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60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen erstaunlich, was es nicht in deutsche kinos schafft....
der Film ist nie in deutschen Kinos angelaufen - was angesichts der Thematik und Besetzung schon erstaunt. An der Qualität kann es auch kaum gelegen haben - vielleicht ist dieser Film zu still? zu wenig reißerisch? Viggo Mortensen spielt einen Literatur-Professor namens Halder in der Zeit des Dritten Reiches. Er ist ein Mann des Geistes, er liebt Proust, er...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2009 von Matt Damon

versus
8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Not good...
Dieser Film basiert auf einem Theaterstück, aus dessen Grundidee man einen spannenden, philsophisch interessanten und psychologisch raffinierten Film hätte machen können. Herausgekommen ist ein weitgehend uninspirierter, arg banal inszenierter Film, dem es massiv an schlüssiger Entwicklung und logischem Zusammenhang der Handlung fehlt. Viele Dialoge...
Veröffentlicht am 22. Juli 2011 von The Prisoner


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60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen erstaunlich, was es nicht in deutsche kinos schafft...., 2. Oktober 2009
Von 
Matt Damon (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Good [UK Import] (DVD)
der Film ist nie in deutschen Kinos angelaufen - was angesichts der Thematik und Besetzung schon erstaunt. An der Qualität kann es auch kaum gelegen haben - vielleicht ist dieser Film zu still? zu wenig reißerisch? Viggo Mortensen spielt einen Literatur-Professor namens Halder in der Zeit des Dritten Reiches. Er ist ein Mann des Geistes, er liebt Proust, er liebt Mahler (immer wieder kehrendes Motiv im Film!) und er hat jüdische Freunde - wie z.B. den Psychonalytiker Maurice Glückstein. Er hat das "Pech" durch einen Roman, den er verfasst hat, die Aufmerksamkeit der Nazis auf sich zu ziehen: Sein Roman handelt davon, dass es "Liebe" sein kann, jemanden umzubringen. Die romantisch gemeinte Botschaft wird von Nazis sofort in ihrem ideologischen Wert (Euthanasie) erkannt. Der wenig politische Professor wird - ohne größere Gewissensbisse - zum intellektuellen Aushängeschild der Nazis.

Viggo Mortensen spielt keineswegs den Bilderbuch-Nazi, wie es das Cover nahelegt. Vielleicht hat man ihn sogar noch nie weicher gesehen als in diesem Film. Er schafft es in grandioser Weise den Nazi-Intellektuellen mit seinen Selbstverstümmelungen, Realitätsverlusten und seiner Empfänglichkeit für Komplimente und Ehren zu verkörpern. Er tut nichts Böses - allerdings auch nichts Gutes - auch wenn ihm, anders als anderen, eine Empfindsamkeit geblieben ist. Gerade hierin liegt m.E. die Qualität des Films: Mortensen ist kein Held, kein Opfer, kein Bestie - er ist einfach ein schrecklich normaler Intellektueller zu Zeiten den Nationalsozialismus, der viel zu spät bereit ist, etwas zu riskieren.

Prof. Halder hört im Film immer wieder Gramophon-verzerrt die Musik Gustav Mahlers. Zum ersten mal live hört er sie im Konzentrationslager auf der Suche nach seinem Freund Maurice. Beklemmender ist die die Welt der Kunst und Ideen selten in die (filmisch vermittelte) Realität eingebrochen.
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles was das Böse braucht... ist, dass gute Menschen nichts tun, 24. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Good [UK Import] (DVD)
Das obrige Zitat steht auf der Hülle des nur im englischen Original erhältlichen Films. Wie wahr.

Johann Halders "Verbrechen" ist, dass er der Versuchung, auch einmal Lob und Anerkennung zu erhalten, nicht wiederstehen konnte.
Der Film beginnt mit einem Blick auf seinen Alltag- kochen, putzen, Kinder bändigen, kranke Mutter versorgen, depressive Frau tolerieren, den Nörgeleien des Schwiegervaters standhalten, an der Uni lehren...ein ganz normales, nerviges Leben in dem das einzige Licht am Horizont in der Gestalt seines Freundes Maurice (Jason Isaacs)erscheint, eines jüdischen Analytikers, der alles tut was Halder verwehrt ist.

