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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 25. August 2010
Inhalt:
Ally, Sam, Elody und Lindsay sind Freundinnen - die besten um es genau zu sagen. Sie haben alles, was man braucht; sie sehen gut aus, sind beliebt und bekommen alles, was sie wollen, ohne über die Konsequenzen ihres Handelns auch nur einen Gedanken zu verschwenden. Dies wird sich jedoch ändern. Sie sind auf eine Party eingeladen und dort geschieht das Unfassbare...

Rezension:
Mit "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" ist Lauren Oliver ein ganz ausgezeichnetes Buch gelungen. Allein die Aufmachung (Lob an Carlsen) des Buches und die Geschichte selbst und deren Idee sind top!
Zu aller erst weiß man als Leser nicht so recht, worauf die Geschichte hinausläuft. Man liest die Seiten ganz locker weg, denn Lauren O.'s Sprachstil ist einfach, jedoch gut zu lesen, bis man am Ende des ersten Tages ankommt und man feststellt, dass die Hauptprotagonistin(nen) richtig gemeine Biester sind. Man kann sich mit ihnen als Leser nicht anfreunden, da sie einfach so super unsymphatisch sind, das man das Würgen bekommt.
Doch dann kommt der Bruch und plötzlich steht die Welt der Hauptakteurin (Sam) kopf und schließlich bleibt dem Leser nichts anderes übrig, als sich mit Sam als Charakter anzufreunden. In den knapp 450 Seiten nimmt dieser eine Charakter eine solche Wendung, dass man sich wohl oder übel fragt, ob es im wirklichen Leben so einfach sein kann...
Auf jeden Fall könnten sich viele Personen an Sam ein Beispiel nehmen.
Lauren Oliver schreibt ihre Geschichte ganz ausgezeichnet. Diese ist in mehreren Tagen erzählt, doch kommt nie Langeweile auf (ich kann leider nicht viel verraten, da sonst die Spannung weg wäre), denn sie schafft es immer wieder neue Aspekte aus anderen Perspektiven einzubauen, die man am Vortag noch nicht wahrgenommen hat. Das finde ich klasse!
Zum Teil baut die Autorin Dinge aus der Vergangenheit der verschiedenen Charaktere mit ein, so dass man teilweise sein bereits abgeschlossenes Vorurteil über Bord wirft und es noch einmal neu aufrollt.
Allgemein kann man sagen, dass in der Geschichte um Sam und Lindsay und all den anderen, jeder Charakter seine ganz eigene, nachvollziehbare Entwicklung nimmt, die den Leser zum Teil schockiert, zum Teil höchst erstaunt und auch traurig zurücklässt.
Nun, mehr möchte und kann ich auch nicht verraten.

Fazit:
Lesen Sie dieses Buch, es hat es verdient. Aufgeräumt wird mit den Vorurteilen, gerade bei Jugendlichen. Aber auch die Erwachsenen unter uns sollten sich eine Scheibe abschneiden und darauf achten, was sie sagen und tun, denn irgendwann kommt alles auf einen zurück.
Ein bedeutsames Buch, mit absolut ausgeschöpften Potential als Bestseller zu fungieren. es fordert zum Nachdenken auf. Mich persönlich hat dieses Buch sehr aufgewühlt.

5 Sterne

Bremen, den 25.08.2010
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am 22. August 2013
Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
Lauren Oliver
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Fina
Neuer Beitrag
Fina Vor einem Augenblick Fina (0)
Kurzbeschreibung:
Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ... (Quelle: Amazon.de)

Cover:
Obwohl es so schlicht erscheint, gefällt mir das Cover sehr gut und die Lichtreflexe geben dem Titel das gewisse Etwas, wodurch es nicht lieblos, sondern minimalistisch wirkt. Der Satz auf der Rückseite kommt auch in der Geschichte vor und passt deshalb gut dazu.
Das Cover des Originals gefällt mir auch ziemlich gut, aber das Deutsche Exemplar mag ich noch lieber, weil es so außergewöhnlich ist und diese Symbolik verkörpert, dass alles nicht immer nur schwarz oder weiß ist.

Stil:
Ich habe erstmals ein Buch aus Lauren Olivers Feder gelesen und hatte aufgrund der durchweg positiven Resonanz hohe Erwartungen. Und diese wurden glücklicherweise erfüllt. Die Autorin schreibt sehr flüssig und unkompliziert, geht aber auch an den richtigen Stellen in die Tiefe und beschreibt Gefühle und Gedanken wunderschön. Ich möchte auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen und mache mit "Delirium" bald weiter!

