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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich Dich auch!"
Es dauert 93 Filmminuten, bis dieser Satz fällt. Spätestens da war ich der Meinung, dass Regisseur Don Roos Ayelet Waldmans Novelle über die junge Emma(Natalie Portman), die in eine "fremde Familie" einheiratet, gut umgesetzt hat. Von Anfang an war das nicht abzusehen, denn -The other woman- kommt nur schwer in die Erzählspur. Allerdings ist Roos Film...
Veröffentlicht am 9. August 2011 von Thomas Knackstedt

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die andere Frau...
„The Other Woman“ ist ein Film aus dem Jahr 2012, bei welchem Don Ross Regie führte und Oscarpreisträgerin Natalie Portman die Hauptrolle übernahm.

Emma Greenleaf ist eine junge Ehefrau, welcher einer anderen den Mann ausgespannt hat und nun mit diesem verheiratet ist. Die junge Ehe wird dramatisch auf die Probe gestellt, als Emmas...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2012 von Sarah H.


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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich Dich auch!", 9. August 2011
Rezension bezieht sich auf: The Other Woman (DVD)
Es dauert 93 Filmminuten, bis dieser Satz fällt. Spätestens da war ich der Meinung, dass Regisseur Don Roos Ayelet Waldmans Novelle über die junge Emma(Natalie Portman), die in eine "fremde Familie" einheiratet, gut umgesetzt hat. Von Anfang an war das nicht abzusehen, denn -The other woman- kommt nur schwer in die Erzählspur. Allerdings ist Roos Film auch ein ziemlicher Brocken; also schwere Kost mit klassischer Dramaqualität, die nicht so einfach zu bugsieren ist.

Emma ist Anwaltsgehilfin. Sie verliebt sich in ihren Chef Jack(Scott Cohen) und heiratet ihn. Allerdings muss Jack sich erst von der erfolgreichen Gynäkologin Carolyne(Lisa Kudrow) scheiden lassen. Zusammen mit Jack und dessen achtjährigem Sohn William(Charlie Tahan) lebt Emma von da an zusammen. William ist gegenüber Emma äußerst reserivert. Der Junge ist hochintelligent, aber schwierig und extrem anstrengend. Als Emma und Charlie ein gemeinsames Kind bekommen, scheint sich die Lage zu bessern. Doch nach 3 Tagen stirbt die kleine Isabelle. Emma kann den Tod der Tochter nicht verarbeiten und ihre Beziehung zu Jack und William geht Stück für Stück in die Brüche. Aber das ist es nicht allein. Emmas Probleme liegen in der Ehe ihrer Eltern, ihren Schuldgefühlen und vielem mehr. Da hilft es ihr schon gar nicht, dass Jacks Ex-Frau Carolyne zusätzlich ihr Gift über Jacks neue Familie verspritzt. Emma muss aus dieser Beziehung heraus oder aber ihre Probleme lösen. Beides ist jedoch nicht so einfach, wie sie sich das vorstellt...

-The other woman- ist definitiv kein Film für einen gemütlichen Unterhaltungsabend vor dem Bildschirm. Das Drama erwartet vom Zuschauer Aufmerksamkeit und das Dranbleiben an der anfänglich ziemlich trockenen Story. Doch das Warten wird belohnt, der Film entwickelt sich zum Positiven. Das liegt an einem guten Storybook, der brillianten Natalie Portman und insgesamt guten Schauspielleistungen. Don Roos nutzt vor allem geschickte Rückblenden, um uns in Emmas Leben einzuführen. Dazu kommt noch ein unaufdringlicher, aber hervorragender Soundtrack, zu dem Adele, Jay Weigel, die Flaming Lips und Holly Conlan Lieder beisteuern. Wer auf Dialogfilme steht, der wird die Unterhaltungen zwischen Natalie und William schätzen und sich all seine Antipathien für Carolyn aufheben. Wer kurzweilig unterhalten weden will, schaltet vermutlich vorher ab.

Welcher "Filmtyp" Sie sind, wissen natürlich wieder einmal nur sie selbst. Und so müssen sie auch allein entscheiden, ob -The other woman- den Weg in ihren Player findet oder nicht. Viel Spaß dabei.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die andere Frau..., 12. Dezember 2012
Von 
Sarah H. "Sarah H." (Landkreis Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: The Other Woman [Blu-ray] (Blu-ray)
„The Other Woman“ ist ein Film aus dem Jahr 2012, bei welchem Don Ross Regie führte und Oscarpreisträgerin Natalie Portman die Hauptrolle übernahm.

