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376 von 409 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich verstehe mich selbst nicht mehr
Ich mag keine Teenager-Stories.
Ich mag keine Vampir-Geschichten.
Ich mag keine Ich-Erzählungen.

Und trotzdem habe ich mir das Buch heute kurzentschlossen gekauft. Es wird so viel davon gesprochen, überall liest man davon. Da konnte ich trotz aller Vorurteile nicht widerstehen.

Und dann das:
HEUTE gegen 12 Uhr mittags schlug...
Veröffentlicht am 3. Februar 2009 von Nayeli

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Band hat mir gereicht...
Ich war zu Anfang fest entschlossen, mich dem Vampir-Wahn völlig zu entziehen
aber als ich dann die ersten drei Bände geschenkt bekommen habe, entschied ich mich anders.

Wirklich überzeugt hat mich das erste Buch der Bis(s)-Reihe leider nicht, besonders der Anfang hat mich sehr gelangweilt.

Schon auf den ersten Seiten war ich vom...
Veröffentlicht am 15. Februar 2011 von Stella


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376 von 409 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich verstehe mich selbst nicht mehr, 3. Februar 2009
Ich mag keine Teenager-Stories.
Ich mag keine Vampir-Geschichten.
Ich mag keine Ich-Erzählungen.

Und trotzdem habe ich mir das Buch heute kurzentschlossen gekauft. Es wird so viel davon gesprochen, überall liest man davon. Da konnte ich trotz aller Vorurteile nicht widerstehen.

Und dann das:
HEUTE gegen 12 Uhr mittags schlug ich die erste Seite dieses recht dicken Buches auf - immerhin über 500 Seiten -, begann zu lesen und war sofort gefesselt. Es war mir kaum mehr möglich, den Wälzer aus der Hand zu legen und irgendetwas anderes zu tun, als zu lesen.
HEUTE gegen 22 Uhr las ich den letzten Satz und schlug das Buch dann traurig zu.

Traurig, weil die Geschichte vorbei war. Traurig, weil ich nun nichts mehr über Bella, Edward, Alice und alle anderen lesen kann.
Die ganze Story fasziniert mich, wobei sie nun wirklich nicht allzu neu ist.
Ausnahmslos alle Charaktere sind mir in diesen wenigen Stunden ans Herz gewachsen, selbst Bellas mehr oder minder nervige Verehrer.
Ich fieberte mit Bella mit, wartete ebenso sehnsüchtig, wie sie, auf Edwards Ankunft, seine nächste Reaktion, seine nächsten Worte. Beinahe spürte ich auch schon mein Herz schneller schlagen, wenn es denn endlich so weit war...

Ich verstehe mich selbst nicht mehr. So viele ungeliebte Faktoren sammeln sich in diesem Buch und trotzdem las ich es so schnell, wie ich Bücher schon seit Jahren nicht mehr gelesen habe. Ich sah alle Personen, alle Orte, alle Handlungen bildlich vor mir; Alles schien beinahe real.
Ich kann es kaum erwarten, morgen früh zur Buchhandlung zu stürmen und den nächsten Band mit nach Hause zu nehmen!

Nun verstehe ich die Aussage so vieler Leser:
"Dieses Buch, diese Geschichte macht süchtig!"
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Band hat mir gereicht..., 15. Februar 2011
Ich war zu Anfang fest entschlossen, mich dem Vampir-Wahn völlig zu entziehen
aber als ich dann die ersten drei Bände geschenkt bekommen habe, entschied ich mich anders.

Wirklich überzeugt hat mich das erste Buch der Bis(s)-Reihe leider nicht, besonders der Anfang hat mich sehr gelangweilt.

Schon auf den ersten Seiten war ich vom Schreibstil der Autorin angenervt aber ich habe mich "durchgekämpft" und Seite um Seite
gelesen.

Ich habe das Buch zwar zuende gelesen aber es waren einfach zuviele Dinge dabei, die mich beim Lesen einfach nur genervt haben.

Zur Zielgruppe gehöre ich wahrscheinlich nicht mehr asber ich denke, wenn ich 10 jahre jünger wäre, dann hätte mich das Bis(s)-Fieber
auch gepackt.

Mein Interesse reichte am Ende aber leider nur für den ersten Band, was hauptsächlich an der weiblichen Hauptrolle lag.
Dieses demütige Getue, diese Unterwürfigkeit... das war mir einfach eine Nummer zu viel.
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53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zuhören kann Spaß machen, 19. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem Hörbuch macht es richtig Freude Annina Braunmiller zuzuhören. Viele kennen sie bereits als Synchronstimme von Bella Swan. Man bekommt den Eindruck, dass eine schüchterne 17-jährige vorliest (und nicht irgendeine emanzipierte 40-jährige). Ihr Vorlesestil ähnelt der Bella, die ich mir beim lesen der Bücher vorgestellt habe. Leider ist das bei anderen Hörbüchern schon oft schief gegangen.
Diese ungekürzte Version ist damit natürlich unschlagbar. Bei diesem wunderschönen Buch ist es sowiso viel zu schade, ca. ein drittel zu unterschlagen.
Fazit: Es ist zwar nicht gerade preiswert, lohnt sich aber!!!
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61 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Na, das wurde auch Zeit!, 17. März 2010
Von 
LucyWeston (Deekelsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Siehe da, die Damen und Herren bei Silberfisch haben ein Einsehen mit den Fans und gönnen ihnen a) eine ungekürzte Lesung und b) eine neue Vorleserin! Nachdem die Vorleserin der ursprünglichen, gekürzten Hörbücher (Ulrike Grote) sowohl bei Twilight-Fans als auch bei Fans des Mediums im allgemeinen nur auf begrenzte Gegenliebe gestoßen war, macht der Verlag nun einen neuen Versuch. Dieses mal darf Annina Braunmiller ihr Glück versuchen. Diese Dame kennt der geneigte Twilight-Fan bereits aus dem Kino: Als Bellas deutsche Stimme nämlich.
Nun mag man von der Synchronisation des Films und auch von der Synchron-Regie halten was man will - lesen kann die Dame jedenfalls sehr gut.
Mit diesem Hörbuch steht einem uneingeschränkten Hörvergnügen nun wirklich gar nichts mehr entgegen: zum einen bekommt man den Inhalt komplett vorgetragen, zum anderen braucht man sich nicht mehr über einen grässlichen Lesestil und falsche Betonungen zu grämen. Sehr gut! Weiter so.
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410 von 481 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Twighlight - Gibt es denn keine Vampire mehr mit Eiern in der Hose?, 3. November 2009
Die letzte Seite des Buches ist gelesen - und mich hat das Grauen gepackt. Allerdings nicht wegen des schriftstellerischen Könnens der Autorin oder der kommerziell genialen Idee, eine Highschool Romanze mit einem Vampirroman zu verbinden, sondern wegen der geglätteten Figuren, der unsäglich flachen Charakter und der platten Dialoge.
Ich lese gerne Belletristik und oft auch die richtig schlechten Wälzer, aber ein dermaßen uninspiriertes Werk mit langatmigen Passagen und eine durchsichtigere Motivstruktur ist mir noch nie untergekommen.

Twilight erzählt die Geschichte der Bella Swan. Unbarmherzig prügelt sich dieser Name ins Hirn des Lesers. Die Namensbedeutung Bella Swan konterkariert die Selbsteinschätzung der siebzehnjährigen Emo-Teenagerin einfach zu deutlich. Nein, vollkommen klar: Sie ist nicht das hässliche Entlein, für das sie sich hält. Sie ist sogar so schön, dass sich nach ihrem Umzug gleich alle in sie verknallen. Auch der über hundertjährige Edward, eine bis zur Unkenntlichkeit kastrierte Vampirfigur (nachher dazu mehr) ' dessen Äußeres an Michel Angelos David erinnert ' außer dass Edward im Sonnenlicht glitzert wie "Mein kleines Pony".
Glitzervampire! Als ich diese Passage las, wünschte ich mir den metaphorischen Holzhammer zurück, um mir die soeben gelesene Dummheit aus meinem Hirn zu schlagen!
Nein, Edward ist kein Monster ' er saugt den Duft der Jungfrau zwar ein ' labt sich aber lieber am Berglöwen.* Um die besondere Ästhetik und Transzendenz des Vampirs noch hervorzuheben, packt Stephenie Meyer ihr ganzes mythologisches Verständnis aus: gefühlte 3 Millionen Mal stolpert man über den Vergleich Edwards mit einem Engel. Wie soll der Vampir denn da noch böse und unheilig sein? Wie soll man da die Passagen, in denen er über seine fürchterlichen Kräfte spricht, noch unheimlich finden können?
Ja, und weil er dann auch noch guter Amerikaner ist, spielt er mit seinen Superkräften noch `ne Runde Baseball... .Edward ' gebildet, musikalisch, hält seine dunklen Gelüste durch Selbstdisziplin zurück und hält dabei selbst höchste moralische Standards ein.

