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61 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mein bisher bestes Garmin Navi, nur der Preis ist heftig - Nachtrag: mögliches Touchscreen-Problem
Ich hatte schon mehrere Garmin Outdoor Navis (aus der eTrex-, GPSmap-, Dakota- und Oregon-Serie). Das Garmin Montana 650 ist sicher mit Abstand mein bisher funktionellstes. Die Größe ist für mich perfekt (das große Display tut den Augen gut), manchen wird es wahrscheinlich zu klobig sein.

Was mir gefällt:

+ großes...
Veröffentlicht am 30. Juli 2011 von Meine persönliche Meinung

versus
42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Outdoorgerät?
Was die Funktionen und die Bedienbarkeit angeht kann ich mich den überwiegend positiven Rezensionen nur anschließen. Allerdings ist das Montana bei weitem nicht so robust und stoßfest wie etwa ein eTrex oder Dakota. Der Touchscreen ist extrem anfällig und bricht schon bei leichten Stößen (Glasplatte). Jedes billige Handy hält...
Veröffentlicht am 23. September 2012 von Jürgen


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61 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mein bisher bestes Garmin Navi, nur der Preis ist heftig - Nachtrag: mögliches Touchscreen-Problem, 30. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01 (Elektronik)
Ich hatte schon mehrere Garmin Outdoor Navis (aus der eTrex-, GPSmap-, Dakota- und Oregon-Serie). Das Garmin Montana 650 ist sicher mit Abstand mein bisher funktionellstes. Die Größe ist für mich perfekt (das große Display tut den Augen gut), manchen wird es wahrscheinlich zu klobig sein.

Was mir gefällt:

+ großes Display
+ ausreichend helles Display, auch bei Sonnenschein
+ gute und schnelle Reaktion des Touchscreens (deutlich besser als Oregon, kein Vergleich zum Dakota)
+ relativ rascher Bootvorgang
+ nutzbar für Outdoor-, Straßen- und Seenavigation (letzteres für mich kein Thema)
+ Geocaches können vom Internet direkt ins Navi geladen werden (war auch bei früheren Geräten bereits möglich)
+ Anlegen von Profilen (bereits vorkonfiguriert), um schnell zwischen den verschiedenen Anwendungsgebieten
Outdoor, Straße, Geocache usw.) umschalten zu können. Das ist extrem praktisch!
+ verarbeitet auch Rasterkartendaten (z. B. Alpenvereinskarten) und andere individuelle Karten, nicht nur von Garmin
+ erweiterbar durch microSD-Karte (bei mir 8 GB)
+ einfaches Softwareupdate (wie bei allen Garmin-Geräten)
+ eingebauter Wechselakku und Verwendung von normalen Batterien (oder Akkus im AA-Format) möglich
+ rasche Positionsbestimmung durch Garmin HotFix
+ sensibler GPS-Empfänger, Positionsbestimmung auch in ungünstigen Lagen möglich

Neutral:

O Die eingebaute Kamera liefert gute Farben und ist für Schnappschüsse ausreichend, kann digitalen Kameras aber nicht das Wasser reichen

Was mir nicht gefällt:

- in erster Linie der sehr hohe Preis
- keine Verarbeitung von TMC-Daten (Stauumfahrung) mit der optionalen Autohalterung
- das Zusammenspiel mit der BEV Austrian Map Fly 5.0 (Laden und Senden von Wegpunkten, Tracks, Routen direkt vom/zum GPS) funktioniert nicht mehr.
Aber da kann Garmin nur bedingt was dafür, da von EADS die Schnittstelle zum Geogrid Viewer bisher nicht angepasst wurde.
Möglich ist nun nur der manuelle Weg über Export/Import der Daten im GPX-Format und Verschieben der Dateien vom/zum GPS oder die Verwendung von BaseCamp.

Alles in allem aber ein tolles Gerät.

Nachtrag vom 5.10.2011:

