Kundenrezensionen


8.693 Rezensionen
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24.125 von 24.382 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was NICHT in der Amazon-Werbung steht
Es gibt einige Informationen zum Kindle, die ich mir entweder mühsam in Foren, Rezensionen oder der Kindle-Hilfe zusammengesucht oder während der Benutzung meiner drei Kindle-Generationen erfahren habe und von denen ich glaube, dass es sie zu wissen lohnt.

Zu meinem Hintergrund: Ich habe ein Notebook, einen iPod und auch ein iPad, lese aber seit zwei...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2011 von Stefan Stossberger

versus
338 von 352 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Sachbücher nur bedingt geeignet
Kinderleichte Bedienung, gestochen scharfes Bild, diese und viele andere Vorteile sind hier ausführlichst beschrieben worden. Ihnen stimme ich ohne weiteres zu.
Und wie gestaltet sich der Umgang mit den eBooks?
Für Romane, die man von der ersten bis zur letzten Seite chronologisch liest, ist der Kindle gut geeignet. Nach einer Lesepause öffnet...
Veröffentlicht am 22. November 2011 von Zimtstern


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293 von 305 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kindle 4 und iPhone 4 verstehen sich auch ohne Touchscreen., 9. November 2011
Von 
M. Guerganboz (Bremen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau (Elektronik)
Als erstes möchte ich allen mitteilen, dass Amazon mal wieder ein Versprechen nicht gehalten hat.....Amazon hat früher geliefert als versprochen. Und dafür bin ich sehr dankbar.

So und jetzt zum Kindle 4, welches ich seit dem 26.10.2011 mein Eigen nenne darf.

Das Einrichten ging noch viel einfacher als erwartet, so wie es Amazon verspricht. Da ich W-Lan benutze und Amazon Kunde bin, und mein Passwort für meinen Router auswendig kann gab es keinerlei Komplikationen und war innerhalb weniger Minuten fertig und konnte schon ein Buch runterladen. Dauer des Downloads: keine Ahnung, zum Zeitstoppen ist keine Zeit, also echt nur Sekunden.

Die ersten Minuten war ich mit der Blätterfunktion unzufrieden, wollte immer mit den rechten Tasten nach rechts und mit den linken Tasten nach links blättern. Aber auch daran gewöhnt man sich sehr schnell, juhu.

Das Display ist der helle Wahnsinn, (fast) wie in einem Buch sind die Buchstaben Messerscharf und man kann lesen ohne schmerzen oder so. Beim Blättern, und darüber bin ich froh, kann man erkennen, dass das Kindle arbeitet indem sich die alten Buchstaben in Neue "verwandeln". Das Blättern geht mindestens genauso schnell wie bei einem echten Buch.

Keine qwertz-Tastatur. Egal. Das Tippen geht auch mit der virtuellen Tastatur recht schnell und gut. Oder ich bestelle mir die Bücher mit meinem Laptop oder mit meinem iPhone.

Akku läuft lange genug.

Gewicht? Leichter als erwartet, also super.

Umweltverträglichkeit? Sicher, das Kindle 4 verbraucht Strom, allerdings soviel, dass man es gar nicht zu erwähnen braucht, aber es werden sicherlich weniger Bäume gefällt im Laufe der Zeit.

Zwei Bedienungsanleitungen als PDF habe ich auch schon rübergezogen, einmalig und nichts zu beanstanden.

Und jetzt kommt noch der Hammer: auf meinem iPhone habe ich die Kindle-App. Diese beiden Geräte können im Netzwerk miteinander Synchronisieren. Ich könnte also ab der letzten Stelle mit einem der beiden Geräte weiterlesen.

Ach ja, ich kann mich oft nicht entscheiden welches Buch ich mitnehmen soll und mehrere Bücher sind nun mal schwerer als ein Buch, äh Kindle ;) und das war eines meiner Argumente.

Und ein Gerücht trifft bei mir zu: man liest viel mehr mit einem Kindle.

Für manche ist die Bindung an Amazon ein großes Problem. Warum? Die meisten mit angeblicher Bindungsangst besitzen ein Handy mit 24 monatiger Vertragslaufzeit.

Also erst testen dann urteilen.
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253 von 264 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kindle Service, 19. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau (Elektronik)
Hallo,
wollte einfach mal auch eine Bewertung schreiben da ich sehr gerne Bewertungen bei Amazon lese.
Nun zum Kindle der Kindle ist einfach ein Top Gerät zum Lesen von Büchern.
Ich habe den kleinen Kindle ohne Tatatur und vermisse die Tastatur nicht wirklich.
Bücher suche Ich über den PC und benötige die Tastatur nur um den ein oder anderen Ordner auf dem Kindle anzulegen das geht aber mit der Virtuellen Tastatur sehr gut.
Der Kindle selbst ist sehr handlich , klein , und wer mal einen in der Hand gehabt hat vermisst kein einziges Buch mehr.
Nun kurz zum Service von Amazon. Da über den Kindle selber ja schon sehr viele Bewertungen geschrieben worden sind.
Der Service bei Amazon ist Top ich kaufe ein Buch und 10 sec. später ist es auf meinem Kindle
alle Bücher die Ich gekauft habe sind bei Amazon gespeichert und kann Sie mit einem Klick auf mein Handy oder ein anderen Kindel übertragen.
Ich vermisse die anderen E-Books Shops nicht , da die auch nicht günstiger sind und eben oft nicht den Service bieten.
Dehalb finde ich die bindung mit dem Kindle an Amazon nicht als Negativ.
Was ich auch fantastisch finde wenn Ich eine größere Email bekomme leite ich die einfach an mein Kindel weiter oder Rezepte fürs Backen oder sonstiges.
Und 5 min später befindet sich die Mail auf meinem Kindel wo Ich sie bequem lesen kann.
Also was soll man dazu noch sagen.
Kindel super , Amazon Service wie immer alles super.

Sollte die Bewertung hilfreich sein würde ich micht freuen auf einen Klick.
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78 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top für Amazontitel, sehr gut für TXT's, mau für PDF's - tolle Ordnung !, 4. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau (Elektronik)
Hallöchen,

ich lese seit über 10 Jahren auf den verschiedensten Lesegeräten "elektronische" Bücher.
Angefangen so um die Jahrtausendwende mit einem Rocket-E-Book (was heute noch funktioniert)
bin ich nun bei einem Kindle angekommen.

Angekommen, ausgepackt an ein USB-Lader angeschlossen - dabei mal die Mini-Bedienungsanleitung
durchgelesen - schon zeigte die LED an der Geräteunterseite "Grün" - also direkt mal eingeschaltet.

Die Dateneingabe für den WLAN-Schlüssel und die Amazon-Kontodaten sind mit dem Cursor
und der Bildschirmtastatur nicht gerade sportlich, aber das erledigt man ja nur einmal.

Alle bei Amazon gekauften Bücher sehen schon toll aus aufm Kindle.
Die eingebauten Grafiken sehen auch wenn es nur Graustufen sind echt gut aus.

Nach erstem Blick auf die von Haus aus eingespielten Bücher kam direkt der Drang auf
einige meiner Bücher vom PC auf den Kindle zu transferieren.
Also per USB an meinen Linux-Rechner angeschlossen - der Kindle meldet sich brav
als Massenspeicher mit 1,35 GB freiem Speicher. Einen Ordner "documents" gibts, da sollen
also alle Bücher rein...
Einfach mal 20 Bücher genommen und reinkopiert - um mal zu sehen was passiert.
Den Kindle aus dem USB ausgeworfen, nach 10 Sekunden zeigte er alle neuen Bücher an.
Prima - alles schön durcheinander und ungeordnet ;o))
Lange gebraucht um zu sehen, dass man gaaanz oben die Sortierreihenfolge ändern kann.
Damit bringt man schon einmal ein bisschen Ordnung ins virtuelle Bücherregal.
Damit kommen wir zu meinem Hauptkriterium für den Kindle :

Ordnung ;o))

Wer sich mal vor Augen hält, dass auf den Kindlespeicher ja immerhin locker
um die 1000(ende) Bücher passen wird nicht um eine gesunde Ordnung kommen,
wenn man im Laufe der Jahre noch mal was wiederfinden will.