Ganz unwohl fühlt man sich dabei, wenn man den Text dabei als Analogie begreift, doch bitte keinen Sex vor der Ehe zu haben. Der Biss des Vampirs als Symbol für die Defloration ist seit Bram Stoker schließlich etabliert ' und Edward, ganz Gentlemen, weigert sich standhaft. Bella zu beißen**. Diese gerade mal siebzehn, labert von ewiger Liebe und will sich ihr ganzes Leben dem Hinterwäldlervampir hingeben ' der seit 100 Jahren zur Highschool geht.

Dass Edward ein Vampir ist, gerät vollkommen zur Farce. Nichts mehr bleibt vom eigentlichen Mythos der blutsaugenden Untoten zurück: Weder die Auswahl eines möglichst leckeren Opfers, noch die Verführungskunst als Waffe werden thematisiert. Auch gibt es keinen passenden Vampirjäger, der unfähige Indianersohn und dessen im Rollstuhl sitzender Vater Bill jedenfalls haben einen Nichtangriffspakt geschlossen. Nun, dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass Bill ein Werwolf ist, so wie der die Nüstern bläht, wenn der schnieke Edward mal wieder mit Bella den Abwasch macht oder ihr zärtlich ein Küsschen aufdrückt ' zu mehr reicht es ja nicht. Man bleibt moralisch einwandfrei.
Kurz, ob Edward und seine Sippe Vampire oder Außerirdische wären oder einer religiösen Sekte angehörten, ist vollkommen irrelevant für die Geschichte. Der Vampirmythos wird nicht genutzt, sondern nur zur Genreabgrenzung gebraucht ' sonst bleibt er völlig außen vor. Selbst 'das Fremde' oder 'das Unheimliche' kommen nur in homöopathischen Dosen vor.
Ich jedenfalls kann nicht verstehen, was man an dem Buch spannend und aufregend finden kann ' selbst wenn man es mit dem Unterhaltungswert der Bedienungsanleitung eines DVD- Players vergleicht.

Der innere Konflikt Bellas und Edwards ' oder der seiner Sippe kommt im Buch ebenfalls zu kurz, stattdessen wird hopplahopp doch ein wilder urtümlicher Vampir ausgepackt ' der Hunter ' der aus reinem Übermut Bella niederquälen will. Endlich doch: Eine echte düstere Figur ' mit einem Auftritt, der leider zu kurz und zu schnell beendet wird. So wird auch diese Chance verschenkt, Edward auf einen Rachefeldzug zu schicken ' und aus ihm einen Vampir zu machen. Ein generelles Problem: Stephenie Meyer lässt keine Figur wirklich in einen Konflikt fallen ' jedes Mal, wenn eine Katastrophe drohen könnte, weicht der Charakter seltsam aus und freundet sich wieder neu mit seiner Umwelt an. Ob es sich um die Teenagerjungs Tyler und Mike handelt, die um Bellas Gunst buhlen, oder die Pseudogang mit Vergewaltigungsabsichten***, nichts kühlt das Gemüt eines angesäuerten Vampirs so gut, wie seiner Bella beim Cola saufen zuzusehen.

Nachdem der Inhalt ziemlich austauschbar ist, so kann man ja noch auf eine poetische Sprache, witzige Dialoge oder überraschende Sequenztwists hoffen. Aber der Leser der Rezension wird es schon vermuten: auch hier wird man gnadenlos enttäuscht. Das Buch kann man getrost auf dem Klo lesen ' und sich dabei auf Wesentlicheres konzentrieren. Die Autorin nutzt einen begrenzten Wortschatz, so dass man gelegentlich den Eindruck bekommt, eine Passage doppelt zu lesen. Die Dialoge sind weder pointiert, noch charakterisieren sie, was sie charakterisieren sollen: Den Ausnahmeintellekt Bellas und Edwards. Stattdessen plätschern sie vor sich hin ' wie der stockende Harnfluss eines Prostatakranken. Von sprachlicher Potenz kann also keine Rede sein.

