newseasonhw2015 Hier klicken mrp_family lagercrantz Cloud Drive Photos WHDsFly Learn More blogger HI_PROJECT Shop Kindle Shop Kindle Artist Spotlight Autorip SummerSale

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2007
Wie schön, endlich mal wieder einen Italien-Krimi zulesen, der nicht nur brav nach dem bekannten Strickmuster gestrickt ist, sondern mehr zu bieten hat als die Auflösung eines Mordfalls. Dieser schräge Kommmissar und sein komischer Gehilfe haben mir supergut gefallen, nur die Sexszenen waren manchmal etwas drastisch für meinen Geschmack - aber auch die erfüllen in der Geschichte ihren Zweck. Jedenfalls lesen sich die 400 Seiten locker flockig weg, und langsam wird einem klar, worum es eigentlich geht, doch das soll hier nicht verraten werden, nur so viel: Fussball ist es nicht.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Claudio Paglieri ist mit diesem (Kriminal-)Roman am Puls der Zeit: Die Hauptrolle spielt der italienische Fußball mit all seinen (mehr oder weniger) mafiösen Strukturen.
"Aufgehängt" ist dies - im wahrsten Sinn des Wortes - am Fall des Schiedsrichters Tullio Ferretti: Dieser leitet in Genua ein wichtiges Spiel der obersten italienischen Liga. Nachdem er nicht zur 2. Spielhälfte erschienen ist, findet ihn ein Linienrichter erhängt in seiner Kabine. Die Selbstmordversion würde vielen passen, nicht aber unserem Commissario Marco Luciani: er ist verantwortlich für die Ermittlungen - und er hegt viele Zweifel an der Selbstmordversion...
Dem Autor ist der seltene Fall eines Spagats zwischen einem (spannenden) Krimi und einem (spannenden) psychologischen Roman gelungen: Je weiter die Handlung nämlich fortschreitet (der Roman umfasst immerhin mehr als 400 Seiten), desto weniger ist die klassische Krimihandlung wichtig. Immer mehr tritt nun eine "klassische Romanhandlung" in den Vordergrund - und die hat es in sich! Somit ist die Aufklärung des Falles für den Leser fast schon zweitrangig; viel wichtiger sind das persönliche Schicksal und das private Umfeld unseres Kommissars, der offensichtlich den meisten Freuden des Lebens abgeschworen hat...
Ein (Kriminal-)Roman, der weit über den üblichen Durchschnitt hinausragt!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2007
Einen Krimi, in dem der italienische Fußball eine Hauptrolle spielt, konnte ich mir nicht entgehen lassen. Und Paglieri weiß erstaunlich gut über sein Medium Bescheid. Aber es steckt mehr in diesem schwierigen Fall für Commissario Luciani, und nicht nur eingefleischte Fußballfans werden hier großartig unterhalten. Wie sich das Blatt ständig wendet - allein für die Überraschung im Epilog lohnt es sich, diesen Roman zu lesen. Aber wer einmal angefangen hat, legt ihn sowieso nicht mehr weg. Bella Italia!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2008
"Kein Espresso für Comissario Luciani" ist ein ungewöhnlicher italienischer Kriminalroman. Die Hauptfigur ist ein dünner sportlicher Asket, der sich weder für Kaffee und Wein noch für gutes Essen begeistern kann. Stattdessen liebt Luciani Tee und hält Gerechtigkeit und Ehrlichkeit als seine Wahrzeichen hoch. Deswegen ist er in diesem Fall auch der geeignete Gegenspieler für die Schmeicheleien und Bestechungen der Gegenseite, wodurch der Kriminalroman besonders viel Zündstoff bekommt. Die Aufklärung des Falles geht jedoch im Laufe der Geschichte eher schleppend voran, was jedoch nicht stört, da man von dem Umfeld, den auftauchenden Figuren und den Verwicklungen vollkommen gefesselt ist.