Mein Montana 650 zeigte plötzlich Probleme mit dem Touchscreen. Menüpunkte konnten nicht mehr zielsicher oder teilweise fast gar nicht gewählt werden. Eine Neukalibrierung des Touchscreens brachte keine Verbesserung. Recherchen im Internet zeigten, dass auch andere Benutzer die selben Probleme haben, die betroffenen Geräte wurden aber anscheinend von Garmin anstandslos ausgetauscht. Meines liegt derzeit beim Garmin Service Österreich.
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Outdoorgerät?, 23. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01 (Elektronik)
Was die Funktionen und die Bedienbarkeit angeht kann ich mich den überwiegend positiven Rezensionen nur anschließen. Allerdings ist das Montana bei weitem nicht so robust und stoßfest wie etwa ein eTrex oder Dakota. Der Touchscreen ist extrem anfällig und bricht schon bei leichten Stößen (Glasplatte). Jedes billige Handy hält definitiv mehr aus. Als Fußgänger lässt sich das Gerät auch nicht ordentlich sichern, selbst der Garmin-Service rät sogar von der Benutzung der Trageschlaufe ab.
Aufgrund des anfälligen Bildschirms ist das Montana auch nicht wirklich für Radfahrer geeignet. Jedes Rad fällt auch mal um und dies kann in einem ungünstigen Falle schon zum Bruch des Displays führen, egal wie stabil die Fahrradhalterung ist.
Für Auto- und Motorradfahrer gibt es deutlich günstigere Geräte, wo entsprechende Kabel, Halterungen und Karten schon zum Lieferumfang gehören.
Also für was kann ich dieses Gerät wirklich nutzen außer vielleicht für Geocaching im Stadtpark?
Mechanische Schäden führen bei Garmin außerdem auch immer grundsätzlich zum Verlust der Garantie.
Für mich war das Montana deshalb leider ein sehr teurer Fehlkauf. Ein wirklich outdoortaugliches Gerät ist es meiner Meinung nach nicht.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klare weiterentwicklung zu GarminMaps62 und Oregon450, 9. Januar 2012
Von 
Jo Man (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01 (Elektronik)
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Ich war sehr gespannt auf das Montana 650.

Um es einmal vorweg zu nehmen, fast alle Erwartungen haben sie erfüllt.
Ich habe nur wenige Kritikpunkte gefunden.

Gehäuse:

Die Außenmaßen sind (länge x breite x dicke) 145x75x35mm.

Das Gewicht mit drei Batterien ist ca. 330gr.

Das Kameraobjektiv liegt 5mm tief verborgen und ist so gut Geschütz aber auch schlecht zu reinigen.

Ich finde dass das Montana 650 gut in der Hand liegt und durch das Garmin-Typische Kunststoffmaterial nicht wegrutscht.

Die Anschlüsse für USB, externe Antenne und 3,5mm Klinkenstecker sind mit Gummiabdeckungen geschützt.
Auch diese Abdeckungen sind Garmin-Typisch und sind am Anfang etwas fummelig.

Im Ganzen ist das Gehäuse sehr robust und trotz der Größe Handlich.

Jetzt komme ich aber zu einem Kritikpunkt der mich sehr stört.
Garmin liefert keine Halterung für das Montana 650 mit.
Es gibt weder eine Möglichkeit einen Gürtelklipp noch einen Karabiner zu befestigen.
Garmin hat beim GPSmap 62 oder beim Oregon450 ein gutes System eingeführt und für das Montana nix.

Auch muss man eine KFZ-Halterung extra hinzu kaufen.

Die einzige Möglichkeit etwas an dem Montana 650 direkt zu befestigen ist ein kleiner Schlitz an der unteren Vorderseite.
Hier kann man ein dünnes Band hindurch popeln und dann ein Schlüsselband verwenden um sich das schwere Gerät um den Hals zu hängen.
So etwas kenne ich nur vom Dakota.

Echt schade von Garmin eine Halterung hier nicht anzubieten.
Für mich ein ganz klaren Minuspunkt.

Display:

Die Displaygröße ist 90x51mm (4 Zoll)

Das Display liegt ca. 3,5mm tiefer als der Gehäuserand und bietet so ein wenig Schutz vor dem zerkratzen wenn man das Gerät auf die Displayseite legt.

Die Bildschirmauflösung finde ich für ein GPS-Gerät vollkommen ausreichend und sehr angenehm.
Die Maximale Helligkeit liegt weit über der von einem Oregon450.
Mir persönlich ist das Oregon450 etwas zu dunkel und deshalb habe ich das GPSMap62s zum Geocachen.
Das Montana 650 ist genauso Hell wie das Map62s und ist sehr gut ablesbar.
Allerdingst merkt man an der Akkulaufzeit schon wenn man die Helligkeit auf Max stellt.
Das ist es mir aber Wert!
Das Display spiegelt wenig und ist auch bei flachem Betrachtungswinkel klar zu erkennen.
Das Touchpanel arbeitet sehr gut. Beim Oregon450 hatte ich manchmal das Gefühl das es nicht immer richtig auf meinen Tastendruck reagiert.
Beim Montana 650 konnte ich diese Probleme nicht feststellen. Das Touchpanel regiert schnell und gut.

Akku/Batterie:
Das Montana hat einen Li-Io Akku mit 3,7V und 2000mAH.
Den Akku kann man nur Aufladen wenn er eingesetzt ist.
Garmin liefert ein Netzteil mit USB-Anschluss mit.
Für das Netzteil gibt es alle möglichen Adapter damit man auch in Frankreich, England etc. es benutzen kann.
Der Anschluss am Gerät läuft über die USB-Schnittstelle.
Leider kann man den Akku nicht an einem Standard USB-Anschluss aufladen (z.B. PC), schade.
Alternativ kann das Montana650 mit drei normalen AA-Batterien bzw. Akkus betrieben werden.
Das ist gut weil man so sehr flexibel ist.

