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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 14. September 2011
>>> ZUM FILM <<<
Ich muss gestehen, dass ich mir THOR nach zahlreichen positiven Kritiken gekauft habe, obwohl ich dem Superhelden-Genre bis auf wenige Ausnahmen kritisch gegenüberstehe. Zu den wenigen Ausnahmen gehören z.B. Kick-Ass oder Christopher Nolans Batman-Interpretation in Batman Begins und The Dark Knight. Anhand dieser Beispiele dürfte auch jedem Leser klar sein, dass ich immer dann neugierig oder gar in meinem Urteil überschwänglich werde, wenn der Film entweder "abseits der Spur" läuft und / oder der Superheld sehr menschlich erscheint.
THOR hätte sehr gute Ansätze gehabt, um mich voll zu begeistern. Zunächst gefällt mir, dass der Film sich viel Zeit nimmt, um alle Figuren ausgiebig einzuführen und die Geschichte in Gang zu bringen. Man spürt besonders im ersten Drittel des Films die Handschrift eines Regisseurs, der bisher ausnahmslos anspruchsvollere Geschichten inszeniert hat. Im ersten Filmdrittel wird tatsächlich eine Story ERZÄHLT, statt sie nur in Form eines atembraubenden Effektfeuerwerks auf den Zuschauer loszulassen. Außerdem blitzt hin und wieder ein zum Brüllen komischer Humor durch, den ich so nicht erwartet hatte. Und dass mit einem Augenzwinkern auch Genrekollegen erwähnt werden, dürfte für jeden Fan oder Kenner von Superhelden-Filmen das Sahnehäubchen auf die Geschichte sein.
Allerdings kann THOR dieses Niveau nicht durchgängig halten. Vor allem im letzten Drittel wird Superhelden-Blockbuster-Standardkost geboten: Ein geläuterter Held rettet die Welt - in einem actionhaltigen Finale, das zwar gewaltig und effektvoll aber letztlich ohne jegliche Überraschung verläuft. Auch fällt auf, dass der Film deutlich weniger Ecken und Kanten hat als er einen anfangs glauben lässt: Blut fließt kaum, so manch vermeintlich böser Charakter entpuppt sich als netter Kumpel und irgendwie haben sich am Ende alle lieb. Wer dann noch sagt, er habe einen außergewöhnlichen Film gesehen, für den kann THOR nur eine Genre-Premiere gewesen sein. Denn alle finalen Zutaten sind Standardware und sehr vorhersehbar.

All das macht THOR sicher zu keinem schlechten Film. Aber ich persönlich ordne ihn wie folgt ein: Kurzweilig und unterhaltsam, jedoch insgesamt nur wenig originell und schnell wieder vergessen. Kenner der mythischen Sage werden enttäuscht sein: Der Film würfelt deren Inhalte wild durcheinander und stellt sie überwiegend falsch dar. Aber muss das stören? Ich denke, man kann ohne weiteres darüber hinwegsehen, da es ja noch das Marvel-Universum gibt, auf dem der Film basiert.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
Das Bild zeigt sich sehr detailreich und mit einer hohen Schärfe.

TON (gehört mit 7.1-Set)
Der deutsche 5.1 DD-Sound gefällt mit einer sehr guten Dynamik. Jedoch fällt auf, dass die Stimmen im Vergleich zu den Soundeffekten ein wenig zu leise abgemischt sind. Ich musste daher während des Films regelmäßig die Lautstärke entweder nach oben oder unten hin anpassen. Nur so war gewährleistet, dass ich alle Dialoge verstehen konnte und gleichzeitig nicht noch der Putz nicht von den Wänden bröckelt.
HD-Sound-Fans werden sicher bemängeln, dass der Ton auf Deutsch nur im datenreduzierten Dolby Digital-Format angeboten wird, während die englische Tonspur mit 7.1 DTS-HD MA-Sound brillieren kann. Im direkten Vergleich (und sofern man eine entsprechend geeignete Anlage besitzt) wird man tatsächlich Unterschiede hören. Die Masse der Käufer dürfte dies jedoch nicht stören, vor allem da der deutsche 5.1-Sound für sich genommen wirklich überzeugen kann.

EXTRAS
Die Extras sind umfangreich. Von kleinen Dokumentation zur Entstehung des Films über Deleted Scenes bis hin zu einem sehr interessanten Audiokommentar von Regisseur Kenneth Branagh werden vielfältige Boni geboten, die vor allem Fans des Films zufriedenstellen dürften.

