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Kundenrezensionen

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am 20. Juni 2011
Schon das Vorgänger-Debut-Album von Bon Iver (franz. Bon Hiver - guter Winter) alias Justin Vernon 'For Emma, Forever Ago' bewies eindrucksvoll, dass es auch heute noch durchaus ernstzunehmende und vor allem hochtalentierte Singer/Songwriter gibt. Mit hohen Erwartungen und großer Vorfreude durfte ich nun endlich vor 3 Tagen das neue Werk Bon Iver (self titled) in meine Playlist einfügen und wurde auch dieses mal nicht enttäuscht - im Gegenteil, dass was Vernon hier abliefert grenzt schon fast an endloser Schönheit.
Was sofort auffällt, ist seine sehr einprägsamme Falsett-Voice die immer wieder zwischen hoher Kopfstimme und tiefen Bariton hin- und her switched. Musikalisch hat sich die Band auch deutlich weiterentwickelt. Es wurden viele neue instrumentale Elemente in den Songs verbaut. Beispiel: Beth/Rest klingt wie eine Mid-80er Synthypop Schnulze mit jazzigen Einlagen, welche sich aber im nächsten Augenblick doch wieder deutlich vom Discoeinheitsbrei abzusetzen weiß. Alles klingt wie aus einem Guß.
Vernon baut Klangwände auf, die bedrohlich fragil wirken, aber dennoch jeden Augenblick zu explodieren scheinen. Kein Song gleicht dem anderen, würden aber stilistisch wie auch atmosphärisch als Bruder und Schwester durchgehen.

Lyrisch wandelt Vernon auch auf dieser LP wieder auf Pfaden der Perfektion. Intelligent, anmutig, melancholisch, fantasievoll, kreativ und vor allem voller Liebe und Gefühl wären die wohl passendsten Worte. Spätestens mit diesem Meisterwerk reiht sich Justin Vernon in die Liga der größten musikalischen Lyriker unserer Zeit wie beispielsweise Bob Dylan, Sufjan Stevens, Ben Cooper, Kristian Matsson, Jose Gonzalez, Colin Meloy, Peter Broderick, Ben Gibbard, Conor Oberst oder Robin Pecknold mit ein.

Fazit: Zeitloses Meisterwerk mit einer unsaglichen Atmosphäre und tiefgehenden Texten - Gänsehautgarantie. Zur Spitze des Eisberges ist es nicht mehr weit, go on Bon Iver.

Anspieltipps:
Perth
Holocene
Towers
Wash
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Kein Album für die Masse - aber ein Juwel für Musikfreunde, die sich auf in Noten gepackte Gefühle einlassen können. Der amerikanische Folk-Songwriter Justin Vernon verändert und perfektioniert mit seinem zweiten Album seine Art beim Hörer Gefühle und Stimmungen durch Musik aufzubauen. Waren auf der ersten CD die Lieder noch sehr einfach konstruiert, so ist "Bon Iver" komplexer geworden. Das macht zunächst misstrauisch, denn Vernon verabschiedet sich vom bodenständigen Unplugged-Stil des Vorgängers. Aber das Projekt "Bon Iver" bleibt sehr eigenständig, und ist nun am ehesten mit einem etwas entschärften Peter Gabriel zu vergleichen: Wunderschöne, tw. bizarre Musikträume, die sich Schicht um Schicht aufbauen und dabei ganz unterschiedlich entwickeln: oft nur mit einem vorsichtigen Gitarren-Akkord beginnend entstehen sorgfältig konstruiert z.B. wabernde Klangteppiche oder überraschende Rythmen - meist begleitet oder auch getragen durch seine gewöhnungsbedürftige Falsett-Stimme. Zeitweise hat die Musik einen hynotisierenden Aspekt - aber immer wieder finden sich überraschende kleine Ecken, Kanten und Wendungen, die einen wach und aufmerksam halten. Dabei hat sich bei mir die Einstellung durch mehrmaliges Hören zunehmend geändert: Von "interessant" über "klasse" und "Ohrwurm" zu "Bedarf: ich will es hören".