Also habe ich erstmal alle Bücher wieder am PC runtergelöscht.
Im Dokumenten-Ordner des Kindle dann mal einige Unterordner erstellt :
Krimis - SciFi - Fantasy - Thriller, um mal ein paar zu nennen...
Diese Ordner schön mit jeweils ein paar Büchern befüllt.
Kindle vom PC getrennt und geschaut was dieser zu meiner Ordnung meint.

Kurz gesagt : Nix ;)

Unterordner (er)kennt der Kindle nicht - zwar werden alle Bücher eingelesen
und stehen zur Verfügung - aber die Ordner werden ignoriert.
Alle Bücher werden auf der Startseite aufgelistet - bei mir waren es direkt
26 Seiten die man maximal durchblättern muss um an ein Buch zu kommen.
Unhaltbar für ein großes "Bücherregal"

Dafür kennt der Kindle aber seine sogenannten Sammlungen.
Also habe ich die gleichen Sammlungen angelegt wie ich vorher Ordner angelegt
habe. Alle Sammlungen sind natürlich erst einmal leer.
In einer Sammlung kann man sinnigerweise den Punkt anklicken, dass man Inhalte
dieser Sammlung hinzufügen kann... was ich auch fröhlich ausprobiert habe.
Dumm nur, dass ich schon mal direkt 120 Bücher in meinen sinnfreien Ordnern
angelegt habe - und diese jetzt alle als Auswahl auftauchen um diese
meiner Sammlung hinzuzufügen. Gut, dass man auch in dieser Liste die
Sortierreihenfolge ändern kann. Damit gehts dann zügig die Bücher einer
Sammlung zuzuordnen.

Mittlerweile habe ich über 200 Bücher eingespielt - ca. 20 Sammlungen angelegt.
So langsam fühlt man sich damit aufm Sofa wohl ;)

Das gute an den Sammlungen ist, dass sich ein und dasselbe Buch in mehreren
Sammlungen einsortieren lässt - obwohl es als Datei ja nur einmal vorhanden ist.

Beispiel : Donna Leon - Venezianisches Finale
Der erste Teil einer Krimiserie...

Zu finden bei mir auf dem Kindle in folgenden Sammlungen

Krimi // Donna Leon // Frauenbücher

Egal in welcher dieser drei Sammlungen man stöbert - das Venezianische Finale
taucht dort auf.

Also baut sich der Kindle ne kleine Datenbank auf mit den Titeln,
die man aufgespielt hat. Tolle Sache.
Perfekt wäre, wenn man diese Datenbank am PC bearbeiten könnte,
da die Eingabe der Sammlungsnamen doch echt lästig über die
Cursorgesteuerte Tastatur ist. Aber wenns einmal eingerichtet ist
taugt das System ;o))

Ein Manko noch kurz angerissen :
Die Möglichkeit PDF's anzuzeigen mag der Kindle ja haben, aber eine
DIN A4-PDF Broschüre mal testweise draufgeladen und angezeigt.
Ich finds entweder gruselig klein, oder man scrollt sich nen Wolf.

Mein Fazit :
Toller E-Book-Reader für Amazonbücher, genauso für freie TXT's.
Leider kommen immer mehr Bücher als EPUB's raus - die kann der
Kindle leider nicht anzeigen, was ich sehr schade finde.
Da hoffe ich doch sehr auf ein Firmware-Update.

By the Way - der Kindle hat den mit Abstand schönsten Bildschirmschoner !!!
Augenschmaus möchte ich sagen ;o))

Bester Reader meiner Meinung nach für "kleine Marie"...

Grüße aus Leverkusen - Th. Rettig
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207 von 219 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ei des Kolumbus, 8. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau (Elektronik)
Seit ein paar Wochen sind wir in der Familie begeisterte Nutzer von verschiedenen Kindle-Modellen. Deshalb hier die wichtigsten Informationen zum "kleinen" Kindle ohne Tastatur und ohne 3G, also nur WiFi.

1. Das Display.
Ja, andere Tablets bieten viel mehr Funktionen und strahlende Farben bei integrierter Beleuchtung. Aber nach ein paar Stunden mit dem Kindle dachte ich: "Das ist besser als bedrucktes Papier." - und nach ein paar Wochen mit dem Kindle will ich das noch einmal unterstreichen. Das Lesen mit dem Kindle ermüdet nicht, es macht Lust auf mehr. (Ich habe schlechte Augen und trage eine Brille.)
Die Möglichkeit, die Schriften individuell zu vergrößern, hat man bei einem Buch nicht. Oft ist es anstrengend, ein Buch zu lesen - wenn die Augen schon müde sind, oder wenn das Licht schlecht ist - mit dem Kindle kein Problem. Das Display mit der e-ink-Technologie ist einfach unglaublich scharf, klar und einfach unschlagbar.

2. Unterstreichungen
Manche Leute lesen gerne mit einem Stift in der Hand, um Unterstreichungen und Anmerkungen im Buch machen zu können. Das können Sie alles mit dem Kindle auch. Zumindest Unterstreichungen. Wenn sie allerdings Anmerkungen machen möchten, dann brauchen Sie den Kindle Keyboard: Kindle Keyboard, eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, englisches Menü
Das Tolle bei den Unterstreichungen: Der Kindle fertigt automatisch eine Text-Datei mit einer Sammlung aller Unterstreichungen an - mit Quellenangabe. Diese Textdatei kann man am Computer bearbeiten. Zitieren leicht gemacht!

Der "kleine" Kindle ist NICHT zu klein. Er ist enorm handlich und praktisch. Wer allerdings keinen Zugriff auf WiFi-Netze hat, der könnte sich über die Vorteile eines Kindle mit 3G freuen. Es würde zu weit führen, das hier zu erklären. Wer aber WiFi zur Verfügung hat und nicht viele Anmerkungen in Texten machen möchte, der sollte zum "kleinen" Kindle greifen. Es gibt zur Zeit wirklich nichts Besseres auf dem Markt, das als Alternative zu Büchern dienen könnte.

Die neuen Tablet-Computer sind sicher toll, der neue Kindle Fire sicher auch. Aber wer gerne und viel liest, der braucht einen Kindle mit e-ink-Technologie. Für Menschen, die viel auf Reisen sind, gibt es nichts besseres. Und beim nächsten Umzug brauche ich vielleicht nicht mehr 30 Kartons mit Büchern mitzuschleppen, sondern nur noch 10 und einen Kindle...

Einziger Nachteil. Wer PDF-Dokumente in der normalen Auflösung lesen möchte, der sollte den Kindle DX kaufen. Der ist zwar etwas teuer, aber wirklich hervorragend. Ich habe ihn auch schon ausprobiert. Wer das allerdings nicht braucht, der wird feststellen, dass der "kleine" Kindle ein perfektes Lesegerät ist, das jeden Cent wert ist.