Dass dieses Hörbuch gekürzt worden ist, merkt man kaum. Jedenfalls hat man als Zuhörer nicht das Gefühl, etwas wesentliches nicht mitbekommen zu haben. Gravierender ist jedoch die Auswirkung der Lesung von Peter Davor. Hier hat man öfter das Gefühl, etwas nicht mitzubekommen, da dieser wohl aus dem Antrieb, besonders authentisch italienisch zu klingen, einige Passagen und Texte zu sehr vernuschelt, so dass man schon angestrengt lauschen muss, um alles zu verstehen. Das ist dem Hörvergnügen trotz der guten Geschichte dann leider doch abträglich.

Dennoch kann man dieses Krimi-Hörbuch guten Gewissens weiterempfehlen, denn es bietet spannende Unterhaltung selbst für diejenigen, die keine Fans des runden Leders sind, und überrascht den Hörer mit einer komplett unerwarteten Auflösung des Falls.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Fußball fasziniert die Massen und gilt zu Recht als schönste Nebensache der Welt. Aber Fußball ist auch ein Millionengeschäft, und nicht immer geht dort alles mit rechten Dingen zu. 2006 war nicht nur das Jahr des WM-Sieges für Italien, es ging auch als Jahr des größten Korruptionsskandals im italienischen Fußball in die Geschichte ein. Fast prophetisch erschien ein Jahr zuvor Claudio Paglieris Fußballkrimi "Domenica nera", im Deutschen jetzt "Kein Espresso für Commissario Luciani". Am Beispiel seines fiktiven Schiedsrichters Ferretti beschreibt Paglieri den millionenschweren Sumpf aus Korruption und Bestechung, der den italienischen Fußball seit Jahren belastet. Mit Marco Luciani hat er einen asketischen, fast magersüchtigen, aber unbestechlichen Helden erschaffen, der so gar nicht ins Bild des café- und alkoholerprobten italienischen Commissarios passt.

Und auch wenn der Ermittler bis zur ersten handfesten Spur recht lange im unübersichtlichen Schmiergeld-Dschungel herumstochern muss und sich dabei immer wieder durch ausführliche Bettszenen aufhalten lässt, ist "Kein Espresso für Commissario Luciani" ein spannender und psychologisch fein herausgearbeiteter Krimi - voll von Fußball und herrlich-italienischem Lamento.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die ganzen schlechten Bewertungen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Inzwischen habe ich alle Bände gelesen und kann diese nur dringend weiter empfehlen. Wer italienische Krimis bisher nur von Donna Leon kennt, wird hier natürlich enttäuscht werden.
Italien ist in vielen Fällen nämlich sehr häßlich. Diese Realität findet sich in "Kein Espresso" wieder: der Fussball ist total korrupt, die Beamten bei der Polizei verdienen viel zu wenig, die Stadt Genua hat ein Einwanderer-Problem, es geht den italienischen Männern nur um Sex, die Prostitution blüht deshalb im Verborgenen, und die Politik kann man sowieso vergessen.
Als Gegensatz dazu erscheint der anorektische Commissario Luciani, der ehrlich und unbestechlich seine Fälle löst, auch wenn ihm ständig von seinem Vorgesetzten das Arbeiten erschwert wird.
Die Geschichten finde ich lustig, spannend, mit genau der richtigen Prise Tiefgang. Über die Dickköpfigkeit des Commissario habe ich mich öfters gewundert, und so ist mir diese Figur sehr ans Herz gewachsen.
Weil es einige Beschwerden bezüglich der expliziten Sexszenen gibt: ja, tatsächlich drastisch. Aber wiederum in Italien kann man an jedem Eckkiosk krasse Pornos kaufen, in Comicform oder als Fotogeschichten. Eben diese Realität passt durchaus zu den Kriminalfällen und den Ermittlern, und ergibt immer Sinn.
Somit bleibt eine Empfehlung, und zwar für alle Bücher mit Commissario Luciani. Die Übersetzung ist auch gut, also nichts wie Lesen!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2007
Ich habe selten so sehr an einem Buch gehangen wie an diesem....ich finde die Handlungsstränge schlüssig und das Buch sehr spannend. Das Buch ist leicht verständlich geschrieben...was ich nicht mochte, sind die vielen sportlichen Fach-Termini. Da habe ich einfach drüber gelesen, was für das Verständnis kein Problem war. Finde die Sex-Szenen italienisch und sehr gelungen.
