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am 21. August 2011
Pro

Treiber für sämtliche aktuelle Hardware verfügbar
Technisch solide Basis (Windows Server 2008)
Für SSD und 4K-Festplatten problemlos geeignet

Contra

Kein Drive Extender
Keine Ordnerduplizierung
Völlig überflüssige Einschränkungen bei der Installation
Server-Backup nur bis zu 2TB (vgl. jed. Kommentare)
Nicht selten massive Probleme in der Client-Software, für die es kaum Lösungen gibt

Letztlich zwang mich nur der Einsatz neuer Hardware (4K-Sektoren-WD-Platten, keine Motherboard- Treiber für den alten WHS V1) dazu, auf den WHS 2011 zu wechseln, obwohl der alte WHS V 1 bei mir grundsätzlich noch einwandfrei lief. Für aktuelle Hardware führt leider oft keine Weg mehr am neuen WHS vorbei. Grundsätzlich frage ich mich aber, welche Vorteile der neue WHS sonst bieten soll, denn zu den vermeintlichen Neuerungen muss ich feststellen:

- das angepriesene Videostreaming funktioniert nur mit leistungsstarken Desktop-CPUs, die gerade in typischen Homeserver kaum zu Einsatz kommen
- Der Client für MacOS ist nicht kompatibel zu OS X Lion (vgl. jed. Kommentare)
- alle anderen Neuerungen finde ich irrelevant

Den Neuerungen stehen auch 2 große Mankos gegenüber: Wegfall von DriveExtender und der Ordnerduplizierung. Nach Vorstellung von Microsoft soll die Ordnerduplizierung heute wohl durch RAID und das inzwischen automatisierte Backup ersetzt werden - aber
- echtes HW-RAID 5 gibt es nur für teuere Motherboards und SW-RAID kostet eine Menge CPU-Leistung
- das Backup sichert nur auf eine Festplatte bis zu 2 TB. Mein einer Server hat aber 6TB Daten-HDs!

Der Wegfall des Drive-Extenders (der verschiedene Festplatten automatisch zu einem logischen Laufwerk zusammenfasst) ist lästig, wenn man Probleme hat, die Freigaben/PC-Sicherungen gut auf die Server-Festplatten zu verteilen. Zwar kann man eine ähnliche Funktion im Dateisystem von Winows manuell einrichten, allerdings rät Microsoft selber davon ab! Inzwischen gibt es auch eine kommerzielle Erweiterung, die die genannten Funktionen nachrüstet, aber ich zumindest habe ein etwas ungutes Gefühl, wenn die Software einer Fremdfirma im Dateisystem herumwurstelt.

Installation

Folgende Hardware-Anforderungen werden bei der Installation geprüft: 64bit-CPU, 2GB RAM, 160 GB HD, 1,4 GHz-CPU. Dies zu umgehen erfordert das Abändern einer INI-Datei und das Erstellen einer eigenen DVD. Vor allem die Untergrenze der Festplattengröße ist m.E. unzweckmäßig, weil damit ohne Patch eine kleinere SSD als Systemlaufwerk nicht verwendet werden kann, selbst wenn weitere größere Platten eingebaut sind.

Auch unverständlich, warum beim Installieren der Name der Arbeitsgruppe nur mit aberwitzigen Klimmzügen eingestellt werden kann - und dieser kann im Nachhinein nur noch mit immensem Aufwand geändert werden. Warum auch die benutzerspezifischen Freigaben ("Home-Verzeichnisse") aufgegeben wurden, weiß Microsoft allein. Natürlich kann man diese selber einrichten, aber eben nicht in einem Ordner "Benutzer" wie bisher, sondern nur direkt parallel zu den Standardfreigaben (Fotos, Videos...) - sehr unübersichtlich!

Die Oberfläche des Servers wirkt aufgeräumter, hakt aber an vielen Stellen und scheint mit sehr heißer Nadel gestrickt worden zu sein. Ich habe beim Verwalten der Freigaben oft Meldungen über angebliche Fehler erhalten ("Ordner konnte nicht erstellt werden"), die sich später als unsinnig herausgestellt haben.

