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4.0 von 5 Sternen Die Rosenkriege der Norweger
Ein bißchen klingt es auch so, vor allem im Titel "Providence". Mir gefällt das ulver-Werk wars of Roses. Ulver verstehen die Stile und beherrschen sie, Metal, Gothic..naja, die ganzen "Schubladen" in die wir ja Musik so gerne einordnen. Für mich klingt das vorliegende Werk schlüssig und stmmig. Persönlich bin ich eher ein Fan ihrer CDs...
Veröffentlicht am 11. Juni 2012 von M. Pauli

versus
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide,aber eher für Einsteiger.
Zunächst muss ich sagen, dass ich mich selten mit einer Rezension so schwer getan habe. Ich war enttäuscht und geneigt, die CD wieder zu verkaufen, aber von vorn...

Alles in allem haben ULVER hier ein solides Album abgeliefert, in dem ich "Blood inside" und "Shadows" wiedererkenne, wobei das genau mein Problem ist. Ich kenne den Weg, den ULVER...
Veröffentlicht am 26. Mai 2011 von Christoph Beyer


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4.0 von 5 Sternen Die Rosenkriege der Norweger, 11. Juni 2012
Von 
M. Pauli "mpauli26" (Liederbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wars of the Roses (Ltd.) (Audio CD)
Ein bißchen klingt es auch so, vor allem im Titel "Providence". Mir gefällt das ulver-Werk wars of Roses. Ulver verstehen die Stile und beherrschen sie, Metal, Gothic..naja, die ganzen "Schubladen" in die wir ja Musik so gerne einordnen. Für mich klingt das vorliegende Werk schlüssig und stmmig. Persönlich bin ich eher ein Fan ihrer CDs "Bergtatt" und "Pedrition City", die ja auch einiges auseinader liegen bezgl der Stilrichtung. Wars of roses als radiotauglich zu bezeichnen und es aus meiner Sicht damit herabzustufen find ich unfair. Ich vergleiche mal mit "The wild Rose" von Nick Cave (zufälligerweise eine weitere Rose): klar, das war ein Hit und der gute Mann lief mit Kylie minogue im Radio - wurde er dadurch als Nick Cave aber für den Standard "Radiotauglich"? Wohl kaum. Diese CD hier wird ebenfalls kein "Radiofutter" werden oder man nenne mir mal bitte den Sender. Ich ordne es zwischen Opeth, Tenhi und Prog ein und bin glücklich, dass Ulver so eine schöne,w enn auch düstere Scheibe, gemacht haben.
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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragend, 3. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Wars of the Roses (Ltd.) (Audio CD)
Na, ihr Brunzburschis, meint ihr immer noch, fürs Evil-Sein bedarf es 300 bpm? Sind wir etwa korrekt Technobass Konstablerwache? Auch wenn die Tschabos ("wie schenell brauchsu?") ein geiles Projekt sind, wird Relevanz nach wie vor nicht durch stumpfe Statistiken oder Geschwindigkeitsrekorde definiert.

Ulver präsentieren sich auf ihrer kurzfristig von Critical Geography in Wars of the Roses umbetitelten Platte deutlich angriffslustiger als zuletzt auf dem Wristslasher "Shadows of the Sun".

Auch wenn der Opener February MMX mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf den gängigen Hitradios laufen wird, nimmt er den Hörer dennoch in vergleichsweise zuverlässige Hörgewohnheiten mit, um selbige mit den nachfolgenden Tracks gründlich zu zerstören. Muse-Radiohead-esque grooved es daher, beeindruckend das Live Schlagzeug von Tomas Pettersen.

Die Platte atmet Rock, Gigs und schwitzige Live-Atmosphäre, verbindet die Komplexität von Blood Inside mit der Tiefe von Shadows of the Sun und versprüht dennoch die Spontanität einer Live-Show.

Nach dem vergleichsweise lockeren Einstieg mit February MMX gehts mit Norwegian Gothic eine Spur düsterer und unkonventioneller zur Sache. Rasendes Saxophon zum Abgang betont einmal mehr die komplette musikalische Offenheit der Band.

