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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 24. Oktober 2011
Von 
K. Ehrlich (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Travels in the Dustland (Audio CD)
Nun, die Walkabouts haben sich viel Zeit für ihr neues Album gelassen. Die lange Wartezeit wurde zum Glück immer Mal wieder durch ein Neben- oder Soloprojekt verkürzt, zuletzt durch das geniale Project L/O/N/G, welches allerdings fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den Handel kam.

Doch die musikalische Walkabouts-Welt ist jetzt wieder in Ordnung und das neue Album um die Band von Eckman und Torgerson ist ein Meisterwerk geworden. Es vereinigt alle grossen musikalischen Tugenden, welche sie letztendlich zur Kultband werden liessen.

'My Diviner' erinnert an die 'Setting the Woods on Fire - Devil's Road'-Phase. Dank Carla Torgersons Stimme ist dieser melancholische Eröffnungssong ein Walkabout-typisches Meisterwerk geworden, er beinhaltet alles, wofür man die Walkabouts letztendlich liebt.
Bei 'The Dustlands' wechselt dann der Gesang und Chris Eckman übernimmt die Hauptstimme. Es ist ein wunderbarer 'Mid-Tempo-Song', der von den Streicherinstrumenten des Apollon Chamber Orchestras unterstützt wird.
Etwas rockiger geht es in 'Soul Thief' weiter, textlich brillant - wie man dies von Eckman eben so kennt ("The burden I carry, is the story I tell, those in purgatory, singing fondly of hell") ...einfach genial...
'They are not like us' haucht Carla beim nächsten Lied ins Mikrofon, so düster und gleichzeitig so zerbrechlich, man könnte ihr stundenlang zuhören ("We are bird and we are snake, bones of laughter, thorns of hate").
Ein bisschen 'flotter' beginnt dann 'Thin of the Air'; Streicher, Orgel und E-Gitarre wechseln sich im Hintergrund ab. Man fühlt förmlich den Geist des seligen Townes van Zandt mitsingen!
Klar, der 'Rainmaker Blues' wird von Mr. Eckman gesungen; da schliesse ich die Augen und stelle mir vor, wie die Walkabouts den Song live in einem kleinen Club zum Besten geben...(mit Background Chor und durch den konstanten durchgehenden Rhythmus des Schlagzeugs zusammengehalten).
Mit 'Every River will Burn' geht es anschliessend musikalisch über 6 Minuten durch einsame amerikanische Wüstenlandschaften, eben durch die Dustlands. Dieser Song ist für mich die musikalische Perfektion, ein Meisterwerk... und man beginnt einfach mit Träumen.
Doch dann reisst einen Chris Eckman wieder aus diesem Traum um mit dem flotteren 'No Rhyme No Reason' fortzufahren. Textlich bleibt es jedoch weiterhin düster ("A scorpion closed in by flame, stings himself to death, simple and plain").
'Wild Sky Revelry' ist wieder ein ganz ruhiges Stück, getragen von Carlas einzigartiger Stimme.
Konsequent im 'Zick-Zack-Verfahren' geht es weiter mit einem rockigeren Lied ...Eckman und die elektrische Gitarre... 'Long Drive in a Slow Machine' hält mühelos das hohe Niveau der Platte aufrecht.
Wie könnte ein Album schliesslich schöner abgeschlossen werden als durch ein Lied wie 'Horizon Fade'. Da kommt Wehmut auf, man möchte die Musik schier aufhalten und für sich einschliessen; ganz langsam und süsslich gleitet sie weg und es wird einem erst nach und nach bewusst, dass dieses Konzeptalbum einen noch lange verfolgt und beschäftigt. Da reicht ihnen zurzeit keiner das Wasser, selbst geniale und von mir hochgeschätzte Musiker (denen man nachsagt 'Wüstenrock' zu spielen) wie Howe Gelb oder Steve Wynn können hier nicht mithalten.

