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4.0 von 5 Sternen Schon sehr interessant, aber etwas lebendiger hätte es ausfallen können
Die Dokumentation verzichtet natürlich ganz absichtlich auf eine sensationslüsterne Aufmachung und auf Effekthascherei, um dem Thema und der "Kultur", die dahintersteht, gerecht zu werden. Dennoch hätte die Produktion ein bisschen mehr Pepp vertragen können. Filmische stilistische Feinheiten einzuarbeiten bedeutet ja nicht gleich, oberflächliche...
Veröffentlicht am 28. August 2011 von Armin Sebbeße

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht auszuhalten
Mit einem Senioren, der aus seiner Kiste einen verrauchten C64 auspackt und erst nachschauen muss, wie viel KB das Gerät hat und der es im Schneckentempo und mit Begeisterung zwei Zeilen Basic eintippt - bestehend aus einer Endlosschleife mit "Hallo Welt", fängt diese Doku an.
Insgesamt 6 deutsche Menschen, die hier und da etwas über Hacker...
Vor 4 Monaten von R. Buchner veröffentlicht


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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon sehr interessant, aber etwas lebendiger hätte es ausfallen können, 28. August 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hacker (DVD)
Die Dokumentation verzichtet natürlich ganz absichtlich auf eine sensationslüsterne Aufmachung und auf Effekthascherei, um dem Thema und der "Kultur", die dahintersteht, gerecht zu werden. Dennoch hätte die Produktion ein bisschen mehr Pepp vertragen können. Filmische stilistische Feinheiten einzuarbeiten bedeutet ja nicht gleich, oberflächliche Effekthaschrei in den Vordergund zu stellen.

Dennoch habe ich die DVD sehr gern gesehen. Diejenigen, die nun mal nicht seit den Jugendtagen im CCC sind, bekommen einen Einblick in die "Szene" und die Motivation der Akteure. Besonders herausgearbeitet ist, dass es nicht "den" Hacker gibt, sondern sehr unterschiedliche Charaktere - so unterschiedlich wie die Menschen eben sind.

Als Außenstehender kann ich mir kein Urteil über die Authentizität der Dokumentation machen - aber interessant fand ich sie allemal...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht auszuhalten, 2. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Hacker (DVD)
Mit einem Senioren, der aus seiner Kiste einen verrauchten C64 auspackt und erst nachschauen muss, wie viel KB das Gerät hat und der es im Schneckentempo und mit Begeisterung zwei Zeilen Basic eintippt - bestehend aus einer Endlosschleife mit "Hallo Welt", fängt diese Doku an.
Insgesamt 6 deutsche Menschen, die hier und da etwas über Hacker erzählen, allerdings über keinerlei Persönlichkeit zu haben scheinen, werden abgebildet: gäbe es einen Wettbewerb über die uncharismatischsten Menschen dieser Welt, würden diese Protagonisten nominiert werden. Sie sagen nichts Bewegendes, berichten über nichts Wichtiges, haben keinerlei philosophisches Wissen oder zeigen kulturelle Werte. Drauflosgequatschte von irgendwelchen wahllos gewählten und erscheinenden unwichtigen Menschen, von denen man weder in Medien noch in der Hackerszene, je etwas gehört hat.

Wie wenig der Regisseur von der Welt der Hacker Ahnung hat, sieht man allein schon daran, wie er das Wort ausspricht - Hacker wie Packer, Tacker, Hosenkacker.

Sehr nervig sind die Aufnahmen des Regisseurs. Er zeigt nie das, wo man gerade hinschauen möchte, und schwenkt die Kamera dahin, wo es nichts zu sehen gibt. Die Kamera richtet er auf den Protagonisten, das Bild ist scharf. Das ist alles. Ordentliches Equipment scheint er nicht gekannt zu haben, in einer Zeit, in der ein Smartphone bessere aufnahmen machen würde. Wenn er durch Räume und Gänge schwenkt und geht, wackelt seine billige Kamera in seinem Schrittrhythmus. Unbeabsichtigt. Stillos. Er beweist nur eins: Geschick kann man nicht lernen.

Hin und wieder stellt der womöglich aus Berlin oder Leipzig stammende Regisseur Fragen, die man kaum versteht. So kommt oft ein Gemurmel aus dem Hintergrund, was sich ungefährt anhört wie ein ostdeutscher Asi-Akzent: "Haben Sie schmm hmpf hmh wie wufuff fif?"

Minutenlange, stille Aufnahmen, die es dem Zuschauer wirklich schwer machen, nicht wegzuschauen oder seelisch auszuschalten. Man versteht erst gar nicht, was die "Message" des Ganzen ist - es wird sodann klar: es gibt sie nicht. Was sehen wir hier? Warum sehen wir das? Was lernen wir? Warum? Was soll das?

Traurig insgesamt ist auch, dass die Wahl der interviewten Personen zwar in einer Art und Weise etwas mit Computer zu tun haben, aber im Grunde keine Experten sind. Es fehlen echte Experteninterviews, eloquente und wichtige Inhalte, die die Interviewten nicht liefern können, das gesellschaftliche und kulturelle ihres Tuns nicht beurteilen können - man hört und versteht im Grunde auch nicht, welche Rolle diese Leute in der Gesellschaft spielen. Es wird nichts erklärt oder angedeutet. Es gibt auch keinen Sprecher, dafür aber eine Menge Stille. Der Regisseur setzt aber auch keine anderen aussagenden Mittel des Mediums ein. Er hat eine Kamera in der Hand. Der Ton funktioniert. Das Bild ist da. Mehr nicht.

Die Doku schwenkt von der Stille in das Gerede und wieder zurück. Die Protagonisten quatschen leicht beschämt und leicht erfreut vor der Kamera sein zu dürfen, frei über sich und allerlei, vor sich hin, als hätte ihnen jemand ein Mikro ohne eine Frage zu stellen, vorgehalten: "Ick mache einen Film über 'Hakka' - Sach mal was ...".

Kein Wort von organisierten Hacker Groups, kein Wort über Hackerethik und Hackerkultur, kein Wort über die Hackergeschichte, kein Wort über sonst so alles, was wirklich in Verbindung mit den Hackern steht ... ich hatte das Gefühl, der Regisseur ist mit seinem Vorhaben, der lediglich aus dem Titel seiner Doku besteht, nämlich "Hacker" , planlos losgezogen. Der Titel dieser Doku passt zur Unkreativität des Gesamten wie die Faust ins Auge. Hätte er einen Film über den Krieg gedreht, hätte er seine Doku wahrscheinlich "Soldaten" genannt.

Das gesamte Script an gesprochenen Worten in dieser Doku dürften nicht mehr als drei DIN A4-Seiten füllen. Für mich war diese Doku ein Beispiel dafür, wie einfach in Deutschland man wohl eine Doku drehen kann. Man muss es einfach nur tun oder besser; Einfach nur so tun. Dieses Werk hat keinerlei Existenzberechtigung.
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