Viel Spaß damit!
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780 von 829 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kindle für Anfänger - FAQ, 24. September 2012
Von 
Mark Renton - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Nun gibt es also den einfachen Kindle im neuem Gewand, leicht technisch überarbeitet und für einen sehr günstigen Kurs... aber da ich auch hier schon wieder Fragen lese, die es beim Vorgänger-Modell auch schon gab, setze ich einfach mal meine alte Rezension vom "alten" Kindle (leicht überarbeitet) rein:

Hier gibt es schon einige sehr gute Rezensionen um sich ein Bild von dem Kindle zu machen. Nach wie vor bin ich mit dem Kindle zufrieden und möchte ihn nicht mehr hergeben. Ich hatte mich damals (vor dem Kauf) auch lange mit der Thematik eBook-Reader befasst, und bin auch immer wieder beim Kindle gelandet. Da ich vermehrt in letzter Zeit Kommentare von Rezensionen gelesen und teilweise beantwortet habe, bin ich immer mehr ins Kindle-Thema eingestiegen. Allerdings treten in den Kommentaren zu anderen Rezensionen immer wieder dieselben Fragen auf.

Hier mal eine kleine Zusammenstellung der Themen, welche immer mal wieder in den Kommentaren zu anderen Rezensionen auftauchen...

1. Im Kindle wird ein eInk-Display verwendet:
Es bildet nur Graustufen ab und hat KEINE Hintergrundbeleuchtung. Dies empfinden einige wenige Zeitgenossen als Nachteil, allerdings soll ein eInk-Display Papier und dessen Leseeigenschaften imitieren. Papier ist deshalb stundenlang angenehm zu lesen, weil es nun mal nicht leuchtet, flimmerfrei und blickwinkelunabhängig ist. Dies alles ist beim eInk-Display auch der Fall. Zusätzlich kann man am Kindle die Schriftgröße ändern, was bei Papier natürlich nicht möglich ist.
Papierbücher kann man außerdem mehr oder weniger gut in der Sonne lesen, da Papier nicht spiegelt... aber allerdings (je nach Papier) kann es in der Sonne auch so stark reflektieren, das es unangenehm wird. Auch hier bietet der Kindle einen Vorteil gegenüber dem klassischen Buch, da er problemlos jedem Sonnenstrahl trotzt. Am Sandstrand würde ich mir trotzdem gut überlegen, ob ich einen Kindle mitnehme... Sand und Wasser in einem normalen Buch sind weitaus weniger tragisch, als im Kindle ;-)

2. Vergleich Kindle und Tablets:
Gerne vergleichen einige Menschen Äpfel mit Birnen.
Man kann nicht allgemeingültig sagen, ob ein Tablet oder Kindle besser ist. Es kommt schlichtweg auf den Anwendungszweck an. Wenn ich viel mit PDF-Dateien zu tun habe, würde ich diese eher mit einem 10 Zoll-Tablet betrachten. Das Display von Kindle ist für die meistens PDFs zu klein, sodass man viel scrollen muss, was ohne Touch-Funktion doch schon sehr mühsam ist. Die Inhalte der PDF-Dateien sind fixiert, also man kann die Schriftgröße nicht ändern, und es wird auch kein automatischer Zeilenumbruch durchgeführt. Das ist bei richtigen eBooks (AZW, MoBI, ePub) schon der Fall und deren entscheidender Vorteil.
Wenn ich jetzt hauptsächlich eBooks lese und nur ab und zu mal eine PDF-Datei betrachten möchte, greife ich natürlich besser zum Kindle.

Jetzt gehe ich mal ein wenig ins Detail. EInk-Displays sollte man nicht mit bunten LC-Displays von Tablet-PCs (iPad, Galaxy Tab usw.) vergleichen. Tablets sind mehr für multimediale Anwendungen gedacht. Jedes Display, welches eine permanente Hintergrundbeleuchtung besitzt, ist nicht gerade optimal zum stundenlangen Lesen. Diese Displays ermüden wesentlich schneller die Augen, als eInk-Displays. EInk-Displays verbrauchen sehr wenig Energie, da sie nur beim ändern des Bildschirminhaltes kurz Strom benötigen. Ist das Bild neu aufgebaut, wird erst beim nächsten Seitenwechsel das Akku belastet. Da keine Hintergrundbeleuchtung existiert, wird dadurch kein permanenter Strom aus dem Akku verbraucht. Deswegen hält der Akku vom Kindle im Vergleich zu den Tablet-PCs auch solange durch. Das "Fehlen" der Hintergrundbeleuchtung stellt für mich gerade abends im Bett einen Vorteil dar. Dadurch dass ich nicht wie ein Musiker auf der Bühne angestrahlt werde, leiden einerseits meine Augen nicht so sehr und andererseits werde ich nicht künstlich wach gehalten. Ich selber habe mit einem Tablet im Bett das Gefühl, dass ich nicht so schnell einschlafen kann... aber das mag rein subjektiv so sein.
Wer allerdings ein paar Euro zusätzlich in eine ansteckbare Leselampe, oder sogar in die Kindle-Hülle mit integrierter Leselampe investiert, kann auch im Dunkeln mit dem Kindle lesen. Die Kindle-Hülle mit integrierter Leselampe bietet außerdem den Vorteil, dass die Leselampe den Strom aus dem Kindle-Akku bezieht, und nicht auf zusätzliche Batterien angewiesen ist. Da diese Leselampen nur aus ein paar LEDs bestehen, verbrauchen diese nicht annähernd den Strom eines LC-Displays. Also hält der Kindle mit einer Akku-Ladung dann trotzdem noch um ein vielfaches länger durch als ein Tablet-PC.
Alternativ kann man natürlich die gute alte Nachttischlampe verwenden, insofern der Bettnachbar nicht dadurch gestört wird :-)
In der Sonne spielt der Kindle natürlich seinen klaren Vorteil aus... er spiegelt nicht und ist angenehm zu lesen. Ein Tablet im Sonnenschein ist meistens nur als Spiegel zu gebrauchen.

Eine Ausnahme bildet der neue Paperwhite. Dieser hat zwar eine integrierte Beleuchtung, ist aber keine Hintergrundbeleuchtung und wird mit stromsparenden LEDs umgesetzt. Die Leuchtschicht sitzt über dem eInk-Display, also ist es eine Vordergrundbeleuchtung. Außerdem kann man die Beleuchtung so fein einstellen, dass diese noch im Dunkeln angenehm zu lesen ist. Hat auch den Vorteil, dass man generell die Beleuchtung regulieren kann, was z.B. bei der Hülle mit integrierter Leselampe nicht möglich ist. Da gibt es nur an/aus, ohne eine Einstellmöglickeit der Helligkeit.

Die Nachteile von eInk sind mit Sicherheit die fehlende Farbe und der "langsame" Bildaufbau. Zum Lesen von Büchern ist der "langsame" Bildaufbau überhaupt nicht störend, allerdings durchaus bei Animationen (Videos). Der Kindle ist aber nun mal ein ebook-Reader, also ein Lesegerät für elektronische Bücher, und dadurch kann man die Trägheit des Displays sicherlich vernachlässigen. Der Seitenwechsel ist hierbei auf jeden Fall immer noch um einiges schneller als bei einem gewöhnlichen Buch.
Die fehlende Farbe bei eInk ist sicherlich der größte Kritikpunkt. Es gibt einige Fachliteratur und Kinderbücher, die in Graustufen entweder schlecht oder gar nicht zu gebrauchen sind. Auch Magazine und Comics wirken in Farbe besser. Da sind momentan die Tablets natürlich im Vorteil.
Allerdings sind die Tablet auch in der Regel um einiges schwerer als ein Kindle, und der Akku hält nur ein paar Stunden. Im Bett kann man den Kindle bequem mit einer Hand halten. Dies ist bei vielen Tablets problematisch.
Wenn ich allerdings vielleicht nur 20-30 Minuten am Tag lese, vermehrt Multimedia-Inhalte anschaue, viele PDF-Dateien betrachte und/oder auf ein Farb-Display angewiesen bin, kann man auf einen Kindle verzichten. Wenn ich allerdings mehr als eine halbe Stunde am Tag Bücher lesen möchte, ist ein Kindle lohnenswert. Im Zweifelsfall greift man zu Tablet und Kindle :-)

