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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frisch gebacken - vertrauter Geschmack
Die erste namhafte Veröffentlichung des Jahres 2011 ist gleich eine auf die die Freunde der Gruppe lange warten mußten. Über 6 Jahre Jahre sind es schon her, seit ,Pressure Chief' - das letzten Album von Cake mit neuem Material - erschien und wenn sich auch im Rest der Musikwelt vieles verändert haben mag, Cake klingen immer noch wie Cake...
Veröffentlicht am 12. Januar 2011 von V-Lee

versus
3.0 von 5 Sternen mittelprächtig
Leider fand ich diese aktuelle CD von Cake nur mittelmäßig. Es gab meiner Meinung nach deutlich bessere (z.B. "fashion nugget" oder "comfort eagle"), aber auch schlechtere CDs (sorry, aber mit "motorcade of generosity" konnte ich nicht viel anfangen). Irgendwie fehlen "showroom..." die richtig mitreißenden und eingängigen Songs.

Insgesamt...
Veröffentlicht am 5. September 2011 von Dirk-68


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frisch gebacken - vertrauter Geschmack, 12. Januar 2011
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Die erste namhafte Veröffentlichung des Jahres 2011 ist gleich eine auf die die Freunde der Gruppe lange warten mußten. Über 6 Jahre Jahre sind es schon her, seit ,Pressure Chief' - das letzten Album von Cake mit neuem Material - erschien und wenn sich auch im Rest der Musikwelt vieles verändert haben mag, Cake klingen immer noch wie Cake.

Da sind Sie wieder - die Bontempi Orgel sounds, die schrammeligen Gitarren, die immer leicht an Mariachi's erinnernde Trompete und die fast phlegmatische Stimme mit dezentem zynischem Unterton von John McCrea.

Jetzt kann man einer so (relativ) jungen Band wie den Sacramentern natürlich Stillstand vorwerfen (bei Rock Dinosaurieren ist das ja eh ein Normalzustand), aber andererseits hat die Band ja einen wirklich einzigartigen Sound und Stilmix, den so bis jetzt auch noch niemand anderer gemacht bzw. kopiert hat und der sich immer angenehm vom sonst oft so ähnlich klingenden Indierock abhebt.

Apropos Stilmix - Blues, Pop, Folk, Country oft mit funkigen Grooves verfeinert, bestimmen auch diesen sechsten Longplayer und die notorischen Entschleuniger des Pop-Rock schaffen es trotzdem manchmal die Dinge auch packender und dynamischer anzugehen. Das obercoole ,Mustache Man (Wasted)' legt davon Zeugnis ab und weckt in Zusammenhang mit dem Titel auch gleich den Wunsch selbst Schnurrbartträger zu werden. Extrem groovy und tanzbar ist ,Long Time' dessen Instrumentalspur (vor allem der Baß) so klingt als würden die Stereo MCs ihre tracks jetzt im Indiepop Gewand aufnehmen. Gewohnt gemütlich geht's bei ,Got To Move' zur Sache, das mit seiner weinseligen Melodie fast zum Schunkeln zwingt. Ohrwürmer sind das aber fast alle songs hier und man ist geneigt zu sagen, daß das ihr kompositorisch stärkstes Album ist. Arrangementmäßig oder klanglich hat sich - wie gesagt - nichts verändert; genausowenig wie bei den cover-Motiven die immer ein wenig an alte Briefmarken erinnern.

,What's Now Is Now' ist dann ein sunny-californian pop song in dem es fiept und wabert, daß es nur so eine Freude ist. Das großartige Instrumental ,Teenage Pregnancy' begeistert wiederum mit seiner Bach/Beethoven meets Serienkrimi-Titelmelodie meets New Orleans Trauermarsch Konfrontation die nicht nur sehr unterhaltsam ist, sondern auch von zügelloser Kreativität und großem Humor zeugt.

Erwähnt werden soll auch noch ,Sick Of You' indem wieder der Cake-typische wie-durchs-Telefon-gesungene aber immer relaxte Sprechgesangs-Part eingebaut ist, der country waltz ,Bound Away' und das fast ergreifend schöne und augenzwinkernde 'The Winter'.

Auf jeden Fall ist ,Showroom Of Compassion' ein erfreulicher Auftakt für die Neuveröffentlichungen des Jahres 2011 zumal einem die Mannen aus Kalifornien mit ihrer ,nehmt uns nicht so ernst, wir tun es auch nicht'-Aura ja sowieso sympathisch sein müssen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich ein neues, reguläres CAKE Album..., 17. Januar 2011
Von 
Rocker - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Das Warten hat ein Ende, die Tristesse ist vorbei.
Nach beinahe 7 Jahren Pause, ist jetzt Showroom Of Compassion auf dem bandeigenen Label Upbeat Records erschienen. Wobei das Wort Pause eigentlich falsch ist, denn CAKE waren nie weg. Sie waren nur nicht überall immer präsent. Auf ihrer Internetseite spiegelt sich ihr soziales und politisches Engagement munter wider und bei aller politischer Korrektheit, blieb da für die Produktion eines neuen Albums offenbar wenig Zeit.