Emma Greenleaf ist eine junge Ehefrau, welcher einer anderen den Mann ausgespannt hat und nun mit diesem verheiratet ist. Die junge Ehe wird dramatisch auf die Probe gestellt, als Emmas Kind nach nur 3 Tagen stirbt. Zu all der Trauer muss sie sich jedoch noch mit ihrem Stiefsohn arrangieren, der von ihr nicht allzu viel hält. Auch die Ex-Frau ihres Mannes ist alles andere als gut auf sie zu sprechen und lässt kein gutes Haar an der Frau, welche ihre Familie zerstört hat.
Emmas Welt wird für sie immer erdrückender und die junge Frau muss eine Entscheidung treffen, welche alles verändern wird…

Eines gleich einmal vorweg, ich finde die Leistung von Portman in diesem Film sehr gut, aber ich würde es nicht zu ihren besten Leistungen zählen. Ohne Frage, bewegen wir uns aber auf einem hohen schauspielerischen Niveau.
Die Geschichte an und für sich ist nichts weltbewegend Neues. Die Umsetzung ist dafür doch etwas anders, als ich es sonst gewohnt bin. Man hat hier kein pures sich steigerndes Drama, sondern eher eine wirklich ruhig erzählte Story, welche nicht mit melodramatischen Szenen, sondern mit wenigen Worten und viel mimischen Ausdruck arbeitet. So etwas muss man mögen, sonst wird man den Film langweilig finden.
Der Film punktet meines Erachtens vor allem in der letzten halben Stunde, da hier einfach auch emotional viel mehr passiert, als vorher.
Hervorheben möchte ich ganz klar Lisa Kudrow, die für mich neben Portman eine der besten Performances abgeliefert hat und die wütende und verletzte Ex-Ehefrau gekonnt verkörpert.

BILD:
Beim Bild kann ich jetzt nicht wirklich etwas Schlechtes sagen. Es handelt sich um ein gutes und solides HD-Niveau, welches aber noch Luft nach oben bietet.

TON:
Die Abmischung ist wie man es von dieser Art Film erwartet, auf die Dialoge ausgerichtet und bietet wenig Spektakuläres. Ist aber im Großen und Ganzen sehr gut (ausgehend von einem dialoglastigen Film versteht sich).

EXTRAS:
Mager. Mehr als eine Hand voll Trailer wird man hier nicht finden.

***FAZIT***
Ein gutes Drama, welches jedoch bestimmt nicht in die Annalen der Filmgeschichte eingehen wird. Schauspielerisch ist der Film top, jedoch hat der Film hier und da mit kleineren Längen zu kämpfen.
______________________________________________________________
Das Gesamtergebnis setzt sich wie folgt zusammen…
STORY: ***
BILD: ****
TON: ****
EXTRAS: *
----------------
= ***
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der traurige Schwan ist ausgerutscht, 26. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: The Other Woman (DVD)
Nun schätze ich Nathalie Portman als Schauspielerin ja sehr. In Filmen wie u.a. Garden State, My Blueberry Nights oder natürlich Black Swan bewies sie nicht nur ihr schaupspielerisches Talent, sondern auch ein überaus glückliches Händchen bei der Auswahl der Drehbücher, aus denen nicht selten kleine beachtenswerte Filme hervorgingen. Zwar spielte sie auch immer mal wieder in flachen und kurzweiligen Komödchen und "Bombastfilmen" mit, dieses scheint allerdings der Preis dafür zu sein, unpopuläre Projekte realisieren zu können. Um so gespannter war ich auf "The Other Woman", auch wenn mich die Arbeiten von Don Roos, wie Bounce - Eine Chance für die Liebe bisher eher langweilten.

