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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach Startproblemen Top
Meine Forerunner kam leider mit zwei (gelegentlich auftretenden) Defekten an, weshalb ich sie nach zwei Wochen bei Garmin in Reparatur geben musste. Es fing damit an, dass die Uhr ab und zu dauerhaft vibrierte und einmal wollte sie eine Stunde unter klarem Himmel kein GPS-Signal empfangen. Ich war natürlich ziemlich enttäuscht, allerdings tauschte Garmin die Uhr...
Veröffentlicht am 27. Februar 2012 von nerdbert

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen viel Licht und ein großer Schatten
Ich durfte nun die Uhr während unseres Urlaubs gründlich testen.

Positiv:

Gut finde ich das das Finden von Satelliten gegenüber meinem bisherigen Garmin Foreunner 305 wesentlich schneller geschieht.
Dies war auch eines der Hauptargumente mir eine neue Uhr (die alte habe ich bereits 2006 gekauft) zuzulegen. Ein Loslaufen ist hier...
Veröffentlicht am 7. September 2012 von rm42195


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen viel Licht und ein großer Schatten, 7. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Laufuhr Forerunner 610 - GPS Trainingscomputer (Elektronik)
Ich durfte nun die Uhr während unseres Urlaubs gründlich testen.

Positiv:

Gut finde ich das das Finden von Satelliten gegenüber meinem bisherigen Garmin Foreunner 305 wesentlich schneller geschieht.
Dies war auch eines der Hauptargumente mir eine neue Uhr (die alte habe ich bereits 2006 gekauft) zuzulegen. Ein Loslaufen ist hier innerhalb einer Minute nach Start der Uhr möglich. Ebenfalls schön ist es die Uhr auch als Uhr im Alltag tragen zu können, so hat man immer sein Messinstrument dabei und läuft nicht Gefahr es zu vergessen. Die Uhr schaltet bei Nichtgebrauch in den Stromsparmodus um, hier reicht de Saft dann für maximal 4 Wochen. GPS und der Kontakt zu externen Sensoren ist hierbei ausgeschaltet, nur die normale Uhr mit Zeitanzeige funktioniert. Nach meinen Beobachtungen klappt der Stromsparmodus gut.

Das Display ist gut ablesbar, besonders mit Licht bietet sich ein klares Bild. Der Touchscreen hakt manchmal, dies kann aber auch an meiner Feinmotorik liegen, es ist jedenfalls noch vertretbar und selten störend. Maximal können 6 Displays mit Informationen gefüllt werden. Dies ist mehr als genug. Auch an Einstellmöglichkeiten herrscht kein Mangel, für den nicht technikbegeisterten User kann es aber leicht verwirrend werden.

Ebenfalls überzeugt mich die gute Verarbeitung der Uhr, sie fühlt sich sehr gut an.
Die Akkulaufzeit wird mit 8 Stunden angegeben, was auch nach meinen Beobachtungen zutreffend ist. Der erste Alarm wird bei ca. 20% der Akkukapazität ausgegeben, hiervon braucht man sich auch nicht verrückt machen zu lassen, es reicht noch ein gutes Stück.

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Negativ:

Leider hat es aber beim Update auf die Firmwareversion 2.80 (ausgeliefert wird 2.40) Probleme gegeben. Das Update verlief zuerst reibungslos, allerdings hatte ich anschließend für ca. 6 Stunden keine Möglichkeit mittels des ANT - Sticks auf die Uhr zugreifen zu können um Daten runterzuladen. Auch ein Neustart der Uhr, Rückstellen auf Auslieferungszustand, Neuinstallation der Software unter Windows 7 brachte keinen Erfolg. Erst Abends klappte alles wieder wie zuvor, als wäre nichts geschehen, nachdem ich die Client-Software in einer VM unter Windows XP installierte und mich dort mit der Uhr verband. Nun habe ich auch unter WIN7 keine Probleme mehr.

Ebenfalls negativ ist es, dass die Anleitung zum Update a) unvollständig und b) nur in Englisch verfügbar ist. Für das Update der Firmware müssen unverständlicherweise Einstellungen im Internet Explorer (wenn Win7) geändert werden und es müssen die Sicherheitseinstellungen des IE unter WIN7 drastisch heruntergeschraubt werden. Aus diesem Grund empfehle ich ein Update der Firmware unter WIN XP durchzuführen! Es erschließt sich mir nicht, wofür das Update einer Firmware durch eine bereits auf dem PC installierte Software noch den IE benötigt ( es sei denn es fließen Daten im Hintergrund hin und her).
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Positiv war aber hier die Reaktion von Garmin, ohne große Diskussionen wurde mir die Möglichkeit gegeben die Uhr umzutauschen, wenn es weiterhin Probleme gegeben hätte.

