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Kundenrezensionen

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am 8. August 2011
... eine Firma namens TomTom, die stellte die besten Navigationsgeräte her, die man kaufen konnte. Gute Verarbeitung, beste Navigation, zuverlässig, kinderleicht bedienbar, mit vielen Merkmalen die die Konkurrenz nicht hatte. Es gabe eine prima funktionierende PC-Software namens TomTomHome, mit der konnte man seine Geräte auf den neuesten Stand bringen, dies und das dazukaufen und sah immer genau, was auf dem Gerät so alles drauf war. Na gut, die Karten waren von TeleAtlas und daher an vielen Stellen etwas seltsam, aber man kann halt nicht alles haben.

Ja, so war das damals mit meinem TomTom 510. Doch dann kamen die Manager und dachten, dass es Zeit wäre, den ganz großen Wurf zu landen. Die Firma TeleAtlas wurde für einen absurd hohen Betrag gekauft und als sich das Geschäft mit den Karten nicht so entwickelte, wie geplant, lief einiges aus dem Ruder. All die schönen kleinen Dinge, die TomTom besser machten, wurden gestrichen: Es gibt keinen Lichtsensor mehr, sondern die Tag-Nacht-Umschaltung ist uhrzeitgesteuert, wie bei den anderen Navis. Es gibt den Kompass nicht mehr, der einem zeigte, wo das Ziel in der Luftlinie zu finden ist, so wie bei den anderen Navis. Klein, aber fein... Adé ihr netten Helferlein.

Ja und dann wollten die TomTomer ganz modern werden und sagten: "Weg mit dem PC-Programm TomTomHome! Lasst uns moderner werden. Lasst uns eine Software schaffen, die über eine Browser-Oberfläche gesteuert wird. Das ist cool!" Das taten sie dann auch. Sie gaben ihr auch einen coolen Namen: "MyTomTom". "MyIrgendwas" ist ja immer gut. Nur... nach fast einem Jahr kann diese Software immer noch nicht mehr, als die Navigations-Software und die Karten auf dem neuesten Stand halten. Sonst kann sie nichts. Die versprochenen Warnungen vor stationären Geschwindigkeitsblitzern werden nicht auf das Gerät geladen, egal, was man versucht. Und leider ist es völlig unmöglich zu sehen, was denn auf dem Navi eigentlich genau drauf ist. Bei anderen Navis kann man das. Der Support ist freundlich, aber hilflos.

Da gibt es MapShare, mit dem man Kartenfehler an TomTom schicken kann, damit man sie mit anderen Nutzern teilen und TeleAtlas sie gleich ignorieren kann... Das ... funktioniert leider auch nicht. Die Korrekturen bleiben auf dem Gerät und MyTomTom kann sie weder zu TomTom hochladen, noch von dort welche holen...

Und vor lauter Modernisierung haben die Leute bei TomTom die Darstellung der Navigation auf ihrem Gerät vergessen. Die sieht immer noch fast genauso aus, wie damals auf dem guten alten 510er. Da sind andere Navis schon deutlich weiter und besser.

Auch der Fahrspurassistent ist ziemlich altbacken. Er ist auch etwas scheu und zeigt sich nur bei Abfahrten. Bei andere Navis zeigt er sich an jeder Stelle, an der man eine Richtungswahl auf der Autobahn hat, also auch bei Autobahnkreuzen, wenn's einfach geradeaus geht. Das traut sich dieser hier nicht. Außerdem ist er statisch. Bei anderen Navis zeigt sich der Assistent dynamisch und ist dadurch deutlich hilfreicher als dieser Geselle.

Aber da sind ja noch die Live-Dienste: Also, da haben die Leute von TomTom richtig, richtig gut gearbeitet. Ein Sahnestückchen. Die Verkehrssituation wird richtig gut angezeigt... Wenn er funktioniert... Was bei mir während einer Woche 3 Mal für ca. je eine Stunde nicht der Fall war... Die Google-Suche funktioniert gut, aber die mobilen Radarwarnungen kommen genausowenig auf das Gerät, wie die festen Blitzer und niemand weiß warum...

Beim 825er wollten sie noch was anders machen, als sonst und montierten die Halterung fest an das Gerät. So kann man sie nie vergessen, aber das Navi ist dadurch sehr, sehr dick und klobig und kann nicht mehr einfach so eingesteckt werden. Ach ja, eine Tasche war beim 510er auch dabei, beim 825er muss man sie extra kaufen, wie bei der Konkurrenz.

Ach ja, die IQRoutes sind den TomTomern auch gut gelungen und ich vermisse sie manchmal auf meinem jetzigen Navigon-Navi. Na ja, man kann nicht alles haben.

Früher gab es auch eine gut funktionierende Bluetooth-Anbindung. Auch die haben die Leute bei TomTom jetzt der Konkurrenz angenähert. Beim Abbruch eines Verbindungsaufbaus stürzte der Bluetooth-Dienst komplett ab und war nicht mehr zur Zusammenarbeit zu bewegen, bis ich einen Reset durchführte. Beim 510er ist mir das nie passiert. Auch da nähern sich die TomTomer der Konkurrenz.