Was singen die Walkabouts am Ende der Platte? "Will you ever come back, to this place?"
Die Antwort lautet: "Ja sicher, immer und immer wieder!"
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses (Herbst-)Album hat es geschafft..., 2. November 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Travels in the Dustland (Audio CD)
...seit der Veröffentlichung bei mir in Dauerrotation zu laufen und sich trotzdem noch nicht abzunutzen - daher klare 5 Sterne.
Den Garagen-Rockausflug "Acetylene" fand ich leider über weite Stecken missglückt (Ausnahme "Devil in the details"), daher überrascht es mich umso mehr, dass dieses Album wieder an den besten Zeiten der Band anknüpft - oder sogar eine neue einläutet? Die bekannten Stilelement der Walkabouts finden sich hier wieder - allerdings erweitert und mit zahlreichen neuen Facetten angereichert, die vor allen Dingen in den letzten Projekten von Chris Eckman (Solo, Dirtmusic) ihren Ursprung haben und meisterlich in das neue Walkaboutsgewand eingewoben werden. Vor allen Dingen Stücke wie "Dustland" "Soul thief" oder "Rainmaker blues" atmen Sound und Stil der letzten Jahre des Bandleaders, Komponisten und Produzenten des neuen Albums, allerdings ohne eine billige Kopie der anderen genannten Projekte zu sein. Vielmehr nutzt Eckamn seine Erfahrungen mit den neuen Klangspektren, um seiner Hauptband neue Türen zu öffnen und sich weiter zu entwickeln. "My diviner", "Horizon fade" oder "Wild sky revelry" könnten auch von älteren Veröffentlichungen der Band stammen, die anderen Songs bieten jedoch einen neuen und eigenständigen Sound, ohne mit den bekannten Elementen Melancholie und Atmosphäre zu brechen. Gekonnt werden abwechslungsreiche Arrangements und rhythmische Finessen geboten, betörende Melodien entwickelt und Bridgeteile ans Ende einiger Songs gestellt, die es schaffen, nochmals eine Steigerung und Intensivierung zu generieren.
Zusammengefasst stimmt bei dieser Veröffentlichung einfach alles. Klare Kaufempfehlung für mein "Herbstalbum Nr. 1".
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz klar: Album des Jahres!, 26. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Travels in the Dustland (Audio CD)
Ich kann mich dem Vorredner nur anschließen! Ein Meisterwerk, das - scheinbar aus dem Nichts kommend - locker die gesamte bisherige Musikproduktion des Jahres in den Schatten stellt und völlig nahtlos, aber ohne in bloßer Kopie zu verharren, an vergangene Großtaten wie "Nighttown" und vor allem "Devil's Road" anknüpft. Wie immer haben die Walkabouts es geschafft, dem gesamten Album eine ganz eigene Atmosphäre zu verpassen, diesmal fallen vor allem die herrlich beseelt vor sich hinwabernde Orgel und gelegentliche "Up-Tempo-Ausflüge" (ok,zumindest für Walkabouts-Verhältnisse!) positiv auf. Schön, dass auch wieder echte Streicher und eine Reihe anderer Gastmusiker das Klangbild komplettieren. Man kann den Walkabouts nur wünschen, dass dieses fantastische Album nicht ungehört untergeht und sie nach der recht langen Zeit seit dem letzten gemeinsamen Album ihr Publikum wieder finden!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Walkabouts Travel In The Dustland, 6. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Travels in the Dustland (Audio CD)
Genial , Phantastisch , Sensationell , Geoßartig ! Das sind nur einige Attribute die mir zu diesem tollen Album einfallen . Aus dem Stand reiht sich dieses Opus zu meinen 10 Lieblingsalben ein . Es ist ein Erlebnis diesen Melodien lauschen zu dürfen . Man kann keinen Song hervor heben . Vom ersten bis zum letzten Stück ein Meisterwerk ! Das Album des Jahres ! Und ein tolles Weihnachtsgeschenk !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange ersehnt. Ein Meisterwerk., 5. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Travels in the Dustland (Audio CD)
Lange musst ich auf ein neues Werk dieser, einer meiner Lieblingsbands, warten. Und es hat sich gelohnt. Mit Travels in the Dustland schließen die Walkabouts nicht an ihr letztes, doch eher rauhes und wütendes Acetylene an, sondern gehen wieder etwas back to the roots. Ein Konzeptalbung, dass mich in seinen Bann gezogen hat. Die Streichereinlagen erinnern tatsächlich an die früheren Alben, in denen die Walkabouts diese stärker einsetzen (Nighttown, Devils Road). Aber dennoch hat dieses neue Album seinen ganz eigenen Charme, der sich schwer ausdrücken lässt. Daher empfehle ich jedem, der mit den Walkabouts etwas anfangen kann, hier unbedingt reinhören. Für mich ist dies Band eigentlich immer dann am stärksten, wenn Carla und Chris im Duett singen. Und beim letzten Song Horizon Fade haben die Zwei sich mal wieder selbst übertroffen. Schon wegen diesem Liedes muss man sich dieses Album zulegen!
Zuletzt noch ein Wort zur Produktion an sich: Der Sound ist mal wieder extrem gut. Die Aufnahmen klingen auf meiner nicht ganz billigen Hifi-Anlage fantastisch! Als Referenz würde ich auch wieder auf Horizon Fade verweisen. Der Klang dieses Songs hat mich einfach umgehauen...
Für solch ein Kunstwerk kann es nur 5 Sterne geben...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein sehr erfreuliches Wiederhören mit alten Bekannten, 25. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Travels in the Dustland (Audio CD)
Ja wie doch die Zeit vergeht, auch diese Band kenne ich jetzt schon 20 Jahre. Das erste mal sah ich sie im Sommer 1991 mit dem Album Scavanger im Gepäck, in einem kleinen Klub. Ich kaufte mir ein T-Shirt, zog es den nächsten Tag an , machte Mittagspause an einem Dönerstand in Kreuzberg. Plötzlich tippte mir eine zierliche Frau mit amerikanischen Akzent auf die Schulter und meinte auf deutsch, es seie ein sehr schönes T-Shirt. Es war Sängerin Carla Torgerson und der Rest der Band war auch dabei, ich war überrascht und ein wenig schüchtern, wir wechselten noch einige Worte miteinander und von diesem Moment an, war ich ein etwas größerer Fan der Band aus Seattle, ja Seattle, Anfang der 1990er Jahre DIE Stadt schlechthin : Nirvana, Pearl Jam, Alice In Chains, Soundgarden....aber die Walkabouts waren anders. Die Wurzeln der Band liegen deutlich im Folkrock, mit Grunge hatten sie nichts am Hut, die einzige Gemeinsamkeit war eine Vorliebe für knarzige Neil Young Momente. Das nächste Album New West Motel kaufte ich zwei Jahre später direkt auf der Bühne, von Carla, die sich tatsächlich an die Episode Dönerbude erinnern konnte, das Album wurde 1993 mit Abstand Platte des Jahres (wenn auch leider nur in meinem Kopf). Es folgte mit Setting The Woods On Fire ein weiteres gutes Album mit lauten Gitarren, danach wurde es ruhig, die Band hatte mit der Ballade The Light Will Stay On einen kleinen, aber beachtenswerten Charterfolg, ging mit dem Warschauer Philharmonikern auf Tour, machte Tributealben für europäische Songwriter und wurde auf dem deutschen Glitterhouse Label sesshaft. Hin und wieder besuchte ich vereinzelte Konzerte, vom Hocker konnte mich der Schlafwagenfolk der Band aber nicht mehr reißen. 2005 besannen sie sich endlich ihrer Fähigkeiten, laute Gitarren spielen zu können, veröffentlichten das Album Acetylene und hatten Erfolg mit der Single Devil In The Details, welche als Werbespot für Jack Wolfskin bekannt wurde. Privat hatte sich einiges geändert, Carla und Bandleader Chris Eckman waren längst kein Paar mehr, die Bandmitglieder leben auf der ganzen Welt verstreut, ein Grund für längere Veröffentlichungspausen. Nun, 6 Jahre später das neue Album Travels In Dustland, ein Konzeptalbum ist es geworden, ähnlich The Suburbs von Arcade Fire. Wo Dustland liegt (?), ich zitiere Chris Eckman :