Eigene Meinung:

Thema/ Inhalt:
Samantha ist das typische Highschoolmächen- beliebt, bewundert, immer umringt- und sich ihrer Wirkung durchaus bewusst. Mit ihren besten Freundinnen mischt sie Partys auf, lästert, trinkt und hat auch noch den perfekten Freund. Doch dann stirbt Sam und einer der sonst so gewöhnlichen Tage wird zu ihrem Letzten. Doch sie bekommt die Chance diesen 7 Mal zu durchleben und alles besser zu machen...

Idee/ Umsetzung:
Zuerst hatte ich bei dem "Täglich grüßt das Murmeltier"- Prinzip die Befürchtung, dass es auf die Dauer doch etwas langweilig werden könnte. Immer wieder der gleiche Tag, der gleiche Ablauf. Aber trotzdem hat mich die Idee sehr neugierig gemacht, woraufhin ich zu dem Buch griff. Zum Glück! Ich hätte nicht gedacht, dass ein und derselbe Tag sieben Mal so spannend sein könnte und dass ich so versinken würde in der Geschichte. Es ist sehr spannend, tiefgründig, romantisch und teilweise auch ein bisschen wie ein Thriller. Freundschaft wird großgeschrieben, genauso wie die Frage nach dem Leben, dem Leben nach dem Tod und weiteren philosophisch angehauchten Gedanken, die dann und wann auftauchen. Von einem Jugendbuch, dass nach einer 0815 Highschool- Story klingt, habe ich bei weitem weniger erwartet und bin deshalb sehr positiv überrascht und denke gerne an Sam und ihr Leben zurück. Auch Mobbing spielt in der Geschichte eine bedeutende Rolle und wurde sehr liebevoll und vorsichtig, aber ganz klar und deutlich in die Geschichte integriert und macht einen großen Teil der Stimmung im Buch aus.

Charaktere:
Das Püppchen von der Highschool kennen wir alle, aber schon am Anfang fand ich, dass in Sam mehr steckte, als der oberflächliche Schein vermuten ließ. Wie man schon erahnen kann, wandelt sich Sam im Laufe der Geschichte und vor allem der durchlebten Tage als Mensch sehr stark und erkennt, was wirklich im Leben zählt. Die anderen Figuren sind ebenso lebhaft wie Sam und auch, wenn sie zuerst sehr klischeehaft wirken, so kann uns der erste Eindruck trügen. Wunderbar ausgearbeitete Charaktere mit viel Herz, Ecken und Kanten und einem eigenen Kopf.

Ende:
Es musste irgendwie enden und ich war, obwohl man es kommen sah, doch geschockt. Die Tränen waren nicht allzu fern und ich habe noch Tage danach über Sam und ihre Welt nachgedacht und selbst jetzt lässt mich die Geschichte noch nicht ganz los. Wenn ein Buch einen so nachdenklich stimmt, hat die Autorin oder der Autor ganze Arbeit geleistet und ich bin absolut froh, das Buch gelesen zu haben.

Fazit:
Sieben mal der gleiche Tag, sieben mal die Chance, alles besser zu machen? Nutzt du sie? Wunderbar geborgen habe ich mich in Lauren Olivers Stil und in der Geschichte gefühlt. Das Buch ist alles andere als ein durchschnittliches Jugendbuch und begeistert mit sehr lebhaften Figuren, einer fesselnden Stimmung, viel Tiefe und das alles vor der Kulisse der amerikanischen Highschool. Wunderschön und traurig zugleich!
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Leider muss ich zu Anfang etwas bemängeln: Der Titel der deutschen Übersetzung erscheint mir nicht sehr gelungen, weil er meines Erachtens viel zu lang ist. Hätte man da nicht den Originaltitel 'Before I fall' im Deutschen in ähnlich prägnante Worte fassen können? Schade.
Als 'kleinen Ausgleich' erlaube ich mir, die Überschrift meiner Rezenession an den den Originaltitel anzulehnen.