Es war ein Mal eine tolle Firma für Navigationsgeräte, die war ihrer Konkurrenz weit voraus. Dann lief irgendetwas schief und sie nahmen alles weg, was ihre Geräte besser gemacht hatte. Na ja, nicht alles, der HDTraffic-Dienst und die IQRoutes sind ihnen geblieben. Aber die Konkurrenz holt auch da auf. Bald werden die genauso gut sein. Warum sie das bestens funktionierende TomTomHome wegwarfen und stattdessen MyTomTom nahmen, das auch nach fast einem Jahr fast nichts kann, wird wohl für immer das Geheimnis von TomTom bleiben.

Und so ist für mich nichts mehr geblieben, was dieses Gerät den anderen voranstellte. Ich habe es zurückgeschickt und ein Navigon 70 plus live gekauft. Mit dem bin ich sehr zufrieden. Das hat zwar kein Bluetooth, aber das macht nichts, denn das kann Navigon überhaupt nicht. Aber das ist eine andere Geschichte.
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am 14. April 2012
Na, große Freude beim Empfang der Lieferung. Im Freundeskreis geprotzt, was das Navi alles kann. Staus anzeigen, auf Nebenstraßen umfahren, besser als TMC, Life-Dienste, Radarwarner usw. Fazit nach einem knappen halben Jahr: Navigation funktioniert meistens, wenn man alle Empfehlungen außer Acht läßt. Daher vollkommen zurecht ein Punkt in der Bewertung. Ach ja, die Live-Dienste sind auch ok, aber da hier zusätzlich Kasse gemacht wird ist ein Punkt wohl kaum angebracht. Das könnten andere bestimmt auch. Warum ich offensichtlich so negativ bin? Umleitungsempfehlungen, die vollkommen unsinnig sind (Überlandfahrt neben der leeren Autobahn) , Anzeige von Staus die nicht vorhanden sind, keine Anzeige von Staus die vorhanden sind bis zur penetranten Empfehlung sehendes Auges in eine stillstehende Autobahn zu fahren (obwohl, sorry ortskundig, die Nebenstrecke in wenigen Minuten zum Ziel führte. Getoppt wurde das Ganze mit einem Totalausfall GPS aktuell in Dublin bei der morgendlichen Fahrt zur Fähre, die nur mit der Hilfe eines Taxifahrers nicht zum Fiasko wurde. Irgendwann kam dann eine mail mit Entschuldigung, ein Zulieferer für Hardware wäre schuld. Hilfe, ein Update übers Internet. Super, jeder Autofahrer hat natürlich, speziell auf Urlaubsfahrt, seinen Laptop mit Internetanbindung dabei. Könnte hier noch einige Dinge zum besten geben, wäre allerdings der Ehre für dieses mangelhafte Gerät zuviel. Vermutlich ok für um die Ecke fahren, für eine zuverlässige Navigation lieber eine Karte oder: Jawohl, einen anderen Anbieter.

Nachtrag im Juni 2013. Jetzt versagt auch noch der Akku. Ich bin ja nun wirklich Internet-affin. Aber zum Support durchzudringen per email mit einer einfachen Frage ist nicht möglich. Sowas von kundenfeindlich habe ich noch nicht erlebt. TomTom? Selber schuld, wer jetzt noch kauft.
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am 19. Juli 2011
Voller Vorfreude auf das Gerät und dessen Hauptmerkmale, TomToms LIVE Dienste packte ich (kein Elektronik Laie, hatte schon mehrere Navis in der Hand) das "gute" Stück aus um gleich alle Funktionen zu testen.
Doch gleich nach dem Einrichten das erste Problem, die LIVE Dienste währen wohl in meiner Region (Raum Düsseldorf, NRW) angeblich nicht verfügbar. Nach mehrerem Erfolgslosen herumprobieren:

1. Anruf bei TomTom: Ein ziemlich unfreundlicher "Berater" am Ende der anderen Leitung teilte mir mit, dass es wohl angeblich bei 1 von 1.000 Geräten der Reihe GO Live kein LIVE Dienst installiert ist. "HÄ?!" Nach mehrmaliger erneuter Erklärung in der Hoffnung der Liebe Herr würde mein Anliegen denn dann mal verstehen, gab ich auf.

Weiter ging's. Ein- und Ausschalten, Reseten, Werkseinstellung, vom Konto an- und abmelden. Nichts hat geholfen. Nach mehreren erneuten abenteuerlichen Fehlermeldungen des Gerätes wie "Ihr LIVE Abonnement ist abgelaufen" "Error Code 1506" folgte...

2. Anruf bei TomTom: Nun meldete sich ein sich halbwegs besser auskennender Mitarbeiter zu Wort. Er schickte mir per E-Mail eine "Step-by-Step" Anleitung um das Gerät komplett in den Standard Zustand zu versetzen und die LIVE Dienste hoffentlich in Gang zu bekommen.

Nun konnte ich mich dann Erfolgreich bei meinem MyTomTom Konto anmelden. Und auch die Verbindung zu TomTom über das Gerät schien zu klappen. Schnell eine Route eingegeben um den Dienst zu testen. Doch in der rechten LIVE-Infoleiste war, anstelle der Meldungen auf der Route, nur ein schön gelb leuchtendes Warnsymbol zu erkennen.
Beim Klick darauf, wo sich nun normalerweise je nach Verkehrslage die Meldungen auflisten sollten, bekam ich folgendes knallrot umrahmt zu Gesicht. "Keine Verbindung zu LIVE-Diensten möglich. Auf dem TomTom Server ist ein Problem aufgetreten." Na gut dachte ich. "Die Wetterinformationen sowie die Google Lokale Suche klappen ja, also bin ich auch mit der integrierten SIM Karte im Mobilfunknetz verbunden. Nur was ist mit den wichtigen LIVE Diensten? Die müssten doch dann auch funktionieren?"
Wie nicht anders zu erwarten folgte...

