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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Krimi
Auch der zweite Taunus-Krimi kann voll überzeugen.

Das Buch ist gut geschrieben, die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte fesselt.

Negativ könnte man anmerken, dass das Grundgerüst im Wesentlichen wieder dem des ersten Taunus-Krimi (Eine unbeliebte Frau) entspricht. Zwei Tote - wobei der zweite diesmal erst etwas...
Veröffentlicht am 15. Juli 2010 von JacoboBelbo

versus
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Neues
Dass das Buch durchschnittlich vier Sterne erhält, verwundert doch stark, da in dem Buch kaum wirkliche Spannung entsteht. Ursächlich hierfür sind die vielen Verdächtigen, die nach und nach auftauchen, aber genauso schnell wieder verschwinden. So entsteht nie wirkliche und glaubhafte Spannung, da man als Leser schnell müde wird, selbst neue...
Veröffentlicht am 23. August 2011 von Flip


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Krimi, 15. Juli 2010
Auch der zweite Taunus-Krimi kann voll überzeugen.

Das Buch ist gut geschrieben, die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte fesselt.

Negativ könnte man anmerken, dass das Grundgerüst im Wesentlichen wieder dem des ersten Taunus-Krimi (Eine unbeliebte Frau) entspricht. Zwei Tote - wobei der zweite diesmal erst etwas später auftaucht - stellen die Ermittler vor zahlreiche Rätsel und lassen sie in ein Wespennest lokaler Intrigen und Kriminalität stoßen. Wieder werden durch die Aufklärung der Verbrechen auch politische bzw. wirtschaftliche Skandale aufgedeckt. Wieder taucht eine Leiche auf, die den Leser um das Schicksal einer Person bangen lässt, bis sich herausstellt, dass letztere wohlauf ist und die Leiche nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat.

Positiv ist im Vergleich zum ersten Buch anzumerken, dass Nele Neuhaus zwar anfangs wieder zahlreiche potentielle Mörder ins Spiel bringt, viele von diesen allerdings recht bald wieder aus dem Zentrum der Geschichte verschwinden, sodass am Ende etwas weniger Verdächtige übrigbleiben, was dem Buch ziemlich gut tut. Dies mag damit zusammenhängen, dass das Buch von der Autorin um ca. 100 Seiten gekürzt wurde. Allerdings bleibt dadurch auch mancher begonnener Nebenerzählstrang etwas offen, wodurch der erste Taunus-Krimi im Vergleich zu diesem in sich etwas "runder" erscheint.

Ebenfalls positiv ist, dass das Privatleben der beiden Protagonisten diesmal eine ausführlichere Rolle spielt und sie dadurch etwas mehr Tiefe erhalten.

Insgesamt handelt es sich wieder um einen lesenswerten Krimi, den man innerhalb kürzester Zeit verschlingt und der große Lust auf den nächsten Teil aufkommen lääst.
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87 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mordsspannend mit brisantem, kommunalpolitischem Taunus-Hintergrund, 12. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Mordsfreunde (Taschenbuch)
Zum Buch: Ein Tierpfleger des Kronberger Opel-Zoos macht eine grausige Entdeckung: im Elefantengehege liegt eine menschliche Hand. Hauptkommissar Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff sind in ihrem zweiten, gemeinsamen Fall auf der Suche nach dem Mörder des Kelkheimer Lehrers und Umweltschützers Hans-Ulrich Pauly, an dem sich die Geister schieden. Was haben Mareike Graf, die schöne Exfrau des Ermordeten, oder Dr. Christoph Sander, der Direktor vom Opel-Zoo, mit Paulys Tod zu tun? Und welche Rolle spielen die jungen Leute im myteriösen Internetcafe im Hinterzimmer des vegetarischen Bistros 'Grünzeug'? Abgelenkt von Schatten aus ihrer Vergangenheit verstrickt sich Pia Kirchhoff gefühlsmäßig in den Fall, und als ein zweiter Mord geschieht, fürchtet Bodenstein, dass seine Kollegin Teil einer mörderisch gut geplanten Inszenierung ist.

