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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spurlos, überraschend und absolut spannend
Schnell, rasant und schnörkellos - bei Hanna Winter ist man direkt mitten im Geschehen. Ohne großes Geplänkel bringt sie es auf den Punkt und nimmt den Leser von Anfang an mit auf eine rasante Fahrt der Gefühle, mit wenigen, aber eindringlichen Worten schafft sie eine Atmosphäre, die alles beinhaltet - Angst, Qual, Trauer, Verzweiflung und Liebe...
Veröffentlicht am 6. August 2010 von Patricia Twellmann

versus
28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schaler Thriller
Ich weiß nicht, ob es an meiner Auswahl liegt, oder ob das Thema gerade tatsächlich sehr in Mode ist - wie auch immer: "Die Spur der Kinder" ist bereits das dritte Buch zum Thema entführte Kinder und Jugendliche, das ich innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. Leider war es auch das schlechteste.

Natürlich haben die beiden anderen...
Veröffentlicht am 22. Juli 2010 von Ligeia


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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schaler Thriller, 22. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
Ich weiß nicht, ob es an meiner Auswahl liegt, oder ob das Thema gerade tatsächlich sehr in Mode ist - wie auch immer: "Die Spur der Kinder" ist bereits das dritte Buch zum Thema entführte Kinder und Jugendliche, das ich innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. Leider war es auch das schlechteste.

Natürlich haben die beiden anderen Bücher ("Ein einziger Blick" von Michelle Richmond und "Pretty little Things" von Jilliane Hoffman) sich anderer (für mich interessanterer) Herangehensweisen, Perspektiven und Handlungsabläufen bedient, so dass ein Vergleich für "Die Spur der Kidner" negativ ausfallen muss. Aber auch für sich betrachtet weist "Die Spur der Kinder" einige Mängel auf.

Der Roman erinnert mich ein bisschen an die alten Horrorfilme aus den 70er und 80er Jahren. Wie in diesen Filmen so wird auch hier versucht, die Spannung allein über gruslige bzw. blutige Bilder aufzubauen. Die einzelnen Szenen - zumindest diejenigen, in denen der Entführer vorkommt - erscheinen allzu vorhersehrbar: die junge Frau irrt durch den Wald, glaubt in einer Hütte ihre Rettung zu finden und trifft das pure Grauen usw. Das allein wäre aber gar nicht so schlimm, wenn diese Szenen in einen überzeugenden Rahmen eingebaut wären. Aber das ist meiner Meinung nach nicht der Fall. Zwar wird die Frage, was mit den entführten Kindern und vor allen Dingen mit Fiona Seebergs Tochter passiert ist, erst relativ spät geklärt und ein Überraschungseffekt ist durchaus gegeben. Aber der Weg dahin lässt zu wünschen übrig.

Die Charaktere des Romans bleiben hölzern und leider oftmals sehr klischeebehaftet: da ist die Kindergärtnerin, die Birkenstocksandalen und Nickelbrille trägt; die Sozialarbeiterin mit den schlechten Zähnen und strähnigen Haaren und das betuchte ältere Ehepaar, das nur des Geldes wegen zusammen ist und sich auch um nichts anderes kümmert, menschliche und soziale Belange sind ihnen fremd. Die Gefühle und Gedanken der Personen werden, wenn überhaupt, dann nur sehr plakativ dargestellt. Wirklich sympathisch oder nachvollziehbar ist keine der Figuren.
Hinzu kommen kleinere logische Fehler im Aufau der Geschichte.

Der Roman lässt sich leicht und schnell "herunterlesen", da er keine großen Ansprüche an den Leser stellt. Die Lösung ist immerhin einigermaßen überraschend, aber Spannung will sich auch nicht wirklich einstellen. Vielleicht, weil man sich in keine der Figuren einfühlen kann und daher auch nicht "mitfiebert"; vielleicht, weil die einzelnen Szenen zu abgedroschen wirken.
Alles in allem kann man sagen, dass das Buch leichte Unterhaltungskost ist. Wer psychologische Rafinesse und hohe Erzählkunst erwartet, ist allerdings hiermit schlecht beraten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Klischees, soweit das Auge sieht, 6. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
Aufgrund der positiven Rezensionen und des vielversprechenden Klappentextes habe ich mich sehr auf "Die Spur der Kinder" gefreut.

Leider hielt die (Vor-)Freude nicht lange an: Das Buch wirkt so konstruiert, als hätte man eine Liste abgearbeitet.

