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am 6. Juli 2005
Ungerechtfertigterweise stand Donovan (Leitch) immer ein wenig im Schatten von Bob Dylan. Diese Vergleiche waren ungerechtfertigt und unsinnig. Sicher: Beide waren Folkrocker, beide sogenannte Protestsänger. Dylan typisch amerikanisch, Donovan typisch englisch. Dylan zynisch, Donovan neugierig. Dylan realistisch brutal, Donovan märchenhaft versponnen... Fazit: Sie sind Tag und Nacht und - rückwirkend betrachtet - keinesfalls in einen Topf zu werfen. "Sunshine Superman" ist eine Arbeit aus der Zeit, als die Welt der Hippies noch bunt und in Ordnung war. Eine Reportage sanfter Drogenerlebnisse, mit Berichten aus der Sagenwelt der Inseln, Stories aus dem damaligen Heute und anderen skurrilen Liebenswürdigkeiten in Noten. Typisch britischer Folk mit starken, damals modischen Popanteilen. Der Titelsong - leicht psychedelisch angehaucht - war selbst in Deutschland ein Megahit, außerdem dabei: "Season of the Witch", ein Megasong, den andere zum Superhit machten (z.B. Bloomfield, Kooper, Stills oder Julie Driscoll). Neben den 10 offiziellen Songs der LP finden sich sieben Bonustracks, darunter ein völlig unveröffentlichtes Stück "The Land of Doesn't have to be" und zwei interessante Demos.
Alle Songs sind digital remastered, klingen nicht optimal, aber gut. Neben den bereits erwähnten Titeln stachen damals "Celeste", "Bert's Blues" und "Museum" (wurde via Hermans Hermits ein Hit)
hervor. Klänge zum Träumen, dösen und melancholisch auf eine kunterbunte Zeit zurückblicken...
Kurz: Fast perfekte Hippie-Nostalgie.
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am 28. Januar 2010
Naja, zu diesem Album hat der Andre ja schon 'ne Menge gesagt, aber eine zweite Rezi kann nie schaden.

Mit seinem vierten Album wechselte Donovan vom reinen Folk zum Sunshine-Superman, schuf ein Album, das wegweisend für vieles des folgenden britischen Psych-Pop und Acid Folk war. Das Ding ist immerhin schon von 1966, also erschienen, bevor die Psychedelic so richtig loslegte. Der (immernoch) sehr coole Titeltrack ist allerdings die "poppigste" Nummer des Albums, die meisten der anderen Songs gehen eher in die Folk Richtung, die Art von Folk, wie sie die Hippies kurz darauf hörten, zwischen Pastoral, indisch und Jazz-Touch. Diese Songs sind in ähnlichem Stil gehalten, obschon alle gut stechen der ruhige Vortrag von "Legend of a Girl Child Linda", natürlich "Bert's Blues", "Season of the Witch", "Celeste" und ganz besonders "Guinevere" hervor. Letzterer ist mein Lieblingssong des Albums. Und dann natürlich über allem Donovans erstklassiger Gesang. Für die nächsten Jahre war der Typ aus dem Swinging London nicht mehr wegzudenken, wurde so etwas wie eine Ikone! Auch die Bonustracks sind erwähnenswert, ich mag besonders "Breezes of Patchulie", passt gut zu "Sunshine Superman", und auch "Land of doesn't have to be" ist erstklassig.

Also ich finde das Remaster sehr gelungen, mal so im direkten Vergleich mit der alten CD. Klingt doch ziemlich sauber. Schade, das Donovan in deutschen Landen meist einzig an "Atlantis" (ist aber auch toll!) und diversen Peinlichkeiten der letzten Jahre gemessen wird. Insbesondere alles, was er bis 1971 aufgenommen hat, ist Essentiell und sollte in keiner gut sortierten Sammlung fehlen. Ich bin mir sicher, hätte er anfang der 70er aufgehört, würden Alben wie "Sunshine Superman" heute bei weitem bekannter sein.