Dass CAKEs Einstellungen zu Politik und Gesellschaft auch nicht zu einem spannungsfreien Verhältnis mit ihrem bisherigen Label SONY/Columbia geführt haben, dürfte kaum verwundern. Nachdem zunächst 2007 ein Album mit Raritäten und B-Seiten und im Jahr 2009 ihr Debutalbum auf dem neuen, eigenen Label wiederveröffentlicht wurde, bescheren uns CAKE einen verheißungsvollen Start ins Jahr 2011 und geben uns endlich wieder mit neuem Material die Ehre.

Und die Band tut dies in gewohnt souveräner Weise. John McCrea's unverwechselbare Stimme kolportiert auch wieder einen gepflegten ironischen Zynismus, der durch den ebenfalls gewohnt lässigen Stilmix sämtlich denkbarer Genres seine besondere Würze verliehen bekommt. Die Instrumentierung trägt dann ebenfalls noch ihren Teil dazu bei. Vincent DiFiore's Tromepeten- und Euphoniumspiel, sein Einsatz von diversen Keyboards, wie es in den Credits genannt wird, schließen die Benutzung auch von Spielzeuginstrumenten ein. Xan McCurdy und Gabriel Nelson vervollständigen mit ihren Gitarren den Sound von CAKE.

Federal Funding und Long Time bestätigen gleich von Anfang an den Eindruck, das die CAKE-Welt immer noch irgendwie in Ordnung ist. Und in Got To Move heisst es: "you have always got to move / you're racin' just to prove / that there is something new / in everything you do". Und das kann man CAKE nun wahrhaftig nicht vorwerfen...

Weitere Höhepunkte auf dem neuen Album sind für mich Mustache Man (Wasted), Sick Of You und Easy To Crash. Dass das einzige Instrumentalstück der CD den Titel Teenage Pregnancy trägt, darf ebensowenig als Zufall angesehen werden, wie die Verwendung eines Walzers im Countrystil auf Bound Away.

Auch wenn das alles auf eine gediegene Weise wohl vertraut und zeitlos klingt und manch ein Fan der ersten Stunde vielleicht etwas mehr Innovation einfordern möchte: Showroom Of Compassion ist ein CAKE-Album aller erster Güter und entwickelt nach mehreren Durchläufen hohes Suchtpotential. CAKE is not a four letter word...
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4.0 von 5 Sternen Zurück in die Zukunft - Zurück zu alter Stärke, 11. Juni 2014
Seit dem überraschend gelungenen Debüt "Motorcade of Generosity" und dem grandiosen Zweitling "Fashion Nugget" veröffentlichte Cake daraufhin eher solide Alben mit starken Einzelstücken und einigen schwächeren Experimenten. Gepaart mit der langen Pause - das letzte reguläre Album "Pressure Chief" wurde 2004 veröffentlicht - ist die selbstironisch sympathische Band aus Sacramento, Kalifornien besonders in Europa beinahe in totale Vergessenheit geraten, was sehr schade ist. Denn alleine schon aufgrund ihrer Einzigartig- und vor allem Vielseitigkeit (nicht selten werden unter anderem Pop, Jazz, Rap, Funk, Country und meiner Meinung nach auch etwas "Schlager" auf Albumlänge wild durcheinandergemixt) sollte jeder Musikliebhaber mindestens einmal in die Diskografie reingehört haben. Mit "Showroom of Compassion" folgt 2011 fast schon ein Comeback.

Was nach dem ersten Hördurchgang gleich auffällt: Die ganz großen elektronischen Experimente bleiben dieses Mal aus. Viel mehr wirkt die komplette LP sehr homogen und rund, da sich Cake soundtechnisch eher wieder zurückorientiert und auf simple, eingängige Musik setzt. Der Opener "Federal Funding" könnte rein von der Güte her auch auf Fashion Nugget zu finden sein, während das rasante "Long Time" mit hervorragendem Spannungsbogen schon etwas an "Never There" von 1998 erinnert, dessen Qualität aber nicht ganz erreicht wird und schon etwas auf dem schmalen Grad der Selbstkopie schlittert. "Got To Move" ist eines der langsamsten Stücke der Platte und lädt mit der abgedroschenen, aber nach wie vor eingängigen Melodie fast schon zum Mitschunkeln ein.

Die großen Highlights finden sich abseits des Openers in der Mitte des Albums, denn sowohl "What's Now Is Now" als auch das überragende "Mustache Man (Wasted)" sind 100% Cake. Sollte man den Sound der Band charakterisieren müssen, würde ich unter anderem diese beiden Stücke bedenkenlos vorspielen. Eingängige Melodien, coole Texte, die genau richtige Mixtur an verschiedenen Instrumenten (die obligatorische Trompete fehlt nicht!) und eine kleine Priese Elektro. Dabei immer im Ohr: Die Gitarre. Das Instrumentalstück "Teenage Pregnancy" leitet die ruhigere zweite Hälfte des Albums ein.