Fand es interessant, wie Handlungsstränge und Motiviationen zusammenhängen und denke, im Profifussball (oder vielen anderen Sportarten) geht es genau.so zu.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2015
Commissario Luciano, Leitwolf der Genueser Mordkommission, hat einen möglichen Selbstmord des Schiedsrichters Ferretti aufzuklären.
Der Fall entpuppt sich als harte Nuß. Er selbst gilt als Unbestechlich und ist auf der Suche nach Gerechtigkeit.
Bei den Ermittlungen wird er von Managern, Hooligans, der eigenen Vergangenheit sowie der Versicherungsdetektivin Sofia Lanni behindert bzw. abgelenkt. Unerwartete Auflösung des Falls ist garantiert.
Die Krimireihe mit dem aztekisch lebenden Commissario Luciano macht Lust auf mehr.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juli 2013
Wer es mit diesem Krimi probiert, weil er/sie, wie ich, die Venedig-Krimis vin Donna Leon mag, wird sicherlich enttäuscht. Zwar ist der Blick hinter die Kulissen des italienischen Fußballs und der (überzeichneten?) teilweise mafiösen Strukturen nicht uninteressant, trotzdem habe ich mich bei dem Buch meist gelangweilt. Aus meiner Sicht fehlt es der Story an Dynamik und Spannung, den Stil fand ich eher hölzern.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
Mit einigem Zögern habe ich mich zu dieser etwas theatralischen Überschrift durchgerungen. Sie passt allerdings. Claudio Paglieri stellt zwar scheinbar einen ungewöhnlichen Commissario in den Vordergrund. Tatsächlich geht es in diesem Buch um die kranke Nation Italien.
"Kein Espresso..." ist der erste von bisher vier Krimis rund um Commissario Marco Luciani. Es folgen - in dieser Reihenfolge -
- "Kein Schlaf..."
- "Keine Pizza..."
- "Kein Grappa..."
Diese vier Krimis hängen eng zusammen. Sie bilden zusammen eine einzige größere Geschichte, da sie inhaltlich aufeinander aufbauen und fast nahtlos aneinander anschließen. Außerdem ziehen sich eine ganze Reihe von Nebenfiguren durch die vier Romane. Die Handlung ist durchweg gut konstruiert, psychologisch plausibel und hat selten Stellen, bei denen man sich wundert. Doch die erfreulich spannende und unterhaltsame Handlung ist nur das eine. Ich habe große Freude daran, wenn Claudio Paglieri sehr liebevoll Portraits seiner Protagonisten zeichnet. Bis in die Nebenrollen hinein beschäftigt er sich mit den psychologischen Beweggründen der handelnden Personen. Besonders genau ist er beim Ausleuchten des Hauptdarstellers, eines Mannes knapp an der Grenze zur Midlife-Crisis, der sich im Laufe der Geschichte mit den typischen Problemen herumplagt. Der äußerst schwierige Vater stirbt und hinterlässt ein emotionales Chaos. Der Sohn, der sein von Enttäuschung geprägtes Verhältnis zu seinem Vater nicht mehr wird bereinigen können, ist mit der Betreuung der Mutter alleine gelassen. Die Partnerin ist unerträglich und er trennt sich endlich. Die nachfolgenden Frauen benutzen ihn. Er lässt sich benutzen und benutzt sie. Der Job und die Vorgesetzten wie Kollegen und Untergebenen sind teilweise unerträglich. Das großartige Land Italien ist im Niedergang begriffen. Und trotzdem bleibt unser Held sich selbst treu. Unbestechlich, bis zur Selbstkasteiung und trotz allem sympathisch.
Mehr sei nicht verraten. Marko Luciani gehört meiner Ansicht zu den besten Krimiautoren seiner Generation.
Ich mag Marco Luciani. Und ich mag dieses Krimis.
Dringende Leseempfehlung. Fünf Sterne.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen