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am 22. August 2015
Inside Wikileaks ist ein sehr persönlich gehaltenes Buch. Daniel Domscheit-Berg beschreibt sehr detailliert seine Zeit bei Wikileaks und sein zwiespältiges Verhältnis zu Julian Assange. Er gibt dabei sehr viele Einblicke in sein Innenleben, vielleicht mehr als ihm beim Schreiben bewusst waren.
Ich nehme an, dass die lebendige Schilderung der Abläufe der Ko-Autorin Tina Klopp zu verdanken sind.

Heute - im Sommer 2015 - zwei Jahre nach den Enthüllungen der Massenüberwachung durch NSA und den anderen Diensten, liest sich das Buch, wie ein Blick in die Vergangenheit. Es ist zu einem wichtigen Dokument der Zeitgeschichte geworden.
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Und ob das eine Abrechnung ist. Da geht es durchaus öfters mal unter die Gürtellinie. Liest man das Buch, dann kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier die Geschichte eines Julian Assange erzählt wird, der sich aufgrund des Erfolges von einem abgerissenen Freak in einen durchgeknallten Machtmenschen verwandelt. Der auch noch mit Leuten zusammen arbeitet, die rechtsradikale Kontakte haben und der dann auch noch ein Problem mit dem Thema Frauen (und dem Thema Nachwuchswunsch) hat. Das ist die schwache Seite des Buches. Denn selbst ohne die andere Seite dieses Konfliktes zu kennen, fallen einem beim genauen Lesen doch ein paar Kleinigkeiten auf. "D", der Autor ist nämlich auch nicht ohne, wenn es darum geht, in Chats seine Überzeugungen zu vertreten. Deeskalation, Teamfähigkeit sieht von beiden Seiten anders aus, wenn man die in diesem Buch im Original abgedruckten Dialoge liest. Überhaupt erinnern mich viele der hier beschriebenen Situationen eher an einen typischen Clash of Cultures, der zwischen den unsoliden, permanent sich verkaufenden Amis (ja, gut, Assange ist Australier, aber das ist auch nicht anders) und den ideologisch verbohrten, arbeitswütigen Deutschen nun mal häufig vorkommt. Man ist sich halt nicht einig, dann lässt man es eskalieren, und dann knallt es halt. So what?

Wäre das Buch nur eine Abrechnung, so wäre es einfach misslungen.

Aber "D", also Domscheit-Berg hat offenbar doch ein paar Erfahrungen gesammelt, während er über fast drei Jahre durch Wikileaks mit Pressearbeit zu tun hatte. Denn er hat das Buch nicht selbst geschrieben, sondern das einem Profi überlassen. Nämlich der Journalistin Tina Klopp, die bei Zeit Online arbeitet. Und die hat dann dafür gesorgt, dass das alles eine sehr spannend zu lesende Geschichte geworden ist, in der der finale Konflikt, so sehr er die Community auch bewegen mag, doch letztendlich eine Nebenrolle spielt. Denn das Buch ist für Leser geschrieben, die der Welt des Internets mit ihren fließenden, oft wenig definierten Arbeitsstrukturen eben nicht angehören. Wie eine Community im Innern funktioniert, das erfahren wir hier, und man wünscht sich nach dem Lesen, dass man ein solche klares Bild auch von anderen Organisationen wie zum Beispiel Wikipedia gerne hätte. Und man merkt, wie viel man mit Enthusiasmus in diesem Umfeld selbst ohne viele Mittel erreichen kann - und zu wie viel Bewegung das auch in der nicht-virtuellen Welt führt. Das Internet ist eben mehr als eine Spielwiese, hier wird beschrieben, wie Klein gegen Groß auch mal gewinnen kann. Und das ist dann das Verdienst des Buches.