Ein echtes Problem ist die Installation der ("Connector-")Clientsoftware. Definitiv nicht Installieren ließ sich der Client auf Meinem Windows XP MCE. Auf meinem neuen Lenovo-Laptop mit Windows 7 64bit habe ich stundenlang vergeblich versucht, den Client zu installieren. Dutzende Beiträge in verschiedenen Foren konnten mir nicht helfen. Letztendlich konnte ich den Client erst nach (aus anderen Gründen erfolgten) Neuinstallation des Servers (!) auf dem Client installieren. Absolut unzureichend sind dabei die Fehlermeldungen und Online-Hilfetexte von Microsoft - und das bei Fehlern, die laut Google wirklich weit verbreitet sind! Insgesamt lief die Installation der Clientsoftware nur auf der Hälfte meiner PCs auf Anhieb!

Betrieb

Kommen wir zum positiven Teil: Wenn's läuft, dann läuft's. Im Betrieb überzeugt der WHS. Die Connectorsoftware ist übersichtlich und funktionell. Sie erlaubt erstmals ohne Klimmzüge die Anmeldung am WHS mit einer Benutzname-Passwort-Kombination, die nicht dem aktuellen Windows-Benutzer entspricht - sehr gut. Mit dem Dashboard wird der Server verwaltet. Auch das Admin-Passwort kann man dafür speichern.

Das automatisierte Backup auf eine interne oder externe Festplatte ist lobenswert - wenn da nicht die unzeitgemäße 2TB-Grenze wäre.

Fazit

Für den Preis akzeptabel und bei neuer Hardware ein Muss, aber im Vergleich zum Vorgänger fragt man sich, wo da der Fortschritt sein soll, bei den vielen Rückschritten und vielen kleine Fehlern.
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am 4. September 2011
Habe mir dieses Programm geholt, um für meine vier Rechner (2 Laptop, 2 Desktop, alle Win 7 64 bit)) eine automatische Daten- und Rechnersicherung durchzuführen und weniger oft genutzte Daten sicher auf einem zentralen Speicher abzulegen.
Die Installation auf dem Server ging auch reibungslos und die ersten Schritte führen einen sicher durch die Konfiguration.
Dann ging es aber an die Installation der Client-Software. Diese wird durch anwählen des Servers im Browser des Clients aufgerufen und dann installiert. Bei dem ersten Rechner (Desktop) funktionierte das auch wunderbar. Bei meinem ersten Laptop lud er die Software bis ca. 95% herunter und begann dann, diese wieder zu deinstallieren und dann letztendlich mit einer Fehlermeldung zu enden. Beim zweiten Laptop installierte er wieder ohne Probleme, beim zweiten Desktop endete die Installation wieder mit der schon genannten Fehlermeldung. Also zwei Rechner installiert, die beiden anderen sind weiterhin ohne Anbindung an den Server.
Dieser Fehler tritt nicht nur bei mir auf, sondern wird auf entsprechenden Seiten im Internet immer wieder geschildert.

Was mich zu meiner Beurteilung führt.
- Das Programm ist nicht ausgereift und eine Anbindung eines Clients an den Server nicht sicher
- Es gibt keinerlei deutschsprachige Produktbeschreibung oder Handbuch
- Hilfeseiten im Internet sind durchweg auf englisch
- es gibt nicht einmal deutschsprachige Literatur zum WHS 2011

Wenn denn die Installation funktioniert, dann ist es ein gutes Programm. Dadurch, dass die Hälfte meiner Rechner sich nicht installieren lies 2 Sterne Abzug. Und ein weiterer Stern Abzug für das Fehlen jeglicher deutschsprachiger Unterstützung.

