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47 Rezensionen
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59 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bewegend, eindruckvoll und absolut mitreissend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Renate Ahrends kenne ich schon durch ihren Roman "Zeit der Wahrheit"der in Südafrika zur Zeit der Apartheid spielt. Schon damals gefiel mir ihre Fähigkeit zwischenmenschliche Beziehungen zu beschreiben ausgezeichnet.Auch in diesem Buch schafft sie es,die Geschichte zweier Schwestern so eindinglich und eindrucksvoll zu beschreiben, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte.Franka und Lydia sind Schwestern,die in Hamburg großgeworden sind. Der Vater war nur mit seinem Beruf verheiratet und Franka konnte ihn eigentlich immer nur mit guten Noten beeindrucken.Das äußere Erscheinungsbild war ihm immer sehr wichtig.Lydia,die in eine Ehe hineingeboren wurde, die eigentlich schon am Ende war, wurde vom Vater eigentlich nur mit Nichtachtung gestraft,war sie doch der Grund, dass er an dieser Ehe festhalten musste.Von der Mutter wurde Lydia jedoch nur verwöhnt und Frauke immer vorgezogen.Sie sah in Lydia sich selbst, die eine Künstlerkarriere machen sollte, die ihr nicht vergönnt war, da sie Kinder bekam und ihr Mann sie in dieser Beziehung nie unterstützte.Diese Frustration über eine gescheiterte Karriere läßt sie ungerecht und auch depressiv werden, was Franka am meisten zu spüren bekommt. Das eigentlich ungetrübte Geschwisterverhältnis leidet mehr und mehr darunter, weil Franka die Verantwortung für ihre Schwester übernehmen muss, die eigentlich den Eltern zufällt. Als die labile Lydia anfängt Drogen zu nehmen und auf die schiefe Bahn gerät, ist es Franka, die versucht ihr zu helfen, aber keinen Erfolg hat. Jahre später steht eines Tages Lydia, die viele Jahre im Ausland verbracht hat,mit ihrer sechsjährigen Tochter Merle vor der Tür.Abgerissen und schwer an einer Hepatis C erkrankt, hofft sie mit ihrer Tochter Aufnahme bei Frauke zu finden. Was mich an diesem Buch am meisten fasziniert hat, war die glasklare Analyse des Geschwisterverhältnissis und die Konsequenz für die beiden Frauen ihren Lebensweg betreffend. Franka,die schon früh die Verantwortung für ihre Schwester übernehmen muss,will keine Ehe eingehen und Kinder bekommen, weil sie Angst hat es falsch zu machen, vielleicht so wie ihre Eltern?Ihr durchstrukturierten Leben will sie nicht aufgeben, auch nicht um ihres Freundes willen,weil sie Angst hat den Halt zu verlieren, den ihr dieses Leben bietet.Als ihre Schwester Lydia vor der Tür steht und sie gezwungen ist,sich um die beiden,insbesondere um Merle, Lydias Tochter, zu kümmern, durchlebt sie ihre familiäre Vergangenheit noch einmal und sie sträubt sich mit Händen und Füßen dagegen.Lydia, die alles Spiesserhafte ablehnte und ihr Leben unkonventionell lebte, steht jetzt wo sie nicht mehr weiterkann wieder vor Fraukes Tür und nun soll Franka wieder helfen. Alle Gefühle und Gedanken,die die beiden Frauen in ihrer zaghaften Annäherung, die aus der Not geboren ist,empfinden, beschreibt die Autorin so empatisch und spannend,dass dieses Buch auf mich einen unwiderstehlichen Sog ausübte.Keine Minute Langeweile kam auf, im Gegenteil, ich konnte das Buch vor seinem Ende nicht aus der Hand legen.Man kommt den Protagonisten sehr nahe, solidarisiert sich mit ihnen,hat teilweise Mitleid und wundert sich, dass aus Merle,trotz ihrer Sozialisation, eine so starke Persönlichkeit wird, oder gerade desshalb? Dieses Buch hat mich berührt,fasziniert, schockiert und viele Gedanken in Gang gesetzt darüber, welche Verantwortung Eltern ihren Kindern gegenüber übernehmen und wie wichtig ein intaktes Familienleben ist, in der jeder die Rolle übernimmt,die ihm zusteht. Eine volle Kaufempfehlung für dieses Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Zwiespältig in meiner Meinung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Ich war ja sehr gespannt auf das Buch "Fremde Schwestern" von Renate Ahrens. Und bin nach Beenden des Buches zwiespältig.Es handelt von zwei Schwestern, die sich sooo fremd eigentlich gar nicht sind, sondern die eine recht schlechte Kindheit hatten, bei Eltern aufwuchsen, die mich