Feierlich und zugleich soulig mit weiblichem Co-Gesang: Providence. Tieftraurig und zugleich leicht, bevor es zu einer ausgiebigen Improvisation übergeht, die die Feelings von Blake und Perdition City streift und vielleicht sogar von der Intensität an die Zwischenspiele auf Nattens Madrigal heranreicht. Erinnerungen an Angelo Badalamenti werden wach.

Ganz und gar abgründig präsentiert sich September IV, das gleichermaßen auf Blood und Shadows hätte stehen können. Sanft, aber niemals distanziert wird der Tod eines geliebten Menschen besungen, redundant mit flockiger Note, bevor Live-Schlagzeug und derbe Orgel dem Ganzen ordentlich in den Hintern treten. Ausgefeilte Impro-Orgie folgt, Live sehr eindrucksvoll.

Mit England und Island geht es auf der "B-Seite" weiter. England schwankt zwischen züngelndem Drachen und angriffslutstigem Tiger, viel Piano - später Ambience und kann aufgrund der Fragmentation nach wie vor nicht so sehr punkten.

Island präsentiert sich anfangs kompakter und reduziert, punktet aber im Kontext mit der sehr relaxten Note und Mövensounds gegen Ende blitzen die Glitches der "Silence" EPs und die Dunkelheit von Perdition City durch. Man achte auf das Ende.

Schwierig präsentiert sich der abschließende Longrtrack Stone Angels, der rund 15 Minuten in Anspruch nimmt. Musikalisch eher im Bereich "Waber" und "Drone" angesiedelt und verbal die Rezitation des Gedichtes "Stone Angels" von Keith Waldrop nimmt der Track je nach Geschmack Platz für potentielle 2-3 weitere Track weg oder eignet sich zum kongenialen Abflug in die Traumwelt.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide,aber eher für Einsteiger., 26. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wars of the Roses (Ltd.) (Audio CD)
Zunächst muss ich sagen, dass ich mich selten mit einer Rezension so schwer getan habe. Ich war enttäuscht und geneigt, die CD wieder zu verkaufen, aber von vorn...

Alles in allem haben ULVER hier ein solides Album abgeliefert, in dem ich "Blood inside" und "Shadows" wiedererkenne, wobei das genau mein Problem ist. Ich kenne den Weg, den ULVER gegangen sind, vergöttere das Blood-Album (ganz zu schweigen von "Marriage") und hätte mir hier doch mehr erwartet.
"Shadows" war zwar auch nicht so avantgardistisch wie "Blood", erzeugte aber dafür eine sehr intensive, düstere Stimmung, die konsequent durchgezogen wurde.
Somit muss ich also sagen, dass "Wars" eher ein Album für ULVER-Einsteiger ist.

Die einzelnen Tracks sind alle sehr eigenständig und machen zusammen einen soliden Eindruck. Leider fällt mir nach jedem einzelnen nur das Urteil "Nett,aber nicht Besonderes" ein, was den Gesamteindruck ziemlich schmälert.
Echt nervig finde ich die Soul-Sängerin bei "Providence". Sie mag hier eine gewisse Note einbringen, aber diese Art des Gesangs hört man heuer ja an jeder Straßenecke.
Der letzte Titel "Stone Angels" ist leider auch nicht das oft beschriebene opus magnum. Ein rezitierter Text mit Klanglandschaften ist leider nicht sehr originell bzw. avantgardistisch, zudem wenn noch kitschige Elemente wie Orgel-Klänge dazu kommen.
Die aufs ganze Album verteilten, improvisierten Teile, von denen man mancherorts liest, erscheinen eher marginal und sind m.E. als solche nicht der Erwähnung wert, wenn man sie mit anderen Ensembles vergleicht.

Abschließend bleibt also das Urteil: "Nett, aber nichts Besonderes."
Für den ULVER-Fan dürfte es eine kleine Enttäuschung sein, für den Otto-Normal-Radio-Hörer vielleicht eine Offenbarung.

Die CD bleibt aber doch in meinem Regal...
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