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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodisch, elektronisch, dramatisch, 18. Mai 2011
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Feel It Break (Audio CD)
Wenn alles richtig läuft, dann wird dieses Debüt einigen hochgehandelten Newcomern der letzten Jahre und einigen arrivierten Acts gehörig die Flügel stutzen. Irgendwo angesiedelt zwischen den eher ätherischen Kate Bush Enkeln wie Florence und Bat for Lashes und der dunklen Elektronik der frühen Depeche Mode (versprochen, mit dieser Aufzählung hört das Name Dropping auf ;-), wird auf 'Feel it break' eine neue Gothic Variante skizziert, die vieles zu bieten hat.

Sängerin Kate Stelmanis besitzt eine klassische Gesangausbildung. Deutlich hörbar in der zum Teil pathetischen Insentität ihres Gesangs, der oft eingehüllt wird in samtige Synthesizerklänge, die ihrer dunklen Stimme ein teils bedrohliches, teils melancholisches Korsett verpassen.

Die Songs sind dabei verträumt mid-tempo oder auch tanzbar, stets ausgewogen und einem inneren Konzept folgend. Die Perfektion, mit der diese abwechselungsreiche Songsammlung zusammengestellt wurde ist gross: die eine herausstechende lead single fehlt dabei, stattdessen haben fast die Hälfte des Songs einen absoluten Ohrwurmcharakter, Austra präsentieren sich ebenso melodisch wie melodratisch.

Wer sich noch ein wenig hineinhören will in diese faszinierende Soundwelt: Der Opener DARKEN HER HORSE ist eine Verbeugung an den britischen New Wave Sound der frühen 80er. Hymnengleich steigert sich der Song sehr langsam, getragen von Kirchenchören. BEAT AND THE PULSE treibt wieder auf die Tanzfläche, vor meinem inneren Auge sehe ich die schwarzgekleideten Mengen in den klassischen Vor- und Rückwärtsschritten wippen. HATE CRIME und das verblüfende THE CHOKE wiederum sind getragene, langsame Songs mit unheimlich eingängigen Refrains. THE BEAST eine pure Piano Ballade, die Kate's intensive Lyrics und Stimme den nötigen Raum gibt, lässt das Debüt ausgleiten und den Hörer (zumindest mich) mit fast stockenden Atem zurück.

WAS FÜR EIN DEBÜT, Daumen nach oben! Wie sagten wir früher immer gerne, hoffentlich findet diese Band nicht so schnell ihren inneren Frieden, damit sie noch weiter solche Highlights hervorbringt.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen WooW !!, 21. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Feel It Break (Audio CD)
Was für ein Debut- Album!!: Musikalisch fühlt man sich an Kate Bush erinnert, die Musik ist aber viel elektronischer, dazu verspielte Synthesizer Klänge, das ganze harmoniert perfekt mit der Glockenhellen Stimme der Sängerin....Wer an aktuellen Produktionen für den Massengeschmack a la Rhianna , Britney J.LO und co kein Gefallen mehr findet, sollte es mit "Austra" versuchen: Frisch, Neu, Innovativ,und irgendwie anders: TOLL!!
schön auch, ab Juni in Deutschland auf Tour, da bin ich sehr gespannt!!
Nur!4 Sterne weil es gibt 2 Hänger auf dem Album....ist ja nicht unüblich :-)insgesamt aber zu empfehlen
für mich die besten:
- Loose it
- The Future
- the Villain
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischend anders, 2. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feel It Break (Audio CD)
Zufällig einen "Beat and the pulse" in einem Podcast entdeckt und sofort verliebt!
Das Album war, typisch für Amazon, ruckzuck in meiner Packstation und wenig später in meinem Player - bin begeistert von beiden.
Zum Album selbst: wurde nicht enttäuscht und wie schon erwähnt sind die Klänge und Melodien wirklich erfrischend neu und anders, Ähnlichkeiten zu den Synthi-Sounds der 1980er sind nicht zu überhören, passen aber voll in dieses Konzept. Die Stimme Katie Stelmanis ist lupenrein und fast schon gänsehautverdächtig...
Für meinen Geschmack zu kurz ist natürlich mein Favorit "Beat an the Puls" mit knapp 4 Minuten, da lobe ich mir Long-Version - aber das ist wohl bei Alben immer der Fall.