3. Kindle gegen günstige Tablets (Weltbild Trekstor Reader / Archos 70b)
Manch einer propagiert gerne, dass es ja für 60€ einen bunten "eBook-Reader" von der Konkurrenz gibt. Abgesehen davon, dass diese Geräte meiner Meinung nach keine "richtigen" ebook-Reader sind, sondern eher enorm abgespeckte Tablet-PCs, stimmt diese Aussage allerdings. Aber es ist auch Fakt, dass z.B. dieser Weltbild-Reader ein LC-Display mit einer schlechten (grobkörnigen) Auflösung verbaut hat, welches auch noch zum Flackern neigt. Zumal die Touchbedienung nicht immer zuverlässig reagiert und das Gerät kein W-LAN bietet. Alle Bücher müssen über den PC auf das Gerät kopiert werden. Das Gerät hält im Optimalfall drei bis vier Stunden mit einer Akkuladung durch. Beim Archos 70b sieht das auch nicht viel besser aus.
Also wenn man aus irgendeinem Grund lieber ein Farbdisplay nutzen möchte, sollte man besser zu einem höherwertigen (teureren) Tablet greifen, anstatt zu diesen billigen "ebook-Readern". Bei häufiger PDF-Nutzung sollte es auch ein 10 Zoll Gerät sein.
Mittlerweile haben aber auch Weltbild und Co. erkannt, dass ein eInk-Display besser für das Lesen geeignet ist, als ein LCD. Deswegen gibt es dort jetzt auch günstige eInk-Reader, welche aber immer noch von der Qualität und Komfort dem Kindle hinterher hinken. Dies wurde zumindest Ende 2012 in einem Testbericht der c't bestätigt.

4. eInk hat nicht denselben Kontrast wie Papier:
Stimmt... der hellgraue Hintergrund vom Kindle-Display, bietet nicht denselben Kontrast, wie eine gedruckte Papierseite. Ich benötige für den Kindle schneller eine zusätzliche Lichtquelle, als beim gedruckten Buch. Bei normalem Tageslicht kann man allerdings sehr gut auf dem Display lesen. In der Sonne sogar besser als auf Papier. Für mich persönlich spielt das allerdings keine große Rolle, da ich eh meistens abends lese, und somit immer schon (wie bei gedruckten Büchern) auf Lampen angewiesen war.

5. Amazon nutzt ein eigenes Format für eBooks:
Ja auch das stimmt. In deutschen Online-Shops sind eBooks im "ePub"-Format Standard. Nur Amazon nutzt ein eigenes Format namens AZW. Zusätzlich kann ich ebooks im ungeschützten MOBI-Format auf dem Kindle nutzen. Ich kann also keine Bücher aus anderen Online-Shops auf dem Kindle öffnen. Bei Amazon gekaufte Bücher kann ich allerdings mit Apps auf jedem richtigen Tablet-PC (Android/iOS) oder normalem PC/Mac lesen. Nur auf anderen eBook-Readern (Sony PRS-T1, Thalia OYO) können keine Amazon Kindle-Bücher geöffnet werden. Das ist momentan leider der Stand der Dinge. Durch die Buchpreisbindung in Deutschland ist es mir erst mal egal, da alle eBooks überall dasselbe kosten.
Allerdings kann man bei dem Kindle nicht die Angebote der digitalen Bibliotheken nutzen, was mir persönlich allerdings egal ist. Nur der eine oder andere wird dies vielleicht als kritisch betrachten. Es gibt zwar für Prime-Mitglieder die Möglichkeit Bücher auszuleihen, allerdings ist das schon etwas anderes als die "Onleihe".

6. Kann ich ein Amazon-Konto permanent auf zwei Kindle betreiben:
Ja das geht. Wenn man keine Geheimnisse voreinander hat ;-)
Wenn sie also zu zweit hauptsächlich dieselben Bücher lesen, kann man diese über ein gemeinsames Konto kaufen, welches bei beiden Kindle hinterlegt ist. Dann können beide Kindle auf dieselben gekauften Bücher zugreifen. Sie können aber den Kindle auch später bei Bedarf auf ein anderes Konto problemlos ummelden. Allerdings haben sie dann keinen Zugriff mehr auf die Bücher vom gemeinsamen Konto.

7. Kann ich selber eBooks schreiben und veröffentlichen:
Ja bei Amazon geht das recht einfach. Zu diesem Thema gibt es wiederum einige eBooks und Internetseiten. Insgesamt gesehen ist das bei Amazon schon recht einfach. Also man benötigt nicht unbedingt einen Verlag um ein eBook zu veröffentlichen. Dazu würde ich aber die diversen Ratgeber zurate ziehen.

8. PDF auf dem Kindle ist ein Graus:
Wer viele PDF-Dateien lesen muss, sollte eher zu einem 10-Zoll Tablet greifen. Der Kindle ist dafür meiner Meinung nach zu klein. PDF-Dateien können an sich an jedem Endgerät (PC, Tablet, Reader) nur vergrößert, verkleinert und gescrollt werden. PDF-Dateien, welche aus einfachem Fließtext bestehen, kann man mithilfe der kostenlosen Software "Calibre" relativ einfach in ein eBook umwandeln. Dieses eBook kann dann über USB auf den Kindle kopiert werden bietet dann wiederum die üblichen Vorteile, z.B. Schriftgröße anpassen, Zeilenumbruch am Display-Rand usw..
Alternativ kann man natürlich auch den Amazon Konvertierungsservice nutzen. Dazu schickt man eine E-Mail mit der zu konvertierenden PDF an "Name@free.kindle.com" (kostenfrei, Zustellung auf das Gerät nur über W-LAN) oder an "Name@kindle.com" (kostenpflichtig, Zustellung über W-LAN oder USB). Der Betreff muss nur "convert" lauten. Damit kann man auch weitere Dateiformate, wie z.B. Word-Dokumente konvertieren lassen.
Die persönliche Kindle-Mail-Adresse kann man z.B. über folgende Schritte finden und ändern:
Amazon-Seite --> Mein Konto --> Mein Kindle (bei Einstellungen) --> Persönliche Dokumente-Einstellungen

Weitere Infos unter dazu findet man hier:
http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/ref=kinw_myk_pd_ln?ie=UTF8&nodeId=200767380

9. Kindle Speicher erweitern:
Den Speicherplatz im Kindle kann man nicht erweitern. Es gibt keinen SD-Slot oder dergleichen. Dadurch dass man aber die Bücher bei Amazon kauft, hat man auch den Vorteil, dass diese Bücher bei Amazon gespeichert werden. Geht der Kindle verloren oder geht defekt, kann man sich alle Bücher auf einen neuen Kindle (oder Tablet,PC,Mac,Smartphone) laden. Wenn man ein Buch vom Kindle löscht, bleibt es auch noch bei Amazon gespeichert, und man kann es jederzeit wieder auf den Kindle laden. Dazu gibt es im Kindle den Ordner "Archiv", welcher alle gekauften, aber noch nicht auf dem aktuellen Kindle heruntergeladenen Inhalte anzeigt.
Deswegen ist eine Speichererweiterung beim Kindle normalerweise gar nicht notwendig.