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am 9. Oktober 2011
1966 erschien mit Donovans Sunshine Superman ein Album, das dem psychedelischen (Folk)-Rock den Weg ebnen sollte. Doch leider konnte man die verspielten Finessen damals nur in mono hören. Daran änderte auch das CD-Zeitalter nichts. Sowohl die erste CD-Veröffentlichung aus den Staaten als auch EMI's Remasterausgabe von 2005 aus England kamen lediglich in mono. Zwar tauchten 1998 auf einer australischen(!) Zusammenstellung erstmals längere Versionen von "Sunshine Superman" und "Season of the Witch" in stereo auf. Diese Version von "Sunshine" fand sich auch auf dem EMI Remaster von 2005 als Bonus. Da konnte man erstmals erahnen, wie toll das gesamte Album in stereo klingen würde.
Nun legt EMI 45(!) Jahre nach dem originalem Erscheinungstermin endlich die Stereofassung des gesamten Albums vor. Und es ist nach dem erstmaligen Hören der brühmte "Wow" Effekt. Endlich strahlt diese Musik in ihrem vollen Glanz!Jetzt erst kann man beispielsweise die jazzigen Ansätze von "Bert's Blues", den hintergründigen Folk-Rock von "The Trip", die keltische Mythologie von "Guinevere" und "Three Kingfishers" oder den kammermusikähnlichen Folk-Barock von "The Legend of a Girl Child Linda" so richtig in voller Pracht genießen.
Die lange Version von "Sunshine" ist mit drauf, jene von "Season" fehlt jedoch. Die Boni des 2005 Remaster sind ebenfalls vorhanden, diesmal aber in stereo. Als zusätzliche Überraschung gibt es noch 3 Titel aus dem Nachfolgealbum Mellow Yellow in lupenreinem Stereo ("Sunny South Kensington", "Writer in the Sun" und "Hampstead Incident"), was beweist, dass auch dieses Album, das bisher ebenfalls nur in mono zu haben ist, in stereo verfügbar wäre, wenn es EMI endlich veröffentlichen würde. Der Titel "Museum", ebenfalls von Mellow Yellow, ist ein alternativer Take.
Die Klangqualität ist übrigens ausgezeichnet; wunderbare Kanaltrennung, kein Überblenden, keine Zischgeräusche - einfach herrlich. Und da drängt sich schon die Frage auf, wo diese Bänder all die Jahre verschollen waren oder wurde erst jetzt alles neu abgemischt? Das ansprechende Booklet gibt darüber leider keine Auskunft.
CD 2 enthält den wegen eines Labelrechtsstreits mit über einem Jahr Verspätung im Vereinigten Königreich erschienenen Zusammenschnitt aus den Alben Sunshine Superman und Mellow Yellow (beide erschienen damals im UK nicht im Original), mit den dort nicht berücksichtigten Sunshine Superman Titeln als Bonus. Natürlich - wie sollte es anders sein - in originalem Mono. Zwar ist diese CD für alle, die Mellow Yellow bereits haben entbehrlich, aber man kann damit den eklatanten Unterschied zwischen den beiden Fassung ganz klar erkennen.
Für alle Fans von Donovan und der 60er Jahre ist diese Edition ganz einfach ein Muss.
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am 30. April 2012
Dieses Album ist für Donovan ein Meilenstein gewesen. Wer sich klarmacht, dass das noch vor "Sgt. Pepper" erschienen ist, der versteht, was ich meine.
Die Neuauflage ist echt "value for money": Es gibt mehrere Bonus-Tracks und ein umfangreiches Booklet, in dem die Entstehungsgeschichte der Platte erläutert wird. Informativ auch, warum die LP so ein doofes Cover hat.
Interessant beim Hören war der Vergleich zwischen der remasterten und orignalen Fassung des Titellieds. Mir ist vorher gar nicht aufgefallen wie anspruchsvoll hier das Schlagzeug ist.
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