3. Anruf bei TomTom: Die Dame am Telefon teilte mir nach Informationsaustausch mit, dass es mit den TomTom LIVE Servern seit letzter Woche ein Problem gäbe. Wenn ich das Wetter abrufen könnte wäre doch alles O.K. die Verbindung stünde doch, "nur" die Server für die Verkehrsmeldungen haben eine Störung ich sollte doch dann einfach warten bis TomTom die Dienste wieder in gang bekämen. Wirklich helfen konnte sie mir damit auch nicht, sie könnte nicht mal auf mein Konto zugreifen um Infos einzusehen.

Tja, ich glaube mit TomTom muss man viel warten. Anstelle zuverlässiger Verkehrsinformationen wo alles auf Anhieb klappt, wird man vertröstet.
Ich denke ein Feature was so hoch angepriesen wird, sollte auch von Anfang an klappen, denn es gibt keinen zweiten "ersten Eindruck"!
Mein erstes TomTom ist bis jetzt "Müll". So in dem Zustand für mich nicht zu gebrauchen, da mein altesNavi mich auch zum Ziel bringt, mit immer funktionierendem TMCpro (!)
Die Dame des 3. Anrufs teilte mir ferner mit, dass sie sich morgen bei mir per E-Mail melden würde, ob TomTom das mit den Servern in den Griff bekommt.

***! In der Zwischenzeit habe ich freundlicherweise von Amazon ein Ersatzgerät geliefert bekommen, bei diesem ist genau der selbe Fehler! Ich habe 2 Stunden lang mit der Hotline von TomTom telefoniert, und der Supporter hat sich diesmal wirklich viel Mühe gegeben. Leider hat auch hier alles nichts geholfen.
Die Seriennummern der beiden Geräte gleichen sich in den ersten 8 Stellen. Vielleicht ist die ganze Produktionsserie betroffen?
Dies ist aber ledeglich eine Vermutung***

Ich denke für mich ist hier die "Ära-TomTom" zu Ende.

Fazit: Wer ein ziemlich teueres Gerät sucht, das mit LIVE Diensten angepriesen wird, aber dann nur wie ein 5 Jahre altes Navi Navigieren kann, und dem noch nicht mal eine Anleitung beiliegt und weder im Internet zu finden ist, hat mit dem TomTom GO LIVE 825 die richtige Wahl getroffen.

Herzlichen Glückwunsch TomTom.
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am 20. Juni 2011
Vorweg, dies ist mein 3 Tomtom in diesem Jahr;
Von den beiden 940 go live die ich im Herbst letzten Jahres bestellt hatte ging das erste nicht einmal einzuschalten, das zweite nach einer Woche kaputt.

Ich habe bis jetzt gewartet, um TomTom Zeit zu geben die ganzen Macken in den Griff zu bekommen von denen ich in einigen Rezensionen las.

Zum Gerät:

Handlich, fühlt sich gut an und läßt sich dank der integrierten Halterung schnell und gut im Fahrzeug an der Scheibe anbringen.

Gps wird trotz integrierter go live Simkarte nicht schneller gefunden als auf 3 Jahre altem konventionellem Aldi Navi - aber mit meißt unter einer Minute noch o.k.

Die Karten funktionieren nach dem Update normal - ja an einigen Baustellen kommt er durcheinander - aber das ist bei meinem alten Navi auch so an diesen Stellen. Die Darstellung ist eher primitv aber man kommt problemlos zum Ziel. Das Update am Computer dauerte allerdings einige Stunden (ca. 6 h).
Störend empfinde ich die nicht vorhandenen Umgebungsinformationen die selbstb beim herrauszoomen nicht zu sehen sind.

HD Traffic funktioniert sehr gut, dafür alleine gibt es 5 Punkte
Radarkameras funktionieren überhaupt nicht - genau so wie Wetter; dafür und für die Hinhalterei des Tomtom Supports, der sich seit mehr als einer Woche Zeit mit einer Antwort läßt, gibt es weniger als 0 Punkte.

Wie üblich erfährt man erst nach dem Kauf, daß es kein funktionierendes Programm gibt zu diesem Gerät sowie bei den Via und der 1000er Serie. Alles in Arbeit und demächst... nur leider stand das schon im Januar in anderen Rezensionen... Im Klartext man kann nichts aber auch gar nichts auf oder vom Gerät laden.
Wozu der Micro SD Kartenslot eigentlich gut sein soll, wenn man nichts von oder auf das Gerät laden kann ist mir ein Rätsel.

Ich erwarte eigentlich,daß die Funktionen mit denen bei einem solchen Gerät geworben wird auch funktionieren und man als Kunde hier nicht das Versuchskaninchen für TomTom spielt. Wegen HD Trafic gerade noch 2 Punke von mir -ansonsten werde ich das Gerät wohl zurückschicken wenn bis Ende dieser Woche die übrigen Macken nicht gelöst sind.