Mal sehen was von Austra noch zu hören sein wird - mir gefällt's sehr.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das schönste Album der letzten 30 Jahre, 14. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Feel It Break (Audio CD)
Vielleicht wird das Album sogar ein Chartbreaker? Aber egal, dieses Album zeigt mal wieder das Innovationen von unbekannten Bands ausgehen können! Ein großer Wurf, man hört es ein erstes Mal, und fühl sich gerade nicht an irgendeine andere Band erinnert. Dieses Album atmet die Luft der Synthieklänge, aber es erstickt nicht daran, es ist ein bißchen dark, aber eben nicht zuviel Melancholie. Dieses Album ist schon jetzt eines der schönsten der letzten 30 Jahre. Ich hätte nicht gedacht, daß ich nochmal eine Band entdecke, die eine Stimme hat und die einen Sound verbreitet, den man eigentlich nicht beschreiben kann. Er paßt eben in keine Schublade, und natürlich können die 30 Sekunden-Beispiele gar nichts aussagen über die wunderbar strukturierten Songs, jeder ist ein Kunstwerk, verbreitet eine Stimmung, läßt einen teilhaben an den Gedanken einer Generation. Katie Stelmanis' Stimme ist bemerkenswert kräftig, sie umfaßt alles und doch überrascht sie durch ihre Unaufdringlichkeit. Dieses Album ist ein Kunstwerk aus 11 Kunstwerken, jeder Song, aber eben auch das Album als Ganzes ist ein Meisterwerk, und das im Zeitalter der Downloads. Es lebe das Album als Aussage und dieses verlangt nach einer Fortsetzung! Wenn sich Qualität und Einzigartigkeit durchsetzt, werden wir noch viel von dieser Band hören. Bitte laß es geschehen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine wirklich stichhaltige ..., 28. Juli 2011
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Feel It Break (Audio CD)
... Begründung dafür, dass mir dieses Album bisher entgangen ist, habe ich nicht - EMA, Fever Ray, Zola Jesus, Planningtorock, Lykke Li, um mal ein paar passende Bezugsgrößen in den Raum zu werfen, alle schön säuberlich gelistet und rezensiert - nur eben Austra nicht. Aber wenn sich selbst die ehrenwerten Edelblogger von Pitchfork eine Rubrik mit dem Titel "Overlooked Records 2011" leisten können, dann darf ich auch mal nachreichen - am Ende des Jahres wäre das Ding ohnehin wieder auf den Tisch gekommen.

Irritierend könnte auch der Umstand gewirkt haben, dass sich Katie Stelmanis ganz zu Beginn ihres Debüts musikalisch wie ein eineiiger Zwilling von Karin Dreijer Andersson ausnimmt - gut und gern also als gelungene B-Seite von Fever Ray durchgeht: die gleiche bleischwere und betörende Grundstimmung, eine ähnlich schneidende Stimme fast identischer Tonlage, wen sollte das nicht stutzig machen? Dabei sind Austra von all den erwähnten Vertretern des sogenannten NuGoth diejenigen, die sich am weitesten auf den Tanzboden und somit auch in Richtung Mainstream vorwagen. Schon die Titel zwei und drei ("Loose It"/"The Future"), letzterer mit wirklich bezaubernden Pianoloops, wirken deutlich spritziger und rhythmusorientierter als das meiste Material ihrer schwarzen Schwestern" - wir sind noch nicht bei Robyn, aber auf dem besten Weg dahin.

Die Entscheidung, der vielschichtigen Variation von Planningtorock oder der sich selbst verschlingenden Düsternis von Zola Jesus den pumpenden Beats vorzuziehen, ist sicherlich diskutabel, hier aber vielleicht keine schlechte, zumal die Kanadier ihre Lektion in punkto versiertem Synthiepop bei Depeche Mode und ähnlichen Vorbildern bestens gelernt haben. "Beat The Pulse" und "Spellwork" sind dafür die besten Beispiele. Schwieriger schon, mit diesem Rezept die Spannung über die volle Länge des Albums zu halten - das gelingt ihr nicht ganz lückenlos, manches klingt dann doch zu glatt und ähnlich, vielleicht hat man aber auch schon zu vielen auf gleichem Terrain (s.o.) zugehört.

Gut deshalb, dass "Shoot The Water" gegen Ende etwas aus dem Rahmen fällt und mit einem beinahe heiter gestimmten Klavierpart die Regel bricht. "The Noise" darf im Anschluß wieder dunkel schillern, bevor "The Beast" mit schweren Akkorden und barmendem Gesang den Reigen beschließt. Im Stück "Hate Crime" fleht Stelmanis: "Don't wanna sympathize with the darkness". wenn aber gerade das ihren Liedern einen unverwechselbaren Glanz verleiht, dann möchte man ihr fast wünschen, dass ihr das nicht gelingt. mapambulo:blog
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimmige Sache., 14. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feel It Break (Audio CD)
Es ist schon erstaunlich welche sensationellen Alben so einfach an der breiten Öffentlichkeit vorbeigehen. Und so ist auch dieses Debutalbum von Austra seinerzeit völlig an mir vorbeigegangen. Zu FEEL IT BREAK kam ich erst durch den Zweitling OLYMPIA, der mich auf Anhieb überzeugt hat und so war natürlich die Neugier auf das erste Werk der Kanadier um Katie Stelmanis geweckt. Der elektronische Pop von Austra schwebt gekonnt zwischen Dance, Darkness und Mainstream, großer Pluspunkt scheint dabei die charismatische Stimme von Katie Stelmanis, die zwar nicht außergewöhnlich groß und gut ist, aber doch einen hypnotischen Zauber verbreitet.