"Mordsfreunde", der zweite Taunus-Krimi der im Rhein-Main-Gebiet bereits sehr bekannten Krimiautorin Nele Neuhaus ist bei genauerem Hinsehen mehr als ein einfacher Krimi. Für Ortskenner ist das Lokalkolorit das Sahnehäubchen auf einer flüssig geschriebenen, immer spannenden und exzellent recherchierten Geschichte. Die Charaktere von Bodenstein und Pia Kirchhoff gewinnen auf 490 spannenungsgeladenen Seiten an Tiefe, tatsächlich existierende politische Konflikte wie der Ausbau der B8 verleihen dem Buch eine pikante politische Brisanz. Ein "Pageturner", den man nur ungern aus der Hand legt! Und schon auf der letzten Seite fragt man sich, wie es wohl mit Bodenstein und Pia Kirchhoff weitergeht. Eine absolut gelungene Kombination aus Krimi, Liebesgeschichte und Gesellschaftsroman. Sehr empfehlenswert!
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Neues, 23. August 2011
Dass das Buch durchschnittlich vier Sterne erhält, verwundert doch stark, da in dem Buch kaum wirkliche Spannung entsteht. Ursächlich hierfür sind die vielen Verdächtigen, die nach und nach auftauchen, aber genauso schnell wieder verschwinden. So entsteht nie wirkliche und glaubhafte Spannung, da man als Leser schnell müde wird, selbst neue Verdächtigungen anzustellen. Ein weiteres typisches Motiv in Nele Neuhaus Büchern ist die Wirtschaftrkiminalität. Als Leser kann man sicher davon ausgehen, dass, bevor der Mord an sich aufgeklärt wird, stets dunkle Machenschaften einiger Akteure aufgedeckt werden. Allerdings haben diese in dem vorliegenden Buch relativ wenig mit der eigentlichen Handlung zu tun - was bezwecken sie also? Man weiß es nicht....
Ich habe mittlerweile drei Bücher aus dieser Reihe gelesen und bin doch sehr enttäuscht, da sich der Aufbau und die Struktur der Bücher jeweils sehr ähneln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verwirrende Handlungsstränge und langweilig, 3. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin froh, dass ich hier schon einige Rezensionen gelesen habe, die das gleiche denken wie ich. Eine Nele Neuhaus muss man doch gerne lesen! Tun doch alle! Also: ich nicht!!! Es war das dritte Buch und definitiv das letzte. Ich quäle mich durch eine Flut von Personen, bei denen ich ständig vergesse, was sie nun wieder mit der Sache zu tun haben...oder auch nicht. Spannung kann ich keine finden. Ich werde nicht gepackt. Weder von der Handlung, noch von der Sache an sich, noch von der Sprache. Denn diese ist flach und man hat das Gefühl dieser Stil begegnet uns oft. "Fließband" abgehandelt. Also, DEFINIV mein letzter Neuhaus. Da gibt es bessers.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon besser als der Erste - 3,5 Sterne, 28. Oktober 2012
Von 
fantafrau - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich habe "Mordsfreunde" nach dem ersten Band der Reihe, "Eine unbeliebte Frau: Der erste Fall für Bodenstein und Kirchhoff" gelesen. Von diesem war ich mittelmäßig begeistert.
Was sich im zweiten Band fortsetzt ist die leichte Zugänglichkeit des Schreibstils und somit eine flüssige Lektüre (auch wenn man an manchen Stellen durch Sprünge merkt, dass die ursprüngliche Fassung um 100 Seiten gekürzt wurde). Und anfangs befürchtete ich, dass sich auch dieselben Punkte fortsetzen, die ich beim ersten Band zu bemängeln hatte (zu viele agierende Personen, alle denkbaren Delikte eingebaut,...). Doch das besserte sich nach dem ersten Drittel. Die Geschichte gewann an Fahrt und glitt aus der Beliebigkeit, die ich noch beim ersten Band empfunden hatte, heraus. Es machte Spaß, weiter zu lesen, am Ende kam sogar noch Spannung auf.
Natürlich lebt auch dieser Roman zu einem großen Teil vom lokalen Bezug, aber das ist ja auch in Ordnung so!
Eigentlich würde ich auf Grund dieser Punkte zu glatten vier Sternen und einer Leseempfehlung tendieren. Einen Punkt am Plot gab es jedoch, der mich nicht überzeugte: Wie leichtfertig sich die Hauptermittlerin Pia Kirchhoff in den Bann von Personen ziehen lässt (bis hin zu verliebten Gefühlen), die in die Ermittlungen einbezogen sind und mögliche Tatverdächtige sein könnten. Das erschien mir als sehr unprofessionell. Gut, es kann vielleicht einmal passieren (wir sind ja alle nur Menschen...), aber gleich in zwei und dazu noch einen Jugendlichen für eine erwachsene Frau. Das lässt mich mit einem Zweifeln zurück. Deswegen noch einmal einen halben Stern Abzug und insgesamt knappe (aufgerundete) vier Sterne.
- Trotzdem nette Unterhaltung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen unspannend, 21. Januar 2012
Von 
cossmo ":-)" (Madrid) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ich fand das Buch sehr langatmig. Zu viele Personen die die Handlung in die Länge ziehen.
Bodenstein und Kirchhoff sind mehr mit ihren persönlichen Problemen beschäftigt, denn mit den Ermittlungen.
Das Auffinden der Leichen erwartet man und die Lösung liegt relativ schnell auf der Hand.
Mein erstes und letztes Buch von Frau Neuhaus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Steigerung erkennbar, 16. Juni 2011
Mir war zuerst nicht bewusst, daß es sich bei den Büchern um eine Serie handelt, deshalb habe ich auch mit "Tiefe Wunden", dem eigentlich 3. Teil angefangen. Im Nachhinein betrachtet würde ich aber empfehlen, der Reihe nach zu lesen. Die Krimis an sich sind zwar immer abgeschlossen, aber der Werdegang der Hauptfiguren Bodenstein und Kirchhoff läßt sich so leichter verfolgen.
Gegenüber Teil 1 - "Eine unbeliebte Frau" - hat sich Nele Neuhaus hier gesteigert, vor allem das Ende ist deutlich spannender und hat mehr Thriller-Charakter (wie auch übrigens dann im 3. Buch).