Allgemeines:
Wer schon einmal ein Garmin Outdoorgerät benutz hat wird sich sehr schnell zu Recht finden.
Das Bedienungsmenü ist nicht immer direkt ganz klar, aber schon nach kurzer Zeit kommt man ohne Bedienungsanleitung aus.
Diese liegt übrigens praktisch auf dem Gerät, kann aber nur mit Hilfe eine PCs geöffnet werden.

Gut gefällt mir das man viele Einstellungsbutton nach eigenen Wünschen auf den verschiedenen Seiten zu Recht schieben kann.
Das geht zwar auch beim Map62s und dem Oregon450 nur hier halt noch einen Schritt weiter.
Neu ist das man z.B. bei der Kartenansicht nicht nur Datenfelder sich anzeigen lassen kann, sondern anstelle der Datenfelder z.B. das Menü Geocachen, Kompass und vieles mehr.
Durch das große Display stören diese Felder auch nicht.
Ich finde ein super Plus an Funktionalität.

Allgemein ist die Funktion einfacher und schneller als bei den anderen Geräten von Garmin.
Der Aufbau der Karte oder den Menüpunkten ist merklich schneller.
Das Montana 650 wirkt agiler und mach dadurch mehr Spaß.

Das Display dreht sich bei Bedarf von Hochformat auf Querformat.
Diese Funktion kann aber auch ausgestellt werden.
Beim Geochachen finde ich das große Display sehr angenehm weil ich einen besseren Überblick habe und dennoch nicht auf die Datenfelder verzichten muss.
Die Routenberechnung funktioniert schnell und gut.
Wobei ich sagen muss dass ich nur OSM-Karten auf einer 4GB Micro-SDKarte benutze.
Ja hier könnte man noch viel zum Thema Garmin und Lizenzkarten" schreiben. Spontan z.B. warum darf ich meine original Topo2010 nur auf dem Map62s benutzen und kann sie nicht auf das Montana 650 umschreiben?
Aber ich denke das Sprengt hier den Rahmen.

Gerne hätte ich die Autonavigationsfunktion vom Montana 650 getestet.

Aber wenn ich mir anschaue was mich eine KFZ-Halter mit Lautsprecher und die entsprechende Garmin-Karte kostet denke ich dass mein Hanshans gute Arbeit leistet und ich die Investition nicht machen möchte.

Ich denke dass diese Funktion super ist aber bei den Preisen sich wohl an Wüstenfahrer und andere Abenteurer wendet.
Schade eigentlich.
Auch wäre es super wenn man eine kostengünstige Fahradhalterung bekommen könnte.
Hier gibt es zwar etwas im Zubehör von einem Fremdanbieter, aber bei dem Konzept und dem Preis werde ich da kein Kunde.

Der GPS-Empfang ist sehr gut.
Es kommt an die Qualität von meinem GPSMap62s ran. Cacherfreunde können bestätigen dass der GPs-Empfang etwas besser als beim Oregon450 ist.(@ Oregon Nutzer:JA nur ein bisschen)
Aber das Montana findet noch schneller die Satelliten.
Wenn man in der Nähe des letzten Punktes vor dem Ausschalten das Gerät wieder einschaltet hat man seine Position direkt.

Der drei Achsen Kompass funktioniert auch sehr gut und schnell.

Die 5 Megapixelkamera ist bei guter Beleuchtung brauchbar.
Super ist dass die aktuelle Position mit abgespeichert wird und man auf der Karte diese sehen kann.

Mit einem Klicken auf die Fotopunkte auf der Karte kann man dort hin navigieren.
Super Sache weil man auch als Zielpunkte alle Bilder sehen kann und diese leicht wieder findet.
Ich finde das Super für das Geochachen, meiner Frau um den Schuhladen wieder zu finden ;-)

Wichtiger Hinweis für Geocacher: Das Montana 650 unterstützt kein Wherigo !
Aber Drahtlose Datentransfer zu anderen Geräten inkl. chirp funktioniert !

Fazit:

Ich glaube ich habe schon viel zu viel über das Montana 650 geschrieben aber es gibt noch sehr viel was ich noch erwähnen könnte.
Zum Beispiel dass man mit einem Klick eine eingestellte Route zurück navigiert und andere verbesserungen.