Ich habe meine alte 305 und die neue 610 mal testweise während eines Laufes parallel betrieben, beide zeigten exakt die gleiche Distanz an.

Wegen dieses ganzen Schlamassels rund um das Firmwareupdate, ziehe ich einen Stern ab. Wenn das Update problemlos geklappt hätte wären 5 Sternchen gerechtfertigt. Die Uhr an sich ist richtig gut und ein wichtiges Mittel für den Sportler.

Update 1.12.2012

Beim Armband wurde ein simpler Metallstift verwendet, welcher leicht nach einer Seite herausrutscht. Aus diesem Grund besteht die Gefahr die Uhr während des Tragens unbemerkt zu verlieren. Schlecht, deshalb nun nochmals ein Sternchen Abzug.

Update 14.12.2012

Der Umtausch durch Garmin verlief problemlos. Montags die Uhr zu Garmin geschickt, Freitags die neue Uhr in den Händen gehalten.
Ach ja bei meiner alten Uhr zeigten sich ebenfalls auf der Rückseite braune "Rost"stellen. Mal schauen ob die neue nun diese Qualitätsmängel nicht mehr hat.

Update:
25.1.2015
Mit der neuen Garmin Software ist es nicht möglich die Laufdaten fehlerfrei hoch zu laden.
Es braucht zahlreiche Anläufe irgendwann (letzten Sonntag 2 Stunden) sind sie dann oben (oder auch nicht).
Die Hardware ist top, die Software ein Flopp
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gutes Konzept schwach umgesetzt, 9. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Laufuhr Forerunner 610 - GPS Trainingscomputer (Elektronik)
Habe die Uhr nach 9 Monaten zurückschicken müssen.
- unterer Armbandstift lockerte sich immer wieder, zunächst im Training, Uhr fiel vom Arm
- beim Halbmarathon in HH lief ich mit der Uhr in der Hand durchs Ziel, Stift raus
- etwas Rost an der metallischen Unterseite
- Ladepins wollten nach ca. 6 Monaten kaum noch Strom übertragen, immer mehrere Versuche notwendig
- zuletzt bei einem Lauf im Regen ein Displaytotalausfall!
Von einer Sportuhr in dieser Preisklasse habe ich mehr erwartet - sehr schade.
Datenübertragung, garminconnect und Bedienung sind allerdings top!!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach Startproblemen Top, 27. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Laufuhr Forerunner 610 - GPS Trainingscomputer (Elektronik)
Meine Forerunner kam leider mit zwei (gelegentlich auftretenden) Defekten an, weshalb ich sie nach zwei Wochen bei Garmin in Reparatur geben musste. Es fing damit an, dass die Uhr ab und zu dauerhaft vibrierte und einmal wollte sie eine Stunde unter klarem Himmel kein GPS-Signal empfangen. Ich war natürlich ziemlich enttäuscht, allerdings tauschte Garmin die Uhr nach Eingang des Paketes innerhalb von 24h anstandslos und schickte sie mir mit neuem Zubehör zu. Das ist guter Service, auch wenn ich befürchte, dass der Support mit diesem Modell einfach viel Routine hat.

Zur Uhr an sich: Sie ist für eine GPS-Uhr erstaunlich klein und unauffällig. Das Display ist selbst in der Nacht dank der Hintergrundbeleuchtung gut ablesbar. Für die wichtigsten Parameter kann man aber auch (Vibrations-)Alarme setzen, so dass man nicht so oft auf die Uhr schauen muss. Akustische Signale kann man dank der Vibrationsfunktion komplett deaktivieren. Der Touchscreen benimmt sich nicht wie der eines Smartphones und erfordert etwas Übung. Allerdings funktioniert er auch mit nassen Händen oder Handschuhen problemlos. Insgesamt finde ich es sehr angenehm, wie die Uhr trotz der Funktionsvielfalt dezent im Hintergrund bleibt.

Die Anzeige ist bis auf den Virtual Racer frei konfigurierbar. Obwohl diese Funktion wirklich nett ist sollte Garmin dem Nutzer überlassen, ob er diese Funktion braucht und angezeigt haben will. UPDATE: Den Virtual Racer kann man doch ausschalten. Ich hatte die Option nur an anderer Stelle vermutet.

Der drahtlose Datenabgleich funktioniert auch am Mac ziemlich gut. Allerdings hakt die Kommunikation zwischen Ant Agent und Garmin Connect bei mir öfter, dann muss ich auf Connect nochmals manuell hochladen. Die Auswertungsmöglichkeiten auf Connect sind für meine Zwecke vollkommen ausreichend.

Die Forerunner 610 ist in Form und Funktion momentan ungeschlagen. Einziger Wermutstropfen ist der hohe Preis und die relativ hohe Gefahr eines Garantiefalls. Für beide Kritikpunkte ziehe ich insgesamt einen Stern ab.

