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am 15. April 2012
If you think being in debt is something we invented in our modern time which for many people consists of spending money they don't have on things they don't need, guess again. In his book Debt: The First 5.000 Years David Graeber presents a both fascinating and informative study on what debt is. What might be a bit surprising to some is how this isn't a dry survey based on economics and finances, but instead an approach which was immediately to my liking. It is already evident from the title, that the author offers a historical perspective, but he also takes the anthropological route.
It needs time, and many pages, to write a concise survey on a topic like this, and the book does not disappoint in that regard. Unraveling the workings behind what it means to be a debtor and creditor in the broadest sense, along with many colorful examples, this part is deeply interesting, but unfortunately also really long winded. This first half of the book, which concentrates on what debt actually is, how we relate to possessions, and the author's concept of human economies, could have used some streamlining in my opinion. The second part, focuses on the global history of debt and offers a balanced view, broaching the topics of financial systems and economic order, and finishes with a thought-provoking conclusion, "What is debt, anyway? A debt is just the perversion of a promise."
In short: Debt through the eyes of an anthropologist!

Disclosure of Material Connection: I received this book free from the publisher through the NetGalley book review program. I was not required to write a positive review. The opinions I have expressed are my own.
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am 7. Januar 2012
Die Bedeutung von David Graebers umfassender historischer Analyse der Geschichte der Geld- und Kreditwirtschaft ist kaum zu überschätzen.

Wie Graeber beschreibt, bestimmen Schulden unser Leben - seien es private oder öffentliche Schulden. Das Konzept der Schulden ist dabei unhinterfragt. Wie er am Beispiel einer persönlichen Begegnung mit einer sicher gedanklich sehr beweglichen Aktivistin zeigt, sind wir fast alle der Meinung: Schulden müssen zurückgezahlt werden. Dass dies in unserer Kreditwirtschaft für fast alle Beteiligten ein fataler Gedanke ist, arbeitet er anhand zahlreicher historischer Beispiele heraus. Die Kreditwirtschaft und "Schulden müssen zurückgezahlt werden" führte geradewegs immer wieder in soziale und wirtschaftliche Umbrüche größten Ausmaßes.

Graeber fasst das Schulden-Zurückzahlen-Müssen als eine Form der moralischen Verpflichtung auf. So wie wir andere Verpflichtungen eingehen so gehen wir bei einer Verschuldung auch hier eine Verpflichtung ein. Laut Graeber lautet nun die Frage, wieso die (moralische) Verpflichtung Schulden zurück zu zahlen anscheinend schwerer wiegt als andere moralische Verpflichtungen. Wieso halten wir das (über)vollständige Rückzahlen (im Fall Argentinien war die schließlich bezahlten Schulden dreimal höher als der Schuldbetrag) als die wohlmöglich schlimmeren Folgen (im Fall Argentiniens etwa die Verarmung weiter Teile der Bevölkerung mit den entsprechenden Folgen für Wohlstand, Gesundheit, Kriminalität etc.)?

Diese Frage zu thematisieren und die Geschichte der Schulden zu analysieren ist angesichts der angeblichen "Staatsschuldenkrise" und des "Lebens über unsere Verhältnisse" eine drängende Frage - ein mutiges Buch und ein notwendiges Buch. Hoffentlich wird die deutsche Übersetzung (erscheint Mai 2012) ordentlich.
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am 20. November 2011
I like this book very much. I do so, because the author asks some very simple questions, for which I thought I knew the answers. And then David Graeber proves those answers wrong.

He does so in an easy-to-read style, giving his theses credibility by providing numerous footnotes (60 pages) and an extensive bibliography (38 pages).

A must-have for everybody who is looking for a deeper understanding of economy (questions: 'What is economy?'), the roots of the current crisis of US and Europe, and a deeper understanding of human nature and social systems.

To me, this book was at least as much a revelation as The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order or Death in the Ricefields.
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am 20. Januar 2013
Eigentlich wären 5 Sterne richtig. Es sind so viele Fussnoten und man muss sehr häufig nach hinten Blättern, was das Lesen etwas mühsam macht. Aber das ist ein wissenschaftliches Buch und man muss damit leben. Anfänger-Englisch reicht nicht. Wenn man dem Text folgen kann, wird man viel Neues lernen, sich viele Gedanken machen und auch manchmal staunen. Der Autor zeichnet die Geschichte auf eine interessantere Weise nach, als sie die konventionelle Schule bietet.

Five stars would be more adequate but there are so many footnotes and one has to go back and forth which makes reading a bit tedious. But then, it's a scientific book and we have to live with that. The reader will learn a lot of new things, reflect and be also amazed at times. The author presents history in a more interesting way than the conventional school does.
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am 10. Februar 2012
David Graeber shows that capitalism is not god-given - although God and temples/priesthood play a role in its evolution.

Furthering Karl Polanyi's thoughts (the great transformation) he examines different economies and looks how their societies work. He debunks our image of humanity, which has been set up by Adam Smith & Co. Our economy states that only pursuing self-interest would make us happy. Psychology and anthropology tell a different story (so why do we accept economy as the supreme science of sociology and subordinate our life to it?).

A load of these little stories, covering the whole world and 5000 years, draw a very different picture. They show how human interactions, once broken out of their social context and becoming trade-able, lead to slavery, relations of extortion, debt, money and capitalism. - Amazing, how much violence there is in a singe coin.

An eye-opener, a deconstruction of capitalism using the best Marxist analysis (focus that the social process of production is one of reproduction - and look how is it done) - but refreshingly without Marxist dogmatism.
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am 18. September 2015
Nicht umsonst eine "Bibel" der Globalisierungsgegner und Kapitalismus-Kritiker. Engagiert, kenntnisreich und gut lesbar, mit einer Fülle von Anmerkungen und Quellen. Natürlich ist die Perspektive sehr subjektiv die eines linken Anthropologen -- das macht sie nicht weniger relevant. Das Original-Englisch des Autors ist gut lesbar, lediglich das Fachvokabular bedingt den ein oder anderen Griff zum Wörterbuch bzw. Google... Wer in der Debatte zur Wirtschafts- und Schuldenkrise mitreden will, sollte dieses Buch schon gelesen haben.
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am 17. März 2014
Ein tolles Buch, unglaublich unterhaltsam, anekdotenreich und überhaupt nicht trocken (jedenfalls nur so trocken, wie es bei Sachbüchern nun mal notwendig ist).

Hinterher versteht man viele Dinge sehr viel besser und man sollte sich auch nicht vom Umfang abschrecken lassen. Leute mit wenig Zeit können den Mittelteil des Buches überspringen, da dieser historische Beispiele enthält, die zwar ungemein interessant sind, aber für die Argumentation nicht zwingend erfolderlich, sondern eben Fallbeispiele bieten.
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am 28. April 2014
Its quite astonishing what is connected here: history and money business. Above all the writer gives sociological hints on the development of debt traps and the collective mind that is following rules even if they make no sense at all. Fabulous insight and a practical overview connecting known history in a very special way to make outstanding statements.
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am 15. März 2013
very good and fast service. what else is there to say? am completely satisfied. thankful for online book shopping. yes!
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am 29. November 2012
Eines der besten Sachbücher die ich jemals gelesen habe. Trotz meiner guten Vorbildung, oder gerade deshalb, überraschend neue Erkenntnisse. Fast auf jeder Seite ein Aha-Effekt bzw. Erstaunen über Sachverhalte die mir so nicht bekannt waren. Das Buch führte zu tief gehenden und interessanten Debatten im Familienkreis. Mein Buch ist daher bereits für die nächsten Wochen verliehen. Rating: Strong Buy!
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