FAZIT:
THOR gefällt als kurzweilige Unterhaltung, hinterlasst jedoch zu wenig eigene Spuren, um dauerhaft im Gedächtnis zu bleiben -> ein netter Film für zwischendurch.
77 Kommentare| 108 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Mai 2014
Der Film ist so wie ich ihn mir erwartet habe. Eine nette Story und einiges an Action.
Wer Ironman liebt, wird auch diesen Film mögen, da er einfach dazu gehört.
Zusätzlich gehört dieser Film einfach gesehen, wenn man sich "die Avangers" anschauen will.
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am 14. Mai 2013
Wie in der Überschrift schon beschrieben ist Thor ein sehr gelungener allerdings noch eher mittelmäßiger Film. Er kommt nicht an die Iron Man Teile ran, ist allerdings somit der zweit Beste Film in der "The Avengers Vorgeschichte".
Fazit:
Für Fans der Marvel Reihe ein absolutes Muss. Von mir gibt's verdiente vier Sterne und eine Kaufempfehlung dazu.
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am 22. Mai 2016
Wer Kenneth Brannagh als Schauspieler gesehen hat und seine Vorliebe für aussagekräftige Szenen und bildgewaltige Verfilmungen (sh. Hamlet z. B.) der wird von diesem Werk nicht überrascht sein. Der Mann bleibt sich selber treu und führt diese Geschichte von A-Z mit seinem Fingerspitzengefühl von einem cineastischen Höhepunkt zum nächsten.
Handverlesene Schauspieler laufen hier zur Höchstform auf und der Zuschauer dankt es ihnen. Ich habe noch NIE! eine solche Treffsicherheit beim Casting erlebt, wie in diesem Film. Da wird nicht mal eben ein Schauspieler in ein Kostüm gestopft und bekommt gesagt: So, mein Lieber, du spielst jetzt Thor, schwing deinen Hammer und kuck bitte grimmig.
Die Charaktere haben Tiefgang, haben Seele. Sie atmen, sie leiden, sie lachen und sie weinen. Götter werden zu Menschen mit Superkräften, aber sie bleiben menschlich. Vor allem beeindruckt Tom Hiddleston, der ja jedem Marvel Fan mittlerweile definitiv ein Begriff ist, der Thors jüngeren Bruder Loki spielt. Zunächst "noch" recht harmlos und zurückhaltend, ein bisschen neidisch auf den erfolgreichen großen Bruder, doch zunehmend argwöhnisch und schließlich beginnt seine Reise ins Reich der abgrundtiefen Schatten. Diese Entwicklung von Loki allein ist schon Grund genug, dieses Werk zu loben. Chris Hemsworth, Thor, brilliert als arroganter, "jugendlicher" Haudrauf, dem nichts wild genug und schnell genug gehen kann. Geduld? - Was ist das...
Ich mag es, wenn Charaktere - vor allem solch Geschichtsträchtige Ikonen - rund und echt dargestellt werden. Wenn Tränen WIRKLICH fließen und wenn die Stimme bebt, weil man vor Wut und Trauer überwältigt ist. Hemsworth und Hiddleston sind das perfekte Bruderpärchen. Gegensätzlicher könnten sie nicht sein, genau wie Thor und Loki.

Mal abgesehen vom hartgesottenen Marvel-Fan, hier kann auch derjenige Spaß und Unterhaltung finden, der mythische Geschichten wie Kampf der Titanen, Noah und dergleichen mag. Und was am Wichtigsten ist: Bei aller Mythologie und Drama kommt auch hier der Humor nicht zu kurz. :)

KAUFEN KAUFEN KAUFEN!
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am 18. Februar 2014
Da der neue Teil von Thor mit Chris Hemsworth gut im Kino läuft und vielerseits mit Lorbeeren überschüttet wird, habe ich mir dieses Ausgangswerk zur Auffrischung zugelegt. Das lohnt sich auf jeden Fall.
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am 11. Oktober 2015
"Wer auch immer diesen Hammer hebt, wenn er seiner würdig ist, möge er die Kraft Thors besitzen!" - Odin Allvater

Tonsberg, Norwegen 965 n.Chr. "Einst waren sich die Menschen einer einfachen Wahrheit bewusst: Dass sie nicht allein sind in diesem Weltall. Von einigen der anderen Welten glaubten sie, sie seien die Heimat ihrer Götter. Noch andere wussten sie zu fürchten. Aus einer Welt von Kälte und Dunkelheit kamen die Eisriesen. Sie drohten die Menschenwelt in eine neue Eiszeit zu stürzen. Doch durfte sich die Menschheit dieser Bedrohung nicht allein stellen. Unsere Armeen trieben die Eisriesen wieder zurück in ihre Welt. Der Preis war hoch, doch am Ende fiel ihr König und die Quelle ihrer Macht wurde ihnen genommen. Mit dem Ende des letzten Krieges zogen wir uns aus den anderen Welten zurück. Zurück in unser immerwährendes Reich - ASGARD. Hier stehen wir nun als ein Leuchtfeuer der Hoffnung. Ein helles Licht am Sternenhimmel. Und obschon wir von den Menschen ins Reich der Mythen und Legenden verbannt wurden, waren es doch Asgard und seine Krieger, die den Frieden brachten - über alle Welten."

Jahrhunderte später soll der mittlerweile erwachsene THOR zum König und Nachfolger Odins gekrönt werden: "Thor Odinson. Mein Erbe. Mein Erstgeborener. So lange schon der Hüter des mächtigen Hammers Mjölnir - im Kern eines sterbenden Sterns geschmiedet - dessen Kraft seinesgleichen sucht. Als Waffe der Zerstörung und als Werkzeug des Aufbaus. Ein passender Gefährte für einen König!"

Doch die Zeremonie wird unterbrochen. Thor begibt sich über die Regenbogenbrücke Bifröst nach Jotunheim, um herauszufinden, wie die Eisriesen (unbemerkt von Heimdall, dem Wächter der Brücke) nach Asgard gelangen konnten. Dort kommt es zum Kampf. "Du sehnst dich nach Kampf, du verzehrst dich danach. Doch bist du nur ein kleiner Junge, der zu beweisen sucht, dass er ein Mann ist. Aus dir sprechen Stolz und Eitelkeit statt Führung. Du hast alles vergessen, was ich dich lehrte über die Geduld des Kriegers. Du bist ein habgieriger, eitler, grausamer Junge. Ja, es war einfältig zu glauben, du wärst bereit. Unverfroren hast du deines Königs Befehl missachtet. Durch deine Überheblichkeit und Dummheit hast du über diese friedlichen Welten und unschuldigen Leben das Grauen und die Verwüstung des Krieges gebracht. Du bist dieser Welten unwürdig geworden. Unwürdig deines Titels. Du bist unwürdig - der Liebe derjenigen, die du verraten hast. Ich nehme nun von dir deine Kraft. Im Namen meines Vaters und seines Vaters vor ihm. Ich, Odin Allvater, verbanne dich!" - und Schwupps ist er nach 30 Minuten Film auf der Erde: "Als der arrogante Krieger Thor von seiner Heimatwelt Asgard auf die Erde verbannt wird, muss er darum kämpfen, seine verlorenen Kräfte wiederzugewinnen", steht auf dem Cover. "Verfolgt von einer Invasionsmacht, die ihn vernichten soll, muss sich der gefallene Gott des Donners der Schlacht stellen und lernen, was es bedeutet, ein WAHRER HELD zu sein..."

