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4,6 von 5 Sternen
Blood of the Saints
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2011
Spätestens seit der hochkarätigen Scheibe 'Bible Of The Beast' gehören POWERWOLF für mich zu den hellsten Sternen am europäischen Power Metal Himmel. Entsprechend ungeduldig und extrem gespannt habe ich natürlich das neue Album erwartet - schließlich versprachen der vorab veröffentlichte Titel 'Sanctified With Dynamite' und das Video zu 'We Drink Your Blood' eine erneute Großtat des saarländischen Wolfsrudels.
Pünktlich am 29. Juli brachte der Postbote dann auch das wochenlang herbeigesehnte Paket mit der EMP-exklusiven Limited Edition von 'Blood Of The Saints'. Die (für ihr Geld) ganz ansehnliche POWERWOLF-Wanduhr ziert seitdem die Küche, und das überaus stylische, optisch wie haptisch äußerst ansprechende Mediabook bereichert das Präsentationsregal um ein wirkliches Schmuckstück.

So weit, so gut, doch wie sieht es im musikalischen Bereich aus? Mit dem Vorgänger 'Bible Of The Beast' hatten die Wölfe die Messlatte schließlich verdammt hoch gelegt. Kann das neue Album diesen Qualitätsstand halten oder gar toppen? Zwei Dinge kristallisierten sich bereits beim ersten Durchlauf der Silberscheibe heraus: zum einen ist 'Blood Of The Saints' eine ganze Ecke straighter ausgefallen, als der Vorgänger. Natürlich sind die neuen Stücke immer noch ziemlich bombastisch angelegt, aber der fast schon opernhaft-klassische Pomp, der auf 'Bible Of The Beast' vorherrschte, ist Großteils den wieder mehr in den Vordergrund tretenden metallischen Elementen gewichen. Zum anderen werde ich beim Hören der neuen Tracks das Gefühl nicht los, daß POWERWOLF bereits beim Schreiben der Songs diesmal ein extrem großes Augenmerk auf die Livetauglichkeit gelegt haben. So gut wie jedes Stück beinhaltet Abschnitte, die geradezu für die Interaktion mit den Fans beim Konzert geschrieben wurden.

Weiterhin ist 'Blood Of The Saints' an Eingängigkeit kaum mehr zu überbieten. Die Songs bleiben direkt in den Gehörgängen kleben, was hin und wieder den Eindruck erwecken könnte, manche Stücke seien in ihrer Struktur 'zu einfach' gestrickt. Dieses Gefühl wird meiner Meinung nach allerdings durch die hervorragenden Arrangements, die Qualität der Musiker und den exzellenten Gesang von Atilla (der sich im Vergleich zum Vorgänger vor allem in Punkto stimmlicher Vielfalt nochmals immens gesteigert hat) mehr als ausgeglichen. Die Songs sitzen einfach, wirken wie aus einem Guss. Hört man das Album an einem Stück, so präsentiert sich in der knappen Dreiviertelstunde der Laufzeit eine homogene Einheit, die stimmig ist und vor allem jede Menge Hör- (und Mitsing-) Spaß bietet.

Und die Wölfe bleiben sich auch auf dem aktuellen Longplayer absolut treu, ohne dabei langweilig zu werden. Knalliger Melodic Power Metal trifft auf das bekannte lyrische Konzept um Werwölfe, Horror- und religiöse Themen, wie immer augenzwinkernd garniert, mit viel (schwarzem) Humor und einer gehörigen Portion Ironie. Neben den musikalischen Qualitäten, ist für mich gerade dieses 'sich-selbst-nicht-bierenst-und-Klischees-und-Konventionen-auf-die-Schippe-nehmen' eine der größten Stärken von POWERWOLF.