Mir gefallen die Geschwindigkeit, die Übersichtlichkeit und das allgemeine Händling von dem Montana 650 sehr gut.
Hier wurde ein großer Schritt in die richtige Richtung gegangen.
Das Montana 650 ist eine klare Weiterentwicklung zu den anderen GPS Geräten. (Map62, Dakota, Oregon)

Aber für das Fehlen einer vernünftigen Halterung muss ich einen Punkt abziehen.
Weil als Geocacher mir eine Halterung sehr fehlt.
Ein gepolstert Umhängegurt wie bei einer Kamera wäre das absolute Minimum gewesen.
Ein Karabiner noch besser.

Aber dennoch von mir eine klare Kaufempfehlung für alle denen das Oregon zu langsam, das Map62 zu unkomfortabel (kein Touchfeld) ist.

Auch für Menschen die eine schnelle und genau Position bestimmen auf bis zu 3 Meter benötigen.

Durch das große Display garantiert auch gut für den Motorsport, Motoradsport oder Radsport. (Bitte googeln sie nach dem Schlagworten: "RAM Mount Montana 650" Zwecks Halterung)

Hoffentlich konnte ich Ihnen bei der Kaufentscheidung ein wenig weiter helfen!
Sollten Sie noch Fragen haben, dann werde ich mich bemühen sie zu beantworten. Schreiben Sie mir doch einfach einen Kommentar.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Positiv überrascht, 6. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01 (Elektronik)
Wie liegt das Gerät in der Hand?
Trotz seiner Größe, oder vielleicht genau wegen der Größe, liegt es gut in der Hand. Es ist auch kaum merklich schwerer als das Oregon, und das obwohl ich heute mit drei Akkus unterwegs war. Ich habe absichtlich nicht gewogen, sondern probiert. Unterwegs hat mich das Mehrgewicht und die Größe nicht gestört. Einzig wenn man es mal wegstecken muß, wird es komplizierter. Man legt es eher ins Gras als daß man es in eine Tasche steckt.

Verarbeitung/Äußere Eindrücke
Das Montana ähnelt dem Oregon. Das ist wohl auch nichts Neues! Allerdings ist es an der Rückseite nicht so rund und die nackte Plastikschale wirkt auf mich ein wenig "plünnig". Das ist aber wohl Geschmackssache. Die Abdeckung der Batterie/en läßt sich ein wenig hin- und her ruckeln was ein leises knarren erzeugt. Ich befürchte ein wenig, daß diese Beweglichkeit zu Lasten der Gummidichtung geht. Die Zeit wird es zeigen.
Wenn man den von Garmin gelieferten Akku nutzt, wackelt auch dieser ein wenig, was ein Klacken erzeugt. Wenn man die Alternative, drei Batterien oder Akkus, nutzt, ist alles fest.
Bei der Abdeckung der Batterien ist man von dem genialen System der Oregon - Serie wieder weggegangen - zurück zu dem Bajonettverschluss den man noch von der eTrex - Serie kennt. Ich finde die Oregon - Variante schöner, hatte aber mit meinem eTrex damals auch keine Probleme.
War für mich beim Oregon noch ganz leicht eine Einhandbedienung möglich, so muß ich hier, trotz Baggerschaufeln, auf die zweite Hand zurückgreifen. Ich bin auf den ersten Baum gespannt.
Was die Empfindlichkeit des Displays angeht, so bilde ich mir ein, daß das Oregon ein wenig mehr druck brauchte. Allerdings hatte ich auf dem Oregon eine andere Schutzfolie, was natürlich auch Auswirkungen auf das Tatschpad hat.

Menüführung
Nachdem man sich das Menü eingerichtet hat, ist es im Grunde wie beim Oregon. Wie oben geschrieben, hat man ein wenig am Aussehen gefeilt. Ansonsten ist alles beim Alten. Einiges sieht jedoch anders/schöner aus - ein bisschen Klicki - Bunti also.
Eine echte Neuerung ist, daß es während des Routens eine nüvi - Ansicht gibt. Die finde ich mal wirklich zweckmäßg und gut. Besonders wenn man fährt, egal mit was, ergibt die mal Sinn. Außerdem ist es möglich Datenfelder in der Kartenansicht schnell, mit einem Fingerstreich, ein- und auch wieder auszublenden. Auch das ist für mich mal ein Fortschritt in der Haptik.

Stromverbrauch
Ich hatte heute den Garmin - Akku zwar dabei, betrieben wurde das Gerät aber von drei Akkus der Firma Varta 2700mA (Achja; vergesst den ganzen fundamentalistischen Koran Äh ich meine Sanyo Eneloop - Mist! Seit dem Colorado erzielen die Varta Billigdinger bessere Resultate in meinen Geräten... Wer weiß? Vielleicht stehe einfach ständig unter Strom!) . Sie sind schon in meinem Oregon genutzt worden - also etwa 1 Jahr. Meinen ersten Trackpunkt setzt ich heute gegen 1400. Beleuchtung war keine nötig (werde ich weiter unten beschreiben). WAAS/EGNOS war an. Ich spielte wenig, cachte aber doch ganz schön. Bis zu meinem letzten Fund gegen 1930 hatte die Batterieanzeige noch keinen Balken (von 4) verloren. Weitere Tests stehen noch aus.