Was braucht man für einen Thriller? Man nehme:
- ein Verbrechen
- einen traumatisierten Kommissar
- eine Partnerin des Kommissars, die vom Ehrgeiz zerfressen ist
- eine Affäre
- eine Prise Sex
- 5.184 falsche Fährten
- ein paar Leichen
- ein paar dunkle Geheimnisse
- einen auf eigene Faust ermittelnden Zivilisten
- Kommissar Zufall
- und eine "überraschende" Auflösung

Insofern ist alles in diesem Buch enthalten ;-)

Das Buch wirkt schon fast komisch, so überzogen ist es in meinen Augen. Da das Buch sehr groß geschrieben ist, kann man es sehr schnell durchlesen. Spannung kam für mich zu keinem Zeitpunkt auf. Die Charaktere wirken unauthentisch und oberflächlich . Eine mögliche Lösung kam mir bereits sehr früh in den Sinn, die sich dann auch als richtig herausstellte. Das Verbleiben von Sophie ist einfach nur hanebüchen. Leider ist der Thriller desöfteren auch unlogisch, was jedoch wieder mit "zufälligen Zufällen" wettgemacht wird.
Meine Lieblingsstelle: Die Auflösung (keine Angst, ich spoilere nicht): "Jetzt können Sie es doch sagen!" und zack - packt der Mörder / die Mörderin aus ;-)

Daher vergebe ich leider nur einen Stern!
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spurlos, überraschend und absolut spannend, 6. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
Schnell, rasant und schnörkellos - bei Hanna Winter ist man direkt mitten im Geschehen. Ohne großes Geplänkel bringt sie es auf den Punkt und nimmt den Leser von Anfang an mit auf eine rasante Fahrt der Gefühle, mit wenigen, aber eindringlichen Worten schafft sie eine Atmosphäre, die alles beinhaltet - Angst, Qual, Trauer, Verzweiflung und Liebe. Zwei Jahre nach dem Verschwinden ihrer kleinen Tochter sind weitere Kinder verschwunden, die die gleiche Tagesstätte besucht haben, in die auch Sophie gegangen ist. Den Eltern wurde anschließend eine weiße Lilie geschickt, die Kinder nie gefunden. Fiona zerbricht fast an dieser Ungewissheit, sie sucht ihren Trost im Alkohol. Vorher war sie eine erfolgreiche Schriftstellerin, jetzt ist sie blockiert und hat seit Sophies Verschwinden keine einzige Zeile mehr geschrieben. Ihr Verlobter Adrian, der mit Sophie auf dem Spielplatz war, als sie verschwand, vergräbt sich in seine Arbeit, er führt ein erfolgreiches Restaurant. Wird es mit den weiteren entführten Kindern neue Hinweise geben? Fiona klammert sich an die Hoffnung, endlich zu erfahren, was mit ihrer kleinen Tochter geschah.

Man mag gar nicht glauben, wie viel in dieser Geschichte enthalten ist. Immer wieder gibt es neue Handlungsstränge, sobald die Ermittlungen sich in eine Richtung drängen, gibt es neue Erkenntnisse und unerwartete Ergebnisse. Die Anzahl der mitwirkenden Personen ist überschaubar, ihre Hintergründe allerdings sind tiefe Seen, auf deren Grund schmutzige Geheimnisse lauern. Durch wechselnde Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken einiger anderer Personen, auch der Täter darf sich äußern. Und jedes Mal werden neue Zweifel gestreut, wieder neue menschliche Abgründe offenbaren sich, und das alles auf eine unnachahmliche spannende Art und Weise. Kein Wort zuviel, aber die wenigen dafür umso aussagekräftiger. Viele lose Fäden werden geknüpft und zum Schluß zu einem logischen Ganzen verknüpft, wobei hier noch ein bisschen an Aufklärung fehlt. Ganz zum Schluß offenbart sich der Täter, leider wird das Motiv zu oberflächlich abgehandelt.

Ihre Charaktere hat Hanna Winter sehr vielschichtig angelegt, unterschwellig entwickelt man ein Gespür dafür, wer alles etwas zu verbergen hat. Und das sind einige, die im Zuge der Ermittlungen ihre Geheimnisse offenbaren müssen und ihre Handlungen haben mittelbar alle mit Sophies Verschwinden zu tun. Was sich Fiona da noch einmal offeriert, ist schwer zu verdauen und man hofft, dass sie stark genug ist, um diese ganzen Ereignisse zu überleben. Geschickt streut die Autorin immer wieder Hinweise ein, dadurch wird jeder Charakter immer undurchsichtiger.