Im Mittelpunkt von "The Other Woman" steht Emilia, sie ist Harvard Absolventin und lebt mit dem angesehenen Anwalt Jack zusammen in New York. Jack lernte sie in dessen Kanzlei kennen, als sie dort als Expertin der Rechtswissenschaft zu arbeiten begann. Einen Haken hatte die beginnende Liebesbeziehung jedoch, Jack war mit der Arztin Carolyn verheiratet, mit ihr hat er zudem einen Sohn, William. Der Anwalt entschliesst sich seine Frau zu verlassen um fortan das Leben mit Emilia zu teilen. Die Exfrau, eine hysterische, besitzergreifende und machtbessesene Frau, tut alles erdenkbar mögliche, um der Beziehung zwischen Jack und Emilia Steine in den Weg zu legen. Sie hat die Scheidung nicht verkraftet und behandelt insbesondere Emilia herabwürdigend und voller Eifersucht. Die Tragödie kommt aber erst so richtig in Fahrt, nachdem Emilia von Jack schwanger ist und das Neugeborene ein paar Tage nach der Geburt stirbt. Neben der Trauer und dem Schmerz aufgrund des Verlustes, ist es insbesondere die eigene Schuldzuweisung, die nicht nur Emilia vollkommen wirr und irrational werden lässt, denn für sie gibt es noch eine andere Möglichkeit als den plötzlichen Kindstod als Ursache für den Tod des Babys.

"The Other Woman" ist ein Beziehungsfilm. Es geht um die verschiedenen Verbindungskonstellationen unterschiedlicher Menschen zueinander und um die thematische Auseinandersetzung mit dem Kindstod, um Trauer und Überwindungsschmerz. Was ich von dem Film alledings halten soll, weiß ich nicht so genau. Nathalie Portman spielt ihr Rolle gut. Allerdings finde ich die Rolle von Carolyn (gespielt von Lisa "Phoebe Buffay" Kudrow) viel zu überzogen und ihre "Überspanntheit" nervt gewaltig. Ich frage mich, so rein drehbuchtechnisch, warum ihre Geschichte Einzug in den Film erhielt. Ich halte sie für überflüssig, denn der Leitfaden der Geschichte hätte meinem Empfinden nach der Beziehung von Jack, Emilia und William folgen können. Grad William, Jacks Sohn aus erster Ehe, dem in diesem Film eine tragende Rolle zuteil wurde, geht mir, salopp ausgedrückt, mächtig auf den Keks. Auch wenne er aus einer "elitären Klasse" zu kommen scheint, sein Verhalten halte ich für vollkommen überzogen, seine Ausdrucksweise und seinen Gestus für nicht unauthentisch und komplett konstruiert. Eigentlich schade, denn das Thema ansich ist spannend anders und bewirkt grundsätzlich eine auf Empathie aufbauende Auseinandersetzung. Allerdings ist das Setting und die Umsetzung insgesamt eher konventionell zu nennen und teilweise ist der Film wirklich kitschig.
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3.0 von 5 Sternen Die Spannung kommt erst spät, 28. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: The Other Woman (DVD)
Schwer, sehr schwer, ein Urteil über diesen Film zu fällen. Die Geschichte braucht sehr lange, um in Schwung zu kommen, die Charaktere bleiben ein wenig zu berechenbar, das Setting ist unsympathisch, weil typisch smalltalkende New Yorker Upperclass. Den Pep bringt Natalie Portman rein, die von der anfänglich unbeschwerten jungen Frau in Richtung tiefes Loch der Verzweiflung steuert.

Natalie spielt eine Anwaltsgehilfin, die sich in ihren adretten Boss verliebt, der wegen ihr seine Frau verlässt. Fortan ist sie der Rachsucht der Ex ausgesetzt und muss mit dem siebenmalklugen Sohn des Anwalts klarkommen, einem Nerd, wie er im Buche steht. Dem nicht genug, verliert sie ihr Baby drei Tage nach der Geburt. Erst ab diesem Zeitpunkt wird der Film interessant. Schade, dass die anderen Akteure blass bleiben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dramatische Familiengeschichte, die dennoch etwas blutleer bleibt, 11. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The Other Woman [Blu-ray] (Blu-ray)
Regisseur Don Roos hat sich mit Ayelet Waldmans Roman "Love and Other Impossible Pursuits" gewichtigen Dramenstoff vorgenommen: Die Behandlung von Themen wie Scheidung, Kindesverlust und Depressionen verlangen einiges an Sensibilität, um nicht in Pathos abzugleiten. In "The Other Woman" will dieser Drahtseilakt leider nicht recht gelingen. Das liegt zum einen an der etwas unausgegorenen Figurenzeichnung. Wirken die Charaktere sowohl von Jacks hysterischer Ex-Frau als auch von seinem verwöhnten, auch für seine acht Jahre teils etwas sehr naiven Sohn flach, so scheint die Inszenierung der Hauptfigur Emilia etwas zu gewollt vielschichtig. Leider blitzt hinter der harten Schale der Trauer und Distanzierung nur zu selten echte Emotionalität hervor, so sehr sich Natalie Portman auch bemüht, ihrer Figur Facettenreichtum abzugewinnen. Hinzu kommt, dass die Story, die im Grunde auf die komplizierten Beziehungen der Hauptfiguren untereinander fokussiert sein könnte, sich in zu vielen Verästelungen verliert und dadurch überfrachtet wirkt.

