wir gingen die Sache gemeinsam an: "Hey Brian,Kumpel - es ist aus!" (Mehr kommt zum Thema nicht.)

Und dann schreibt Richards von einem Studio GIG, der unterbrochen wurde von einem Anruf: "Kurz darauf kam der Anruf, die Nachricht von Brians Tod."

"Hey, Brian,Kumpel - es ist aus!" Und sonst nichts. Dieser Satz steht symbolisch für die Erzählweise des ganzen Buches.

Brian ertrank am 3. Juli in seinem Swimmingpool.
Hierüber redet Keith ein paar Zeilen lang in sehr flapsigem "Hey,Mann"-Ton, ein Bauarbeiter gesatnd auf seinem Totenbett vor etwa 10 Jahren, dass e r Brian 1969 getötet habe.

Keith dazu: "Getötet ist ein bisschen viel. Bestenfalls Totschlag, würde ich sagen. Meinetwegen hast du ihn unter Wasser gedrückt...Der ewig jammernde Hurensohn ist jemandem auf die Nerven gegangen und Schluss. An diesem Punkt in Brians Leben hatte es längst keinen Sinn mehr."
Keinen Sinn mehr? Brian war 27 Jahre alt !

Jeder soll sich nach diesen Zitaten seine Meinung selber bilden über die Qualität dieser Autobiografie.

Merkwürdigerweise berichtet Alexis Korner auf YouTube, dass Brian sich bereits mit Jimi Hendrix und John Lennon in Verbindung gesetzt habe und auch mit ihm, um eine eigene, neue Band zu gründen, und dass er voller neuer Hoffnung war.

Zum Tod von Brian gibt Keith auch noch offen kaltblütig zu, dass der geplante Hydepark-Auftritt am 5.Juli mit Mick Taylor, "unserem neuen Mann an Bord" umbenannt wurde:

"So inszenierten wir das Ganze als Gedenkfeier für Brian." (!)

IST DENN DAS NÖTIG GEWESEN, DIES NACH ÜBER 30 JAHREN SO MIES
IN DIE WELT HINAUSZUPOSAUNEN IN DEM BUCH ? ? ? ? ?
War das kein indirekter Betrug an der halben Million Konzertbesucher?

Das geheuchelte Hydepark-Konzert ( Keith sagt darüber nur eins: "Eine Hammershow!") steht auf Seite 362. Er erwähnt B r i a n kein einziges Mal mehr,bis zum Ende des Buches
auf Seite 723.
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wichtiger nachtrag: Ich sah am 19. August 2012 ein Interview mit Keith Richards, aus dem Jahr 2012, zum Thema 50 Jahre Rolling Stones. Es ist unfassbar, was er da von sich gibt. Er wird gefragt, ob er irgen detwas bereue. Und er hat spontan nur zwei Antworten. Ich schreibe sie wortwörtlich auf Englisch nieder:

"Yeah, well, regret...hm...having taken certain things I couldnt get off of..." (er meinte die Drogen)
"and Brian dying..-- I mean, it was such a shock... -- how can you dare leaving the band ?!"

Hat er bei diesem Geheuchel vergessen, dass er nicht vor allzu langer Zeit eine ganz andere Version schwarz auf weiß veröffentlichte, nämlich dass ihm Brian völlig wurscht war?

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Ich gebe dem Buch einen Punkt für die rar gesäten, wenigen Stellen, in denen Keith interessant über musikalische Entdeckungen und Experimente schreibt.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keith Richard is my hero!, 3. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Life (englische Ausgabe) (Gebundene Ausgabe)
Eine wunderbare Biographie! Ein Muss für Stones Fans und auch für Nicht-Fans eine spannende und unterhaltsame Lektüre. Keith Richards schreibt, wie ihm (vermutlich) der Schnabel gewachsen ist. Das Buch ist authentisch, spannend, witzig und informativ. Unbedingt lesen!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung englische Fassung, 7. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider erfährt man erst nach dem Kauf, dass man die englische Fassung erworben hat. Es wäre schön, wenn darauf deutlich hingewiesen würde.
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[LIFEKEITH RICHARDS BY RICHARDS, KEITH]PAPERBACK
[LIFEKEITH RICHARDS BY RICHARDS, KEITH]PAPERBACK von Keith Richards (Taschenbuch - 3. Mai 2011)
Gebraucht & neu ab: EUR 15,94
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