Trotz der Komplexität der Story verliert man nie den Überblick, nie hat man den Eindruck, überflüssige Handlungsstränge zu verfolgen. Alles passt zusammen und durch die Vielseitigkeit bleibt es durchweg spannend, hinter jedem Satz lauern neue Hinweise und man kann nie erahnen, wo die Geschichte hinführt. Lesen, lesen, lesen ' mehr will man nicht mehr, nachdem man das Buch erst einmal angefangen hat und schnell ist die Welt um einen herum vergessen. Das angenehm große Schriftbild liest sich entspannend und das Cover ist dazu hervorragend gewählt. Reliefstruktur auf der Oberfläche sprechen zusätzlich zum Lesespaß auch noch den Tastsinn an, man nimmt das Buch einfach aus jedem Grund gerne in die Hand.

Fazit

Mit ihrem großartigen Debütroman hat Hanna Winter einen wahren Pageturner geschaffen. Kurz und knapp bringt sie alles Wichtige ohne Geplänkel auf den Punkt, die Spannung bleibt gleichmäßig hoch während der ganzen Geschichte. Ein überraschender Täter und nicht vorhersehbare Wendungen entzünden ein Feuerwerk an Gefühlen, nie kann man sich seiner Sache sicher sein. Bis zur allerletzten Seite bleibt es überraschend, selbst da zaubert die Autorin noch ein Kaninchen aus dem Hut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psychische Abgründe, 10. August 2010
Von 
MacBaylie (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
Die Schriftstellerin Fiona Seeberg kann sich nicht mit dem Verschwinden ihrer vierjährigen Tochter, vor zwei Jahren, abfinden. Erst als wieder ein Kind, ein kleiner Junge, verschwindet und dessen Eltern ebenfalls eine weiße Lilie per Kurier zugestellt wird, kommt langsam wieder Leben in sie.
Zuerst versucht sie den Kampf gegen den Alkohol, dem sie seit dem Verschwinden ihrer Tochter zugetan ist, zu gewinnen, schreibt endlich an ihrem neuen Buch, um die Vergangenheit zu bewältigen, und trifft Kommissar Piet Karstens, der damals in ihrem Fall schon ermittelt hat, wieder. Bei einem Treffen der anonymen Alkoholiker lernt sie Theresa kennen, eine Frau, die ihr nicht immer 'nur' sympathisch ist, denn irgendwas verbindet diese Frau mit ihrem Verlobten Adrian. Immer neue Geheimnisse tun sich auf und Fiona sucht händeringend nach dem Schlüssel.
Ob sie ihre Tochter Sophie vielleicht doch noch irgendwann wieder sieht oder ob deren Verschwinden endlich aufgeklärt werden kann, um wenigstens Gewissheit zu haben?

Ein absolut fesselndes Buch. Ich hab's innerhalb von eineinhalb Tagen verschlungen, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht verständlich. Hanna Winter versteht es den Leser immer in Achtung-Stellung zu versetzen, sodass es kaum möglich ist, das Buch zuzuklappen und nicht doch noch schnell das nächste ... das nächste ... und das nächste Kapitel zu lesen.

Die Figuren sind 'eigentlich' minimalistisch, aber dennoch eindrucksvoll gezeichnet - ohne jeden Schnickschnack - man weiß sofort, mit wem man es zu tun hat (oder man glaubt es zu wissen), denn andererseits könnte auch wiederum jeder mit dem Verschwinden der kleinen Sophie zu tun haben. Verschiedene Handlungsstränge lassen den Leser an jedem Schritt teilhaben, wenn auch nur, um ihn ganz schön hinters Licht zu führen. Immer wenn man gerade denkt: Ah, jetzt weiß ich, wer dahinter steckt, bekommt man wieder eins mit der Keule übergebraten, und alles löst sich in einer falschen Spur auf. Das Ende hätte ich so jedenfalls nicht vorausgesehen, obwohl ich eigentlich immer sehr gut in sowas bin.
Auch geht es nicht immer wirklich zaghaft zu. Lesern mit schwachen Nerven könnte bisweilen ein gewaltiger Schauer durch den Körper fahren und die ein oder andere Gänsehaut wird bei niemandem zu vermeiden sein.