So sehr "A" als Persönlichkeit schräg und "D" als Teammitglied sperrig sein mögen, so sehr spürt man dann doch im Buch die Begeisterung für die Sache Wikileaks, und deren öffentliche Wirkung. Mögen auch nicht alle Veröffentlichungen auf der Plattform ungeteilten Zuspruch gefunden haben, wer das Collateral Murder Video gesehen hat, hat wahrscheinlich zum ersten Mal verstanden, wie Krieg im 21. Jahrhundert wirklich funktioniert. Und welchen Geistes die Männer sind, die da am Drücker sitzen. Und dagegen ist dann der kleine Privatkrieg zwischen A und D wirklich harmlos. Und weil es diese frohe Botschaft aus der schönen, neuen Welt eben auch transportiert, ist dies doch ein gelungenes Buch.
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Lesenswert, wenn man sich fragt, was Menschen im Computerzeitalter antreibt, unter persönlichen Einschränkungen (Entbehrungen) einem selbstgesteckten Ziel zu folgen, dass über das eigene Ich gestellt wird. Wen das nicht interessiert, dem gibt diese spannende Selbstreflektion eines Protagonisten sicher weniger.
Wäre das Buch interessanter, wen es Daniel Domscheit-Berg das Buch allein geschrieben hätte? Keine Ahnung. Auf jeden Fall hat professionelle Unterstützung noch nie geschadet.
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am 8. Juli 2015
Technisch erfährt man vom 'Hackerdasein' überhaupt nichts. Die technischen Beschreibungen bleiben
komplett an der Oberfläche. So würde ich als passables Computerlehrbuch beispielsweise 'PC Underground'
und nicht einfach 'Underground' empfehlen.
Allerdings werden die Folgen von Propagandaschweinereien spannend, kritisch und differenziert geschildert.
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am 5. November 2013
Veranlasst durch den gerade gesehenen Film grub ich auch dieses Buch zur erneuten Lektüre aus. Es hat einen weitaus persönlicheren Ansatz als Staatsfeind Wikileaks, in diesem Umstand sehe ich auch die Schwäche des informativen und kurzweiligen Buches.

Der Autor beschreibt sein Zusammenkommen mit Assange, seine Zeit mit ihm und dem Projekt Wikileaks und das Ende. Durch seine Beschreibungen, besonders durch Original-chat- Wiedergaben zwischen ihm und Assange entwickelt der Leser auch Charakter-bzw. Typenvorstellungen der Hauptakteure. Assange empfand ich als sehr ich-zentrierten Egomanen, der, wenn überhaupt, nur wenige Menschen mit sich auf Augenhöhe sieht. Dazu gehörte der Autor, weil wohl viel zu gutgläubig, gutmütig, großzügig, eher altruistisch der Sache verschrieben, trotz seiner Loyalität, die an manchen Stellen der Erzählungen auch Naivität vermuten lässt, nicht.

Ich hatte den Eindruck, der Autor musste sich auch das Eine oder Andere von der Seele schreiben, ein wenig auch mit Assange abrechnen, um mit ihm abzuschließen.

Für mich eine Art informatives, recht gut beschriebenes reales Drama....mehr nicht, aber auch nicht weniger.
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am 8. Februar 2016
An sich beschreibt das Buch nicht direkt über die Affäre der NSA.
Das Buch ist eher eine Erzählung von Erinnerungen und geschehenem.