10. Wie füttere ich den Kindle:
Entweder per W-LAN (oder auch "Wi-Fi" genannt) oder UMTS (nur beim "Kindle Keyboard 3G"). Zur Not geht es aber auch über USB, falls man kein W-LAN besitzt und nicht 160€ für den Kindle Keyboard 3G ausgeben möchte. Allerdings lohnt sich die zusätzliche Investition von max. 60€ für manche Leute ohne W-LAN durchaus. Man muss sich selber nicht mit der Thematik W-LAN rumschlagen und dort womöglich Zeit und Geld investieren, wenn es nicht für andere Geräte benötigt wird. Es gibt außerdem durchaus auch Standorte in Deutschland wo kein DSL zur Verfügung steht und UMTS die einzige Alternative darstellt.
Aber das ist sehr individuell und sprengt hier den Rahmen.
Mehr zum Thema W-LAN (= Wi-Fi) findet man im Internet... einfach mal danach suchen. (Ich darf hier keine Links auf fremde Internetseiten einfügen)
Mehr zum Thema UMTS (= 3G) findet man im Internet... einfach mal danach suchen. (Ich darf hier keine Links auf fremde Internetseiten einfügen)

11. eBooks verschenken:
EBooks kann man momentan noch nicht bei Amazon verschenken. Dafür gibt es aber Amazon Gutscheine, die man stattdessen seinen Liebsten zukommen lassen kann. Diese Gutscheine können auch für eBooks verwendet werden. Dazu muss der Empfänger zuerst den Gutschein einlösen und danach die Bücher kaufen. Beim Einlösen des Gutscheins wird der Betrag dem Amazon-Konto gutgeschrieben und man kann davon eBooks oder andere nette Dinge kaufen.

12. Der Kindle ist in USA viel billiger:
Das ist so nicht richtig. Es gibt den Kindle in USA auch mit Werbefinanzierung (billiger) und ohne. Außerdem zahlt man in USA für den Kindle keine Steuern, welche hier in Deutschland dazu kommen. Rechnet einfach selber nach.

13. Die Preise von eBooks sind zum Teil unverschämt:
Die Preise von eBooks bestimmt der Verlag nicht Amazon. Diese Preise sind dann durch die Buchpreisbindung auch in allen Online-Shops gleich. Meistens sind die eBooks ein wenig günstiger als die gedruckte Ausgabe. Da natürlich die Papierverarbeitung, Druck und Transport wegfällt, werden hier Kosten gespart. Die anderen Kosten für Marketing, Lektorat, Personal, Buchhaltung, Firmenautos, Weihnachtsfeier usw. bleiben natürlich bestehen.

14. Kindle, Kindle Paperwhite oder Kindle Paperwhite 3G - Welcher soll es werden:
Zum reinen Lesen reicht der kleine "Kindle". Wenn man nur ab und zu mal einen Suchbegriff oder das W-LAN Passwort eingibt, kann man auf einen Touchscreen verzichten. Wenn man aber häufiger Anmerkungen schreiben, oder häufig das integrierte Wörterbuch nutzen möchte ist der Kindle Paperwhite die bessere Wahl. Der Akku ist beim Kindle Paperwhite auch doppelt so leistungsfähig, als beim einfachen Kindle. Der kleine Kindle ist etwas leichter als, der Paperwhite, aber mit einer Hülle (inkl. Lampe) ist der normale Kindle auch nicht viel leichter und auch nicht wesentlich billiger als der Papaerwhite. Die Kindle "3G"-Modelle sind für Leute interessant, welche entweder viel unterwegs sind, oder aber kein W-LAN ihr Eigen nennen und keines einrichten möchten... oder natürlich wenn Sie überhaupt keinen Internetanschluss besitzen. Bei den 3G-Modellen werden die eBooks entweder über W-LAN oder über das Mobilfunknetz auf den Kindle geladen. Dabei entstehen aber KEINE Mobilfunkkosten, da diese beim Kauf abgegolten worden sind. Sie bezahlen also nur den Kaufpreis und es entstehen keine zusätzlichen Kosten für die Mobilfunknutzung. Allerdings ist der Zugriff über UMTS auf den Amazon Kindle Shop und die Internetseite "Wikipedia" begrenzt.
Eine pauschale Empfehlung möchte ich mir sparen und wäre nicht sinnvoll. Manche bevorzugen die mechanischen Blätter tasten beim einfachen Kindle. Andere finden die Touch-Lösung besser. Insgesamt würde ich persönlich den Paperwhite vorne sehen, aber dass muss jeder für sich selbst ausmachen.

Man kann ja die Geräte testen und auch wieder zurückschicken!

15. Der Kindle fesselt mich an Amazon:
Man ist bezüglich der kommerziellen Bücher an Amazon gefesselt. Kostenfreie Bücher können entweder auch über den Kindle-Shop bezogen oder aber per USB auf den Kindle kopiert werden. Wenn man also von irgendeiner anderen (legalen) Quelle DRM-freie Bücher heruntergeladen hat (z.B. [...]) kann man diese Bücher auf den Kindle kopieren. Liegen diese kostenfreien (ungeschützten) Bücher als ePub-Datei vor, können diese relativ einfach mithilfe der kostenfreien Software "Calibre" in das MOBI-Format umgewandelt werden, welche der Kindle öffnen kann.
Der Vorteil von der Bindung an Amazon ist, dass man sich nicht um die Datensicherung der gekauften Bücher sorgen machen muss, weil sich Amazon komplett darum kümmert. Wenn ihr Kindle den Geist aufgibt, sind alle Bücher, welche über Amazon bezogen wurden, auf einen neuen Kindle verfügbar. Man benötigt dann einen neuen Kindle (oder Tablet, PC, Mac mit der entsprechenden Kindle-App) und kann über das Archiv auf die gekauften Bücher zurückgreifen. Sie können auch Bücher auf mehreren Kindle, Tablet, PCs gleichzeitig lesen. Bei allen anderen Anbieter von eBooks müssen Sie sich um die Datensicherung der Bücher übrigens selber kümmern. Diese Anbieter halten allerdings auch die gekauften Bücher vor, man muss halt nur von jedem einzelnen Anbieter die Bücher herunterladen, falls Sie keine Datensicherung durchgeführt haben. Der Aufwand reduziert sich allerdings, wenn man auch nur bei ein oder zwei Händlern kauft. Da diese Anbieter auf das DRM von Adobe setzen, kann man in der Regel ohne PC überhaupt keine Bücher kaufen. Diese müssen erstmal am heimischen PC über eine Adobe-Software ihrem Adobe-Konto und dann dem autorisiertem Lesegerät zugeordnet werden. Also man kauft effektiv bei einem Händler das Buch und muss es dann noch mit der Adobe-Software autorisieren, damit es dann auf das Lesegerät kopiert werden kann. Meiner Meinung nach umständlicher als bei Amazon, wo das Buch über USB, WLAN oder (bei 3G-Mobellen) über Mobilfunk automatisch auf dem Kindle landen. Dies ist bei Amazon definitiv besser gelöst. Es gibt bisher keinen Anbieter, der eine vergleichbare Lösung bieten kann. Beim Kindle braucht man definitiv keinen PC um Bücher zu kaufen... das funktioniert auch direkt vom Kindle problemlos. Mein Vater (über 70) hat z.B. keinen PC, keinen Internetanschluss und auch überhaupt kein Interesse an dem ganzen "Gedöns". Aber mit seinem "Kindle Keyboard 3G" (älteres Modell) kann er trotzdem Bücher oder Leseproben herunterladen und muss sich nicht mit dem ganzen Kram auseinandersetzen. Er hatte natürlich den Vorteil, dass sein Sohn ihm alles genau erklärt hat :-)

