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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Krimi
Auch der zweite Taunus-Krimi kann voll überzeugen.

Das Buch ist gut geschrieben, die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte fesselt.

Negativ könnte man anmerken, dass das Grundgerüst im Wesentlichen wieder dem des ersten Taunus-Krimi (Eine unbeliebte Frau) entspricht. Zwei Tote - wobei der zweite diesmal erst etwas...
Veröffentlicht am 15. Juli 2010 von JacoboBelbo

versus
31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Neues
Dass das Buch durchschnittlich vier Sterne erhält, verwundert doch stark, da in dem Buch kaum wirkliche Spannung entsteht. Ursächlich hierfür sind die vielen Verdächtigen, die nach und nach auftauchen, aber genauso schnell wieder verschwinden. So entsteht nie wirkliche und glaubhafte Spannung, da man als Leser schnell müde wird, selbst neue...
Veröffentlicht am 23. August 2011 von Flip


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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Krimi, 15. Juli 2010
Auch der zweite Taunus-Krimi kann voll überzeugen.

Das Buch ist gut geschrieben, die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte fesselt.

Negativ könnte man anmerken, dass das Grundgerüst im Wesentlichen wieder dem des ersten Taunus-Krimi (Eine unbeliebte Frau) entspricht. Zwei Tote - wobei der zweite diesmal erst etwas später auftaucht - stellen die Ermittler vor zahlreiche Rätsel und lassen sie in ein Wespennest lokaler Intrigen und Kriminalität stoßen. Wieder werden durch die Aufklärung der Verbrechen auch politische bzw. wirtschaftliche Skandale aufgedeckt. Wieder taucht eine Leiche auf, die den Leser um das Schicksal einer Person bangen lässt, bis sich herausstellt, dass letztere wohlauf ist und die Leiche nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat.

Positiv ist im Vergleich zum ersten Buch anzumerken, dass Nele Neuhaus zwar anfangs wieder zahlreiche potentielle Mörder ins Spiel bringt, viele von diesen allerdings recht bald wieder aus dem Zentrum der Geschichte verschwinden, sodass am Ende etwas weniger Verdächtige übrigbleiben, was dem Buch ziemlich gut tut. Dies mag damit zusammenhängen, dass das Buch von der Autorin um ca. 100 Seiten gekürzt wurde. Allerdings bleibt dadurch auch mancher begonnener Nebenerzählstrang etwas offen, wodurch der erste Taunus-Krimi im Vergleich zu diesem in sich etwas "runder" erscheint.

Ebenfalls positiv ist, dass das Privatleben der beiden Protagonisten diesmal eine ausführlichere Rolle spielt und sie dadurch etwas mehr Tiefe erhalten.

Insgesamt handelt es sich wieder um einen lesenswerten Krimi, den man innerhalb kürzester Zeit verschlingt und der große Lust auf den nächsten Teil aufkommen lääst.
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88 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mordsspannend mit brisantem, kommunalpolitischem Taunus-Hintergrund, 12. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Mordsfreunde (Taschenbuch)
Zum Buch: Ein Tierpfleger des Kronberger Opel-Zoos macht eine grausige Entdeckung: im Elefantengehege liegt eine menschliche Hand. Hauptkommissar Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff sind in ihrem zweiten, gemeinsamen Fall auf der Suche nach dem Mörder des Kelkheimer Lehrers und Umweltschützers Hans-Ulrich Pauly, an dem sich die Geister schieden. Was haben Mareike Graf, die schöne Exfrau des Ermordeten, oder Dr. Christoph Sander, der Direktor vom Opel-Zoo, mit Paulys Tod zu tun? Und welche Rolle spielen die jungen Leute im myteriösen Internetcafe im Hinterzimmer des vegetarischen Bistros 'Grünzeug'? Abgelenkt von Schatten aus ihrer Vergangenheit verstrickt sich Pia Kirchhoff gefühlsmäßig in den Fall, und als ein zweiter Mord geschieht, fürchtet Bodenstein, dass seine Kollegin Teil einer mörderisch gut geplanten Inszenierung ist.