115 Minuten gigantisches, bildgewaltiges Superhelden-Fantasy-Action-Spektakel. Hammermäßig und ganz klar Note 1

Mit Chris Hemsworth (Snow White and the Huntsman, Rush - Alles für den Sieg) als Donnergott: "Diese sterbliche Hülle ist geschwächt. Ich brauche eine Mahlzeit!",
Natalie Portman (als 12-jährige in Léon - Der Profi, außerdem Amidala/Padmé in Star Wars: Episoden I bis III, Black Swan) als Astrophysikerin Jane Foster: "Tue mir einen Gefallen und sei bitte nicht tot. Wo ist der nur hergekommen?",
Tom Hiddleston (The Night Manager, Crimson Peak, High-Rise) als Thors Bruder Loki,
Anthony Hopkins (Oscar-Gewinner 1992 für seine Rolle als Hannibal Lecter in Das Schweigen der Lämmer) als Odin: "Ein weiser König wird niemals einen Krieg suchen. Aber er muss stets bereit sein für ihn.",
Stellan Skarsgard (Good Will Hunting) als Erik Selvig: "Eine Einstein-Rosen-Brücke ist eine theoretische Verbindung zwischen zwei Orten des Raum-Zeit-Kontinuums." (macht auch eine Anspielung auf den Hulk/Bruce Banner: "Ich kannte da einen Physiker. Ein Pionier auf dem Gebiet der Gamma-Strahlung. Dann tauchte S.H.I.E.L.D. auf und man hat nie wieder von ihm gehört."),
Kat Dennings (Max in 2 Broke Girls) als Darcy: "Ich riskiere nicht mein Leben für ein Praktikum!",
Clark Gregg (Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. und seit 2001 mit Dirty Dancing-Legende Jennifer Grey verheiratet) als Agent Coulson: "Es tut mir leid, Miss Foster, aber wir sind die Guten!",
Idris Elba (The Wire, Luther, The Losers, Pacific Rim) als Heimdall, Wächter des Bifröst: "Niemals ist ein Feind an mir vorbeigeschlichen!",
Jaimie Alexander (The Last Stand, Jessi XX in Kyle XY) als Lady Sif,
The Warriors Three:
Ray Stevenson (Porthos in Die drei Musketiere 2011, Dagonet in King Arthur) als Volstagg,
Josh Dallas (Prinz Charming in Once Upon A Time) als Fandral
und Tadanobu Asano (47 Ronin) als Hogun,
Rene Russo (Lethal Weapon Teile 3 und 4) als Odins Frau Frigga (Schaut mal Freejack von 1992, denn da baggert Sir Anthony sie noch vergeblich an :)
und erstmals für das Marvel-Imperium Jeremy Renner (S.W.A.T., Hänsel und Gretel: Hexenjäger, Mission: Impossible - Phantom Protokoll und Rogue Nation) als Hawkeye.
Regie führte 2011 Kenneth Branagh (Mary Shelley's Frankenstein 1994, Jack Ryan: Shadow Recruit 2014).

EXTRAS:
- Audiokommentar von Regisseur Kenneth Branagh
- Marvel Einstellung: Der Berater (Marvel One-Shot: The Consultant) 3:57 min. [mit Tony Stark - genial!]
- 7 Featurettes: Von Asgard zur Erde 19:42, Unser furchtloser Anführer 3:18, Die Zusammenstellung der Truppe 4:44, Zeit des Hammers 6:14, Die Erschaffung von Laufey 5:33, Die Musik der Götter 2:05, Eine Unterhaltung 2:23 [Stan Lee, Schöpfer des Marvel-Universums, äußert sich: "So viel Handlung wurde in den Film gepackt. Es gibt so viele verschiedene Teile, die zusammentreffen. Einfach großartig. Ich hielt Thor immer schon für ein sehr gutes Comicbuch. Sollte es jedoch eine Verbesserung um eine Million Prozent geben, dann habe ich das hier bei diesem Film gesehen."]
- Der Weg zu den Avengers 2:57
- 11 Entfernte Szenen (optional mit Audiokommentar vom Regisseur): Thor und Loki vor der Krönung 2:57 [Loki: "Du bist mein Bruder und mein Freund. Manchmal bin ich neidisch, aber zweifle nie an meiner Liebe zu dir!" - "Danke." - "Küssen wir uns jetzt?" Thor lacht: "Hör auf!"], The Warriors Three und Lady Sif übergeben ihre Waffen 1:18, Thor und Frigga 0:38, Rah Rah (erweitert) 4:35, Hospital (erweitert) 2:10, Frigga konfrontiert Odin 1:10, Loki wird König 3:33 [Frigga macht ihn zum König!], Selvig singt mit Thor 1:12, The Warriors Three und Lady Sif kommen an (erweitert) 4:55, Darcys Hund 0:25, Selvigs Rettung durch Thor 1:37
- 3 Trailer: Teaser Trailer 2:28, Kinotrailer 2:25, Avengers Animierter Trailer [zur Animationsserie!] 1:19

Am ENDE DES ABSPANNS (wie fast immer eigentlich in den Marvel-Verfilmungen - also immer schön dranbleiben!) diesmal: Selvig und Nick Fury (Samuel L. Jackson), außerdem: THOR WILL RETURN IN THE AVENGERS (2012)

Thor erblickte übrigens im August 1962 das Licht des Marvel-Universums, in einer Zeit, als bei Marvel geradezu euphorische Aufbruchsstimmung herrschte. Die Geschöpfe, die Stan Lee und Jack Kirby in den Monaten zuvor in die Comicwelt entlassen hatten, die Fantastischen Vier und den Hulk, fanden ein begeistertes Echo. Die Leser wollten mehr, mehr, mehr dieser neuartigen, aufregenden Helden. Der gemeinsame Vertrieb mit DC hinderte Marvel zunächst daran, mehr als acht Titel pro Monat an die Kioske zu bringen. Doch der Verlag besaß noch etliche Reihen mit Horror- und Science-Fiction-Storys, die sich kurzerhand zum Superhelden-Comic umfunktionieren ließen. Deshalb begann Marvels dritte Superhelden-Serie auf den Seiten von "Journey into Mystery #83". So steht es jedenfalls in einem meiner Thor-Comics.