Hier die Bewertung der Tracks im Einzelnen:

1. Opening: Agnus Dei
Düster-klassische Einführung mit viel Pathos, einer bedrohlichen Kirchenorgel und evil spoken Words. Ansprechende Einleitung, die Lust auf das Album macht. 8/10

2. Sanctified With Dynamite
...Satani, Satani... Was für ein furioser Einstieg! POWERWOLF machen von Beginn an keine Gefangenen und knallen dem geneigten Hörer einen erstklassigen Opener um die Ohren, der bereits sämtliche Trademarks der Band in Maximalqualität enthält. Eine extrem eingängige mitreißende Melodie, eine Drum-Kanonade zum Hirn-Wegschädeln, ein Mitsing-Chorus vom Feinsten. 'Sanctified With Dynamite' ist der zukünftige Live-Klassiker - Höchstnote! 10/10

3. We Drink Your Blood
Und hier ist sie, die neue Bandhymne der Wölfe (nun ja, für mich zumindest teilt das Stück sich diese Position mit 'Catholic in the Morning ' Satanist At Night'). Vorab bereits als offizielles Video veröffentlicht, ist 'We Drink Your Blood' ein Midtempo-Stampfer der Extraklasse, der definitiv zu den besten fünf POWERWOLF Songs ever gehört. Man kann gar nicht anders, als zu diesem Groove heftigst die Nackenmuskulatur zu strapazieren und den Chorus lauthals mitzusingen. Neben dem Opener ein weiterer Song, der on Stage zum Evergreen werden wird. 'We drink Your Blood' eignet sich perfekt zum Together Standing und Fists In The Air Rising. Metalherz, was willst du mehr?! 10/10

4. Murder At Midnight
Mit jedem Durchlauf entwickelt sich 'Murder At Midnight' mehr zu einem meiner absoluten Favoriten auf 'Blood Of The Saints'. Nach der atmosphärischen Einleitung kommt ein ordentlicher Temposchub und treibt die schaurig-schöne Interpretation des Jack The Ripper Themas richtig gut voran. Neben der eingängigen Melodie und den vordergründigen Gitarren lebt 'Murder At Midnight' vor allem von Atillas variabler Gesangsleistung. Natürlich darf auch hier der bereits in der Studioaufnahme eingebaute Live-Mitklatsch-und-die-Fans-zum-Selber-Singen-Animier-Part nicht fehlen. 10/10

5. All We Need Is Blood
Kirchenorgeluntermalt hat 'All We Need Is Blood' fast schon Schunkelqualität, rofl! Erinnert mich ein wenig an die Dschinghis Khan Einlage 'Werewolfes Of Armenia' auf dem Vorgängeralbum. Allerdings hat der Track auch jede Menge Power und eben diesen Rhythmus, bei dem man mit muß'
Wie schon bei den voran gegangen Songs fällt es einfach ungemein schwer, sich dem Groove zu entziehen - die Füße bewegen sich von selbst im Takt, und auch der Kopf nickt automatisch: Blood-Blood-Blood! Kurz-knackiger Party Metal at its best. 9/10

6. Dead Boys Don't Cry
In einer Kritik zum Album schreibt ein Rezensent, daß 'Dead Boys Don't Cry' einen gräßliche Refrain besitzt, bei dem er ständig an THE CURE denken muß. Nun, genau diese Anspielung auf den Überhit 'Boys Don't Cry' von Robert & Co ist mit Sicherheit beabsichtigt, ich jedenfalls konnte mir bereits beim Lesen des Songtitels ein Schmunzeln nicht verkneifen. Textlich eine amüsante Werwolf-Story, präsentiert sich 'Dead Boys Don't Cry' musikalisch als fetzige Speedgranate, die sofort ins Ohr geht und sich festbeißt. 9/10

7. Son Of A Wolf
Schon wieder eine wahre Midtempo-Dampfwalze vor dem Herrn! HALLELUJA! Mitsingtauglich von vorn bis hinten ist 'Son Of A Wolf' mein persönlicher Gute-Laune-Track auf 'Blood Of The Saints'. Amen. 10/10