Nachtrag: Habe meinen alten Ersatzrechner (ASRock-MoBo mit XP 3000+) unter Win 7 32 bit versucht einzubinden. Erster Versuch schlug fehl, zweiter Versuch gelang dann, nachdem ich die ConnectSoftware umbenannt hatte, damit ich die IP des Servers manuell eingeben konnte. Warum und weshalb - keine Ahnung. Habe sämtliche Tipps aus diversen Internet-Foren durchprobiert. Die beiden ausstehenden Rechner - ein Acer-Laptop und ein ein Rechner mit Gigabyte-MoBo und Intel Quad 2 Core E6600 - lassen sich jedoch Partout nicht einbinden. Vielleicht kennt ja jemand hier des Rätsels Lösung?

Noch etwas. Der Server akzeptiert nicht mehr als 8 GB DDR3-RAM. Habe dies per Zufall herausgefunden, als ich 4 Bausteine zu je 4GB, die ich übrig hatte, einbinden wollte. Hat er nicht akzeptiert, obwohl das verwendete Mainboard bis 32 GB unterstützt.

Nachtrag 2: Habe jetzt des Rätsels Lösung gefunden. Auf den beiden Clients, die partout nicht anzubinden waren, habe ich manuell das Media-Center deaktiviert. Danach lief die Installation einwandfrei durch. Danach das Media-Center wieder aktiviert. Mein Wunsch an Microsoft wäre, dass dieses Verhalten doch irgendwo beschrieben sein sollte oder dies noch besser automatisch während der Connector-Installation passiert.
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am 2. Februar 2013
Hätte ich mal vorher die Systemanforderungen gelesen...
Habe meinen HP Micro Server N40L mit einer 64GB SSD als Systemplatte bestellt und nicht mit Problemen gerechnet. Warum auch sollte die Systemplatte grösser sein?
Jedenfalls funktionierte so die Installation nicht. Mist...

Aber es geht doch, Google hat die Lösung gefunden:
Mal danach suchen: "Installing Windows Home Server 2011 on a SSD in a HP MicroServer N40L"

Kurzanleitung:
Auf einem USB Stick (NTFS formatiert) die Datei cfg.ini mit dem folgenden Inhalt anlegen:
[WinPE]
ConfigDisk=1
CheckReqs=0
WindowsPartitionSize=MAX

Ich habe die Boot-Reihenfolge auf CD/DVD - SSD - ??? und USB Device Boot Priority auf LOW eigestellt.
Dann von WHS 2011 DVD gebootet, mit dem Stick in einem der Front USB Ports.
Installation startete automatisch und war nach einer gefühlten Ewigkeit fertig.

Wegen der dusseligen(?) Systemanforderung gibts einen Stern weniger.
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am 2. Dezember 2013
Ausschlaggebend für den Kauf waren folgende Punkte:

- für ein Betriebssystem von Microsoft sehr günstig
- die gewohnte einfache und problemlose Einrichtung und Bedienung von Windows
- bietet freie Add-Ins, sehr empfehlenswert zum Beispiel "Home Server S.M.A.R.T. 2013" zur permanenten Überwachung der Festplatten

Es gibt ein paar merkwürdige Einschränkungen was die Einrichtung von Freigaben, etc... angeht. Darüber lassen sich aber hier schon genügend Kommentare finden. Die angesprochenen Freigeben lassen alle über die Systemsteuerung -> Verwaltung -> Freigaben abschalten. Das resultiert lediglich in einer "Warning" Message des Dashboards, die man aber ignorieren kann.