"Mordsfreunde", der zweite Taunus-Krimi der im Rhein-Main-Gebiet bereits sehr bekannten Krimiautorin Nele Neuhaus ist bei genauerem Hinsehen mehr als ein einfacher Krimi. Für Ortskenner ist das Lokalkolorit das Sahnehäubchen auf einer flüssig geschriebenen, immer spannenden und exzellent recherchierten Geschichte. Die Charaktere von Bodenstein und Pia Kirchhoff gewinnen auf 490 spannenungsgeladenen Seiten an Tiefe, tatsächlich existierende politische Konflikte wie der Ausbau der B8 verleihen dem Buch eine pikante politische Brisanz. Ein "Pageturner", den man nur ungern aus der Hand legt! Und schon auf der letzten Seite fragt man sich, wie es wohl mit Bodenstein und Pia Kirchhoff weitergeht. Eine absolut gelungene Kombination aus Krimi, Liebesgeschichte und Gesellschaftsroman. Sehr empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine in die Irre führende Suche nach dem Täter, 8. März 2015
Im Opel-Zoo wird eine menschliche Hand im Elefantengehege gefunden, der Rest der Leiche ganz in der Nähe des Zoos. Bei dem Toten handelt es sich um einen streitwilligen Umweltschützer, der sich bereits mit einigen aus der Stadtverwaltung und Politik angelegt hat. Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff ermitteln in ihrem 2. Fall. Schnell zeigt sich, dass unzählige Spuren und Motive zu prüfen sind.

Ich denke mal, dass man entweder Nele Neuhaus mag oder nicht. Ich finde ihre Erzählweise richtig gut und die Fälle bringen alles mit, was man bei einem guten Kriminalroman braucht. In "Mordsfreunde" erfährt man viel über Pia Kirchhoff. Einige Probleme aus der Vergangenheit spuken immer noch in ihrem Leben herum, die Trennung von ihrem Ex-Mann hat sie noch nicht so verkraftet wie gedacht und sie gerät mit einigen ihrer Kollegen ziemlich aneinander. Ihr Charakter gefällt mir jedoch sehr gut, da sie mutig und bodenständig ist, wenn auch mitunter etwas beeinflussbar. Bodenstein zeigt sich als souveräner Chef in schwierigen Situationen, wenn er nicht gerade durch private Probleme abgelenkt ist.

Die Ermittlung geht in diverse Richtungen, sodass nicht nur nach einem Täter gesucht werden muss, sondern vor allem nach einem Motiv. Neben dem Thema Umweltschutz spielt auch noch Internetkriminalität eine Rolle. Obwohl so viele Personen in die Geschichte eingebunden sind, fand ich es nicht zu schwer, dem Geschehen zu folgen. Der eigentliche Fall wechselt sich regelmäßig mit dem persönlichen Leben der Ermittler ab, was ich immer ganz gerne mag.

Für "Mordsfreunde" vergebe ich 4 Sterne. Es handelt sich um einen tollen Regionalkrimi, der sich super lesen lässt. Für mich wollte Nele Neuhaus ein bisschen zu viel in die Geschichte einbauen. Dafür wartet die Erzählung in regelmäßigen Abständen mit neuen Hinweisen auf, sodass es nicht langweilig wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Steigerung erkennbar, 16. Juni 2011
Mir war zuerst nicht bewusst, daß es sich bei den Büchern um eine Serie handelt, deshalb habe ich auch mit "Tiefe Wunden", dem eigentlich 3. Teil angefangen. Im Nachhinein betrachtet würde ich aber empfehlen, der Reihe nach zu lesen. Die Krimis an sich sind zwar immer abgeschlossen, aber der Werdegang der Hauptfiguren Bodenstein und Kirchhoff läßt sich so leichter verfolgen.
Gegenüber Teil 1 - "Eine unbeliebte Frau" - hat sich Nele Neuhaus hier gesteigert, vor allem das Ende ist deutlich spannender und hat mehr Thriller-Charakter (wie auch übrigens dann im 3. Buch).

Charakteristisch für die Autorin sind die vielen Verdächtigen, die sukzessive auftauchen, und mehr oder weniger alle ein Mordmotiv zu haben scheinen. Die Kripo wirkt da ähnlich ratlos wie der Leser selbst und fragt sich einfach kreuz und quer durch, wie es den Ermittlern gerade so einfällt. Es kann doch z.B. kein Problem sein, alle Besitzer eines gelben Motorrollers in der näheren Umgebung zu ermitteln, statt sich tagelang durchzufragen. Überhaupt geht mir wie schon im ersten Teil die Inkompetenz der Polizei auf die Nerven, das SMS von Pia Kirchhoff, das sich kinderleicht verstehen läßt, ist da nur die Spitze des Eisbergs.