Nachtrag: Tomtom Support hat sich auf nochmalige Rückfrage meinerseits nach einer Woche gemeldet und ein Update angekündigt - das ich sofrort laden könnte. Das hat nicht funktioniert - da es kein update gab.
Die Navigation funktionierte in dieser Woche mit dem neuesten Kartenupdate - obwohl einige Abschnitte der A2, A1 und A7 mit länger existierenden Geschwindigkeitsbeschränkungen falsch angezeigt werden.
Ich habe das Gerät gestern zurückgeschickt, da mit in einer weiteren Mail nur empfohlen wurde abzuwarten.
Die freundliche Verlängerung der Radarlizenz um einen weiteren Monat nutzt einfach nichts bei einer nicht funktionierenden Funktion. Die Frist von 30 Tagen innerhalb derer ich das Gerät zurückgebn kann wollte ich nicht verstreichen lassen.

Wer sich nur für HD Traffic interessiert und auf Radarfkt und Wetter verzichten kann, ist mit dem Gerät vermutlich gut bedient.
In der Zwischenzeit lese ich aufmerksam die Rezensionen der anderen Go live Geräte bis sich der Trend zur Besserung bei den von mir bevorzugten Funktionen abzeichnet.
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Größe: 5 Zoll|Stil: keine Free Lifetime Maps|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Eines der jüngsten Kinder aus der TomTom Navi-Familie ist das GO LIVE 825. Gemeinhin werden Kinder erst dann in die Welt entlassen, wenn sie erwachsen sind. Dieses Navigationsgerät aber pubertiert noch kräftig vor sich hin. Sein unfertiger Charakter offenbart sich bereits im Lieferumfang.

Es ist leider inzwischen üblich, technischen Geräten keine Handbücher mehr beizulegen. Die Firma TOMTOM macht da keine Ausnahme und so findet sich nur ein Faltblatt im Karton. Zum Starten reicht das: Auspacken, an die Scheibe kleben, verkabeln, losnavigieren. Intuition ersetzt Dokumentation. So nutzt man aber nur einen Bruchteil der Funktionen. Will der Käufer mehr, braucht er dann doch eine Anleitung. Die Suche danach verlangt Geduld: Installiert man - wie im Faltblatt angezeigt - die Software "My TomTom", stößt man auf den ersehnten Link zum Benutzerhandbuch. Der führt jedoch ins Leere: "Page not found" (Stand: 19.06.2011). Ebenso auch der Link auf eine Liste der kompatiblen Handys, mit denen das Navi eine Bluetooth-Verbindung eingehen kann.

Fahndet man auf der Homepage nach dem Handbuch, stößt man auf das "VIA-Handbuch", das eigentlich für eine andere Produktlinie geschrieben wurde. Im Augenblick ist das GO LIVE 825 guten Gewissens nur denjenigen zu empfehlen, die von einem Vorläufermodell desselben Herstellers auf das GO LIVE 825 umsteigen und sich nicht in die Funktionsvielfalt und Bedienung völlig neu einarbeiten müssen. Hier schlampt der Hersteller. Neben dem hochwertigen, professionellen Gerät wirkt die Dokumentation desselben geradezu dilettantisch (Stand der Dinge: 19. Juni 2011).

Auch in anderer Hinsicht ist das Navi noch in den Flegeljahren: ein SD-Slot ist vorhanden, wird aber noch gar nicht vom Betriebssystem unterstützt. Im Sommer 2011 soll - laut Homepage - ein Update folgen, das den Slot einbindet.
Offenbar gelangt hier ein nicht ganz ausentwickeltes Gerät in den Handel. Die Entwicklungskosten sind anscheinend so hoch, dass sie schon während der Entwicklung wieder reinkommen müssen.

Und es gibt noch eine Baustelle: Der Hersteller bietet (noch) keine passende Tasche an. Lediglich eine Universaltasche, die zusammen mit einem Ladegerät vertrieben wird, findet sich bislang im Shop. Das Gerät hat keinen herkömmlichen Halter mehr; auf der Rückseite befindet sich ein großer Saugnapf an einem Kugelgelenk. Eine Drehung am Knopf des Saugnapfs erzeugt einen Unterdruck und das Navi klebt an der Scheibe. Dieser Mechanismus ist fest mit dem Navi verbunden, was dazu führt, dass das sehr schlanke Gehäuse mit angeklapptem Befestigungsmechanismus wieder ganz schön unförmig wird. Meine Navi-Tasche (eines Fremdherstellers) in 5-Zoll-Standardgröße ist für das GO LIVE 825 zu schmal.

Der 5-Zöller ist auch mit großen Fingern zu bedienen, allerdings ist es eher ein Drückscreen als ein Touchscreen. Die Darstellung ist sehr übersichtlich, kontrastreich und zumeist auch bei hellem Sonnenlicht immer noch erkennbar. In den Tiefen des Einstellungsmenüs kann man die Aufteilung des Bildschirms beeinflussen, wobei die Darstellung aber immer schön eingängig bleibt. Die Computerstimmen sind klar verständlich und sie sind auch laut genug. Zieldaten lassen sich über eine virtuelle Tastatur recht schnell erfassen. Das Gerät rechnet sehr flott, die Karten sind - soweit ich das feststellen kann - hinreichend genau.
Die Sprach-Bedienung ist - wie bei Pubertierenden üblich - etwas kritisch. Man muss sich die Kurzbefehle schon wie Vokabeln aneignen, sonst bleibt das Bedienen per Sprache ein frustiges Erlebnis, weil das Gerät die gesprochenen Worte oftmals nicht richtig interpretiert.