Dieses Buch kann ich mit gutem Gewissen all denen empfehlen, die ein spannendes Buch lesen wollen und sich nicht zu arg von einigen blutigen Details abschrecken lassen. Mich hat es bestens unterhalten.
Trotz der guten Unterhaltung muss ich ein Pünktchen abziehen, da der Schluss zwar nicht schlecht war, aber mir als Leser nicht wirklich die Chance geboten wurde aus eigener Überlegung dahinter zu kommen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen NULL Sterne! wie dieses vor Fehlern strotzende Buch in die Bestsellerliste kommt, keine Ahnung, 26. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
NULL Sterne - nix Bestseller

Achtung - Spoiler !

Der Roman lässt sich leicht und schnell "herunterlesen", aber Spannung will sich nicht einstellen, zu holzhammermäßig werden die Spuren gelegt, damit es auch der Dümmste begreift, alles deutet schon von Beginn an mit einem großen Pfeil immer auf die Missetäter und das ist langweilig!
Die einzelnen Szenen sind z.T. sehr abgedroschen und sehr sehr kurz, dazu ist der Druck sehr groß, ein Buch also, das an einem Abend gelesen werden kann, dauert vielleicht solange wie ein Derrick oder Tatort im Ersten. (auch ähnlich mitreißend, gähn). Alles in allem kann man sagen, dass das Buch sehr seicht ist. Handlung und Charaktere sind extrem konstruiert, kein Klischee wird ausgelassen, die Handlung phasenweise grotesk unglaubwürdig.

Die Charaktere des Romans bleiben hölzern und sehr klischeebehaftet: da ist die Kindergärtnerin, die Birkenstocksandalen und Nickelbrille trägt; die Sozialarbeiterin mit den schlechten Zähnen und strähnigen Haaren und das gutsituierte ältere Ehepaar, die nur auf das bedacht sind, was die andren sagen, und ob verdächtiger Polizeibesuch finanzielle Nachteile bringen könnte.
Die Personen werden nur sehr plakativ dargestellt. Sympathisch ist keine der Figuren.
Die eine hat ein Alkoholproblem, das wird dann zwar szenenwirksam bei den AA behoben, bricht dann wieder auf, ist aber dann kein Problem mehr.
Der super coole Kommissar steigt mit der Mutter eines Opfers ins Bett, nachdem sie sturzbetrunken von ihm abgeschleppt worden ist (wie sexy und überaus cool Herr Kommissar, von Cleverness ganz zu schweigen). Sie klaut ihm dafür die Dienstwaffe. Was ihn dann bei der Suspendierung massiv empört, (weil eine karrieregeile Lesbe ihn verraten hat, seine Partnerin, zu der keine Beziehung besteht, nicht mal kollegial!), obwohl mit der Waffe auf jemanden geschossen wurde. Aber kein böses Wort zu der Diebin, alles Unterschwellige wird totgeschwiegen, aber es gibt auch kein liebes Wort. Die Sexszene wirkt wie: ach ja, Sex sells, eine Szene muss rein, äh, wo? Ach, stopfen wir sie mal hier zwischen. Keine Liebe, keine Zuneigung, weder davor, noch danach.

Der Stil wechselt von ‚voller falschem Pathos’ und aufgesetzte „harter“ Sprache, der Plot kommt sehr bemüht und konstruiert rüber, dazu ist es schlampig recherchiert.
Es macht auf mich den Eindruck, dass es unter Termindruck runtergeschrieben wurde, nochmaliges Durchlesen hat sich die Autorin erspart, die Recherche schwach ausgefallen, allem in allem fühlt es sich einfach nur nach ‚Zeit gespart’ an.

Wieso dieses Buch auf der Spiegel-Bestseller-Liste gelandet ist, kann nur an massiver Werbung des Verlags liegen. Warum es überhaupt gedruckt worden ist, darüber kann ich nur spekulieren. Vermutlich kannte mal wieder jemand jemand richtigen. Und dann muss ein Buch ja nur noch passend lanciert werden.

Die Fehler im Einzelnen:
1. „Man kann dich Schwerenöter nicht eine Minute allein lassen, ohne dass du die Finger von anderen Frauen lassen könntest.“ Na, wenn da nicht ein „nicht“ fehlt, um Sinn in den Satz zu bringen. (hatte der Lektor auch keine Zeit?)

2. Soll wohl Lokalkolorit bringen für einen Regionalkrimi: ein Neuköllner Schlüsseldienst-Mann berlinert fürchterlich. Nur: leider falsch:
Er sagt: nischt statt nich… dit jeht ja nischt… warum sagen Sie’n dit nischt gleich… usw.
Damit verrät sich der dialektferne Zugereiste (in diesem Falle die Autorin) Wenn ich Dialekt schreiben will, muss ich ihn entweder können, oder mir einen suchen, der das kann. Das kommt leider nicht nur einmal, sondern ständig in dem Gespräch mit dem Neuköllner Schlüsselmacher vor. ‚Ik find dit nich (nischt) lustich!’