Ich bin wirklich erstaunt, weshalb Twilight so erfolgreich ist, als Groschenroman für 2 Euro in einer Baumarkt -Grabbelkiste kann ich mir das Buch besser vorstellen als in der Hugendubelauslage ' auf allen Regalbrettern.
Tatsächlich muss diese vereinfachte Romeo und Julia Geschichte, auf die sich der Text runterbrechen lässt, mit der selbstzweifelnden Figur Bella Swan genug Identifikationspotenzial haben, um ehemalige Harry Potter- Leserinnen und - Leser zu fesseln.
Ich persönlich jedenfalls schüttle mich vor Abscheu vor diesem Werk und verfluche mein Interesse an moderner Popkultur, welches mich dazu gebracht hat, diesen Text zu lesen.
________________
* Ja, Berglöwen ' selten und vom Aussterben bedroht. Aber Edward süffelt ja nur dort Blut, wo es einen 'Überschuss an natürlichen Jägern gibt'. Mein biologisches Verständnis über Jäger und Beuteverhältnisse, widerspricht dem komplett. Es kann nirgendwo auf dem Planeten einen Überschuss an natürlichen Beutegreifern geben ' die verhungern dann nämlich. Aber der gequirlte Blödsinn ist ja egal. Edward tut jedenfalls so der Natur nicht weh ' der Gute.

** Was da wohl Graf Krolok aus dem 'Tanz der Vampire' sagen würde? Wahrscheinlich ließe der seinen schwulen Sohn Herbert auf Edward los ' und verleibte sich mit seiner Sippe die naive Bella fröhlich selbst ein.

***
Die fehlten ja noch! Wieso muss immer dieses Vergewaltigungsfass aufgemacht werden. In jedem blöden neueren Vampirroman passiert so was ' bzw. es passiert ja eben doch nicht. Wär' ja viel zu schrecklich, genauso wie die Sache des Menschen Aussaugens ' nehmen wir lieber vom Aussterben bedrohte Tiere, oder die Vampire beißen sich selbst.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!, 19. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was länge währt....Endlich gibt es das Hörbuch zum ersten Bis(s) Roman auch in einer ungekürtzen Lesung. Gekürtze Lesungen sind eigentlich gar nicht so schlimm, aber wenn die von Ulrike Grote gelesen werden, dann leider schon. Anina Braunmüller, die neue Hörbuchstimme macht ihre Sache hingegen sehr, sehr gut. Ungetrübter Hörgenuss. So kann man die Geschichte noch einmal neu erleben. Ich hoffe ungekürzte Lesungen der anderen Teile folgen schnell nach!
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50 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Plot - What Plot?, 28. Dezember 2008
Ich habe das englische Original des ersten Bands gelesen und kann den Erfolg des Buches nicht ganz nachvollziehen - für meinen Geschmack ist die Handlung zu flach.

-- Zum "Plot" --

Der Hauptgegenstand der Geschichte wird direkt zu Anfang des Buches deutlicher als in jedem Werk von Rosamunde Pilcher in den Vordergrund gerückt und ihr Ende absehbar gemacht:
Die Protagonistin Bella, die zunächst als Durchschnittsmädchen auftritt, zieht zu ihrem Vater in eine neue Stadt und verliebt sich in ihren Mitschüler Edward, der schöne, übermenschliche, alleskönnende Softy mit BadBoy-Image, der sich als Vampir entpuppt. Die Haupthandlung besteht aus der Entwicklung ihrer Beziehung zueinander.
Dabei sacken alle Nebenhandlungen und -szenen gnadenlos ab: Mangels relevanter Informationen und Aktionen für den weiteren Verlauf, stehen sie in keinerlei Kontext zum Haupthandlungsstrang. Randfiguren werden nur grobst skizziert und wirken isoliert. Die lauen Dialoge zwischen Bella und ihrem Vater oder ihren Mitschülern, habe ich mit jedem siebten Wort nur sehr grob überfliegen können.

Die Übergänge zwischen den Haupt- und Nebenszenen wirken durch die zufällig erscheinenden Treffen der Protagonisten abgehackt und erzwungen, kein wirkliches Anknüpfen an die vorangegangene Szene entsteht.
In der zweiten Hälfte des Buches sind Szenen ohne Eddy nur vereinzelt zu finden.
Ich nahm an, daß ein so reduzierter Plot mehr Raum für die Ausarbeitung der Haupthandlung lasse - weit gefehlt: Der Verlauf des Haupthandlungsstrangs hier bleibt so flach, so oberflächlich, so zerhackt, daß er als Nebenhandlung einer komplexeren Geschichte verwendet werden könnte.

So schleppt sich das bisschen gestückelte Plot konfliktlos voran:
Alle wichtigen Schlüsselfragen und -aktionen, die im Verlauf der Treffen aufkommen, werden von der Autorin zunächst unter den Tisch fallen gelassen und in unpassenderer Stelle am Ende hineingezwängt um die Spannung künstlich zu halten - zum Ärgernis des Lesers, den man im Regen stehen lässt.

So bleibt das Hauptmerkmal Eddys und der Aufzieher der Story, sein Vampirdasein, für 3/4 des Buches irrelevant für die Handlung. Bis dahin hätte er auch ein NinjaTurtle, Kühlschrank oder sonstiges sein können. Bella versäumt, Eddy an wichtigen Handlungspunkten, z.B. als er seine Identität ansatzweise enthüllt, die Fragen zu stellen, die dem Leser unter den Nägeln brennen: Z. B. warum Eddy ständig ihre Nähe sucht, warum ihre Bez. gefährlich ist, was sein Vampirleben ausmacht, die Geschichte seiner Vampir-Familie? Selbst der erste Kuß wird in aus einer romantischen in eine nichtige Szene hinausgezögert.
Auch die Zukunft der Beziehung wird erst auf den letzten Seiten durchdacht: Die Unsterblichkeit ist nur einem der beiden vergönnt.

Von der künstlichen Naivität, mit der einem die Charaktere begegnen, ist man schnell entnervt:
Wo noch ein wenig Action innerhalb eines Kidnapping-dramas auftaucht, mit dem noch ein wirklich intelligenter, ausgeklügelter Showdown hätte eingebaut werden können, führt die Autorin ihre Protagonistin als kindische Idiotin vor, die ihrem Widersacher gänzlich dumm ins Messer läuft, mit dem Ziel die Übermenschlichkeit des Softy-Helden Eddy hervorzuheben.
Am meisten verwunderte mich jedoch, daß Bella aus der ganzen Sache mit einer Nahtoderfahrung herhauskam. Anstatt den Sterblichkeitskonflikt zu lösen, indem Bella als Vampir aufersteht, zieht die Autorin vor, Bella Eddy mit kindischen Überlegungen zu drängen, sie zum Vampir zu machen. Müssen wir uns im zweiten Band auf ein inszeniertes Selbstmorddrama der knötterigen Bella gefasst machen?

-- Und sonst? --

Was bleibt, ist die romantische Dimension, die einen zugegebenermaßen auch verzaubert. Dafür den zweiten Stern.
Die unterschwellige Entwicklung einer Beziehung mit dem großen Schwarm, der sich dann auch noch rührend um einen bemüht und kümmert, in den eigenen Händen wie Wachs wird und einem seine Geheimnisse offenlegt, ist, so meine ich, der große Traum eines jeden Teenies. Hier setzt auch mein Verdacht an, daß es sich um ein unterschwelliges Self-Insert* handelt. Gewürzt wird die Geschichte mit dem Aspekt der verbotenen, gefährlichen Liebe durch Edwards Vampirdasein. Ein moderner Mix aus Aschenputtel und Romeo & Julia. Die wirklichen Probleme, z.B. die einseitige Unsterblichkeit, die Familien, werden dabei unter den Teppich gekehrt. Das Kribbeln aber bleibt.
Ich denke, daß die Ausblendung der "echten" schlechten Seiten, der fehlende Realismus (auch im Fantasy-Roman!) diese heile Welt gerade für Teenies so zugänglich macht, die sich mit der Zukunftskomponente einer Beziehung noch nicht so stark auseinandersetzen müssen/wollen.

-- Sprache --

Auch sprachlich bleibt das Buch oberflächlich, einfache Syntax, Standardformulierungen, viele viele viele Wiederholungen. Gerade letztere wirken sich negativ auf die Charakterbeschreibungen aus (smir/schiefes Lächeln '). Von einer "professionellen" Autorin erwarte ich da mehr.