SEHR ENTTÄUSCHEND: Ich wollte den Server nach klassischer Art manuell mittels der mitgelieferten DVD installieren. Laut Mindestsystemanforderungen benötigt das System 2GB Arbeitsspeicher. Ich habe einen HP Proliant N54L Microserver der mit genau 2GB Arbeitsspeicher geliefert wurde (ein Upgrade ist unterwegs). Versucht man nun Windows zu installieren schlägt die Installation fehl, da Windows keine 2GB Arbeitsspeicher zur Verfügung gestellt werden. Warum? Die interne Grafikkarte auf dem Mainboard reserviert standardmäßig 256MB für sich selbst. Dieser Wert lässt sich über das BIOS au 32 MB reduzieren. Damit können dem System aber lediglich 2016MB zur Verfügung gestellt werden, nicht aber die von Windows mindestens gewünschten 2048MB.
Dieses Problem kann umgangen werden indem man mittels dem "Windows 7 USB DVD Download Tool" einen bootbaren USB Installationsstick erstellt und diesen mittels einer "cfg.ini" Datei für eine "unattended install" - also automatische Installation - konfiguriert.
Dieser Workaround ist leider sehr zeitaufwändig und nervt, da Windows Home Server auch mit 1,75GB Arbeitsspeicher auf jeden Fall zurechtkommt. Was soll also diese sinnlose Abfrage und dieses Festhalten an genau 2048MB??? Eine Option "trotzdem Installieren, denn ich weiß was ich tue" würde man sich hier von einem professionellen Produkt erwarten.
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am 29. Dezember 2013
Ich verwende die Windows Home Server 2011 Software für ein kleines Firmen-Rechnernetzwerk, bestehend aus 3 PC-Clients. Variabel hängen sich dann zusätzlich bis zu 3 Notebooks dran.

Der Server besitzt eine 64GB SSD, nach einer Recherche konnte ich das Betriebssystem ohne Probleme installieren. Weiters steht eine 1TB HDD Festplatte intern für die Serverfreigaben zur Verfügung.
Eine via extern angeschlossene USB 3.0 1TB Festplatte dient als Server-Sicherung. Durch das zugekaufte Add-In: Lighs-Out werden die Rechner jeden Abend automatisiert hochgefahren, gesichert, und schließlich wieder heruntergefahren. Wenn alle Rechner gesichert wurden, wird schlussendlich auch der Server mit den ganzen Freigaben und Clientcomputersicherungen gesichert.

Durch den Remotewebzugriff und einer speziellen Windows Home Server 2011 App habe ich prima Zugang über mein Windows Phone 7-Smartphone auf den Server und kann eventuelle Fehlermeldungen und Informationen bequem abrufen und die einzelnen Rechner vollwertig steuern.

Für den Einsatz in einem kleinen Firmennetzwerk oder Heimnetzwerk IDEAL und SEHR ZU EMPFEHLEN!
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am 1. September 2013
Habe mir aus älteren Bauteilen einen Server zusammengezimmert. Es steckt ein Atomboard mit D525 und 4 GB RAM drin. Da zu wenig Festplattenanschlüsse auf dem Board waren, habe ich mir eine SATA-Controllerkarte mit RAID zugelegt und in den einzigen PCI-E Slot gesteckt. Ich hatte vorher FreeNAS, was aber nicht mit der Controllerkarte wollte.
Bis jetzt hat der Server alle Treiber anstandslos geschluckt, ohne zu murren, selbst Vista 64Bit-Treiber. So hat mein Server auch noch USB3 und eSATA.
Der mitgelieferte Medienserver von Microsoft taugt nichts. Ich habe mit Twonky die besten Erfahrungen gemacht. TV, WDTV Live, Smartphone, Tablet, PC's, mein Repeater (funktioniert auch als Media Renderer), alle kommen mit Twonky klar. So kann ich stromsparend meine Musik zu Hause verteilen. Nun kommt noch eine USB TV-Karte dazu. In Verbindung mit dem DVB-Viewer (15€), der auch einen UPnP-Server beinhaltet, streame ich dann TV und Radio durchs Netz. Der DVB-Viewer ist übrigens netzwerkfähig, d.h. die TV-Karte muss nicht in dem Rechner stecken, mit dem man über den DVB-Viewer TV schauen will.
Die Installation dauert ewig und dann kommen noch über 100 Updates dazu, die erst einmal geladen und installiert werden wollen. Bis 2016 gibt es noch Support, danach wird der Server eben nicht mehr ins Web gelassen. Einen preiswerten Nachfolger wird es wohl nicht geben. Bis Dez. 2013 kann man ihn, glaube ich, noch kaufen. Wer mit Windows vertraut ist, wird auch mit dem WHS 2011 klarkommen. Die Einstellungen sind eigentlich leicht zu finden. Die Connector-Software für die Client-PC's ließ sich bei mir ohne Probleme installieren. Für die Fernsteuerung werde ich mir noch UltraVNC (kostenlos) installieren, da ich zu Hause nur Windows 7 Home Premium nutze.