Display/Ablesbarkeit
Nun, hier hat mich das Gerät überrascht. Natürlich kann man das Gerät auch so halten, daß man gar nichts sieht! Aber es sind ganz eindeutig Unterschiede zum Oregon zu erkennen. Hier hat sich etwas getan - zum Besseren. Aber an ein Gerät der 60er - Serie kommt es um Längen nicht heran. Das größere Display ermöglich eine richtig gute Übersicht. Wie wichtig das beim Cachen ist, wissen wir wohl alle. Man zoomt in der Kartenansicht einfach weniger.
Schnell ist es! Wenn man beim Oregon mal eine Zoomstufe zu weit draußen war, konnte man ja schon mal ein Picknick machen, bevor man weiter kam. Das ist hier anders. In den Einstellungen gibt es einen Menüpunkt der sich "Kartenaufbau" nennt. Dort kann man dann "Normal" oder "Schnell" wählen. Selbst im normalen Modus wird die Karte samt aller Wegpunkte schnell aufgebaut! Da wartet man wirklich nur sehr sehr kurz!

Goodies
Die Kamera ist eine 5M - Pixel Kamera. Die Bilder sind nicht der Hammer! Für Schnappschüsse oder das Abphotografieren von Informationen reicht es aber.
Der Lagensensor ist wohl eine Sache, die eher für Leute gedacht ist, die mit dem Auto unterwegs sind. Mich hat es ganz schön genervt, daß man aufpassen mußte, in welchem Winkel man das Gerät hält. Sosehr, daß ich den Sensor im Geocaching-Profil deaktiviert habe... Der Sensor ist nämlich ganz schön träge! Da dauert es schonmal zwei Sekunden, bis sich wieder etwas in der richtigen Richtung tut.
Hintergrundbilder braucht man jetzt nicht mehr nur eines, wie beim Oregon. Jetzt sind für jedes Profil vier Stück von nöten. Tag/Nacht und Portrait (hochkant)/Landscape (quer). Die lassen sich wie gehabt ganz einfach selbst erstellen. Einfach eine JPG-Datei mit den Maßen 272x480 oder 480x272. Damit das Gerät dann auch weiß, wann welches Bild zu nutzen ist, muß man sie speziell benennen. Schaut Euch einfach an, wie die Dateien von Garmin benannt sind. Ist eigentlich Logik für Legehennen! Ich füge hier mal meine an. Da ich keinen Tag/Nacht Unterschied will, sind die Bilder "day" und "night" bei mir identisch.

Was mich ganz enorm nervt
...ist eigentlich eine Kleinigkeit! Die deutsche Übersetzung der Menüführung ist eine Katastrophe, wie man es bei Garmin gewöhnt ist. Aber auch das läßt sich ja recht einfach fixen. Ich bin nur der Meinung, daß man bei einem Gerät dieser Preisklasse etwas anderes erwarten darf!
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39 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fortschritt ala GARMIN ..., 1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01 (Elektronik)
Den positiven Punkten der anderen Rezensenten möchte ich mich weitestgehend anschliessen. Herausragend dabei ist aus meiner Sicht das Konzept der variablen Stromversorgung - das ist sehr praxistauglich, vor allem für mehrtägige Unternehmungen abseits der "Zivilisation".

Aber was Garmin nach dem langen Leidensweg mit den Colorados und Oregons unter Fortschritt versteht macht mich etwas sprachlos:

Ja - das Display ist jetzt größer und heller als bei den genannten und es ist jetzt fast so hell und hat sogar eine fast so hohe Bildschirmauflösung*, wie der von Größe, Gewicht und Konzept vergleichbare, aber 10 Jahre alte Vorgänger "GPSmap 276 C", anno 2004 !
(*... damals gabs noch 480 x 320 Pixel)

Auch ein Vergleich der heutigen Laufleistung der beiden Li-Ion-Akkus, des neuen mit dem gebrauchten (im konkreten Fall 9 Jahre alten Akkus) ist interessant:

- ständige Kartenanzeige, aber ohne Hintergrundbeleuchtung: knapp 10 Stunden beim Montana (gegenüber 14 h beim "steinalten", aber unter diesen Bedingungen besser ablesbaren GPSmap-Gerät)

- volle Beleuchtung: keine 3 Stunden beim Montana, (ca. 7 h beim "276er") ... da wird deutlich auf wessen Kosten man die max. Bildschirmhelligkeit gegenüber den Garmin Oregon's steigern konnte!