"Du wirst ein weiser König sein." - "Es wird nie einen weiseren König geben als dich. Oder einen besseren Vater. Ich habe noch viel zu lernen. Das weiß ich nun. Ich hoffe, dass ich irgendwann dich mit Stolz erfülle." - "Du erfüllst mich schon mit Stolz!" - Gespräch zwischen Vater und Sohn
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Gottvater Odin hat zwei Söhne, den übereifrigen Kämpfer Thor, der gerne einmal übers Ziel hinausschießt und den stillen Loki.
Seit vielen Jahren herrscht in Asgard, der Götterwelt in der Odin, Thor; Loki und ihr Volk leben Frieden. Doch dieser Frieden ist trügerisch. Während einer Siegesfeier zu Thors Ehren entwenden zwei Eindringlinge einer anderen Welt beinahe den magischen Gegenstand, der diesen Frieden erst gezwungenermaßen ermöglichen konnte.

Der aufbrausende Thor will dem feindlich gesinnten Volk einen Denkzettel verpassen und begibt sich mit seinen Freunden, trotz des Verbots seines Vaters und Königs, in die 'Höhle des Löwen'. Nur dem beherzten Eingreifen von Odin ist es schließlich zu verdanken, dass Thor und seine Getreuen nicht besiegt werden. Doch zurück in Asgard tobt Odin und verbannt seinen uneinsichtigen und ehrgeizigen Sohn schließlich für unbestimmte Zeit auf die Erde. Thors Hammer wirft er hinterher, doch dieser soll von nun an nur dem Manne dienen, der durch Worte und Taten gezeigt hat, dass er es würdig ist, ihn bei sich zu tragen.

Währenddessen fährt die Astrophysikerin Jane Foster, einem Naturphänomen auf der Spur, durch die Wüste und fährt den, gerade auf der Erde angekommenen Thor mit dem Auto an. Diese Begegnung ist schicksalhaft- denn in Jane und ihren Freunden findet Thor schließlich Verbündete, die ihm helfen wollen, seinen Hammer wiederzubekommen um nach Asgard zurückzukehren, wo seit seiner Verbannung einiges im Argen liegt und das Königreich in Gefahr ist...

Zugegeben, ich bin kein großer Fan von Comicverfilmungen, doch da ich ein großes Interesse an nordischen Sagen besitze und zudem Kenneth Brannagh in diesem Film Regie führte, wollte ich mir dieses Actionspektakel, zudem im Kino in 3 D gezeigt, nicht entgehen lassen.
Und um es vorweg zu nehmen, Brannagh gelingt es eine Geschichte zu erzählen, die nicht nur reines, hirnloses Action-Popcornkino bietet, sondern dank der gut gecasteten Akteure, die ihr Handwerk verstehen, auch glaubwürdig gespielt wird. So bekommt der Film gleich ein wenig mehr Substanz und hat für den Zuschauer einiges zu bieten.

Für die Hauptrolle des 'Thor' wurde mit Chris Hemsworth ein noch recht unbekannter Schauspieler verpflichtet, der jedoch zu jedem Zeitpunkt seine Rolle beherrscht und nicht nur als muskelbepackter Schönling durch die Welten schreitet. Seine Verkörperung des 'Thors' ist interessant, zumal er 'Thors Gefühlswelt' sehr ausdrucksstark auf die Kinoleinwand transportieren kann. Nicht nur optisch, sondern auch in schauspielerischer Hinsicht drängten sich mir immer wieder Assoziationen zu Brad Pitts Darstellung in 'Troja' auf- wobei Hemsworth allerdings noch einige Jährchen jünger ist, allerdings schon jetzt sehr viel Potential zeigt.

Erwähnenswert dürfte an dieser Stelle auch die schauspielerische Leistung von Tom Hiddleston sein, der in der Rolle des Loki ebenfalls überzeugt und einen vielschichtigen aber tragischen 'Bösewicht' verkörpert. Auch er erinnerte mich, nicht nur durch sein Schauspiel, an einen anderen Charakterdarsteller - Aidan Quinn.