Edit: Auch nach 6 Monaten läuft sie einwandfrei. Ich muss mich bezüglich Virtual Racer korrigieren: Man kann die Anzeige abschalten. Allerdings hätte ich die Option an einer anderen Stelle im Menü erwartet.
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Sportuhr brauch keiner, 14. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Laufuhr Forerunner 610 - GPS Trainingscomputer (Elektronik)
Nach zirka einem Monat kann ich über den 610er nichts negatives sagen. Klar, günstiger geht immer und man muß ja auch nicht den eErsten haben;-).
Vorweg, ich hatte früher den 405cx, mußte mich aber trennen, wein der Akku am Ende (nach 6 Monaten) nur noch 4h hielt. Beim 2. 405er war dann das Armband komisch. Hat irgendwie geknackt.
Der 610er jedoch: Cooles Teil.

Plus:
+perfekte Verarbeitung
+Sieht am Handgelenk gut aus, Protzerfaktor
+Satelitenempfang geht sehr schnell
+super Akkulaufzeit
+einfache, intuitive Bedienung
+viel Display, viele Infos

kleine Minus:
-Messung der Fettkalorien nur mit Zusatzzubehör (Garmin Waage)
-Angabe der HF in % zunächst nicht gefunden, weil das Zeichen "%" in der deutschen Sprachversion nicht angezeigt wird. Kurz auf englisch gestellt und gut. SW-Update?

Also, wer Garmin mag (keine extra Geräte für GPS notwendig) wird vom 610er nicht enttäuscht. absolute Empfehlung
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unauffällig - In Design und Funktion, 12. Februar 2014
Von 
EM EM (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Laufuhr Forerunner 610 - GPS Trainingscomputer (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bevor ich die Garmin Forerunner 610 Laufuhr ausprobieren konnte, war ich bereits Besitzer einer Garmin Forerunner 305 - einem älteren Modell aus dem Jahr 2006, das damals ebenso zur UVP von 249 Euro angeboten wurde. Da es sich also hierbei augenscheinlich um einen direkten Nachfolger handelt, war ich sehr gespannt auszuprobieren was sich in 8 Jahren alles getan hat.

Zuerst fällt auf, dass das Design nicht mehr klobig sondern unauffällig wie eine normale Armbanduhr ist. Bei dem Display handelt es sich nun um einen modernen Touchscreen und die Fixierung des GPS-Satelliten funktioniert sehr schnell, sodass man direkt loslegen kann. Beim Auspacken wurde mir jedoch klar, dass im Gegensatz zu vorangegangenen Garmin-Uhren kein Brustgurt für die Pulsmessung dabei war. Klarer Minuspunkt - Falls man die Uhr als Pulsmesser benutzen will werden so weitere 50 Euro fällig. Während der Vorgänger wasserdicht war, kann ich im Handbuch der Forerunner 601 leider keine Anhaltspunkte dazu finden. Besonders bei Regen oder durch Schweiß ist die Uhr somit potentiell gefährdet - andere Rezensionen berichten z.B. von einem Displayausfall durch Regen, ich selbst hatte bisher glücklicherweise keine Probleme. Die Rückfind-Funktion gab es schon vor 8 Jahren, jedoch damals noch mit Karte - Ein weiterer Rückschritt. Höhen- und Neigungsangaben erfasst die Uhr anscheinend ebenfalls nicht. Schade, das einzige was mich dazu bewegen könnte vom Vorgänger auf das neue Modell zu wechseln ist das tolle neue Design, der schnelle Satelliten-Fix und die gute Akkulaufzeit von rund 8-10 Stunden, also genug für jeden Marathon

Zusammenfassung:

(+) Tolles, schlankes Design
(+) Superschnelle GPS-Fixierung
(+) Gute Akkulaufzeit

(-) Funktionen verglichen zum Vorgänger abgespeckt

Fazit:
Die Garmin Forerunner 610 Laufuhr erfüllt ihren Zweck ohne große Probleme und ist sehr praktisch. Für jene, die von einem älteren Modell umsteigen wollen ist Vorsicht angebracht. Neu heißt lange nicht besser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen War der Lauf nicht dein Freund, dann war er dein Lehrer!, 3. Februar 2014
Von 
mdt1900 "TS" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Laufuhr Forerunner 610 - GPS Trainingscomputer (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 2:10 Minuten

Der Forerunner 610 ist nicht meine erste GPS-Uhr. Ich habe in den vergangenen Jahren eine ganze Menge Laufuhren verschlissen. Lange Zeit war mir meine Garmin Forerunner 205 ein treuer Begleiter und Fels in der Brandung, wird aber zwischenzeitlich leider nicht mehr hergestellt. Danach folgte die Garmin Forerunner 305, von der mich nachhaltige Akku-Probleme recht schnell trennten. Nach einem völligen Fehlschlag mit der in meinen Augen unbrauchbaren Nike+ Sport Watch trainiere ich derzeit mit einer soliden aber auf die wichtigen Grundfunktionen beschränkten Garmin Forerunner 110 und zur Abwechslung mit einer TomTom Multi-Sport.