Sowohl das relativ nach vorne gehende "Sick of You", das relaxte "Easy To Crash", das countrylastige "Bound Away", das verträumte "The Winter" als auch das mit frechen Geigen ausgestattete "Italian Guy" sind eingängig, textlich überwiegend "anders" und weit weg von erzwungenen Elementen. Alles wirkt selbstsicher vorgetragen und die Musik macht einfach nur Spaß. Nach "Fashion Nugget" haben wir es mit "Showroom of Compassion" vielleicht mit dem rundesten Cake Album aller Zeiten zu tun, welches sich im Gegensatz zu so manch anderem Album ihrer Diskografie ohne Probleme an einem Stück durchgehört werden kann. Kurz bervor der Platte die Luft ausgegeht, ist man bereits am Ende der Spielzeit angelangt. Da wurde einfach (fast) alles richtig gemacht!
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5.0 von 5 Sternen Nach langer Zeit eine tolle Produktion von Cake!, 21. November 2011
Sehr schöne CD, hat 4 Lieder die sehr nach dem alten Cake gehen und neues MAterial das ebenfalls interessant ist. Habe die gerade live gesehen und es ist bemerkenswert die Art wie sie spielen. Noch besser als in der CD!

Eines muss man sagen: die CD hat leider kein Bonus-Track...
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3.0 von 5 Sternen mittelprächtig, 5. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider fand ich diese aktuelle CD von Cake nur mittelmäßig. Es gab meiner Meinung nach deutlich bessere (z.B. "fashion nugget" oder "comfort eagle"), aber auch schlechtere CDs (sorry, aber mit "motorcade of generosity" konnte ich nicht viel anfangen). Irgendwie fehlen "showroom..." die richtig mitreißenden und eingängigen Songs.

Insgesamt wird "showroom of compassion" wohl keine von meinen Lieblings-CDs, aber als Cake-Fan bereue ich den Kauf nicht.
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5.0 von 5 Sternen Großartig, 10. Juni 2011
Steht Cake drauf, ist Cake drin. Was will man mehr als Fan? Ich freue mich auf das Konzert.
Absolut empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Prima!, 1. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Super Scheibe! Als Liebhaber der ersten Stunde, kann ich sowohl Entwicklung, als auch den "typischen" Cake-Sound ausmachen.
Ich habe jedenfalls richtig Freude an dem Showroom of Compassion.
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5.0 von 5 Sternen excellent transaction, 22. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
i receiced the item in excellent condition, fast shipment, friendly seller. all in all i am very happy with this transaction. thank you very much.
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7 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gerade erst ..., 12. Januar 2011
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
... haben kanadische Forscher eine Studie veröffentlicht, welche Musik nun offiziell und hochwissenschaftlich zum Rauschmittel erklärt und nachweist, dass durch den Genuß liebgewonnenen Liedguts reichliche Mengen des Glückshormons Dopamin im Körper umgeschlagen werden - Ergebnis: ekstatische Zuckungen (siehe auch: Tanz), glänzende Augen und das lautstark geäußerte Verlagen nach Erhöhung der Dosis.

Will sagen, damals, Mitte der Neunziger, galten die Songs von Cake aus dem sonnigen Sacramento als regelrechte Partydroge, keine noch so biedere Studentensause kam ohne die Covernummer "I Will Survive" von Gloria Gaynor aus, das komplette Album der Kalifornier, "Fashion Nugget", galt als fest gebuchte Größe im Ikearegal und der wissbegierige Auskenner schwärmte, bewaffnet mit Basecap und Schweinehälftenshirt, von der lässigen Mischung aus Mariachi, Indiechords und bösen Texten. Live waren die Jungs zwar ziemlich spannungsarm, was aber zur Attitüde passte - man wollte ihnen eigentlich ständig anerkennend auf die Schulter klopfen.

So war das damals. Vier bis fünf Platten und fünfzehn Jahre später hat sich eigentlich nichts Wesentliches geändert: Cake schrammeln immer noch ihren Westküstenstiefel herunter, die genannte Mixtur wird, soweit möglich, verfeinert und variiert, die Bläser blasen und die Geigen geigen, nun ja. Von musikalischer Schärfe und textlicher Bissigkeit haben sich die gemütlichen Kappenträger weitestgehend verabschiedet, fern die Zeiten von "The Distance", "Perhaps,..." und ähnlichen Knallern. Heute gibt's Kuscheliges (Got To Move), Hardcorecountry (Bound Away) und Instrumentals da, wo man nach bissigen Worten giert (Teenage Pregnancy) - "The Winter" glänzt fast am Ende mit der Zeile: "It's all behind you now, no moving on, ..." Ganz meine Meinung.
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