8. Night Of The Werewolfes
Und weiter geht die Party! 'Night Of The Werewolfes' ist schnörkelloser Heavy Metal und kommt herrlich oldschoolig daher. Ein Kracher, der an die guten alten Zeiten erinnert und zeigt, daß auch POWERWOLF letztlich nichts anderes sind als PURE FUCKING METAL! Horns Up! 10/10

9. Phantom Of The Funeral
Keineswegs schlecht, ist 'Phantom Of The Funeral' für mich der schwächste Song des aktuellen Albums, wenn man dann überhaupt von schwach sprechen kann. Aber Track wirkt auf mich einfach ein wenig uninspiriert. However, eine ordentliche Portion Speed und Groove heben auch dieses Stück weit über den Durchschnitt. 8,5/10

10. Die, Die, Crucified
In der Kürze liegt die Würze - das darf für das nächste Stück ruhig wörtlich genommen werden. Hier kommt die 'Blood Of The Saints'- Live-Hymne Nummer Drei! Nennt mich Simplicissimus, aber 'Die, Die, Crucified' rockt die Bude wie nur was! Da steppt der alte Luzifer, und Erzengel Gabriel glotzt blöde! 10 Pommesgabeln für diesen Geniestreich der Einfachheit! 10/10

11. Ira Sancti (When The Saints Are Going Wild)
Den Abschluß des Albums bildet mit 'Ira Sancti' der bislang längste Track' in der Bandgeschichte der Wölfe, was sich allerdings durch die Tatsache, daß man ab einer Laufzeit von viereinhalb Minuten letztlich ein integriertes Outro zu hören bekommt, wieder ein wenig relativiert. Sei's drum, der letzte Song braucht ein paar Durchläufe mehr, um richtig zu zünden, entpuppt sich aber dann als bombastischer Rausschmeißer, der allein schon wegen des Wortspiels 'WHEN the saints are going wild, THEN the saints are going wild' seine Punkte verdient hat. 9/10

Produktion
Glasklarer, satter Metal-Sound dröhnt auf 'Blood Of The Saints' aus den Boxen. Da gibts nix rumzukritteln! 10/10

Artwork und Verpackung
Das neue POWERWOLF-Album kommt in einem superstylischen, stimmigen und äußerst ansprechenden Mediabook, das einen sehr hochwertigen Eindruck hinterläßt. Vom Coverdesign über das Layout bis hin zu den Fotos stimmt hier wirklich alles. Die POWERWOLF-Clock aus der Limited Edition kommt zwar aus China, ist aus Plastik und besitzt kein Schweizer Präzisionsuhrwerk, weiß für den Aufpreis von ca. 7 € aber trotzdem zu gefallen und wird sicher die ein oder andere Wolfshöhle stilecht zu verschönern. 9/10

Bonus CD: THE SACRILEGE SYMPHONY
Die Im Mediabook enthaltene Bonus CD 'The Sacrilege Symphony' bietet fünf Mal POWERWOLF im rein klassischen Gewand. 'Rise Your Fist, Evangelist', 'In Blood We Trust', 'Sanctified With Dynamite', 'Ira Sancti' und 'Moscow After Dark' wurden von den Wölfen und Dominic G. Jousten orchestral neu interpretiert, eine Session, die sich absolut hören lassen kann und die einen echten Mehrwert zur Standard-Edition des Albums bietet.