Mein Anforderungsprofil an eine neue Uhr ist immer klar definiert. Ich bezeichne mich als ambitionierten Läufer, lege im Jahr ca. 2500 - 3000 (Trainings)km zurück und trete vielleicht bei fünf Wettkämpfen (Halbmarathon/Marathon) an. Dabei möchte ich während dem Lauf eine zuverlässige und vernünftige Auskunft vorrangig über meinen Pace und die zurückgelegte Distanz erhalten, das Training im Rahmen der Einstellmöglichkeiten unter Umständen etwas variieren (Intervall) und ggf. in der Nachbetrachtung die Läufe ein wenig näher betrachten, Tempoläufe planen, Bestzeiten auswerten, mich an Trainingsplänen orientieren oder anderweitig nach Verbesserungspotenzial suchen.

Der Forerunner 610 ist kein Schnäppchen und schon einige Jahre auf dem Markt, der derzeitige Verkaufspreis liegt irgendwo im gehobenen Mittelfeld, zwischen den Einstiegsgeräten von Polar & Garmin und den Klassen-Primus Uhren von Suunto und Konsorten. Und auch wenn ich den z.T. überfrachteten Leistungsumfang der 610 kritisch betrachte und vermutlich nie vollständig im (Laut)-Alltag nutzen werde, er wirkt durchaus beeindruckend. Aber Papier ist bekanntlich geduldig, ab zum Praxistest.

Das Design der Uhr ist unaufdringlich und klar definiert. Back in Black könnte man sagen und auch ein regulärer Einsatzweck als sportlich/moderne Uhr im Alltag scheint jederzeit möglich.

Das System der Bedienung setzt maßgeblich auf ein integriertes Touch-Display, begleitet von lediglich drei seitlichen Drucknöpfen. Der Touchscreen arbeitet resistiv, d.h. er reagiert auf Druck. Das erfordert Präzision und ist zumindest für mich doch sehr gewöhnungsbedürftig. Gerade während eines Laufes möchte ich mich möglichst wenig mit Einstellvarianten herumplagen, eine "blinde" Nutzung des Funktionsumfanges des Forerunner 610 ist durch die Touchfunktion aber ausgeschlossen. In der kalten Jahreszeit und im Winter gesellt sich dazu ein kaum vermeidbares Problem mit dicken Handschuhen, die den Bedienkomfort weiter einschränken. So wische, tippe und scrolle ich bemüht durch die Gegend und bin letztlich doch nur eines - genervt.

Das allgemeine Handling der Uhr und die vielen Einstellvarianten erfordern Eingewöhnungszeit. Umgekehrt sind den eigenen Vorlieben und Wünschen kaum Grenzen gesetzt. Drei frei wählbare Bildschirmoberflächen sind mit jeweils 1-4 Anzeigenfeldern frei konfigurierbar - hier öffnet sich ein Personalisierungs-Schlaraffenland für jeden Sportler. Vor allem für die, mit einem Faible für Statistiken und Auswertungen.

Diese erfolgt im Nachgang per Trainings-Center, oder der Weboberfläche bei Garmin Connect. Dank eines, im Lieferumfang enthaltenen ANT+/USB-Adapters, völlig kabellos & sehr praktisch.

Die o.g. Punkte fallen für mich alle ein wenig in den Bereich Nebengeplänkel, wirklich wichtige Kriterien bei einer Laufuhr sind die Bereiche GPS-Signal, Akkukapazität, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit.

Vermeintliche Schwächen am GPS-Empfangssignal kann ich nach vierwöchiger Nutzung nicht feststellen. Spätestens nach 60-90 Sekunden Herumgehopse vor der Haustüre kann ich mir immer den virtuellen Startschuss geben. Eine Leistung, die sich nicht von allen meinen bisher verwendeten GPS-Uhren unterscheidet. Wer sich gerne ein Smartphone mit Obst-Branding an die Ärmelhalterung steckt, weil dadurch eine schnellere GPS-Verbindung ermöglicht wird und danach per Runtastic-App durch die Gegend läuft - gerne. Ich warte lieber etwas länger und überhole dann im späteren Wettkampf ;) Die verwendete QuickGPS-Technik verbessert sich punktuell bei regelmäßiger Verbindung mit einem PC, da die jeweils verfügbaren Empfangs-Satelliten anhand Ihrer Koordinaten immer wieder einer Nachjustierung bedürfen.

