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am 30. April 2012
Normalerweise bevorzuge ich Opernaufnahmen in der Originalsprache, aber diese deutsche Einspielung der verkauften Braut sollte man als Opernsammler im Schrank haben. Kempe lässt die Bamberger Symphoniker flott aufspielen. Fritz Wunderlich ist mit seinem Zwischenfachtenor ein überwältigender Hans und Gottlob Frick überzeugt mit einer Mischung aus linkischer Komik und derber Autorität in der Partie des Heiratsvermittlers Kezal; bei den beiden stimmt einfach alles.
Jürgen Kesting hat einmal gesagt, dass diese verkaufte Braut die vielleicht beste Pilar Lorengars sei. Sie singt wirklich vorzüglich, aber an ihre Textverständlichkeit muss man sich wirklich erst gewöhnen. Karl-Ernst Mercker gibt den stotternden Wenzel gesanglich niemals der Lächerlichkeit preis, sodass auch seine Interpretation ein weiterer großer Pluspunkt ist für diese Einspielung. Das restliche Ensemble kann dieses Niveau gesanglich halten. Eine Glanzleistung aus den 60ern!
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TOP 500 REZENSENTam 11. Juni 2011
Auch wenn jetzt alle Tschechen mich steinigen wollen - für mich ist diese auf deutsch produzierte Aufnahme die schönste und stimmigste der Verkauften Braut überhaupt. Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass die - übrigens überdurchschnittlich gute - deutsche Übersetzung dem tschechischen Original-Klangbild sehr viel näher kommt als etwa Aufnahmen auf englisch oder französisch (ja, sowas gibt's!). Hinzu kommt, dass Komponist Smetana besser deutsch sprach als tschechisch und selbst in seiner Partitur schon einen deutschen Text als Alternative eingetragen hatte (wenn auch nicht die hier verwendete Übersetzung) - man darf sich also autorisiert fühlen.

Musikalisch ist die Einspielung konkurrenzlos:

Allein Fritz Wunderlichs mal draufgängerisch-strahlender, mal träumerisch-lyrischer Hans würde die Anschaffung lohnen - schöner ist diese Rolle nie gesungen worden.

Die Spanierin (!) Pilar Lorengar findet für die Marie genau den richtigen, etwas melancholischen Klang - eine sehr würdige Partnerin für Wunderlich.

Die dritte Hauptrolle schließlich, der Heiratsvermittler Kezal, wird von dem schwäbischen Bass-Urgestein Gottlob Frick mit genau der richtigen Mischung aus Komik und Autorität ausgestattet - die meisten Sänger finden diesen Mittelweg nicht.

Die übrigen Sänger ergänzen das Ensemble stimmig, wobei noch Karl-Ernst Mercker als ungewohnt würdiger Wenzel herausragt.

Rudolf Kempe schließlich sorgt am Pult der Bamberger Symphoniker für ein sehr farbiges, stimmungsvolles Klangbild trotz flotter Tempi. Er entgeht so der Gefahr der Sentimentalität und schafft eine Aufnahme aus einem Guss, ohne jeden Bruch - ein Kapellmeister im besten Sinne des Wortes.
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am 11. November 2013
Alle vorigen Rezensenten haben bereits das Wesentliche ausgeführt. Es ist dies die Referenz der 'Braut' auf CD. Und von daher tatsächlich nachher unerreicht.
Es liegt mir allerdings noch eine Gesamteinspielung aus dem Jahre 1939 ! mit Richard Tauber vor. Lasse diese auf Grund ihres Alters aber als Vergleich hier nicht gelten.

Meiner Meinung nach ganz wichtig an dieser Wunderlich Aufnahme: ich betrachte sie als Grundlage zur Beurteilung aller nachfolgenden Aufnahmen und Aufführungen, die ich hören, sehen oder live mit verfolgen konnte oder noch kann. Ohne diese Wunderlich Aufnahme erscheint mir eine Einordnung aller anderen nicht möglich. Aufnahmen, die dies von sich sagen können, kenne ich nur ganz wenige, als Beispiel nenne ich noch die alte Don Giovanni Aufnahme unter Bruno Walter.

Also ist diese 'Braut' ein absolutes Muss.

Dennoch unerreicht erscheint sie mir nicht. Gibt es doch in der Zwischenzeit die DVD Aufnahme von 1982 unter Adam Fischer.