- als kleiner Trost hält es mit vollständig deaktiviertem Display*, also als reiner Tracklogger 19 h (* BatterieSaveModus = keine Anzeige!)

Falls jemand diesen Leistungsschwund mit der erhöhten Prozessorleistung erklären will - die reicht schon beim "Vorgänger" locker auch für aktuelle inhaltsreiche Karten wie z.B. die "Topo Germany 2010".
Übrigens der beste, optimale GPS-Empfang ist beim Montana immer mit dem Display nach unten ... !
-
Warum hat man nicht einfach die neue Software (Firmware), mit der Möglichkeit (auch eigene) Rasterkarten bzw. GE-Satellitenfotos anzuzeigen, in die bewährte (und hochgelobte) alte Hardware implementiert*?
Genau das war ja bei der Evolution vom "GPSmap 60" zum "62"/"64" auch möglich!
(*natürlich plus zeitgemäßem Empfängerchip und erweitertem Speicherplatz, der kostet ja heute nichts mehr, im Vergleich zu damals)

Aber scheinbar muss alles dem Zeitgeist, sprich der Touchscreen-Technologie*, geopfert werden. Und das selbst bei einem Outdoor-Gerät. Das finde ich sehr schade.

[P.S.: * und das in Form der billigen resistiven Variante, mit all ihren Handhabungsnachteilen gegenüber der bei höherwertigen Smartphones üblichen kapazitiven Technik. In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf zahlreich aufgetretene Probleme mit dessen Bedienung hinweisen, die diversen GPS-Foren sind mittlerweile voll mit diesbezüglichen "Kalibrierungsfehlern" - hierzu gibt es einen ergänzenden Kommentar von >Drowzee57<, s.u. - aktuelle Ergänzung: das letzt genannte Problem scheint inzwischen überwunden zu sein]

(am 15.04. 2014 editiert und aktualisiert)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht.....!, 5. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01 (Elektronik)
Das 650 ist mein drittes Garmin outdoor Gerät. Vista hcx und Dakota 20 sind bei Bedarf auch noch in Betrieb (Z.B. Fahrrad)

Im Rahmen einer Promo Aktion eines deutsches Garmin Händlers bin ich eher zufällig zu dem Montana gekommen. Im ersten Moment ist es schon arg groß, läßt sich von mir aber mehr oder weniger gerade so noch mit einer Hand bedienen. In die Seitentasche der Wanderhose passt es auch locker.

Nach 2 Wochen Wander- und erstmals auch Cachebetrieb bin ich bisher sehr zufrieden. Firmware momentan 3.1 (es gibt schon 3.6) ohne irgend welche Abstürze. Der eigene wahlweise Akku ist auch eine super Sache. Zur Laufzeit kann ich noch nichts sagen, aber über den Tag hat es immer gereicht.

Das Display ist im Vergleich zum Dakota sehr gut ablesbar und hier verwöhnt auch die Größe. Super ist vor allem die Arbeitsgeschwindigkeit -alles super fix. Kamera macht auch ganz brauchbare Fotos bei gutem Licht.

Was mir persönlich fehlt ist die Möglichkeit der Internetanbindung. Für Deutschland mit der Topo oder andere Länder mit entsprechend guten Karten wahrscheinlich sogar verzichtbar, in manchem Ausland, wie z.B. beim Wandern und Cachen in Griechenland muss ich immer wieder mein Galaxy Tab mit griechischer vodafone internet sim rausholen. Das verzwackte ist bei unseren Touren oft erstmal überhaupt den Einstieg / Zufahrten in der Pampa zu finden und da hilft meist nur google earth oder maps. Ohne die wäre schon so manche Tour ins Wasser gefallen.

Im Groben helfen sicher auch gute Karten, aber im Detail oft zu ungenau oder unvollständig. Hängt aber sicher vom bereisten Land ab.

Abgesehen hiervon schlägt sich das Montana 650 aber prächtig und ich würde es dem interessierten Anwender empfehlen, vorausgesetzt der Bereitschaft, den doch nicht unerheblichen Kaufpreis bezahlen zu wollen/können. Den Aufpreis zu einem Oregon 550 (auch mit Kamera), welches ich schon mehrfach testweise in den Händen hatte, würde ich in jedem Fall zahlen - bei einer Neuanschaffung. Wer mit seinem Oregon zufrieden ist, wird wohl eher nicht upgraden.