Die Hauptfigur ' Samantha Kingston ' durchlebt den letzten Tag ihres Lebens solange, bis sie eine bestimmte Aufgabe erfüllt hat. Nur so gelingt es ihr, den Kreislauf zu durchbrechen.
Meiner Meinung nach eine sehr interessante Idee für einen Roman, welche Lauren Oliver auch gut umzusetzen weiß. Die Autorin erschafft authentische Charaktere, in die sich der Leser problemlos hineinversetzen kann. Das gilt nicht nur für Samantha, sondern auch für alle anderen in der Geschichte auftauchenden Personen. Meines Erachtens bedient sich die Verfasserin vieler schöner Metaphern, dennoch ist ihr Schreibstil klar und ansprechend.
Zugegeben: Es war mitunter ein bisschen eintönig, zusammen mit der Protagonistin neun mal den selben Tag zu erleben, dieses Gefühl kommt aber nur sehr selten auf, da es ja neun verschiedene Versionen des 14. Februars sind und außerdem konzentriert sich Lauren Oliver in ihren Schilderungen im Verlauf des Buches zunehmend auf Samanthas Gefühle, weniger auf die Beschreibung von Geschehnissen an sich. Damit wären wir auch schon beim 'Kern' der Sache, denn genau darum geht es: Um Samanthas Empfindungen und darum wie sich diese mit jeder der neun Varianten ihres letzten Lebenstages verändern. Jedes Mal erlebt die junge Frau etwas anderes, sieht die Dinge aus einem veränderten Blickwinkel, erkennt, welche Konsequenzen ihr Handeln und das anderer, haben kann. Und so wird aus einem oberflächlichen, mobbenden Girl langsam aber sicher eine selbstbewusste, humorvolle, junge Frau.
Trotz allen Mitgefühls, welches die Schriftstellerin für das Mobbinopfer Juliet beim Leser zu wecken versteht, polarisiert sie nicht, sondern versucht, auch die emotionalen Beweggründe 'der Täterin' Lindsay aufzuzeigen. Mit Erfolg. Das vorliegende Werk wird somit auch zu einem sehr guten Roman zum Thema Mobbing, allerdings ohne belehrend oder 'pädagogisch wertvoll' daherzukommen. Zwar bin ich Mitte 20 und damit keine Jugendliche mehr, aber ich bin mir sicher, dass Lauren Oliver Ihre Leser erreicht, dass es ihr unabhängig von deren Alter gelingt, 'Botschaften' zu vermitteln. Wie gesagt: Nicht belehrend, sondern mit Gefühl, aber dennoch ernstzunehmend.
Was also könnte die Autorin mit dieser Geschichte vermitteln wollen. Ich denke, ein Zitat von Seite 266 dieses Buches bringt das ganz gut auf den Punkt: 'Es geht eigentlich immer darum, das zu tun, was man kann.'
Und das tut Sam dann schließlich auch, denn es das Einzige, was sie tun kann, für sich und für andere.
Fazit: Ein lebensbejahendes Buch, obwohl es darum soviel ums Sterben geht. Ein schönes, wertvolles Buch, obwohl es viele schreckliche Szenen enthält.

Ein Buch, dass man sich meiner Meinung nach keinesfalls entgehen lassen sollte.
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am 10. November 2010
ich kann dieses buch nur empfehlen,
ehrlich gesagt hasse ich es bücher zu lesen,..
musste aber ein buchvortrag machen für die schule(10.klasse)
und hab mir nachdem ich die leseprobe gelesen habe dieses buch bestellt,..
ach ja und das hörbuch..weil ich lesen ja nich so mag..
aber ich hab das hörbuch gar nich gebraucht..an einem tag hatte ich das buch fertig weil es einfach so fesselnd war:)
also..ich kann es euch wirklich nur raten zu lesen;)
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am 29. August 2010
Inhalt:
Sieben Mal darf Samantha Kingston den letzten Tag ihres Lebens verbringen. Sieben Mal hat sie die Chance, ihn erneut zu erleben und ihre Taten zu überdenken. Aber was ist wichtig im Leben? Worauf kommt es an, was möchte sie tun, an diesem letzten Tag, der lang ist wie eine Woche?

