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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Insgesamt interessante Einblicke
"Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt": Auch nach Lektüre des Buches ist mir vollkommen unklar, wo dieser Untertitel herrührt. Denn wirklich gefährlich wird es nie bei "Inside WikiLeaks", vielmehr reiht Domscheit-Berg zahlreiche Anekdoten aus der Organisation aneinander - das jedoch auf interessante, spannende und gut lesbare Art und...
Veröffentlicht am 13. Februar 2011 von F30

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz interessant, aber...
Die Internas über wikileaks sind schon sehr interessant, allerdings wirken die Erzählungen stellenweise sehr einseitig. Herr Domscheidt-Berg erzählt dann auch von seinen Plänen mit Openleaks, allerdings ist bis heute lediglich die Domain registriert. Dadurch wird seine Erzählung und Kritik an Assange ein wenig unglaubwürdig...
Vor 9 Monaten von Michael B. veröffentlicht


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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Digitaler Rosenkrieg ...., 12. März 2011
Keine Webseite dieser Erde ist so berühmt wie Wikileaks. Die so genannte "Whistleblower-Seite" veröffentlicht seit 2006 geheime Dokumente. Ob korrupte Politiker, Steuerhinterzieher, oder Gräueltaten von US-Soldaten in Kriegsgebieten, viele Informationen wurden schon an Wikileaks geschickt. Erst vor wenigen Monaten sorgte das so genannte "Cablegate" für sehr viel Aufsehen.
Das "Tüpfelchen" auf dem i ist nun die Veröffentlichung eines neuen Buches mit dem Titel "Inside WikiLeaks - Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt. Geschrieben wurde dieses Buch vom deutschen Daniel Domscheit-Berg, der einige Jahre unter dem Pseudonym "D.Schmidt" für Wikileaks arbeitete. Er war, nach eigenen Schilderungen so etwas wie die rechte Hand des Wikileaks-Gründers Julian Assange. In seinem Buch beschreibt Domscheit-Berg die Jahre der Zusammenarbeit und des Zusammenlebens mit dem "Selbstdarsteller" Assange. Das Buch gibt dabei viele, teils recht banale, Einblicke hinter die Kulissen von Wikileaks. Es beschreibt einen, teils paranoiden, kontrollsüchtigen Assange, der, auf Grund verschiedenster Gründe, immer schlechter auf Domscheit-Berg zu sprechen war. Im September 2010 kam es dann zum Bruch der Zusammenarbeit, als Assange seinen deutschen Mitarbeiter suspendierte. Die Seiten offenbaren dass, neben Domscheit-Berg auch weitere, wichtige Mitarbeiter, sich vom Wikileaks-Projekt zurückgezogen haben. So u.a. ein "Techniker" genannter Fachmann, der u.a. für die technische Infrastruktur des Wikileaks-Netzwerks zuständig war. Interessantes Detail aus dem Buch: laut Domscheit-Berg gab es zwar, die oft zitierten, hunderte von anonymen Mitarbeitern, aber die bekamen die tausende von Dokumente eigentlich nie zu Gesicht. Denn auf Grund von strukturellen und technischen Schwierigkeiten, konnten die geleakten Dokumente nie wirklich verteilt werden, um sie z.B. zu überprüfen. Laut Domscheit-Berg war das eine künstlich hochgehaltene Illusion. Im Grunde genommen, haben sich eigentlich nur Assange und er um die Dokumente gekümmert. Wikileaks hatte somit also nur zwei Mitarbeiter.

Irgendwie scheint Assange das Buch von Domscheit-Berg gar nicht gefallen zu haben. Denn sofort nach der Vorstellung des Buchs, am kam die Meldung, dass Assange, über einen RA, Informationen (Wikileaks-Dokumente) zurückfordern will, die sich im Besitz von Domscheit-Berg befinden. Die Informationen sollen aus Sicherheitsgründen von Domscheit-Berg "mitgenommen" worden sein. Außerdem ließ Assange verkünden, dass Domscheit-Berg (angeblich) nur wenig mit der Entwicklung von Wikileaks beschäftigt gewesen sei. Zu keiner Zeit habe er als Programmierer oder Redakteur für die Enthüllungsplattform gearbeitet.
Naja, also die Inhalte des Buchs erzählen eine andere Geschichte! Fakt ist, dass dieser digitale "Rosenkrieg" sehr viel vom Mythos Wikileaks nimmt. Aber wie das immer so ist, wenn zu viele Emotionen im Spiel sind, setzt der Verstand manchmal aus. Fazit: Lesenswert!
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein interessanter Bericht - flüssig zu lesen, 12. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ließt sich flüssig und hat keine Stellen, durch die man sich kämpfen muss. Die Sprache ist gut verständlich und lebendig.