Mortensen (Halder) spielt diese Rolle sehr sanft, mit Humor und Demut, jede Geste, jede Bewegung stimmt.
Im Hörsaal erleben wir einen anderen Halder: Er zitiert Proust in fließendem, leidenschaftlichen Französisch, es ist offensichtlich wie sehr er seinen Stoff liebt. Leider ist es der Tag der Bücherverbrennung, und der Dekan informiert ihn, dass Proust nun auf dem Index steht. Ein weiterer Schlag für einen, der schon viel einstecken musste. Wen wundert es da, das er von den Avancen einer Studentin fasziniert ist? Und als die Nazis, denen er eigentlich mit Spott und einer gewissen Verachtung gegenübersteht, seinen Roman über Euthanasie aus Liebe! zur Propaganda nutzen wollen (was sie natürlich gut verpacken und verschleiern), wer kann nicht seine heimliche Genugtuung verstehen? Halder erliegt der Versuchung, langsam, mit Zweifeln und einer sehr nachvollziehbaren Unbeholfenheit.

Endlich ist er Jemand, wird hofiert und beachtet. Maurice und seine zunehmend schwierige Situation sind der einzige Schatten in dieser schönen neuen Welt. Und als der Freund ihn bittet, ihm aus dem Land zu helfen, zögert Halder. Zu lange, wie sich herausstellt. Doch als er herausfindet dass seine schöne, inzwischen schwangere Geliebte Maurice ausgeliefert hat, wacht er endlich auf. Im Konzentrationslager, in dem sich Maurice' Spur verliert, angesichts von unmenschlichen Bedingungen und Gewalt, einem Pandämonium in dem das Lagerorchester Mahler spielt, sagt Halder nur noch einen Satz: "It's real."

Ich hätte ihn während des Films schütteln mögen und empfinde heftiges Mitgefühl für diesen fiktiven Charakter- aber genau das ist der Punkt. Von aussen sieht man die Zusammenhänge, kann sagen: Warum hast du...? Aber in der Situation wären wir vermutlich genauso blind wie Halder es war. Bis zum bitteren Ende.

Ein Film, den man mehr als einmal sehen kann (und sollte), mit einem grandiosen Viggo Mortensen und einem intensiven Jason Isaacs. Das Englisch ist gut verständlich und es gibt auch englische Untertitel.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Good - shocking but really good, 15. September 2009
Von 
Emma290497 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Good [UK Import] (DVD)
John Halder teaches literature, cares for his ill mother, feeds his depressive piano playing wife, his two children, tries to come to terms with his attraction to one of his students - all the while struggling to meet everybody's expectations, a form of silent desperation - sometimes not so silent, when he hears dance bands playing in his head, reflecting his mood, to a degree his conscience. He finds relief in drunken discussions with his best friend Maurice (Jason Isaacs) - a jew.

This scenario is set before the background of 1930s Germany, where Halder writes a compassionate novel about mercy killing, which attracts the Nazis. They ask Halder to write a paper on mercy death on humanitarian grounds - he complies, to cover the glitch in his CV (he's not a member of the party) becomes an honory member of the SS, leaves his wife, starts a new life - everything turns to the better, except for Maurice.

Halder is slowly drawn into the regime, into the propaganda which weighs heavily against his friendship to Maurice. At a certain point even to a question of survival, on both sides.

The film, like the play by CP Taylor on which is it based, asks a question not easily answered - is Halder a good or a bad man? Is the fact, that he doesn't actively promote the Nazi ideas, that he still does "good", but closes his eyes against the regime make him bad? Does his failure to do anything against the regime, thus "allowing" it to prosper make him guilty?

Halder's eyes open, slowly but at some point with the proverbial "bang" - and yet the question remains. It's a wake up call, not only for Halder but for everybody watching. The topic is as contemporary as it can get. Would you have done anything differently? ARE you doing anything differently when you see wrong being done today?