Leicht monoton und düster schleicht sich DARKEN HER HORSE in die Ohren. Der Aufbau des Songs ist genial, Schicht für Schicht werden die elektronischen Soundschnipsel übereinander gestapelt, und die dramatische Musik wandelt sich zu einem schwungvollem durchaus gut tanzbarem Song, lediglich die keltisch wirkende Stimme der Sängerin behält die leicht bedrohlichen Züge.

Synthetische Dance-Popmusik, wie man sie aus den 1980er Jahren kennt begleitet die recht lockere Melodie zu LOSE IT. Fast kann man eine gewisse Fröhlichkeit heraushören.

Markante Klavier-Loops leiten den recht lockeren Popsong THE FUTURE ein. Die Melodie ist irgenwie zuckersüß und eingängig und so kann der Song auf Anhieb überzeugen.

Der doch recht stampfende Dancekracher BEAT AND THE PULSE ist ein wahres Highlight auf dieser Scheibe. Elektrisierend und mitreisend zugleich, geht der Titel nie wieder aus dem Kopf. Perfekt dazu passt der nüchterne und unterkühlte Gesang, der lediglich beim Refrain etwas emotionaler wird.

Verspielt, verträumt und etwas im Trancebereich angesiedelt erklingt SPELLWORK. Die nötige Erdung erfährt der Song durch markante Basselemente die punktgenau die Vocals unterstützen. Ansonsten scheint alles etwas schwebend und losgelöst auch der geile Gesang.

Recht flott und herrlich tanzbar ist THE CHOKE unterwegs. Dabei scheint der Song ein einziger Steigerungslauf, die Melodie ist schön und macht richtig gute Laune.

HATE CRIME bietet recht verspielte gar klimprige Soundelemente und hat dabei ordentlich Schwung. Der Gesang passt eher nicht zum Thema des Songs, klingt im Refrain gar lieblich, das stört aber nicht weiter, es handelt sich trotzdem um einen gelungenen Titel.

Recht nüchterne Elektronik wird uns bei THE VILLAIN um die Ohren gehauen. So stampft der unterkühlte Dancesound eisern und beständig. Durch die Melodie und vor allem den intensiven Gesang entsteht aber ein interessanter und fesselnder Song.

Das durchgehende Klavierelement im Breakstyle ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Bei SHOOT THE WATER liefert sich die gesungene Melodie einen Wettkampf mit eben diesem Element. Nach und nach öffnet sich der Song und hat doch auch interessante Seiten.

THE NOISE schwebt mit seinen markanten Elektronikklängen irgendwo zwischen Mittemposong und Ballade. Recht gefühlvoll kommt hier der Gesang rüber und die Melodie hat auch eine fesselnde Wirkung.

Am Ende hören wir das Klavier doch noch in seiner reinen und dramatischen Form. Es ist einziges Begleitinstrument zur dramatischen Ballade THE BEAST. Atemraubend die Höhen der Stimme von Katie Stelmanis. Grandioser wenn auch ungwöhnlicher Abschluss.

Leider, leider untergegangen im Musikkosmos ist dieses geniale Werk, bei dem eigentlich alles stimmt. Selbst die Verpackung und das Booklet machen einen guten Eindruck, was ja heutzutage auch keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Alle Songtexte sind abgedruckt + ein paar kunstvolle Fotos (leider keines, das die Band klar und deutlich zeigt) und das Design erscheint stimmig und geschlossen. Da hilft nur kaufen, hören und genießen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Konstant okay mit Highlights, 9. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feel It Break (Deluxe Version) (MP3-Download)
Austra lernte ich durch den Track "Beat and the Pulse" kennen. Grossartig. dann habe ich mir das album angehört und gekauft. Es gibt 3-5 stücke die ebensolches akustisches Potential bieten. Mann kann es sehr gut nebenbei hören.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich mal wieder was frisches..., 16. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Feel It Break (Audio CD)
unter den ganzen Neuerscheinungen. Ich höre es jetzt schon mehrere Wochen und es wird nicht langweilig.
Es ist schön, immer mal wieder Gruppen zu entdecken, die ihr eigenes Ding durchziehen.
Für ein Debütalbum muss ich sagen: alle Achtung, da verzeihe ich auch Lied Nummer 7 und 11, die passen irgendwie nicht so ganz dazu. Bitte macht weiter auf diesem Niveau.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Download-Code, 31. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feel It Break [Vinyl LP] [Vinyl LP] (Vinyl)
"Feel it Break" - Was für ein scheußlicher Name für eine Vinyl-Scheibe ;)
- Aber im Ernst: Ich möchte kein Urteil zur Musik abgeben. Das sollte sich jeder selbst bilden. Ich möchte allerdings noch bemerken, dass der Vinyl-LP ein Download-Code zum Herunterladen der mp3-Version beiliegt. Das war der Produktbeschreibung nicht zu entnehmen.
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5.0 von 5 Sternen Lieblingsstück, 6. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feel It Break (Deluxe Version) (MP3-Download)
Ich kannte schon einige Lieder diese Albums und finde es einfach klasse. Wunderbare Stimme, die einem nicht so so manch andere zu viel wird. Höre es quasi rauf und runter :)
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Feel It Break
Feel It Break von Austra
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