Weitere Nebendarsteller sind Anthony Hopkins als Göttervater Odin, Rene Russo als Thors Mutter, Stellan Skarsgard als Kollege von Jane und Natalie Portman als Jane Foster. Während Hopkins wie immer eine souveräne Leistung abliefert, kommen Russo, Skarsgard und Portman ein wenig zu kurz- Russo hat nur einige wenige undankbare Szenen zu spielen und Portman und Skardsgard fehlen einfach mehr bedeutsame Dialoge. So bleiben die Frauen in diesem Film eher schöne Staffage, wie auch Thors Gefährten relativ blass wirken.

Die Effekte kommen besonders gut in Szenen zum Tragen, die in den beiden anderen Welten spielen, wobei besonders Asgard imposant und ganz golden schimmernd, ein wahrer Eyecatcher ist.
Überhaupt sind die Spielfilmsequenzen die nicht auf der Erde spielen, um einiges spannender und interessanter, als Thors Erlebnisse auf der Erde, wobei auch letztere durchaus amüsante und packende Szenen zu bieten haben. Sehr actionreich geht es allerdings in allen Welten zu!

Für Romantiker sorgt eine sich sehr langsam anbahnende Liebesgeschichte zwischen Jane und Thor, doch das Ende des Films deutet bereits eine Fortsetzung an, da die Love Story zwischen den beiden noch recht ungewiss ist. Es ist ein Film geworden, der positiv überrascht, aber trotz all des Lobes noch steigerungsfähig ist, wenigstens was weitere Expeditionen auf die Erde in einem zweiten Teil angeht. Ein Actionfilm für Männer und Frauen!
4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
5656 Kommentare| 92 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2015
Ein guter Kampf hin und wieder und eine schöne Frau dabei!
Alles in allem gut gelungen mit ein paar vorhersehbaren Allgemeinplätzen.
Kameraführung uns Kampfszenen, sowie Effekte haben mir im Gesamten sehr gut gefallen!
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am 30. November 2015
Dieser Film ist einfach der Wahnsinn. Er ist eine geniale Kombination aus Theaterfilm (Tiefe) und Hollywoodaction (Popkornkino). Er hat sogar ein paar SciFi-Elemente. Die Story basiert auf der nordischen Mythologie. Viele Szenen des Filmes sind unvergesslich: Die Kamerfahrt ganz am Anfang von der dunklen Eiswelt in Richtung der reichen, hellen und friedlichen Asgard-Welt (inklusive Kommmentar von Hopkins), der erste Ritt von Thor und Co. zum "Weltenbeamer" (untermalt von bombastischer Musik), das Aufeinandertreffen von Odin und dem Herrscher der Eiswelt, die Gefangennahme von Thor auf der Erde und das darauf folgende Hinaufschwenken der Kamera zu Heimdall in Asgard (der alles mitbekommen hat), die Schlussszene am Wasserfall usw. Selbst der Abspann mit den Credits ist faszinierend.

Wieso macht Hollywood sowas nicht öfters?

Wieso hat der Film bei Imdb nur 7.0?
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am 6. März 2014
Thor ist ein Film der jeden schnell begeistert mit seinen Charakteren, der zerissenheit von Loki und dem wundervollen Wissenschaftlerteam rund um Jane Foster.

Das Setting und die Story stimmen und man fühlt sich regelrecht hineingezoge in die Welt von Thor.

Viel zur Story muss ich eigentlich nichts sagen, das haben andere schon toll zusammen gefasst, zur übersicht eine kleine Auflistung der Sachen die gut waren und die man besser machen könnte

Positiv
-Die Charaktere entwickeln sich und man vergisst gerne mal das es Schauspieler sind
-Die Kostüme, Rüstungen, Waffen etc. sehen klasse aus. Keine Spur von Zitat: quitschendem Kunstleder
-kleine feine Sammlung von Extra Szenen
-Der Anblick von Asgaarg. Traumhaft

Negativ
-Die Syncronisation....viele Gefühle die die Charaktere mit ihrer Stimme überbringen sind in der Deutschen Syncro einfach nicht gegeben. Fällt sehr auf als Loki Odin wegen seiner Herkunft konfrontiert. Ich bevorzuge die Original Stimmen.

Absolute Kaufempfehlung!!!
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