Meine Meinung:
Ich hatte dieses Buch schon eine lange Zeit auf meiner Wunschliste. Als ich es dann zufällig in einem Laden in Edinburgh sah, konnte ich nicht widerstehen und nahm es mit. Es hat sich gelohnt.
Ich habe das Buch also auf Englisch gelesen. Der flüssige Stil hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe, dass er in der Übersetzung erhalten wurde.
Ebenfalls gefallen hat mir die Geschichte. Das erste Kapitel zog sich ein wenig in die Länge. Es wurde nur durch die Erwartung getragen, dass Sam am Ende stirbt. Danach konnte ich "Wenn du stirbst..." nicht mehr aus der Hand legen. Lauren Olivers Spannungsbogen ist bis zum Ende straff aufgezogen. Zeit, zwischen den Kapiteln nachzudenken, blieb mir keine, wollte ich doch wissen, wie es weitergeht. Auch das Ende, einzigartig wie der Rest des Buches, ist gelungen.
Was mir aber am besten gefallen hat, war die Hauptfigur. Wir beginnen mit einer Zicke, die zu der beliebtesten Clique der Schule gehört und hören mit einem Menschen auf, den man kaum noch wiedererkennt. Ihre Entwicklung zieht sich als roter Faden durch das Buch und ihre Erkentnisse lehren uns, das Leben zu genießen.
Jeder einzelne Tag zählt, man weiß nie, ob man noch eine zweite Chance bekommt.

Ich würde das Buch hauptsächlich Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen. Es ist kein Kinderbuch mehr, aber auch nicht nur für Jugendliche gemacht. Meine Mutter hat es nach mir innerhalb von zwei Tagen verschlungen.
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am 2. Juni 2013
Inhalt : Sam hat eigentlich alles. Sie ist beliebt, hat drei beste Freundinnen, einen angesagten Freund und sieht gut aus. Doch ist das alles im Leben ? Nach einer Party kommt Sam bei einem Autounfall ums Leben, doch anstatt direkt auf die andere Seite überzugehen, wacht sie am nächsten Tag wieder in ihrem Bett auf. Es ist der 12.02. der Tag der Party und ihres Todes.

Meinung : (mögliche Spoiler!!!)

Selten hat mich ein Buch mit einem so komischen Gefühl zurück gelassen,was auch noch Tage nach dem Beenden des Buches nicht verschwunden ist.
Die Protagonistin und ihre Freundinnen waren mir am Anfang der Geschichte sehr unsympathisch. Typische Mädchen Clique, die andere terrorisiert und mobbt. Doch nach Sams Tod ändert sich vieles. Zuerst versucht sie unter allen Umständen ihr Leben zu retten, doch bald wird ihr klar, dass dies nicht der Grund ist wieso sie den selben Tag immer und immer wieder durchleben muss.
Man merkt eine konstante Veränderung in Sams Verhalten und ihren Ansichten.
So unterhält sie sich zum ersten Mal mit den Menschen, die sie immer fertig gemacht hat und stellt fest,dass sie sie nie kannte und es weder einen Grund für das Verhalten noch eine Rechtfertigung gibt.
Das Buch zeigt auf wie furchtbar Mobbing sein kann und wie es enden kann.
Auch wird deutlich,dass man jeden Menschen nehmen sollte wie er ist.

Zum Ende des Buches ist zu sagen, dass ich es so nur sehr konsequent finde. Sam stirbt und das ist auch "gut" so, denn alles andere wäre unrealistisch gewesen. Meiner Ansicht nach gab es diese Aussicht auf ein neues Leben eh nie. Sam ist gestorben. Am ersten Tag bei diesem Autounfall. Alles was danach geschah ist wahrscheinlich nie passiert,sondern es hielten sie nur ungetane Dinge und unterdrückte Gefühle auf, die andere Seite zu betreten. Sie hatte also noch etwas zu erledigen,bevor sie ihren Frieden finden konnte.
Sie brauchte eine Weile um zu begreifen, dass cool und beliebt sein nicht alles ist und Familie, Freundschaft und ein Freund, der sie wirklich liebt und nicht nur sex will, sehr viel wichtiger im Leben sind.

Ich habe das Buch tatsächlich an einem Tag verschlungen und kann es jedem empfehlen. Es hat mich sehr nachdenklich gestimmt und ich denke jetzt immer 3 Mal nach bevor ich über jemanden herziehe (das tut ja leider jeder irgendwann mal), denn was man mit seinen Worten anderen Menschen antuen kann,lässt sich nie wieder gut machen.
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am 29. Januar 2012
Erster Satz:

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir war es nicht so.