3. Wörtliche Rede „ach, das Kind, das im Berliner Zoo verschwunden ist?“ Wer es sagt: eine Berlinerin in Berlin. Nur: Berliner benutzen das Beiwort „Berliner“ bei Zoo nicht, es gibt nur einen Zoo in Berlin. Das andere ist der Tierpark oder Tiergarten… Das einzige Wort, dass der Berliner noch mit Zoo benutzt ist „Bahnhof“…

4. Auf einem Grabstein steht garantiert nicht „… in Gedenken an unsere Arbeitskollegin’. Die im Satz danach sehr wohl vorhandenen Angehörigen lassen ja wohl mal überlicherweise den Grabstein aufstellen. Und die würden wohl eher „Mutter“ „Schwester“ „Frau“ im Gedenken schreiben.

5. Einmal wirkt das Chloroform langsam genug, damit man eine endlos lange Fahrt mitbekommt und erst nach langer Zeit ohnmächtig wird, einmal wirkt es soooofort in der Sekunde, wo es auf den Boden fällt.

6. Der St. Elisabeth Friedhof ist evangelisch, Protestanten bekreuzigen sich nicht. Wenn sich ein Friedhofsbesucher in Berlin auf einem evang. Friedhof bekreuzigt, dann ist das was Besonderes, dann ist der katholisch und sollte vor allem dann auch weiter erwähnt werden. So eine nette nebensächliche Beschreibung zur Gestaltung des Hintergrundes ist das nicht, dazu wäre das nicht wichtig gewesen zu erwähnen. Wenn etwas Besonderes nicht wichtig ist für die weitere Story, dann sollte es auch nicht erwähnt werden. Dann bitte für den Hintergrund das übliche.

7. Warum ruft Fiona nicht einen Krankenwagen bei Theresa, statt ihr erst selber helfen zu wollen? Warum spricht sie mit ihr, versucht sie, bei Bewusstsein zuhalten, und ruft nach ihren vergeblichen Animationsmaßnahmen den Kommissar an, statt den Notruf? Der dann sofort fragt, als sie sagt, wo sie ist: soll ich einen Krankenwagen rufen?
Das ist nicht sein Job, wieso sollte er das fragen? Woher will er wissen, dass Theresa einen braucht?

8. Auf dem Polizeirevier wirft ein Beamter die Überwachungsvideos aus dem Zoo an die Wand… ach nein, ein sinnentstellender Rechtschreibfehler, ein Beamer wirft da um sich.

9. Eine Zeile ‚Brommer’, die darunter ‚Bommer’. Und das, obwohl dieses Wort alleine auf der Zeile steht, der Fehler auffallen dürfte.

10. Jemandem, der an eine Heizung gefesselt sitzt, kann es kaum den Boden unter den Füßen wegziehen vor Überraschung (der kann ja nicht mehr umfallen), wofür diese Metapher eigentlich steht. Hübsche Metapher, nur grad so unpassend.

11. Und dann der Klassiker: Das Puckern einer Wunde erinnert das Opfer daran, dass sich offenbar jemand von hinten angeschlichen hat, um es mit einem Spaten niederzuschlagen. Wie gut, dass die Wunde das registriert hat, das Opfer hat den Spaten garantiert nicht gesehen.

12. Szene: Spreewald. Es wird ein Kahn bestiegen… und dann wird fröhlich gepaddelt (Paddel sind nicht mit dem Boot verbunden) und gerudert mit langen Zügen (Ruder sind mit dem Boot an einem Drehpunkt verbunden) und eigentlich wird doch im Spreewald in dem knapp 60 cm tiefen Wasser gestakt, mit einer Stange!!! Stehend, hinten, im Boot. Einfach mal im Internet googeln oder hinfahren und wenigstens einmal in Natura recherchieren… ist ja von Berlin nicht so weit, Frau Winter.
Im Spreewald wird tatsächlich gepaddelt, mit Kajaks und EINEM Paddel, das abwechselnd rechts und links eingetaucht wird. (2 Paddel = 2 Leute in dem Boot)
Natürlich kann jemand ein Ruderboot haben, das wäre aber die große Ausnahme, weil man mit dem Rücken zur Fahrtrichtung rudert und dazu ist der Spreewald echt zu eng und zu stark von Kähnen befahren.