Update vom 08.10.2013:

Habe mir noch Microsoft Security Essentials installiert (MSE). Über den Sinn einer Anti-Virensoftware auf einem Server lässt sich zwar vortrefflich streiten. Ich fühle mich aber wohler mit. Punkt. Fertig.
Wen es interessiert:

mseinstall /DisableOSLimit

schaltet die Möglichkeit frei, die Version für Windows 7 64 Bit unter WHS 2011 zu installieren. Dies ist legal und kostenlos.

Habe inzwischen auch einige sinnvolle Addins gefunden, wie z.B. Advanced Admin Console, welche Zugriff auf Systemeinstellungen des Servers über das Dashboard gibt.

Ansonsten läuft der Server einwandfrei und es funktioniert alles soweit.
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am 18. November 2013
Ich habe vor kurzem einen Homeserver aufgebaut. Da ich mehr Flexibilität haben wollte, als eine NAS-basierte Lösung bieten kann, ist meine Wahl auf Windows Home Server 2011 gefallen. Die Einrichtung geht schnell und einfach. Die Verbindung der einzelnen PCs mit dem Server ist fast idiotensicher. Verbundene Systeme werden automatisch periodisch gesichert. Da es ein "richtiges" Windows Server OS ist, kann man so ziemlich sämtliche Dienste, die Windows voraussetzen, problemlos einrichten und benutzen.

Ich bin insgesamt sehr zufrieden.
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am 31. Juli 2011
Da bei mir schon lange der HomeServer V1 zur Zufriedenheit läuft habe ich nicht gezögert auf V2 umzusteigen. Entscheidendes Plus ist für mich die Fähigkeit dieser auf Windows Server 2008 R2 fußenden Version mit Platten >2GB umzugehen, sowie die Nutzung von mehr als 3GB RAM.

Das Betriebssystem benötigt einen 64-bit fähigen PC und somit eine halbwegs aktuelle CPU. Außer 160GB minimal verfügbaren Speicherplatz und 4GB RAM stellt die Software keine besonderen Anforderungen. Die Bedienungsoberfläche entspricht nun mehr der des Windows Server 2008, was diejenigen erfreuen dürfte, die in der Windows Server Welt zu Hause sind. Alle Anderen werden durch Launchpad und Dashboard mit Assistenten und Hilfestellungen recht gut unterstützt.

Wie bisher sichert der HomeServer über die Connector Programme die PCs im Netzwerk zuverlässig. Bereitgestellte Shares werden allerdings nicht mehr gespiegelt. Statt dessen findet täglich die übliche Komplettsicherung des Servers statt, jetzt inklusive der Clientsicherungen. Damit das vernünftig funktioniert muss man noch eine externe Sicherungsplatte besitzen, die möglichst doppelt bis dreifach so groß wie der zu sichernde Serverspeicher sein sollte. Wer das nicht bereitstellen möchte kann den Umfang der Sicherung auch einschränken.

Der Speicherplatz ist unbegrenzt ausbaufähig, solange Plattenanschlüsse vorhanden sind. Jedoch muss man die Verzeichnisse nun manuell auf die Volumes verteilen, da der in V1 dafür zuständige Drive Extender nicht mehr enthalten ist. Das ist weniger komfortabel, hat aber den Vorteil, dass die Serverplatten mit jedem anderen Betriebssystem gelesen werden können, das NTFS beherrscht. Eine Freigabe kann nicht größer als die größte Platte im System sein, es sei denn, man verwendet einen RAID Verbund.

Es gibt noch ein paar kleinere Ungereimtheiten, und noch sind nicht alle Add-Ins umgeschrieben. Immerhin läuft LightsOut (ein sehr zu empfehlendes Add-In zum Stromsparen) bereits sehr stabil. Richtige Probleme traten durch einen Stromausfall während einer Clientsicherung auf. Danach musste auf dem Server eine Bereinigung der Sicherungsdatenbank durchgeführt werden, die mehrere Stunden dauerte. In dieser Zeit konnte nicht mehr gesichert werden, die Shares waren aber verfügbar. Danach war wieder alles ok, Daten gingen dabei trotz entsprechender Warnung anscheinend nicht verloren.