Weiterhin wichtig ist die Akku-Leistung - eine Uhr, die kurz vor Ziel die Segel streicht ist fester Bestandteil jedes Läufer-Alptraumes. Ich laufe ohne Brust/Herzfrequenz-Gurt, insofern weiß ich nicht, wie sich eine Verwendung unter Umständen auf das Powermanagement des Forerunners auswirkt. Bei durchgängiger GPS-Verbindung reicht eine Akku-Ladung in meinem Fall für Läufe zwischen sieben und acht Stunden. Hier wird dem Zielklientel ausreichend Rechnung getragen und auch die Verwendung in einem Triathlon-Rennen ist keine unzumutbare Belastung für die Uhr. Bei langen Tages-Radtouren stößt die Uhr dagegen irgendwann an Ihre Grenzen.

Im reinen Laufbetrieb kann ich - von der Touchscreen-Bedienung abgesehen - wenig bis keine Schwächen erkennen. Die Uhr läuft auch bei Schnee, Regen und widrigen Witterungsverhältnissen nicht an, die Anzeige ist stets klar und deutlich sichtbar, notfalls auch beleuchtbar. Ein starker, integrierter Vibrationsalarm ermöglichst bemerkbare Signale auch bei Läufern mit "Musik im Ohr". Alternativ steht die Anwahl optischer (Runden)Signale zur Verfügung.

Die tatsächliche Wertigkeit der Uhr bzw. des Materials kann ich nach relativ kurzer Verwendung kaum abschätzen. Inwieweit die rückseitigen Kontakte und Abdeckungen tatsächlich zu Roststellen neigen, steht daher (noch) wertungsfrei in der Zukunft. Aber - von ALLEN meinen bisher verwendeten Laufuhren der letzten Jahre habe ich mich letztlich getrennt, weil der Akku irgendwann die Arbeit verweigert hat. Insofern ist die Anschaffung einer GPS-Uhr immer mit einem gewissen Restrisiko verbunden, wenngleich Hersteller und/oder Amazon, zumindest nach meiner Erfahrung, sehr oft kulant auf Garantie- und Reparaturanfragen reagieren.

Fazit:

Der Garmin Forerunner 610 ist - ganz objektiv betrachtet - sicher kein schlechter GPS-Trainingscomputer. Gerade die vielseitige Verwendbarkeit, auch in Verbindung mit zusätzlichen, optional erhältlichen Features, wie z.B. einem Herzfrequenzmesser, sind eine Erwähnung wert.

Demgegenüber steht ein derzeitiger Verkaufspreis, den ich, im direkten Vergleich mit ähnlichen Konkurrenzprodukten, als zu hoch angesiedelt sehe. Dazu ein - zumindest für mich - eher zweitklassiges und wenig funktionelles Touchscreen-Bedienkonzept und ein schnell überfordernder Leistungsumfang, der nur von einem Bruchteil der späteren Nutzer wirklich benötigt wird.

Deshalb neige ich - zusammengefasst und unter Gewichtung aller Vor- und Nachteile - nur zu einer durchschnittlichen Bewertung, völlig frei von Höhen und Tiefen und empfehle stattdessen den Kauf einer soliden & deutlich günstigeren Alternative Garmin GPS Laufuhr Forerunner 110 - GPS Trainingscomputer.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Problemloser Laufbegleiter, 1. Februar 2014
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Laufuhr Forerunner 610 - GPS Trainingscomputer (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Meine Einsteigerzeit als Läufer ist inzwischen über 30 Jahre her - satellitengestützte Laufstrecken-Vermessung mit einer "Armbanduhr" wäre damals Science Fiction gewesen. Inzwischen gibt es aber schon lange brauchbare GPS-Trainingscomputer.

Seit Anfang 2009 war ich recht zufriedener Nutzer eines Forerunner 305, auch wenn das Gerät noch etwas klobig war und die Datenübertragung zum PC einiger Kompromisse bedurfte (niemals bei bestehender USB-Verbindung den Forerunner 305 von der Basis nehmen, sonst drohte ein Bluescreen... und für jede Datenübertragung musste der Treiber neu installiert werden, damit der PC das Gerät erkannte).

Mit dem Forerunner 610 habe ich nun einen in allem Belangen verbesserten (Nach-) Nachfolger im Einsatz. Ich verwende ihn übrigens auch mit dem immer noch perfekt intakten Brustgurt meines Forerunner 305 (kompatibel durch ANT+).

Das wasserdichte Gehäuse des Forerunner 610 wirkt robust, das Armband ist sehr angenehm zu tragen. Das Gerät trägt nur unwesentlich mehr auf als eine normale Herren-Armbanduhr. Er passt im Gegensatz zum Forerunner 305 unter die Ärmel der Trainingskleidung. Die breite Dornschließe und die in die Öffnungen des Armbandes einrastende Halteschlaufe sind zunächst etwas fummelig - letzten Endes hat das Armband damit aber sicheren Sitz, und es verrutscht nichts.