Die Besonderheit des Navis wird nirgendwo erklärt, weder auf seiner Packung noch im beigelegten Faltblättchen: Das Navi hat ein integriertes Funkmodem mit einer SIM-Karte, welche das Gerät mit den herstellereigenen Internetdiensten verbindet. Aktuelle Verkehrsdaten werden so in die Routenberechnung mit einbezogen und sollen auf diese Weise sicherstellen, dass der TOMTOM nutzende Autofahrer den anderen die entscheidende Nasenlänge voraus ist. Sperrungen, Stauinformationen und andere Störungen werden häufiger aktualisiert als bei üblichen Diensten. Insbesondere Vielfahrer werden davon profitieren. Ganz toll ist der Zugriff auf den Google-Dienst, der eine Stichwortsuche erlaubt. In Sekunden kann man ermitteln, wo die nächste Apotheke, der nächste Arzt, das nächste Restaurant ist.

Der Live-Wetterdienst zeigte sich in meiner Testphase etwas quengelig. Über fünf Tage gab es keinen Zugriff auf aktuelle Wetterdaten. Meine diesbezügliche Email-Anfrage beim Support-Service wurde innerhalb der vom Support angestrebten maximal zweitägigen Bearbeitungsphase mit der automatischen Antwort beschieden, man nehme sich meiner Nachfrage an. Immerhin funktioniert der Dienst jetzt wieder. Im ersten Jahr sind die Service-Dienste im Kaufpreis inbegriffen, danach kosten sie jedes Jahr 50 Euro. Ein Ausfall über mehrere Tage - insbesondere zur Reisezeit - wäre dann sehr ärgerlich.

TomTom will noch genauer ermitteln, was Autofahrer wünschen. Deswegen sammeln die GO LIVE-Geräte unentwegt Nutzungsdaten und stellen sie zu einer Statistik zusammen, die - sobald das Gerät an den heimischen Computer angeschlossen wird - an TomTom übermittelt werden. Letzteres lässt sich unterbinden, wenn man in einem Pop-up-Menü die Zustimmung verweigert. Ziel der Datensammelei soll sein, Geräte und Service-Dienste zu optimieren. Im April 2011 aber landeten diese Bewegungsdaten bei der niederländischen Polizei. Die studierte die Bewegungsprofile mit Kennerblick und platziert nun ihre Radaranlagen genau dort, wo holländische TomTom-Nutzer gerne mal zu schnell unterwegs waren. Da wenden sich die ermittelten Daten gegen die eigene Nutzergemeinde. TomTom entschuldigt sich bei den Autofahrern (!) und gibt sich auf seiner Website betroffen: 'Wir wollen mal sehen, wie wir diese Art der Datennutzung unterbinden können'.

TomTom verdient demnach zweimal: einmal durch den Verkauf des Gerätes und dann noch einmal durch den Verkauf der durch die Nutzer generierten Daten. Wer das Navi benutzt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er stillschweigend dem TOMTOM-Netzwerk beitritt.
Über die Möglichkeiten und Verwertbarkeiten des erhobenen Datenmaterials sollte der Hersteller die Navi-Käufer in einer anständigen Dokumentation informieren, auch wenn die Statistiken - laut TomTom - anonym sind. Wer weiß, was eine clevere Auswertung der Daten noch so alles hergibt. Für paranoide Naturen ist dieses Gerät jedenfalls nicht zu empfehlen.

Das GO LIVE 825 ist ein luxuriöses Navi mit tollen Features, es hat aber noch Entwicklungsbedarf. Es behält einige seiner Geheimnisse für sich, weil es lausig dokumentiert ist. Das pubertierende Navi bekommt drei Sternchen, das erwachsene hätte fünf bekommen.
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TOP 500 REZENSENTam 22. September 2011
Größe: 5 Zoll|Stil: keine Free Lifetime Maps|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das TomTom GO LIVE 825 ist ein Auto-Navigationsgerät der gehobenen Kategorie, das unter anderem Zugriff auf den LIVE-Informationsdienst des Herstellers TomTom bietet. Der sehr guten Ausstattung und Verarbeitung stehen nur einige kleinere Defizite gegenüber.

Auftritt, Befestigung und Bedienung

Das GO LIVE 825 kommt in einem kompakten Karton, der neben dem Gerät und dem obligatorischen Auto-Stromadapter nur eine Kurzanleitung enthält.

Das Gerät selbst wirkt sehr solide und ist hervorragend verarbeitet. Gegenüber meinem fünf Jahre alten Navigon wirkt der Bildschirm riesig. Zudem fällt das veränderte Befestigungskonzept auf: Das neue TomTom hat eine fest verbundene Saugnapf-Halterung, die sich per Kugelgelenk in Position drehen bzw. für den Transport dicht an das Gehäuse heranklappen lässt. Das bedeutet allerdings auch, dass bei jedem Befestigen oder Abnehmen der Saugnapf strapaziert wird. Bisher hatte ich noch keine Probleme, aber es ist absehbar, dass man den Saugnapf des Öfteren wird reinigen müssen, damit er stabilen Halt bietet. Das Befestigen an sich geht gut. Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich nur den größeren Betrachtungsabstand, da das Display durch die Art der Halterung nun dichter an der Windschutzscheibe sitzt.