--- Gesamteindruck ---

Wie oben schon beschrieben, bleibt diese Geschichte recht schmal und oberflächlich und entwickelt sich nur in einen Aspekt, den der Romantik, gut hinein, geht aber auch hier nicht tiefer. Es ist zwar beabsichtigt, dass die Romantik hier dominiert, dafür bleibt der Rest aber auf der Strecke. Meiner Meinung nach gleicht das Werk schon eher einer Fanfiction als einer eigenständigen Geschichte.
Ich hoffe, daß sich das im zweiten Band ändert - diesen werde ich aber wohl nicht lesen.

*Self-Insert: Bei der Protagonistin beschreibt sich die Autorin, die in der Geschichte ihre eigenen Wunschvorstellungen auslebt.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nichts Besonderes..., 24. Januar 2010
Zunächst mal hoffe ich, dass nicht jeder eingefleischte Twilight-Fan meine Rezension als "nicht hilfreich" bewerten wird. Es gibt halt unterschiedliche Meinungen und die sollte man auch vertreten dürfen! ;)

Ich bin erst durch den Hype, der um die Verfilmung entstanden ist, auf das Buch aufmerksam geworden. Ich habe viele schwärmen gehört, die die Geschichte so wunderschön und romatisch fanden, ich habe gelesen, dass Stephenie Meyer als eine würdige Nachfolgerin von J.K.Rowling gilt...naja, und das hat eben mein Interesse geweckt, so dass ich mir das Buch gekauft habe. Allerdings war meine Enttäuschung immens!

Im Grunde genommen fängt das Buch recht kurzweilig an, der Schreibstil ist zwar eher beschränkt, aber da das Buch aus der Sicht einer 17-Jährigen erzählt wird, macht es durchaus Sinn (auch wenn ich nicht sagen kann, ob das von der Autorin wirklich so gewollt war). Die Ausführungen haben zumeist einen ironischen Unterton, der durchaus mal ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert...

Doch das war auch schon das Positivste, was ich zu dem Buch sagen kann. Jetzt komme ich zu den Kritikpunkten, die mir am wichtigsten und am auffälligsten erscheinen:

Die beschriebene Liebesgeschichte finde ich persönlich sehr pubertär. Wie soll sich ein Mensch schon nach zwei, drei Begegnungen sicher sein, dass man einen anderen Menschen bedingungslos liebt? Bella beschreibt immer wieder das perfekte Aussehen von Edward, fast jede Seite weist sie in veränderter Weise darauf hin, wie göttergleich er aussieht, so dass man sich irgendwann als Leser sagt: Jaja, das wissen wir langsam. Aber so um die zweihundert Umschreibungen seiner Perfektion müssen es wohl mindestens sein, hat sich die Autorin anscheinend gedacht. Sonst könnte ja jemand doch noch Zweifel daran hegen, dass Edward das perfekteste Wesen aller Zeiten ist! Für mich hat das nichts mit Liebe zu tun, sondern beschreibt nur eine Schwärmerei, die jeder mal in seiner Jugend erlebt hat. Man hält es für die Liebe des Lebens und jeder, der etwas anderes behauptet, hat natürlich gar keine Ahnung ;) Jedenfalls kam bei mir nicht eine Sekunde wirklich ein Gefühl von wahrer Romantik und Liebe rüber!

Ein weiterer Kritikpunkt richtet sich an die Charakterzeichung der Bella. Noch nie habe ich so wenig Sympathie für die Hauptfigur eines Romans empfunden! Natürlich hat jeder Mensch Schwächen (außer Edward natürlich, aber der ist ja auch ein Vampir^^), aber wie sie ihre Mitmenschen behandelt, die allesamt nur ihr Bestes wollen (sei es ihr Vater Charlie, ihre Freundin Jessica, ihre Verehrer Jacob und Mike) ist eigentlich nur noch als unverschämt zu bezeichnen. Völlig grundlos begegnet sie ihnen zickig und übellaunig, lügt sie an, nutzt sie aus etc. Selbst in Gegenwart ihres geliebten Edwards sucht sie andauernd Streit...Also so einen Menschen wünsche ich mir nicht in meinem Freundeskreis ;)

All das wäre aber in meinen Augen noch akzeptabel gewesen, wenn diese Dinge zumindest in eine spannende Handlung eingebettet gewesen wären. Aber hier liegt der wohl größte Negativpunkt, denn eine wirkliche Handlung gibt es nicht. Es ist nur eine Aneinadereihung von eher zufällig gewählten Schauplätzen, an denen sich aus welchem Grund auch immer Begegnungen zwischen Bella und Edward abspielen. Und bei diesen Begegnungen passiert wiederum nicht viel mehr als dass viel zu langatmige Dialoge geführt werden (mit mittlerweile nur noch nervenden Kommentaren von Bella). Und ist Edward mal nicht in der Nähe, muss natürlich trotzdem über ihn nachgedacht und alles bisherige Revue passiert werden. Irgendwann scheint es dann wohl auch der Autorin aufgefallen zu sein, dass man schlecht ein Buch veröffentlichen kann, in dem nichts passiert, also wird schnell noch ein oberböser Vampir dazu gedichtet, der Bella unbedingt beißen will und der letztendlich natürlich denkbar knapp scheitert. Wirklich kreativ finde ich das nicht unbedingt...
Einen Beleg für die Handlungsarmut stellt die Verfilmung dar (wobei ich mehr oder weniger genötigt wurde, mir diese anzusehen^^): Wenn ein Regisseur es schafft, ein Buch mit über 500 Seiten in weniger als zwei Stunden zu verfilmen, ohne irgendeine relevante Handlung des Romans aus Zeitgründen zu streichen, dann ist eigentlich alles gesagt. Das Buch hätte auch genauso gut 100 Seiten lang sein können und wäre dadurch wohl lesenswerter geworden!

Alles in allem habe ich es wirklich bereut dieses Buch gekauft zu haben. Der oben erwähnte Vergleich zwischen Rowling und Meyer ist für mich ein schlechter Witz. Während Rowling in ihren Harry Potter-Werken vor Kreativität und Witz nur so aus allen Rohren schießt und damit Jung und Alt gleichermaßen in den Bann zieht, ist Twilight in meinen Augen ein uninspirierter und belangloser Teenager-Roman für Teenager. Und ich kann mir einfach nicht so recht vorstellen, dass erwachsene Menschen dieser Geschichte etwas abgewinnen können!
Ich gebe trotzdem zwei Sterne, weil ich die dem Buch zugrunde liegende Idee durchaus interessant finde (sonst hätte ich das Buch auch nicht gekauft), aber die Umsetzung hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seichte Teenie-Schmonzette, 31. August 2008
Von 
Dancer "JH" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Tja, die Neugier trieb mich, doch auch mal was von Ms. Meyer zu lesen... Nach der Lektüre ist mein Haupteindruck: das Buch ist bestens geeignet, um es hirnlos an einem Sommernachmittag auf dem Balkon zu lesen. Null Anspruch, praktisch keine Spannung, alles sehr, sehr vorhersehbar. Dazu auf amerikanische Weise keusch, um nicht zu sagen prüde (die beiden Kußszenen sind daher auch etwas peinlich geraten).

Das ganze Buch liest sich so, als hätte eine 14-jährige ihr Tagebuch drucken lassen und dabei vorher jedem Lektor die Arbeit am Text untersagt - guter Stil ist was anders... Schade. In dem Thema - Liebe zwischen Mensch und Vampir - steckt mehr, wie andere Autorinnen ja schon gezeigt haben. Im Grunde ist das auch nix anderes als früher NESTHÄKCHEN etc., klassische Mädchenbücher mit diesem gewissen Etwas an Langweile und Öde. Es prickelt so gar nicht, und die tausenfachen Wiederholungen der Vampir'schen Schönheit helfen da auch nicht weiter. Die Heldin bleibt seltsam blaß - die amerikanische Kleinstadt wirkt auch auf Papier wie ein Ort, an den man nicht mal seine Feinde wünscht... Wer's mag!
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen was war denn das??, 20. Februar 2009
bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht.
Die Stimme passt einfach ganz und gar nicht zu Bella, die Sätze werden falsch betont und die Aussprache mancher Namen/Orte ist ja grauenhaft (Beispiel: La Push: "La Pasch" und nicht "La Pusch", und Swan wird Swän ausgesprochen!!)
wer das Buch gut kennt, dem wird die gekürzte Lesung sofort auffallen...

hätte man mehr drauß machen können :(
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