Ja, ich weiß. Wie soll man mit einer Stange jemanden niederschlagen, da bietet sich das Paddel an. Das zweite Paddel, das überraschend weg ist (das aber verzweifelt gesucht wird, nur warum? Wer alleine paddelt (und nicht rudert!) braucht nur 1 Paddel), wenn man zum Kahn zurückkehrt…
Aber wie wäre es mit dem bereits in Erscheinung getretenen Spaten?

- Ach, es kommt noch besser – Seiten später ist es dann doch tatsächlich der Spaten… Die ganze Aktion mit den Paddeln, das Suchen nach dem zweiten Paddel – vergebens, umsonst, sinnlose Wortverschwendung…

13. Und da wäre gleich der nächste Punkt. Szene: Kommissar kriegt einen Anruf, steht aber grad im Spreewald, wohnt einer Verhaftung bei. Und kriegt von der Kollegin von der Berliner Kripo zu hören, „dass gerade XY mit 90 km/h im Spreewald geblitzt’ worden ist.
- wieso weiß das die Kripo SOFORT, wo es doch von der Polizei/Bußgeldstelle bearbeitet wird und dazu erst meist erst Tage später? (komplett andere Dienststelle, völlig uninteressant für die Kriminalpolizei, Informationen nur über eine direkte Anfragen auf den Dienstweg normalerweise)
- wieso weiß das die BERLINER Kripo sofort, wo es doch in BRANDENBURG von der Polizei bearbeitet wird (anderes Bundesland!!!!!) (hier hilft nicht mal der Dienstweg. hier braucht’s einen Antrag auf Amtshilfe!)
- wieso bekommt das die Kripo überhaupt mitgeteilt? Woher weiß die Brandenburger Polizei, dass diese Information wichtig sein könnte, und teilt das von sich aus mit? (die Berliner Kriminalpolizei bekommt mit Sicherheit keine Meldungen über die Verkehrssünder in ganz Brandenburg oder Berlin, nur so mal pro forma, für alle Fälle…)

Ey komm, lieber Autor, wenn ich will, dass mein Roman-Kommissar diese Information bekommt, dann muss ich dem geblitzten Fahrzeug eine Überwachung zuteilen.

Und wenn ich dann im Anhang die Danksagung an die Autorenhilfe der Berliner Polizei lese – ja, gibt es wirklich! – dann fühl ich mich als Leser grad so richtig auf den Arm genommen. Und ich muss davon ausgehen, dass zwar vieles gefragt worden ist, aber genau das hier grad, so gar nicht als ‚diese Konstruktion müsste nachgeprüft werden’ eingestuft worden ist.

14. Zu guter letzt wird das Kind vor dem Kinderheim bewahrt. Taucht in der Obhut des Kommissars auf und soll vor dem Kinderheim durch eben diese Alkoholikerin bewahrt werden, die zwar schon bei den AA war, aber rückfällig geworden ist. Womit dieses Thema dann auch abgehandelt ist. Jugendamt? Pflegetauglichkeit? Egal, das Kind kennt die Frau von Spielplatzbesuchen aus der Ferne, das muss reichen… Wir haben eine Vater-Mutter-Kind-Happy-End-Konstellation am Ende, Kind lächelt.
– Ende -

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Ey kommt, nennt mich pfennigfuchserisch und zickig. Aber ich finde trotzdem, wenn ich als Verlag ein Buch herausgebe, dann sollte es ein ordentliches Lektorat genossen haben, dann sollte es nicht so offensichtlich schlampig recherchiert sein. Dann sollten solche Kleinigkeiten wie Stakkähne im Spreewald stimmen, dann sollte der Leser das Gefühl haben dürfen, dass er dem Autoren so wichtig ist, dass er nicht nur von einer schnell und lieblos runter geschriebenen Story unterhalten werden soll.
Bin ich als Leser zu anspruchsvoll? Zu intelligent? Hinterfrage ich zu viel? Wie kann ich als Verlag solch eine platte Geschichte bis in die Bestseller-Listen hieven? Wie kann ich dafür solch eine Werbung machen?

Logikfehler können vorkommen, Tippfehler auch, dagegen ist niemand gefeit.
Mittelmäßiger Schreibstil, ja, kommt vor. Ist ja auch immer Geschmackssache. Der Wechsel zwischen falschem Pathos, altmodischen gedrechselten Worten und cooler, knapper Thrillersprache… ja… nichts meins, ich mags dann lieber aus einem Guss, wenn es sich nicht so überaus bemüht und konstruiert anhört.