Trotz der kleinen Schwächen, die Krimis von Nele Neuhaus haben das gewisse Etwas, leichte und spannende Lektüre für zwischendurch - so würde ich mir auch mal einen "Tatort" oder ähnlichen Fernsehkrimi wünschen. Und - wie gesagt - die Autorin steigert sich, "Tiefe Wunden" ist nochmal ein gutes Stück besser!
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Neues, 23. August 2011
Dass das Buch durchschnittlich vier Sterne erhält, verwundert doch stark, da in dem Buch kaum wirkliche Spannung entsteht. Ursächlich hierfür sind die vielen Verdächtigen, die nach und nach auftauchen, aber genauso schnell wieder verschwinden. So entsteht nie wirkliche und glaubhafte Spannung, da man als Leser schnell müde wird, selbst neue Verdächtigungen anzustellen. Ein weiteres typisches Motiv in Nele Neuhaus Büchern ist die Wirtschaftrkiminalität. Als Leser kann man sicher davon ausgehen, dass, bevor der Mord an sich aufgeklärt wird, stets dunkle Machenschaften einiger Akteure aufgedeckt werden. Allerdings haben diese in dem vorliegenden Buch relativ wenig mit der eigentlichen Handlung zu tun - was bezwecken sie also? Man weiß es nicht....
Ich habe mittlerweile drei Bücher aus dieser Reihe gelesen und bin doch sehr enttäuscht, da sich der Aufbau und die Struktur der Bücher jeweils sehr ähneln.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Puuhh!!, 18. August 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies war mein zweites Buch von Nele Neuhaus. Das erste, das ich gelesen habe, war "Wer Wind saet" und es hat mir bis auf einige Schwaechen doch ziemlich gut gefallen, da es spannend war und eindringlich erzaehlt.

Leider ist das bei "Mordsfreunde" nicht der Fall - dabei faengt es so gut an! Doch dann tauchen immer mehr Personen auf, immer mehr Handlungsstraenge werde gesponnen, ich wusste irgendwann gar nicht mehr, wer wer ist: Antonia, Lukas, Jonas, Tarek, Svenja, Bock, van den Berg, Siebenlist, Conradi, Patrick Weishaupt, Erwin Schwarz, Mareike Graf, Zacharias, Franjo, Andrea Aumueller ...hinzu kommen noch die Verwandtheitsgrade zwischen den Akteuren, die man sich ja irgendwie auch noch merken muss (mal ganz zu schweigen von den Personen, die nur mal so beilaeufig erwaehnt werden und mit der eigentlichen Story rein gar nichts zu tun haben)... Die Hauptpersonen sind zudem nicht ausreichend beleuchtet, sie werden einfach wild eingestreut, um den Leser zu verwirren und (natuerlich) verschiedene Faehrten zu legen. Aber das war einfach zu viel. Man muss diesen Krimi schon in einem Stueck durchlesen, um noch einigermassen durchzublicken. Ich war jedenfalls total genervt davon, dass ich laufend "nachschlagen" musste, wer jetzt nochmal dieser oder jener war. Im uebrigen ist Frau Neuhaus scheinbar am Ende selbst durcheinander geraten: Auf Seite 391 schreibt sie, dass Mareike Graf sowie Stefan Siebenlist von ihren Ehepartnern vor die Tuer gesetzt wurden - Bei Mareike Graf kann ich es verstehen, aber kann mir jemand erklaeren, wieso Siebenlist vor die Tuer gesetzt wurde?? Vielleicht habe ich zu diesem Zeitpunkt schon die Zusammenhaenge zwischen den Personen nicht mehr verstanden?!

Geradezu laecherlich ist, wie Bodenstein auf Pias SMS reagiert - naemlich gar nicht, weil er sie nach eigener Aussage nicht verstanden hat! Unverstaendlich, gerade weil sich ihm doch sonst im Laufe der Ermittlungen Zusammenhaenge scheinbar blitzartig erklaeren.

Am Ende des Buches kann man sich nur noch vage an die Ereignisse erinnern, die ganz am Anfang passiert sind und muss erstmal rekonstruieren, wie die Geschichte sich vom Mord im Zoo ueber die Oekoclique, einen Wirtschaftsskandal, ein bisschen Teenie-Techtelmechtel zum Internetwurm entwickelt hat. Fuer mich zu viel des Guten in einem einzigen Werk.