Charakteristisch für die Autorin sind die vielen Verdächtigen, die sukzessive auftauchen, und mehr oder weniger alle ein Mordmotiv zu haben scheinen. Die Kripo wirkt da ähnlich ratlos wie der Leser selbst und fragt sich einfach kreuz und quer durch, wie es den Ermittlern gerade so einfällt. Es kann doch z.B. kein Problem sein, alle Besitzer eines gelben Motorrollers in der näheren Umgebung zu ermitteln, statt sich tagelang durchzufragen. Überhaupt geht mir wie schon im ersten Teil die Inkompetenz der Polizei auf die Nerven, das SMS von Pia Kirchhoff, das sich kinderleicht verstehen läßt, ist da nur die Spitze des Eisbergs.

Trotz der kleinen Schwächen, die Krimis von Nele Neuhaus haben das gewisse Etwas, leichte und spannende Lektüre für zwischendurch - so würde ich mir auch mal einen "Tatort" oder ähnlichen Fernsehkrimi wünschen. Und - wie gesagt - die Autorin steigert sich, "Tiefe Wunden" ist nochmal ein gutes Stück besser!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als der erste - aber da geht noch mehr!, 29. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Mordsfreunde" ist der zweite Teil aus der Taunus-Krimi-Reihe um das Ermittlerteam von Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff von Nele Neuhaus.

Zum Inhalt: Der Lehrer, Umweltaktivist und für viele Wirtschafts- und Politikgrößen der Region nervige Querulant Hans-Ulrich Pauly wird zur Zeit der Fussball-WM 2006 in der Nähe des Opelzoos tot aufgefunden. Pia und Bodenstein nehmen die Ermittlungen auf und finden schnell eine Vielzahl von Verdächtigen...

Der zweite Teil ist für mich deutlich besser gelungen als der erste Teil der Krimi-Reihe "Eine unbeliebte Frau". Der Stil ist besser, die Charaktere werden mit mehr Detailliebe ausgeschmückt und das Privatleben des Ermittlerteams wird deutlicher eingebunden. Die Handlungen rund um den Mord wirken zudem logischer und weniger konstruiert.

Dennoch muss ich auch hier wieder die große Anzahl von Verdächtigen und die allesamt nicht kooperativen Protagonisten bemängeln - Alibis sind zum Beispiel immer heikel und werden grundsätzlich nicht freiwillig verraten. Es scheint erstrebenswerter zu sein unter Mordverdacht zu stehen als ein Alibi zu verraten.
Nicht nur dadurch, dass nie jemand etwas von seinem Wissen Preis gibt, sondern auch dadurch, dass die Ermittler sich offensichtlich nur sporadisch gegenseitig informieren, selten konkrete Fragen stellen und sich genauso in Geheimniskrämerei üben, wie die Verdächtigen selbst, wirkt die Ermittlung schwerfällig, langsam und unstrukturiert.

Hinzu kommt das völlig deplazierte Ende, das eher in einen Indiana-Jones-Film passen würde, als in einen beschaulichen Kleinstadtmord. Es ist so konstruiert und gänzlich überzogen, dass ich mich beim Lesen mehrfach beim ausgiebigen Augenrollen erwischt habe.