Dennoch (noch) aktueller Stoff und lesenswert!
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am 6. April 2014
Einfach nur eine billige Nummer. Allein schon der Titel ist ein Propaganda Witz. DDB hat sich schon viel zu lächerlich gemacht.
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am 13. Februar 2011
In dem Buch werden sehr schön einige Hintergründe dargestellt zu den bereits bekannten Ereignissen rund um Wikileaks. Auch finde ich die teils selbstkritische Stimme des Buches sehr symphatisch. Aus Sicht von Daniel Domscheit-Berg war es -meines Erachtens- ein guter Schritt dieses Buch zu schreiben um die heftigen Ereignisse zu verarbeiten und seine Entscheidungen zu erklären. Auch wenn -natürlich nicht ganz uneigenütz- offensichtlich die Werbetrommel für das folgende OpenLeak-Projekt gerührt wird - steht dieser Aspekt wirklich nicht im Vordergrund des Buches.Auch kann man das einer Presse-"Sau", wie ihm kaum verübeln, seine Stärken auszuspielen (RESPEKT) !
Für mich war erstaunlich zu erfahren, welche Fähigkeiten Julien und Daniel, dank dieses riskanten Projektes, erlernen und aufbringen mussten und welche Energien von dem ganzen Team erbracht wurden um dieses Thema zu lancieren.
Trotz der vielen Probleme mit Julien Assange die in diesem Buch offengelegt werden, bleibt er dabei sehr sachlich und halbwegs fair! (Mich würde dazu doch glatt mal Juliens Buch interessieren ;-) )
Für mich als Julien Assange Fan (vielmehr für was er kämpft) war es sehr interssant Einblicke zu erhalten, von jemanden der 3 Jahre lang mit ihm zusammengearbeitet hat!

An einigen Stellen ist das Buch sehr detailiert (zu unbedeutenden Backgroundereignissen), was jedoch dem Lesen eines "echt(en)" spannenden Romans gleich kommt. An einigen Stellen wundert man sich das er so viel Informationen preisgibt. Nicht das man evtl. Ermittlungsbehörden zuviele Ansätze gibt. Jedoch denk ich das dieses schlaue Kerlchen da schon einige Gedanken geamcht hat.

RESPEKT!
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am 10. April 2012
Dass Daniel Domscheit-Berg die Unternehmung WikiLeaks mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen hat spürt man in seinem Buch deutlich. Trotz aller Mühe und ständigen Revidierens: Es ist teils auch eine Abrechnung mit dem (Mitbe)Gründer Julian Assange.

Der Autor schildert in seinem Buch auf gut 300 Seiten, was sich hinter den Kulissen der Enthüllungsplattform WikiLeaks in den letzten Jahren abgespielt hat. Anhand verschiedener Anekdoten erzählt Domscheit-Berg die gesamte Entwicklung von WikiLeaks: Von der Entstehung der Idee, über die Realisierung bis hin zur beruflichen Trennung.

Es ist interessant zu lesen, wie sich WikiLeaks nach außen hin als ein mit großer Manpower besetztes Enthüllungsunternehmen verkauft hat und wie's hinter den Kulissen tatsächlich aussah. Die Idee die hinter dem WikiLeaks-Konzept steckt, nämlich dass nichts mehr wirklich geheim ist, ist in der heutigen Informationsgesellschaft geradezu grandios. Denn zumeist bekommen wir nur noch gefilterte Nachrichten übermittelt, in denen die Brisanz bereits entschärft wurde oder uns wird eine andere Wahrheit glaubhaft verkauft. Daher ist es bewundernswert, dass das Team von WikiLeaks trotz aller Drohungen in der Vergangenheit seinen Prinzipien treu geblieben ist und weiterhin brisante Dokumente und Informationen veröffentlicht.

Das Buch ist super geschrieben und die Einblicke die der Leser dabei gewinnt sind durchaus interessant und aufschlussreich - insbesondere vor dem Hintergrund, dass man sonst nur aus dem Spiegel oder der Tagespresse die Enthüllungsgeschichten erfährt und weniger das, was sich dahinter abspielt.

Wer jedoch erwartet, dass in dem Buch alle Enthüllungsstories zu finden sind wird enttäuscht. Lediglich ein paar Highlights werden im Rahmen der erzählten Anekdoten angerissen. Das ist aber auch okay so, denn für die Details ist die Onlineplattform schließlich da.
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am 27. Oktober 2012
Ein paar Hintergrundinfos sind zwar interessant, jedoch hat sich der Kauf bei dem Preis nicht gelohnt.
Hätte mehr als eine Abrechnung mit Julian Assange erwartet.
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