Fazit
Ein Album mit durchgehendem Ohrwurmcharakter und kompletter Live-Tauglichkeit, gepaart mit über alle Zweifel erhabener technischer und gesanglicher Qualität, das die hohe Meßlatte des genialen Vorgängers 'Bible Of The Beast' locker erreicht und sogar noch einen Tick weiter nach oben schiebt, muß man erst einmal zustande bringen. Daß 'Blood Of The Saints' streckenweise Passagen aufweist, die dem POWERWOLF-Fan irgendwie bekannt vorkommen, liegt meines Erachtens vor allem an der bereits auf den Vorgängerscheiben vorhanden Eingängigkeit und dem 'Hit'-Potential der Songs der Wölfe. Ich finde jedenfalls, daß POWERWOLF sich auf ihrem aktuellen Longplayer keinesfalls nur mehr selbst zitieren. Im Gegenteil, der 'Bible'-Bombast tritt etwas in den Hintergrund und gibt dem Metal diesmal mehr Raum. Dazu kommt die erstaunliche Weiterentwicklung von Atillas Gesang, was eine stimmliche Vielfalt und Brillanz zur Folge hat, die man so noch auf keinem POWERWOLF-Album gehört hat. Die vier Burschen beackern ihr Feld mit ungemein viel Herzblut und Spielfreude und versprühen einmal mehr jede Menge Humor, wenn sie kirchliche Themen und Satanismus auf die Schippe nehmen und plakativ mit Horrorklischees spielen. Dies ergibt die einzigartige Melange, die POWERWOLF von anderen Bands abhebt und 'Blood Of The Saints' für mich schon jetzt zum Power Metal Album des Jahres werden läßt.

9,5/10 Gesamtwertung
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2011
Sie haben sich selbst übertroffen und sind sich dennoch treu geblieben.
Mit Orgel und christlicher Liturgie bewaffnet, stürmen Powerwolf sogar erfolgreich auf Platz 23 der deutschen Albumcharts und haben das redlich verdient.
Blood of the Saints" führt fort, was sie vor Jahren begonnen haben. Das Album macht Spaß, bringt viel Abwechslung und hat das beste Mitsingpotential, das man sich nur wünschen kann - auch wenn es manchmal bei den Fans an Fremdsprachenkenntnissen mangelt.
Mit dem klassisch ausgebildeten Sänger Atilla Dorn haben die Wölfe einen stimmgewaltigen Frontmann, der auf der Bonus-CD voll auf seine Kosten kommt. Mit viel Liebe zum Detail und zum Gesang wurde hier aus fünf Powermetal-Stücken Klassik. Schön mit Orchester und Chor und natürlich Dorn, der alles aus sich herausholt.
Die Aufnahme des Albums führte Powerwolf sogar in eine Kirche, in der Falk Maria Schlegl die Orgel einspielte. Auch das Video zu We drink your blood" ist sehenswert. Hier wird mit viel Neben und Theaterblut in einer Kirche gearbeitet.
Nicht zu vergessen: Ein neuer Drummer, der sich auf den Festivals und der Power of Metal Tour beweisen konnte und natürlich die Gebrüder Greywolf an Gitarre und Bass. Sie alle sorgen für ein musikalisches Feuerwerk.
Und für all diejenigen, die hinter Powerwolf und ihren Songs satanistisches Gedankengut erwarten: Täuscht euch nicht, da stecken mehr Spiritualität und Bibelkenntnis drin, als man glaubt.
Das neue Album lohnt sich nicht nur für Fans und Anhänger des Power Metal Genres.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 23. August 2011
Großartige Instrumentalisten, fantastische Arrangements, ein Ausnahmesänger sowie ein gehöriger Schuss Selbstironie und Humor - das sind die grundlegenden Zutaten jeder der vier Powerwolf Alben. Und über all dem schweben Falk Marias Schlegels düstere Orgelteppiche; so als würde Nosferatu gleich selbst in die Tasten greifen. Übrigens ein erneuter Beweis dafür, das die Schweinorgel sehr wohl elementarer Bestandteil einer Metalcombo sein kann. "Blood Of The Saints" ist der bisherige Höhepunkt aller Powerwolf-Veröffentlichungen und brennt sich erbarmungslos in die Gehörgänge ein. Kein einziger Ausfall, jeder Track ein Kracher, so wie die Gemälde von Hieronymus Bosch. Bei aller epischen Breite gleiten die Songs zu keinem Zeitpunkt ins Kitschige ab. Und mit dem grässlichen Pride and Glory-Zeugs vieler Vertreter dieses Genres, haben Powerwolf erst recht nichts am Hut. Kompliment meine Herren, so und nicht anderes muss guter Power Metal sein. Ich würde mich freuen, Sie auf meiner Burg am Borgo-Pass begrüßen zu dürfen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Bereits mit dem Zweitling "Lupus Dei" zeigte das deutsch-rumänische Rudel POWERWOLF, dass man international konkurrenzfähig ist, doch mit dem darauffolgenden "Bible Of The Beast" überflügelten sie mühelos alle Erwartungen und spielten sich in die Oberliga des Power/True Metals. Dass die Jungs auch live einiges zu bieten haben, konnte ich erst kürzlich am eigenen Leibe erfahren. Knapp zwei Jahre später steht das vierte Album "Blood Of The Saints" an und der Titel zeigt schon, dass sich die Jungs treu geblieben sind.