The performance of Viggo Mortensen as John Halder might well be his best in this (in my opion) underrated movie. His performance is striking and (as always) very intense. Jason Issacs likewise gives a convincing performance of Maurice's struggles. This movie deserves all the attention it can get.
The approach itself might not be new and in the flood of Nazi movies swapping over the big blue ocean, this slow and rather silent British production might be overlooked.

I have only one critisism compared to the original play - though it might be understandable, since on stage you can use other methods to make the audience see certain things. The play is more subtle, where the approach of the movie is that of a sledge hammer - it doesn't make it bad, though.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtfilm für Menschen, Deutsche an sich und Schulen!, 16. August 2011
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Good [Blu-ray] (Blu-ray)
Es gibt sicherlich dutzende Filme über das dritte Reich und die Nazis! Einer der neueren und sehr subtilen Streifen ist "Good" mit US-Star Viggo Mortensen ("Herr der Ringe", "A History Of Violence") in der Titelrolle als John Halder. Übrigens ist der Film die Adaption eines Bühnenstückes.
Der fiktive Halder ist Professor an einer Universität und kein Nazi. Er hat eine demente Mutter, eine depressive Frau, zwei Kinder und einen meckernden Nazischwiegervater. In der Uni beginnen sie gewisse Bücher zu verbrennen und sein Lehrstoff wird eingeschränkt. Da wird er ins quasi allerheiligste eingeladen dem Vorzimmer bzw. Büro Adolf Hitlers. Dort möchte eine strenger Mensch mit ihm über einen Roman sprechen den er vor Jahren geschrieben hat. Es ist eie Liebesdrama in dem ein Mann seine Frau tötet, da diese unheilbar krank ist. Hitler & Co. gefällt das Thema und wollen einen Bericht von ihm dazu mit Blick auf die Menschlichkeit. Sie benutzen seine Geschichte für den Massenmord an Kranken. Halder dachte erst es gibt Ärger, doch kaum er sich versieht hat er Erfolg, neue Nazifreunde, Geld und eine junge Studentin wird seine neue Frau. Nur Halders Freund aus dem 1. Weltkrieg, ein jüdischer Professor ist natürlich kritisch. Es hilft nichts, der brave Halder ist auf einmal in der Partei und dann in der SS. Er will zwar seinem Freund noch helfen zu fliehen, aber die Nazis deportieren ihn und andere nach einem Zwischenfall in Paris. Halder ist aufgrund "Ja-Sagens und die Klappe halten" zu einer Waffe bzw. Werkzeug der Nazis geworden!
Nach ein paar Minuten ist es klar, worauf der Film hinaus läuft, es macht keinen "Spaß" in zu sehen, es ist aber wichtig um die Zeit zu verstehen. Hat doch jeder Mal gedacht: "Mir wäre das nie passiert!" Hier wird gezeigt, wie aus einem guten und aufgeschlossenen Mann ein Mitglied eines unmenschlichen Systems von Mörder und Verrückten wurde, ohne selbst an den ganzen Propagandamist der Nazis zu glauben.
Die Ausstattung und die Darsteller, allen voran Mortensen sind echt gut. Eine Schande das dieser Film nicht in deutschen Kinos lief und schon seit zwei Jahren auf eine Veröffentlichung auf DVD/ Blu-ray in unserem Land warten musste. Sicherlich ist die Geschichte nicht immer rund und die teils sprunghafte, episodenhafte Handlung stört, doch das hier müsste ebenso wie "Die Welle" eine Pflicht in deutschen Klassenzimmern sein.
Das Bild der Blu-ray ist gut, aber nicht überragend, hier würde auch die DVD genügen. Als Bonus gibt es eine Stunde Interviews mit den Darstellern, von denen recht viele zu Wort kommen und keinen üblichen Promotion Mist erzählen.
Mitläufertum, den Mund halten und nichts sagen sind leider "Fähigkeiten" von uns Deutschen die auch im Jahre 2011 noch viel zu sehr aktiv sind!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufgesaugt, 14. März 2012
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Good (DVD)
Der Führer selbst findet Gefallen an einem Buch des Literaturprofessors John Halder und schickt seine Schergen aus, um diesen für seine Sache zu gewinnen. John Halders Buch über aktive Sterbehilfe hat er vor acht Jahren geschrieben und entstand aus den Erfahrungen mit seiner demenzkranken Mutter. Mit Distanz und Sorge betrachtet er die Entwicklung in seinem Land. Die Annäherungsversuche der NSDAP lassen sich aber nicht lange abwehren. Halder muss Farbe bekennen.