Stellenweise sind die Vorwürfe" gegen Julian Assange auf Kindergartenniveau". Wir müssen Daniel Domscheit-Berg das aber zugestehen, da es sich ja um seinen Bericht handelt und diese Teile für ihn anscheinend sehr wichtig sind.

Ich glaube aus dem Buch ein Hauptproblem herausgelesen zu haben: Julian Assange sieht das ganze Projekt WL als seinen privaten Feldzug, bei dem er sich unterstützen lässt, solange er der Meinung ist, dass es sinnvoll ist. Er hat vielleicht nie vorgehabt, eine Organisation daraus zu machen oder hat sich zumindest nicht die notwendigen Konsequenzen ausgemalt.

Auf der anderen Seite haben wir Daniel Domscheit-Berg, der in dem Projekt eine Art Greenpeace-Organisation" der Informationen sieht. Zu so einer Organisation gehört eine Satzung, Gremien, Beschlussprotokolle und vor allem ein transparentes Finanzwesen. Er hatte vor, sich mit seiner Arbeit eine Vollzeitstelle zu schaffen, um sich voll und ganz der guten Sache zu widmen.

Ich befürchte, dass all dieses für einen Untergrundkämpfer" wie Julian Assange sehr nebensächliche Dinge sind. Wer ihm Geld gibt, erwartet keinen Beleg, sondern Taten. Und wer damit nicht umgehen kann, soll es lassen. Geld das da ist, wird benutzt und gut. Rechenschaft ist er als Outlaw" niemanden gegenüber schuldig.

Ich glaube, dass hier einfach zwei völlig verschiedene Sichtweisen aufeinander gestoßen sind, die durch die Gutmütigkeit von Daniel Domscheit-Berg und das anfänglich gute Verhältnis der beiden nicht gleich im Vorfeld klar geklärt wurden. Vielleicht war von Assanges Seite her auch kein Klärungsbedarf vorhanden.

Das Buch gibt meiner Meinung nach einen guten Einblick in eine Organisation, die eigentlich gar keine ist. Es zeigt, dass es einer sehr kleinen Gruppe von Menschen möglich ist, mit Hilfe des Internets große Dinge zu bewegen. Es zeigt aber auch, dass man immer genau hinsehen sollte, wer hinter der Fassade steckt. Die Pflicht zum Impressum und der Eintrag ins Vereinsregister in Deutschland hat also auch durchaus Vorteile.

Ich glaube wir brauchen sowohl den Einzelkämpfer als auch die überwachenden Organisationen, um die Macht möglichst weit zu streuen. Ich bin mir aber auch sicher, dass WL nicht so weit gekommen wäre, wenn es von Anfang an interne Gremien gegeben hätte. Solange die Wahrheit auch hier ans Licht kommt, ist alles in Ordnung und wir können sagen, das Gesamtsystem funktioniert. Daniel Domscheit-Berg ist auf jeden Fall ein Teil davon und das Buch ist ein wichtiger Beitrag zum Verstehen von Strukturen und den Problemen, die sie selbst oder deren Abwesenheit mit sich bringen.

Also: Kaufen und lesen.
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4 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit hinter dem ganzen Medienzirkus, 10. Februar 2011
Ein wichtiges Buch!
Mutig, persönlich, ehrlich,erfreulich untechnisch und verständlich, humorvoll, spannend, informativ, kritisch und SELBSTKRITISCH.
Keine bloße Chronologie der Ereignisse, sondern Einblicke von innen von jemandem der es wissen muss.
Kick over the statues!
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