wieder einmal grübeln liessen, ob man nicht doch erwachsene Menschen auf Reife und Fähigkeit Kinder grosszuziehen prüfen sollte, bevor man sie Kinder bekommen lässt. Aber das Prüfen von werdenden Eltern geht ja nicht, daher stellt sich hier nicht die Diskussion. Die ältere Schwester, die lange Zeit auch die Verantwortung für die jüngere übernahm, hat sich recht steif im Leben eingerichtet: Sie schreibt Drehbücher für Fernsehkrimis, lebt alleine und nach festen Regeln und Abläufen. Die jüngere Schwester, mit der sie seit Ewigkeiten nicht mehr in Kontakt steht, führt ein recht unstetes Leben, alleinerziehend mit siebenjähriger Tochter ist sie meist in fernen Ländern verschollen. Bis zu dem Tag, an welchem das Buch beginnt: Die jüngere Schwester steht unangemeldet vor der Tür ihrer einzigen Verwandten, schwer erkrankt, fast ausgehungert und geht davon aus, dass ihre Schwester sie mit Kind nicht abweisen wird, sondern natürlich für eine vorübergehende Weile bei sich aufnehmen wird. Als Leser steht man aussen vor, man erfährt durch Flash-backs, was sich in der Kindheit abspielte, warum die Schwestern sich so schwer tun, warum die siebenjährige Tochter, wie so oft die einzig vernünftig reagierende Person, so verwahrlost ist. Kurze Sätze, wenig Füllmaterial, oft seitenweise nur Dialog, und dieser meist nur mit unverarbeiteter Wut und längst vergangenen, nicht vergebenen Vorkommnissen gefüllt, auf der einen Seite eine interessante Psychologie-Studie, auf der anderen Seite nervenbelastende Eintönigkeit von zwei erwachsenen Frauen, die sich den eigenen Nöten nicht stellen wollen. Es liest sich recht flüssig und nur 300 Seiten dick ist es ein kleines Buch für Zwischendurch, mal eine "etwas andere Lektüre". Ich finde es nicht schlecht, daher die 3 Sterne, würde das Buch aber nicht jedem empfehlen. Phasenweise hatte es auch die Tendenz, mich unendlich zu nerven, was aber eventuell im Sinne der Autorin ist. Sympathisch waren mir die Protagonisten jedenfalls nicht, leid getan hat mir das Kind, aber Menschen, die nicht über den Schatten springen können, die mit jedem Handgriff im Heute nur in der Vergangenheit leben, diesen Menschen gehe ich persönlich gerne aus dem Weg. Mitmenschen im heutigen Deutschland, die etwa Mitte 40 oder älter sind, hatten oft eine sehr schlechte Kindheit. Die Pille kam erst Ende der 60iger Jahre, bis zu diesem Zeitpunkt gab es viele unerwünschte Kinder, viele "Zwangsehen", auch meine Mutter hat mir Zeit meiner Kindheit eingeredet, dass ich ihr Leben zerstört hätte, nur weil sie schwanger wurde mit mir. Und nicht nur früher, sie tut es auch heute noch bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Das Thema ist mir persönlich also nicht ganz unbekannt, und auch ich weiss, dass man die Vergangenheit immer als Teil mit sich schleppt, aber man hat eben als "Erwachsene" die Wahl entweder ewig daran zu knabbern und sich die Vorwürfe an Land zu ziehen, oder sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen. Sehr interessant, was bei diesen beiden Schwestern passieren muss, damit sie endlich einen Schritt im Leben weitergehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Emotional aufwühlend...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Frauke und Julia sind wie Feuer und Wasser. Sie sind so verschieden, wie es zwei Menschen nur sein können. Allerdings sind sie Geschwister. Während Frauke ein geregeltes Leben führt und ein Kontrollfreak ist, zeigt sich Lydia als totaler Chaot. Das war schon in der Kindheit der beiden so. Frauke war gut in der schule und überzeugt den Vater mit ihren guten Noten, enorme Leistung und Vernunft. Sie ist ein typisches Papakind. Lydia dagegen kommt ganz nach ihrer kreativen Mutter. Sie hat viele Hobbies, die ihre Kreativität unterstützen, ist dafür aber schlecht in der Schule und hat nur Flausen im Kopf. Und dennoch: Die Schwestern lieben sich abgöttisch, bis es irgendwann wohl oder übel zum Bruch kommt und sich die beiden völlig aus den Augen verlieren.Irgendwann steht die inzwischen todkranke Lydia mit Merle - ihrer kleinen Tochter - vor Fraukes Tür. Dabei werden die beiden alles andere als mit offenen Armen empfangen. Doch die kleine Merle zwingt die beiden erwachsenen Frauen, nicht nur den Tatsachen ins Auge zu blicken, sondern sich auch wieder einander anzunähern. Kann das gut gehen? Schließlich sind sie fremde Schwestern... Zunächst fällt hier der Schreibstil auf. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Frauke in der Gegenwart geschrieben in der die beiden Schwestern wieder aufeinander treffen. Frauke erinnert sich aber immer wieder an Szenen aus der Kindheit zurück. Und so erschließt sich für den Leser so nach und nach das ganze Ausmaß der Geschichte. Renate Ahrens hat es geschafft, mich sehr zum nachdenken anzuregen. Jeder der selbst Geschwister hat, kann sich in die beiden vielleicht gut hineinversetzen. Gleichzeitig war ich fasziniert, wie ein kleines Mädchen es schafft, alles zu ändern und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass die Schwestern doch noch zueinander finden. Am Ende war ich richtig emotional aufgewühlt. Dabei wirkte die Geschichte für mich überhaupt nicht kitschig und wurde auch nicht Klischees belastet. Ich habe die 299 Seiten quasi verschlungen. "Fremde Schwestern" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und am Ende war ich den Tränen sehr nahe. Ich kann den Roman jedem empfehlen, der gerne nachdenklich machende Bücher liest oder mal wieder eine Geschichte lesen möchte, die einen nicht mehr so schnell loslässt... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Nunja...,
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Ich vergebe hier "nur" 3 Sterne, weil die Geschichte mich einfach nicht umgehauen hat. Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen, jedoch fehlte mir die Tiefe. Durch die vielen kurzen Sätze kommt man einfach nicht richtig rein, finde ich. Es bezieht sich auf Fakten - keine Erklärungen, keine Umgebungs- oder Charakterbeschreibung. Nach Eingewöhnung liest es sich leicht und schnell durch. Die Geschichte ist interessant, nur meiner Meinung nach hätte man viel mehr draus machen können. Schade.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
zu empfehlen!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch aufgrund der guten Rezensionen gekauft und kann es ebenfalls nur weiterempfehlen. Der Kritik, dass der Schreibstil einem Bericht gleicht und der Name Merle nervt, kann ich nicht zustimmen. Das Buch ist zwar in kurzen Sätzen geschrieben, diese erhöhen jedoch die Aussagekraft deutlich und das Buch kann locker an einem Abend gelesen werden. Es gibt keine langatmigen Beschreibungen und ich finde es eine gelungene Idee in den Kapiteln immer Gegenwart und Vergngenheit miteinander verschmelzen zu lassen. Der Name Merle ist sicherlich reine Geschmackssache. Ich störe mich wenn überhaupt an dem Namen Lyida ;) Von der Storie her ist das Buch aber sehr gelungen und ich kann es jedem weiterempfehlen. Jeder der Geschwister hat, wird sich an der ein oder anderen Stelle wieder erkennen. Ich finde es gut, dass sich jemand mit dem Thema Drogen und Hepatitis auseinandersetzt ohne den betroffenen in Selbstmitleid untergehen zu lassen. Ebenfalls positiv finde ich die Darstellung der Charaktere von Lydias Mutter und ihrer Schwester, die unterschiedlicher nicht sein können. Die eine verschließt die Augen vor der Realität, während sich die andere der Realität immer wieder stellen muss und versucht sich selbst nicht zu verlieren.Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bewerte es für mich persönlich mit 5 Sternen. Hier bekommt das Buch einen Stern abgezogen, da der Schreibstil und die Thematik nicht jedem liegen mögen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Fremde Schwestern,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
In ihrer Kindheit waren sie unzertrennlich, die Schwestern Franka und Lydia. In der Pubertät lebten sie sich auseinander und lernten sich zu hassen, die Eine vom Vater bevorzugt, die Andere von der Mutter. Jahre haben sie sich nicht gesehen und verspürten auch kein Verlangen danach. Dann steht eines Tages Lydia mit ihrer Tochter Merle vor der Tür ihrer Schwester Franka. Fast sofort kommt es zum Streit in Folge dessen Lydia zusammenbricht und ins Krankenhaus kommt: Hepatitis C. widerwillig muss sich Franka nun um Merle kümmern.Renate Ahrens zeichnet ein eindrucksvolles Portrait zweier Schwestern die unterschiedlicher nicht sein können. Glaubwürdig