Meine Meinung:

Es handelt sich um einen sehr interessanten Titel. Es ist schwierig einzuschätzen, was in diesem Buch auf einen zukommt. Es ist auf jeden Fall mal was anderes und regt zum Nachdenken an.

Die Protagonistin Sam stirbt und muss ihr Leben, diesen einen Tag, immer wieder erleben und jedes Mal verläuft er anders. Das einzige, was komplett gleich bleibend ist, ist das Ende. Sie wacht am nächsten Morgen wieder und wieder desselben Tages auf. Irgendwas stimmt da nicht, und sie muss sich und andere Dinge ändern. Bis sie dieses begreift, vergeht aber einige Zeit.

Lauren Oliver hat hier eine wunderbare Geschichte geschaffen. Sie hat einen schönen und einfachen Schreibstil, dass man nur so über die Seiten fegt.
Und es ist unglaublich, was für Wendungen Sam's Charakter nimmt. Es wäre doch wundervoll, wenn solche Menschen das im wahren Leben könnten. Leider ist es nicht so einfach und das merkt man Sam auch an. Das tolle an der Geschichte ist auch, dass man Sam ihr komplette Veränderung ihres Charakters abnimmt. Es kommt sehr ehrlich rüber. Ihre Freundinnen und sie waren so fiese gemeine Mädchen. Und in der Zeit, in der die Geschichte abläuft, ändert sich dieses bei Sam total. Sie nimmt das ganze Leben anders wahr und schaut hinter die Fassade der Menschen. Es ist nicht immer alles so, wie es den Anschein hat.
Allerdings hat das Buch durch sein Thema auch eine sehr melancholische Seite. Man klappt das Buch zu und denkt und denkt und denkt'Es gibt doch bestimmt bei jedem Menschen etwas, was er gern besser machen würde? Ist es denn verkehrt auch einfach mal selbstlos zu sein? Oder ist es verkehrt auch einfach mal egoistisch zu sein? Es gibt verschiedene Zeiten, wo man sich selbstlos oder egoistisch verhält. Zu viel von Beidem ist wohl auch nicht richtig, oder?

Auf jeden Fall ist es ein gelungenes Buch über Freundschaft und Charakter. Es regt zum Nachdenken an und beschert einem schöne und berührende Lesestunden. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

Ich vergebe 5 Bücher. (von 5)
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am 6. Oktober 2011
Samantha, kurz Sam oder Sammy, Kingston ist eines der beliebtesten Mädchen an ihrer HighSchool. Mit ihren Freundinnen Lindsay, Ally und Elody kann sie Lachen, Lästern und besonders gut Feiern.
Es ist der 12. Februar, was in der Schule Valentinstag heißt. Wer wohl die meisten Rosen bekommt? Und auch an diesem Tag soll Sams 'großer' Tag werden, denn mit ihrem Freund Rob hat sie einiges vor. Ihren alten Grundschulfreund Kent, der an diesem Abend eine Party gibt, versucht sie redlich zu ignorieren. Er ist nicht cool, trägt nicht die richtigen Klamotten und ist überhaupt ein ganz abgedrehter Typ. Voll uncool!
Doch dieser Tag soll Samanthas letzter werden. Oder fast. Denn die Freundinnen geraten in einen Autounfall und eigentlich müsste Sam tot sein. Wenn nicht täglich das Murmeltier grüßen würde...