16. DRM = Kopierschutz:
Alle kommerziellen Bücher sind mit einem Kopierschutz versehen. Dieser soll sicherstellen, dass die Rechte der Verlage und Autoren geschützt werden.
Allerdings weiß ich nicht, wie das in 30 Jahren mit meinen Kindle-Büchern aussieht. Kann ich diese dann noch öffnen? Dieselbe Frage stellt sich allerdings bei allen anderen DRM-geschützten (kopiergeschützten) ebooks auch. Also auch bei kommerziellen ePub-ebooks gibt es einen Kopierschutz, welcher von der Firma Adobe entwickelt und verwaltet wird. Wenn man übrigens Bücher in Bibliotheken ausleihen möchte, muss der eBook-Reader ePub unterstützen, also kann man den Kindle dafür vergessen (wie oben schon beschrieben).
Abschließend kann man dazu sagen, dass nur eBooks OHNE DRM (Kopierschutz) und in einem OFFENEN Format (ePub) garantiert in 40, 50, 60 Jahren noch problemlos gelesen werden können. Ein digitales Wasserzeichen wäre vielleicht die bessere Lösung, welches den harten Kopierschutz (DRM) überflüssig machen würde. Zumindest bei gekauften Büchern, bei Bibliotheken müssten man natürlich DRM weiterhin verwenden um ein Buch nur für eine gewisse Zeit zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe ja, dass sich in ein paar Jahren die Verlage und Händler darauf einigen können, auf DRM komplett zu verzichten... pro Buch würden die Händler ca. um die 0,20 € Lizenzkosten sparen!
Bis dahin kann man sich das kleinere (passendere) Übel aussuchen. Da Amazon zusätzlich zu der mittlerweile guten deutschen Auswahl, auch sehr viele englische Bücher im Angebot führen, habe ich mich hierfür entschieden. Aber das muss jeder für sich selber ausmachen.
Mehr zum Thema DRM findet man im Internet... einfach mal danach suchen.

17. Amazon stellt keine Rechnungen aus:
Für eBooks kann man bei Amazon keine Rechnungen herunterladen. Mittlerweile kann man auch die Bestelldetails zu jedem Buch ausdrucken, aber die MWST ist nicht ausgewiesen. Also ist dieser Beleg nicht unbedingt für das Finanzamt brauchbar. Man kann aber (umständlicher geht es kaum) über "kindle-mehrwertsteuer@amazon.de" (Betreff "Rechnungsanforderung") eine Rechnung NUR für Privatpersonen anfordern. Dazu muss man die Bestellnummern und die privat Adresse angeben. Was das soll ist mir ein Rätsel. So kann im Prinzip keine Firma eBooks bei Amazon kaufen und steuerlich absetzen. Und für Privatpersonen ist das auch nicht gerade benutzerfreundlich geregelt.

Beste Grüße
Mark
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118 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gefällt mir sehr, 10. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau (Elektronik)
Mein erster e-Book Reader.

Da ich ein 7Zoller Android-Tablet habe, dachte ich "was bitteschön brauch ich ein e-book Reader ?". Ich lese gerne und tue das auch gerne unterwegs und auch draußen, hier wurden mir dann die schwächen eines Tablets sehr deutlich.

1.) 7 Zoll waren tatsächlich noch zu groß um es überall mitzunehmen
2.) Bei guten Wetter (Sonne) lesen, Fehlanzeige ! das Tablet spiegelte wie die Hölle
3.) Gewicht naja irgendwann wurde es etwas schwer und ermüdungserscheinungen kamen.

also musste ein e-book reader her und Amazon hatte das Hammer-Angebot.
wieso dieses Modell ?

- keine Tastatur
Na und ?....ich will keine Briefe schreiben sondern lesen, Bücherauswahl treffe ich
über mein PC oder Tablet, per whispersync kommt es dann auf den kindle, für das wenige
reicht es.

- nur 2GB
Na und ? man hat doch noch eine cloud auf dem man seine gekauften Werke verwalten kann
und wer bitteschön liest unterwegs 1400 Bücher ?

- 6Zoll
Genau das ist die Größe für die beste mobilität unterwegs, sowas habe ich immer gesucht

- kein EPub
Okay finde ich auch doof, aber bisher wurde ich Bücherseitig auch bei Amazon fündig und
wenn nicht geht es auch auf mein Tab zur Not.

- "Nur" 3-4Wochen Akkulaufzeit
Na und ist mehr als mein Tablet hat (7-8Std)

- kein Farbiges Display
dafür habe ich mein Tablet und mit der kindle App kann ich dort weiterlesen wo ich auf
dem kindle aufgehört habe. (für Iphone gibt es die App auch)

alles in allem ein klasse Gerät, super verarbeitet,gestochen scharfes E-Ink Display, sehr leicht und handlich-kompakt und ab sofort mein täglicher Begleiter.

Unglücklich finde ich das die entsprechende Hülle (mit Licht) erst so spät kommt, da muss dann übergangsweise etwas anderes her....
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74 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht nicht mehr ohne..., 26. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau (Elektronik)
Seit 4 Tagen bin ich jetzt stolzer Besitzer des Kindle ohne Tastatur. Da ich nichts gegen volle Bücherregale oder Bücher im Urlaubsgepäck habe, das sogar viel mehr zu meinem Selbstverständnis gehört, zählte ich mich bisher nicht zur typischen Zielgruppe der E-Book-Anbieter. Mit zunehmenden Alter nimmt aber die Leseschwäche zu und die Lust reichhaltige PDFs oder Word-Dokumente am PC oder Netbook zu lesen, deutlich ab. Nach kurzer Recherche, wie der Kindle mit solchen Formaten umgeht, war ich zwar nicht wirklich hundertprozentig überzeugt, aber ausreichend angefixt für meine Kaufentscheidung.

Und, was soll ich sagen? Ich kann bereits jetzt nicht mehr ohne! Mein Kindle wurde nach 2 Tagen gewohnt schnell von Amazon geliefert und innerhalb von Minuten eingerichtet (WLAN muss vorhanden sein). Die klare Lesbarkeit ist schlichtweg der Hammer! Es ist wirklich wie gedruckt! Und für mich sogar deutlich Augen schonender, als wenn ich ein Buch lese! Komme mir schon vor wie im Star Trek-Zeitalter, wenn ich das Ding in der Hand halte. :-)

Bücher runterladen (Kafkas Gesamtausgabe für 99 Cent war eine Sekundensache) und auf gehts. Das Gerät liegt gut in der Hand. Dadurch, dass die Blättertasten auf beiden Seiten vorhanden sind, ist die (Lese-)Stellung im Bett, Sofa, Bahn oder Strand (noch nicht probiert...) weitestgehend egal. Das Gewicht fällt kaum auf. Stundenlanges Lesevergnügen ohne dass die Hand / Hände schlapp machen, steht also kaum was im Wege. Schafft man es nicht so lange, auch kein Problem. Der Kindle merkt sich automatisch die Stelle, an der man das Gerät beiseite legt (ein Power off ist nicht notwendig). Lesezeichen (bei mir bisher meist die Gutscheine, die immer den Amazon-Bestellungen beilagen) gehören nun der Vergangenheit an.

Kommen wir zum eigentlich Kaufgrund. Nämlich PDFs und Word-Dokumente auf dem Gerät darzustellen. Ja! Es klappt! Und zwar wirklich deutlich besser als befürchtet! USB Transfer vom PC erspare ich mir dabei. Das PDF geht per Mail und Betreff "Convert" an die persönliche Kindle-E-Mail-Adresse (Absender-Adresse nicht vergessen unter Amazon zu registrieren!) und binnen Minuten empfängt der Kindle die optimal konvertierte Datei. Geil! Alle noch nicht gelesenen Whitepapers und E-Books, die ich als PDF auf meinen Rechner liegen habe, sende ich so auf den Kindle. Mein bisher größtes PDF war dabei 19 MB fett. Deutlich mehr sollte auch kein Problem sein, wenn man selbst keine Dateimengen-Begrenzung auf dem Mail-Account hat.