Zwei Sterne gibt es trotzdem, weil es stellenweise doch ziemlich spannend war.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langeweile pur, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Mordsfreunde: Der zweite Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Bodenstein & Kirchhoff series 2) (Kindle Edition)
Leider konnte ich mit diesem Buch überhaupt nichts anfangen.
Habe mich von Seite zu Seite gequält und schließlich aufgegeben. Bei den unzähligen Personen die die Autorin
in diesem Krimi verwurstete, habe ich außerdem schnell den
Überblick verloren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, kurzweilig, aber konstruiert, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mordsfreunde: Der zweite Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Bodenstein & Kirchhoff series 2) (Kindle Edition)
Ich fühlte mich von diesem Krimi zwar sehr unterhalten, fand ihn spannend, aber dennoch empfand ich ihn sehr konstruiert und hatte das Gefühl, die Autorin möchte bewusst den Leser in die Irre führen und streut daher einige Wendungen und Hinweise ein, die am Ende dann doch nicht ganz durchdacht sind. Beispiel folgt später.

Worum geht es? Wegen der vielen verschlungenen Zusammenhänge für mich recht schwer zusammenzufassen. Ein Mann wird tot beim Opelzoo aufgefunden und es stellt sich heraus, dass er ein recht unbequemer Zeitgenosse für viele Personen war, die theoretisch alle ein Mordmotiv gehabt hätten. Der Tote war ein vegetarischer, umweltbewusster Querulant, von Beruf Lehrer, der den kommunalen Politikern das Leben schwer machte, indem er Korruption, Missstände, Vetternwirtschaft aufdecken wollte. Eine geplante Umgehungsstraße soll gebaut werden, weil angeblich die Verkehrslast sehr hoch ist. Der Tote hatte keine Gelegenheit mehr, Beweise zu veröffentlichen, die belegen sollten, dass die Gründe für die Umgehungsstraße konstruiert waren, Zahlen geschönt wurden, Gutachten manipuliert waren. So reihen sich in die Liste der Verdächtigen die oberen Zehntausend der Kommunalpolitik sowie Exfrau, Freundin, Schülerinnen und Schüler, die Liste scheint endlos.
Eine Zeugin, die wohl beim Mord zugegen war, verschwindet spurlos nach der Erstbefragung.
Dann, ein weiterer Toter. Was hat er mit dem Fall zu tun? War es Mord oder Selbstmord?

Was mich nun massiv störte: der zweite Tote hatte wohl seinen Mörder gebissen. War für den Leser ja schon mal ein guter Hinweis für den tatsächlichen Mörder. Denkste! Ohne zuviel verraten zu wollen, wurde mit keiner Silbe im Buch erwähnt, dass die Person, die für die Morde verantwortlich war, eine Bisswunde hatte (die sie aber tatsächlich hatte). Das heißt, dass der Leser bewusst getäuscht wurde, weil natürlich nur die Personen in die engere Wahl der Täter kamen, die offensichtlich eine Wunde hatten. Auch bei der Auflösung wird nicht erwähnt, dass der Täter eine Bisswunde trägt oder trug. Die Ermittlungen hatten zwar theoretisch auch den Fokus, bei den Verdächtigen nach Bisswunden zu schauen, tatsächlich fand das aber nur bei einer Person statt.

Ansonsten war es so, dass mich das Thema der Kommunalpolitik nicht wirklich interessierte, so dass ich tatsächlich zwischendurch meine Probleme hatte, Gefallen an dem Buch zu finden. Und wie gesagt, die wirre Geschichte tat ihr Übriges, es mir nicht so leicht zu machen.

Bislang fand ich die Bücher dieser Krimireihe sehr gut (gelesen hatte ich "Böser Wolf", "Schneewitchen muss sterben", "Eine unbeliebte Frau"), aber dieses hier bereitete mir wegen der Thematik, der "Irrungen und Wirrungen" sowie der nicht ganz homogenen Aufklärung leichte Bauchschmerzen. Da ich mich aber dennoch gut unterhalten fühlte, mir die handelnden Personen sehr sympathisch sind und trotzdem Spannung aufkam, gibt es von mir drei Sterne.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als der erste - aber da geht noch mehr!, 29. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Mordsfreunde" ist der zweite Teil aus der Taunus-Krimi-Reihe um das Ermittlerteam von Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff von Nele Neuhaus.