In einem Wort ist das Buch gar nicht zu beschreiben. Es ist emotional, regt zum Nachdenken an, es ist in gewisser Weise lustig, ein bisschen verwirrend und es gibt sicher keinen, der nicht wenigstens ein kleines Stück von sich selbst dort wiederfindet.
Lauren Olivers Schreibstil ist sehr eingänglich, flüssig, leicht zu lesen und passt sich immer der jeweiligen Atmosphäre und Szenerie an - hatte ich jedenfalls das Gefühl. Darüber hinaus beschreibt die Autorin in direkten, einfach Worten eine unglaubliche Gefühlswelt. Samanthas Geschichte berührt. Wenn nicht gleich am Anfang, dann doch nach und nach.
Der Einstieg ist beinahe etwas oberflächlich. Man versteht noch nicht recht, was los ist, was es mit diesem ganz besonderen Tag auf sich hat. Vielleicht wird auch der ein oder andere Stöhnen: "Öhhh, schon wieder eine HighSchool-Story/-Schmonzette." Aber der wird definitiv überrascht und bestimmt auch mitgezogen werden.
Denn erzählt wird Sams Geschichte, wie kann es auch anders sein, von ihr selbst. In der Ich-Perspektive und in der Gegenwart. Ein bisschen seltsam anfangs, aber da gewöhnt man sich tatsächlich schnell dran.
Zum Beginn, ich geb's zu, mochte ich Sam auch nicht wirklich. Alles wirkte irgendwie klischeehaft, vielleicht ein bisschen zäh und langweilig. Auf was will die Autorin raus? Was wohl die anderen (vielen) positiven Stimmen so toll finden? Nun, weiterlesen!
Denn Sam macht eine unglaubliche Wandlung durch. Man entdeckt Details, die einen vielleicht an die eigene Schulzeit erinnern (auch wenn man nicht in Amerika zur Schule gegangen ist). Sam ist mir auch immer sympathischer geworden. Immerhin war sie anfangs nur die, überspitzt gesagt, hohle Mitläuferin und wandelt sich doch (in einer relativ kurzen Zeit) zu einem selbst denkenden Wesen. Einer Person mit Charakter und Mut.
Mit jedem Kapitel versteht man nicht nur Sam besser, sondern auch die anderen Charaktere. Allen voran Lindsay (die mich ehrlich gesagt tatsächlich an meine damalige beste Freundin erinnerte - erschreckend!). Es kommen so immer weitere, kleine Puzzleteile zum Gesamtbild, die man noch nicht recht zusammen setzen kann. Nur stückchenweise. Es ist wie ein löchriger Schal, der Stück für Stück weiter gestrickt und ergänzt wird, bis er keine Löcher mehr hat.
Besonders das Ende hat mich sehr überrascht. Na ja, nicht ganz, aber es war schon ein bisschen anders als ich dachte oder es mir gewünscht hätte. Trotzdem ungeheuer gefühlvoll, dass ich sogar fast Weinen musste.
Die einzelnen Kapitel sind relativ lang. Das Buch ist in sieben Abschnitte geteilt und die wiederum noch mal in Kapitel. Dadurch, dass anfangs auch kein roter Faden zu sehen ist (auf den ersten Blick), las es sich schon etwas zäh. Aber nach und nach kommen so viele (scheinbar lose) Fäden dazu, die sich verdichten und immer wieder neue Schichten aufbauen. Das ganze Buch regt zum Nachdenken an. Und Samantha selbst, sagt es auch.

Kurz: Ein ungeheuer gefühlvolles über den letzten Tag im Leben, über Freundschaft, Liebe, über das Leben und wie man das Richtige tut. Es regt zum Nachdenken an und ist sicher nicht nur was für Jugendliche!
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am 6. Januar 2011
Samantha Kingston hat alles, was sich ein Mädchen in ihrem Alter wünschen kann: Sie und ihre drei besten Freundinnen sind die Königinnen der Highschool - hübsch und beliebt - und natürlich ist sie mit den begehrtesten Typen der Schule zusammen. Selbstverständlich wird Sam am Valentinstag mit Rosen überschüttet. Ihr Leben ist einfach perfekt. Doch dann kommt der Abend von Kents Party, nach der sie auf dem Rückweg tödlich verunglückt. Und erneut am Valentinstag aufwacht. Und wieder. Insgesamt sieben Mal. Doch warum? Nur langsam erkennt Sam, was ihre Bestimmung ist - und dass es dieses Mal nicht um sie geht.

Es ist ein wenig wie bei "Und täglich grüßt das Murmeltier": Erst das allmähliche Begreifen, dann das dagegen ankämpfen und schließlich das Erkennen, dass sie - Sam - etwas verändern soll. Dabei gleicht kein Tag den anderen, denn sie trifft jedes Mal andere Entscheidungen. Durch die gemachten Beobachtungen lernt Sam die Menschen innerhalb und außerhalb ihrer Clique neu kennen, dadurch wird sie zum Nachdenken über sich und die anderen gebracht. Ihr Charakter wiederfährt eine allmähliche Wandlung, denn Sam ist kein schlechter Mensch, sondern hat in ihrer Gedankenlosigkeit ihr Verhalten und das ihrer Freundinnen nie im Frage gestellt. Doch nun hat Sam die Zeit dazu und begreift allmählich, dass sie so einiges falsch gemacht hat. Bald beginnt sie in das Leben der anderen einzugreifen und muss feststellen, dass es gar nicht so einfach ist das Richtige zu tun - enden ihre anfangs undurchdachten Versuche doch katastrophal. Doch allmählich wird ihr deutlich, was ihre Bestimmung ist und was sie tun soll.