Der eigentlich Hammer ist allerdings ein "Send to Kindle" App für den Google-Chrome-Browser! Dadurch lassen sich Webinhalte wie Blogs, Online-Artikel (Spon, Zeit, FAZ, Kicker etc.), Foren-Diskussionen und Kochrezepte kinderleicht auf den Kindle übertragen, um diese irgendwann Zeit und Ort ungebunden nachzulesen! Gerade letztgenanntes habe ich heute ausgiebig genutzt. :-) Rezept von chefkoch.de auf den Kindle übertragen, damit in den Supermarkt (als Einkaufsliste) und später in der Küche das Gericht nachgekocht. Wow! Den Drucker-Toner, den ich dadurch in Zukunft sparen werde, wird den Kindle-Kaufpreis bald kompensiert haben.

Ich werde in den nächsten Tagen bestimmt noch weitere Einsatzmöglichkeiten finden. Bis dahin aber erstmal meine klare Kaufempfehlung!
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich geb ihn nicht mehr her!, 15. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau (Elektronik)
Eigentlich schreibe ich sehr ungern Rezensionen, aber für den Kindle mache ich gerne eine Ausnahme.

Nach langem Hin und Her, Lesen von unzähligen Rezensionen und Testberichten habe ich mich entschieden, mir doch einen Kindle zuzulegen.

Überzeugt hat mich letztendlich die wundervolle "Rezension für alle Angsthasen" von BaluForKanzler.

Ich besitze den Kindle nun seit dem 29. Oktober 2011 und konnte ihn daher eingehend testen.

Am Anfang hatte ich auch Bedenken. Ich lese viel und ich lese gern. Ich liebe das Gefühl eines Buches in der Hand und den Duft des Papiers. Ich war einfach der Meinung: "Hach, probier's aus, wenn's nicht gefällt, schick's zurück."

Mittlerweile würde ich den Kindle nicht mehr hergeben. Klar fehlt das Gefühl eines Buches und auch der Duft, aber die anderen Vorteile überwiegen für mich ganz einfach. Und mal ehrlich, nur weil man einen Kindle besitzt, heißt das ja nicht, dass man auf "richtige" Bücher verzichten muss.

Die Vorteile sind für mich ganz klar:

1. Gewicht und Größe

Es ist ja schon ein enormer Gewichtsunterschied zwischen Taschenbuch und Hardcover. Der Kindle ist sogar noch leichter als ein Taschenbuch. Keine vollgestopfte Handtasche mehr und gebücktes Laufen, weil man mal wieder ein Hardcover mit sich durch die Gegend schleppt. Keine Knicke, Kratzer etc. weil man mal wieder nicht aufgepasst hat oder der Schlüssel doch das Buch zerkratzt hat (ich liebe meine Bücher innig, Eselsohren etc. habe ich selten drin, aber "Unfälle" passieren halt). Die Größe des Bildschirms ist völlig ausreichend. Ich habe schon viele amerikanische/englische Taschenbücher gelesen, die ja von der Größe her kleiner sind als die deutschen.

2. Handling

Ich hatte ein wenig Angst vor der Inbetriebnahme, da man ja viele Rezensionen liest, wo es Probleme mit dem Wi-Fi gab. Ich hatte derlei Probleme überhaupt nicht. Anschalten, Passwort und schon liefs. Runterladen der Bücher geht schnell und ist extrem einfach. Ich bevorzuge zwar meine Bücher über Laptop zu kaufen, habe aber auch keine Probleme dies direkt über den Kindle zu tun. Die virtuelle Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, aber wirklich nicht schwer zu bedienen.

3. Display

Wow, dachte ich beim ersten Buch. Das hatte ich mir weitaus schlechter vorgestellt. Wie schon oben gesagt, die Größe des Displays ist ausreichend. Die Darstellung der Schrift ist einwandfrei. Habe selten so ein gutes Display gesehen. Diese E-Ink ist wirklich eine tolle Erfindung. Klar benötigt man abends eine Lampe als Lichtquelle, aber bei einem "echten" Buch ist das auch so. Der Hintergrund ist meiner Meinung nach genau richtig: nicht zu dunkel nicht zu hell. Überrascht war ich auch von der extrem guten Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung.

4. Zusatz am Kindle wie Browser etc.

Dass der Kindle keine MP3 abspielt stört mich nicht, dafür gibt es MP3-Player. Den Browser habe ich ein einziges Mal ausgeprobiert, eben nur mal um zu gucken. Zum surfen ziehe ich dann doch meinen Laptop vor.

5. Sammlungen und Speicherung der Bücher

Hier ist mein einziger Kritikpunkt. Die Sammlungen sind recht unübersichtlich gestaltet. Ich hatte zwar bisher keine wirklichen Probleme damit, aber würde schon gerne Sammlungen in Sammlungen erstellen können oder Bücher nach Relevanz / Beliebtheit ordnen. Alles in allem kann ich aber auch ohne diese zusätzlichen Dinge gut leben.

6. Akku

Man, das Ding hält ja ewig! Mein Handy muss ich spätestens nach drei Tagen aufladen, der Kindle wurde von mir bisher nur zweimal aufgeladen. Ich lese am Tag mehrere Stunden, Wi-Fi ist deaktiviert (wozu auch anlassen, wenn man eh bloß liest). Aufladen geht ohne Probleme, USB-Kabel ran an den Laptop und schon saugt er Strom. Ein zusätzliches Netzteil benötige ich nicht, hab ich schon auf Grund meines MP3-Players, Fotoapparats etc.

FAZIT

Ich bin mit dem Kindle mehr als zufrieden. Alles läuft wie ich es gerne hätte, keine Probleme oder ähnliches.

Ja, der Kindle ist kein iPad, das will er aber auch gar nicht sein. Solche Vergleiche stinken zum Himmel. Zum Lesen von Büchern, und das ist hier schließlich die Hauptfunktion, das Beste was zur Zeit auf dem Markt ist.

Eine Schutzhülle muss meiner Meinung nach schon sein. Leider sind viele davon überteuert, aber den Kindle einfach so in der Handtasche zu transportieren ist mir zu gefährlich.