Der Touchscreen reagiert nur auf deutlich mehr Druck als etwa ein Smartphone-Bildschirm. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber wohl erforderlich, um versehentliches Auslösen zu vermeiden. Während des Laufens ist die grobe Bedienung (etwa Auswahl einer Anzeigeseite) gut möglich, komplexere Aktionen (etwa Konfiguration einer Anzeigeseite) sind schwierig bis unmöglich. Ein großes Problem ist das natürlich nicht.

Das mitgelieferte USB-Ladekabel endet in einem leicht gebogenen Kunststoff-Stück, das magnetisch am Forerunner 610 andockt und mit vergoldeten Kontakten sichere elektrische Verbindung herstellt. Ein USB-Steckernetzteil wird ebenfalls mitgeliefert, falls man nicht am PC laden möchte. Das USB-Kabel dient im Gegensatz zum Forerunner 305 (und auch Forerunner 210) nur zum Laden - es ist keine Datenübertragung möglich.

Die drahtlose Übertragung über den mitgelieferten, sehr kompakten USB-Funkadapter für ANT+ ist sehr bequem, denn man muss den Forerunner 610 lediglich in eingeschaltetem Zustand in die Nähe des PC bringen.

Ziemlich träge ist der GPS-Fix, solange man noch nicht unter freiem Himmel ist. Gegenüber dem Forerunner 305 ist eine geringfügige Verbesserung erkennbar, aber ich muss vor dem Loslaufen draußen immer noch kurz warten. Mein Smartphone ist jedenfalls beim GPS-Fix weitaus schneller.

In der Voreinstellung wertet der Forerunner 610 jeden gelaufenem Kilometer als "Runde", signalisiert mit einem kurzen Vibrieren die Vollendung und zeigt für ein paar Sekunden in einem Popup die gelaufene Zeit an. Das finde ich recht praktisch.

Sehr gelungen sind die Konfigurationsmöglichkeiten für die Anzeigeseiten. Man kann vier Seiten frei definieren, wobei je 1-4 Anzeigewerte aus einer umfassenden Auswahl frei zusammengestellt werden können. Meine erste Seite zeigt bspw. Herzfrequenz, Stoppuhr und Distanz an, die zweite Seite Uhrzeit, aktuelle Geschwindigkeit, Höhe und GPS-Genauigkeit. Die Präzision, mit der Geschwindigkeit bzw. Pace (min/km) angegeben werden, wurde gegenüber dem Forerunner 305 zwar verbessert - sehr nützlich im Training ist die Anzeige aber nicht, da sie immer noch zu heftig schwankt.

Zur Auswertung der Daten aus meinem Forerunner 305 habe ich in den letzten Jahren das recht gute Programm SportTracks verwendet (letzte kostenlose Version 2.1). Leider erlaubt dieses keinen direkten Import aus dem Forerunner 610. Die von Garmin selbst mitgelieferte lokal zu installierende Software "Training Center" hat mich nicht überzeugt. Also habe ich mich statt dessen für das recht ordentliche Online-Programm "Garmin Connect" entschieden. Dazu braucht man nur eine schlanke Installation des "ANT Agent" (stellt die Verbindung zum Forerunner her) und des "Communicator Plugin" (ermöglicht den Zugriff durch den Browser). Beides kann man separat von der Garmin-Webseite herunterladen. Übrigens ist es kein Problem, aus "Garmin Connect" die Trainingsdaten per Datei zu exportieren (Format TCX) und in SportTracks 2.1 zu importieren - den Export muss man aber pro Aktivität (Laufeinheit) einzeln machen.

Das Communicator Plugin (Version 4.1.0) habe ich übrigens mit dem Internet Explorer 11 nicht zum Laufen bekommen. Erst ein Downgrade auf Internet Explorer 10 hat geholfen.

Update 13.03.2014: Inzwischen bietet Garmin eine neue Software namens "Garmin Express" an, die "ANT Agent" und "Communicator Plugin" ersetzt und darüber hinaus den Forerunner mit Firmware-Updates versorgen kann. "Garmin Express" ist übersichtlich und recht kompakt. Es läuft auf meinem System problemlos (Windows 7, 64 Bit).

Fazit

Nach kurzer Einarbeitung stellt der Forerunner 610 für mich einen sehr guten Laufbegleiter dar. Der Wechsel vom Forerunner 305 war für mich in jeder Hinsicht ein Fortschritt. Dennoch muss ich - vor allem für den noch zu trägen GPS-Fix - einen Stern abziehen.