Dieses Buch fängt so harmlos an, als der erste Tag von Sam begleitet wird, und doch schlägt es einen dann in seinem Bann und lässt nicht mehr los. Mein Mitleid über dem Autounfall am ersten Tag hielt sich in engen Grenzen, hatten alle vier Autoinsassinnen - neben Sam ihre besten Freundinnen Lindsay, Ally und Elodie - doch nur Antisympathie in mir bis dahin geweckt. Aber dies ändert sich durch die immer wieder durchlebten Tage, wo die Charaktere immer mehr Facetten bekommen und vor allem bei Sam klar wird, dass in ihr ein guter Kern steckt. Das Ende ist dann für fast alle Charaktere trotz ihrer Eigenschaften versöhnlich, auch wenn ich mit der Message nicht ganz zufrieden bin. Allerdings muss ich sagen, dass ich das große Geheimnis um Lindsay und Juliet recht offensichtlich fand und auch die New York-Geschichte zu wage angedeutet bleibt, falls da tatsächlich noch mehr dahinter stecken sollte. Durch das ganze Buch hatte ich wenig Sympathie für Lindsay über. Elodie und Ally bekommen (zumindest im Hörbuch) kaum Raum zur Entfaltung und bleiben daher ziemlich flach. Die große Stärke des Buches besteht darin zu zeigen, dass vermeintliche Kleinigkeiten entscheidende Auswirkungen auf das Leben haben können, was schon bei so kleinen Dingen wie einmal zu oft zu spät kommen anfängt. Es erzählt, wie kleine Unachtsamkeiten das Leben anderer Menschen aus der Bahn werfen können und wie leicht Menschen in eine bestimmte Charakterentwicklung gedrängt werden können. Ein Plädoyer dafür, dass jeder seine Vorurteile nicht überhand gewinnen lassen, sondern jeden Menschen eine Chance einräumen sollte.

Anna Thalbach gibt eine wirklich famose Sam ab, welche vom Tonfall her an eine typische Teenagerin erinnert - manchmal wollte ich sie gern in den Arm nehmen und drücken, wenn sie kleinlaut oder weinerlich klang. Die Stimmen der anderen Charaktere unterscheiden sich wenig, aber desto glaubwürdiger wirkt es auch, dass Sam selbst erzählt. An manchen Stellen fragte ich mich allerdings doch ein wenig, ob die Erklärung für das abweichende Handeln einer Figur wirklich fehlte oder nur der Hörbuchkürzung zum Opfer fiel. Insbesondere die Nachmittage schienen desöfteren regelrecht auszufallen - Schulschluss und dann Abendprogramm. Insgesamt dennoch ein durchaus solides Hörbuch, schön gelesen und ziemlich rund. Nichtsdestotrotz möchte ich gern irgendwann auch einmal das Buch lesen, da so das Vergleichen der einzelnen Tage schwer möglich war und mich interessieren würde, was nun konkret bei der starken Kürzung alles rausgefallen ist.

Was soll ich zusammenfassend sagen? Ich hab dieses Hörbuch morgens angefangen und abends war ich durch. Es packt einen und lässt nicht mehr los. Das Einzige, was ich bedaure, ist die Tatsache, dass alles an mir vorbeigeflogen ist. Absolute Empfehlung! Für das Hörbuch gibt es jedoch kleine Abzüge

4,5 Sterne, aufgerundet auf 5.
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am 4. September 2011
Der Inhalt ist schnell erklärt: Sam stirbt bei einem Autoumfall. Doch nach ihrem Tod durchlebt sie ihren letzten Tag immer und immer wieder, statt in Das-was-danach-kommt "überzugehen". Sie beginnt ihr Leben mit anderen Augen zu sehen und begreift ihre Fehler. - Näher kann und will ich nicht darauf eingehen, um Spoiler zu vermeiden. =)

Kaufgründe:
Um ehrlich zu sein, habe ich gezögert dieses Buch zu kaufen. Der Titel und das Thema haben mich angesprochen, allerdings fand ich das mit den typische amerikanischen "Angeblich-überaus-beliebten-und-sozusagen-über-die-Highschool-herschenden-Zicken" nicht so gut, als ich den Klappentext las und durch die ersten paar Seiten blätterte. Doch es hat mich einfach zu sehr in den Fingern gejuckt, das Thema zu sehr gereizt und so hielt ich das Buch doch nach Wochen in den Händen und sah meinen Fingern dabei zu, wie sie die Seiten umblätterten und bemerkte wie ich in den alltbekannten Schreibrausch geriet.