Und so verhält es sich auch musikalisch. Kraftvoller, eingängiger Heavy Metal mit Orgel-Keyboards, tighter Rhythmik und unvergesslichen Melodien, dazu natürlich die typischen Horrorlyrics und religiösen Themen, die man gerne mit einem Augenzwinkern sieht. "Sanctified With Dynamite" spiegelt auch gleich die Einstellung von POWERWOLF wider. Knackige Riffs, Kirchenorgel Sounds und eine starke Gesangsleistung von Attila Dorn leiten das Album super ein. Ein richtiger Live-Kracher dieser Opener.

"We Drink Your Blood" ist etwas düsterer ausgefallen und überzeugt durch eine geniale Rhythmik, sowie einem Mitgröhl-Refrain. Es folgt mit "Murder At Midnight" ein großer Hitkandidat. Attila leitet mit Sprechgesang ein und es wird eine schöne Atmosphäre erzeugt, bis man mit den MAIDEN-artigen Twin-Leads richtig Fahrt aufnimmt und den Song zum richtigen Banger mutieren lässt. Wie eingangs erwähnt, sind sich die Wölfe im Sound treu geblieben und führen den eingeschlagenen Weg des Vorgängers konsequent weiter, im Detail hat sich dann doch etwas geändert. Die Keyboards von Falk sind etwas weiter in den Hintergrund getreten, dafür braten die Gitarren der Gebrüder Greywolf um eine Spur mehr und auch der transsilvanische Fronter packt immer öfter eine aggressivere Metal Stimme aus.

So wird es bei "Dead Boys Don't Cry" gleich wieder richtig flott, aber mit "All We Need Is Blood" hat man dann doch eine weitere stellenweise chorale Hymne am Start. Apropos Hymne: "Phantom Of The Funeral" frönt dem deutschen Happy Metal und ist mit Abstand die positivste Komposition. Auch wenn man zum Schluss hin mit dem 6-Minüter "Ira Sancti" nochmal in die Vollen geht und Friedhofatmosphäre erzeugt, hätte ich mir ein paar epischere Songs gewünscht. Das ist aber nur ein persönlicher Wunsch und spricht nicht gegen eine ebenso gute Wertung, wie es "Bible Of The Beast" bekommen hat, denn "Blood Of The Saints" steht diesem grandiosen Werke in nichts nach. Auf das die Wölfe weiter heulen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2012
Powerwolf's vierte CD und noch kein anzeichen von Müdigkeit.

Mit dieser CD hält man feinsten deutschen Power Metal in der hand der sich selber nicht zu ernst nimmt.
Das weiß jeder der die Jungs schonmal live gesehen hat.
Auch hier gibt es wieder reichlich Hymnen wie man es von Powerwolf gewohnt ist und meines geschmacks ist diesesmal auch eine priese mehr Heavy Metal mit drin.