Microsoft bewirbt den HomeServer außerdem mit umfangreichen Medienfunktionen, die ich persönlich nicht nutze. Auch lassen sich andere Serverkonzepte, wie Domäne und AD, mit dem HomeServer verwirklichen. Zu diesen Themen gibt es viele Beiträge im äußerst hilfreichen HomeServer Forum.
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am 21. Juni 2013
Nachdem ich Wochenlang mit FreeNAS und FreeBSD gekämpft habe, hatte ich mich kurzum für WHS2011 entschlossen.
FreeNAS und FreeBSD haben meinen Realtek NIC nicht 100%ig unterstützt. Wakeon LAN ging gar nicht obwohl der Realtek NIC (AMD E350 Board) schon seit 2 Jahren draußen war.
Außerdem hatte ich mit der Benutzerverwaltung und Zugriffsrechten zu kämpfen. Das schärfste war natürlich das sich FreeNAS nach 3 Wochen 2x selbst zerstört hatte. Booten von 2 verschiedenen USB Sticks nicht mehr möglich.

Mit WHS2011 alles kein Problem. Wakeon LAN funktioniert perfekt. Zusätzlich habe ich das Add On Lights out, um den Server zu wecken und auszuschalten, wenn keiner der Clients online ist. Die Rechteverwaltung war innerhalb von 10 Minuten erledigt.
WHS2011 läuft stabil, keinerlei Abstürtze oder ähnliches.
Was mich aber ein wenig nervt sind die WHS2011 Ordner (TV Aufzeichnungen usw...), welche nicht gelöscht werden können. Sie können nur versteckt werden.

Wer jetzt sagt, das der AMD E350 zu schwach für WHS2011 ist (nur NAS Funktion), dem kann ich sagen, das er es nicht ist. Netzwerkdurchsatz liegt bei 105 MB/s schreiben und lesen (max der HDD's). Beim schreiben auf die WHS2011 HDD sinds noch 75 MB/s. Als Switch dient ein HP Procurve 1810 8G V2 und ein D Link 1008D.

WHS2011 System:
AsRock E350
8GB DDR3
6TB Festplattenspeicher (4 HDD's)
Asus U3S6 Karte

Das WHS2011 (Windows Home Server 2011) sollte nicht als Client OS benutzt werden. Sagt ja auch schon der Name.
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am 17. Dezember 2011
Alles fing damit an, daß ich mal wieder einen Haufen PC-Ersatzteile übrig hatte, sprich 2 halbe PC's und ich mir überlegte, was machst du damit. Da bei uns im Haushalt 2 PC's, 2 Notebooks und ein Netbook herumzulungern (und benutzt werden), dachte ich mir, schaff doch einen zentralen Speicherplatz, wo Foto, Videos und ähnliches gelagert werden können und wo jedermann drauf zugreifen kann. Zunächst versuchte ich FreeBSD, kam aber nicht so richtig damit klar. Dann sagte ein Bekannter, versuche doch WHS. Da alle meine PC unter Windows laufen, habe ich mich etwas in das Thema eingelesen und dann bin ich ins kalte Wasser gesprungen und habe mir bei Amazon.de WHS2011 bestellt.

WHS 2011 benötigt einen x64-bit Prozessor, min. 2 GB RAM und min. 160 GB Festplatte. Im Gegensatz zur Vorgängerversion, wo die Anforderungen noch niedriger waren. Wichtig bei der alten Version (hab ich vorher probiert) wird die erste Festplatte genutzt, um das Betriebssystem aufzuspielen, danach ist sie nicht mehr verwendbar, sprich, wenn ich eine 500GB HDD habe, sind ca. 50GB Daten drauf, der Rest ist für den Server futsch.
WHS 2011 macht das anders. Es teilt von der ersten HDD 60GB ab, der Rest wird dann gleich als weitere Platte benutzt, um Daten darauf sichern zu können. Standardmäßig werden darauf gleich die öffentlichen Ordner abgelegt, die ich aber verschoben habe, da ich als erste Platte eine alte 250GB drin hab und mir als Serverplatte 180GB zu klein sind. Zum Daten speichern hab ich noch eine 2TB-HDD drin.
Die Installation verlief einfach, aber es dauerte gefühlt 2-3 Stunden, ehe WHS 2011 fertig war, was sicher damit zu tun hat, daß es unmittelbar nach der Installation geupdatet hat was das Zeug hält, bis es auf den neusten Stand war.

