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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 14. September 2011
>>> ZUM FILM <<<
Ich muss gestehen, dass ich mir THOR nach zahlreichen positiven Kritiken gekauft habe, obwohl ich dem Superhelden-Genre bis auf wenige Ausnahmen kritisch gegenüberstehe. Zu den wenigen Ausnahmen gehören z.B. Kick-Ass oder Christopher Nolans Batman-Interpretation in Batman Begins und The Dark Knight. Anhand dieser Beispiele dürfte auch jedem Leser klar sein, dass ich immer dann neugierig oder gar in meinem Urteil überschwänglich werde, wenn der Film entweder "abseits der Spur" läuft und / oder der Superheld sehr menschlich erscheint.
THOR hätte sehr gute Ansätze gehabt, um mich voll zu begeistern. Zunächst gefällt mir, dass der Film sich viel Zeit nimmt, um alle Figuren ausgiebig einzuführen und die Geschichte in Gang zu bringen. Man spürt besonders im ersten Drittel des Films die Handschrift eines Regisseurs, der bisher ausnahmslos anspruchsvollere Geschichten inszeniert hat. Im ersten Filmdrittel wird tatsächlich eine Story ERZÄHLT, statt sie nur in Form eines atembraubenden Effektfeuerwerks auf den Zuschauer loszulassen. Außerdem blitzt hin und wieder ein zum Brüllen komischer Humor durch, den ich so nicht erwartet hatte. Und dass mit einem Augenzwinkern auch Genrekollegen erwähnt werden, dürfte für jeden Fan oder Kenner von Superhelden-Filmen das Sahnehäubchen auf die Geschichte sein.
Allerdings kann THOR dieses Niveau nicht durchgängig halten. Vor allem im letzten Drittel wird Superhelden-Blockbuster-Standardkost geboten: Ein geläuterter Held rettet die Welt - in einem actionhaltigen Finale, das zwar gewaltig und effektvoll aber letztlich ohne jegliche Überraschung verläuft. Auch fällt auf, dass der Film deutlich weniger Ecken und Kanten hat als er einen anfangs glauben lässt: Blut fließt kaum, so manch vermeintlich böser Charakter entpuppt sich als netter Kumpel und irgendwie haben sich am Ende alle lieb. Wer dann noch sagt, er habe einen außergewöhnlichen Film gesehen, für den kann THOR nur eine Genre-Premiere gewesen sein. Denn alle finalen Zutaten sind Standardware und sehr vorhersehbar.

All das macht THOR sicher zu keinem schlechten Film. Aber ich persönlich ordne ihn wie folgt ein: Kurzweilig und unterhaltsam, jedoch insgesamt nur wenig originell und schnell wieder vergessen. Kenner der mythischen Sage werden enttäuscht sein: Der Film würfelt deren Inhalte wild durcheinander und stellt sie überwiegend falsch dar. Aber muss das stören? Ich denke, man kann ohne weiteres darüber hinwegsehen, da es ja noch das Marvel-Universum gibt, auf dem der Film basiert.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
Das Bild zeigt sich sehr detailreich und mit einer hohen Schärfe.

TON (gehört mit 7.1-Set)
Der deutsche 5.1 DD-Sound gefällt mit einer sehr guten Dynamik. Jedoch fällt auf, dass die Stimmen im Vergleich zu den Soundeffekten ein wenig zu leise abgemischt sind. Ich musste daher während des Films regelmäßig die Lautstärke entweder nach oben oder unten hin anpassen. Nur so war gewährleistet, dass ich alle Dialoge verstehen konnte und gleichzeitig nicht noch der Putz nicht von den Wänden bröckelt.
HD-Sound-Fans werden sicher bemängeln, dass der Ton auf Deutsch nur im datenreduzierten Dolby Digital-Format angeboten wird, während die englische Tonspur mit 7.1 DTS-HD MA-Sound brillieren kann. Im direkten Vergleich (und sofern man eine entsprechend geeignete Anlage besitzt) wird man tatsächlich Unterschiede hören. Die Masse der Käufer dürfte dies jedoch nicht stören, vor allem da der deutsche 5.1-Sound für sich genommen wirklich überzeugen kann.

EXTRAS
Die Extras sind umfangreich. Von kleinen Dokumentation zur Entstehung des Films über Deleted Scenes bis hin zu einem sehr interessanten Audiokommentar von Regisseur Kenneth Branagh werden vielfältige Boni geboten, die vor allem Fans des Films zufriedenstellen dürften.