Und beim Zubehör bleibt abzuwarten was Garmin da noch alles brauchbares nachlegt. Da bin ich von meinem Vista noch etwas verwöhnt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen net schlecht.... mit macken...., 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01 (Elektronik)
bildschirm gegenüber dem oregon wirklich stark verbessert. auch bei sonnenlicht gut lesbar.
abzüge gibts wegen schnittstellenabdeckungen und deckel für batteriefach.
wirkt das oregon noch unzerstörbar, war hier eindeutig der sparstift am werk....
funktioniert - macht aber nicht glücklich.
(zb. lässt sich der batteriedeckel auch im geschlossenen zustand noch gegen die dichtung bewegen....)
kamereinstellungen lassen auch zu wünschen übrig - gegenlichtaufnahmen sind nicht möglich...
schade - mit ein paar kleinen änderungen wär das ein top gerät.
offenbar ist garmins ehrgeiz sehr begrenzt....
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie wieder ein anderes GPS!, 28. Februar 2012
Von 
Christina Beyer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01 (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In unserer Familie verwenden wir schon längere Zeit Garmin Geräte zum Geocachen, Auto navigieren und zum Fliegen. Endlich haben wir das perfekte Gerät gefunden! Das geben wir nicht mehr her!

Das Beste zuerst: Das Display

+ helles Display, auch bei Sonnenschein ablesbar (welch eine Wonne nach dem Oregon 450!)
+ gute Auflösung, feine Details gut lesbar
+ super Größe! Zur Karte kann man das auf der Route erwartete Höhenprofil einblenden
+ Touchscreen: präzise und tadellos

Menüführung/Darstellung: Intuitiv wie immer

+ gewohnt übersichtliche Icons
+ mehrere Profile definierbar für schnelles Umschalten zwischen Geocaching/Autofahren
+ Arbeitsgeschwindigkeit sehr gut: Karten werden merklich schneller aufgebaut wie bei unseren vorhergehenden Modellen
+ Navi-Ansicht endlich integriert

- Lagesensor zum Umschalten des Bildschirms ausrichten leider zu träge. Man fragt sich immer 'Passiert noch was?' Funktioniert ansonsten. Wir haben es manuell auf Querformat eingestellt.

Stromverbrauch - endlich kein Thema mehr

+ Flexibel: 3 AA-Batterien oder LiPo Akku
+ 10 Stunden Betrieb kein Problem mehr, wenn man nicht gerade immer Hintergrundbeleuchtung an hat
+ schnelles Wechseln der Akkus möglich

GPS-Empfänger - das Herz

+ Verbesserung zum Oregon sind erlebbar
+ noch schnellere Positionsbestimmung nach dem Einschalten
+ selbst unter schwierigen Bedingungen noch Empfang möglich

Kamera - so gut wie eine Handy-Kamera

+ für Geocaching gut zu gebrauchen
- für schöne Erinnerungsfotos nehme ich doch lieber unsere normale Kompaktkamera

Halterung - leider kein Clip mehr

- im Lieferumfang ist leider gar keine Cliphalterung wie beim Oregon enthalten. Das weitere Zubehör muss (nicht gerade billig) gekauft werden. Schade!

Zubehör

+ Schutzfolie und große 8 GB SD-Karte sind Pflicht

Für Segelflieger

+ aufgezeichnete Tracks als 3D-Modell auf Google Earth einblenden ist sooo cool!

Fazit: Das beste Garmin, das wir je hatten! Leider nicht gerade ein Schnäppchen, aber auf jeden Fall 5 Sterne!
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3.0 von 5 Sternen Halbausgereift, 3. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01 (Elektronik)
+ Die Möglichkeiten der Nutzung sind vielseitig.
+ Das Display ist gut, groß und auch bei Sonnenschein gut lesbar.
++ Der Standard Lithium-Ionen-Akku lässt sich gegen 3 AA-Akkus tauschen.

-- Die Bedienung lässt sich nicht intuitiv erlernen, was den Einstieg unnötig erschwert.
- Mit der Original-Firmware war mir das Navi "abgestürzt". Die Ortung war gegeben, Höhen und Breitengrad auf 4m genau, nur blinkte der Pfeil auf der Karte und gab an, er könne die Position nicht finden. Ein kompletter Reset beseitigte das Problem, nur waren alle meine individuellen Einstellungen gelöscht. Diese benötige ich, um Dateninfo und Routenplanung nach meinen Wünschen gestaltet zu bekommen und die nötigen Punkte in der Software sind nicht leicht zu finden. Das Garmin HCX ist da bedienerfreundlicher. Vielleicht kommt dieser Fehler nach dem Update der Firmware auf 5.9 nicht mehr vor. Mein Gerät hatte die Version 5.4

+- die GPS Empfindlichkeit ist mittelmäßig. Mein 4 Jahre altes Smartphone ist da besser, das Garmin HCX auch.