Ganz überzeugen kann der Film also nicht, auch wenn sich ihn Liebhaber schwergewichtiger Gefühlsdramen durchaus einmal anschauen können. Vor allem für eingefleischte Natalie Portman-Fans hat er immerhin einige Szenen zu bieten, in denen die wie immer wunderschöne Schauspielerin ihr Können zeigen kann. Und auch der Soundtrack, zu dem unter anderem Adele, die Flaming Lips, Holly Conlan und Jay Weigel beigetragen haben, ist nett anzuhören.

Bild- und Tonqualität der Bluray-Disc sind gut. Diese bietet die englische Original- und die deutsche Synchronfassung, außerdem deutsche Untertitel. An Extras gibt es leider nur den Originaltrailer zum Film sowie eine Trailershow.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die andere Frau, 10. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: The Other Woman (DVD)
Der Film 'The Other Woman', basierend auf Ayelet Waldmans Buch 'Love And Other Impossible Pursuits' aus dem Jahre 2006, handelt von der jungen Harvard-Absolventin Emilia (Natalie Portman). Sie beginnt eine Arbeit in der Kanzlei von Jack Wolf (Scott Cohen) und verliebt sich in ihn. Dieser verlässt daraufhin seine Frau Carolyn (Lisa Kudrow). Jack heiratet Emilia und bekommt ein Kind mit ihr. Dieses stirbt allerdings nach nur drei Tagen'Dieser Schicksalsschlag ist es aber nicht alleine, den Emilia immer kälter und zynischer werden lässt, denn der Sohn aus Jacks erster Ehe, William (Charlie Tahan), nutzt jede Gelegenheit um Emilia zur Verzweiflung zu treiben. Ausserdem ist sie den bösen Anfeindungen von Carolyn ausgeliefert, welche William immer wieder gegen Emilia aufbringt'

Regisseur Don Roos ist mit 'The Other Woman' ein schönes Stück Schauspielkino mit vielschichtigen Charakteren gelungen. Es ist bestimmt nicht der zugänglichste Film, mit seinen ernüchternden Szenen, welche immer das bisschen Glück zu zerstören scheinen, welches sich Emilia aufzubauen versucht. Alle Schauspieler verkörpern hier hervorragend ihre Rollen und sind bestens besetzt. Allen voran Natalie Portman. Sie spielt die kalte und zynische Emilia so intensiv, dass es einen förmlich soghaft packt und man den Schmerz, der ihr widerfährt als Zuschauer förmlich spüren kann. Auch Lisa Kudrow, als Giftspritze Carolyn, spielt ihre Rolle sehr gut. Das klasse Ensemble wird durch die beiden männlichen Charaktere, Scott Cohen, der als Jack Wolf immer versucht standhaft zu bleiben und versucht die Familie zusammen zuhalten und Charlie Tahan, welcher immer wieder mit Engelsgesicht böse Seitenhiebe auf Emilia ansetzt, perfekt ergänzt.

Emilia trägt den Tod ihres Babys Isabel wie ein Schutzschild vor sich her, verletzt andere mit ihren schroffen verbalen Angriffen, rechtfertigt jede Handlung mit dem Säuglingstod. Sie igelt sich in ihrem Zynismus ein, den Tod des Babys als Strafe sehend und um Erlösung betend. Eine Erlösung welche ihr in äußerst überraschender Form auch gegeben werden soll. Eine schöne Szene ist die im 'Central Park', bei der Trauerfeier für die toten Kinder. Dort sieht man Emilia wie sie, ganz allein, getrennt von der Gruppe, welche auf der anderen Seite eines Sees stehend ihr Papierherz, mit dem Namen ihres Kindes, zu Wasser lässt, dieses aber erst noch mal zerdrückt'beim zweiten Mal anschauen versteht man die Symbolik dieser Szene.

Nicht ahnend, oder besser nicht ahnen wollend, zieht Carolyn ihren Sohn immer wieder zu sich, obwohl dieser bei Jack und Emilia lebt. Mit ihren vergifteten Worten lullt sie William ein und entfremdet ihn immer mehr von Emilia. Ihre eigene Unfähigkeit als Mutter projeziert sie auf Emilia, jeder kleine Fehler Emilias wird voll und ganz ausgekostet um Williams Bild von Emilia weiter zu schädigen. Carolyn aber ist es, die mit ihrer überfürsorglichen Art, aus William diesen schüchternen, spaß-ablehnenden Einzelgänger gemacht hat.

Für jeden in diesem Film ist Emilia also 'The Other Woman', die andere Frau. Für Jack ist sie die andere, die zweite Ehe-Frau, für William ist sie die andere Mutter und für Carolyn ist sie die Andere, die Rivalin.

Hier noch ein kleines Detail, welches für Natalie Portman-Fans, wie ich es bin, interessant sein dürfte:
In der Szene auf der Eislaufbahn im 'Central Park', sieht man Natalie wie sie fast anfängt auf dem Eis zu tanzen'Zur Musik von 'Schwanensee' (!). Dieser Tanz wird aber durch ein ausrutschen oder besser straucheln unterbrochen.

Ein wie ich finde lohnender Film, mit grandiosen Schauspielleistungen und zu Herzen gehender Handlung.

Nun zur technischen Seite:

Bildqualität: Die Bildqualität der DVD ist auf sehr hohem Niveau. Es ist gestochen scharf und erreicht fast Blu-Ray-Niveau.

Soundqualität: Der Sound in DTS überzeugt voll und ganz. Die hinteren Lautsprecher werden immer wieder mit kleinen netten Effekten bedacht. Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton allerdings zischt und ist an manchen Stellen seltsam dumpf. Dies ist mir nur in der deutschen Synchronfassung aufgefallen. Der deutsche DTS ist glasklar.

Extras: Als Extras gibt es bloß den englischen und deutschen Trailer. Außerdem noch ein Wendecover und eine Trailer-Show.
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4.0 von 5 Sternen Überraschend berührend, 20. Januar 2014
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Rezension bezieht sich auf: The Other Woman (DVD)
Dieser Film hat mich total überrascht. Es ist kein typischer Hollywood Blockbuster.
Toller Film mit super Darstellern. Vor allem die Rolle des William hat mich beeindruckt. Wie er um Aufmerksamkeit kämpft, rebelliert, um akzeptiert zu werden. Sich für Dinge schuldig fühlt, wofür er nichts kann. Man sieht, wie zerbrechlich eine Kinderseele ist. Mit ihm leidet man am meisten.
Aber auch die Rolle der Caroline ist faszinierend. Wie tief verletzt sie zu sein scheint vom Ehebruch ihres Mannes. Wie sie versucht, ihr eigenes Kind als "Werkzeug ihrer Intrigen" zu missbrauchen...
Alles in allem ein sehenswerter Film, der einem zum nachdenken bringt...
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4.0 von 5 Sternen Berührend, aber könnte er mehr..., 13. April 2013
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Rezension bezieht sich auf: The Other Woman (DVD)
Dramatisch, berührend und interessant, aber leider etwas flach. Die Story verspricht mehr und das hält der Film leider nicht ganz. Trotzdem Daumen hoch!
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4.0 von 5 Sternen Natlie Portman - Großartig, 18. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Other Woman (DVD)
Echt ein toller Film, am Anfang dauert es etwas bis man drin ist. Sehenswert für Sie und Ihn, gerade wenn es ähnliche Situationen im Leben gibt.
Die Darsteller spielen großartig ihre Rollen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nicht so meins, 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Other Woman (DVD)
Die Geschichte an sich ist wirklich sehr traurig und nix für schlechte Nerven. Der Film ist meiner Meinung nach nicht gut gemacht es zieht sich wie Kaugummi, ich würde ihn nicht nochmal gucken, schade habe mir mehr von versprochen...
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