FAZIT:
THOR gefällt als kurzweilige Unterhaltung, hinterlasst jedoch zu wenig eigene Spuren, um dauerhaft im Gedächtnis zu bleiben -> ein netter Film für zwischendurch.
77 Kommentare|108 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. April 2013
Diese Comicverfilmung ist aus dem Jahr 2011 und diente dazu die Figur Thor für das Marvel-Mammutprojekt The Avengers einzuführen.
Die Darsteller können überzeugen,auch wenn Natalie Portman's Charakter sehr klischeehaft angelegt ist.
Die Handlung ist gut geschrieben,wendungsreich und gut umgesetzt.Vor allem das Design von Asgard und die Effekte wissen zu gefallen
und sind vor allem zeitgemäß.
Die Action ist äußerst wuchtig und reißt einen automatisch mit.Die Action ganz am Anfang und die in Jotunheim erinnert ein wenig an die
Herr der Ringe Trilogie und die Frostriesen ein wenig an die Orgs,aber das stört aufgrund des Aufwands,der hier betrieben wurde,niemanden.
Inszenatorisch hat mir persönlich aber das Duell Thor gegen Destroyer am besten gefallen.
Der Humor kommt auch nicht zu kurz,was vor allem an den durchdachten Dialogen liegt.Das Auftauchen von Shield fand ich äußerst gelungen,genau wie
die übrigen Verweise auf andere Marvel-Charaktere wie Iron man,Hawkeye und Hulk.
Ich persönlich kann Göttern und Sagen nicht so viel abgewinnen und das Finale fand ich etwas vorhersehbar und in die Länge gezogen und die Inszenierung
von Kenneth Branagh hätte noch ein bisschen straffer sein können.
Fazit:Gelungene Comicadaption.
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Gottvater Odin hat zwei Söhne, den übereifrigen Kämpfer Thor, der gerne einmal übers Ziel hinausschießt und den stillen Loki.
Seit vielen Jahren herrscht in Asgard, der Götterwelt in der Odin, Thor; Loki und ihr Volk leben Frieden. Doch dieser Frieden ist trügerisch. Während einer Siegesfeier zu Thors Ehren entwenden zwei Eindringlinge einer anderen Welt beinahe den magischen Gegenstand, der diesen Frieden erst gezwungenermaßen ermöglichen konnte.

Der aufbrausende Thor will dem feindlich gesinnten Volk einen Denkzettel verpassen und begibt sich mit seinen Freunden, trotz des Verbots seines Vaters und Königs, in die 'Höhle des Löwen'. Nur dem beherzten Eingreifen von Odin ist es schließlich zu verdanken, dass Thor und seine Getreuen nicht besiegt werden. Doch zurück in Asgard tobt Odin und verbannt seinen uneinsichtigen und ehrgeizigen Sohn schließlich für unbestimmte Zeit auf die Erde. Thors Hammer wirft er hinterher, doch dieser soll von nun an nur dem Manne dienen, der durch Worte und Taten gezeigt hat, dass er es würdig ist, ihn bei sich zu tragen.

Währenddessen fährt die Astrophysikerin Jane Foster, einem Naturphänomen auf der Spur, durch die Wüste und fährt den, gerade auf der Erde angekommenen Thor mit dem Auto an. Diese Begegnung ist schicksalhaft- denn in Jane und ihren Freunden findet Thor schließlich Verbündete, die ihm helfen wollen, seinen Hammer wiederzubekommen um nach Asgard zurückzukehren, wo seit seiner Verbannung einiges im Argen liegt und das Königreich in Gefahr ist...

Zugegeben, ich bin kein großer Fan von Comicverfilmungen, doch da ich ein großes Interesse an nordischen Sagen besitze und zudem Kenneth Brannagh in diesem Film Regie führte, wollte ich mir dieses Actionspektakel, zudem im Kino in 3 D gezeigt, nicht entgehen lassen.
Und um es vorweg zu nehmen, Brannagh gelingt es eine Geschichte zu erzählen, die nicht nur reines, hirnloses Action-Popcornkino bietet, sondern dank der gut gecasteten Akteure, die ihr Handwerk verstehen, auch glaubwürdig gespielt wird. So bekommt der Film gleich ein wenig mehr Substanz und hat für den Zuschauer einiges zu bieten.

Für die Hauptrolle des 'Thor' wurde mit Chris Hemsworth ein noch recht unbekannter Schauspieler verpflichtet, der jedoch zu jedem Zeitpunkt seine Rolle beherrscht und nicht nur als muskelbepackter Schönling durch die Welten schreitet. Seine Verkörperung des 'Thors' ist interessant, zumal er 'Thors Gefühlswelt' sehr ausdrucksstark auf die Kinoleinwand transportieren kann. Nicht nur optisch, sondern auch in schauspielerischer Hinsicht drängten sich mir immer wieder Assoziationen zu Brad Pitts Darstellung in 'Troja' auf- wobei Hemsworth allerdings noch einige Jährchen jünger ist, allerdings schon jetzt sehr viel Potential zeigt.

Erwähnenswert dürfte an dieser Stelle auch die schauspielerische Leistung von Tom Hiddleston sein, der in der Rolle des Loki ebenfalls überzeugt und einen vielschichtigen aber tragischen 'Bösewicht' verkörpert. Auch er erinnerte mich, nicht nur durch sein Schauspiel, an einen anderen Charakterdarsteller - Aidan Quinn.