Die dramatische Geschichte wird einfühlsam erzählt. Schlüssige Handlungen und Dialoge feilen an den Profilen der Protagonisten. Die Sogwirkung des allgegenwärtigen totalitärem System wird fein heraus gearbeitet. Gut ausgestattete Szenarien verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern ist ein sehenswerter Film gelungen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der beeindruckendsten Filme der letzten Jahre, 23. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Good (DVD)
Allen Vorrednern, die beeindruckt von dem Film waren, kann ich nur zustimmen. In mir klingt er - nach Tagen - noch immer nach. Ich möchte die positiven Meinungen hier nicht wiederholen, sondern ein paar Bemerkungen zu negativeren Stimmen.

Zu Duster - er schreibt:
- "Auf die Idee, einen erneuten Versuch zu unternehmen, kommt der SS-Professor natürlich nicht." Natürlich unternimmt Halder einen neuen Versuch UND kauft die Karten! - "Und davon abgesehen war es in der Realität so, dass man zu diesem Zeitpunkt die Juden hat bereitwillig ausreisen lassen, jedoch ohne Vermögen." Ja, das wird im Film auch angesprochen, nur will Glückstein das nicht! Er sagt selbst, man würde ihn mit 10 Mark gehen lassen.
- Zu den Liebesbeziehungen: Helen kommuniziert zunächst durchaus nicht, so als ob nichts gewesen wäre. Im Gegenteil: Sie rastet fast aus mit den Worten, sie hätte sich grad neu in ihn verliebt, weil er plötzlich seine Lethargie überwunden hätte (so ähnlich). Was übrigens auch das Verhältnis zu Anne erklärt, die daran großen Anteil hat.
- Zur Schlußszene: Halder gibt sich nicht als Inspektor aus, der das KZ inspiziert, um dort seinen jüdischen Freund zu finden, sondern er erwähnt das als "Nebenaufgabe", nämlich die Korrektheit der Berliner Akten an einem Einzelfall prüfen zu wollen.

Auf die Meinung von "The Prisoner" will ich nicht weiter eingehen, der widerspreche ich in jedem Punkt.

Im übrigen muß im Film nicht alles mit Worten erklärt werden - Mortensens Mimik ist oft aussagekräftig genug.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Not good..., 22. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Good [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Film basiert auf einem Theaterstück, aus dessen Grundidee man einen spannenden, philsophisch interessanten und psychologisch raffinierten Film hätte machen können. Herausgekommen ist ein weitgehend uninspirierter, arg banal inszenierter Film, dem es massiv an schlüssiger Entwicklung und logischem Zusammenhang der Handlung fehlt. Viele Dialoge sind zudem schrecklich belanglos und hölzern, die Figuren spielen sehr steif, jedes Schultheater hat mehr Esprit.
Und die Schlußszene im KZ ist fast schon grotesk albern, so daß nicht mal die Ernsthaftigkeit des Themas gewahrt bleibt.
Eine Wertung von 6.1 in der Internet Movie Database hatte mich schon nicht viel erwarten lassen, aber GOOD ist leider noch schlechter, sehr bedauerlich ...
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aesthetic Delight Juxtaposed With Good Writing, 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Good [UK Import] (DVD)
Excellently written/adapted by John Wrathall (derived from CPTaylor's play). If traditionalist semioticians can look beyond linguistic contemporization and localization this is a feast for the aesthetician's eyes and the intellectualist's mind re temptation and redemption. Story movement is great and viewer involvement superb. It's simple: identify and cogitate. The Passion was contemporized frequently so 'modern' viewers would be enabled to understand what composers like J S Bach were talking about. This is the modern Passion of Hell. And in this case there is no redemption at the top of Calvary. View it and talk about it! Immerse yourselves.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht, etwas fad, 15. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Good [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin etwas enttäuscht von diesem Film, er plätschert eher dahin, aus diesem Stoff hätte man sicher
viel mehr machen können. Weiter's war ich enttäuscht wie die Schauspieler aggieren mussten, die
Ehefrau musste eine recht verwirrte Lebensunfähige Frau spielen, es musste die Kranke Mutter ge-
pflegt werden, dann wird dieser eher neben sich stehende Hauptdarsteller verführt und rutscht eher
eigentlich zufällig in die Position des Nazzis. Erst zum Schluß wird im alles bewusst!!!.