Durch den großen Bildschirm und die großen Schaltflächen der Software klappt die Bedienung per Finger sehr gut. Ein Stift liegt nicht bei, wird aber auch nicht benötigt. Die Oberfläche ist ansprechend gestaltet und weitestgehend selbsterklärend. Ein Handbuch wird also normalerweise ebenfalls nicht benötigt.

Das Update von Software und Kartenmaterial erfolgt am PC über die etwas hakelige Webseite von TomTom. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, bis das Update auf den aktuellen Stand erfolgreich durchgelaufen war. Immerhin hat es letztendlich geklappt.

Routenberechnung und Nutzung

Das GO LIVE 825 findet die GPS-Satelliten in den meisten Situationen recht zügig. Die berechneten Routen sind nach meiner bisherigen Erfahrung zwar nicht immer optimal, jedoch immer zumindest akzeptabel.

Die Darstellung der Route und weiterer Informationen am Bildschirm ist übersichtlich. Den zuschaltbaren Spurassistenten finde ich ebenfalls hilfreich. Negativ fällt dagegen auf, dass die Ansagen oft einen Tick zu spät kommen und nicht immer optimal verständlich formuliert sind. Im Zweifel hilft ein Blick auf die Darstellung am Bildschirm. An die Eigenheiten der Formulierung gewöhnt man sich aber rasch, und diese Einschränkung gilt auch für die Geräte anderer Hersteller. Merkwürdig ist allerdings, dass der TomTom auf Autobahnen die Nummern der Ausfahrten angibt - sie sind in der Beschilderung vor Ort nicht durchgängig erkennbar und ihre Angabe damit von geringem Nutzen.

Am rechten Bildschirmrand werden die live bezogenen Informationen angezeigt, insbesondere Lage und Auswirkungen aktuell zu erwartender Störungen auf der Strecke. Die HD-Traffic-Funktion erweist sich als sehr nützlich. Sie hat es mir bereits einmal erspart, in einen verheerend langen Stau auf der A5 zu geraten, der erst kurz zuvor entstanden war. Während der Stau sich ausweitete, hat das Gerät mehrfach selbständig weitere Routenänderungen vorgeschlagen, um den Stau weiter zu umfahren. Sehr angenehm.

Natürlich muss man damit rechnen, dass auch mal eine Information nicht mehr ganz aktuell ist und man einen unnötigen Umweg nimmt. Ich bin aber sicher, dass man im Mittel mit dieser Unterstützung im wahrsten Sinne des Wortes besser fährt. Zudem finde ich es stressreduzierend, mir während der Fahrt keinerlei Gedanken über Verkehrsstörungen und deren Umfahrung machen zu müssen. Mit dem als unzuverlässig geltenden, veralteten TMC habe ich zwar keine eigenen Erfahrungen gemacht. Den LIVE-Service, auch wenn er (noch?) nicht perfekt ist, möchte ich aber nicht mehr missen.

Ansonsten ist mir positiv aufgefallen, dass die Vorhersagen von Fahrt- bzw. Ankunftszeiten recht präzise sind. Der TomTom zieht zu deren Berechnung nicht nur Art und Länge der Straßen, sondern auch Tageszeit und aktuelle Verkehrsinformationen heran.

Übrigens sollte man, wenn die Unterstützung durch die Navi wichtig ist, das GO LIVE 825 tunlichst am Stromanschluss lassen. Bei leerem Akku schaltet sich das Gerät nämlich praktisch ohne Vorwarnung ab. Das kann, wenn es an einer schwierigen Stelle passiert, unangenehm werden.

Fazit

Mit dem TomTom GO LIVE 825 bin ich insgesamt zufrieden. Im Endeffekt navigiert man damit sicher und bequem. Die aktuellen Informationen aus dem LIVE-Dienst stellen einen echten Mehrwert dar, auf den ich nur ungern wieder verzichten würde.

Aufgrund der oben genannten kleineren Mängel reicht es aus meiner Sicht nicht ganz zur Höchstnote. Trotzdem kann ich das Gerät weiterempfehlen und gebe gerne vier Sterne ****.
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am 9. November 2011
Die hier verfassten, teilweise scharfen Kritiken kann ich nicht bestätigen. Teilweise wird hier regelrecht falsch oder übertrieben kritisch berichtet.

Die ersten Fahrten mit dem Navi zeigten, daß das Gerät einwandfrei funktioniert. Die Spracherkennung funktioniert verblüffend gut, es gibt bei meiner Stimme keine Fehlerkennung (man sollte laut, deutlich und flüssig sprechen!). Die Ansage ist laut und deutlich hörbar. Das GPS-Signal ist sofort da und die Routenberechnung erfolgt ohne nennnenswerte Zeitverzögerung. Das Display ist super deutlich und angenehm großflächig.