Die Songs sind alle gut abwechslungs reich gestaltet es gibt natürlich Schnelle songs aber auch mal welche die einen tick langsamer werden und klingen doch immer nach Powerwolf.

Die besten songs sind hier:
Sanctified with Dynamite
We Drink Your Blood
Son of A Wolf
All we need is Blood

Freunde des Power Metal hier ist das Power Metal meisterwerk aus Deutschland. Kaufempfehlung 100%
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juli 2011
...Sanctified with Dynamite!" dröhnt es seit Wochen schon aus meinen Boxen, ja, seit sehr vielen Wochen sogar. Ich liebe dieses Lied und Live war es DER Kracher schlechthin ! Und mit "We drink your blood" gab es sogar das aller erste Video von den mittlerweile sehr bekannten Wölfen.

Aber das Album gleich als das beste zu bezeichnen, wie es einige Metal Magazine taten, ist denke ich übertrieben. Aber fangen wir einfach mal von vorne an:

Anno 2011 sollte mit "Blood of the Saints" der nun mehr vierte Streich aus dem Hause "Powerwolf" kommen. Nach dem sehr guten Vorgängeralbum "Bible of the Beast" eine schwere Aufgabe, war doch die Bibel einfach DER Arschtritt in CD Form. Die vorab veröffentlichte Single "Sanctified with Dynamite" versprach auch sehr sehr viel. Mit dem ersten Video "We drink you blood" wurde diese Vorahnung nur noch bestätigt. Aber war dies alles nur eine schlaue Verkaufstaktik oder doch wahre Kunst?

Fakt ist, dass die beiden besten Lieder des Albums nun schon bekannt waren, was eine sehr schwere Bürde für den Rest der Songs war. Nachdem man nun von diesen beiden Songs (Und einem Instrumentalen Opener) in die Kirche hineingelassen wurde, geht es auch straight weiter mit "Murder at Midnight". Und wer immer behauptet, die Songs schon irgendwo mal gehört zu haben: Ja! Klar...jedes Lied ist irgendwie bekannt und das Powerwolf sich bekannten Melodien bedient ist ja mittlerweile auch kein Geheimnis mehr. Aber irgendwie zündet diese Idee, vorallem mit Frontmann Attila Dorn, dessen Stimme ein wahrer Segen ist. Nun ja...zurück zu "Murder at Midnight". Sehr, sehr geiler Anfang und, mal wieder, super komponierte Riffs und Gesangseinsätze. Trotzdem ist mir dieses Lied einfach zu bekannt und wollte zuerst nicht zünden. Später kam der Segen dann doch...

..."All we need ist blood" und "dead boys don't cry" sind irgendwie 'Genre typische' Lieder...komisch, dass zu sagen, aber Powerwolf haben sich irgendwie ein eigenes Genre zurecht gespielt. Ich finde die beiden Songs nicht schlecht, aber auch nicht gut. Sie sind einfach guter Durchschnitt, und das fand ich eigentlich sehr sehr schade. Wenn man an Alben wie "Lupus Dei" oder das oben erwähnte "Bible of the Beast" zurück denkt, bekam man mit jedem Song irgendwo ein Eingenständig komponiertes Kindchen...naja. Vielleicht zünden die Lieder noch, ich hab sie erst wenige male gehört, trotzdem war der erste Eindruck etwas ernüchternd.

"Son of a Wolf" ist ein Hammer geiles Stück. Genau so will man es haben! Stark, brachial, episch und eigenständig. Super Lied.

Bei "Night of the Werewolves", und mir mag dieser Vergleich verziehen sein, wurde am Anfang sicherlich an "Iron Maiden" gedacht. So scheint es mir. Dennoch ein weiterer geiler Track, der eine schöne Marschrichtung vorgibt. Super Song, der sich sofort in den Gehörgang einbrennt.