Die Clientinstallation (man kann 10 PC's anschließen) verläuft auch einfach, einfach im PC den Webbrowser öffnen, mit "//Server/connect" zum Server verbinden und er lädt von dort die Installation.

Bei der Clientinstallation wird ein Ordner mit den zugänglichen Ordnern auf dem Server auf dem Desktop abgelegt. Um diese Öffnen zu können, muss man sich als Benutzer am Server anmelden. Den Benutzern können für die Ordner auf dem Server verschiedene Zugriffsrechte gegeben werden. Auch das ist einfach gehalten (Lesen und schreiben, nur lesen, kein Zugriff). Ich habe zusätzlich zu den öffentlichen Ordnern, jedem Benutzer noch einen Ordner mit seinem Namen verpasst, das macht die Ordnung etwas übersichtlicher.

Als Add-in habe ich bisher nur Lights-out auf dem Server installiert. Damit kann man die einzelnen PC's gut überwachen und man kriegt die Nutzungszeiten schön grafisch angezeigt. Des weiteren kann man darüber auch die einzelnen PC's schlafen schicken, schön wenn Junior wieder mal zu lange am PC ist. Außerdem kann man das Programm so einstellen, daß mit dem Start eines PC's auch der Server automatisch mit hochfährt.

Besonders gut gefällt mir, daß der Server von sich aus Sicherungen der angeschlossenen PC's macht, wobei man bis auf den Unterordner hin festlegen kann, was gesichert wird. Man kann dann auch die Sicherungszeiten verändern, da ich meine PC's nur sichern lasse, wenn sie a) an sind und das ist b) nicht in der Nacht. Man brauch auch weder Maus, noch Tastatur oder Monitor für den Server nach der Installation, da er über das Dashbord nach der kompletten Einrichtung von den Clients aus bedient werden kann. Nochwas zum Thema Sicherungen. Der Server selbst kann auch gesichert werden. Dies muß auf eine physisch andere Platte erfolgen, als die, die als Serverspeicher genutzt wird. Da ich da noch keine habe, habe ich dies abgeschaltet. Der Server zeigt dann allerdings einen kritischen Fehler an. Man muß also kein Raidsystem einbauen.

Da in mein Heimnetzwerk auch ein netzwerkfähiger BD-Player integriert ist, habe ich dann versucht über das Netzwerk auf die Videos des Servers zuzugreifen. Dies gelang testweise anstandslos.

Ach und ich möchte noch anmerken, bei mir lief alles Problemlos, allerdings hab ich auch auf allen Rechnern Windows 7. Zwei kleine Probleme gab es zwischendurch, ich hatte testweise Windows XP auf dem Netbook, damit wollte WHS2011 keine Sicherung machen, hab mich aber nicht weiter damit beschäftigt, weil ich Windows 7 Starter wieder auf das Netbook gezogen hab und bei meiner Frau ihrem Notebook klappte Anfangs die Clientinstallation nicht. Nach etwas Suche bei Google, kam ich auf das Problem, ich hatte vergessen die alte Clientinstallation der Vorgängerversion zu entfernen, ansonsten verlief bei mir alles Problemlos. Ach ja und Vergleiche zur Vorgängerversion kann ich auch nicht ziehen, da ich diese nur 2 Tage als Demo hatte.
Fazit:

- preiswerte Homeserver-Software
- einfache Installation und Bedienung
- einfache Rechtevergabe
- gute Integration in das aktuelle Windows 7
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