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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Krimi
Auch der zweite Taunus-Krimi kann voll überzeugen.

Das Buch ist gut geschrieben, die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte fesselt.

Negativ könnte man anmerken, dass das Grundgerüst im Wesentlichen wieder dem des ersten Taunus-Krimi (Eine unbeliebte Frau) entspricht. Zwei Tote - wobei der zweite diesmal erst etwas...
Veröffentlicht am 15. Juli 2010 von JacoboBelbo

versus
29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Neues
Dass das Buch durchschnittlich vier Sterne erhält, verwundert doch stark, da in dem Buch kaum wirkliche Spannung entsteht. Ursächlich hierfür sind die vielen Verdächtigen, die nach und nach auftauchen, aber genauso schnell wieder verschwinden. So entsteht nie wirkliche und glaubhafte Spannung, da man als Leser schnell müde wird, selbst neue...
Veröffentlicht am 23. August 2011 von Flip


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Krimi, 15. Juli 2010
Auch der zweite Taunus-Krimi kann voll überzeugen.

Das Buch ist gut geschrieben, die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte fesselt.

Negativ könnte man anmerken, dass das Grundgerüst im Wesentlichen wieder dem des ersten Taunus-Krimi (Eine unbeliebte Frau) entspricht. Zwei Tote - wobei der zweite diesmal erst etwas später auftaucht - stellen die Ermittler vor zahlreiche Rätsel und lassen sie in ein Wespennest lokaler Intrigen und Kriminalität stoßen. Wieder werden durch die Aufklärung der Verbrechen auch politische bzw. wirtschaftliche Skandale aufgedeckt. Wieder taucht eine Leiche auf, die den Leser um das Schicksal einer Person bangen lässt, bis sich herausstellt, dass letztere wohlauf ist und die Leiche nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat.

Positiv ist im Vergleich zum ersten Buch anzumerken, dass Nele Neuhaus zwar anfangs wieder zahlreiche potentielle Mörder ins Spiel bringt, viele von diesen allerdings recht bald wieder aus dem Zentrum der Geschichte verschwinden, sodass am Ende etwas weniger Verdächtige übrigbleiben, was dem Buch ziemlich gut tut. Dies mag damit zusammenhängen, dass das Buch von der Autorin um ca. 100 Seiten gekürzt wurde. Allerdings bleibt dadurch auch mancher begonnener Nebenerzählstrang etwas offen, wodurch der erste Taunus-Krimi im Vergleich zu diesem in sich etwas "runder" erscheint.

Ebenfalls positiv ist, dass das Privatleben der beiden Protagonisten diesmal eine ausführlichere Rolle spielt und sie dadurch etwas mehr Tiefe erhalten.

Insgesamt handelt es sich wieder um einen lesenswerten Krimi, den man innerhalb kürzester Zeit verschlingt und der große Lust auf den nächsten Teil aufkommen lääst.
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87 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mordsspannend mit brisantem, kommunalpolitischem Taunus-Hintergrund, 12. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Mordsfreunde (Taschenbuch)
Zum Buch: Ein Tierpfleger des Kronberger Opel-Zoos macht eine grausige Entdeckung: im Elefantengehege liegt eine menschliche Hand. Hauptkommissar Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff sind in ihrem zweiten, gemeinsamen Fall auf der Suche nach dem Mörder des Kelkheimer Lehrers und Umweltschützers Hans-Ulrich Pauly, an dem sich die Geister schieden. Was haben Mareike Graf, die schöne Exfrau des Ermordeten, oder Dr. Christoph Sander, der Direktor vom Opel-Zoo, mit Paulys Tod zu tun? Und welche Rolle spielen die jungen Leute im myteriösen Internetcafe im Hinterzimmer des vegetarischen Bistros 'Grünzeug'? Abgelenkt von Schatten aus ihrer Vergangenheit verstrickt sich Pia Kirchhoff gefühlsmäßig in den Fall, und als ein zweiter Mord geschieht, fürchtet Bodenstein, dass seine Kollegin Teil einer mörderisch gut geplanten Inszenierung ist.