'Er befindet sich irgendwo im westlichen Landesinneren, wo die Menschen schon immer ein hartes Leben hatten, die Umstände es ihnen aber heute nicht wirklich leichter machen. Einige Regionen dort haben sich in den letzten 100 Jahren nicht stark verändert. Ich wollte Dustland aber keinem konkreten Ort zuordnen, sondern eine Art Porträt eines fast realen Ortes skizzieren, es also wie William Faulkner halten, der ja auch in seinen Romanen das fiktive Yoknapatawpha County irgendwo in Mississippi erfunden hat, in dem all seine Geschichten spielen.'
(Quelle : Glitterhouse Records)

Musikalisch geht es wieder eine Spur ruhiger als auf Acetylen zu, manche Stücke könnten direkt aus der The Light Will Stay On Zeit stammen, nur nicht so üppig instrumentiert, andere wiederum aus den härteren Alben. Besang man 1993 noch Grand Theft Auto, heißt es heute Long Drive In A Slow Machine... man wird halt nicht jünger...

Insgesamt ist das Album, gemessen am eigenen Gesamtkatalog, keine Granate, aber dennoch allen zu empfehlen, die den Kontrast zwischen Engelsstimme Carla Torgerson und dem eher rauhen Organ von Chris Eckman schätzen. Es hat einige Balladen, ohne komplett in die Schwermut abzudriften, die viele Sachen aus ihrer mittleren Phase so langweilig machten. Im Januar steht mal wieder ein Konzert in Berlin an... vielleicht geh ich ja hin und bringe Carla einen Döner mit... L.P.
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Travels in the Dustland
Travels in the Dustland von Walkabouts (Audio CD - 2011)
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