Insgesamt reicht es aber aus meiner Sicht für eine Empfehlung und vier Sterne ****.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Weiterentwicklung der 405cx, Qualität verbessert, Einrichtung wieder sehr umständlich - UPDATE, 11. Mai 2013
Von 
BAV_User (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Laufuhr Forerunner 610 - GPS Trainingscomputer (Elektronik)
Nachdem ich am Donnerstag eine aktuelle Rezension der 610HR gelesen hatte, in der eine überarbeitete Uhrenversion angesprochen wurde, bestellte ich mir sofort die einfache Version der 610 (Pulsgurte habe ich bereits von der 405, der funktioniert nach 4 Jahren noch tadellos und vom EDGE800).

Der erste Blick fiel auf die Geräterückseite um meine Uhr mit den Userfotos hier auf Amazon zu vergleichen und tatsächlich: die Rückseite sieht anders aus. Es muss also wirklich eine überarbeitete Version sein -> gut, die behalte ich!

Den Touchring der 405 mochte ich sehr gerne. Die Bedienung hierüber lief sehr gut. Bei der 610 sollte das über einen Touchscreen erfolgen: gemischte Gefühle. Ich denke da immer an ein festes Display wie bei einem iPhone. Das Display der Uhr ist allerdings eher wie bei einem Samsung GalaxyTab2, wirkt also eher wie ein leicht nachgebender Kunststoff.
Die Touchfunktion sagte mir, zumindest bei der Einrichtung, ganz und garnicht zu. Schön bei der 405 hätte ich mir ein Softwaretool gewünscht, um die Uhrenkonfiguration am PC machen zu können. Das ist bei der kleinen Uhr einfach eine fummelige Sache und wird durch den Touchscreen, der eher mäßig reagiert, nicht einfacher.

Vom Funktionsumfang ist kaum ein großer Unterschied zur 405 zu erkennen. Es ist mit Spannung zu erwarten, wie sich die Uhren im Training unterscheiden werden.

Bisher gibt es also nur einen Stern abzug wegen der miserablen Einrichtung -> Garmin, bitte macht ein Tool im TrainingCenter für die Einrichtung.

UPDATE: nach dem ersten Lauf bin ich absolut begeistert! Beim gut eingerichteten FR610 muss das Display während dem Training nicht bedient werden.
Der Bildschirm mit seinen Anzeigefeldern ist konsequent weiterentwickelt worden und macht einen besseren Eindruck als beim 405cx. Zeichen werden klarer dargestellt und sind demnach besser ablesbar.

Das Beste: die Uhr trägt sich traumhaft. Durch den flacheren und etwas längeren Aufbau liegt sie besser am Handgelenk an und ist so kaum spürbar. Die Gehäuserückseite ist perfekt geformt, das Material wirkt sehr angenehm auf der Haut.

Was mich neben der fummeligen Touchscreenbedienung noch stört, ist die Akkustandsanzeige. Beim FR405 war diese in % abzulesen. Hier wurde sie durch eine kleine Batterie dargestellt, an deren grafischem Füllstand man die aktuelle Akkukapazität abschätzen muss. Bei einer Anzeige in % konnte ich relativ gut einschätzen, wieviele Kilometer und Minuten die Uhr noch halten wird. Wie das nun funktionieren soll, ich weiß es noch nicht.

Alles in allem jedoch eine gute GPS-Uhr für ambitionierte Sportler. Der Preis von 245€ dürfte nun am Tiefpunkt angelangt sein. Etwas schade ist das fehlende Textilarmband. Im Winter hatte ich das immer gern benutzt und nun muss es für 20 Euro separat gekauft werden.
Der eine Stern abzug bleibt wegen der Touchscreenbedienung und der Batterieanzeige.

UPDATE vom 27.01.2014: in den Fachforen wurde bereits erwähnt, dass gerne mal die blauen Ringe unter den 3 Tasten brechen. Das war bei meiner Uhr nach 3 Wochen auch bereits der Fall (siehe hochgeladenes Produktbild)! Garmin hatte im Forum garnicht darauf reagiert. Ich werde das ganze im Februar über die Garantie abwickeln. Die Ringe rutschen in das Gehäuseinnere, habe keine Lust, dass diese irgendwann ggf. die Tasten blockieren und somit der Druckpunkt und die Reaktion verschlechtert werden.
Sorry für das verspätete Update.