Anspieltipps sind z.B. Holocene, Tower, Calgary ... aber besser sollte man das Album als Ganzes wirken lassen - gut z.B. bei einsamen, langen Autofahrten wenn man sich auf die Musik einlassen kann. Das es so etwas bei dem heutigen, oft anspruchslosen Einheitsbrei in der Musikszene tatsächlich noch gibt stimmt mich froh. Ein Stern müsste ich abziehen, denn 1. ist das Album frech kurz, und 2. sollte Vernon (wenn man schon ein breites musikalisches Umfeld aufbaut) auch den Klang und die Abmischung perfektionieren. Da ansonsten das Album aber 6 Sterne verdient, bleibt es bei fünfen ;-)

Viel Spass - Dirk
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am 20. April 2016
Im Tatort als Soundtrack entdeckt. Tolles Album. Sucht seinesgleichen. Der Musikstil ist außergewöhnlich. Sanft, mit Tiefgang. Am liebsten höre ich die Scheibe bei der Arbeit an meiner Nähmaschine.
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am 19. Juli 2012
Ja, es gibt Sie noch die gute alte Schallplatte. Wenn Sie dann noch in dieser tollen Qualität und mit diesem umwerfenden Cover daherkommt müssen alle die einen Plattenspieler haben zugreifen. Die Musik von Bon Iver entbehrt sowieso jeder Bewertung, einfach nur gut. Also Fans der guten alten Platte (Mp 3 dowmload ist in diesem Fall gratis mit dabei). KAUFEN! kAUFEN! KAUFEN!
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am 19. Dezember 2015
Diese LP ist in ihrer Schönheit kaum zu fassen.
Habe sie erst spät entdeckt (September`15).
Zugegebenermaßen hat es ein paar Umdrehungen gebraucht, aber jetzt liebe ich die Scheibe umso mehr.
Gänsehaut pur!!
Auf die klassische Frage der 5 Scheiben für die einsame Insel müßte ich 5x diese nennen.....damit ich sie bei Verlust direkt ersetzen kann.
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am 16. Juli 2015
Mir persönlich ist die CD zu langsam und ruhig. Verstehe nicht wirklich warum diese CD so ausgezeichnet wurde. Ich hatte mir nach dem wunderschönen Titel "Wash" mehr darunter versprochen.
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am 5. Februar 2016
Das ganze Album ist voll mit wunderschöner, bezaubernder und verträumter Musik. Erinnert mich an Sigur Ros nur ist die Musik viel weniger melancholisch- sehr schön und überaus empfehlenswert!
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am 28. April 2013
Vollendet arrangiert und wunderschön komponiert. schöne meisterliche Musik. Gewöhnte ich mich erst mal an die Falsettstimme macht es mir immer wieder Spass in diese Musik einzutauchen.
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am 16. Juli 2011
Ich habe mir das Vinyl mit Download-Code geschossen.

Mir fehlt jedoch die Lust, jede mich begeisternde Platte zutiefst zu rezensieren. Dies wurde bereits sehr gut getan hier. Da aber genau diese Platte von Bon Iver mich berührt, hat sie die 5 Sterne von mir einfach verdient und deswegen schreibe ich kurz zwei Begebenheiten.

Szene 1:
Auf dem Sofa sitzen, ein Buch lesen, ab und an vom Text aufschauen, um die Augen zu schließen und die Musik zu genießen, die Augen wieder öffnen, am Glas Rotwein nippen und sich wieder dem Buch widmen.

Szene 2:
Früh morgens durch den Wald joggen, das Alleinsein mit sich und der Umwelt mit diesem wunderschönen "Soundtrack" genießen und sich kurz eine Träne wegwischen.

Highlights des Lebens.

Eine wunderschöne Platte. Ohne Einschnitte.

Danke
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am 28. März 2016
Obwohl ich erst viel zu spät in den Genuss von Bon Iver gekommen bin, hör ich die Musik um so lieber.
Schöner hauptsächlich ruhiger Folk. EInfach toll um mal abzuschalten.
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