Eine kleine Anekdote noch zum Schluss:

Aufgrund einer starken Sehnenscheidenentzündung trage ich an meiner rechten Hand momentan eine Schiene (schreiben ist echt ätzend damit). Der "Gebrauch" dieser Hand ist also sehr stark eingeschränkt. Da ich das leider nicht zum ersten Mal habe, kenne ich die Probleme im Handling mit "echten" Büchern leider nur zu gut. Da klappt das Buch mal zu, weil ich nicht richtig greifen kann. Mit dem Kindle habe ich keinerlei Probleme! Bequem kann ich ihn in der linken Hand halten, da er nicht zu schwer ist und auch sonst sehr handlich. Seiten kann ich nicht verblättern und festhalten muss ich ihn auch nicht mit der kaputten rechten Hand. Schon auf Grund dessen will ich ihn gar nicht mehr hergeben ^^
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugt auch größte Bücherwürmer!, 20. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau (Elektronik)
Als allererstes ein ganz herzliches Danke schön an alle, die den Kindle schon vor mir rezensiert haben. Ihr wart mir eine riesen Hilfe bei meiner Überlegung: Kindle- ja oder nein!? In vielen Rezensionen standen auch die vielleicht nachteiligen Aspekte dieses Geräts, sodass ich schon im Vorfeld bestens darüber im Bilde war, worauf ich mich da einlasse. Also, danke noch mal Euch allen!
Jetzt möchte ich ebenfalls meine Meinung äußern: Der Kindle ist super!!! Ich war erst skeptisch: wo bleibt da mein Duft eines neuen Buches, meine greifbaren Seiten, meine bunten Buch-Cover? Ich gehöre eigentlich noch zur altmodischen Liga und war der Meinung, ein Kindle erfüllt nie den Charme eines ordentlichen Buches. Nun, kann er auch nicht, seien wir ehrlich, ABER: ich habe mir sofort eine Kindle-Tasche aus Leder gekauft. Die tröstete mich so lange über den fehlenden Geruch hinweg, bis ich mich mit dieser Tatsache auseinander gesetzt habe und es akzeptieren konnte. Greifbare Seiten? Wer wie ich viel im freien liest, lernt Seiten abzulehnen, da sie ständig vom Wind weitergeblättert werden. Ich muß ja schon mit beiden Händen das Buch festhalten, so schnell wie der Wind kann selbst ich nicht lesen. Beim Kindle sowas von kein Problem. Selbst bei größtem Sturm sitze ich gänzlich entspannt unter unserem Vordach und halte meinen Kindle locker in einer Hand, brauche noch nicht mal die andere Hand zum blättern, denn das geht auch mit dem Daumen der gleichen Hand. Bunte Buch-Cover, habe ich gemerkt, sagen mir letztendlich genauso viel wie die schwarz-weißen auf dem Kindle. Schließlich kommt es doch darauf an, das alles zu sehen ist, und Leute mit einer gehörigen Portion Phantasie wissen auch so, welche Farbe das Blut auf diesem schaurigen Thriller hat! Ich hatte immer Probleme mit Büchern in meiner Tasche. Es knickten Seiten um, das Lesezeichen viel raus, ich hatte kein Platz mehr für andere Dinge. Alles vorbei! Der kindle ist so klein und handlich, daß er überhaupt keinen Platz wegnimmt, es zerknicken keine Seiten und das Lesezeichen bleibt an Ort und Stelle. Desweiteren kann man die Schriftgröße individuell einrichten und ist auf keinen Fast- Nasen-Kontakt mehr angewiesen. Mehrere Bücher mit nur einem in der Hand lesen ist jetzt möglich. Natürlich gibt es auch ein großes ABER zu dem kindle zu sagen. Man gibt schneller das gute Geld aus für neue Bücher, da es beim Kindle unglaublich einfach ist, daran zu kommen, selbst Sonntags, wenn alle Geschäfte zu sind. Schlußendlich ein kleiner, aber gut gemeinter Rat für alle, die sich noch nicht ganz schlüssig sin, ob Kindle- ja oder nein!? Traut Euch einfach! Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt definitiv, auch wenn man nach dem Kauf doch nicht soooo begeistert sein sollte. Was ich mir aber eigentlich kaum vorstellen kann. Denn wie ich am Anfang sagte, der Kindle ist super!!!
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692 von 745 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Lesegefühl, aber nichts für eigene Notizen, 13. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Schülerin ist es unglaublich praktisch, einen Kindle zu besitzen. Da man manchmal genug Sachen zum schleppen hat, kann man sich nicht noch ein Buch leisten. Der Kindle eReader ist leicht, klein, dennoch genug um ein gleiches Lesegefühl zu schaffen, die man bei einem Buch bekommt! Es ist mein erster eReader, normalerweise bevorzuge ich tatsächlich "echte" Bücher. Aber zu einem Preis von 79€ den man sich auch als Schüler leisten kann und der Reiz u.a. auch kostenlose, klassische Literatur (Siegmund Freud, Mark Twain, Oscar Wilde...) lesen zu können, brachte mich zum Kauf.

Die Abwicklung ging wie gewohnt von Amazon super schnell und super einfach. Bestellt hab ich den Kindle drei Tage vor dem Erscheinungsdatum und kam pünktlich auch an diesem Tag an. Die Verpackung "certified stress free packaging" hielt, was sie versprach: ein einfaches "entzippen" auf der oberen Seite der Packung und schon konnte man das ganze Paket öffnen und seinen Kindle begutachten. Schwarz, klein und schick - die Rückseite abgepolstert mit weichem Material (wie hieß es denn doch gleich?) um Kratzer vorzubeugen. Die Handhabung mit dem Kindle wird einem auch ganz einfach gemacht: Sobald man den Kindle startet, kommt eine kleine Anleitung mit Schritten zur Registration seines Kindles.

Wenn man das nun fertig hat, kann man ganz einfach im Kindle Shop nach Büchern suchen. Entweder auf dem Kindle selbst, oder eben auf amazon.de - hat man sich für ein Buch entschieden benötigt es meist nur ein Klick und schon wird einem das gekaufte Buch sofort auf dem Kindle übertragen. Man muss dafür seinen Kindle nicht anschließen! Eine Wifi Verbindung reicht aus, um die Bücher kurz zu synchronisieren und dann kann der Lesespaß schon beginnen. Möchte man eigene Dokumente auf seinem Kindle lesen, kann man PDF Dateien in den documents Ordner des Kindles einfügen.

Das einzige, wirklich kleine Manko ist tatsächlich die Anstrengung bei der Erstellung von Notizen. Da dieser Kindle kein Keyboard besitzt, ist es etwas anstrengend Notizen zu machen. Im Rahmen des möglichen sind kurze Notizen kein Problem, möchte man längere Notizen verfassen, kann man relativ lange dran sitzen. Da ich aber primär gar kein Interesse daran hatte, Notizen zu erstellen, ist es für mich natürlich kein großes Problem. Aber bedenklich für alle, die normalerweise beim Lesen (z.B. von Sachbüchern) sich gerne Notizen machen!

Die Beta Funktion des Webbrowsers funktioniert auch sehr gut, aber natürlich praktischer mit einem Keyboard oder wahrscheinlich besser mit dem Kindle Touch.

Zusammengefasst:
Warum man sich UNBEDINGT einen Kindle kaufen sollte
+ schlichte Optik (klein, schwarz, Oberfläche matt)
+ guter Komfort (liegt gut in der Hand, leicht, auf beiden Seiten des Kindles befinden sich Tasten zum blättern, super zum Lesen im Bett)
+ das Lesegefühl (es sieht so aus, als wäre im Kindle ein Stück Papier, dass den Text anzeigt)
+ die Möglichkeit, sehr viele Bücher bei sich zu tragen
+ Akkuleistung
+ integrierte Wörterbücher (insbesondere hilfreich für Schüler, die sich z.B. an englische Literatur wagen)
+ Preis

Negativ wäre:
- fehlende Tastatur und die daraus folgende Mühe, falls man etwas eintippen muss/möchte
- für alle "Bücherwürmer" die das Gefühl eines "echten" Buchs lieben, könnte die Umstellung auf den Kindle etwas schwer sein

Alles in einem: hat sich echt gelohnt! Bis jetzt kommt ich auch mit dem Speicherplatz super klar, weiß aber auch noch gar nicht, inwiefern ich ihn voll ausnutzen werde. Wem der Wechsel von "echten" Büchern auf eReader vielleicht etwas schwer fällt, kann ich sagen: das Gefühl ein Buch in der Hand zu halten mag zwar super sein, aber bei einem Buch geht es nicht um den Geruch eines Buches, oder das Gefühl des Blätterns, sondern allein auf die Geschichte, auf die wir uns einlassen :)
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