"Mordsfreunde", der zweite Taunus-Krimi der im Rhein-Main-Gebiet bereits sehr bekannten Krimiautorin Nele Neuhaus ist bei genauerem Hinsehen mehr als ein einfacher Krimi. Für Ortskenner ist das Lokalkolorit das Sahnehäubchen auf einer flüssig geschriebenen, immer spannenden und exzellent recherchierten Geschichte. Die Charaktere von Bodenstein und Pia Kirchhoff gewinnen auf 490 spannenungsgeladenen Seiten an Tiefe, tatsächlich existierende politische Konflikte wie der Ausbau der B8 verleihen dem Buch eine pikante politische Brisanz. Ein "Pageturner", den man nur ungern aus der Hand legt! Und schon auf der letzten Seite fragt man sich, wie es wohl mit Bodenstein und Pia Kirchhoff weitergeht. Eine absolut gelungene Kombination aus Krimi, Liebesgeschichte und Gesellschaftsroman. Sehr empfehlenswert!
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Neues, 23. August 2011
Dass das Buch durchschnittlich vier Sterne erhält, verwundert doch stark, da in dem Buch kaum wirkliche Spannung entsteht. Ursächlich hierfür sind die vielen Verdächtigen, die nach und nach auftauchen, aber genauso schnell wieder verschwinden. So entsteht nie wirkliche und glaubhafte Spannung, da man als Leser schnell müde wird, selbst neue Verdächtigungen anzustellen. Ein weiteres typisches Motiv in Nele Neuhaus Büchern ist die Wirtschaftrkiminalität. Als Leser kann man sicher davon ausgehen, dass, bevor der Mord an sich aufgeklärt wird, stets dunkle Machenschaften einiger Akteure aufgedeckt werden. Allerdings haben diese in dem vorliegenden Buch relativ wenig mit der eigentlichen Handlung zu tun - was bezwecken sie also? Man weiß es nicht....
Ich habe mittlerweile drei Bücher aus dieser Reihe gelesen und bin doch sehr enttäuscht, da sich der Aufbau und die Struktur der Bücher jeweils sehr ähneln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Steigerung erkennbar, 16. Juni 2011
Mir war zuerst nicht bewusst, daß es sich bei den Büchern um eine Serie handelt, deshalb habe ich auch mit "Tiefe Wunden", dem eigentlich 3. Teil angefangen. Im Nachhinein betrachtet würde ich aber empfehlen, der Reihe nach zu lesen. Die Krimis an sich sind zwar immer abgeschlossen, aber der Werdegang der Hauptfiguren Bodenstein und Kirchhoff läßt sich so leichter verfolgen.
Gegenüber Teil 1 - "Eine unbeliebte Frau" - hat sich Nele Neuhaus hier gesteigert, vor allem das Ende ist deutlich spannender und hat mehr Thriller-Charakter (wie auch übrigens dann im 3. Buch).

Charakteristisch für die Autorin sind die vielen Verdächtigen, die sukzessive auftauchen, und mehr oder weniger alle ein Mordmotiv zu haben scheinen. Die Kripo wirkt da ähnlich ratlos wie der Leser selbst und fragt sich einfach kreuz und quer durch, wie es den Ermittlern gerade so einfällt. Es kann doch z.B. kein Problem sein, alle Besitzer eines gelben Motorrollers in der näheren Umgebung zu ermitteln, statt sich tagelang durchzufragen. Überhaupt geht mir wie schon im ersten Teil die Inkompetenz der Polizei auf die Nerven, das SMS von Pia Kirchhoff, das sich kinderleicht verstehen läßt, ist da nur die Spitze des Eisbergs.

Trotz der kleinen Schwächen, die Krimis von Nele Neuhaus haben das gewisse Etwas, leichte und spannende Lektüre für zwischendurch - so würde ich mir auch mal einen "Tatort" oder ähnlichen Fernsehkrimi wünschen. Und - wie gesagt - die Autorin steigert sich, "Tiefe Wunden" ist nochmal ein gutes Stück besser!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als der erste - aber da geht noch mehr!, 29. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Mordsfreunde" ist der zweite Teil aus der Taunus-Krimi-Reihe um das Ermittlerteam von Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff von Nele Neuhaus.

Zum Inhalt: Der Lehrer, Umweltaktivist und für viele Wirtschafts- und Politikgrößen der Region nervige Querulant Hans-Ulrich Pauly wird zur Zeit der Fussball-WM 2006 in der Nähe des Opelzoos tot aufgefunden. Pia und Bodenstein nehmen die Ermittlungen auf und finden schnell eine Vielzahl von Verdächtigen...

Der zweite Teil ist für mich deutlich besser gelungen als der erste Teil der Krimi-Reihe "Eine unbeliebte Frau". Der Stil ist besser, die Charaktere werden mit mehr Detailliebe ausgeschmückt und das Privatleben des Ermittlerteams wird deutlicher eingebunden. Die Handlungen rund um den Mord wirken zudem logischer und weniger konstruiert.

Dennoch muss ich auch hier wieder die große Anzahl von Verdächtigen und die allesamt nicht kooperativen Protagonisten bemängeln - Alibis sind zum Beispiel immer heikel und werden grundsätzlich nicht freiwillig verraten. Es scheint erstrebenswerter zu sein unter Mordverdacht zu stehen als ein Alibi zu verraten.
Nicht nur dadurch, dass nie jemand etwas von seinem Wissen Preis gibt, sondern auch dadurch, dass die Ermittler sich offensichtlich nur sporadisch gegenseitig informieren, selten konkrete Fragen stellen und sich genauso in Geheimniskrämerei üben, wie die Verdächtigen selbst, wirkt die Ermittlung schwerfällig, langsam und unstrukturiert.