Einziges Manko: Zwar werden Richtungsänderungen rechtzeitig angekündigt und sind graphisch sichtbar. Die unmittelbare Ansage des Abbiegens erfolgt jedoch mit einer Verzögerung von 1-3 Sekunden (wohl GPS-Signal-bedingt). Hieran sollte Tom Tom noch arbeiten. Mein Renault-Carminat ist hier deutlich schneller. Auch sollte die Geschwindigkeitswarnung mit einer Toleranz versehen werden (z.B.: Erlaubte + 10 km/h).

Ansonsten bisher ein Top-Gerät.
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am 8. April 2013
Habe mir das TomTom GoLive gekauft zum Einen wegen der Free Lifetime Maps, zum Anderen wegen den schnellen und detaillierten Verkehrsinformationen und es jetzt über ca. 1500 km getestet.

An sich arbeitet das Navi schnell und übersichtlich, verzichtet bei der Kartendarstellung weitgehend auf modischen Schnickschnack , (wenn auch der Spurassistent etwas dezenter auftreten könnte) und macht einen guten Job bei der Routenplanung.
Auch das Update des Kartenmaterials lief bei mir nach eine kurzen Registrierung bei myTomTom bis jetzt mehrfach ohne Probleme.

Allerdings geben die Live-Services immer wieder Grund zur Klage.
Mal funktioniert der Verbindungsaufbau und die Datenübertragung der Verkehrsinfos innerhalb der ersten 30 Sekunden reibungsfrei, mal erst nach mehreren Minuten (Wenn man bereits den Weg in den Stau gewählt hat). Mal ist dann der Server angeblich nicht verfügbar, oder auch mein Account vermeintlich abgelaufen. Mal kommt das Navi nach 5-10 Minuten von selber drauf, es nochmal zu probieren, mal aber eben auch nicht. Dann hilft ab und zu ein Aus- und wieder Einschalten des Gerätes, einmal aber eben auch auch nur ein Zurücksetzen auf Werkeinstellung.

Das ist mir bei fast 200 € fürs Gerät und 50 € im Jahr für einen allzu unzuverlässigen LiveService zu nervig.
Wenn der Dienst sauber funktionieren würde, wurde ich dem TomTom 4 Sterne geben, so ist das Thema leider in großen Teil verfehlt. Sechs, setzen!

NACHTRAG:

1. Direkt nach meiner Rezension hat sich der TomTom-Kundenservice mit mir in Verbindung gesetzt und mir Hilfe bei meinen Problemen mit dem Live-Service angeboten. Find ich schon mal ein guten Service. Hier zählt auch der Wille!

2. Etwas frustriert von der ersten Erfahrung mit dem LiveService habe ich dann nochmal ein Becker "professional 50" parallel ausprobiert. Ergebnis: Von der Darstellung ist das Becker deutlich smoother, alles etwas netter und runder. TomTom wirkt hier etwas veraltet. Im Gegenzug ist aber die TomTom Routenplanung besser und direkter und schickte mich bei gleicher Einstellung immer die etwas bessere Route. Und letzten Endes sind die Verkehrsdaten vom TomTom LiveService deutlich umfangreicher, schneller und vor allem präziser als die von dem TMCpremium vom Becker.

3. Das mit dem oben beschriebenen Fehlermeldungen vom TomTom-LiveService ist die letzten Wochen nicht mehr aufgetreten. Ob das an der vorgeschlagenen Maßnahme vom Support liegt oder an der Tatsache, das ich etwas geduldiger abwarte, bevor ich hektisch dran rumfummel kann ich nicht beurteilen. Fakt aber ist, das nach spästesten 3-5 Minuten der LiveService sich "eingelogt" hat.

FAZIT: 5 Sterne bekäme von mir ein Navi, welches die Vorteile vom Becker (Gute Karten-Darstellung, etc.) mit dem vom TomTom (präzise Routenführung, gute Verkehrsinfos) vereinen würde. Da ich so eins aber nicht gefunden habe, muß ich Prioritäten setzen, und die sind bei einem Navi eben nun mal Routing und Berücksichtigung etwaiger Verkehrsstörungen.

Deshalb revidiere ich meine alte Bewertung und erhöhe von 2 auf 4 Sterne für das TomTom und schicke das Becker dankend zurück.
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am 12. März 2013
Noch nie war ich von einem Produkt so enttäuscht wie von diesem TomTom. Nutze TomTom-Navis schon seit vielen Jahren und in verschiedenen Versionen. Damit war bei der Entscheidung für ein neues Navi klar, dass auch dieses von TomTom sein "muss".

Also gut, vor ein paar Tagen kam es an, wie gewohnt von Amazon zügig versandt. Die ganze Inbetriebnahme ... alles kein Problem. Dann gestern und heute auch im Betrieb gehabt ... oh je ...

Die Anbringung an der Windschutzscheibe finde ich ja schon mal völlig unpraktisch. Insbesondere auch, dass der Saugnapf fest mit dem Gerät verbunden ist, stört mich. Aber gut. Damit könnte ich noch leben.