Aber wenn ich Dialekt einbaue, dann muss ich ihn auch können oder hol mir Profis zur Hilfe (gibt über 3,5 Mio. Berliner, da wird doch einer bei sein, der das in Reinkultur kann, Frau Winter!)

Wenn ich Lokalkolorit einbaue, dann sollte ich das Ganze doch schon mal in Augenschein genommen haben.
Gerade ein Berliner Regionalkrimi hat ja ein Problem, das andere nicht haben. Wie viele Leute kennen die Gegend um Deggendorf oder im Hunsrück etc. Dort kann ich mir die dichterische Freiheit herausnehmen, Dörfer näher beieinander liegen zu lassen oder topographische Gegebenheiten passend zu machen. (ich kann das als Autor auch im Anhang erwähnen, dass ich das in dichterischer Freiheit geändert habe, weil ich es so und nicht anders brauchte.) Aber Berliner hat 3,5 Mio. Einwohner, davon eine Menge potentieller Leser. Und die kennen ihren Zoo, ihre Stadt und viele viele viele auch den Spreewald. Und dann kann ein Autor nicht mehr ungestraft Patzer einbauen – versehentlich oder absichtlich, weil die Story es gerade braucht.

Wir haben das Informationszeitalter. Man findet alles im Internet, wenn man es will, wenn man sich die Mühe macht, danach zu suchen, sich die Mühe macht, aufgestellte Behauptungen zu verifizieren, sich die Schauplätze (wenigstens im Internet) anzusehen.
Dieses Buch kommt rüber, wie ein schlechtes Drehbuch für einen Fernsehkrimi im Ersten. Die Qualität hat leider unter der Geschwindigkeit gelitten, mit der es offenbar geschrieben worden ist.

Aber vielleicht war die Autorin ja gerade mit ihrem Auto im Spreewaldmatsch versunken und hat in dem Funkloch Spreewald keinen Internetanschluss gehabt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Stets bemüht..., 20. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
...ist Note 6.
Selten habe ich solch ein schlechtes Buch gelesen. Ich kann mich allen Rezensenten nur anschließen, die nur einen Stern vergeben haben. Die Geschichte hätte eventuell spannend sein können, ist aber nur abgedroschen und oberflächlich. Sämtliche Charaktere werden nur kurz "angekratzt" beschrieben, alle sich durch "zufällig" ergebenes Kennenlernen gebildete Beziehungen sind voraussehbar und abgedroschen. Dass am Ende des Buches 2 Personen sterben, wird kurz abgetan und dann ist das Buch auch schon vorbei. Dieses kurze Abtun sämtlicher Begebenheiten, gerade im Falle der verschwundenen Kinder, lässt überhaupt keine Spannung, geschweige denn Interesse am weiteren Ausgang aufkommen.
Warum das Buch einen Sticker auf dem Cover mit "VOX Top Thriller" bekommen hat, ist mir ebenso ein Rätsel, wie diesem Werk überhaupt die Bezeichnung Thriller zu geben.
Mir zeigt es einmal mehr, dass man keine Thriller oder Krimis deutscher Autoren lesen sollte, alle die ich je gelesen habe, waren eine ähnliche Enttäuschung wie das Buch von Hanna Winter.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung bis zum Schluß, 12. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
Schon die Leseprobe fand ich überaus fesselnd, so dass mir klar war, dieses Buch mußt du unbedingt lesen. Ich hoffte nur, dass die anfängliche Spannung nicht nachlässt, und da kann ich mit Sicherheit sagen: Nein, das tut sie nicht!!! Ich habe das Buch angefangen zu lesen, und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand nehmen. Nur noch ein Kapitel habe ich mir immer gesagt und dann hatte ich es plötzlich an einem Tag fertiggelesen. Das ist mir wirklich schon lange nicht mehr passiert, dass ich ein Buch in einem Rutsch ausgelesen habe.

Ein sehr angenehm geschriebener Thriller. Läßt sich gut und flüssig lesen.