Hinzu kommt das völlig deplazierte Ende, das eher in einen Indiana-Jones-Film passen würde, als in einen beschaulichen Kleinstadtmord. Es ist so konstruiert und gänzlich überzogen, dass ich mich beim Lesen mehrfach beim ausgiebigen Augenrollen erwischt habe.

Zusammenfassend hat das Buch meiner Meinung nach also deutlich weniger Mängel als der erste Teil und allein von der Handlung und den Protagonisten, vom Schreibstil und der Spannung her hätte ich vielleicht auch eine 4-Sterne-Wertung abgebenen. Das Ende kostet aber diesen vierten Stern.
Da ich aber die Teile 3 und 4 schon gelesen habe, kann ich auch hier nur sagen: Es lohnt sich die Reihe nicht abzuschreiben, es geht noch besser und es wird auch noch deutlich besser. Wer also Reihen mag, sollte sich hier noch nicht abschrecken lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Laaaaangweilig, 5. August 2014
Ich habe Nele Neuhaus jetzt mehrere Chancen gegeben ("Schneewittchen" fand ich gut), aber ich kam immer bis auf die eine Ausnahme immer wieder zum gleichen Ergebnis: die Bücher sind langweilig ohne Ende. Ein neuer Charakter jagt den Nächsten, man weiß nach und nach nicht mehr wer in welchem Verhältnis zu wem steht und das in nahezu jedem Buch von Frau Neuhaus. Ein Buch über derart viele Seiten zu ziehen, nur indem man neue Leute einführt, die dann schnell wieder verschwinden reicht meiner Meinung nach nicht aus, um den Leser zu fesseln. Die Handlung des Buches (welches ich nicht zu Ende gelesen habe) wäre auch in weitaus weniger Seiten zu erzählen gewesen. Nach 70 Seiten fragte ich mich: was soll jetzt noch kommen und habe es beiseite gelegt - Nele Neuhaus leider nie wieder!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Puuhh!!, 18. August 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies war mein zweites Buch von Nele Neuhaus. Das erste, das ich gelesen habe, war "Wer Wind saet" und es hat mir bis auf einige Schwaechen doch ziemlich gut gefallen, da es spannend war und eindringlich erzaehlt.

Leider ist das bei "Mordsfreunde" nicht der Fall - dabei faengt es so gut an! Doch dann tauchen immer mehr Personen auf, immer mehr Handlungsstraenge werde gesponnen, ich wusste irgendwann gar nicht mehr, wer wer ist: Antonia, Lukas, Jonas, Tarek, Svenja, Bock, van den Berg, Siebenlist, Conradi, Patrick Weishaupt, Erwin Schwarz, Mareike Graf, Zacharias, Franjo, Andrea Aumueller ...hinzu kommen noch die Verwandtheitsgrade zwischen den Akteuren, die man sich ja irgendwie auch noch merken muss (mal ganz zu schweigen von den Personen, die nur mal so beilaeufig erwaehnt werden und mit der eigentlichen Story rein gar nichts zu tun haben)... Die Hauptpersonen sind zudem nicht ausreichend beleuchtet, sie werden einfach wild eingestreut, um den Leser zu verwirren und (natuerlich) verschiedene Faehrten zu legen. Aber das war einfach zu viel. Man muss diesen Krimi schon in einem Stueck durchlesen, um noch einigermassen durchzublicken. Ich war jedenfalls total genervt davon, dass ich laufend "nachschlagen" musste, wer jetzt nochmal dieser oder jener war. Im uebrigen ist Frau Neuhaus scheinbar am Ende selbst durcheinander geraten: Auf Seite 391 schreibt sie, dass Mareike Graf sowie Stefan Siebenlist von ihren Ehepartnern vor die Tuer gesetzt wurden - Bei Mareike Graf kann ich es verstehen, aber kann mir jemand erklaeren, wieso Siebenlist vor die Tuer gesetzt wurde?? Vielleicht habe ich zu diesem Zeitpunkt schon die Zusammenhaenge zwischen den Personen nicht mehr verstanden?!

Geradezu laecherlich ist, wie Bodenstein auf Pias SMS reagiert - naemlich gar nicht, weil er sie nach eigener Aussage nicht verstanden hat! Unverstaendlich, gerade weil sich ihm doch sonst im Laufe der Ermittlungen Zusammenhaenge scheinbar blitzartig erklaeren.