Ziel eingegeben. Prima, passt, schnell gefunden, los geht's. An die erste Kreuzung gefahren und wie es die Stimme aus dem Gerät sagt, rechts abgefahren ... ooops, das Gerät kommt nicht mit. Es dauert 50m, bis das Gerät wieder auf die Straße zurückgefunden hat. Weiterfahren. Nächste Kreuzung. Gleiches Spiel wieder. Zum Glück bin ich nicht in der Stadt, wo eine Kreuzung die andere jagt. Weiter geht's ... Abzweig verpasst. Das Navi bleibt am Abzweig "stehen", ich fahre weiter, bis mich das Navi "eingeholt" hat. OK, neue Route gefunden.
Mein Ziel liegt irgendwo in der Prärie, aber es führen auch Bundesstraßen in die Richtung, TomTom wählt mir aber immer wieder Flurbereinigungswege aus, obwohl ich "schnellste Route" gewählt habe. Ob das wirklich schneller geht? Ich bin nach der Tour auf jeden Fall fix und fertig. Mit dem "alten" TomTom 930 war ich viel entspannter unterwegs ...

Nun muss ich mal die bluetooth-Freisprechung nutzen. Das Telefon klingelt ... Angemeldet hatte ich das Telefon gestern schon am TomTom. Das Telefonbuch wurde automatisch eingelesen, macht das offenkundig bei jeder neuen Verbindung neu. Passt, damit habe ich immer alle neuen Kontakte parat und kann diese über TomTom anrufen. Gefällt mir. Also, ich nehme das Telefonat an ... irgendwer flüster da ... Hallo? Wer ist da? Es wird weiter geflüstert. Hm, mal lauter stellen. das Gerät ist schon auf Lautstärke 80% eingestellt. Ich stelle trotzdem auf 100%. Die Stimme wird auch etwas lauter. Ich kann erkennen, wer dran ist (okay, das konnte ich auch in der Anzeige lesen, weil es ein gespeicherter Kontakt war). Ich verstehe aber immer noch nichts. Ich muss rechts ranfahren und lausche angestrengt des Worten des Anrufers, damit ich wenigstens ein bisschen verstehe. Oh man ... das mit der Freisprechung kann ich mir wohl knicken. Schade :-(

Fazit: ich habe eben den Retouren-Schein ausgedruckt. Mit dem Gerät werde ich nicht glücklich. Da nutze ich lieber das alte Gerät weiter, bis es gar nicht mehr geht oder ich mich für einen anderen Hersteller entschieden habe.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Juni 2011
Größe: 5 Zoll|Stil: keine Free Lifetime Maps|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hallo !

Zunächst zum Aussehen des 825 : leicht geriffeltes schwarz mit schmalem silbernem Rand - richtig schick .

Die Halterung ist fest am Gerät angebaut und wird jedes Mal mit abgenommen . Sie befestigt das 825 sicher an der Scheibe mittels eines Drehrings der das ' Ansaugen ' übernimmt . Zum Abnehmen einfach den Ring zurückdrehen und abnehmen ! Nachteil des Ganzen ist leider , das man das Navi nicht einfach in die Tasche stecken kann , da es mit der Halterung doch gute 4 cm dick ist ...

Das Display ist groß , scharf und hell . Man kann zwischen verschiedenen Anzeigemodi ( 2D , 3D ) wählen und es werden ( auf Wunsch ) tolle Extras eingeblendet : z.B. das derzeitige Tempo , Blitzer , Staus , Zeit bis zum Ziel , Sehenswürdigkeiten oder das Wetter am Zielort !! Sogar auf Google kann man zugreifen - wirklich eine geniale Ausstattung .

Bei der Sprachausgabe kann man zwischen einer weiblichen und zwei männlichen Stimmen wählen , die alle recht angenehm klingen . Gesagt wird nur das Nötige - nicht mehr und nicht weniger . Das finde ich super , bei unserem inzwischen einige Jahre alten Falk Modell wurde immer etwas zuviel gequatscht : )

Die Zielführung funktioniert gut ( eine Ausnahme hatten wir , als das Navi uns durch eine Sackgasse mit Treppe am Ende hindurchschicken wollte ) und man kann zwischen drei Möglichkeiten wählen : schnellste , kürzeste oder spritsparendste Route . Also für jeden was dabei ... Die Verbindung zum Satelliten ist schnell aufgebaut und beständig .
Einziges Manko ist die Angabe , wie weit es noch bis zum Abbiegen sei - hier werden oft zu viele Meter angezeigt .

Dank Bluetooth kann das 825 sogar als Freisprechanlage genutzt werden !

Die Zieleingabe funktioniert sehr gut , man muß nur etwas länger auf das Display drücken als beim Falk . Straßen- oder Ortsnamen werden schon nach den ersten eingegebenen Buchstaben bzw. PLZ vorgeschlagen , es geht also wirklich flott .

Fazit : ein richtig gutes Navi mit unglaublich vielen Möglichkeiten und wenig Nachteilen !

Nachtrag nach 2 Wochen ( 21.6.2011 ) : Also auch im Urlaub super Streckenführung , aber Stimmen hochladen funktioniert im Moment mit dem 825 noch nicht und auch der Radarwarner mag nicht ! Trotz mehrmaligem Nachfragen beim Kundenservice von Tomtom bisher keine Besserung ( soll aber in den nächsten Wochen kommen , sagten die ) . Insofern im Moment nur 3 1/2 Sterne ...

2. Nachtrag : Seit August funktioniert nun auch der Radarwarner , der einem zuverlässig die stationären Radarfallen meldet !

3. Nachtrag : Seit Mitte 2012 funktioniert der Radarwarner leider gar nicht mehr ...
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