schildert sie den Hass der beiden aufeinander; in Kindheitserinnerungen, die Ahrens immer wieder einbaut, wird erläutert wie es dazu kam. Streit auf Streit folgt, deren Leidtragende allein Merle ist und die immer wieder zum Spielball der Eifersucht der zwei Schwestern wird. Das ändert sich erst als Franka die verschlossene Merle zum Reden bekommt. Merle schafft es auch, dass sich Franka und Lydia wieder etwas annähern. Doch Ahrens zeigt uns, dass wir nicht so einfach unseren Standpunkt verlassen und unser Leben ändern können. Und Opfer zu bringen sind wir selten bereit. Das ändert sich auch nicht als der Tod über einer der Schwestern schwebt. Ihre Sturheit steht ihnen immer wieder im Weg. Renate Ahrens schreibt fantastisch, sie schildert distanziert und doch mit Gefühl, und ohne in irgendeiner Weise kitschig oder gefühlsduselig zu werden. Ihre Personen sind glaubhaft, einzig die Figur des Jan bleibt etwas blass. Trotzdem ist 'Fremde Schwestern' ein einfühlsames Stück Literatur, das über pure Unterhaltung hinausgeht. Es hinterlässt Eindruck und bewirkt über das Leben nachzudenken. Sehr empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das Buch, das bewegt,
Von S.W. "Leseratte" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Selten habe ich ein Buch innerhalb eines Tages durchgelesen.Es liegt wohl an dem gut verständlichen Schreibstil der Autorin und am Inhalt des Buches.Lieben oder hassen? Wie ist es wohl bei 2 Schwestern. Kann man über seinen eigenen Schatten springen? Mich hat das Buch bewegt und nachdenklich gemacht. Nur empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Fremd....,
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
.... sind einander die Schwestern und fremd bleibt m.E. dem Leser auch der tiefere Sinn der Erzählung. Man wird den Eindruck nicht los, das alles schon mal gehört, gelesen, gesehen, möglicherweise in Auszügen auch erlebt zu haben. Der minimalistische Erzählstil passt zum Inhalt, ist aber gewöhnungsbedürftig da im Präsens und in der ich-Form mit sehr viel wörtlicher Rede abgefasst. Der Punkt bzw. das Ereignis, was die Schwestern endgültig entzweit hat, bleibt merkwürdig unklar. Teile der Kindheit sind von Liebe und Harmonie geprägt. Zwistigkeiten, die jedenfalls so bedeutsam waren, dass ihnen eine erklärende Rolle zukommen soll, werden aber auch erwähnt. Natürlich ist auch die teilweise schwierige Beziehung zu den Eltern in der Rückschau immer wieder Anlass und Grund für Neid, Missgunst und Hass. Die aus der Drogensucht Lydias resultierenden Probleme werden nur gestreift und verlieren dadurch ihren mitunter sicherlich extremen Einfluss auf die Beziehungen der ganzen Familie. Authentisch sind m.E. nur Jan und auch Merle, die überaus realistisch, fast wohltuend unkompliziert agieren. Ein Erkenntnisgewinn oder gar Lesegenuss kommt leider nicht auf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gut zu lesen,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Taschenbuch)
Das ist ein Buch zum "Weglesen" - und trotzdem alles andere als seicht. Habe das Buch als "Fortsetzungsroman" in meiner Tageszeitung angefangen, musste es aber dann kaufen, damit ich schnell weiß, wie es weitergeht. Gut und eindringlich in einer klaren Sprache erzählt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Fremde Schwestern,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fremde Schwestern: Roman (Kindle Edition)
Fremde Schwestern ist ein Buch, das zu Herzen geht.Es geht um zwei Schwestern, die sich irgendwann zerstritten und auseinandergelebt haben. Die eine sehr strukturiert, die andere im Chaos versunken, dazu noch Mutter einer kleinen Tochter und ein Ex-Junkie - sie leidet an einer unheilbaren Krankheit. Deshalb kommt sie zu ihrer Schwester. Die Geschichte erzählt die langsame Annäherung zweier Schwestern, die nicht verschiedener sein können, sich aber andererseits doch auch ähneln. Ich finde das Buch sehr gut. Die Geschichte reißt einen mit und berührt. Leider hat sie nicht unbedingt ein Happy End, aber das macht es noch authentischer. Ich kann nur eine klare Leseempehlung aussprechen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Fremde Schwestern: Roman von Renate Ahrens
EUR 9,99
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