Diese betrachte ich als völlig gleichwertig zu der hier besprochenen CD Aufnahme.
Gerade die verkaufte Braut erzielt ihre ganze Wirkung als Volksoper nur auf der Bühne.
Von daher ist die DVD nur noch durch einen Gang in die Oper zu ersetzen.

Fazit: glücklich ist der, der beide sein Eigen nennt. Dann braucht er auch nicht auf den Wenzel des Karl-Ernst Mercker zu verzichten. Der beste Wenzel, den ich jemals gehört oder gesehen habe.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Oktober 2015
Was waren das Zeiten, als die Kölner Electrola noch reihenweise Werke aus dem Genre der sogenannten Spieloper aufnehmen konnte! In den 1960er Jahren entstanden auf diese Weise Aufnahmen der gängigen Lortzing-Opern, sowie Flotows "Martha" und "Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai, und zwar allesamt in traumhaften Besetzungen, von denen man heutzutage noch nicht einmal zu träumen wagt.
Im Jahr 1962 stand die Produktion von Smetanas unsterblicher Oper "Die verkaufte Braut" im Aufnahmeprogramm der Electrola, der deutschen Schwesterfirma des britischen EMI-Konzerns.
Erstklassige Künstler waren aufgeboten: Fritz Wunderlich, der schönsten deutschen Tenorstimme dieser Jahre, hatte man die Rolle des Hans anvertraut. Wer wäre dazu prädestinierter gewesen als er? Mit einer unglaublichen Spielfreude und herrlich frischer Stimme ging er an seine Aufgabe, und schöner und vollendeter hätte man sie nicht lösen können. Als "seine" Marie kommt die junge Spanierin Pilar Lorengar zum Einsatz, mit einer zauberhaften, jungmädchenhaften Stimme, die großartig zu dieser Rolle paßt. Sie singt zwar nicht ganz akzentfrei, aber was macht das bei einer ansonsten tadellosen Leistung! Dann Gottlob Frick: Kein Baß wäre in der Lage, seine komödiantische Gestaltung und sein saftiges, volltönendes Singen zu überbieten. Doch auch die übrigen Rollen sind durchweg gut besetzt, zum Teil sogar mit Künstlern der ersten Garnitur, wie Sieglinde Wagner (Agnes), Karl-Ernst Mercker (Wenzel) und Ivan Sardi (Micha). Zusammen bilden sie ein Ensemble von nicht zu übertreffender Geschlossenheit.
Die Oper wird, was heute ganz unüblich wäre, auf deutsch gesungen, und ich muß gestehen, daß ich die tschechische Originalsprache keinen Moment vermisse. Man versteht fast jedes Wort und kann so das Geschehen mühelos verfolgen, und tschechisch ist sicher auch nicht unbedingt eine gut singbare Sprache, im Gegensatz zu italienisch oder französisch. Die unübertreffliche Besetzung läßt im übrigen alle eventuellen Einwände verstummen.
Der RIAS-Kammerchor wurde von Günther Arndt mit Liebe und Sorgfalt einstudiert; er macht seine Sache prächtig. Ein weiterer Pluspunkt ist, daß man statt eines der bewährten Berliner Orchester diesmal die Bamberger Symphoniker für die Aufnahme herangezogen hat. Sie setzte sich damals noch in der Mehrzahl aus Musikern des ehemaligen Deutschen Nationaltheaters Prag zusammen und war deshalb ganz besonders vertraut mit dieser Musik. Es war sozusagen ein Heimspiel, und das hört man auch. Das Orchester ist nicht nur bestens disponiert, es spielt auch mit einer Hingabe, die sich praktisch auf den Hörer überträgt. Rudolf Kempe, der viel zu früh von uns gegangene Dirigent, spannt den großen Bogen und bietet eine großartige Aufführung.
Klangtechnisch ist die Aufnahme von hoher Qualität, das digitale Re-Mastering ist glänzend gelungen. Leider gibt es bei dieser Neuauflage kein Libretto, nur eine knappe Werkeinführung. Zum Glück wird textverständlich gesungen, so daß deutsche Hörer voll auf ihre Kosten kommen.
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am 4. Juli 2012
Wohl die beste deutschsprachige Einspielung dieser Oper. Unbedingte Kaufempfehlung für Liebhaber tschechischer Opern. Gutes Preis-Leistungsverhältnis.Hervorragendes deutsches Libretto. Pilar Lorengar und Fritz Wunderlich auf dem Höhepunkt ihrer Gesangskunst.
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