Weitere Nebendarsteller sind Anthony Hopkins als Göttervater Odin, Rene Russo als Thors Mutter, Stellan Skarsgard als Kollege von Jane und Natalie Portman als Jane Foster. Während Hopkins wie immer eine souveräne Leistung abliefert, kommen Russo, Skarsgard und Portman ein wenig zu kurz- Russo hat nur einige wenige undankbare Szenen zu spielen und Portman und Skardsgard fehlen einfach mehr bedeutsame Dialoge. So bleiben die Frauen in diesem Film eher schöne Staffage, wie auch Thors Gefährten relativ blass wirken.

Die Effekte kommen besonders gut in Szenen zum Tragen, die in den beiden anderen Welten spielen, wobei besonders Asgard imposant und ganz golden schimmernd, ein wahrer Eyecatcher ist.
Überhaupt sind die Spielfilmsequenzen die nicht auf der Erde spielen, um einiges spannender und interessanter, als Thors Erlebnisse auf der Erde, wobei auch letztere durchaus amüsante und packende Szenen zu bieten haben. Sehr actionreich geht es allerdings in allen Welten zu!

Für Romantiker sorgt eine sich sehr langsam anbahnende Liebesgeschichte zwischen Jane und Thor, doch das Ende des Films deutet bereits eine Fortsetzung an, da die Love Story zwischen den beiden noch recht ungewiss ist. Es ist ein Film geworden, der positiv überrascht, aber trotz all des Lobes noch steigerungsfähig ist, wenigstens was weitere Expeditionen auf die Erde in einem zweiten Teil angeht. Ein Actionfilm für Männer und Frauen!
4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 23. April 2016
Wie alle Marvel-filme immer sehenswert, tolle Story, überzeugende Schauspieler und gute Effekte! Sehr empfehlenswert und Aktion reich, perfektes Samstagabend Kino.
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Dieser Film ist für mich eine persönliche Überraschung gewesen. Ich habe ihn in der Originalsprache geschaut, nicht auf deutsch. Denn besonders Sprache, Ton und Stimme verändern einen Film mitunter gewichtig, sowohl zum positiven als auch negativen.
Erzählt wird die Story von Thor, oder besser gesagt das, was Marvel daraus gemacht hat. Ein arroganter, selbstgefälliger Thor sucht den Krieg mit einer anderen Nation. Als Strafe für diesen Frevel verbannt sein Vater (glaubwürdig von A. Hopkins verkörpert) auf die Erde, ohne Macht! Kein Hammer schwingen mehr, kein durch die Luft wirbeln und andere verprügeln. Na gut, letzteres doch, denn das geht auch mit Menschen gut .-)
Die Story ist eng verpackt, soll heißen: innerhalb von ca. 30 Minuten erlebt der Zuschauer die Wandlung des arroganten Gottes zum geläuterten, Frühstück machenden, guten (?) Thor.
Die Spezialeffekte sind gut, die Handlung dick und von mir nur zu empfehlen. Zu mindestens im Original. Wer Comics mag und Verfilmungen, mit starken inhaltlichen Abschweifungen, dem sei dieser Film gegönnt!
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am 8. Mai 2016
ich bin mit diesem produkt zufrieden ich habe keine beschwerde abzugeben ich würde mich über mehr produkte freuen mit der selben zufriedenheit
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am 28. Mai 2016
Toller Film kann es kaum erwarten bis der dritte Teil erscheint. Der kommt leider erst 10/17 :-(
Dann geht's ins Kino
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am 30. November 2015
Dieser Film ist einfach der Wahnsinn. Er ist eine geniale Kombination aus Theaterfilm (Tiefe) und Hollywoodaction (Popkornkino). Er hat sogar ein paar SciFi-Elemente. Die Story basiert auf der nordischen Mythologie. Viele Szenen des Filmes sind unvergesslich: Die Kamerfahrt ganz am Anfang von der dunklen Eiswelt in Richtung der reichen, hellen und friedlichen Asgard-Welt (inklusive Kommmentar von Hopkins), der erste Ritt von Thor und Co. zum "Weltenbeamer" (untermalt von bombastischer Musik), das Aufeinandertreffen von Odin und dem Herrscher der Eiswelt, die Gefangennahme von Thor auf der Erde und das darauf folgende Hinaufschwenken der Kamera zu Heimdall in Asgard (der alles mitbekommen hat), die Schlussszene am Wasserfall usw. Selbst der Abspann mit den Credits ist faszinierend.

Wieso macht Hollywood sowas nicht öfters?

Wieso hat der Film bei Imdb nur 7.0?
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am 25. März 2015
Leider holpert die Story an manchen Stellen und überzeugt nicht in dem Maße wie der absolut glaubwürdige Hauptdarsteller! Auch Hopkins als Odin wirkt etwas hölzern.
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am 16. Februar 2014
Der Film ist echt klasse. Sehr geile Schlachten und gute Unterhaltung. Da ist Marvel was wirklich sehr schönes gelungen. Anschauen lohnt sich!
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