Nun...wir sind schon bei der Nummer 9, "Phantom of the Funeral". Ein weiterer 3-Minuten Track, aber meiner Meinung nach ein sehr guter. Auch hier findet man eine sehr bekannte Melodie wieder und ich würde gerne sagen, welche es ist. Mir will es aber nicht einfallen ;-) Trotzdem ein feiner Song.

"die, die, crucified" heißt der vorletzte Song und ist mit genau 3 Minuten der kürzeste, neben dem Opener. Hier geht man es mit einem schönen Mid Tempo etwas epischer an. Auch hier findet man einen super guten Song, der ins Ohr geht. Auch wieder bekannt, aber trotzdem geil.

"Ira Sancti" ist nicht nur der letzte Track auf der CD, sondern der bis jetzt längste Song den Powerwolf je geschrieben haben. Er erinnert etwas an "Wolves against the World", ist trotzdem sehr eigenständig. Und nach einem wundervollen ruhigen Intro geht dieser Song auch richtig ab, obwohl er "nur" im Mid Tempo Bereich liegt.

Nun...was kann man abschließend sagen? Ich würde sagen, dass mit "Blood of the Saints" das mindestens zweitbeste Album der Wölfe veröffentlicht wurde. Sicherlich sehr knapp an Platz 1 vorbei geschossen, aber dafür sind einige Lieder einfach "zu einfach" und nicht abwechslungsreich. Man könnte nun behaupten, dass der Truppe die Ideen ausgehen in ihrem eigens erschaffenen Genre, oder einfach meinen, dass man eben jene einfachen Lieder wollte, die sich Live bestimmt super eignen. Ich finde das Album sehr, sehr gut. Es ist kompakt produziert, bombastisch, episch und trotzdem rockig. Alles in allem entwickeln sich Powerwolf weiter und wissen, was sie machen. "Blood of the Saints" wird ein heißer Anwärter werden, aber meiner Meinung nach "Bible of the Beast" nicht von Platz 1 holen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Jungs steigern sich echt von Album zu Album. Fand ich das Debut "Return..." noch etwas holprig, so ist ab der 2ten Scheibe ein absolutes Power-Metal Teufels.. ääh Wolfswerk angesagt.
"Blood..." ist jetzt die 4te Scheibe der Jungs und - obwohl sie dem gewohnten Konzept folgt - macht sie einfach Spaß und wird nicht so schnell langweilig!
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am 20. September 2013
Ich habe mir diese CD nur gekauft um mich zu dieser Musik mit dem Rasiermesser zu rasieren und es war eine mehr als gute Investition!
Ein Messer im Gesicht und Powerwolf in den Ohren, gibt es eine Kombination bei der man sich männlicher fühlt?^^
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am 24. August 2013
Ja, in der Tat, als "Son of a wolf", so fühlt man sich bei Powerwolfs Output "Blood of the saints". Komisch: Irgendwie alles vorhersehbar und dem "Hallejujah" und "Haarig und bissig"-Sujet entsprechend machen Powerwolf dem Markenkern mehr als alle Ehre. Aber Vorsicht, alles mit so viel Spielfreude, Melodie und Spaß an Hardrock und Heavy Metal das einem zwangsläufig das Herz aufgeht.Anhören und Spaß haben. Von mir von Herzen 5 Points für die Jungs.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2012
"Blood of the Saints" ist das inzwischen vierte Album der Saarländer von Powerwolf! Unfassbar: Die Band schafft es nach wie vor immer besser zu werden obwohl sie schon auf sehr hohem Niveau gestartet sind! Jeder einzelne Song macht einfach nur Spaß und animiert zum mitbangen! Veredelt werden die Songs durch Frontmann Atilla Dorn! Es gibt wohl keine Band, die klingt wie Powerwolf und wohl kaum eine, die seit Jahren auf ähnlich hohem Niveau spielt! Das Album bietet keine Durchhänger, jeder einzelne Song ist den Kauf Wert!

Anspieltipps: We drink your blood, Phantom of the Funeral, All we need is blood, Murder at Midnight
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