Zum Inhalt: Der Lehrer, Umweltaktivist und für viele Wirtschafts- und Politikgrößen der Region nervige Querulant Hans-Ulrich Pauly wird zur Zeit der Fussball-WM 2006 in der Nähe des Opelzoos tot aufgefunden. Pia und Bodenstein nehmen die Ermittlungen auf und finden schnell eine Vielzahl von Verdächtigen...

Der zweite Teil ist für mich deutlich besser gelungen als der erste Teil der Krimi-Reihe "Eine unbeliebte Frau". Der Stil ist besser, die Charaktere werden mit mehr Detailliebe ausgeschmückt und das Privatleben des Ermittlerteams wird deutlicher eingebunden. Die Handlungen rund um den Mord wirken zudem logischer und weniger konstruiert.

Dennoch muss ich auch hier wieder die große Anzahl von Verdächtigen und die allesamt nicht kooperativen Protagonisten bemängeln - Alibis sind zum Beispiel immer heikel und werden grundsätzlich nicht freiwillig verraten. Es scheint erstrebenswerter zu sein unter Mordverdacht zu stehen als ein Alibi zu verraten.
Nicht nur dadurch, dass nie jemand etwas von seinem Wissen Preis gibt, sondern auch dadurch, dass die Ermittler sich offensichtlich nur sporadisch gegenseitig informieren, selten konkrete Fragen stellen und sich genauso in Geheimniskrämerei üben, wie die Verdächtigen selbst, wirkt die Ermittlung schwerfällig, langsam und unstrukturiert.

Hinzu kommt das völlig deplazierte Ende, das eher in einen Indiana-Jones-Film passen würde, als in einen beschaulichen Kleinstadtmord. Es ist so konstruiert und gänzlich überzogen, dass ich mich beim Lesen mehrfach beim ausgiebigen Augenrollen erwischt habe.

Zusammenfassend hat das Buch meiner Meinung nach also deutlich weniger Mängel als der erste Teil und allein von der Handlung und den Protagonisten, vom Schreibstil und der Spannung her hätte ich vielleicht auch eine 4-Sterne-Wertung abgebenen. Das Ende kostet aber diesen vierten Stern.
Da ich aber die Teile 3 und 4 schon gelesen habe, kann ich auch hier nur sagen: Es lohnt sich die Reihe nicht abzuschreiben, es geht noch besser und es wird auch noch deutlich besser. Wer also Reihen mag, sollte sich hier noch nicht abschrecken lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur, 1. Februar 2013
*** Klappentext ***
Ein Tierpfleger des Opel-Zoos im Taunus macht eine grausige Entdeckung: im Elefantengehege liegt eine menschliche Hand. Die dazu gehörige Leiche finden Kommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff von der Hofheimer Kripo in einer frisch gemähten Wiese gegenüber dem Zoogelände. Der Tote war ein Lehrer und vehementer Umweltschützer, der wegen seines Charismas von vielen Schülern glühend verehrt wurde - und von einigen Einwohnern der Stadt ebenso sehr gehasst. Doch liegt hier das Motiv für einen Mord?

*** Meine Meinung ***
Neuhaus hat mit dem 2. Fall des Team Kirchhoff / Bodenstein wirklich einen klasse Krimi hingelegt. Die Figuren sind lebendig und kommen authentisch mit ihren Ecken und Kanten rüber. Es ist auch sehr angenehm, dass das Privatleben von Kirchhoff und Bodenstein zwischendurch zur Sprache kommt und sie dadurch viel lebensnaher macht.
Die Schreibweise der Autorin ist der Situation angepasst - mal kurz und knackig, wenn es die Spannung erfordert und dann wieder detailliert, wenn die Spannung aufgebaut und Hintergrundwissen präsentiert wird. Überhaupt schafft es Neuhaus die Spannung bis zum ShowDown zu halten und den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu führen - es gibt so viele Verdächtige und Verwirrungen. Mir gefällt auch gut, dass das Ende nicht einfach mit der Lösung des Falls und der Festnahme des Täters kommt, sondern danach die Handlung noch ein wenig ausläuft" und das Buch abrundet.
Es ist nicht nötig den ersten Band Eine unbeliebte Frau" zu kennen, aber ich fand es einfach angenehm. Von mir gibt es jedenfalls volle Punktzahl.
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