Am Ende des Buches kann man sich nur noch vage an die Ereignisse erinnern, die ganz am Anfang passiert sind und muss erstmal rekonstruieren, wie die Geschichte sich vom Mord im Zoo ueber die Oekoclique, einen Wirtschaftsskandal, ein bisschen Teenie-Techtelmechtel zum Internetwurm entwickelt hat. Fuer mich zu viel des Guten in einem einzigen Werk.

Zwei Sterne gibt es trotzdem, weil es stellenweise doch ziemlich spannend war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittskost, 15. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mordsfreunde: Der zweite Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Pia Kirchhoff and Oliver von Bodenstein 2) (Kindle Edition)
Ich habe jetzt vier Bücher der Autorin gelesen, darunter drei des Ermittlerduos Bodenstein/Kirchhoff und finde, daß das vorliegende Werk, also der 2. Fall, das bisher schwächste Werk der Autorin ist. Die Geschichte hat zwar einen guten Ansatz, aber einige der handelnden Personen sind doch recht unglaubwürdig geschildert und auch die Handlungsnebenstränge, das Privatleben der ermittelnden Kommissare scheint mir etwas überzogen in die Gesamthandlung eingebaut. Dadurch leidet m.E. der Gesamteindruck, sodaß ich halt diesmal leider nur 3 Sterne vergeben kann. Das Buch ist durchaus lesenswert aber man hat das Gefühl daß es sich nur um eine Art Pausenfüller handelt, dessen detaillierten Inhalt man sich auch nicht wirklich merken braucht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auch nicht besser als der erste Teil, 28. September 2011
Von 
Mrs_Sippi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Zwei sichere Sterne vergebe ich für Nele Neuhaus' Idee für diesen Kriminalfall:
Im Zoo wird eine menschliche Hand gefunden - und die gehört ausgerechnet einem Anti-Zoo-Aktivisten. Das verspricht skurril und spannend zu werden.

Aber wie bereits in ihrem ersten Roman "Eine unbeliebte Frau" verliert sich die Autorin in unzähligen Verdächtigungen. Es taucht nach und nach ein ganzer Pool an Menschen auf, die diesen "unbeliebten Mann" am liebsten beseitigen würden und ein Motiv zu haben scheinen: die Lebensgefährtin, die Ex-Frau, die Nachbarin, ein Politiker, der Zoodirektor, ein Schüler.
Genau wie im ersten Roman entwickelt sich keine Spannung, sondern es findet ein schlichtes Aneinanderreihen von Verdächtigungen statt, die sich dann doch wieder zerschlagen. Am Ende war es dann eben irgendjemand.
Wer Probleme hat, sich Namen zu merken, der sollte das Buch nicht länger als einen Tag aus der Hand legen, denn sonst wirft er die Namen der 20-30 Protagonisten schnell durcheinander und fragt sich bei jeder Person: Wer war das noch mal? Der Zoo-Direktor, der Nachbar oder wer?
Über all das könnte man mit viel Wohlwollen noch hinwegsehen. Es gibt ja einige Krimis, die eine eher schwache Handlung haben, die aber von der Figur des oder der Kommissare leben (z.B. die Kluftinger-Fälle oder die Krimis von Rita Falk).
Aber das Kommissarenduo in Nele Neuhaus' Romanen hat keine Ecken und Kanten. Man vermisst liebenswerte Schwächen, skurrile Eigenarten, witzige Dialoge. Nichts von dem ist vorhanden. Beide Kommissare scheinen sehr mit ihren privaten Problemen belastet und ständig genervt und überfordert.

Mein Fazit: Kann man drauf verzichten.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr spannender Kriminalroman mit viel Lokalkolorit, 20. August 2009
Von 
Uschi Geisenberger (Sulzbach am Taunus) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mordsfreunde (Taschenbuch)
Dieses Buch ist die Fortsetzung des Romans "Eine unbeliebte Frau".
Oliver von Bodenstein und Pia Kichhoff, die beiden Hauptakteure des ersten Buches, nehmen ihre Ermittlungen im Taunus, rund um den Opelzoo, wieder auf.
Nele Neuhaus hat es geschafft, die Tatorte so blumenreich und genau zu schildern, dass Ortskundige direkt das Gefühl haben, dabei zu sein.
Wieder hat sie so genau recherchiert, politische Fakten mit ihrer Fantasie bereichert,
dass der Leser immer wieder hin und her gerissen ist, immer wieder der Vorstellung verfällt,
die Geschichte könnte sich tatsächlich abgespielt haben.

Der Inhalt des Buches ist in den anderen Rezessionen hinreichend wiedergegeben.
Ich beschränke mich deshalb auf eine abschließende sehr positive Bewertung:
sehr spannend, sehr empfehlenswert und für ortskundige Krimi-Liebhaber eigentlich ein MUSS!
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