UPDATE: da es für das Tastenproblem wohl keine Lösung gibt und ich Angst vor verminderter Reaktionsfähigkeit der Tasten, sowie Dichtheitsproblemen hatte, wurde mir die Uhr gegen ein anderes Modell getauscht. Hier zeigt sich erneut der perfekte Kundendienst von Garmin!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechte Qualität, 27. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Laufuhr Forerunner 610 - GPS Trainingscomputer (Elektronik)
Ich habe die Uhr jetzt seit einem Jahr in Gebrauch.
Nach dieser Zeit habe ich einige erhebliche Mängel festgestellt:

- Die Unterseite der Uhr fängt an zu oxidieren, es sind sogar schon einige Rostpunkte erkennbar, obwohl die Uhr nach jedem Gebrauch sofort getrocknet wird.
- Vibrationsalarm fällt öfters aus.
- GPS ist nicht genau, zeigt nicht die genaue Entfernung an.
- Kunststoff des Display ist viel zu weich, es zerkratzt sehr schnell
- Akku viel zu schwach

Ich hatte viele Jahre zur vollsten Zufriedenheit die 305er im Einsatz, aber die 610er ist ihr Geld nicht wert!
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4.0 von 5 Sternen Garmin Forerunner 610 oder TomTom Runner?, 15. Januar 2014
Von 
Axel Meyer "axelmeyer" (Heidesee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Laufuhr Forerunner 610 - GPS Trainingscomputer (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eine Laufuhr mit GPS und Datenspeicher macht ja nur Sinn, wenn man die aufgezeichneten Daten auch in irgendeiner Form auswerten will. Ich habe schon einen Forerunner 205, einen Forerunner 110 einen TomTom Runner und jetzt diesen Forerunner 610 genutzt. Der Forerunner 205 war ja die erste Laufuhr mit eingebautem GPS. Zur Auswertung nutze ich das PC-Programm SportTracks. Der Nachfolger war dann der Forerunner 110 mit relativ wenigen Funktionen, aber zu Laufen völlig ausreichend. Auswertung weiter am PC mit SportTracks. Mittlerweile gibt es ja Smartphones und Tabletts und BT-Brustgurte und in diesem Zusammenhang auch vernünftige APPs. Leider haben es die Entwickler von SportTracks verschlafen eine entsprechende APP oder wenigstens ein vernünftig nutzbares Online-Portal anzubieten.

So habe ich seit dem letzten Jahr nur noch ein iPhone 5 mit der APP runkeeper und einem Wahoo-Brustgurt benutzt was wegen der Größe allerdings etwas umständlich war. Die Auswertung der Daten auf dem iPhone und iPad war dafür perfekt. Seit Ende letzten Jahres nutze ich einen TomTom Runner beim laufen. Der hat nicht nur ein sehr schönes Display sondern ist auch noch relativ klein und sieht gut aus, so dass er auch als normale Armbanduhr benutzt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist: die Daten können ohne Umwege per USB ausgelesen und an runkeeper übertragen werden.

Seit gut 2 Wochen nutze ich nun diesen Forerunner 610. Der Forerunner 610 bietet wieder jede Menge Möglichkeiten die Konfiguration seinen eigenen Wünschen anzupassen. Die Auswertung ist über den USB-Dongel drahtlos möglich, die Daten lassen sich direkt nach Garmin Connect übertragen und sind so auch in der dazugehörigen APP auf dem iPhone verfügbar. Eine Nutzung in anderen APPs ist allerdings nur über Umwege möglich. Im direkten Vergleich mit dem TomTom Runner habe ich für mich die folgenden Unterschiede festgestellt:

Display: hier hat der TomTom die Nase vorn, helle Schrift auf dunklem Untergrund ist viel besser ablesbar. Allerdings lassen sich beim Forerunner die angezeigten Felder individuell belegen, was beim TomTom nicht möglich ist.

Bedienung: TomTom setzt hier auf die "1-Knopf-Steuerung", die sehr einfach ist, aber den Nachteil hat, das man beim Berühren des Steuerknopfes leicht mal ein anderes Menü aufruft (eine gestartete Aktivität lässt sich aber nur durch längeren Tastendruck beenden, weshalb da zumindest eine Fehlbedienung ausgeschlossen ist). Bei Garmin gibt es 3 Knöpfe und das Touch-Display. Die Bedienung dieses Touch-Displays ist aus meiner Sicht ein echter Schwachpunkt. Auf Grund der Größe kam es bei mir häufig zu Fehlbedienungen (wenigstens wird das Display nach einer gewissen Zeit automatisch gesperrt), da finde ich die TomTom-Lösung wesentlich eleganter.

GPS: finden beide Uhren relativ flott, da konnte ich keinen Unterschied feststellen. Bei einer parallelen Aufzeichnung zeigte mir TomTom 9,52 und Garmin 9,49 km an, also kein wesentlicher Unterschied.

Auswertung: Bei Beiden benötigt man ein kleines Programm um die Daten auszulesen (Garmin: drahtlos ANT+, TomTom: Dockingstation). Für die Auswertung ist dann auch ein Online-Account erforderlich um die Daten zu übertragen und zu nutzen.

Fazit: Beides sind gute Laufuhren, wobei mir persönlich der TomTom Runner besser gefällt. Wer viel Wert auf individuelle Einstellmöglichkeiten legt und sich nicht an der fummeligen Bedienung stört wird aber sicher mit dem Forerunner 610 glücklicher.
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