Alles in Allem fehlt bei der Entwicklung wohl etwas der Gedanke an Kundenwünsche, was die Bedienbarkeit anbelangt. Meiner Ansicht nach sollte der Preis für dieses Garmin um mindestens 1/3 gesenkt, oder die Minuspunkte beseitigt werden!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teuer, aber gut!, 14. Januar 2012
Von 
R. Wolf "umweltwolf" (Oberreifenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Montana 650, grau/orange, 010-00924-01 (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe bisher eine Reihe von Navis, die für die Navigation auf der Straße geeignet sind (Becker Active 50, TomTom Start 20, Navigon 72 Premium), genutzt. Das Garmin Montana 650 ist mein erstes Multifunktions-Outdoorgerät. Was als erstes auffällt: Die Strassengeräte sind wesentlich billiger, kosten nur einen Bruchteil. Auch sind bei den Straßengeräten brauchbare Karten schon dabei. Außerdem sind die Geräte wesentlich leichter und haben Befestigungssysteme dabei. Das Garmin Montana habe ich outdoor beim Mountainbiken im Taunus getestet. Karten waren beim Montana (außer einer sehr groben Basiskarte Welt) nicht dabei. Ich habe mir von velomap.org die Deutschlandkarte heruntergeladen. Die Ergebnisse im Einzelnen:

Positiv:
+ Das Garmin ist solide verarbeitet
+ Es ist robust und gegen Spritzwasser gut geschützt
+ Die Navigation anhand von Karten und auch von Tracks funktioniert sehr gut und ist sehr genau
+ Der Satellitenempfang ist im Allgemeinen sehr gut (Einschränkungen bei Waldwegen unter hohen Bäumen, dafür funktioniert er am Fenster in Gebäuden)
+ Das Garmin ist mit dem Open Street Map Standard (OSM) kompatibel, es gibt da zahlreiche gute und kostenlose Angebote
+ Die Darstellung der OSM-Karten ist sehr gut
+ die Track-Navigation ist sehr nützlich. So findet man in unbekanntem Gelände zurück und kann interessante Routen speichern
+ Der Touch Screen ist hervorragend, robust, genau und sehr hell (die Helligkeit kann in 10%-Schritten angepasst werden)
+ Das Akku hält bei mir bei voller Leuchtstärke über zwei Stunden, bei 50% fast vier Stunden, auch 30% Leuchtkraft reichen aus, der Akku hält dann ca. fünf Stunden
+ gut ist, dass man auch alternativ (preiswerte) AA-Akkus nutzen kann
+ es gibt zahlreiches gute Zubehör wie eine (allerdings teure) Fahrradhalterung
+ die eingebaute 5 MP Kamera ist ein nettes Zubehör, gut ist, dass gleich die Koordinaten abgespeichert werden
+ auch der Kompass ist ein nettes Zubehör
+ der barometrische Höhenmesser ist recht genau, für mich eine nützliche Funktion
+ die verschiedenen Stromanschlussadapter für das Trafo sind praktisch und intelligent (weil platz- und materialsparend) konstruiert

Zu bedenken:
- Der Preis - das Montana ist einfach teuer
- das Originalzubehör ist auch ziemlich teuer
- da keine Halterung dabei ist, muss man sie extra erwerben
- Es ist keine brauchbare Karte vorab installiert - die Weltkarte ist einfach zu grob
- Zusatzliche Karten von Garmin sind teuer
- Das Garmin ist mit 300 g recht schwer
- Das Garmin ist für die Einhandbedienung auch für mich (Handschuhgröße 10 - XL) zu groß und unhandlich
- Die Schnellstarteinrichtun ist einfach sehr dürftig und teilweise fehlerhaft, z.B.: "Laden Sie den Akku auf, bevor Sie ihn in das Gerät einlegen" - Leider kann der Akku nur im Gerät aufgeladen werden
- Im pdf-Handbuch wird nicht ausreichend erklärt, wie OSM-Karten geladen werden können, man tüftelt ohne Anleitung lange, bevor man es zum ersten Mal herausbekommt, dabei ist es eigentlich simpel.

Fazit: Ein tolles Gerät, aber teures Hobby. Wenn man das Geld hat, bekommt man kaum Besseres. Die Navigation macht Spaß, das Gerät funktioniert im Allgemeinen sehr gut. ich gebe (noch) 5 Sterne für den, der sich das Geld fürdas Montana leisten kann. Meines Erachtens reichen die kostenlosen OSM-Karten für Wandern und Radfahren aus. Auch die Navigation zu einer Strassenadresse funktioniert mit dem OSM-Karten. Da kann man deutlich sparen und es wird insgesamt etwas erschwinglicher. Noch komfortabler, aber teuer am Montana sind die Karten von Garmin mit einigen Zusatzfunktionen wie z.B. Höhenangaben.
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