Also dieses Thema könnte man sicher viel spannender drehen!!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Ich bin Jude. Du bist Nazi. Ende der Geschichte!", 14. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Good (DVD)
Der Psychoanalytiker Maurice Glückstein(Jason Isaacs) ist schonungslos offen zu seinem Freund Johannes Halder(Viggo Mortensen). Der nimmt es, wie fast alles in seinem Leben, mit stoischem Gleichmut zur Kenntnis. Dieses Nichtaufbegehren, das für Halder typisch ist, wird ihn am Ende vom Universitätsdozenten zum Nazihelfer machen...

Nach dem Bühnenstück von C.P.Taylor hat Vicente Amorim -Good- als britisch-ungarische Coproduktion auf die Leinwand gebannt. Die Transformation der Geschichte von der Bühne zum Film ist Amorim, jedenfalls meiner Meinung nach, nicht hundertprozentig gelungen. Der hochprozentige Inhalt der Story verliert sich in Amorims Bildern all zu oft in zweidimensionalen oder surrealen Versatzstücken, die nicht so recht zusammenpassen wollen. Es ist schwer zu beschreiben, aber als ich -Good- gesehen hatte, dachte ich als erstes: Was für Potential wurde da verschenkt! An den Schauspielern liegt es nicht, es ist das Storybook, das nicht funktioniert. Zum einen schafft Amorim es, mit hervorragend gesetzten Rückblenden Halders Leben Revue passieren zu lassen, dann wieder geht er über wichtige Stationen in Halders Leben flach und nichtssagend hinweg. Der Übergang vom Dozenten zum Nazi ist wenig realistisch und nachvollziehbar dargestellt.

Zur Story: Johannes Halder hat ein Buch geschrieben. Es geht um das Sterben seiner dementen Mutter. 1937 wird er wegen dieses Buches in das Kanzleramt gerufen. Dort wird er von Bouhler(Mark Strong) emfpangen, der ihm sagt, wie Hitler, Göbbels und Göring von dem Roman begeistert waren. Was Halder nicht ahnt: Die Nazis wollen seinen Roman ausschlachten, um aktive Sterbehilfe an Alten und Kranken zu rechtfertigen. Halder soll einen Artikel über das Thema schreiben. Er spielt mit. Kurze Zeit später tritt er in die Partei ein. Dann geht alles ganz schnell. Halder verlässt seine Frau Helene(Anastasia Hille), die er mit seiner Schülerin Anne(Jodie Whitaker) betrügt. Zusammen mit Anne bewegt er sich fortan in Parteikreisen. Er tritt in die SS ein und soll die Transporte in die Vernichtungslager dokumentieren. Als Halder der Hilferuf seines Freundes Maurice erreicht, der Deutschland verlassen will, aber nicht mehr darf, will er helfen. Doch Halders Wirken ist so unambitioniert wie sein ganzes Leben...

Ja, das hätte mal wieder ein richtig guter Film werden können. Eine Menge Kritiker sind der Meinung, dass er das auch geworden ist. Ich kann da nicht unbedingt ins gleiche Horn stoßen. Ich glaube schon, dass -Good- auf Grund eines zerrrissen wirkenden Plots den Sprung in die Kinos nicht geschafft hat. Mir war das hier und da ein Stück zu surreal und sprunghaft, um wirklich überzeugen zu können. Aber sie wissen ja: Die Geschmäcker sind verschieden und sie müssen ohnehin für sich selbst entscheiden, ob ihnen das gefällt oder nicht. Viel Spaß dabei.
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