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Kundenrezensionen

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am 25. Oktober 2010
Eigentlich bin ich keine Münchnerin, sondern stamme aus Niederbayern. Aber selbst als Migrantin, die schon 24 Jahren in München lebt, habe ich viele Plätze in dem Krimi wiedererkannt. Der Krimi zeigt vor allem die skurrile Seiten von München, das ja in Deutschland immer so geleckte Stadt gilt. Genauso skurril sind einige der Hauptfiguren wie z.B. Polizistin Dosi, die aus einer niederbayerischen Metzgerei in Passau abstammt.
Die Dialoge sind witzig und man kann sich dabei schon die amüsante Verfilmung dazu vorstellen.
Ich finde, "Isartod" ist ein ungewöhnlicher, abwechslungsreicher und lustiger Krimi. Eine gute Abwechslung zu allen anderen Regionalkrimis, die in den letzten Jahren erschienen sind.
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am 28. Oktober 2010
"Isartod" ist nicht einfach ein Krimi, sondern erzählt liebevoll-ironisch von komischen Menschen mit komischen Verhaltensweisen: von Hauptkommissar Karl-Maria Mader, der mit seinem Dackel Bajazzo gerne Brühwürfel nascht. Von seinem Assistenten Klaus Hummel, der sich vornehmlich für Soulmusik und Frauen interessiert (zu letzteren findet er leider keinen rechten Draht). Dann gibt es noch Hummels Kollegen Frank Zankl, den der bislang unerfüllte Kinderwunsch seiner Frau in den Wahnsinn treibt. Die Krönung ist aber Doris '"Dosi'" Rossmeier, Nachwuchspolizistin aus Niederbayern -' definitiv meine Favoritin! Sie sieht aus wie das SAMS und bringt in den Münchner Polizeialltag ein paar ganz eigenwillige Methoden ein. Was man offenbar in Niederbayern so lernt. Das Dreamteam der Münchner Kripo muss eine bizarre Mordserie aufklären und das kriegen die tatsächlich hin.

Die abgefahrenen Dialoge und der ausgekochte Plot machen echt Spaß. Und die heimliche Hauptrolle spielt sowieso die Stadt München, die oft aus merkwürdigen Perspektiven mit viel Humor und Biss beschrieben wird, inklusive aller Widersprüche des Millionendorfs. Ein sehr schräger Krimi, ich musste beim Lesen immer wieder laut lachen.
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am 4. November 2010
Wir im Norden ticken ja anders als die Bayern. Und das ist gut so. Aber dieser München-Krimi hat mir sehr viel Spaß gemacht. Als Sohn eines Kripobeamten weiß ich genau, was mein Vater sagen würde: 'So ist das nicht bei der Polizei.' Doch dieser zum Teil abgefahrene Humor, die makabren Witze, das kenn ich auch von ihm. Und die Lässigkeit, wie die Figuren miteinander reden oder was denen noch beim schrecklichsten Anblick so über die Lippen kommt ' große Unterhaltung. Die vier Münchener Kommissare sind eine brisante Mischung, vor allem wegen der rothaarigen Dosi aus Niederbayern. Ich überlege immer noch, was eine 'Bauernblunzn' ist. Als solche bezeichnet Kommissar Zankl die neue Kollegin Doris. Laut Google ist das im Alpenraum eine Blutwurst. Naja, das würde ja irgendwie passen zu der Fleischertochter aus Passau. Aber wahrscheinlich liege ich da ganz verkehrt'
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am 14. Dezember 2010
Isartod - dunkler Name für ein glänzendes Buch.
Ein rundum gelungener München-Krimi der feinsten Sorte. Mit schauderhaften Leichen, bizarren Fundorten, lebendigen Charakteren und viel Musik zwischen den Zeilen.
Selbst "Zugereiste" kennen die Schauplätze und der Leser ist sofort mit "Kopfkino" dabei - mitten im Geschehen!
Absolute Leseempfehlung - super Geschenk.
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am 15. November 2010
Ich arbeite beim Film und bin eher ein Mensch der Bilder, jedenfalls kein Vielleser. Aber Krimis lese ich schon manchmal. Diesen hier hat mir eine Freundin geschenkt. Isartod habe ich in einem Rutsch gelesen. Tolle Unterhaltung! Der Wortwitz und die charmante und originelle Erzählweise machten es mir leicht, lustige und unterhaltsame Bilder vor meinen Augen ablaufen zu sehen. Mal nüchtern und lakonisch, mal geradeaus und direkt, mal schräg und versponnen und manchmal recht bayerisch und kunterbunt. Mehr davon! Sehr lesenswert!
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am 9. Mai 2013
Nach einer Vorlesung im Rahmen der Krimiwochen in München war ich total gespannt auf das gekaufte Buch. Was die Vorlesung versprach hat das Buch gehalten und ich habe jetzt bereits alle gelesen. Einfach nur genial! Spannend, gelegentlich lustig-Bücher die man in einem Rutsch durchlesen kann ohne dass es auch nur auf einer Seite langweilig wird. Man lebt mit den Kommissaren und ihren skurrilen Charakteren und verfolgt die Spuren quer durch München. Man muss nicht in München leben und die Bücher zu genießen.
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am 21. April 2014
Im ersten Krimi um Hauptkommissar Karl-Maria Mader wird das Ermittlerteam der Münchner Kripo dem Leser vorgestellt. Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und mit dem Neuzugang der Nachwuchs Polizistin Dosi ist das Team komplett. Diese stammt aus einer niederbayerischen Metzgerei in Passau und bringt frischen Wind in die Altherrengarde.
Der Krimi ist spannend und immer wieder lustig erzählt und die abgefahrenen Dialoge machen echt Spaß.
Volle Punktzahl!
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am 24. Januar 2014
Mir als Münchnerin hat dieser Roman natürlich besonders gut gefallen, da ich bei allen beschriebenen Orten quasi "live dabei" sein konnte. Sehr amüsant fand ich vor allem die vielen Vernetzungen innerhalb der High Society, die leider ziemlich treffend die Wirklichkeit beschreiben. Der Schreibstiel von Harry Kämmerer ist mal etwas anderes und hat mir persönlich sehr gut gefallen.
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am 22. Dezember 2010
Harry Kämmerer hat einen neuen Kriminalkommissar kreiert: Hauptkommissar Mader von der Münchner Mordkommission I mit seinem quasi Diensthund, Dackel Bajazzo. Marder wird zunächst mit dem Fall einer weiblichen Wasserleiche in der Isar konfrontiert, später mit dem vermeintlichen Selbstmord eines bekannten Münchner Adligen und kurz darauf mit einer filetierten männlichen Leiche in der Nähe der Allianz Arena. Sehr schnell zeigt sich, dass die Fälle nicht isoliert zu betrachten sind und eng mit dem geplanten Wellnessprojekt Isaria zusammenhängen. Dem Autor gelingt es geschickt, auch Ortsunkundigen die schönen und weniger schönen Seiten Münchens vorzustellen und dabei auch die München Klischees zu bedienen. Gleichzeitig lässt er es sich nicht nehmen, die handelnden Personen jeweils am Ende eines jeden Ermittlungstages in ihrer Freizeit - quasi nach Dienstschluss - durch ihre jeweiligen Aktivitäten näher zu charakterisieren. Die Charaktere der Mordkommission I hätten nicht unterschiedlicher und schrulliger sein können. Insgesamt ist "Isartod" ein gelungener Kriminalroman, der humorvoll und witzig - teilweise "schräg" - geschrieben ist und auch eine Bahnfahrt mit Verspätung gut ertragen bzw. vergessen lässt. Am Ende freut man sich schon auf den - hoffentlich - nächsten Fall von Hauptkommissar Mader und Dackel Bajazzo nebst Kollegen.
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am 20. Januar 2013
Als gebürtige Münchnerin und Liebhaberin von "Heimatkrimis" bin ich begeistert. Die Handlung ist überzeugend, nicht unbedingt vorhersehbar und der Schreibstil nicht gekünstelt "auf bayerisch gemacht" sondern genau richtig.

Fazit: vergesst die langweiligen DampfnudelKartoffelknödel-Krimis und lest lieber ISARTOD!
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