Sophie, die Tochter der Schriftstellerin Fiona Seeberg wurde entführt und ist seitdem spurlos verschwunden. Nun, zwei Jahre später werden wieder Kinder vermisst. Einzige Gemeinsamkeit ist eine weiße Lilie, das Symbol für Reinheit und Tod, die der Täter den Eltern zukommen läßt. Kommissar Piet Karstens nimmt die Ermittlungen wieder auf.... Ich möchte hier nicht zuviel vorweggreifen, nur soviel: Im Laufe der Handlung tauchen zahlreiche Verdächtige auf, die alle irgendwie etwas mit den Entführungen zu tun haben könnten. Trotz der vielen Personen, kommt man nicht durcheinander oder verzettelt sich. Erzählt wird einmal aus der Perspektive von Fiona Seeberg, die auf ihre Weise versucht, den Fall zu lösen, einmal aus der Perspektive der ermittelnden Polizisten und einmal aus Sicht der Opfer.

Stets haben sich meine Verdächtigungen als falsche Spur erwiesen und ich war wirklich gespannt wie ein Flitzebogen, bis zur letzten Seite. Dann klärt sich aber alles auf und es bleiben auch keine Fragen zurück. Nach meinem Geschmack ein sehr schöner Schluß.

Wie gesagt, auf die einzelnen Personen und ihre Geschichte möchte ich gar nicht so genau eingehen, das finde ich in diesem Fall auch sehr schwierig, ohne hier möglicherweise die Spannung wegzunehmen.

Die Spur der Kinder" war mein erster deutscher Thriller den ich gelesen habe und ich kann sagen, dass er anderen wie z. B. von Jilliane Hoffmann oder Karin Slaughter in nichts nachsteht.

Ich kann diese Buch auf jeden Fall mit gutem Gewissen weiterempfehlen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Spur der Kinder, 17. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
Die Spur der Kinder erzählt die Geschichte einer Mutter (Fiona Seeberger), deren Tochter (Sophie) entführt wurde. Die Autorin Hanna Winter schafft es auf brilliante Weise dem Leser die Trauer, die Verzweiflung und die Machtlosigkeit der Mutter zu vermitteln. Und während man noch mit den Eltern leidet, entblättert sich langsam ein Geflecht aus Lügen und Geheimnissen der Familie Seeberger und deren Freunden. Plötzlich wird quasi jeder Charakter in dem Buch zum Verdächtigen.

Frau Winter hält die Spannung bis kurz vor dem Ende aufrecht und das ist das wirklich Bemerkenswerte an diesem Buch. Meine Gedanken, mein "Täterprofil" wurde in jedem Kapitel erneut umgeworfen. Diese Tatsache lenkt von kleinen Schwachstellen im Buch (sehr undeutlich ausformulierter Handlungsstrang mit Jens Zach; sprachlich teilweise sehr bemüht, Charaktere mit Vor- und Nachnamen beim ersten Auftritt im Buch dazustellen; etwas unglaubwürdiges "Happyend" mit Luna) ab.

Das Buch hat mich sehr gefesselt. Ich hatte es an einem Tag durch und kann es absolut weiterempfehlen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unerträglich, 17. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
Hanna Winters Schreibstil ist für mich unerträglich. Ihre Charaktere sind hölzern und klischeehaft. Eher erinnert mich das Buch an den Schulaufsatz einer 13 jährigen als an einen Krimi. Das Thema hätte man mit etwas mehr Gefühl für Sprache und Spannungsaufbau wirklich zu einem Thriller machen können. So aber hat es für mich den Wert und die Spannung eines Groschenromanes. Schade ums Geld!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder sehr spannend, 13. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Spur der Kinder (Taschenbuch)
Vor zwei Jahren ist Fionas kleine Tochter Sophie verschwunden, nachdem ihr eine weiße Lilie zugestellt wurde. Sophie wurde ebenso wie der Serientäter, dem man die Tat zuschrieb, nie gefunden. Und Fiona kommt nicht darüber hinweg. Ihr Lebensgefährte Adrian geht etwas abgeklärter mit der Tatsache um, dass er die Tochter nicht wieder sehen wird und ist Fiona keine große Hilfe bei der Bewältigung ihrer Probleme.

Als erneut ein kleines Kind verschwindet und den Eltern eine weiße Lilie zugestellt wird, taucht der ermittelnde Kommissar Piet Karstens bei Fiona und Adrian auf, um eventuell doch noch Erkenntnisse zu gewinnen, die auf die Spur des Jungen führen. Im Gegensatz zu Adrian seit sich Fiona sehr kooperativ.

Hanna Winter hat mich als Autorin von Thrillern längst überzeugt. Die Bücher lassen sich gut lesen, sind von Anfang bis Ende spannend und es gibt fast immer eine Wendung, die den Leser überrascht. Gut gefällt mir auch immer wieder die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven.
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Die Spur der Kinder
Die Spur der Kinder von Hanna Winter
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