Zusammenfassend hat das Buch meiner Meinung nach also deutlich weniger Mängel als der erste Teil und allein von der Handlung und den Protagonisten, vom Schreibstil und der Spannung her hätte ich vielleicht auch eine 4-Sterne-Wertung abgebenen. Das Ende kostet aber diesen vierten Stern.
Da ich aber die Teile 3 und 4 schon gelesen habe, kann ich auch hier nur sagen: Es lohnt sich die Reihe nicht abzuschreiben, es geht noch besser und es wird auch noch deutlich besser. Wer also Reihen mag, sollte sich hier noch nicht abschrecken lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Laaaaangweilig, 5. August 2014
Ich habe Nele Neuhaus jetzt mehrere Chancen gegeben ("Schneewittchen" fand ich gut), aber ich kam immer bis auf die eine Ausnahme immer wieder zum gleichen Ergebnis: die Bücher sind langweilig ohne Ende. Ein neuer Charakter jagt den Nächsten, man weiß nach und nach nicht mehr wer in welchem Verhältnis zu wem steht und das in nahezu jedem Buch von Frau Neuhaus. Ein Buch über derart viele Seiten zu ziehen, nur indem man neue Leute einführt, die dann schnell wieder verschwinden reicht meiner Meinung nach nicht aus, um den Leser zu fesseln. Die Handlung des Buches (welches ich nicht zu Ende gelesen habe) wäre auch in weitaus weniger Seiten zu erzählen gewesen. Nach 70 Seiten fragte ich mich: was soll jetzt noch kommen und habe es beiseite gelegt - Nele Neuhaus leider nie wieder!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Puuhh!!, 18. August 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies war mein zweites Buch von Nele Neuhaus. Das erste, das ich gelesen habe, war "Wer Wind saet" und es hat mir bis auf einige Schwaechen doch ziemlich gut gefallen, da es spannend war und eindringlich erzaehlt.

Leider ist das bei "Mordsfreunde" nicht der Fall - dabei faengt es so gut an! Doch dann tauchen immer mehr Personen auf, immer mehr Handlungsstraenge werde gesponnen, ich wusste irgendwann gar nicht mehr, wer wer ist: Antonia, Lukas, Jonas, Tarek, Svenja, Bock, van den Berg, Siebenlist, Conradi, Patrick Weishaupt, Erwin Schwarz, Mareike Graf, Zacharias, Franjo, Andrea Aumueller ...hinzu kommen noch die Verwandtheitsgrade zwischen den Akteuren, die man sich ja irgendwie auch noch merken muss (mal ganz zu schweigen von den Personen, die nur mal so beilaeufig erwaehnt werden und mit der eigentlichen Story rein gar nichts zu tun haben)... Die Hauptpersonen sind zudem nicht ausreichend beleuchtet, sie werden einfach wild eingestreut, um den Leser zu verwirren und (natuerlich) verschiedene Faehrten zu legen. Aber das war einfach zu viel. Man muss diesen Krimi schon in einem Stueck durchlesen, um noch einigermassen durchzublicken. Ich war jedenfalls total genervt davon, dass ich laufend "nachschlagen" musste, wer jetzt nochmal dieser oder jener war. Im uebrigen ist Frau Neuhaus scheinbar am Ende selbst durcheinander geraten: Auf Seite 391 schreibt sie, dass Mareike Graf sowie Stefan Siebenlist von ihren Ehepartnern vor die Tuer gesetzt wurden - Bei Mareike Graf kann ich es verstehen, aber kann mir jemand erklaeren, wieso Siebenlist vor die Tuer gesetzt wurde?? Vielleicht habe ich zu diesem Zeitpunkt schon die Zusammenhaenge zwischen den Personen nicht mehr verstanden?!

Geradezu laecherlich ist, wie Bodenstein auf Pias SMS reagiert - naemlich gar nicht, weil er sie nach eigener Aussage nicht verstanden hat! Unverstaendlich, gerade weil sich ihm doch sonst im Laufe der Ermittlungen Zusammenhaenge scheinbar blitzartig erklaeren.

Am Ende des Buches kann man sich nur noch vage an die Ereignisse erinnern, die ganz am Anfang passiert sind und muss erstmal rekonstruieren, wie die Geschichte sich vom Mord im Zoo ueber die Oekoclique, einen Wirtschaftsskandal, ein bisschen Teenie-Techtelmechtel zum Internetwurm entwickelt hat. Fuer mich zu viel des Guten in einem einzigen Werk.

Zwei Sterne gibt es trotzdem, weil es stellenweise doch ziemlich spannend war.
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