Contra:
- Der Anfang zog sich leicht
- Der Titel (nähere Eingehung in der eigenen Meinung)

Pro:
- Der fesselnde Schreibstiel
- Die gute Umsetzung der Idee
- Jeder wieder-erlebte Tag ist anders erzählt und mit neuen Geschehnissen und Veränderungen gespickt, sodass die Wiederholungen nicht langweilig sondern aufregend werden.
- Geschichte in einer Geschichte
- Die Kehrtwende
- Ein unerwartetes Ende
- Ein Buch das zum Nachdenken anregt und packt.

Eigene Meinung:
Am Anfang kann konnte ich mich mit den "It-girls", ihrer unwirschen Art und ihrer Sprache gar nicht anfreunden, sodass ich zwischen der ersten und der 100. Seite überlegte, ob ich das Buch nicht doch einfach zur Seite legen sollte. - Der Schreibstiel und die versprochene Geschichte waren die Gründe dafür, weshalb ich mich nicht dazu bringen konnte und weiterlesen musste, obwohl mir das -was- über die hundert Seiten hinweg erzählt wurde nicht wirklich zusagte.
Doch dann kam die Kehrtwende, Sam wurde mir als Person sympatischer und ich hatte das Gefühl, man konnte sich als Leser langsam mit ihr identifizieren. Auch die Geschichte und sogar der Schreibstiel wurden zusehens flüssiger und spannender. Ehe ich es versah, war ich schon gefangen und musste wissen wie es weiterging, konnte es gar nicht abwarten, die nächste Seite umzublättern.
Es war schön zu bemerken, wie sie sich Sam innerhalb von 445 Seiten in eine komplett andere Person verwandelt. Wie sie mit ihren Erlebnissen wächst, erkennt, handelt und zu Opfern bereit ist. Auch ihre Frustration immer wieder am selben Morgen aufzuwachen und zu bemerken, dass sich nichts verändert hat und der gleiche Tag von neuem beginnt, konnte ich fast spüren.
Interessant war auch, wie die Autorin eine andere entscheidende Geschichte mit einflocht und zur Geschichte werden lies. Das Ende ist anders als man es am Anfang vielleicht annehmen mag. Das hat mir sehr gefallen, nicht immer das zu lesen, was man eigentlich schon erwartet.

Im Englischen heißt das Buch "Before I fall" und das passt meiner Meinung nach einfach viel besser als der deutsche Titel. (Wenn man das Buch durch hat, weiß man warum =))

Punkteverteilung:
Der guten Story, des guten Schreibstiels und der guten Umsetzung wegen würde ich alleine schon 4 Punkte vergeben. Da es mich aber auch dazu gebracht hat nachzudenken und ich in einen Schreibrausch =3 geriet -somit meine zwei wichtigsten Kriterien erfüllt hat- gebe ich dem Buch die volle Punktezahl.

Das Buch hat den entscheidenden Tough an Romantik, den ich bei Büchern liebe, Spannung, Action, unerwartete Handlungen und eine gut verarbeitete Story. (Also eigentlich was für alle!?)

Wegen dem behandelte Thema und einigen geschilderten Szenen würde ich das Buch in das Genre "junge Erwachsene" eingruppieren und ab 16 Jahren empfehlen.

Lauren Olivers Debut ist ihr wirklich gelungen! Ihr neustes Werk (Delirium) erscheint am 1. November 2011.

Das Buch habe ich geradezu verschlungen, deswegen kann ich es eigentlich nur empfehlen und wärmstens jedem ans Herz legen, dem eine leicht tragische Liebesgeschichte, das Thema und eine unerhoffte Wendung am Ende reizt.

Viel Spaß beim Lesen ;)
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